Meine To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2025

Meine To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2025

Meine To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2025

 

meine ganz persönliche To-Want-Motivations-Mohrrübe.

 

Noch 92 Tage und dann ist dieses Jahr schon wieder zu Ende. Genau die richtige Zeit innezuhalten. Und zu schauen, was ist meine To-Want-Liste bis zum Jahresende.

Den letzten Impuls zum Schreiben dieses Blogartikels gab mir Judith Peters. Zum dritten Mal veranstaltet sie in der von ihr gegründeten The Content Socienty das BLOGTOBERFEST.

Die To-Want-Bereiche sind dabei so vielfältig, wie das Leben selbst. Von

  • Business und Job,
  • Sport, Gesundheit und Wellness,
  • Wohnen,
  • Beziehungen (Partnerschaft, Familie, Kinder, Freundschaften),
  • Spaß, was ich lernen will, kleine Momente, Abenteuer und alles andere, was ich erleben will
  • bis hin zu Reisen …

 

Hier sind sie: die 25 Punkte meiner To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2025 … Wie immer bei mir unter dem Motto: ganz ohne Druck. Denn da wo Druck ist, will nichts Schönes wachsen und gedeihen.

 

Viel Freude beim Lesen und vielleicht inspiriert dich das eine oder andere zum Nachmachen …

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele für den Bereich Business und Job

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • Mein größtes Vorhaben in diesem Quartal: ich veröffentliche bis Ende des Jahres mein nächstes Buch. 
    Es wird ein Folgeband der Lichten Funken sein. Der erste Band davon erschien vor zwei Jahren. Darin wirst du essayartige Texte zu Themen aus dem Leben, zum Teil mit persönlichen Geschichten meines Lebens verwebt, finden. Ein wunderbares Geschenk zu Weihnachten an dich selbst oder an deine Liebsten.

 

  • Auch in den nächsten drei Monaten werde ich regelmäßig an der coolen Blogger-Aktion 12von12 teilzunehmen. Meine Fotografenseele freute sich schon sehr darauf. Mein Adlerauge hält dann am 12. eines jeden Monats wieder Ausschau nach schönen Bildern aus meinem Alltag.

 

  • In diesem Jahr werde ich erstmals einen eigenen Adventskalender anbieten. Lass dich überraschen. Noch ist alles in der Planung und mehr will ich heute noch nicht verraten.

 

  • Dieses To-Do stand auch schon letztes Jahr in meiner Liste. Manchmal kommt es eben anders als geplant: Daher suche ich mir hoffentlich bis zum Ende des Jahres unterstützende Hilfe für den technischen Aufbau, um im neuen Jahr endlich mit einem Newsletter loszulegen.

 

  • Auch ein To-Do wie im letzten Jahr, denn daran arbeite ich auch immer wieder neu: Mir eine gute zeitliche Balance zwischen meinem Selbständigen-Bussiness und meinem Angestellten-Job zu kreieren.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Sport, Gesundheit, Wellness

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

 

 

  • Zusätzlich zu meinem wöchentlichen Pilates-Kurs absolviere ich dreimal in der Woche zu Hause ein spezielles Bauch-Beine-Po-Tabata.

 

  • Zur Gesundheitsvorsorge gehe ich entspannt und guten Mutes zu meinen Vorsorgeuntersuchungen im Bereich Gelenke und Haut. Denn mein Motto ist: Gehe zum Arzt, wenn du gesund bist. Das ist ganz im Sinne der TCM: lieber Prävention als manifestierte Diagnosen.

 

  • Meine Fakir-Matte bleibt mir weiterhin mein wohltuender Begleiter. Täglich lege ich mich zur Entspannung eine halbe Stunde auf mein stacheliges Wellnessbrett. Nicht nur um die Durchblutung meiner beanspruchten Rückenmuskeln zu stärken, sondern weil ich danach tiefenentspannt bin. Weitere Tipps zur Entspannung und wie du dir das Leben leichter machen kannst, findest du in meinem Buch: 25 Life Hacks aus dem Umaniversum. Dort findest du auch die Anleitung für die Fakir-Matte und vieles mehr.

 

  • AUSRUHEN … AUSRUHEN … AUSRUHEN, denn nach vielen arbeitsintensiven Wochen beginnt nun die Zeit des Rückzuges – die Ernte ist fast vollständig vollzogen – umso älter ich bin, umso mehr schwinge ich mich ein, in den Rhythmus der Natur. Die Blätter an den Bäumen sind am Fallen, die letzten Blüten geben noch ihr letztes, doch bald ziehen sich die Pflanzen zurück, die Erde ruht, um Kraft fürs neue Jahr zu tanken. Das werde ich ihr dieses Jahr vermehrt nachmachen.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Wohnen

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • Auch in diesem Jahr werde ich bis zum Jahresende wieder meine Kleiderkammer aufräumen. Alle Kleidungsstücke, die ich im letzten Jahr nicht benutzt habe, lasse ich weiterziehen. Oxfam und das Rote Kreuz werden sich über meine Kleidertüten freuen.

 

  • Loslassen! Mir ist meine Wohnung einfach zu voll. Daher werde ich mir die Ausmist-Ideen von Uli Pauer zu Herzen nehmen und bis zum Jahresende mindestens 25 Gegenstände weiterziehen lassen.

 

  • Mein Schreibtischbereich zu Hause ist bis zu meiner weihnachtsferienfreien Zeit neu sortiert.

 

  • Meinen Balkon behandle ich ab Herbst ein bisschen stiefmütterlich. In diesem Jahr möchte ich auf ihm für die Vögel ein Futterhäuschen hinstellen und ihn ein wenig weihnachtlich beleuchten.

 

  • Um Platz für neue Bücher zu gewinnen, sortiere ich meine Bücherregale neu und … (siehe Punkt 1 bei Beziehungen und Freunde)

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Beziehungen und Freunde

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • … ich verschicke die kleinen literarischen Ausgewählten, die weiterreisen wollen, als Überraschungspäckchen an Freude, die sich darüber freuen oder überrasche meine Kollegen mit Bücherpäckchen in ihren Postfächern.

 

  • Eine Reise in den Norden – nach Bremen, Hamburg und Oldenburg – wo ich mich mit Freunden treffen. Vielleicht klappt es mit einem Wiedersehen mit Silke Geissen, eine meiner Lieblingsbloggerfreundinnen.

 

  • Wie jedes Jahr schreibe und verschicke ich im Dezember Dankbarkeitsbriefe an Menschen und Freunde. Als kleine Geste an alle, die mir in diesem Jahr begegnet sind oder mir dieses Jahr helfend zur Seite standen.

 

  • Regelmäßige Zoom-Treffen mit Sophie, Jeannine und Johannes. Alle aus der Kategorie: Lieblingsmensch.

 

  • Zusammen Singen! – Entweder bei Sing dela Sing – dem monatlichen Mega-Event mit Cem, Bela und Gunther – oder mit meinen Sonntagschor-Mädels. Das weitet das Herz und ist ein fetter Freudebooster in der dunklen Jahreszeit.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele im Bereich mein kleines Glück, Kreativität, Kunst und Kultur

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • Mein tägliches kleines Glück ist gerade meine Lauf-Challenge. Jeden Tag 15.000 Schritte. Seit 140 Tagen bin ich nun schon dabei … bis zum Ende des Jahres will ich auf jeden Fall durchhalten.

 

  • Jede Woche Samstagvormittag kreiere ich mir einen zweistündigen Co-Working-Space zum Schreiben. Währenddessen arbeite ich an neuen Blogartikeln, Bildern oder Büchern.

 

 

  • Im Dezember besuche ich wieder gemeinsam mit Freunden mindestens einen alternativen (Kunst-)Weihnachtsmarkt, zum Beispiel den in der Zitadelle Spandau

 

  • Zwischen den Jahren genieße ich auch in diesem Jahr wieder meine Ruhe an der See. Eine gute Zeit für mich, um tief zum Reflektieren und Träumen in die Rauhnächte einzutauchen.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

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Sicht weise(n): Mut-Momente

Sicht weise(n): Mut-Momente

Was alles möglich wurde, als ich mich traute … 

 

Als Teil der Frühsommer-Blogparade der The Content Socienty von Judith Peters fragt Susanne Heinen nach den Mut-Momenten, durch die du dich in deinem Leben getraut hast.

Mir fallen sofort eine Vielzahl von Momenten ein. Große und kleine. Daher ist es mir eine Freude, mich an ihrer Blogparade zu beteiligen, auch wenn die offizielle Blogparaden-Frist schon verstrichen ist. Das ist ja auch schon ein kleiner Mut-Moment. Es einfach trotzdem zu tun, nicht wissend, ob noch einer diesen Blogartikel dort lesen wird.   

Ich lade dich ein, mir auf meinem Weg der Mut-Momente zu folgen und wünsche dir viel Freude beim Lesen.

 

Auch ein wenig in der Hoffnung, dass dich der eine oder andere Mut-Moment dazu inspiriert, dir selbst immer wieder etwas Neues zuzuMUTen oder dich mit deinem Tun in deiner Einzigartigkeit anderen zuzuMUTen.  

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Über Mut im Allgemeinen, Besonderen und Speziellem

 

Nach meiner Geburt lag in meiner Wiege nur wenig Sicherheit und Geborgenheit,was jedoch jedes Kind braucht, um neugierig mit leuchtenden Augen erst seine Umgebung und dann die ganze Welt zu erkunden und mit Vertrauen in sich selbst groß zu werden.

Doch was ich als Kind als Makel oder Nachteil erlebt habe, entpuppte sich irgendwann als eine meiner größten Stärken.

Es war mein MUT, immer wieder aufs Neue ins Unbekannte zu springen. Ohne Netz und doppelten Boden. Denn Mut lag von Beginn an in Hülle und Fülle in meiner Wiege.

Das bedeutet nicht, dass ich keine Angst hätte, sondern dass ich trotz meiner Angst das Unbekannte gewagt habe. Für mich ist es wichtig, immer wieder die Balance zwischen den Bekannten und Unbekannten zu finden und zu halten. Vertrautes zu Bewahren, und doch auch meine Sichtweise auf Neues zu richten.

Mut war für mich oft der Motivator für Veränderungen in Zeiten, in denen ich in meinem Leben frustriert und unzufrieden war. Mut zur Lücke. Mutig nach vorne.

In mir wohnte schon immer ein kleines Anders-mach-Gen. Wenn alle in dieselbe Richtung liefen, war ich die Erste, die sich umdrehte und in die andere Richtung lief. Das wurde irgendwann zu einem intrinsischen Muster, dem ich mich nicht entziehen konnte.

Oft zum Entsetzen meiner Umgebung, denn das, was ich auf der anderen Seite fand, gefiel nicht immer allen. Damit lockte ich die andere Seite der Medaille ins Licht und machte mich damit nicht immer bei allen beliebt.

Damit kommen wir auch schon zur Kehrseite von Mut. Wer mutig ist und ins Unbekannte springt, gehört schnell mal auch nicht mehr zur breiten beliebten Masse. Wird zum Sonderling oder Außenseiter gestempelt, argwöhnisch, nur von Weitem beobachtet.

Oft wird derjenige so zum Spiegel der Angst der Anderen, die lieber im Gewohnten, Vertrauten bleiben wollen. Auch das ist eine gute Wahl, denn nicht jeder möchte in diesem Leben immer wieder mutig am Abgrund stehen und springen.  

Doch ich konnte nicht anders. Nach vielen Jahren mit angestautem Frust und durchlebter Unzufriedenheit wollte ich die Schöpferin meines Glücks werden. Immer wieder half mir mein Mut dabei, mein gesamtes Leben zu verändern und heute zufrieden und glücklich zu leben.

Aus eigener Erfahrung entstand mein fester Glaube an: „Mut wird immer vom Leben belohnt.“

Mariann Edgar Budde, die erste weibliche Bischöfin der Episcopal Diocese of Washington, die zur zweiten Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025 mit ihren direkten Worten an den zukünftigen Präsidenten in ihrer beeindruckenden Predigt viel Mut zeigte, schrieb auch zum Thema Mut wunderbare Worte, die mir aus dem Herzen sprechen.

 

 

"Mut ist nichts Lautes, nichts Plötzliches. 
Mut ist ein leiser Muskel, den wir täglich trainieren. 

Bleiben, wenn Gehen einfacher wäre.
Verzeihen, wenn jede Faser nach Vergeltung schreit.
Eine Hand reichen, trotz Verletzung.

Solche Momente summieren sich, 
sie bereiten uns vor auf das, was wir nicht planen können -
auf die wenigen großen Augenblicke, 
in denen wir entweder wachsen oder zerbrechen."

 

 

Mariann Edgar Budde wurde nach ihrer Predigt von vielen für ihren Mut gefeiert, doch Donald Trump und sein Gefolge, wollten sie am liebsten auf eine Deportierungsliste schreiben. Die Spannbreite von Erfolg und Vernichtung zeigt sich nur selten in so einem großen Ausmaß wie hier.

