Mein #12von12 im November 2022

Mein #12von12 im November 2022

Nach der alten Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, fällt mir auch dieses Mal die Auswahl meiner Bilder nicht leicht. Doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

Auch in diesem Monat begleitet mich weiter meine tägliche Selleriesaft-Morgenroutine …

 

Jedes Jahr im November wird der NaNoWriMo ausgerufen … es ist der Schreibermonat des Jahres, an dem täglich an einem Projekt geschrieben wird. In diesem Jahr bin ich fast täglich um 7:00 UND um 8:00 bei Schreibgruppen dabei … so auch heute

 

Zwischen Schreiben und Workshop noch schnell das Gästezimmer herrichten …

 

Auf gehts zum Workshop, da überall Schienenersatzverkehr ist, nehme ich eine andere Route … bei diesem Bahnhof denke ich immer an einen Theatervorhang … gleich beginnt das Spektakel und die U-Bahn fährt ein …

 

Wieder aus der Röhre aufgetaucht, tanzen diese Zwei ganz friedlich in zwanzig Meter Höhe am Schäfchenwolkenhimmel … unter ihnen auf dem Hermannplatz pulsiert das Leben …

 

Ich laufe einen Umweg und habe Glück: ich erwische noch die letzte Spinattasche – hier komme ich nur einmal im Monat hin und oft sind sie um diese Uhrzeit schon aus …

 

Einmal im Monat ist Homöopathie-Workshoptag. Heute dreht sich alles um Apis und die Wespe … mit all ihren Heilwirkungen …

 

Ich hatte es auf dem Hinweg von weitem schon gesehen … doch in der Pause wird es zur Wahrheit: heute kein Eis. Die Eisdiele hat sich schon in den Winterschlaf verabschiedet …

 

Beim Pausenbummel die Straße entlang, entdecke ich wieder einmal die Alltagskunst von SO36 …

 

nach dem Workshop ist es schon dunkel und die Bürgersteine werden langsam hochgeklappt … die Draußensitzsaison ist vorbei …

 

Um den Schienenersatzverkehr wieder zu umfahren, nehme ich eine neue Strecke und blicke entsetzt an die Decke … Berlin ist eine einzige Baustelle … mich wundert es schon, dass noch nichts passiert ist …

 

Ich lande wieder gut zu Hause, schreibe noch eine Weile an Texten und am Ende des Tages ein letzter Blick an die Decke … Zahlenmagie … Guten Nacht und schöne Träume …

 

 

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Dezember kurze Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: #12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Mein #12von12 im September 2022

Mein #12von12 im September 2022

Auf dieser Seite ist es gerade ein wenig stiller, da anderes gerade im Vordergrund steht, doch #12von12 lasse ich nicht mehr ausfallen …

Bei #12von12 – einer alten Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, fällt es mir auch dieses Mal schwer, mich für 12 Bilder zu entscheiden … doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

Nach meiner Morgenroutine von Ölziehen, frisch gepresstem Selleriesaft, Frühstücks-Smoothie mixen, Zähneputzen, duschen, anziehen … trete ich aus dem Haus in den Tag und: Es ist noch dunkel und der Mond grinst mir frech ins Gesicht … vor 4 Wochen schien hier noch die Sonne.

 

 

wenn die Anschlüsse klappen, liege ich gut in der Zeit und komme pünktlich in der Schule an …

 

 

Fuchs 8 ist gerade meine U-Bahn-Morgenlektüre … sehr empfehlenswert … auf wenigen Seiten in wunderbarer (und herzlich skurril geschriebener) Sprache, die zum Schmunzeln anregt, lese ich Erlebnisse aus dem Leben eines weisen Tieres …

 

Kaum ist die U-Bahn aus dem Tunnel raus, sehe ich in die Morgendämmerung … der „Telespargel“ grüßt aus der Ferne … immer noch umsteigen … die Baustelle auf der U2 hält an …

 

… die Arbeit flutscht … heute ist die Schülerstatistik fürs neue Schuljahr dran … in Teamwork kommen wir gut voran … und erreichen unser Ziel vorfristig. Es darf auch leicht gehen.

 

Nach 2 Monaten Warten habe ich heute endlich meinen Termin beim Bürgeramt: als in einer Schule Angestellte, benötige ich ein erweitertes Führungszeugnis. Nach 5 Minuten bin ich wieder draußen.

