Jetzt!-Labor 30.07.2022

Jetzt!-Labor 30.07.2022

„Du bist ja ne Null“ hörte ich letztens in der U-Bahn einen jungen Mann zu seinem Freund sagen. Er wollte seinen Freund zu etwas überzeugen und dieser blieb bei seiner Haltung und sagte weiterhin „Nein, das will ich nicht“.
Kennst du das?
Wie oft bist du schon zum Wahren der Harmonie über deine Grenze gegangen und hast zu etwas zugestimmt, was du nicht wolltest?
Was tut du, um dir treu zu bleiben – mit all deinen Ecken und Kanten?
Das Menschliche ist das perfekt unperfekte. Du bist völlig okay und gut genug so wie du bist. Glaubst du daran oder gibt es da Glaubenssätze in dir, die dem widersprechen?
Stehst du voll und ganz für dich und deine Werte ein? Auch, wenn es dann unbequem wird?
Und was hilft dir dabei?
Für mich stehen in diesen intensiven Zeiten des Wandels die Werte authentisch, gerecht, offen, herzlich und Miteinander ganz oben auf meiner Liste.
Wie sieht es bei dir aus? … Welche Werte motivieren dich in deinem Handeln?
Schreib es mir gerne in den Kommentar …
Sei keine Null, sondern einfach einzigartig … denn das ist dein Geburtsrecht.
Monatsrückblick Mai 2022: Volle Kraft voraus

Monatsrückblick Mai 2022: Volle Kraft voraus

Diese Fülle, diese Farben … immer wieder stand ich im Mai staunend in der Natur und ließ mich davon verzaubern. Das war ein guter Ausgleich zu ganz viel Zeit, die ich am Schreibtisch verbracht habe oder für die Gesundheit meines Körpers, denn mein Ziel war unter anderem die Ausheilung meines verqueren Rückens. Doch es gab auch einiges zu feiern: am 10. Mai hatte ich meinen 1. Geburtstag als Bloggerin … am Freitag dem 13. startete ich mit Unterstützung von Jeannine Gashi meine erste Leberreinigung … am 22. Mai 2022 ging mein zweites Buch „4 Worte. 1 Story“ 25 Kurzgeschichten online … und am 27. Mai gab es das ErfolgsWerk-Abschlußfinale …

 

Mein ErfolgsWerk – 33 Tage Challenge 

Seit über 25 Jahren kreuzt ein Persönlichkeitstrainerpaar immer wieder meinen Weg. Veit und Andrea Lindau. Jahre habe ich sie und ihre Entwicklung aus der Ferne beobachtet. Anfang des Jahres beschloss ich, mich ihrer homodea-Community anzuschließen. Ihr Human-Spirit-Programm war der Auslöser, doch was ich auf der homodea-Plattform noch alles entdeckte, hat mich in den letzten Monaten meines Wandels bewegt und getragen.

Human Spirit – das motivierende goldene Engel-Programm von Veit Lindau

 

Mitte April riefen sie zum 3. Mal zur Teilnahme an ihrer  33-Tage-Challenge ErfolgsWerk auf. Obwohl ich von all den online-Kursen der letzten Monate zu Social Media und Co. im großen weiten Web ein bisschen übersättigt war, entschloss ich mich kurzerhand trotzdem zur Teilnahme.

3 x am Tag gab es eine kurze motivierende Lektion von Veit. Das war schon ein hohes Pensum als Aufmerksamkeit … Die ersten Tage hörte ich immer wieder rein, viele Themen waren mir schon bekannt und doch tat es gut, sie sich immer wieder in Erinnerung zu rufen. Neben diesem Programm gab es neben den Lektionen und Meditationen zur Unterstützung jedoch etwas ganz Besonderes: Jeden Tag um 8, 13 und 19 Uhr konntest du dich live in einem Zoom-Call zum gemeinsamen Schauen der Lektion mit anschließenden Breatout-Room zum Austausch und zur Vernetzung einwählen. Auch für das homodea-Team war es ein erster Versuch. Die letzten zwei Durchläufe von ErfolgsWerk liefen noch ohne diese Zoom-Calls.

 

Diese Zoom-Calls waren der Hammer. Jeden Tag trafen sich zu jedem Call 60 bis über 100 Menschen, alle individuell ihrem sich selbst gesetzten Ziel folgend und alle sich gegenseitig motivierend und unterstützend. Das hatte einen wahren Suchtcharakter und auch ich versuchte, so oft wie möglich an diesen Calls teilzunehmen. Vor allem am Morgen endete der Call immer mit einer kurzen Tanzeinlage … Es war ein echter Wachmacher und Mit-Guter-Laune-durch-den-Tag-Bringer.

 

Am 27.05.2022 war dann Finale. Wir haben uns alle gefeiert und symbolisch auf die Schulter geklopft. Ich hatte mein mir gesetztes Ziel schon am 22.05.2022 erreicht. Doch davon später mehr …

Meine erste Leberreinigung nach Anthony William …  

 

Im März diesen Jahres hatte die wunderbare Jeannine Gashi zu einer Newsletter-Umfrage mit Verlosung eingeladen … der Preis war die Teilnahme an einer geführten 10 Tage-Leberreinigung nach Anthony William. Ich hatte mich sehr gefreut, als ich ihre Gewinner-Email bekam. Der erste Durchgang im April passte aufgrund des The-Content-Society-Live-Treffens in Stuttgart zeitlich bei mir nicht, um so mehr freute ich mich auf den Zeitraum im Mai, denn meine große Hoffnung war, dass sich die Leberreinigung positiv auf meinen Dauerschmerzrücken und die Folgen der Kortisonbehandlung von Anfang des Jahres auswirken würde. Auch wollte ich damit wieder das Zuckertor in mir schließen.