In diesen Zeiten ist Mut ein wichtiger Begleiter, im Kleinen wie im Großen, im engen wie im großen Kreis. Um die anstehenden Veränderungen zu meistern und immer wieder Wege in lichtvolle Sichtweisen und hoffnungsvolle Taten gehen zu können. 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 wichtige Mut-Momente in meinen Beziehungen

 

No. 1
Nachdem ich aus Selbstschutz den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen hatte, bin ich 2021 nach 10 Jahren das erste Mal ihn im Pflegeheim besuchen gefahren.
Seine erste Reaktion auf das Wiedersehen waren seine Worte: „Da ist sie ja, meine Kleene.“ Das waren die ersten freundlichen Worte zu mir in meinem bisherigen Leben und sie löschten alle bisherigen Verletzungen der letzten fast 55 Jahre mit einem Mal aus. Ein mutiger Schritt, der zu einer tiefen Herzensversöhnung führte. Danke, lieber Papa, für dieses großartige Geschenk.

No. 2
Früher habe ich mich in Freundesbeziehungen, wenn ich mich nicht verstanden gefühlt habe, eher zurückgezogen. Heute bin ich so mutig und frage lieber direkt noch einmal nach, ob ich denjenigen mit etwas verstimmt hätte oder ob zwischen uns etwas steht. Oftmals sind es nur keine Missverständnisse und mit jedem Mal der Klärung wächst auch das Vertrauen ein Stückchen mehr zwischen uns.

No. 3
nach dem Tod meines Stiefvaters, dessen letzter Wunsch die Ausgrenzung meiner Person aus dem Familienkreis war, schrieb ich einen langen ausführlichen Rundbrief an alle noch lebenden Mitglieder meiner Ursprungsfamilie. Das war ein mutiger Schritt für mich, denn in diesem Brief schrieb ich sehr ehrlich über mein Verhältnis zu meiner Mutter, meinem Vater, meiner Schwester, meinem Stiefvater und meiner Tochter und meinem Wunsch, weiterhin ein Teil dieser Familie zu sein.

No. 4
Heute übe ich mich täglich darin, in Beziehungen mich mutig mit allen Themen authentisch zu zeigen, auch wenn ich damit in mancher Situation unangenehmes anspreche oder ich klar meine Grenzen setze.

No. 5
Es war für mich ein mutiger Schritt, voll und ganz zu akzeptieren, dass meine Tochter ihr Leben ohne Kontakt zu mir leben möchte. Lange Jahre war das ein großer Schmerzpunkt für mich, doch die Akzeptanz und das Loslassen von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen ihr gegenüber sowie meine wachsende Selbstliebe haben mich den Weg zu meinen jetzigen glücklichen Leben finden lassen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 wichtige Mut-Momente in meiner Arbeitswelt

 

No. 1
Meinen Mut, mit 18 Jahren dem Verlagsdirektor für ein großartiges Jobangebot eine Absage zu erteilen, weil ich damals schon ahnte, dass mein Berufsweg mich woanders hinführen würde.

No. 2
Meinen Mut, innerhalb von zehn Jahren zehnmal die Arbeitsstelle zu wechseln, sobald ich feststellte, dass mich dieser Job nicht glücklich machte und ich darauf pfiff, wie ich diese Zeit in meinem Lebenslauf erkläre.

No. 3
Meinen Mut, mich im Jahr 2000 das erste Mal als Trainerin, Beraterin und Coach selbständig zu machen, obwohl alle in meinem Umfeld sagten: „Das wird nie was, jetzt ist sie wohl voll verrückt geworden“.

No. 4
Meinen Mut, bei meinem Vorstellungsgespräch beim Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Jürgen Trittin, auf eine provokante Frage mit einem witzigen Satz zu antworten. Daraufhin bekam ich die Stelle.

No. 5
Meinen Mut, mir meinen Traum von einem eigenen Verlag zu erfüllen und so den Verlag manitu-books zu gründen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 wichtige Mut-Momente in meiner Kunst

 

No. 1
meinen Mut, mein erstes eigenes Atelier anzumieten, auch wenn damals niemand in meiner Familie an meine künstlerischen Fähigkeiten glaubte.

No. 2
meine erste eigene Ausstellung im Hairoxyd zu organisieren. Ihr folgte noch zahlreich weitere und jedes Mal kostete es mich erneut Mut, mich mit meiner Kunst öffentlich zu zeigen.

No. 3
meinen Mut, meinen künstlerischen Ausdrucksbereich immer wieder zu ändern und so meinem Herzen zu folgen. So gibt es von mir Malereien, Fotografien, Collagen, Schmuck, Papierkreationen … und immer mehr Bücher …

No. 4
meinen Mut, meiner kreativen Schreibkunst zu vertrauen und meine Texte und Geschichten in Sachbüchern und Erzählbänden zu veröffentlichen.

No. 5
meinen Mut, meine Texte und Bücher in Wettbewerben einzureichen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 wichtige Mut-Momente in meinen Heilungszeiten

 

No. 1
meinen Mut, das Verbot meiner Linkshändigkeit aufzudecken und fünf Jahre in eine Linkshänder-Rückschulung zu investieren. Diese wurde durch die damalige Aufarbeitung von dunklen Zeiten meiner Kindheit die heilsame Grundlage für mein heutiges zufriedenes Leben.

No. 2
meinen Mut, mich mit einer Erkrankung in einen intensiven schamanischen Heilkreis zu legen. Dieser war der Beginn eines langen Heilungsweges, den ich heute nicht mehr missen will.

No. 3
meinen Mut, mir ein selbstfürsorgliches coempowerndes Leben zu kreieren und mich von der manipulierenden Co-Abhängigkeit meiner Ursprungsfamilie zu befreien.

No. 4
meinen Mut, in einer Zeremonie eine Nacht lang im selbstgebuddelten Grab mit Abdeckung im Dunkel der Erde verbracht zu haben. Das war für mich eine der heiligsten Erfahrungen, mich mit der Angst vor dem Tod zu konfrontieren. Außerdem bekam ich in dieser Nacht das Geschenk, das Großmutter Erde mich immer trägt und alle Tiere und Pflanzen zu meinem Wohl mit mir sind.

No. 5
meinen Mut, mich immer wieder als Probant für die Anwendung von neuen energetischen Heiltechniken zur Verfügung gestellt zu haben. Immer in dem Vertrauen, dass meine Seele ganz genau weiß, was mein Körper und mein Geist zum weiteren Wachsen und Heilen brauchen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

5 wichtige Mut-Momente in meinem sonstigen Leben

 

No. 1
Auf meiner Australienreise in Sydney meine Höhenangst durch das Besteigen der Stahlträger sowie das Überqueren am höchsten Punkt der Harbour-Bridge überwunden zu haben.

No. 2
meinen Mut, obwohl ich schon 27 Jahre war und es mir total peinlich war, erstmals schwimmen und Fahrrad fahren zu lernen.

No. 3
im Alter von 20 Jahren ein Kind auf die Welt zu bringen. Diese Entscheidung habe ich nie bereut, doch würde ich sie heute mit mehr Lebenserfahrung vielleicht anders treffen. 

No. 4
meinen Mut, die Aufgabe der Ahnenforscherin in der Familie zu übernehmen und so zum Beispiel in zahlreichen Familienaufstellungen die Geschichte meiner Großéltern und Eltern zu erforschen, um ihre Kriegstrauma und Verhaltensweisen besser zu verstehen.

No. 5
meinen Mut, fernab aller Touristenstraßen im Dschungel von Yucatan in Mexiko die Kulturstätten der Mayapyramiden zu erkunden, ohne Sprachkenntnisse, Geld und nur mit Hängematte und kleinem Rucksack unterwegs zu sein.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

5 Mut-Zitate großer Persönlichkeiten

 

No. 1

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

 

No. 2

„Wer mutig ist, ist frei.“ (Seneca)

 

No. 3

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren.“ (Vincent van Gogh)

 

No. 4

„Mut ist nicht die Abwesenheit von Furcht, sondern der Triumph darüber.“ (Nelson Mandela)

 

No. 5

„Mut wird immer vom Leben belohnt.“ (Umani Wendler)
– meine eigene Erfahrung – auch wenn ich noch nicht zu der Kategorie großer Persönlichkeiten gehöre 😉

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Ich danke nochmals Susanne Heinen für die wundervolle Gelegenheit, hier über meine Mut-Momente, durch die so viel Neues in meinem Leben möglich wurde, zu schreiben.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Sicht weise(n): 50+ Dinge, für die ich dankbar bin

Sicht weise(n): 50+ Dinge, für die ich dankbar bin

50+ Dinge, für die ich dankbar bin!

Meine Bloggerkollegin Birgit Buchmeyer ist eine der 80 Blogger:innen, die es in diesem Frühling im Rahmen der Blogparade wissen wollen.

Ihr Thema hat mich besonders angezogen: 100 Dinge, für die ich dankbar bin.

Da bin ich gerne mit dabei, auch wenn ich die Zahl 100 ganz schön sportlich finde. Daher sind noch einige Punkte am Ende noch offen … die ich nach und nach ergänzen werde.

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.


 

No. 1 bis No. 19

Ich bin dankbar dafür, dass …

No. 1
ich seit fast 60 Jahren jeden Morgen aufwache und einen neuen Tag zum Leben geschenkt bekomme.
No. 2
ich ein Dach über dem Kopf habe und in einer schönen bezahlbaren Wohnung wohne.
No. 3
ich die Möglichkeit von therapeutischer Hilfe und Selbstreflektion genutzt habe, um Frieden mit den ungünstigen Umständen in meiner Kindheit zu finden.
No. 4
ich mittlerweile guten Gewissens und mit viel innerem Frieden sagen kann, dass ich als Mutter mein Bestmögliches gegeben habe, auch wenn es nicht immer perfekt war.
No. 5
ich die Erfahrung des Großziehens meiner Tochter mit allen Höhen und Tiefen erleben durfte.
No. 6
ich vor knapp 40 Jahren trotz Krankenhausgeburt mein Kind in der ersten Nacht ganz nah bei mir im Arm halten konnte .
No. 7
ich auf dem Umweg des zweiten Bildungsweges an der Volkshochschule in der DDR mein Abitur nachholen konnte.
No. 8
ich  in meiner ersten Berufsausbildung zur Bürokauffrau im Verlag alle Bereiche eines Verlages durchlaufen durfte .
No. 9
ich in meiner zweiten Berufsausbildung zur Verlagsbuchhändlerin dank meiner ersten Berufsausbildung einen praktischen Wissensvorsprung hatte.
No. 10
ich schon als Kind Einblicke in die Arbeitswelt des Theaters und Films bekam, wenn ich meine Mutter oder meinem Vater bei der Arbeit zuschaute oder sie begleitete.
No. 11
ich als Kind in einem Tanzensemble mittanzen konnte.
No. 12
ich nach jedem Rückschlag in meinem Leben immer wieder aufgestanden bin.
No. 13
ich mit 18 den Mut hatte, ein besonderes Arbeitsangebot abzulehnen, weil ich wusste, dass ich als Sekretärin des Verlagsdirektors vom Verlag Volk und Gesundheit nicht meine Erfüllung finde.
No. 14
ich meinen mir mit 16 selbst auferlegten Schwur, nie etwas mit Kunst zu machen, später wieder aufgelöst habe.
No. 15
ich zu DDR-Zeiten trotz anderer Meinung und aus einem Künstlerhaushalt kommend, nie bei der Stasi oder im Gefängnis gelandet bin.
No. 16
ich meine Kindheit in der DDR verlebt habe und dadurch Werte wie Miteinander und grundsätzliche Absicherung erlebt habe.
No. 17
ich nach der Wende aufgrund eines Zusammenbruch die Chance hatte, schneller in das neue Staatssystem der BRD hineinzuwachsen.
No. 18
ich heute relativ angstfrei lebe, da ich mit Anfang 20 schon einmal einen krassen Systemwechsel von der DDR zur BRD erlebt habe, der mich resillent für große Veränderungen gemacht hat.
No. 19
ich mit 45 endlich ein tiefstes Geheimnis – nämlich meine Linkshändigkeit – enthüllt habe und ich mich danach zu einer langjährigen Linkshänderrückschulung entschlossen habe.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Nr. 20 bis No. 39

Ich bin dankbar dafür, dass ich folgenden Menschen in meinem Leben begegnet bin oder diese mich zum Teil bis heute begleiten …

