Die äußeren Umstände ließen meine Stimmung im März Achterbahn fahren. Es ging hoch und runter. Wie gut, dass ich darin schon super geübt bin und meine Selbstliebe schon so ausgeprägt ist, dass ich in solchen Zeiten einfach mehr innehalte, bis die Wellen sich wieder ein wenig gelegt haben. Doch ganz unproduktiv war ich in diesem Monat dann doch nicht. Im Durchschauen meines Kalenders für März bin ich in der Rückschau doch wieder ganz erstaunt, wie viel passiert ist.

 

Neues Cover für mein Buch START INS LEBEN

Nachdem im November letzten Jahres mein Buch-Baby das Licht der Bücherwelt erblickt hatte und ich überglücklich darüber war, trafen in den letzten 4 Monaten auch die ersten überaus positiven Rückmeldungen zum Buch bei mir ein. Einzig beim Cover teilten sich die Gemüter. Die einen fanden es super, anderen war es zu altbacken. Lange habe ich hin und her überlegt und mich jetzt im März für eine Veränderung entschieden: Das Buch-Baby bekommt ein neues Cover.

Es tat mir auch weh, meine erste Coverkreation zu verabschieden, doch aus Marketingsicht wollte ich ein neues Cover ausprobieren. Denn letztendlich soll es ja nicht mir, sondern dem Leser gefallen. Nach vielen neuen Entwürfen schälte sich immer mehr das neue Gewand des Buches heraus und jetzt ist es da und ich bin ganz begeistert. Möge sich das Buch zahlreich in die Welt verkaufen und jungen Menschen bei ihrem Abenteuer des Findens ihres eigenen Weges begleiten, denn dafür hab ich es ja geschrieben.

 

Buch Start ins Leben von Umani Wendler

 

Schreiben, schreiben und schreiben …  

Das Schreiben ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Die eine Richtung ist das Bloggen in der The Content Society (TCS). Die zweite ist mein seit 2 Jahren regelmäßiges Journalschreiben in einer kleinen Gruppe bei Stefan Strehler. Und seit kurzem bin ich Mitglied in der Buch-Heldinnen-Werkstatt, denn NACH dem (ersten) Buch ist VOR dem (nächsten) Buch.

Keines von den drei Bereichen möchte ich missen, auch wenn es für mich manchmal ein wahrer Balanceakt ist, in allen drei Bereichen aktiv zu sein. Sie ergänzen sich und sind alle drei doch so ganz anders. Genau diese Vielfalt brauche ich für mein kreativ sein.

So manche Co-Writings haben sich dabei ergeben und manche haben sich auch schon gekreuzt, denn mit Gundula Zubke blogge ich nicht nur in der TCS, sondern schreibe mit ihr auch regelmäßig in der Buch-Heldinnen-Werkstatt. Irgendwann haben wir dann herausgefunden, dass uns auch die Ström-Leidenschaft des Jin Shin Jyutsu verbindet. So finden wir immer wieder ein Thema zu Austausch in den Pomodoro-Schreibpausen.

 

Die Blog-Dekade der The Content Society 

Schon im letzten Sommer hieß es in der TCS: Achtung, die Blog-Dekade startet: 10 Blog-Artikel in 10 Tagen. Damals hatte ich an 10 Tagen zehn 4-Wort-Storys geschrieben und veröffentlicht. Diesmal wollte ich einige ausführliche Artikel über Jin Shin Jyutsu und die Heilkraft des Strömens im Alltag – einer Lebenskunst zur Selbsthilfe veröffentlichen.

Das Programm war auch dieses Mal sportlich. Ich hatte mich zwar schon in der Woche davor ein wenig vorbereitet, doch 10 Artikel in 10 Tagen schüttel auch ich nicht mal so eben aus der Tasche. Zumal ich noch den einen oder anderen Termin neben dem Schreiben zu erfüllen hatte.

Am Ende der Blog-Dekade war ich dann ganz stolz, denn ich hatte es wirklich geschafft … 7 der 10 Artikel sind wirklich zum Thema Jin Shin Jyutsu erschienen. Wenn du Lust hast, schau einfach mal rein in meine neue Jin Shin Jyutsu-Reihe …

Tag 1:   Wofür und wie funktioniert Heilströmen im Alltag?

Tag 2:   Anleitung der einfachsten Grundübung im Jin Shin Jyutsu: das Fingerströmen

Tag 3:   Ström-Tipp #1: den Daumen halten und strömen

Tag 4:   Ström-Tipp #2: den Zeigefinger halten und strömen

Tag 5:   Ström-Tipp #3: den Mittelfinger halten und strömen

Tag 6:   Ström-Tipp #4: den Ringfinger halten und strömen

Tag 9:   Ström-Tipp #5: den kleinen Finger halten und strömen

 

und an Tag 7, 8 und 10 der Blog-Dekade habe ich an der Haiku-Challenge von Susanne Heinen im Rahmen ihres Projektes der Farbkreisreise teilgenommen.

Jetzt!-Labor Jetzt!-Labor Jetzt!-Labor

Nach den 10 Tagen war ich zum Schluss glücklich geschafft … und freue mich jetzt schon auf die nächste Blog-Dekaden-Gelegenheit.