Jeden Morgen dasselbe Prozedere: Sellerie schnippeln, häckseln, pressen … um den frischen Selleriesaft herzustellen … mit jedem Tag wurde ich schneller …

 

Mein Einkaufsbeutel enthielt täglich bunte Leckereien aus der Vielfalt der Obst- und Gemüsetheke … denn der Vorteil dieser Leberreinigung ist: Du hast nie Hunger …

 

Ob Leberreinigungssmoothie, gepresster Sellerie-, Melonen-, Apfel-Gurken-Saft … mein aus der Verbannung wieder aktivierter Smootie-Maker hielt Wort und verwandelte all die Leckereien in die gewünschte Form. Nebenbei entdeckte ich noch neue Lebensmittel, wie zum Beispiel die rote Drachenfrucht oder neue Hilfsmittel wie den Nußbeutel zum Auspressen von Sellerie- oder Melonenmus.

 

Ich wollte es wissen: wie viel Saft steckt in einer Melone? Hier siehst du das Ergebnis: 2200 ml Ausbeute und nur einen Beutel Mus, wie auf dem vorletzten Bild zu sehen. Darüber war ich schon ganz schön Baff.

 

Und immer wieder gab es Zoom-Calls zum Austausch und zum Fragen stellen … Jeannine Gashi hat mit diesem Programm etwas Wundervolles ins Leben gerufen … ich kann ihn von Herzen nur empfehlen. Für ganz schnelle: die nächste Leberreinigung mit ihr startet am 10. Juni …

 

Mein Fazit: Im Laufe der 10 Tage fühlte ich mich immer besser. Ich habe 3 kg abgenommen und werde nun regelmäßig die Leberreinigung anwenden … Ich fühle mich so viel besser und mein Ziel, meine Rückenschmerzen und die Kortison-Wassereinlagerungen zu mindern, hab ich auch erreicht.

 

Mein zweites Buch: „4 Worte. 1 Story.“ ist erschienen

Nachdem ich Ende letzten Jahres einen kleinen Selbstverlag gegründet habe und mein erstes Buch – ein Sachbuch für Jugendliche: START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen herausgebracht habe, war das Eis gebrochen und mein Mut angespornt, mich an mein nächstes Buchprojekt zu wagen. So fühlte ich nach innen und beschloss, als nächstes Buch ein Workbook zum Schreiben von eigenen 4-Wort-Storys zu entwickeln. Um so mehr ich mit diesem Projekt beschäftigt war und am Manuskript geschrieben habe – um so mehr kamen immer mehr 4-Wort-Storys wieder ans Tageslicht.

Als dann Ende April vom Selfpublisher-Verband der Selfpublisher-Preis mit dem diesjährigen Sonderpreis Kurzprosa ausgerufen wurde, legte ich das Manuskript des Workbook-Buchprojektes erst einmal zur Seite und legte meinen Fokus auf den eigentlich erst für danach geplanten Kurzgeschichtenband „4 Worte. 1 Story.“

 

Auf dem Weg zum fertigen Cover durchläuft die Gestaltung viele Versionen … bis sich das druckfertige Cover zeigt …

 

Das Durchlaufen und die entstehende Motivation durch die täglichen ErfolgsWerk-Lektionen ließen mich auf Hochtouren alle Hürden nehmen – das aus Vielzahl der Geschichten die richtigen 25 auszuwählen, das Drucksatz-Layout zu gestalten, das Korrektorat einzuarbeiten, die Cover-Gestaltung und vor allem am Ende die schwere Entscheidung, welches ist das richtige? … und und und … Doch mein Ziel hatte ein klares Wunschdatum: den 22.05.2022 wollte ich mir als Veröffentlichungsdatum nicht entgehen lassen. Die Deadline für die Einreichung des Buches zum Preis war am 31.05.2022

Letztendlich ist es dann dieses geworden … ich danke an dieser Stelle allen Menschen, die mir bei der Entscheidung durch ihre Rückmeldung geholfen haben

 

Ich habe all meine Vorhaben erfolgreich gemeistert. Hier ein kurzer Text zum Buch, der dir hoffentlich Lust auf das Lesen des Buches macht:

Das Buch „4 Worte. 1 Story.“ beinhaltet 25 kurzweilige Geschichten – die alle eins gemeinsam haben: Sie sind aus vier Worten – paradox und zufällig von anderen Personen ausgewählt – entstanden.

Aus den oft ungewöhnlichen und schrägen Wortquartette, wie beispielsweise Kettensäge – Gänseblümchen – Friedhof – Hofhund  ODER  Glasreiniger – Enkelkind – Feuerzeug – Landkarte  ODER  Fingerspitzengefühl – Müllverbrennungsanlage – Kleeblatt – Parfüm  sind kleine Storys entstanden, die alle für sich einzeln stehen. Es sind Geschichten aus dem Alltag, über Beziehungen, über Arbeitsplätze, die Liebe, den Tod – ganz ungeschminkt. Sie wollen berühren, bewegen, zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen.

Die Texte sind auf der Grundlage der 4-Wort-Story-Methode aus dem kreativen Schreiben entstanden. Bei dieser Schreibmethode nimmt man 4 gegensätzliche Worte, ein leeres Blatt Papier und schreibt frei drauflos. Ohne Korrektur, ohne nachträglichen Feinschliff. Die Kunst besteht darin, im kreativen Schreibfluss alle 4 Worte in der Geschichte vorkommen zu lassen.

Ein schönes Geschenk für viele Anlässe … oder als ein Buch mit der idealen Kapitellänge für die kleine Bettlektüre vor dem Einschlafen.