No. 20
meiner Tochter, durch die in den letzten 20 Jahren bedingungsloses Lieben gelernt habe.
No. 21
Reinald Walter, der mir als Geschäftsführer bei TV.BERLIN das beste Vorbild in respektvoller Mitarbeiterführung war und der mir seit damals bis heute als wohlwollender Mentor für meine kreativen Ideen und Projekte motivierend zur Seite steht.
No. 22
Art Reade, der mich in seinen Trainings immer sofort am ersten Abend an meine Grenze brachte und durch den sich mein Mindset grundlegend veränderte und ich innere Blockaden auflöste.
No. 23
meinem ehemaligen Ehemann, weil wir eine wundervolle Tochter großgezogen haben.
No. 24
all meinen anderen Beziehungspartnern, die mich in der Zeit der Beziehung Stück für Stück mehr zu der Person reifen lassen haben, die ich heute bin.
No. 25
Wolfgang Weitbrecht, meinem Chef in der Redation humanitas, der nicht nur Professor für Medizin, sondern auch Scient-Fiction-Schriftsteller war.
No. 26
all meinen vielen anderen Vorgesetzten, an denen ich mich reiben und mit ihnen reifen durfte.
No. 27
all den Frauen, die mich auf dem Weg zu meiner weiblichen Sinnlichkeit begleitet haben.
No. 28
all den Freundinnen, die mich durch Zeiten tiefer Täler begleitet haben und mir zur Seite standen.
No. 29
all den Männern, die mir bei Erforschung eines heilsamen Miteinanders zwischen Mann und Frau begegnet sind.
No. 30
all den Brüdern und Schwestern aus dem Deer Tribe, die mich auf meinem Heilungsweg begleitet haben.
No. 31
Sophie, meiner Clannichte, mit der ich über nah und fern mich immer verbunden fühle.
No. 32
Frieda, dem Sonnenschein, für die ich immer da sein werde.
No. 33
Johannes, der mich mit seiner Poesie und seiner Tiefe immer wieder begeistert.
No. 34
Werner, der seit fast 10 Jahren mein homöopatischer Leitstern ist.
No. 35
die Kreise von Menschen, mit denen ich in den letzten 35 Jahren Energiearbeit lernen und durchfühlen durfte.
No. 36
all den Teilnehmern in meinen Kursen und Trainings sowie all den Klienten in Beratungen und Coachings.
No. 37
all meinen Therapeut:innen, die mir geholfen haben, meinen traumatischen Verstrickungen auf die Spur zu kommen und sie zu lösen.
No. 38
Stefan Strehler und all den anderen Schreibtrainern, die mir das Handwerk des Schreibens lehrten.
No. 39
all meinen Arbeitskolleg:innen, mit denen ich in vielen Unternehmen mal kurz oder länger zusammengearbeitet habe.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

No. 40 bis No. 59

Ich bin dankbar dafür, dass …

No. 40
mein Körper mittlerweile wieder so gut funktioniert.
No. 41
meine Seele mir immer wieder zeigt, wenn ich von meinem Weg abkomme.
No. 42
mein Herz wieder heil ist.
No. 43
mein innerer Künstler bei jedem Kino- oder Theaterbesuch vor Freude in die Hände klatscht.
No. 44
über die vielen kulturellen und inspirierenden Möglichkeiten, die mir meine Heimatstadt Berlin bietet.
No. 45
meine Work-Life-Balance – von Pflichterfüllung bis Selbstfürsorge – mittlerweile sehr ausgeglichen ist.
No. 46
ich mittlerweile gelernt habe, nicht mehr acht Hochzeiten gleichzeitig am Start zu haben, sondern ich einfach auch mal nichts tun kann.
No. 47
ich meine zwei Initationsreisen nach Mexiko und Australien erleben durfte.
No. 48
ich die Quelle meiner kreativen Ader freigelegt habe und Bilder male, Schmuck gestalte, Papierkunst kreiere und Geschichten schreibe.
No. 49
ich mir den Traum vom eigenen Verlag erfüllt habe.
No. 50
ich meine ersten zwei Autor:innen in meinem Verlag verlegen darf … und freue mich auf weitere … .
No. 51
ich mit meinen Eltern und dem Rest meiner Familie meinen Frieden gefunden habe.
No. 52
mein Selbstzweifler nicht mehr so oft auf Kritik von Außen reagiert und ich ihn müheloser in Urlaub schicken kann.
No. 53
ich schon fünf Bücher erfolgreich veröffentlicht habe.
No. 54
ich nach langer Suche das UMANIVERSUM als Ort meiner Fähigkeiten und Talente gefunden habe.
No. 55
ich immer wieder Menschen begegne, die meine Eigenarten tolerieren und mich so nehmen wie ich bin.
No. 56
ich mich mit zunehmenden Alter mit allem akzeptiere und liebe, so wie ich bin!
No. 57
ich noch offene Wünsche und Visionen habe.
No. 58
ich auch glücklich bin, wenn sich Wünsche und Visionen nicht erfüllen.
No. 59
ich in dieser interessanten Zeitenwende lebe und mit meinem Handeln und Sein meinen Teil zum Wandels hin zu etwas Neuem einbringen kann.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

No. 60 bis No. 79

Ich bin dankbar dafür, dass …

No. 60
ich mit meinem Erfahrungsschatz Menschen in Ihren Wandlungszeiten als Mentorin und Coach begleiten darf.
No. 61
ich dank der Aufarbeitung meiner eigenen Lebensgeschichte mit anderen Menschen und deren Geschichten viel Mitgefühl habe.
No. 62
ein wundervolles Schreibzimmer in meiner Wahlheimat Sassnitz habe.
No. 63
ich einen intelligenten Porsche zwischen Ohren habe, der gerne mit mir im 6. Gang durch mein Leben fährt.
No. 64
ich dank meines Geht-nicht-gibt’s-nicht-Gen für jedes Problem mindestens eine Lösung finde.
No. 65
dank vieler Aus- und Fortbildungen mein Wissensdurst immer wieder gelöscht wurde und wird, denn ich liebe lebenslanges Lernen.
No. 66
ich immer wieder Teil von kreativen Schreib- und Kunstprojekten bin…. .
No. 67
ich gelernt habe, im Hier und Jetzt mein Leben zu leben.
No. 68
ich die Möglichkeit habe, anderen Autoren in meinem Verlag eine Plattform für die Veröffentlichung ihrer (Herzen-)Bücher ohne große Marketingoptimierung bieten zu können.
No. 69
ich jedes Wetter liebe, gerne im Regen laufe und mich dann mit den Pflanzen, Tieren und Bäumen freue.
No. 70
ich frei von Schlafproblemen, Migräne oder anderen Immunerkrankungen bin.
No. 71
ich Menschen mit meinem Sein und Wissen begeistern darf. Hier einen lieben Gruß an Jeannine Gashi., die mich immer wieder dazu ermutigt.
No. 72
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No. 73
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No. 74
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No. 75
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No. 76
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No. 77
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No. 78
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No. 79
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Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

No. 80 bis No. 100 !

Ich bin dankbar dafür, …

No. 80
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No. 81
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No. 82
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No. 83
.
No. 84
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No. 85
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No. 86
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No. 87
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No. 88
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No. 89
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No. 90
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No. 91
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No. 92
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No. 93
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No. 94
.
No. 95
.
No. 96
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No. 97
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No. 98
.
No. 99
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No. 100 !
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Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Ich danke nochmals Birgit Buchmeyer für die wundervolle Gelegenheit, hier über meine 100 Dinge, für die ich dankbar bin, zu schreiben.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Sicht weise(n): Die 25 Life Hacks in der Übersicht

Sicht weise(n): Die 25 Life Hacks in der Übersicht

Die 25 Life Hacks aus dem Universum in der Übersicht

Im letzten Sommer schrieb ich im Rahmen der Blogparade der The Content Society von Judith Peters noch über mein nächstes SachbuchprojektNun ist das Buch erschienen.

 

Doch wer kauft gerne die Katze im Sack. Daher findest du hier die 25 Life Hacks aus dem Buch kurz erklärt.

 

Spüre in dich, ob dich das eine oder andere Thema anspricht … doch eines kann ich dir jetzt schon versprechen:

Das Buch ist „heiße Ware“ und kann dein Leben in mehr Leichtigkeit und Freude verwandeln. 

In jedem Kapitel findest du neben einer ausführlichen Erklärung, persönlichen Geschichten und eine Anleitung, wie du den Life Hack in deinen Alltag anwenden und integrieren kannst.

 

„Der wahre Beruf des Menschen ist es, zu sich selbst zu kommen.“     Hermann Hesse

 

Die Redaktion von LITERATURMARKT.info hat zu meinem Buch eine wundervolle Rezension geschrieben. 

 


 

5 Life Hacks für mehr Gesundheit

No 1: Mundwinkel-Yoga

Mit dem Mundwinkel-Yoga trainierst du nicht nur die Muskeln in deinem Gesicht (auch ein top Anti-Aging-Boost), sondern überlistest erfolgreich dein Gehirn, so dass es Dopamin ausschüttet und du mehr Glücksgefühle erlebst.

 

No 2: Bewegter Start

Dieser Life Hack zeigt dir, wie du dich am Morgen durch ein paar gezielte Übungen körperlich fit hältst, sodass du beweglich in den Tag startest.

 

No 3: Ölziehen

Das Ölziehen ist ein altes Hausmittel, mit dem du Viren und Bakterien schnell ein STOP-Zeichen setzen kannst und nebenbei auch noch gutes für deine Mundhygiene und dein allgemeines Wohlbefinden tust.

 

No 4: Finger halten

Das Finger halten kommt aus der alten japanischen Heilkunst des Jin Shin Jyutsu, auch Heilströmen genannt. Es ist überall anwendbar und wirkt schnell. Mit dieser Methode hast du dein ganz persönliches Heilwerkzeug immer mit dabei.

 

No 5: Klopf dich gesund

Bei der EFT-Klopfakupressur (Emotional Freedom Technique) gibt es viele unterschiedliche Varianten. Hier findest du die, die mir in den letzten Jahrzehnten am besten geholfen hat. Die Anwendungsgebiete von EFT sind so vielfältig, wie es physische oder psychische Probleme gibt.

 

 

Hier kannst du dein ganz persönliches Exemplar im Verlag erwerben. Gerne auch mit persönlicher Widmung von der Autorin.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 Life Hacks für mehr Entspannung

No 1: Body Scan

Der Body-Scan ist eine Achtsamkeitsübung aus der MBSR-Methode von Jon Kabat-Zinn (Mindfulness-Based Stress Reduction). In diesem Kapitel findest du die Kurzversion dieser Methode. Sie hilft dir dabei, deinen Körper besser zu spüren und zu entspannen.

 

No 2: Hauptzentralstrom

Der Hauptzentralstrom ist einer der beliebtesten Selbsthilfe-Tools der japanischen Heilströmkunst des Jin Shin Jyutsu. Regelmäßig angewandt harmonisiert er die Energieströme in deinem Körper, sodass du entspannt und leicht durch deinen Alltag kommst.

 

No 3: Fakir-Matte

Die Fakir-Matte ist kein Brett mit Nägeln, sondern einen Akupressurmatte, welche die Durchblutung deines Körpers anregt. Es ist ein gutes Hilfsmittel, die dir zu einem gesunden tiefen Schlaf verhelfen kann. Doch auch am Morgen kann sie ein guter Wachmacher sein.

 

No 4: Wohlfühl-Insel

Im diesem Life Hack geht es um deinen Wohlfühlort. Wie kannst du dir diesen schaffen? Was gehört dorthin und was nicht? Wobei kann er dich unterstützen? Hast du schon so einen Ort für dich, an dem du Ruhe tanken oder entspannt meditieren kannst?

 

No 5: Abendroutine

Eine Abendroutine ist ebenso wichtig, wie das Zähneputzen am Morgen. Sie ist nicht zu unterschätzen, denn das, was du in der letzten Stunde vor deinem Einschlafen tust, nimmst du mit in deinen Schlaf und somit in deine Traumwelt. In diesem Life Hack findest du Anregungen und Tipps für die Zeit, vor dem Zubettgehen.

 

 

Hier kannst du dein ganz persönliches Exemplar im Verlag erwerben. Gerne auch mit persönlicher Widmung von der Autorin.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 Life Hacks für mehr Ernährung

No 1: Wasser mit Schuss

Du bist, was du isst. Hast du diesen Satz schon einmal gehört? Gleichfalls ist es auch entscheidend, wieviel und was du den ganzen Tag über trinkst, da unser Körper ja bis zu 75-80% aus Wasser besteht. Wie steht es um deine Trinkbilanz?

 

No 2: Gute-Laune-Kick

Für einen fitten Körper spielt die Gesundheit deiner Leber eine entscheidende Rolle. Sie ist das Organ, durch das alles durch muss. Von gesunden Lebensmitteln bis hin zu allen Schadstoffen. Wenn die Leber überlastet ist, fühlen wir uns schnell matt, müde oder ausgelaugt. In diesem Life Hack erfährst du, wie du deine Leber bei ihrer Arbeit unterstützen kannst.

 

No 3: Mix dich fit

Dieser Life Hack zeigt dir eine weitere Möglichkeit, deine Leber zu reinigen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Dieser Life Hack ist eine gute Investition in die Zukunft. Denn eine gesunde Leber bringt dir ein gesundes längeres Leben.

 

No 4: Genuss-Fallen

Diese vier Genuss-Fallen kennen wir alle: (Weizen-)Brot, Industriezucker, Alkohol und Salz. Hier erfährst du nicht nur was sie mit deiner Gesundheit machen, sondern findest auch Alternativen zu deren Gebrauch. Es geht weniger ums entweder oder, sondern viel mehr um die Balance von sowohl als auch.

 

No 5: Tierfrei genießen

Hier geht es um Tierprodukte, wie Kuhmilch, Ei, Fleisch und Fisch. Ein Life Hack ohne Dogma und Verbote. Es geht hier mehr um deine Essgewohnheiten und den Mut, Neues auszuprobieren.