 

und als ich das Bürgeramt verlasse, staune ich über dieses Bild: geduldig Wartende …

 

Nach einem Jahr Gesprächskreis gebe ich – für alle überraschend – heute meine „Vollendungs“runde bekannt. Das A…-wort wird nicht erwähnt. Ich fahre noch einmal verbal meine Ernte ein … und sage DANKE für alles, was ich hier erleben und teilen durfte.

 

Auf dem Rückweg nach Hause badet ein Taubenpaar lustig tanzend auf dem Bahnsteig in einer Pfütze.

 

Morgens gab es schon frisch gepressten Selleriesaft, zum Frühstück einen leckeren Detox-Leberreinigungssmoothie … jetzt zum Abendbrot ist Spinatsuppe dran … heute ist mein erster von neun Leberreinigungstagen, die ich von Jeannine Gashi begleitet, zelebriere. Ich bin so dankbar, dass ich wieder mit dabei sein kann … sie ist so eine wunderbare Challange-Begleiterin. …

 

Zum Abschluss dieses vollen Tages tauche ich noch einmal ins homodea-hub-Universum ein und tanke mit offenen Augen und Ohren in neues Human-Design-Wissen bei Anke Baumgart ein.

 

Seit 04:45 bin ich auf den Beinen, klappe nun zufrieden und glücklich meine Augen zu … und träume etwas Schönes 🙂

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Oktober kurze Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: #12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Mein #12von12 im Juli 2022

Mein #12von12 im Juli 2022

Auf dieser Seite ist es gerade ein wenig stiller, da anderes gerade im Vordergrund steht, doch #12von12 lasse ich auch diesen Monat nicht ausfallen …

Bei #12von12 – einer alten Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, fällt es mir auch dieses Mal schwer, mich für 12 Bilder zu entscheiden … doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

Öl ziehen ist wie immer weiterhin meine tägliche Morgenroutine …

Auch das gehört seit meiner Leberreinigung im Mai zu meiner täglichen Routine … Öl ziehen, Zitronensaft und 30 Minuten später frisch gepresster Selleriesaft … täglich denke ich dabei an Jeannine Gashi, die mich dazu inspiriert hat …

 

Jeden Morgen lasse ich mich vom aktuellen Tagesimpuls meiner homodea-App inspirieren … wenn ich Zeit habe, folgt noch eine kleine Meditation – heute ist dafür leider keine Zeit, denn …

 

… heute bin ich schon um 6:30 in der Schule verabredet …

 

Noch ist alles ein wenig provisorisch und kahl an meinem neuen Arbeitsplatz … doch ich bin zuversichtlich: Das wird schon noch 🙂

 

Eine kurze Pause zwischendurch … ich fühle mich fast kurz nach Amsterdam zurückversetzt … doch es ist mitten in Berlin …

 

Berlin Alexanderplatz – früher, als ich noch in Mitte gewohnt habe, war ich oft hier … mittlerweile sieht alles ganz anders aus …

 

Hier am Bahnhof gibt es nicht nur das Rote Rathaus, Baukräne und den Fernsehturm zu sehen … sondern auch gekühlte Getränke im Kiosk …

 

von Berlin Mitte mit dem Regionalexpress nach Potsdam …

 

 

zum leckeren Teamtag-Essen eines Auftraggebers …

 

 

Auf dem Rückweg noch schnell bei DM im Bahnhof vorbei … der Lippenstift war die heiße Empfehlung während des Essens … schminken tue ich mich ja nur sehr selten, doch ohne roten Lippenstift gehe ich nicht aus dem Haus 🙂

 

 

Auf dem Weg nach Hause fiel mein Blick noch auf einen goldbemalten Stein am Wegesrand … die Schnecke war nicht zu Hause …

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. August Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: #12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

4-Wort-Story: Falte, Blutdruck, Ziegel, Krone

4-Wort-Story: Falte, Blutdruck, Ziegel, Krone

Da saß sie wieder. Ihre Finger flogen über die Tastatur, nicht wissend, welche Buchstaben als Nächstes folgen würde. Ihr Kopf war leer. Sie hatte keine gedanklichen Vorstellungen, was als Nächstes kommen würde. Es war jedes Mal ein bisschen wie Hexerei. Vertrauend, sich dem Nichts hingebend, staunend darüber, was käme und auch meist, dass überhaupt etwas kommt. Der magische Moment der Schöpfung.

