Jetzt!-Labor 30.07.2022

Jetzt!-Labor 30.07.2022

„Du bist ja ne Null“ hörte ich letztens in der U-Bahn einen jungen Mann zu seinem Freund sagen. Er wollte seinen Freund zu etwas überzeugen und dieser blieb bei seiner Haltung und sagte weiterhin „Nein, das will ich nicht“.
Kennst du das?
Wie oft bist du schon zum Wahren der Harmonie über deine Grenze gegangen und hast zu etwas zugestimmt, was du nicht wolltest?
Was tut du, um dir treu zu bleiben – mit all deinen Ecken und Kanten?
Das Menschliche ist das perfekt unperfekte. Du bist völlig okay und gut genug so wie du bist. Glaubst du daran oder gibt es da Glaubenssätze in dir, die dem widersprechen?
Stehst du voll und ganz für dich und deine Werte ein? Auch, wenn es dann unbequem wird?
Und was hilft dir dabei?
Für mich stehen in diesen intensiven Zeiten des Wandels die Werte authentisch, gerecht, offen, herzlich und Miteinander ganz oben auf meiner Liste.
Wie sieht es bei dir aus? … Welche Werte motivieren dich in deinem Handeln?
Schreib es mir gerne in den Kommentar …
Sei keine Null, sondern einfach einzigartig … denn das ist dein Geburtsrecht.
Jetzt!-Labor 30.03.2022

Jetzt!-Labor 30.03.2022

Am letzten Tag der Blog-Dekade von #thecontentsociety hier noch Teil 3 der Haiku-Challenge

die von Susanne Heinen im Rahmen der Jahres-Aktion  #Farbkreisreise – Farbe ins Grau – stattfindet. Bei der ROT lasse ich mir die natürlich nicht entgehen. Die Bildauswahl ist vorgegeben, daher musste ich nur noch dichten …

Das Haiku zum dritten Bild der Dreierreihe:

Spielfeld der Natur
Diamantenlandebahn
Hoppla, wo bin ich?

 

Jetzt!-Labor 28.03.2022

Jetzt!-Labor 28.03.2022

Tag 8 der Blog-Dekade-Challenge von #thecontentsociety2022

Das nächste HAIKU anlässlich der von der wunderbaren Künstlerin Susanne Heinen im Rahmen Ihrer Jahres-Aktion  #Farbkreisreise – Farbe ins Grau – ausgerufenen Haiku-Challenge. Die Farbe ROT inspiriert mich als Rot-Liebhaberin ungemein … auch dieses Mal ist Bildauswahl vorgegeben, ein großes Danke an Beate @_pfingst.rose_ (Instagram)

Das Haiku zum zweiten Bild der Dreierreihe:

In Perlen baden
Blatt für Blatt enthüllte Scham
Lust auf mehr von dir

 

Jetzt!-Labor 27.03.2022

Jetzt!-Labor 27.03.2022

Blog-Dekade Tag 7

Anlässlich der von der wunderbaren Künstlerin Susanne Heinen ausgerufenen Jahres-Aktion  #Farbkreisreise – Farbe ins Grau – gibt es in diesem Monat eine Haiku-Challenge. Die lasse ich mir natürlich nicht entgehen – zumal in diesem Monat meine Lieblingsfarbe ROT im Vordergrund steht. Die Bildauswahl ist vorgegeben, daher musste ich nur noch dichten …

Das Haiku zum ersten Bild der Dreierreihe:

summ summ Summ didum
Nektar sammeln für alle
Blütenpollenschmaus

 

Jetzt!-Labor 25.03.2022

Jetzt!-Labor 25.03.2022

Was für eine skurrile Situation … Habe ich gerade ein Déjà-vu? Vor zwei Jahren war es das Toilettenpapier … nun ist es Mehl und Öl. Die Regale sind leer. Heute gab es im Supermarkt sogar Randale …
 
Ist es die Angst zu verhungern? Die Angst, nicht genug zu haben?
Mich überrascht es immer wieder aufs Neue.
 
Ich teile gerne, bin grundsätzlich kein der Mensch, der Dinge oder Lebensmittel hortet … denn das, was mir wirklich wichtig ist, gibt es sowieso nicht in den Regalen oder Shop …
 
Ich mag Begegnungen, Berührungen, mitfühlende Worte, offene Herzen und eine Kommunikation des Miteinanders … das alles gibt es nicht im Außen, sondern ist meistens im Herzen zu finden …
Wie ist das bei dir? Hast du eine volle Speisekammer? Vertraust du darauf, dass alles, was du brauchst, immer da sein wird?
Wie sorgst du gut für dich und deine Liebsten?
 
Schreib es mir gerne in den Kommentar …
Jetzt!-Labor 18.03.2022

Jetzt!-Labor 18.03.2022

In diesen Zeiten ist ein Herzliches Willkommen heißen so heilsam und wichtig. Nicht nur all den in unser Land strömenden Menschen, sondern jedem Menschen gegenüber. Einfach weil es eines unserer menschlichsten Bedürfnisse ist, gesehen und wertgeschätzt zu werden.

Es geht so leicht, manchmal ist es ein Wort, ein Lächeln, ein dem anderen den Vortritt lassen beim Aussteigen, ein dem anderen einen guten Tag wünschen, ein kleines Danke sagen. Genau diese kleinen Gesten öffnen Herzen und Wege. Ich liebe es, andere Menschen immer wieder damit zu beschenken – es entsteht ein win-win für beide Seiten. Im Vertrauen darauf, dass alles, was ich verschenke, auf irgendeine Weise auch wieder zu mir zurückkommt. Das ist für mich dann Glück.