Das Buch kann direkt per E-Mail über die Autorin (info@manitu-books.de), oder im Buchhandel unter der ISBN  978-3-949853-34-0  oder bei Amazon bestellt werden. Preis: 12,80 €

 

und hier die Vorankündigung für Buch No. 3 – das Workbook zum Selberschreiben von 4-Wort-Storys – ganz nach dem Motto: nach dem Buch ist vor dem nächsten Buch …

Das Cover ist schon fertig … das Manuskript wartet auf seine Weiterbearbeitung … die nächste Buchveröffentlichung steht bald an … stay tuned 🙂

 

 


 

Was sonst noch im Mai 2022 passierte

 

Kunst-Genuss … Musical-Medley im Friedrichstadtpalast und Ulrich Matthes live im Nikolaisaal 

Ohne Kunst mag ich nicht leben. Sie ist eine der wichtigen Seelennahrungsmittel für mich. Wie schön, dass ich in diesem Monat wieder zwei schöne Gelegenheiten dazu hatte:

Anfang Mai ergab sich für mich die Möglichkeit, mir im Friedrichstadtpalast eine Sondervorstellung mit Musical-Medleys aus 50 Jahren Musikgeschichte anzuschauen. Ich war nach langer Zeit mal wieder an dem Ort, wo meine Tochter vor 22 Jahren ihre Jugendweihe gefeiert hat. Das war auf jeden Fall ein schönes Gefühl.

Am Ende des Monats habe ich nach langer Zeit meinen geliebten Ulrich Matthes mal wieder auf der Bühne erlebt. In einer Lesung mit musikalischen Programm mit dem Titel: „Freiheit! Freiheit? – ein inspirierender Dialog mit Liedern und Texten von Schubert bis Schiller
Mit gesanglicher Begleitung vom großartigen Günther Groissböck, in seiner Liga einer der Besten. Endlich war ich mal wieder im Nikolaisaal in Potsdam zu Gast – immer wieder ein schöner Ort für originalen und originellen Kunstgenuss.

 

Schreibreise in Sassnitz

Seit ein paar Jahren fahre ich jeden Herbst zur Schreibreise nach Sassnitz. Für mich immer wieder eine besondere Zeit. Nachdem im letzten Jahr schon einmal der Versuch einer Frühlingsschreibreise an C. gescheitert war, freute ich mich dieses Jahr einmal mehr, dass die Frühjahrsreise stattfand.

Von der Mole aus bei Sonnenuntergang: mein Zimmer mit Aussicht … aufs Meer

 

Wie immer im vertrauten Grundtvighaus, bezog ich mein mir wohlvertrautes Zimmer 5 und fühlte mich sofort wie zu Hause. Auf der Wetterapp erschien für vier der fünf 5 Tage eine dicke Regenwolke, ich war gut ausgerüstet. Doch dann kam es ganz anders. Der Wettergott war uns wohl gestimmt und wir genossen zwischen den Schreibzeiten Sonne und auch den einen oder anderen Regenbogen.

 

Am ersten Tag gab es sogar in zwei Stunden 3 Regenbögen hintereinander. Wir standen fasziniert im Seminarraum und staunten.

 

Auf der Mole flogen sie vereint und sobald ein Mensch sein Fischbrötchen unbeaufsichtigt ließ, kreischten sie herbei und fielen über die Leckerei her …

 

Jeden Morgen vom Bett aus mein Blick zum Fenster … immer wieder neue Wolkenformationen, die mein Fotografenauge begeisterten

 

Die Reise stand unter dem Motto: Inspiration – nature writing. Der Mai bot sich dafür hervoragend an. Da ich sonst Sassnitz nur im Herbst erlebt habe, war ich dieses Mal von all dem Grün überall begeistert. An einem Tag fuhren wir sogar gemeinsam mit einem Boot die Kreidefelswände bis zur Stubbenkammer entlang, um später über unsere Naturwahrnehmungen zu schreiben.

 

 

Wir haben geschrieben, gefeiert, gelacht, sind die lange Mole entlang, bis zum Leuchtturm gelaufen, uns Texte vorgelesen und unsere zuletzt gelesenen Lieblingsbücher vorgestellt … im Herbst komm ich wieder … mein Zimmer ist schon reserviert.

 

Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

 

Auch im Mai gab es die #farbkreisreise Challenge von Susanne Heinen – in diesem Monat ging es um die Farbe violett …

 

#farbkreisreise Violett No. 2

 

#farbkreisreise Violett No. 3

 

#farbkreisreise Violett No. 4

 

Kaum war ich zwei Wochen nicht auf meinem Friedhof spazieren, habe ich meine zwei Lieblingsbuchen kaum wiedererkannt … sie haben wieder ihr grünes Kleid angezogen … das ist mein Lieblingsblätterdach zum Träumen …

 

Bis heute läuft die Sassnitzer Flotte täglich aus … die Kisten warten auf ihre Ware …

 

 

Hierüber habe ich im Mai 2022 gebloggt

• In der Rubrik: Blog

12von12

MoRübli April 2022

Monatsrückblick April 2022: Alles echt LIVE und in Farbe

Monatsrückblick April 2022: Alles echt LIVE und in Farbe

Im April hab ich vieles nach langer Zeit mal wieder LIVE und in Farbe erlebt. Nicht nur die Natur blühte auf, die Sonne strahlte ganz oft vom Himmel, das lichte Blau war unglaublich und ließ die Knospen und Blätter sprießen … und auch meine Seele blühte auf: endlich wieder Begegnungen! Ich habe es in vollen Zügen genossen, auch wenn am Anfang des Monats erst einmal eine Verabschiedung stand.