 

Was sonst noch im März 2022 passierte

 

• (M)eine kleine Lese-Challenge: „WELTEN auseinander“ von Julia Franck

Bei Journalschreiben gibt es jeden Montag einen Schreibimpuls, dem du folgen kannst, wenn du Lust hast … doch nicht musst. In diesem Monat ging es um ein Buch, welches auf dem Stapel deiner ungelesenen Bücher auf dich wartet. In der ersten Woche war die Empfehlung nur den ersten Absatz oder die ersten 1-2 Seiten zu lesen und sich vorzustellen, wie das Buch weitergehen könnte. Ich entschied mich für das Buch „Welten auseinander“ von Julia Franck, welches mir eine Freundin zum Geburtstag geschenkt hatte.

Das war eine spannende Erfahrung, denn nach dem Lesen der ersten zwei Seiten dieses Buch war ich platt: Diese Worte hätte ich mir aus meiner Feder für meine eigene geschriebene Familiengeschichte gewünscht. Ich war froh, dass ich in dieser Woche nicht mehr lesen musste.

In der folgenden Woche war der Impuls: Lies das Buch. Also nahm ich mir immer wieder Auszeiten zum Lesen. Was dann beim Lesen innerhalb der nächsten zwei Wochen folgte, war ein Gefühlsgewitter, was mich durch wilde Wasser tauchen ließ. Es gab so viele Parallelen zu meinem eigenen Leben.

Julia Franck, die mit ihren früheren Romanen wie zum Beispiel „Die Mittagsfrau“ schon Literaturpreise gewonnen hat, schreibt das erste Mal autobiografisch-fiktional. Und wie sie schreibt. Dicht, intensiv, unvorstellbares in faszinierendem Schreibfluss. Wer Ost-West-deutsche Zeitgeschichte mag, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Eine Geschichte, die berührt … und mich motiviert, die vielen schon geschriebenen Seiten meiner Familiengeschichte aus der Schublade zu ziehen und daran weiterzuschreiben.

 

Mein Besuch bei Papa viel aus

Diesen Monat hatte mein Vater Besuch von Tante C.

Mitte März erhielt ich aus Schwerin die Nachricht: Unser Vater wurde positiv getestet. Falls du ihn besuchen kommen willst, geht nicht, er ist in Quarantäne.
Wie geht Corona im Pflegeheim? Wo doch dort alle geimpft sind und jeder täglich getestet wird? Für mich ist diese ganze Diskussion eine endlose Farce – ein Szenario, welchem ich mit meinem gesunden Menschenverstand mittlerweile nicht mehr folgen kann und will.

Ende des Monats bekam ich dann eine nächste Nachricht: Ihm ginge es so weit gut, er hatte nur einen leichten Husten. Wie gut, dass ich von persönlichen Besuchen vor Ort nicht abhängig bin, sondern zu jeder Zeit auf energetischen Wegen zu ihm reisen kann. Jeden Abend sitze ich in Gedanken an seinem Bett, rede mit ihm, ströme ihn aus der Ferne.

 

Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

Ein besonderes und herzliches Wiedersehen mit Frieda, die ich einige Jahre auf ihrem Weg begleiten durfte … wir hatten uns viele viele Monate nicht mehr gesehen – um so mehr genossen wir unseren langen Spaziergang durch den Grunewald und hatten uns viel zu erzählen.

 

Immer wieder blauer Himmel und wundervolle Bäume …

 

Nach langer Zeit war ich auch mal wieder im Haus am Waldsee – der kulturelle Geheimtipp in super schöner Lage … leider wird die Außenanlage auf der Seeseite immer noch umgestaltet und auch die Ausstellung war dieses Mal nicht so dolle … mein Fotografenauge hat sich mehr über die vielen Lichtreflexe in den Fenstern gefreut.

 

 

Nach einem Termin in Potsdam bin ich bei so schönen Wetter erst mal eine Runde am Heiligen See lang gelaufen und habe mich mit meinem Buch in die Sonne gesetzt …

 

Morgen-Entenputz am Schlachtensee – auf dem Weg zum Heilströmtermin bei schönster Sonne beobachtet … schade, dass es noch keine Klang-Fotografie gibt, sonst würdest du jetzt noch all die Vogelstimmen aus den Bäumen dazu hören 🙂

 

Auch in diesem Monat habe ich an der Klangfarbreise von Susanne Heinen teilgenommen – in diesem Monat gab es meine Lieblingsfarbe ROT.

 

Und wenn der Rettungshubschrauber in der Großstadt landen muss, dann fliegt er manchmal gefühlt durch mein Wohnzimmer und landet 3 Häuser weiter auf dem Cosimaplatz an meiner Straßenecke. Dann ist im Kiez echt was los und die Kindertraube der Schaulustigen ist kaum zu bändigen …

 

Hierüber habe ich im März 2022 neben der Blog-Dekade gebloggt

• in der Rubrik: Jetzt! – Labor 2022

Jetzt!-Labor vom 03.03.2022

Jetzt!-Labor vom 08.03.2022

Jetzt!-Labor vom 18.03.2022

Jetzt!-Labor vom 25.03.2022

 

• In der Rubrik: Blog

Was ist Jin Shin Jyutsu

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