 

 

Hier kannst du dein ganz persönliches Exemplar im Verlag erwerben. Gerne auch mit persönlicher Widmung von der Autorin.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 Life Hacks für mehr Selbstliebe

No 1: Seelenhygiene

Fast jeder in unserem Kulturkreis duscht sich einmal am Tag und hält so seinen Körper sauber. Doch wie können wir unser Inneres, unsere Gedanken, Gefühle, Ängste, Visionen reinigen? Eine wunderbare Form dafür bietet das Schreiben der Morgenseiten von Julia Cameron, worüber es in diesem Life Hack geht. Denn, wer schreibt, der heilt.

 

No 2: Morgenglück

Bei der Morgenroutine hat jeder meistens seine eigenen Rituale mit Zähneputzen, Anziehen, Frühstück. Doch wie sieht es mit deiner bewussten Ausrichtung für den Tag aus? Wie setzt du deine Prioritäten? Wie flexibel bist du im Umgang mit Veränderungen? In diesem Life Hack findest du zusätzlich noch eine Anleitung, wie du dir mit der Lebenskunst des Jin Shin Jyutsu selbst gutes tun kannst, ganz unabhängig von anderen.

 

No 3: Good-to-do

In guten Zeiten sind wir alle gerne aktiv und haben Lust und Freude an vielem. Doch was ist, wenn das Leben mal aus dem Tritt gerät oder man in eine Krise gestolpert ist. Dieser Life Hack zeigt dir eine präventive Methode, für Zeiten, in denen nicht immer die Sonne scheint. Als Halteanker und wohltuende Inspirationsquelle.

 

No 4: Milde Güte

Wer kennt ihn nicht: diesen verdammten Kritiker in einem selbst, der immer dann auftaucht, wenn man ihn gar nicht braucht. In diesem Life Hack findest du eine Anleitung dafür, wie du positive Selbstgespräche führst und so deinem inneren Kritiker ein kraftvolles STOP entgegensetzen kannst.

 

No 5: Abbitte

Hinter dem Life Hack Abbitte versteckt sich das Thema Vergebung. Bist du schon voll und ganz mit dir und allem, mit deiner Familie, mit deiner Vergangenheit, mit deinem Körper, mit deinen Beziehungen im Reinen? Wenn nicht, wird dir dieser Life Hack dabei helfen, mehr inneren Frieden in dir und mit deiner Umwelt zu finden.

 

 

Hier kannst du dein ganz persönliches Exemplar im Verlag erwerben. Gerne auch mit persönlicher Widmung von der Autorin.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

5 Life Hacks für mehr Persönlichkeitsentwicklung

No 1: Vier Versprechen

Das ist einer meiner wichtigsten Life Hacks, die ich mit dir teile. Die Vier Versprechen des alten tolketischen Meisters Don Miguel Ruiz. Das Besondere an ihnen ist, dass du dir diese Versprechen jederzeit selbst geben kannst. Sie können dein Weltbild und deine Wahrnehmung immens verändern. Jeden Tag aufs Neue.

 

No 2: Vier Fragen

The Work von Byron Katie ist eine ebenso kraftvolle Methode, die überall und jederzeit anwendbar ist. Mit ihr kannst du alte festsitzende Glaubenssätze oder traumatische Prägungen lockern und schlussendlich bestenfalls auflösen.

 

No 3: Hopp oder Flopp

Wie leicht fällt es dir, wichtige Entscheidungen zu treffen? Oftmals eiern wir ewig hin und her, denn meistens steht ja einiges auf dem Spiel. In diesem Life Hack findest du Methoden, die dir das Entscheiden erleichern können.

 

No 4: Walk your talk

Walk your talk. Tust du wirklich immer das, was du sagst? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch, doch den meisten fällt es wohl eher schwer. Was wäre, wenn du wüsstest, warum du hier bist, wie du tickst und was deine Lebensaufgabe ist? Human Design ist eine Methode, mit der du deine Talente und Fähigkeiten, deine Strategien und Aufgaben entdecken kannst. Sie macht deinen energetischen Fingerabdruck sichtbar. Ein sehr hilfreiches Tool, um sich mehr Leichtigkeit und Freude in sein Leben zu kreieren.

 

No 5: Ahnenquadrat

Jeder hat eine Mutter und einen Vater. Doch wieviel Prägung liegt von ihnen in dir. Mit diesem Life Hack kommst du dieser Frage auf die Spur. Zum Glück sind wir mehr als die Summe unserer Gene … doch unsere Ahnen legen die Grundlage. Gut zu wissen, welche guten und nicht so guten jeder von uns mitbekommen hat.

 

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

PLUS: 8 Life Hacks im Bonus-Teil für die Praxis

No 1: Geheimtipp für den Darm

Mein Geheimtipp für den Darm ist leider immer noch mit einem Tabu belegt, dabei ist er ein uraltes Hausmittel aus dem Mittelalter, als es noch keine Arzneimittel und Ärzte für jeden gab. Die Rede ist vom klassischen Einlauf. Für Fastende ist er fast schon normal. Doch seine Wirkung zur Abwehr allerlei Erkältungskrankheiten wird immer noch meistens unterschätzt. Eine sanfte Methode, um gut durch den Winter zu kommen oder an virenträchtigen Orten gesund zu bleiben. Denn unser zweites Gehirn sitzt im Darm.

 

No 2: Muskel-Booster: Jumping

20 Minuten Trampolin springen ist genauso effektiv wie eine Stunde joggen. Wer zeiteffektiv und wetterunabhängig trainieren will, dem empfehle ich diesen Life Hack.

 

No 3: weitere Good-to-dos

Hier findest du die Fortsetzung des Life Hacks No. 3  Good-to-do aus dem Bereich Selbstliebe.

 

No 4: Pro- und Contra-Vorlage

Hier findest du eine Vorlage für den Life Hack No. 3  Hopp oder Flopp aus dem Bereich Persönlichkeit

 

No 5: Ho’oponopono-Ritual

Hier findest du ein weiteres Ritual für Vergebung für den Life Hack No. 5  Abbitte aus dem Bereich Selbstliebe

 

 

No 6: Body-Scan – Langform

Hier findest du einen Body-Scan in Langform für den Life Hack No. 1  Body Scan aus dem Bereich Entspannung

 

 

No 7: Selbstliebe-Support

Dieses Gedicht, welches Charlie Chaplin anläßlich seines 70. Geburtstag schrieb, ist eines der größten Selbstliebe-Booster.

 

 

No 8: Großvater spricht …

Diese alte Großvatergeschichte vom Schwarzen und vom weißen Wolf wird bei den indigenen Völkern gerne am Feuer an die Jüngsten im Kreis weitergegeben. Sie ist jedoch für jung und alt bis heute gültig.

 

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


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Mein Motto des Jahres 2025

Mein Motto des Jahres 2025

Mein Motto des Jahres 2025

 

Ich bin ein Leuchtturm für Licht und Liebe.

 

Das erste Mal habe ich mir Gedanken über ein Jahres-Motto gemacht, als ich Mitglied in der The Content Socienty bei Judith Peters war. Damals fiel es mir nicht leicht, mich auf ein Motto festzulegen. Zu viele Zweifel und Widerstände plagten mich. Was, wenn ich diesem Motto nicht gerecht werden oder gar scheitern würde? 

Das ist nun mehrere Jahre her. Dieses Jahr flog mich das Thema Anfang des Jahres in einem Gespräch mit meiner Blogger-Kollegin Jeannine Gashi wieder an. Es hat ein paar Tage gedauert, doch heute fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Auslöser dafür war eine nachträgliche Geburtstagskarte meines gefühlten Zieh-Kindes*, auf der stand:

 

Mögest Du behütet und getragen sein
und auch in dunklen Stunden immer im Wissen um das Licht,
das in Deinem Herzen für Dich und für die Welt leuchtet.
Du bist ein Leuchtturm des Lichts und der Liebe
und ich bin dankbar für jeden Funken, den Du in die Welt trägst. 

 

Mich umströmte bei diesen Worten eine große Dankbarkeit, denn dieses Licht und die Liebe zum Leben war mir vor einigen Jahren abhanden gekommen. Zu viele Verluste, zu viel Trauer, sodass ich manchmal fast den Glauben an das Licht und an das Leben verloren hatte.

Heute weiß ich, dass mich jeder Verlust und das Durchleben der dazugehörigen Trauer immer weiter an mein eigentliches Selbst, an meine eigentliche Aufgabe hier gebracht haben. Sie waren mir ein,  wenn auch schmerzhafter, doch wichtiger Lehrmeister.

 

Das Glück ist nicht immer lustig, doch das Leben schenkt einem nur das, woran man wachsen kann.

 

Meine Zuversicht, meine Selbstliebe und mein Urvertrauen sind mittlerweile wieder so stark gewachsen und stehen auf stabilen Beinen, dass ich dieses Glück, diese unendliche Freiheit, mit anderen teilen möchte.

 

*ein gefühltes Zieh-Kind ist ein junger Mensch aus einer Patchwork-Beziehung, bei der die Beziehung zu ihm bestehen bleibt, auch wenn die Beziehung zum früheren Partner schon längst vorüber ist.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 

Ich möchte allen, die mich in den letzten Jahre auf meinem Weg begleitet haben, von Herzen DANKE sagen.

Allen voran den Menschen, die in meinen dunkelsten Stunden mit lichtvollen Gedanken und viel Zuversicht in meine Seelenkräfte zu mir standen und mir ihre mitfühlende Unterstützung schenkten. Das ist für mich nicht selbstverständlich. Sie waren meine Leuchttürme.

Jetzt, wo ich durch das Tal der Trauer durch bin, möchte ich anderen als Leuchtturm von Licht und Liebe zur Seite stehen.

Auf dass die Welt für uns alle ein besserer Ort wird. Denn ich glaube fest daran, dass das WIR – gemeinsam statt einsam – gewinnen wird.

Ich möchte ein Teil dieser Lösung sein und meine Umgebung damit beschenken.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

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Meine To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2024

Meine To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2024

Meine To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2024

 

meine ganz persönliche To-Want-Motivations-Mohrrübe.

 

Noch 92 Tage und dann ist dieses Jahr schon wieder zu Ende. Genau die richtige Zeit innezuhalten. Und zu schauen, was ist meine To-Want-Liste bis zum Jahresende.

Den letzten Impuls zum Schreiben dieses Blogartikels gab mir Judith Peters. Zum zweiten Mal veranstaltet sie in der von ihr gegründeten The Content Socienty das BLOGTOBERFEST. Die To-Want-Bereiche sind dabei so vielfältig, wie das Leben selbst. Von

  • Business und Job,
  • Sport, Gesundheit und Wellness,
  • Wohnen,
  • Beziehungen (Partnerschaft, Familie, Kinder, Freundschaften),
  • Spaß, was ich lernen will, kleine Momente, Abenteuer und alles andere, was ich erleben will
  • bis hin zu Reisen …

 

Hier sind sie: die 25 Punkte meiner To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2024 Wie immer bei mir unter dem Motto: ganz ohne Druck. Denn da wo Druck ist, will nichts Schönes wachsen und gedeihen.

 

Viel Freude beim Lesen und vielleicht inspiriert dich das eine oder andere zum Nachmachen …

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele für den Bereich Business und Job

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • Mein größtes Vorhaben in diesem Quartal: ich veröffentliche am 24.11.2024 mein nächstes Buch. 25 Lift Hacks aus dem Umaniversum. Für mehr Leichtigkeit und Freude im Leben.
    Aus dem Fundus meiner langjährigen und sehr experimentellen Lebenserfahrungen. Wenn dich meine praxisnahen und selbst langjährig erprobten Tipps und Anregungen interessierten, kannst du dir hier das Buch direkt im Verlag vorbestellen. Es ist nicht nur in einem handlichen Format verfasst, sondern enthält auch einen Bonusteil. Ein wunderbares Geschenk zu Weihnachten an dich selbst oder an deine Liebsten.

 

  • Ab Oktober 2024 wieder regelmäßig an der coolen Blogger-Aktion 12von12 teilzunehmen bzw. wieder zurückzukehren. Meine Fotografenseele freute sich schon sehr darauf. Mein Adlerauge hält dann am 12. eines jeden Monats wieder Ausschau nach schönen Bildern aus meinem Alltag.

 

  • Auch in diesem Jahr möchte ich mich wieder an Adventskalender-Aktionen beteiligen. So wie schon im letzten Jahr mit Geschichten und Bildern bei Susanne Heinen.

 

  • Ich suche mir unterstützende Hilfe für den technischen Aufbau, um im neuen Jahr endlich mit einem Newsletter loszulegen.

 

  • Mir eine gute zeitliche Balance zwischen meinem Selbständigen-Bussiness und meinem Angestellten-Job zu kreieren.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Sport, Gesundheit, Wellness

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • Jeden Morgen trinke ich meinen frisch gepressten Sellerie-Saft als Gute-Laune-Kick. Um meinem aus der Leberreinigung nach Antony Williams übernommenen Leber-Detox-Ritual treu zu bleiben.

 

  • Ein Mal im Monat gönne ich mir einen Sauna-Auszeit-Tag im Vabali oder in einem anderen Saunaparadies.