 

Antonella aus Italien … ade ade, scheiden tut weh 

Ende letzten Jahres bekam ich eine Anfrage von Freunden aus Italien, ob ich Antonella für die Zeit ihres Praktikums in Berlin, beherbergen könnte. Sofort fiel mir mein Lieblingskinderbuch „Antonella und der Weihnachtsmann“ ein und ich entschied mich aus dem Bauch heraus, sie bei mir aufzunehmen. Solche spontanen Aktionen, jemanden aufzunehmen, ohne denjenigen zu vorher persönlich zu kennen, ist für mich immer wie bei einem Überraschungsei – ich weiß nie, was drin ist bzw. worauf ich mich dabei einlassen.

Als Antonella dann im Januar bei mir eintraf, war uns beiden ziemlich schnell klar, dass sich da zwei, trotz Altersunterschied von über 30 Jahren gesucht und gefunden hatten. Anfangs dachten wir noch, oh, was für eine lange Zeit … doch dann vergingen die Wochen wie im Flug. Wir hatten es immer wieder so lustig und gut miteinander, es war uns klar, es würde uns am Ende nicht leicht fallen, uns wieder zu verabschieden.

Doch am 10. April war es dann so weit. Zur Feier des Tages gingen wir fürstlich lecker bei meinem Lieblingsitaliener essen. Wir staunten nicht schlecht, als Antonella auf Italienisch zu bestellen begann und er auf einmal sagte: oh sorry, mein Italienisch ist nicht so gut. Ich habe zwar italienische Eltern, doch ich bin in der Schweiz aufgewachsen …

Das Essen war wie immer de luxe und wir hatten einen wundervollen Abend auf Deutsch. Antonella war sowie sehr von ihren verbesserten Deutschsprechfortschritten begeistert. Zu Recht, denn ich musste sie kaum noch verbessern.

In meinem Lieblingsrestaurant „Szenario“ hatten wir den besten Platz am Fenster …

In der letzten Woche hatten wir dann noch ein großes Problem: Sie wollte 2 große Rollkoffer mit dem Kurier nach Italien schicken. Sie entschied sich für GLS und ich runzelte schon die Stirn. Ich kenne meine Paketauslieferer in meiner Umgebung. Der GLS-Annahme-Shop gehört dabei nicht zu meinen Liebsten. So rollten wir gemeinsam die großen Dinger über das Pflaster und siehe da, als wir bei meinem GLS-Späti ankamen, empfing uns ein poltriger südländischer Mitarbeiter kurz angebunden mit den Worten: Ich nehme keine XXL-Pakete. Da standen wir nun, Antonella fast den Tränen nahe, denn es war schon nach 18 Uhr und sie wusste, dass ich am nächsten Mittag wegfahren würde. Und ihre schlimmste Frage: wie sollten wir diese zwei fast 30 kg schweren Kolosse wieder in meine 4. Etage buckeln? Sie wusste, dass ich ihr da mit meinem kaputten Rücken keine Hilfe sein würde.

So rollten wir die zwei Koffer enttäuscht die 1,5 km wieder nach Hause und stellten sie in den Fahrradkeller. Ich hatte die Hoffnung, dass sie dort bis zum nächsten Morgen nicht wegkommen würden. Als wir am nächsten Morgen um 10  Uhr in den Fahrradkeller kamen, stand schon ein Nachbar da – und war froh, dass wir die Koffer holten … ich bin schon auch froh, in so einem achtsamen Haus zu wohnen … in diesen Zeiten … man weiß ja nie. Diesmal gingen wir 1,5 km in die andere Richtung zu einem GLS-Shop. Dort hatten wir Glück. Der sehr freundliche Inhaber des Ladens nahm uns gerne die 2 rollenden XXL-Pakete ab. Antonella war sehr erleichtert und dankbar. So hat alles ein wunderbares Ende gefunden.  Wir haben uns herzlichst verabschieden und sehen uns bestimmt irgendwann, irgendwo ein nächstes Mal … vielleicht ja sogar in Italien, denn dort will ich schon ganz lange einmal hin … immerhin bedeutet Umani auf Italienisch „menschlich“.

 

 

„Bullerbü“ im Dreiländereck …  

Kurz vor Ostern bin ich mal wieder in meine gefühlte Heimat gereist: Ins Zittauer Gebirge im Dreiländereck des Ostens. Hier bin ich zwar nicht geboren, doch meine Mutter und meine Großeltern kommen hier her. Meine jüngste Cousine hat hier vor Jahren eine alte verlassen 4 Seitenhof-Ruine gekauft und saniert. Ich besuche sie seit letzten Jahr immer wieder einmal. Das ist für mich dann wie eine Reise nach Bullerbü – obwohl natürlich auch hier nicht immer alles rund läuft.

Einen ersten Einblick zu dieser Reise gab es ja in diesem Monat schon bei #12von12. Daher hier nur noch ein kleiner Nachschlag. Ich genieße die Zeit dort vor allem, um mich vom Trubel der Großstadt zu erholen. Dafür gibt es dann im Reigen von 2 Großfamilien dort ganz anderen Trubel zu erleben. Vieles davon ist für mich Neuland … und ich lass mich mitziehen und treiben, je nachdem, was es gerade braucht.

Aus einer verwahrlosten Ruine wurde dieses Schmuckstück auf der Anhöhe im Dorf.

Da wird die Milch für kleines Geld noch direkt vom Bauern geholt … und meine Cousine erzählt mir, dass die Milchbauern dafür mehr Geld bekommen, als wenn sie die Milch in eine Molkerei zur Weiterverarbeitung bringen … crasy world … ungerechte Bauern-Marktwirtschaft pur

 

Auch diesmal gab es wieder Zeit, um mich mit meiner gerade 75 Jahre alt gewordenen Tante zu unterhalten …

 

The Content Society – LIVE und in Farbe in Stuttgart

DAS WAR UNGLAUBLICH !!!! und eigentlich auch unbeschreiblich … doch ich versuche es trotzdem einmal.