»Alles wird aus dem Nichts geboren, aus diesem unglaublichen Potenzial, dieser unüberschaubaren Fülle von Möglichkeiten« hört sie ihre Lehrerin sagen.

»Und dieses steht jedem zur Verfügung? Wow! Wenn das so ist, könnte ich mir ja alles kreieren.«

Wäre da nicht diese Stimme, die laut krakeelend einem weismachen will, dass dieses oder jenes nicht ginge, es doch viel zu groß für einen sei, oder vielleicht auch nur mal ein bisschen zu hell für den Moment. Sie ruft ihm laut »Halts Maul!« zu. »Dir kleinem Dämon gehe ich heute nicht auf den Leim.«

Die Bürotür öffnet sich und Paul steht neben ihr.

»Was ist denn mit dir los?«, fragt er überrascht. Sie schaut ihn an und spürt, wie ihr Blutdruck sofort auf 180 steigt. Hat er sie erwischt? Hat er ihren Entwurf auf dem Desktop entdeckt? Wenn es nach ihm ginge, dürfte ich keine eigenen Gedanken haben. Er wünscht sich, dass sie rund um die Uhr nur für ihn da ist. Immer parat, immer akkurat: »Seid bereit, immer bereit«.

Schnell steht sie auf, zieht ihren Rock nach unten und streicht die Falte in der Mitte glatt. Wenn er doch bloß nicht so launisch wäre, denkt sie. Nie weiß sie, wo er gerade ist und was er von ihr will. Seine Kommunikation ist aufs Engste begrenzt, er wirft ihr einen Halbsatz an den Kopf und sie soll sofort wissen, was er von ihr will. In Gedankenlesen übt sie sich zwar schon eine ganze Weile, doch bei ihm versagt sie oft kläglich.

Sie ist gespannt, wie lange das hier noch gut gehen wird zwischen ihnen beiden. Am liebsten würde sie ihm mal ganz offen und ehrlich ihre Meinung sagen. Doch solange sie von seinem Geld abhängig ist, muss sie sich zusammenreißen. Zu groß ist ihre Angst vor dem, was danach kommen würde. Also hält sie weiterhin die Beine still, setzt ihre Maske auf und versucht ihre Zeit dort im Büro so effektiv wie möglich zu verbringen.

In der Mittagspause will sie sich heute mit der Neuen aus der Personalabteilung treffen. Die macht einen ganz netten Eindruck und schon bei den ersten Gesprächen mit ihr hatte sie das Gefühl, dass sie auch neue Wege riskieren würde, vielleicht auch inhaltlich über den Tellerrand hinausdenkt. Vielleicht ergäbe sich ja durch diesen Kontakt eine neue Perspektive für sie.

Gedankenversunken schaut sie aus dem Fenster, die Ziegel des Daches von gegenüber leuchten dunkelrotglühend vor dem hellblauen Sommerhimmel. Sie denkt nochmals an die Macht der Schöpfung. In ihren Träumen sieht sie sich immer wieder in einem Atelier stehen.

Die Farben suchen sich ihren Weg auf der Leinwand und wenn alles trocken ist, beginnt sie mit ihrer Feinarbeit. Unzählige Punkte finden in Formen und Figuren ihren Platz und tanzen auf dem Untergrund. Es ist ihre Lieblingsmeditation. Dieses tiefe Versinken in ein Bild, sich dem voll hingeben, wo der Stift Punkt an Punkt platzieren will, sich leiten lassen von den Formen – das bringt sie in ihre Mitte. Dann sind Zeit und Raum vergessen. Das Bild spricht mit ihr und sie folgt ihm. Dann ist sie mit der Schöpfung verbunden. Dann ist Frieden in ihr. Dann sprudelt es in ihrem Inneren und sie spürt ihre Begeisterung. Dann sind all die vielen kleinen Dämonen still. Endlich.

Die Tür schlägt krachend ins Schloss. Sie hört Paul fluchend auf dem Flur. Was ist denn nun schon wieder. Ist dem Prinzen mal wieder ein Zacken aus der Krone gefallen? Dieses ganze Theaterspielen nervt. Sie muss dringend etwas verändern. Es muss doch für sie eine Möglichkeit geben, das zu tun, was sie gerne tut, um damit Geld zu verdienen.

Es klopft an die Tür. Maggi aus der Personalabteilung holt sie zum Essen ab. Zuversichtlich lacht sie sie an und sagt »Schön, dass du da bist, sie müsse dringend mit ihr reden.«

 


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