 

  • Zusätzlich zu meinem wöchentlichen Pilates-Kurs absolviere ich dreimal in der Woche zu Hause ein spezielles Bauch-Beine-Po-Tabata.

 

  • Zur Gesundheitsvorsorge gehe ich entspannt und guten Mutes zu meinen Vorsorgeuntersuchungen im Bereich Darm, Haut und Zähne. Denn meine Devise ist: gehe zum Arzt, wenn du gesund bist. Das ist ganz im Sinne der TCM: lieber Prävention als manifestierte Diagnosen.

 

  • Meine Fakir-Matte bleibt mir mein wohltuender Begleiter. Täglich lege ich mich zur Entspannung eine halbe Stunde auf mein stacheliges Wellnessbrett. Nicht nur um die Durchblutung meiner beanspruchten Rückenmuskeln zu stärken, sondern weil ich danach tiefenentspannt bin.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Wohnen

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • Bis zum Jahresende räume ich meine Kleiderkammer auf. Alle Kleidungsstücke, die ich im letzten Jahr nicht benutzt habe, lasse ich weiterziehen. Oxfam und das Rote Kreuz werden sich über meine Kleidertüten freuen.

 

  • Ich finde eine finanzierbare Lösung für mein Wohnungspendeln zwischen Berlin und meinem Lieblingsschreibort an der See.

 

  • Mein Schreibtischbereich zu Hause ist bis zu meiner weihnachtsferienfreien Zeit neu sortiert.

 

  • Für mein Zuhause gönne ich mir einen eigen gestalteten Adventskalender der anderen Art

 

  • Um Platz für neue Bücher zu gewinnen, sortiere ich meine Bücherregale neu und … (siehe Punkt 1 bei Beziehungen und Freunde)

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Beziehungen und Freunde

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • … verschicke die kleinen literarischen Ausgewählten, die weiterreisen wollen. Als Überraschungspäckchen an Freude, die sich darüber freuen. Denn schlechte Literatur würde es bei mir nie bis in mein Bücherregal schaffen.

 

  • Zum 18. Geburtstag meiner „Zieh“-tochter Frieda vermache ich ihr eines meiner Gemälde.  Ihr Lieblingsbild: Engel in blau.

 

  • Wie jedes Jahr schreibe und verschicke ich im Dezember Dankbarkeitsbriefe an Menschen und Freunde. Als kleine Geste an alle, die mir in diesem Jahr begegnet sind oder mir dieses Jahr helfend zur Seite standen.

 

  • Zum 20. Todestag meiner Mutter fahre ich in Ihre Geburtsstadt Zittau. Gemeinsam mit meinem Cousin und meiner Cousine werden wir ihrer Gedenken. Bestenfalls, wenn es meine Gesundheit zulässt, werde auf ihren Lieblingsberg, den Hochwald, steigen.

 

  • Zusammen mit einer Freundin werde ich in einem online-Kurs Ukulele spielen lernen.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Meine Wünsche und Ziele im Bereich mein kleines Glück, Kreativität, Kunst und Kultur

 

meine 5 To-Want-Listen-Punkte:

 

  • Nach der Veröffentlichung meines Buches lade ich zu einer Lesung am virtuellen Lagerfeuer ein. Dort werde ich selbst wie auch Andere ihre Texte, z.B. Kurzgeschichten, Gedichte oder Auszüge aus ihrem Geschriebenen, vortragen.

 

  • Jede Woche an meinem freien Mittwoch kreiere ich mir einen zweistündigen Co-Working-Space. Währenddessen arbeite ich an neuen Blogartikeln, Bildern oder Büchern.

 

  • Mindestens einmal die Woche genieße ich Kunst und Kultur aus der vielfältigen Angebotspalette der Großstadt. Einmal Kino, Konzert, Lesung oder Ausstellung: dafür reserviere ich mir Auszeiten.

 

  • Im Dezember besuche ich gemeinsam mit Freunden einen alternativen (Kunst-)Weihnachtsmarkt.

 

  • Zwischen den Jahren genieße ich meine Ruhe an der See. Eine gute Zeit für mich, um tief zum Reflektieren und Träumen in die Rauhnächte einzutauchen.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)

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Schau gerne immer wieder auf meiner Seite vorbei, denn Ende des Jahres erscheint spätestens meine To-Want-Liste fürs 1. Quartal 2025

Sicht weise(n): Mein geteiltes Leben – mein Resilienzvorteil

Sicht weise(n): Mein geteiltes Leben – mein Resilienzvorteil

Mein geteiltes Leben 

besteht mittlerweile aus 23 Jahre im Osten zu 35 Jahre im Westen.

 

Wie viel DDR steckt noch in dir? Eine sehr spannende Frage, die die Trauma- und Familientherapeutin Sylvia Tornau, im Rahmen der Sommer-Blogparade 2024 stellt.

Seit vielen Jahren beschäftigt mich das Thema der Aufarbeitung der Ost-West-„Wende“geschichte und deren Folgen in Biografien. Nicht nur aus eigener familiärer Betroffenheit, sondern um auf beiden Seiten der früheren Mauer mehr Verständnis für die unterschiedlichen Befindlichkeiten und (neu) gewachsenen Strukturen zu wecken.

Denn die Mauern oder falschen Vorstellungen in den Köpfen in Ost und West sind bis heute zum Teil nicht weg und lassen sich auch nicht so leicht abbauen, wie die physische Mauer Anfang der 90er Jahre.

 


 

Meine familiäre Herkunft

 

Mein Familiensystem ist grenzenlos in vielen Linien in Ost und West verstrickt.

 

Meine väterliche Ahnenlinie

 

Mein Vater ist als uneheliches Kind vor dem Zweiten Weltkrieg in Magdeburg zur Welt gekommen.

Seine Mutter hat ihn in Magdeburg zu Pflegemüttern gegeben, weil ihre Eltern sie im Westen am Nord-Ostsee-Kanal sonst enterbt hätten, wenn sie das Kind mit nach Hause gebracht hätte.

So blieb mein Vater nach dem Krieg weiterhin im Osten und sie ging mit ihrem neuen Mann in den Westen.

Ich erinnere mich, dass ab Ende der 70er Jahre jedes Weihnachten ein Päckchen mit Schokolade von „Oma Ruth“ bei uns ankam.

Meine Schwester und ich schrieben brav jedes Jahr eine Dankeskarte, auch wenn wir weder ein Bild von ihr noch eine Vorstellung davon hatten, wo oder wie diese fremde Frau, unsere Großmutter, lebte.

In den Jahren nach der Wende versuchte ich zweimal meine Großmutter an der Nord-Ostsee-Grenze zu besuchen, um ihr ihre Ur-Enkeltochter vorzustellen.

Jedes Mal sagte sie einen Tag vor meiner Reise zu ihr ab, weil ihr Mann es nicht wollte. So habe ich meine Großmutter väterlicherseits nie kennengelernt.

 

Meine mütterliche Ahnenlinie

 

Die Eltern meiner Mutter zogen 1972, nachdem sie in der DDR offiziell Rentner geworden waren, wieder zurück in den Westen, in die Nähe, wo meine Großmutter aufgewachsen war.

Sie wurden dadurch für mich zu Ferienkurzbesuch-Großeltern. Vor allem für meine Mutter war der Wegzug ihrer Eltern in den Westen ein großer Verlust, der ab dem Moment auch unser Alltagsleben prägte.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Das Leben in einer Künstlerfamilie

 

Als Kind einer Künstlerfamilie in einem Arbeiter-und-Bauern-Staat hatten wir einen anderen Status als die meisten Kinder, mit denen ich aufgewachsen bin.

Meine Eltern waren nicht in der Partei, lebten ihre Kunst frei aus und wurden von der Stasi nicht nur observiert, sondern auch dazu gezwungen „mitzuspielen“, sonst würden Sanktionen folgen. 1990 wurde mein Vater in der Gauck-Behörde als IM enttarnt. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass er mit der Stasi kooperiert hatte, um seine Arbeit als Kameramann bei der DEFA nicht zu verlieren. Zu Hause wurde darüber nie gesprochen.

Meine Mutter hatte sich zwar erfolgreich gegen die Anwerbung der Stasi gewehrt, bekam jedoch zwei Jahre lang keine Aufträge mehr als freiberufliche Schauspielerin. Ein unausgesprochenes Berufsverbot. 

Für mich war all dies normal. Ich kannte es nicht anders. Aufgrund der vielen Gastspielaufträge – sogenannter Mucken – meiner Mutter in anderen Städten war die Schule und das geregelte Gefüge in der Pionierorganisation oder in der FDJ für mich das stabile Grundgerüst, in dem ich sehr früh lernte, selbständig für mich zu sorgen. Vor allem das Gemeinschaftliche dort hat mich sehr geprägt.

 

Kein Abitur

 

Einzig beim Abitur wurde mir als nicht-Arbeiter-und-Bauern-Kind ein Stein in den Weg gelegt. Nicht nur die Berufe meiner Eltern hatten daran ihren Anteil, sondern auch die gestellten Ausreiseanträge der Geschwister meiner Mutter, die nach und nach in den Westen zogen.

So blieb mir nach der 10. Klasse nur die Möglichkeit, erst einmal eine Ausbildung zu absolvieren, um dann auf der Abendschule mein Abitur nachzuholen.

 

Fehlendes Reisefieber-Gen

 

Aus den Erzählungen meiner Großeltern und ausgereisten Verwandten wusste ich, dass im Westen auch nur mit Wasser gekocht wird und dort vieles auch nicht nur einfach sei.

Von daher hatte ich nie das Gefühl, dass es mir an etwas fehlte. In der DDR fühlte ich mich sicher. Wahrscheinlich lag es jedoch auch daran, dass ich damals, wie auch heute kein ausgeprägtes Reisefieber-Gen hatte und habe. Meine kleine Welt um mich herum reichte mir.

Hier fühlte ich mich gut umsorgt: Ich heiratete früh, bekam dadurch eine Wohnung und einen Ehekredit, bekam mein Kind, blieb ein Jahr zu Hause, bekam danach sofort einen Kinderkrippenplatz und einen monatlichen Haushaltstag, brauchte die ganze Zeit über keine Angst um meinen Arbeitsplatz zu haben.

In der DDR gab es viele familien-fördernde Bedingungen. Das waren alles Dinge, wovon junge Familien in der BRD nur träumen konnten.

Doch das war nur eine Seite der Medaille. Umso älter ich wurde, umso mehr stellte ich in Frage. Wenn die Wende nicht gekommen wäre, wäre es auch mir irgendwann zu eng geworden. Von daher trauere auch ich der DDR nicht hinterher.

Jedoch hätte es für die Zusammenführung zweier so unterschiedlichen Staaten mehr Zeit gebraucht. Die Folge war, dass die guten familien-fördernden Bedingungen der DDR erst einmal abgeschafft und die marode Wirtschaft komplett platt gemacht wurde. Die kapitalistische D-Mark überall war das Ziel.

Die Menschen, die in der DDR lebten, wurden zur Nebensache. Viele junge Leute aus der DDR ergriffen ihre Chance, doch für die Alten, die nach dem Krieg alles aufgebaut hatten und fast ihr ganzes Leben in der DDR gelebt hatten, brach eine Welt zusammen. Viele von ihnen, die im Alter von 45+ fielen im neuen Staatssystem durchs Raster. Meine Eltern gehörten auch dazu. Auch das hat mich geprägt.   

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Identitätsverlust

 

Als am 09.11.1989 die Mauer fiel, hatte ich gerade meine zweite Ausbildung zur Buchhändlerin abgeschlossen und eine schwere Lungenentzündung überstanden.

Ich wohnte direkt an der Mauer am Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße, war schon wieder geschieden und arbeitete im Vertrieb des Akademie-Verlages der Akademie der Wissenschaften.

Innerhalb kürzester Zeit änderten sich alle Gegebenheiten. Der Verlag wurde verkauft, von den 60 Mitarbeitern in Vertrieb und Werbung blieben für die neue Marketingabteilung noch sechs Mitarbeiter übrig. Alle anderen wurden entlassen.

Meine Berufsabschlüsse waren von jetzt auf gleich nichts mehr wert und als alleinerziehende Mutter war ich erst einmal froh, eine der sechs verbliebenden Mitarbeiter zu sein.

Mein bisheriger Chef wurde durch einen Marketingleiter aus dem Westen ausgetauscht.

In meinem Umfeld gab es viel Unruhe. Ich versuchte mich schnellstmöglich in das neue System hineinzufinden.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

10 Jahre Scham

 

Wenn ich nach der Wende gefragt wurde, was ich beruflich mache, rutschte mir anfangs schnell: „Ich bin Buchhändler“ heraus. Damit hatte ich mich sofort als Ossi geoutet. In der DDR stand auf den Abschlusszeugnissen nur die männliche Berufsbezeichnung. Gleichfalls war es bei typisch ostdeutschen Begriffen, wie „ich wohne in einer 3-Raum-Wohnung“ oder „mein Haus wird rekonstruiert“.