Auch wenn ich erst am 10. Mai mein 1-jähriges Blog-Abenteuer-Jubiläum feiern werde, der Beginn dieser Reise war genau vor einem Jahr, als Judith Sympatexter Peters mit ihrer The Content Society das Programm BOOM BOOM BLOG ausgeschrieben hatte. Ich sprang mutig in dieses neue Abenteuer und seitdem hat sich in den letzten 12 Monaten so viel gewandelt … die Webseite, meine Rubriken, meine Texte, meine Visionen.

Und dann konnte ich es kaum glauben, als ich die Einladung zum ersten The Content Society LIVE-Treffen las. In mir klopfte das Herz und obwohl Stuttgart überhaupt nicht gleich mal um die Ecke von Berlin ist, schaute ich sofort in den Computer und buchte meine Fahrkarte. Dort wollte ich unbedingt hin, um die bisher nur per zoom oder über ihre tollen Blogbeiträge kennengelernten Frauen live in echt und in Farbe kennenzulernen.

Gleich zum Start konnte ich mein „Große-Gruppen-Fremdel-Syndrom“ loslassen – Silke machte es mir super leicht, mich sofort angekommen zu fühlen.

 

Später wurde die Vorabendrunde größer und so war es für mich der perfekte Einstiegsdosis zum Kennenlernen.

 

Am Samstag kam dann ein so wundervoller Kreis von kreativen, lebensfrohen, mutigen Frauen in Stuttgart zusammen – geführt von einer inspirierenden, strahlenden Judith Peters, für die dieses Event auch eine große Mutprobe war. Sie ist ihr grandios gelungen.

 

Es gab viel kreativen Input, aus denen tolle Ideen für neue Blogartikel oder für die spätere Insta-Reel-Mutprobe entstanden …

 

Es gab Ehrungen und Erfahrungsberichte … hier von Susanne Jestel …

 

Es gab ein Wiedersehen mit meinem Blog-Buddy …

 

Und danach gab es einen ausgelassenen Erfahrungsaustausch mit leckerem Essen in der „Metzger“ – im ersten Moment schauten einige bei dem Namen geschockt, doch das Essen dort war so vielseitig und lecker … auch für Veganer und Vegi-Fans – sehr zu empfehlen.

 


 

Wer Lust hat, auch in dieses Blog-Abenteuer einzusteigen und sich von der zauberhaften Blogmentorin Judith Peters dabei begleiten zu lassen, aufgepasst:

Ab dem 23. Mai 2022 geht das kostenlose Einsteiger-Programm      BOOM BOOM BLOG     in die nächste Runde.


 

Was sonst noch im April 2022 passierte

 

Mein Rücken macht mal wieder die Grätsche 

Auf der Zugrückfahrt von Zittau bahnte es sich schon an, abends wurde es dann Gewissheit: Mein Rücken streikte mal wieder. Mittlerweile kenne ich das Problem. Es ist meine Sollbruchstelle, seit ich vor 10 Jahren mit dem Fahrrad von einem Auto übersehen wurde und danach für einige Monate nicht mehr laufen konnte. So verbrachte ich Ostern liegend im Bett, die Krücken aus der Zeit vom letzten Herbst hatte ich ja noch parat.

 

Besuch einer Buchheldin- / TCS-Blog- und Jin Shin Jyutsu- Kollegin

In meiner Zittauer Abwesenheit hatte ich Besuch von einer mir bis dahin nur per Zoom bekannten Blogger-Schreib-Ström-Kollegin. In irgendeinem Co-Blogging erzählte sie mir, sie käme mit ihrer Familie im April nach Berlin und würde mich dann natürlich gerne einmal persönlich kennenlernen. Ihr Reisetermin lag jedoch genau in meiner Zittau-Woche.

Die Berliner Hotelsuche war zäh und so schlug ich ihr spontan vor, ob sie sich vorstellen könne, mit ihrer Familie in meiner dann leeren Wohnung zu wohnen. Sie war von der Idee begeistert und ich verschob kurzerhand meine geplante Rückreise auf 1 Tag früher, damit wir uns wenigstens an einem Abend vor ihrer Rückreise persönlich kennenlernen konnten.

Als dann an dem Abend mein Rücken streikte, bekam ich gleich noch eine Strömsitzung von ihr. Danach schaffte ich es mit Unterstützung bis zum Sweet Coco und wir hatten einen wunderbaren lustigen Abend miteinander.

Das Essen im Sweet Coco ist immer wieder ein Garant für ein fürstlich leckeres Mahl. Danach waren alle glücklich satt gegesssen.

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Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

Mit Antonella habe ich oft zusammen gesunden Salat gegessen – an einem Tag, an dem sie auf einer italienischen Handelsmesse war, brachte sie eine Wundertüte voller Leckereien mit nach Hause – Radicchio war über die ganzen Wochen unsere Lieblingssalatgrundlage.

 

An dieser Denker-Statue kam ich in Stuttgart nicht vorbei. Ob er verstanden hat, was ich ihm ins Ohr geflüstert habe ???

 

Mein erster Kurs in der Volkshochschule in Live: Einführung in die Fußreflexzonenmassage.

 

Manchmal fing ich mit der Kamera auch einfach nur einen Lichtblick ein …

 

Meine Lieblingsfrühlingsbäume blühten …

 

Beim TCS-LIVE-Tag in Stuttgart gab es eine Reel-Mutprobe … das Ergebnis hat mich voll überrascht … es war in weniger als einer halben Stunde fertig.

 

Die Reichweite hat mich umgehauen! Das wird nicht mein erstes und letztes Reel gewesen sein.