Wann hast du das letzte Mal deinem Liebsten, deinem Nachbarn, der Verkäuferin im Supermarkt, dem dir im Bus oder der Bahn gegenüber sitzendem Menschen ein herzliches Willkommen oder deine Wertschätzung geschenkt? Wie tust du es in deinem Umfeld? Schreibe es mir gerne in den Kommentar …

Jetzt!-Labor 08.03.2022

Jetzt!-Labor 08.03.2022

Die Geburt eines Kindes bleibt wohl jedem, der es einmal erlebt hat, für immer im Gedächtnis. Wie wundervoll hat es die Natur eingerichtet, dass die Freude darüber mehr in Erinnerung bleibt als der Schmerz, der mit ihr ebenso einhergeht.
Die Jahre ziehen ins Land, als Eltern erlebt man in allen Phasen Höhen und Tiefen – man ist immer mit dabei, kann wohlwollend unterstützend eingreifen, kann seinem Kind einen sicheren doppelten Boden oder Schützenhilfe bieten.

Doch irgendwann ist es dann so weit: Es geht ans Loslassen. Bestenfalls geschieht diese Abnabelung in Phasen bereits während der Pubertät, bis zu dem Tag, an dem sie dann endgültig ausziehen. Das reißt meist ein Loch, tut weh, ist eine wichtige Wandlungsphase im Leben aller Beteiligten. Ab nun kannst du als Elternteil nur noch aus der Ferne zuschauen, beißt dir oft genug auf die Lippen, weil du weißt, dass deine Hinweise und Tipps uncool sind und sich dein Kind nicht mehr an dir orientiert. Es will seinen eigenen Weg gehen.
So ging es mir mit meiner Tochter auch. Lange ist ihr Auszug von zu Hause schon her und trotz allem wird sie immer mein Kind bleiben. Heute wird sie 36 Jahre alt. Happy Birthday!
Wie ist das bei dir? Leben dein/e Kind/er noch zu Hause? Oder wie war es für dich, als dein/e Kind/er auszogen? Schreib es mir gerne in den Kommentar …
Jetzt!-Labor 03.03.2022

Jetzt!-Labor 03.03.2022

Als ich in den letzten Tagen durch den Berliner Bezirk Neukölln lief, fiel mir in einer Straße diese Buch-Bank auf. Sofort dachte ich: hier vereint sich Kunst aus allen Ländern der Welt. Sie stehen Rücken an Rücken. Keiner fragt, vorher der Autor kommt, in welchem Genre er schreibt. Sie stehen auf der Bank oder im Regal gleichwertig zusammen. Wäre es nicht schön, wenn wir uns das von Büchern abgucken könnten? Wenn wir uns einfach Rücken an Rücken stellen würden, jeder gleichberechtigt neben dem anderen, ganz egal woher er kommt und wohin er geht?

Wie ist das bei dir? Wie sortierst du deine Bücher im Regal? Nach Ländern? Nach Genres? Nach dem Autorennamen alphabetisch? Und wie geht es dir mit den Menschen aus fremden Ländern? Schreib es mir gerne in den Kommentar.

Jetzt!-Labor 28.02.2022

Jetzt!-Labor 28.02.2022

Seit letzter Woche hat das Unfassbare eine unvorstellbare neue Ebene erreicht. Ich kann es kaum begreifen, fühle mit den Menschen im Osten, auf beiden Seiten. Gerät die Welt jetzt ganz aus den Fugen? Ich hinterfrage, reflektiere, spüre nach innen. In einem Gespräch mit anderen steht auf einmal die Frage im Raum: wie im Außen, so im Innern? Und wie im Innern, so im Außen? Ist das derzeitige Szenario im Außen ein Ausdruck unseres Inneren? Es folgt eine lange Diskussion, ohne abschließende Antworten … Wie oft erkläre ich mir selbst mit abwertenden Gedanken den Krieg? Die politische Lage ist gespannt, es steht gerade auf Messers Schneide. Ich fühle mich ohnmächtig und klein im großen Gefüge der Welt, frage mich, was kann ich tun. Ich beschließe, Frieden mit mir und all meinem Sein zu schließen. Was würde geschehen, wenn jeder als Erstes mit sich selbst Frieden schließen würde?
Wie ist das bei dir? Bist du schon voll und ganz im Frieden mit dir? Was brauchst du noch dafür? Schreib es mir gerne in den Kommentar …
Jetzt!-Labor 22.02.2022

Jetzt!-Labor 22.02.2022

Auf meinem täglichen Licht-tanken-Spaziergang über den Friedhof gehe ich mindestens einmal zu ihnen: meinen zwei Trauerblutbuchen, die dort stehen. Manchmal stelle ich mich an die eine und rede mit der anderen. Blicke über die Gräber. Die eine hält in einer ihrer Wurzelkuhlen 6 kleine Steine. Beim ersten Mal dachte ich, hier hätte jemand ein Osternest vergessen. Doch nein, sie liegen das ganze Jahr über dort. Oft stehe ich zwischen ihnen und blicke in den Himmel, lass dann meine Gedanken wie die Wolken über mir treiben. Nach den Stürmen der letzten Tage musste ich unbedingt schauen, ob es ihnen gut geht. Ich war ganz beruhigt: auf meinem Friedhof stehen noch alle Bäume. Andere Friedhöfe hat es getroffen, wie mir gestern meine Co-Bloggerin Silke Geissen aus Hamburg erzählte. Für mich ist dieser Friedhof ein ganz magischer Ort.
Wie ist es bei dir? Hast du einen Ort, an den es dich oft oder sogar täglich zieht? Warum ist es genau dieser Ort? Was hat er für dich für eine Bedeutung? Schreibe es mir gerne in den Kommentar …