Lange Zeit habe ich mich für meine Ost-Identität geschämt. Doch nicht nur dafür. Auch für die Ossi-Trauben, die sich bildeten, wenn es irgendwo Bananen, Kaffeepackungen oder andere bunte Werbe-Produkte für umsonst gab. Als ob wir in der DDR verhungert wären, nur weil bei uns nicht alles in x-facher Ausführung oder in bunt gab. Das fand ich so erniedrigend. Damals habe ich Fremdschämen gelernt.

Der Westen überrannte uns mit seinen manipulativen Tricks. Vor allem große Versicherungsfirmen versprachen das Blaue vom Himmel. Wenn wir jetzt alle unsere Freunde anwerben, könnten wir den großen Reibach machen. Nicht wenige fielen darauf herein und bisher stabile Freundeskreise zerbrachen.

 

Ein schaler Beigeschmack

 

Mein Selbstwert war aufgrund von subtilen Abwertungserlebnisse Jahre gestört und es brauchte lange, dass ich wieder zu mir und meinen Werten von Ehrlichkeit und gemeinschaftlichem Zusammenhalt stehen konnte.

Lange fühlte sich die Aussage: „Ach du kommst aus dem Osten“ sehr unangenehm an. Es schwang darin eine (unbewusste) Wertung mit und ich fühlte mich in eine Schublade gepresst, aus der ich nicht mehr herauskam. Immer mehr verstellte ich mich, um mich nicht als Ossi zu outen. Das war anstrengend.

 

Mein Resilienzvorteil

 

Glücklicherweise drehte sich das innere Gefühl irgendwann wieder.

Heute sehe ich meine Anstrengungsleistung, mich fast über Nacht von Null auf Hundert in ein neues Regel- und Staatssystem erfolgreich integriert zu haben als großen Resilienzvorteil und bin stolz darauf.

Mit meinen in der DDR entwickelten Fähigkeiten aus Nichts etwas zu kreieren, dieses flexible Improvisationstalent oder mein Gemeinschaftssinn und noch vieles mehr, zusammen mit meiner vielfältigen Erfahrung der letzten 35 Jahre im Westen geben mir heute eine innere Sicherheit.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Die Ossi-Prägung der nächsten Generation

 

Meine Tochter war drei Jahre alt, als die Mauer fiel. Seit fast 20 Jahren lebt sie nun schon in Süddeutschland. Doch sie wird auf ewig ein Ossi-Bärchen bleiben. So leicht lassen sich die Prägungen nicht aus den Ahnenlinien tilgen.

Wir Eltern sind beide im Osten aufgewachsen. Auch ihre Kinder werden noch ostdeutsche Großeltern erleben, die sie unbewusst prägen werden.

Viele junge Menschen in Deutschland kennen die DDR nur noch aus Erzählungen. Ein Phantom-Land, dass es nicht mehr gibt. Umso wichtiger finde ich es, dass die Geschichten dieser 40 Jahre gelebten Lebens nicht vergessen werden dürfen, denn das Erbe dieser Zeit wird auf vielen Ebenen noch länger weiterwirken.

 

Geschichtliche Aufarbeitung

 

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die zur Wendezeit gerissene kollektive Wunde der ostdeutschen Entwertung und die gefühlt koloniale Übernahme des Ostens durch den Westen offen und ehrlich auf den Tisch kommen. Wir sollten darüber reden.

Vielleicht kann so die derzeitige immer größer werdende politische Parteienschere wieder mehr in eine balancierte Mittelposition gerückt werden.

Vielleicht verbessert sich dadurch das im Osten weit verbreitete Gefühl von nicht-gesehen und nicht-verstanden werden wieder.

Es braucht in meinen Augen beidseitiges Mitgefühl, offene Ohren und ein neues miteinander kommunizieren, um das Band zwischen Ost- und Westdeutschland zu vereinen.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Resümee

 

  • So wie nicht alles in der DDR schlecht war, ist im Westen auch nicht durchweg alles gut. Es braucht neue Wege der Begegnung auf beiden Seiten in der Zukunft.

 

  • Ich werde bis zu meinem Lebensende ein Ossi bleiben, auch wenn ich schon weit über die Hälfte meines Lebens nunmehr im vereinigten Deutschland lebe.

 

  • Der Ressourcenschatz all der Erfahrungen meines geteilten Lebens ist das Fundament, auf dem ich heute stehe. Eine Entwicklungsleistung, auf die ich stolz bin.

 

  • Die zwei Seelen meines geteilten Lebens sind mittlerweile glücklich verheiratet.

 

Wer noch mehr über das Leben von Frauen in Ostdeutschland erfahren will, dem empfehle ich den wunderbaren Film Die Unbeugsamen 2 von Torsten Körner

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Ich danke nochmals Sylvia Tornau für die wundervolle Gelegenheit, im Rahmen der Sommer-Blogparade 2024 über mein geteiltes Leben und meine Ossi-Seele zu schreiben.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

 

Sicht weise(n): Kontaktabbruch in der Familie

Sicht weise(n): Kontaktabbruch in der Familie

Kontaktabbruch in der Familie – ein Tabu-Thema oder Not-wendig

 

Mit dem Format TABU-Talk lädt die Persönlichkeitsentwicklerin und als Epigenetik-Coach arbeitende Generose Sehr aus Österreich im Rahmen der Blogparade in diesem Sommer andere Blogger:innen ein, über ein Tabu-Thema zu schreiben, dass dich selbst oder deine Umgebung bewegt.

Sie fragt: Über welches Tabu sollte endlich öffentlich geredet werden? Welches Tabu sollte endlich gebrochen werden?

Seit langem beschäftige ich mich aus eigener Betroffenheit in beide Richtungen mit dem Tabu-Thema: Der Kontaktabbruch in der Familie – zu den Eltern, Geschwistern oder Kindern.

Mit diesem Artikel möchte ich das Bewusstsein dafür öffnen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, denn Kontaktabbrüche in Familien kommt häufiger vor als gedacht, nur redet niemand gerne darüber.

 


 

Kontaktabbruch zu den Eltern oder Geschwistern

 

„Ich halte es einfach nicht mehr aus. Ständig kann ich dir es nicht recht machen.

Lass mich, ich bin erwachsen und leb jetzt mein eigenes Leben.“

 

So oder so ähnlich könnte es sich anhören, wenn erwachsene Kinder beim Zusammentreffen auf ihre Eltern oder einen Elternteil treffen. Der Elternteil meint es meistens zwar nur gut, denn Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste, doch fehlt ihnen vor allem anfangs im Ablöseprozess der respektvolle Abstand und sie erreichen damit oftmals nur das Gegenteil: den Rückzug des Kindes oder sogar den kompletten Kontaktabbruch.

 

Wenn die Kinder ausziehen

Vielen Eltern fällt das Loslassen ihrer flügge gewordenen Kinder schwer. Aus der jahrelangen fürsorglichen Rolle in die Rolle des beobachtenden, wohlwollenden Erwachsenen zu wechseln, ist herausfordernd. Die wenigsten sind darauf vorbereitet. Sie wollen ihre Kinder doch nur vor Fehlern oder Fehlentscheidungen warnen. Doch die jungen Erwachsenen müssen ab jetzt ihre eigenen Erfahrungen machen.

Mittlerweile unterschreibe ich die abgedroschene Phrase „Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen.“ sofort, denn wo man bei kleinen Kindern noch pusten und trösten kann, kann man bei seinen großen Kindern nur noch von außen zuschauen, wie sie ihre Fehler meistern. Dass das der normale Lauf der Dinge ist, kann jedoch für den einen oder anderen Elternteil schon eine Herausforderung sein.

 

Sie wollen ihren eigenen Weg finden

Erwachsene Kinder ertragen die gefühlten Bevormundungen oder Ratschläge ihrer Eltern zu Familienfesten oder Feiertagen manchmal nur des Friedens willens. Sie halten sich an die vorgegebenen gesellschaftlichen Konventionen. Doch nicht wenige ziehen irgendwann auch einen klaren Strich und brechen den Kontakt ab.

Aus Selbstschutz oder weil sie ihre eigene Beziehung oder Familie beschützen wollen. Manchmal nur für eine kurze Zeit, doch nicht wenige auch für länger oder für immer. Denn in nicht wenigen Familiensystemen wirken meist unbewusst weitergereichte toxische Muster.

Manchmal ist es ein Not-wendiger Schritt, um sich selbstbestimmt ein eigenes Leben aufzubauen und um sich die Zeit zu nehmen, die angelernten Konditionierungen der Kindheit zu überprüfen. Bestenfalls findet danach eine Wiederbegenung auf einer neuen Ebene statt.

 

Gesellschaftliche Muster

Aus der gesellschaftlichen Moral – Blut ist stärker als Wasser oder wir sind eine Familie und halten zusammen, egal was passiert – als jahrhundertelang gelebte Konditionierung auszusteigen, bedarf einer großen Portion Mut. Doch bei manchem ist die Not irgendwann so groß, dass als einziger Ausweg der Kontaktabbruch scheint, um sich nicht länger den oft eingefahrenen gängelnden Verhaltensmustern weiter auszusetzen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Kontaktabbruch der eigenen Kinder

 

Was habe ich bloß falsch gemacht? Warum redet mein Kind nicht mehr mit mir?

Diese Frage martert viele, die erleben müssen, dass sich das eigene Kind von ihnen abwendet oder sogar den Kontakt komplett abbricht.

Oft folgt darauf, vor allem bei Alleinerziehenden, eine lange Zeit von Selbstvorwürfen, zermürbendes Grübeln und immer wieder hoffnungsvollen Versuchen, den Kontakt zum Kind wiederherzustellen. Eine quälende Zeit, die oft mit psychischen Folgen für die Gesundheit einhergehen, denn das eigene Kind nicht mehr erreichen zu können, tut unendlich weh.

Keine Antwort auf seine Fragen zu erhalten, nur endloses Schweigen zu ernten, statt miteinander zu reden. Immer wieder nur hoffen zu können, dass diese Phase bald wieder vorbei sei. Für viele Eltern wäre ein Kontaktabbruch eines Kindes eine der schlimmsten Vorstellungen, dass ihnen so etwas passieren könnte.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Meine eigene Kontaktabbruch-Geschichte

 

Kindheit

Als ich vier Jahre alt war, ließen sich meine Eltern scheiden. Meine Schwester und ich pendelten seitdem zwischen beiden hin und her. Meine Schwester hatte schon die Rolle der lieben Ruhige inne, so blieb mir nur die Rolle der Rebellin. Wenn mein Vater mir ansah, dass ich keine Lust auf seine Spielchen hatte, zündete mein Verhalten oft seinen cholerischen Anteil und er warf mich raus: „ich will dich nie wieder sehen, bei mir brauchst du nie wieder klingeln.“ Ich nahm ihn schon als 8jährige ernst. So begann meine Kontaktabbruch-Geschichte.

Oftmals war es dann meine Mutter in ihrer Not der Grundversorgung, dass sie mich wieder zu ihm schickte. Er ist doch dein Vater, hab dich nicht so, diesmal wird er dich bestimmt nicht wieder schlagen oder rausschmeißen.“ Immer wieder ließ ich mich als Kind darauf ein, immer wieder folgte das Gleiche: meine Schwester liebte er für ihr ruhiges Wesen und ihre Besonnenheit, ich flog fast jedes Mal wieder mit oder ohne Schläge raus. Von meiner Mutter bekam ich keinen Rückhalt, sie war mit sich und ihrer Welt beschäftigt.

 

Jugend

Mit 16 verließ ich mein Elternhaus und brach erstmals zu beiden den Kontakt ab. Doch die schon in der Kindheit installierten Co-Abhängigkeitsbedingungen ließen mich immer wieder rückfällig werden. Erst drohte meine Mutter mit ihrem Tod, oder mein Vater, der bei mir um die Ecke wohnte, wickelte mich mit charmanten Worten wieder ein, bis ihm erneut mit mir der Kragen platzte. So erlebte ich, bis ich Mitte 30 war, ein immerwährendes Ping-Pong-Spiel. Ich war der Spielball ihrer narzisstischen Launen, depressiven Tiefen oder Alkoholexzesse.

Als ich mit Ende 20 mit langandauernden Panikattacken zusammenbrach, holte ich mir erstmals therapeutische Hilfe und wurde mit jedem Jahr stärker, erkannte die toxischen Mechanismen, setzte immer besser meine Grenzen. Doch es dauerte weitere Jahre, bis ich den Mut fand, den Kontakt zu meinem Vater komplett abzubrechen. Immer wieder hoffte ich doch nur auf eine liebevolle Geste von ihm.

 

Mein Vater

Dank der Unterstützung meiner Linkshändertherapeutin ist mir es mit 45 Jahren endlich gelungen, aus dem toxischen Co-Abhängigkeitsverhältnis zu meinem Vater auszusteigen. Nachdem er mich mal wieder in einem cholerischem Anfall anschrie, was für ein Stück Scheiße ich sei, weil ich ihn nun auch noch bestehlen würde. Ich rief meine Schwester an und übergab von nun ihr die Verantwortung für ihn, an die, die er immer so sehr liebte.

Mit dieser Entscheidung drehte sich etwas in unserem Familiensystem, denn meine mittlerweile erwachsene Tochter übernahm meine Rolle. Obwohl sich mein Vater nie besonders als Großvater um sie gekümmert hatte, war er nun in ihren Augen das Opfer.