Zum Abschluss des Monats hab ich mich auf ein Beauty-Experiment eingelassen … ich hab mich danach kaum wiedererkannt 🙂

Ich bleibe mir weiter treu: es geht auch ohne Schminke … okay: vielleicht in Zukunft ab und zu …

 

Hierüber habe ich im April 2022 gebloggt

• In der Rubrik: 4-Wort-Story

4-Wort-Story mit den Worten: Habseligkeiten, vertrauensselig, Schlüpfer, hoffnungsstur

• In der Rubrik: Blog

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

Jin Shin Jyutsu – (Heil-)Strömen im Alltag – #Tipp6: Handinnenfläche

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MoRübli März 2022

Monatsrückblick März 2022: Blauer Himmel ohne Ende

Monatsrückblick März 2022: Blauer Himmel ohne Ende

Die äußeren Umstände ließen meine Stimmung im März Achterbahn fahren. Es ging hoch und runter. Wie gut, dass ich darin schon super geübt bin und meine Selbstliebe schon so ausgeprägt ist, dass ich in solchen Zeiten einfach mehr innehalte, bis die Wellen sich wieder ein wenig gelegt haben. Doch ganz unproduktiv war ich in diesem Monat dann doch nicht. Im Durchschauen meines Kalenders für März bin ich in der Rückschau doch wieder ganz erstaunt, wie viel passiert ist.

 

Neues Cover für mein Buch START INS LEBEN

Nachdem im November letzten Jahres mein Buch-Baby das Licht der Bücherwelt erblickt hatte und ich überglücklich darüber war, trafen in den letzten 4 Monaten auch die ersten überaus positiven Rückmeldungen zum Buch bei mir ein. Einzig beim Cover teilten sich die Gemüter. Die einen fanden es super, anderen war es zu altbacken. Lange habe ich hin und her überlegt und mich jetzt im März für eine Veränderung entschieden: Das Buch-Baby bekommt ein neues Cover.

Es tat mir auch weh, meine erste Coverkreation zu verabschieden, doch aus Marketingsicht wollte ich ein neues Cover ausprobieren. Denn letztendlich soll es ja nicht mir, sondern dem Leser gefallen. Nach vielen neuen Entwürfen schälte sich immer mehr das neue Gewand des Buches heraus und jetzt ist es da und ich bin ganz begeistert. Möge sich das Buch zahlreich in die Welt verkaufen und jungen Menschen bei ihrem Abenteuer des Findens ihres eigenen Weges begleiten, denn dafür hab ich es ja geschrieben.

 

Buch Start ins Leben von Umani Wendler

 

Schreiben, schreiben und schreiben …  

Das Schreiben ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Die eine Richtung ist das Bloggen in der The Content Society (TCS). Die zweite ist mein seit 2 Jahren regelmäßiges Journalschreiben in einer kleinen Gruppe bei Stefan Strehler. Und seit kurzem bin ich Mitglied in der Buch-Heldinnen-Werkstatt, denn NACH dem (ersten) Buch ist VOR dem (nächsten) Buch.

Keines von den drei Bereichen möchte ich missen, auch wenn es für mich manchmal ein wahrer Balanceakt ist, in allen drei Bereichen aktiv zu sein. Sie ergänzen sich und sind alle drei doch so ganz anders. Genau diese Vielfalt brauche ich für mein kreativ sein.

So manche Co-Writings haben sich dabei ergeben und manche haben sich auch schon gekreuzt, denn mit Gundula Zubke blogge ich nicht nur in der TCS, sondern schreibe mit ihr auch regelmäßig in der Buch-Heldinnen-Werkstatt. Irgendwann haben wir dann herausgefunden, dass uns auch die Ström-Leidenschaft des Jin Shin Jyutsu verbindet. So finden wir immer wieder ein Thema zu Austausch in den Pomodoro-Schreibpausen.

 

Die Blog-Dekade der The Content Society 

Schon im letzten Sommer hieß es in der TCS: Achtung, die Blog-Dekade startet: 10 Blog-Artikel in 10 Tagen. Damals hatte ich an 10 Tagen zehn 4-Wort-Storys geschrieben und veröffentlicht. Diesmal wollte ich einige ausführliche Artikel über Jin Shin Jyutsu und die Heilkraft des Strömens im Alltag – einer Lebenskunst zur Selbsthilfe veröffentlichen.

Das Programm war auch dieses Mal sportlich. Ich hatte mich zwar schon in der Woche davor ein wenig vorbereitet, doch 10 Artikel in 10 Tagen schüttel auch ich nicht mal so eben aus der Tasche. Zumal ich noch den einen oder anderen Termin neben dem Schreiben zu erfüllen hatte.

Am Ende der Blog-Dekade war ich dann ganz stolz, denn ich hatte es wirklich geschafft … 7 der 10 Artikel sind wirklich zum Thema Jin Shin Jyutsu erschienen. Wenn du Lust hast, schau einfach mal rein in meine neue Jin Shin Jyutsu-Reihe …

Tag 1:   Wofür und wie funktioniert Heilströmen im Alltag?

Tag 2:   Anleitung der einfachsten Grundübung im Jin Shin Jyutsu: das Fingerströmen

Tag 3:   Ström-Tipp #1: den Daumen halten und strömen

Tag 4:   Ström-Tipp #2: den Zeigefinger halten und strömen

Tag 5:   Ström-Tipp #3: den Mittelfinger halten und strömen

Tag 6:   Ström-Tipp #4: den Ringfinger halten und strömen

Tag 9:   Ström-Tipp #5: den kleinen Finger halten und strömen

 

und an Tag 7, 8 und 10 der Blog-Dekade habe ich an der Haiku-Challenge von Susanne Heinen im Rahmen ihres Projektes der Farbkreisreise teilgenommen.

Jetzt!-Labor Jetzt!-Labor Jetzt!-Labor

Nach den 10 Tagen war ich zum Schluss glücklich geschafft … und freue mich jetzt schon auf die nächste Blog-Dekaden-Gelegenheit.

 

Was sonst noch im März 2022 passierte

 

• (M)eine kleine Lese-Challenge: „WELTEN auseinander“ von Julia Franck

Bei Journalschreiben gibt es jeden Montag einen Schreibimpuls, dem du folgen kannst, wenn du Lust hast … doch nicht musst. In diesem Monat ging es um ein Buch, welches auf dem Stapel deiner ungelesenen Bücher auf dich wartet. In der ersten Woche war die Empfehlung nur den ersten Absatz oder die ersten 1-2 Seiten zu lesen und sich vorzustellen, wie das Buch weitergehen könnte. Ich entschied mich für das Buch „Welten auseinander“ von Julia Franck, welches mir eine Freundin zum Geburtstag geschenkt hatte.

Das war eine spannende Erfahrung, denn nach dem Lesen der ersten zwei Seiten dieses Buch war ich platt: Diese Worte hätte ich mir aus meiner Feder für meine eigene geschriebene Familiengeschichte gewünscht. Ich war froh, dass ich in dieser Woche nicht mehr lesen musste.

In der folgenden Woche war der Impuls: Lies das Buch. Also nahm ich mir immer wieder Auszeiten zum Lesen. Was dann beim Lesen innerhalb der nächsten zwei Wochen folgte, war ein Gefühlsgewitter, was mich durch wilde Wasser tauchen ließ. Es gab so viele Parallelen zu meinem eigenen Leben.

Julia Franck, die mit ihren früheren Romanen wie zum Beispiel „Die Mittagsfrau“ schon Literaturpreise gewonnen hat, schreibt das erste Mal autobiografisch-fiktional. Und wie sie schreibt. Dicht, intensiv, unvorstellbares in faszinierendem Schreibfluss. Wer Ost-West-deutsche Zeitgeschichte mag, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Eine Geschichte, die berührt … und mich motiviert, die vielen schon geschriebenen Seiten meiner Familiengeschichte aus der Schublade zu ziehen und daran weiterzuschreiben.

 

Mein Besuch bei Papa viel aus

Diesen Monat hatte mein Vater Besuch von Tante C.

Mitte März erhielt ich aus Schwerin die Nachricht: Unser Vater wurde positiv getestet. Falls du ihn besuchen kommen willst, geht nicht, er ist in Quarantäne.
Wie geht Corona im Pflegeheim? Wo doch dort alle geimpft sind und jeder täglich getestet wird? Für mich ist diese ganze Diskussion eine endlose Farce – ein Szenario, welchem ich mit meinem gesunden Menschenverstand mittlerweile nicht mehr folgen kann und will.

Ende des Monats bekam ich dann eine nächste Nachricht: Ihm ginge es so weit gut, er hatte nur einen leichten Husten. Wie gut, dass ich von persönlichen Besuchen vor Ort nicht abhängig bin, sondern zu jeder Zeit auf energetischen Wegen zu ihm reisen kann. Jeden Abend sitze ich in Gedanken an seinem Bett, rede mit ihm, ströme ihn aus der Ferne.

 

Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

Ein besonderes und herzliches Wiedersehen mit Frieda, die ich einige Jahre auf ihrem Weg begleiten durfte … wir hatten uns viele viele Monate nicht mehr gesehen – um so mehr genossen wir unseren langen Spaziergang durch den Grunewald und hatten uns viel zu erzählen.

 

Immer wieder blauer Himmel und wundervolle Bäume …

 

Nach langer Zeit war ich auch mal wieder im Haus am Waldsee – der kulturelle Geheimtipp in super schöner Lage … leider wird die Außenanlage auf der Seeseite immer noch umgestaltet und auch die Ausstellung war dieses Mal nicht so dolle … mein Fotografenauge hat sich mehr über die vielen Lichtreflexe in den Fenstern gefreut.

 

 

Nach einem Termin in Potsdam bin ich bei so schönen Wetter erst mal eine Runde am Heiligen See lang gelaufen und habe mich mit meinem Buch in die Sonne gesetzt …

 

Morgen-Entenputz am Schlachtensee – auf dem Weg zum Heilströmtermin bei schönster Sonne beobachtet … schade, dass es noch keine Klang-Fotografie gibt, sonst würdest du jetzt noch all die Vogelstimmen aus den Bäumen dazu hören 🙂

 

Auch in diesem Monat habe ich an der Klangfarbreise von Susanne Heinen teilgenommen – in diesem Monat gab es meine Lieblingsfarbe ROT.

 

Und wenn der Rettungshubschrauber in der Großstadt landen muss, dann fliegt er manchmal gefühlt durch mein Wohnzimmer und landet 3 Häuser weiter auf dem Cosimaplatz an meiner Straßenecke. Dann ist im Kiez echt was los und die Kindertraube der Schaulustigen ist kaum zu bändigen …

 

Hierüber habe ich im März 2022 neben der Blog-Dekade gebloggt

• in der Rubrik: Jetzt! – Labor 2022

Jetzt!-Labor vom 03.03.2022

Jetzt!-Labor vom 08.03.2022

Jetzt!-Labor vom 18.03.2022

Jetzt!-Labor vom 25.03.2022

 

• In der Rubrik: Blog

Was ist Jin Shin Jyutsu

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Jetzt!-Labor 30.03.2022

Jetzt!-Labor 30.03.2022

Am letzten Tag der Blog-Dekade von #thecontentsociety hier noch Teil 3 der Haiku-Challenge

die von Susanne Heinen im Rahmen der Jahres-Aktion  #Farbkreisreise – Farbe ins Grau – stattfindet. Bei der ROT lasse ich mir die natürlich nicht entgehen. Die Bildauswahl ist vorgegeben, daher musste ich nur noch dichten …

Das Haiku zum dritten Bild der Dreierreihe:

Spielfeld der Natur
Diamantenlandebahn
Hoppla, wo bin ich?