 

Meine Tochter

Vom ihrem Mann erhielt meine Tochter viel Unterstützung in Bezug auf ihre Rolle meinem Vater gegenüber. Gleichfalls sagte er mir ins Gesicht, dass er dafür sorgen würde, dass mein eng vertrautes Verhältnis zu meiner Tochter aufhören wird.

Er war fast gleich alt wie ich und damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass er dazu in der Lage wäre. In den dann folgenden Jahren ignorierte mich meine Tochter immer mehr, bis der Kontakt komplett abbrach. Anfangs machte ich mir viele Vorwürfe. Selbstzweifel nagten an mir. Ich fiel in eine schwere Depression, suchte mir wieder therapeutische Hilfe.

Ich lernte Schritt für Schritt, mit meinem inneren Kind Frieden zu schließen, führte Vergebungszeremonien durch, begann mein eigenes Trauma aufzuarbeiten. Das waren keine leichten Zeiten, doch ich blieb dran, denn ich wollte meine Lebensfreude wiederfinden. Vor allem wollte ich auch die Familientraumaspirale unterbrechen.

 

Das erste Wiedersehen

Nach zehn Jahren, in der Zwischenzeit hatten auch mein Stiefvater und meine Schwester aus verschiedenen Gründen den Kontakt zu mir abgebrochen, fühlte ich mich mitten in der Corona-Zeit bereit, mich meinem Vater erneut zu stellen, um herauszufinden, ob ich mit ihm meinen Frieden hatte.

Er lebte mittlerweile mit einer leichten Demenz in einem Pflegeheim in einer anderen Stadt. Ich hatte keine Ahnung, wie er auf das Wiedersehen mit mir reagieren würde, ob er wieder nur einen cholerischen Anfall bekommen würde, weil ich mich so lange nicht bei ihm gemeldet habe oder sich über den neuen Kontakt freuen würde.

Mit einer Freundin zur Unterstützung fuhr in die andere Stadt und stellte mich dieser Konfrontation. Als er mit seinem Rollator mit der Schwester um die Ecke kam und mich erkannte, begannen seine Augen zu leuchten und er sagte nur: „Da is sie ja, meine Kleene“. Das war das Netteste und Schönste, was er jemals in meinem Leben zu mir gesagt hat.

All mein Groll, all meine Wut waren der lang verschütteten Liebe gewichen. Heute ist er einfach mein kleiner Papa, den ich liebe, ein Mensch mit einer sehr traumatischen Kriegskindheitsgeschichte.

Denn eines ist mir in den Jahren der Aufarbeitung klar geworden: So wie Eltern immer nur das Beste für ihre Kinder wollen, tragen Kinder aus Liebe für ihre Eltern deren leidvolle Päckchen, damit sie sie nicht verlieren.

 

Eine Liebeserklärung

Mit meinem Vater habe ich einen gutes Ende nach zehn Jahren Kontaktabbruch gefunden. Ob meine Tochter irgendwann den Kontakt zu mir wieder aufnehmen kann, steht in den Sternen. Doch auch damit habe ich in den letzten zehn Jahren meinen Frieden gefunden. Sie muss ihren ganz eigenen Weg gehen.

Auch wenn ich damals das Gefühl hatte, als würde man mir bei lebendigen Leibe ein Stück aus dem Herzen schneiden, hat mich mein ganzer Weg heute dahin gebracht, sie bedingungslos zu lieben. Keine Erwartungen, keine alten Anhaftungen. Es ist mittlerweile ein Gefühl von großer Freiheit in mir und an Weihnachten und anderen familiären Festen denke ich mir manchmal auch: wie ehrlich und konsequent wir im Umgang miteinander sind.

Es war ein intensiver Trauerprozess, den ich über Jahre durchlaufen bin, doch heute kann ich aus vollem Herzen sagen: ich liebe sie, so wie sie ist und bin mir auf tiefster Ebene sicher, dass auch sie mich liebt, auch wenn wir es uns in Echtzeit gerade nicht zeigen können. Das Leben wird zeigen, ob sich unsere Wege noch einmal kreuzen werden. Nichts muss, alles kann und ich bin mir sicher, dass es wenn, dann eine Begegnung auf einer neuen Ebene sein wird.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Kontaktabbruch als Not-wendige Schutzreaktion

 

Es gibt viele mögliche Gründe, warum der Kontakt zu den Eltern oder Geschwistern abgebrochen wird:

 

  • Die neuen Partner von geschiedenen Eltern mischen sich ständig ein oder sind dem Kind unsympathisch
  • Unangemessenes Verhalten der Eltern gegenüber den Schwiegerkindern
  • Die Geschwister haben zwei völlig unterschiedliche Wahrnehmungen zu der erlebten Kindheit mit den Eltern
  • Vertrauensbrüche zwischen Eltern und Kindern und umgekehrt
  • Vertrauensbrüche und Vorwürfe zwischen Geschwistern
  • Erbstreitigkeiten zwischen Geschwistern
  • Toxische Beziehungsmuster, wie z.B. narzisstische Persönlichkeitsstrukturen oder Co-Abhängigkeiten
  • Ein- oder Austritte in oder aus einer Sekte oder sektenartigen Gemeinschaften (z.B. Zeugen Jehovas o.ä.)

 

Da diese Gründe oft verdeckt oder unbewusst ablaufen, dauert es manchmal Jahre bis Jahrzehnte, bis diese Mechanismen ins Bewusstsein gelangen oder aufgedeckt werden. Um sich erfolgreich aus den gewohnten Strukturen eines Familiensystems abzugrenzen, bedarf eines starken Standings oder Rückhalts in anderen Kreisen. Viele suchen sich therapeutische Unterstützung.

Jedoch ist für manche der Preis eines Kontaktabbruchs zu hoch, denn er bedeutet oft die Ausgrenzung oder das Gefühl des ausgestoßen Werdens aus dem Familienkreis. Viele versuchen daher lieber sich mit dem Zustand zu arrangieren.

 

Wege im Umgang mit dem Kontaktabbruch von Angehörigen

 

  • Gespräche mit Gleichbetroffenen
  • sich familientherapeutische Unterstützung holen
  • eine/mehrere Familienaufstellungen
  • eine Selbsthilfegruppe suchen/gründen, denn das Thema betrifft mehr, als man denkt
  • Aufarbeitung der eigenen Geschichte
  • eigene Persönlichkeitsentwicklung
  • Selbstreflektion und Vergebungsarbeit
    und so weiter …

 

Buchempfehlungen zum Thema, wenn du dich mehr damit beschäftigen willst

 

  • Tina Soliman: Funkstille. Wenn Menschen den Kontakt abbrechen.
  • Dorothee Döring: Das wars. Wenn Erwachsene Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen
  • Claudia Haarmann: Kontaktabbruch in Familien. Wenn ein gemeinsames Leben nicht mehr möglich scheint.

 

(Buchtitel sind Affinity-Links)

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Kontaktabbruch als Tabu in der Gesellschaft

 

Wann ist dir das Thema: Kontaktabbruch in der Familie in deinem Freundeskreis oder in deiner Umgebung das letzte Mal begegnet? Wie hast du darauf reagiert?

 

Die meisten würden auf diese Frage wahrscheinlich betroffen die Schultern zucken. Das ist ein Thema, über das nicht gerne gesprochen wird, mit dem man sich nur ungern auseinander setzt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell Gespräche ins Stocken oder in eine andere Richtung geleitet werden, wenn ich von meinem Kontaktabbruch oder dem meiner Tochter zu mir beginne zu sprechen. Ein unangenehmes Gefühl entsteht in der Runde, manchmal auch betretendes Schweigen. Es folgen geäußerte Ausflüchte, Ablenkungen oder spontane Abwendungen.

Zu groß ist die Scham, die Angst, die Wut, sich mit diesem Thema zu beschäftigen oder sich öffentlich dazu zu bekennen. Darf ich das meinen Eltern antun? Die anderen bekommen das doch auch hin. Es ist viel leichter das Spiel mitzuspielen, als sich gegen den Strom des Familiensystems zu stellen. Die Familie wird auch in Deutschland als die kleinste gemeinsame Einheit verkauft, ist die heilige Kuh, an der nichts zu rütteln gibt.

Doch in diesen wandlungsreichen Zeiten sollten wir den Mut haben, offen und ehrlich darüber und miteinander zu reden, das Schweigen zu beenden, um toxische Beziehungsmuster zu verändern.

 

Denn wenn es uns noch nicht einmal gelingt, im kleinen Familiensystem Frieden zu schaffen, wie soll es dann für die ganze Welt gelingen.

 

Im Kleinen wie im Großen. Jeder kann damit beginnen. Aus eigener Erfahrung möchte ich dich zu einem ehrlichen Austausch ermutigen. Auch wenn es vielleicht nicht leicht erscheint, es lohnt sich in jedem Falle.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Ich danke nochmals Generose Sehr für die wundervolle Gelegenheit, hier das erste Mal über mein persönlich erlebtes gesellschaftliches Tabuthema zu schreiben.

 

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

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Sicht weise(n): 100 Dinge, auf die ich stolz bin

Sicht weise(n): 100 Dinge, auf die ich stolz bin

100 Dinge, auf die ich stolz bin!

Meine Bloggerkollegin Lorena Hoormann ist eine der 104 Blogger:innen, die es in diesem Sommer im Rahmen der Blogparade wissen wollen.

Ihr Thema hat mich besonders angezogen: 100 Dinge, auf die ich stolz bin

Da bin ich gerne mit dabei, auch wenn ich die Zahl 100 ganz schön sportlich fand. Doch hier sind sie. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.


 

No. 1 bis No. 19

Ich bin stolz darauf, dass …

No. 1
meine Tochter ihren Weg selbstbestimmt und geradlinig geht.
No. 2
meine Tochter in kürzester Zeit ihr Studium und ihren Doktor in Biologie mit Summa cum Laude absolviert hat.
No. 3
ich, trotz nicht leichter Umstände und als alleinerziehende Mutter, meiner Tochter einige meiner Werte wie Mut, Zuversicht und Durchhaltevermögen mitgegeben habe.
No. 4
ich mittlerweile guten Gewissens und mit viel innerem Frieden sagen kann, dass ich als Mutter mein Bestmögliches gegeben habe, auch wenn es nicht immer perfekt war.
No. 5
ich mich getraut habe, mit 16 mein Elternhaus zu verlassen und alleine nach Berlin zurückzugehen.
No. 6
ich während meiner ersten Ausbildung zur Sekretärin in der DDR Berliner Meisterin im Schreibmaschine-schnell-schreiben ohne Fehler geworden bin.
No. 7
ich nach meiner ersten Ausbildung 2 1/2 Jahre lang dreimal in der Woche abends an der Abendvolkshochschule neben meiner Vollzeitarbeit mein Abitur nachgeholt habe.
No. 8
ich zwischen den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen auch noch mein Kind zur Welt gebracht habe.
No. 9
ich nach dem Babyjahr berufsbegleitend noch einen zweiten Beruf – Verlagsbuchhändlerin – gelernt habe.
No. 10
ich mit 19, an einem Freitag, den 13. Januar, meinen Führerschein nach der Mindestanzahl von notwendigen Fahrstunden erfolgreich bestanden habe.
No. 11
ich mir als Kind meinen Traum vom Tanzen – trotz Ablehnung an der staatlichen Ballettschule – in einem Tanzensemble erfüllt habe.
No. 12
ich als junges Mädchen in kürzester Zeit ein 10.000 Teile-Puzzel ganz alleine zusammengepuzzelt habe.
No. 13
ich mit 18 Jahren den Mut hatte, ein besonderes Arbeitsangebot abzulehnen, weil ich wusste, dass ich als Sekretärin des Verlagsdirektors vom Verlag Volk und Gesundheit nicht meine Erfüllung finde.
No. 14
ich in der darauf folgenden Zwangsversetzung in die Medizinzeitungsredaktion „humanitas“ des Verlages meine ersten Schreiberfahrungen erleben durfte, weil der Chefredakteur erfolgreicher Schriftsteller von Science Fiction Romanen war.
No. 15
ich zu DDR-Zeiten trotz öffentlicher Teilung einer anderen Meinung, nur auf dem Abiturzeugnis eine 5 in Staatsbürgerkunde erhielt und nie bei der Stasi oder im Gefängnis gelandet bin.
No. 16
ich als 8-12-jähriges Kind in den Zeiten, in denen meine Eltern nicht für mich sorgen konnten, die täglichen Routinen wie Schulbesuch, Essen und Schlafen gut selbst organisiert habe, auch wenn ich dadurch zu schnell erwachsen wurde.
No. 17
ich mit 10, trotz vollständig eingegipsten rechten Arm, im Zeltferienlager alle Spiele beim Federball mit links gewonnen habe. Damals hab ich mir dabei nichts dabei gedacht, das ich Linkshänderin war, kam erst Jahrzehnte später ans Tageslicht.
No. 18
ich in der Schule an einem Vorlesewettbewerb teilgenommen habe und mich meine eigene Stimme beim Hören der Aufnahmen nicht erschreckt hat.
No. 19
ich mit 16 neben meiner Mutter, die Schauspielerin war, in der Schönen Helena als eine von drei Sängerinnen in einer Szene auf der Bühne stand.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Nr. 20 bis No. 39