 

Jetzt!-Labor 28.03.2022

Jetzt!-Labor 28.03.2022

Tag 8 der Blog-Dekade-Challenge von #thecontentsociety2022

Das nächste HAIKU anlässlich der von der wunderbaren Künstlerin Susanne Heinen im Rahmen Ihrer Jahres-Aktion  #Farbkreisreise – Farbe ins Grau – ausgerufenen Haiku-Challenge. Die Farbe ROT inspiriert mich als Rot-Liebhaberin ungemein … auch dieses Mal ist Bildauswahl vorgegeben, ein großes Danke an Beate @_pfingst.rose_ (Instagram)

Das Haiku zum zweiten Bild der Dreierreihe:

In Perlen baden
Blatt für Blatt enthüllte Scham
Lust auf mehr von dir

 

Jetzt!-Labor 27.03.2022

Jetzt!-Labor 27.03.2022

Blog-Dekade Tag 7

Anlässlich der von der wunderbaren Künstlerin Susanne Heinen ausgerufenen Jahres-Aktion  #Farbkreisreise – Farbe ins Grau – gibt es in diesem Monat eine Haiku-Challenge. Die lasse ich mir natürlich nicht entgehen – zumal in diesem Monat meine Lieblingsfarbe ROT im Vordergrund steht. Die Bildauswahl ist vorgegeben, daher musste ich nur noch dichten …

Das Haiku zum ersten Bild der Dreierreihe:

summ summ Summ didum
Nektar sammeln für alle
Blütenpollenschmaus

 

Jetzt!-Labor 25.03.2022

Jetzt!-Labor 25.03.2022

Was für eine skurrile Situation … Habe ich gerade ein Déjà-vu? Vor zwei Jahren war es das Toilettenpapier … nun ist es Mehl und Öl. Die Regale sind leer. Heute gab es im Supermarkt sogar Randale …
 
Ist es die Angst zu verhungern? Die Angst, nicht genug zu haben?
Mich überrascht es immer wieder aufs Neue.
 
Ich teile gerne, bin grundsätzlich kein der Mensch, der Dinge oder Lebensmittel hortet … denn das, was mir wirklich wichtig ist, gibt es sowieso nicht in den Regalen oder Shop …
 
Ich mag Begegnungen, Berührungen, mitfühlende Worte, offene Herzen und eine Kommunikation des Miteinanders … das alles gibt es nicht im Außen, sondern ist meistens im Herzen zu finden …
Wie ist das bei dir? Hast du eine volle Speisekammer? Vertraust du darauf, dass alles, was du brauchst, immer da sein wird?
Wie sorgst du gut für dich und deine Liebsten?
 
Schreib es mir gerne in den Kommentar …
Jetzt!-Labor 18.03.2022

Jetzt!-Labor 18.03.2022

In diesen Zeiten ist ein Herzliches Willkommen heißen so heilsam und wichtig. Nicht nur all den in unser Land strömenden Menschen, sondern jedem Menschen gegenüber. Einfach weil es eines unserer menschlichsten Bedürfnisse ist, gesehen und wertgeschätzt zu werden.

Es geht so leicht, manchmal ist es ein Wort, ein Lächeln, ein dem anderen den Vortritt lassen beim Aussteigen, ein dem anderen einen guten Tag wünschen, ein kleines Danke sagen. Genau diese kleinen Gesten öffnen Herzen und Wege. Ich liebe es, andere Menschen immer wieder damit zu beschenken – es entsteht ein win-win für beide Seiten. Im Vertrauen darauf, dass alles, was ich verschenke, auf irgendeine Weise auch wieder zu mir zurückkommt. Das ist für mich dann Glück.

Wann hast du das letzte Mal deinem Liebsten, deinem Nachbarn, der Verkäuferin im Supermarkt, dem dir im Bus oder der Bahn gegenüber sitzendem Menschen ein herzliches Willkommen oder deine Wertschätzung geschenkt? Wie tust du es in deinem Umfeld? Schreibe es mir gerne in den Kommentar …

Jetzt!-Labor 08.03.2022

Jetzt!-Labor 08.03.2022

Die Geburt eines Kindes bleibt wohl jedem, der es einmal erlebt hat, für immer im Gedächtnis. Wie wundervoll hat es die Natur eingerichtet, dass die Freude darüber mehr in Erinnerung bleibt als der Schmerz, der mit ihr ebenso einhergeht.
Die Jahre ziehen ins Land, als Eltern erlebt man in allen Phasen Höhen und Tiefen – man ist immer mit dabei, kann wohlwollend unterstützend eingreifen, kann seinem Kind einen sicheren doppelten Boden oder Schützenhilfe bieten.

Doch irgendwann ist es dann so weit: Es geht ans Loslassen. Bestenfalls geschieht diese Abnabelung in Phasen bereits während der Pubertät, bis zu dem Tag, an dem sie dann endgültig ausziehen. Das reißt meist ein Loch, tut weh, ist eine wichtige Wandlungsphase im Leben aller Beteiligten. Ab nun kannst du als Elternteil nur noch aus der Ferne zuschauen, beißt dir oft genug auf die Lippen, weil du weißt, dass deine Hinweise und Tipps uncool sind und sich dein Kind nicht mehr an dir orientiert. Es will seinen eigenen Weg gehen.
So ging es mir mit meiner Tochter auch. Lange ist ihr Auszug von zu Hause schon her und trotz allem wird sie immer mein Kind bleiben. Heute wird sie 36 Jahre alt. Happy Birthday!
Wie ist das bei dir? Leben dein/e Kind/er noch zu Hause? Oder wie war es für dich, als dein/e Kind/er auszogen? Schreib es mir gerne in den Kommentar …