Ich bin stolz darauf, dass …

No. 20
ich mich nach der Wende von null auf Hundert komplett in ein neues Wirtschaft-, Vertrags- und Gesellschaftssystem eingefügt habe.
No. 21
ich mich mit 27 Jahren dank einer Freundin getraut habe, doch noch Fahrradfahren zu lernen und seitdem nur noch mit dem Fahrrad unterwegs bin.
No. 22
ich danach auch gleich noch schwimmen gelernt habe.
No. 23
ich mir für die Überwindung meiner sechs Monate anhaltenden Panikattacken fachliche Hilfe geholt habe und diese mithilfe eines 10-wöchigen Klinikaufenthaltes überwunden habe.
No. 24
ich mit Ende 20 trotz Flugangst das erste Mal geflogen bin, um mit meiner Tochter Urlaub auf Teneriffa zu machen. Danach war die Flugangst weg.
No. 25
ich nach vielen Elternbeschwerden hartnäckig daran geblieben bin und dafür gesorgt habe, dass im Kindergarten meiner Tochter eine neue Kindergärtnerin eingestellt wurde, die mehr im Geiste der neuen (Wende-)Zeit mit den Kindern umging.
No. 26
ich mir trotz Vollzeitjob jeden Abend Zeit fürs Vorlesen und fürs Spielen mit meiner Tochter genommen habe.
No. 27
dass ich mit Ende 20 neben meiner Vollzeitarbeit und Kind drei Jahre lang ein Fernstudium absolviert habe, auch wenn ich einen Monat vor Abschluss zu erschöpft war, um es noch abzuschließen.
No. 28
ich zehn Jahre lang im Akademie Verlag, bis zu seinem zweiten Verkauf nach der Wende an den Oldenbourg Verlag, die Pressearbeit für den Verlag leisten durfte.
No. 29
ich nach dem auf der Frankfurter Buchmesse verkündeten Ende des Akademie-Verlages mich schnell begann zu bewerben und ich von 44 Bewerbungen über 25 Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bekam und so als erste den Verlag verlassen habe und einen neuen Job hatte.
No. 30
ich nach seiner Sendelizenzerteilung, den privaten Fernsehsender TV.Berlin als rechte Hand des Geschäftsführers von Anfang an mitgestalten durfte und ich während dieser Zeit eigenständig viele Entscheidungen bzgl. Personal, Umbauarbeiten, Anschaffungen treffen durfte, weil mir mein Chef zu 100 % vertraute.
No. 31
ich nach dem Geschäftsführerwechsel im Sender einen guten Ausstieg meinerseits mit dem neuen Geschäftsführer ausgehandelt habe.
No. 32
ich mein darauf folgendes Sabbacial-Jahr für eine umfangreiche Feng-Shui-Ausbildung bei Master Yu genutzt und diese mit Diplom abgeschlossen habe.
No. 33
sich daran meine Coaching-Ausbildung anschloss.
No. 34
mein Wissensdurst immer noch nicht gestillt war und ich meinen Heilpraktiker (Psy) vor dem Gesundheitsamt Berlin ablegte.
No. 35
mich meine Persönlichkeitsentwicklung nicht mehr losließ und ich u.a. meinen NLP-Practitioner absolvierte.
No. 36
ich in einen Kreis von Freunden geriet, die mir die Energiearbeit näherbrachten und ich fortlaufend an dieser Arbeit bis heute dranblieb.
No. 37
ich 1997 meine ersten Erfahrungen im Familienstellen erleben durfte und diese in mir die Sehnsucht nach mehr weckten.
No. 38
ich so mutig war, die Familiengeschichten meiner Eltern zu erforschen und so Licht in eine dunkle Zeit brachte.
No. 39
ich mich Anfang 2002 als Coach, Feng-Shui-Beraterin und Persönlichkeitstrainerin selbständig machte.

 

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No. 40 bis No. 59

Ich bin stolz darauf, dass …

No. 40
ich mir im zum Erstaunen meiner Familie 2002 aus dem Instinkt heraus ein Atelier anmietete, um meiner Kreativität endlich Raum zu geben.
No. 41
ich im selben Jahr im Hair Oxyd meine erste kleine Bilderausstellung organisierte.
No. 42
ich mit einer Schweizer Freundin gemeinsam eine große Ausstellung im Ökowerk Berlin mit meinen Bildern und ihrem Schmuck veranstaltet habe.
No. 43
in den folgenden Jahren noch weitere Ausstellungen folgten und mich meine Mutter erstmals bei einer dieser Ausstellungen besuchen kam.
No. 44
meine Vornamen auch im Ausweis eine neue Reihenfolge fanden und mein früherer Vorname Urte meinem jetzigen Vornamen Umani wich.
No. 45
ich nach dem überraschenden Tod meiner Mutter im Oktober 2004 trotz Ausladung zu ihrer Beerdigung gefahren bin und so ein weiteres Familiengeheimnis verhindert habe.
No. 46
mir dieser Tod zeigte, wie schnell das Leben anders sein kann und ich mir meinen Traum einer Reise nach Mexiko zu den alten Mayapyramien auf Yucatan erfüllte.
No. 47
ich im darauffolgenden Jahr meinem inneren Ruf nach Australien gefolgt bin, um mit den Aborigines um den Uluru und über ihre heiligen Berge, die Kata Tjutas, zu wandern.
No. 48
nach dieser Reise meine Kreativität neue Bahnen gefunden hat und ich die ersten selbstgefertigten manitu-books-Bücher herstellte – aus alten Leinenbücher entstanden neu gebundene Bücher mit leeren Seiten und Teilen der alten Bücher.
No. 49
ich mich immer wieder neu erfinde und aus meinen alten Bildern mit einer neuen Technik und Symbolen Heilbilder entstehen.
No. 50
ich mir therapeutische Hilfe gesucht habe, um die toxischen Verstrickungen meiner Kindheit mit ihren unbewussten Co-Abhängigkeitsmustern aufzulösen.
No. 51
ich mit meinen Eltern und dem Rest meiner Familie meinen Frieden gefunden habe.
No. 52
ich trotz einer ungünstigen Landematte ins Leben eine starke Persönlichkeit geworden bin.
No. 53
ich mich meinen Schattenseiten gestellt habe und heute besser weiß, wer ich wirklich bin.
No. 54
ich nach 45 Jahren meine Linkshändigkeit erkannt habe und mich auf eine Rückschulung eingelassen habe.
No. 55
ich nach vielen Jahren der Abstinenz das Tanzen durch die Arbeit mit den Fünf Rhythmen von Gabriele Ross wieder in mein Leben geholt habe.
No. 56
ich mich wieder voll und ganz in meinem Körper spüre und ihn liebe, so wie er ist.
No. 57
ich mich immer wieder auf Beziehungen mit Männern eingelassen habe, um das Bindungstrauma meiner Kindheit positiv zu verändern.
No. 58
ich mich der Leere nach dem Verlust von mir am Herzen liegenden Menschen gestellt habe, was mich bedingungslos lieben gelehrt hat.
No. 59
ich mir nach einer Organ-OP eine Freundin den Weg zu meiner Schreibquelle geöffnet hat und seitdem das Schreiben zu der wichtigsten Ausdrucksformen in meinem Leben geworden ist.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

No. 60 bis No. 79

Ich bin stolz darauf, dass …

No. 60
ich ein Jahr den Kreis der Frauen in Berlin veranstaltet habe, ein monatliches Treffen im Sinne einer Schwesternschaft zum Austausch über schamanisches Wissen.
No. 61
ich während meiner Zeremonialmedizin-Ausbildungszeit zu den anderen Welten von Großmutter Erde – den Steinen, den Pflanzen und Tieren – wieder eine starke Verbindung gefunden habe.
No. 62
ich sechs Jahre lang jeden Sommer eine Woche im Sommercamp im Schwarzwald mein Wissen über die Natur in Übergangszeremonien an Teens weitergeben und anleiten durfte.
No. 63
ich die magische Kraft von Schwitzhütten kennenlernen durfte und diese viele Male für meine persönliche Weiterentwicklung nutzen konnte.
No. 64
ich die Kraft meiner Medizinpfeife in vielen Zeremonien für die Heilung von Großmutter Erde und heilige Gebete nutzen konnte.
No. 65
ich mich dem Thema Tod in einer Grabzeremonie, bei der man eine Nacht in seinem selbstgebuddelten Grab verbringt, gestellt habe. Es war so intensiv und bekräftigend, dass seitdem für mich im Leben nichts mehr selbstverständlich ist.
No. 66
ich in meinem Leben gelernt habe, demütig dankbar und dem Leben vertrauend unterwegs zu sein.
No. 67
ich mir immer wieder neue Arbeitgeber gesucht habe, wenn ich merkte, dass mir die Menschen oder die Arbeit nicht gut taten.
No. 68
ich einen vielseitigen Erfahrungsschatz aufgrund dieser vielen ganz unterschiedlichen Arbeitgeber erlangt habe.
No. 69
ich vor Jahren meinen Halbjahresgeburtstag eingeführt habe, um ihn unbeschwert und frei von alten Konditionen im Sommer zu feiern.
No. 70
meine Selbstliebe so angewachsen ist, dass ich mir heute treu bleibe, egal was im Außen passiert.
No. 71
meine Selbstfürsorge mittlerweile so ausgeprägt ist, dass ich es mir richtig gut gehen lassen kann.
No. 72
ich jeden Cent des Schuldenberges, der aufgrund einer langen Unfall-Auszeit während meiner Selbstständigkeit angelaufen war, komplett abbezahlt habe, ohne in die Privatinsolvenz gehen zu müssen.
No. 73
ich mich viel mit gewaltfreier Kommunikation beschäftigt habe und in meinem Leben überwiegend in lichtvoller Sprache kommuniziere.
No. 74
ich mittlerweile fast täglich meditiere.
No. 75
ich die Freude an die erste Stelle meiner Entscheidungskriterien gestellt habe.
No. 76
ich seit ein paar Jahren meinen energetischen Fingerabdruck – mein Human Design Chart – erforsche und ich dadurch so viele Aha-Momente erlebe, meine Verhaltensmuster besser verstehe und weiß, mit welcher Lebensaufgabe ich hier auf der Welt bin.
No. 77
sich dank des Studiums des Human Design Modells meine Toleranz gegenüber anderen in der Welt sehr erweitert hat.
No. 78
ich mein umfangreiches Wissen immer wieder an andere Menschen in Gesprächen oder Gruppen weitergeben kann.
No. 79
ich eine mitfühlende, hilfsbereite, kommunikative, kreative und selbstbestimmt lebende Frau bin.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

No. 80 bis No. 100 !

Ich bin stolz darauf, …

No. 80
ich mir meinen Traum vom eigenen Verlag erfüllt habe.
No. 81
ich 2021 mein erstes Ratgeber-Buch: START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen veröffentlich habe
No. 82
in den letzten Jahren weitere Bücher mit Esssys und Geschichten von mir erschienen sind und noch weitere folgen werden.
No. 83
ich das UMANIVERSUM als Ort all meiner Fähigkeiten und Talente gefunden habe.
No. 84
ich schon vielen Menschen mit meinen Ideen und Hinweisen bei der Lösung ihrer Probleme oder Herausforderungen helfen konnte.
No. 85
mir die Ideen zu neuen Projekten und Bücher nicht ausgehen und meine Kreativität immer wieder neue Blüten trägt.
No. 86
ich auch mit fast 60 meiner Neugier nach neuen Herausforderungen folge.
No. 87
ich regelmäßig jede Woche Pilates praktiziere, um meinen Körper fit zu halten.
No. 88
im letzten Jahr, 2023, aus meiner Liebe zur Fotographie das wunderbare Buch 1 von 365. Jeden Tag ein Bild entstanden ist
No. 89
ich mittlerweile so oft es geht an meinen Lieblingsschreibort nach Sassnitz fahre.
No. 90
ich jede Woche mindestens einmal meinen inneren Künstler mit einen Besuch im Theater oder Kino verwöhne.
No. 91
ich auf meinen Körper höre und auf meine Ernährung achte, d.h., dass ich Alkohol, Weizen, Industriezucker und Kuhmilchprodukte meide, weil ich weiß, dass er das nicht mag.
No. 92
ich der Alternativmedizin vertraue und genügend homöopatische und andere Heilmittel kenne, um meinen Körper präventiv vor Krankheiten zu schützen.
No. 93
ich die Heilkunst des Jin Shin Jyutsu gelernt habe, um mich selbst und andere strömend im Körpersystem zu balancieren.
No. 94
ich mich dem lebenslangen Lernen verbunden fühle und somit mein Geist immer wieder mit neuem Wissen versorgt wird.
No. 95
ich gelernt habe, im Hier und Jetzt mein Leben zu leben.
No. 96
ich die Möglichkeit habe, anderen Autoren in meinem Verlag eine Plattform für die Veröffentlichung ihrer (Herzen-)Bücher bieten zu können.
No. 97
ich mit meinen graphischen Fertigkeiten schon weitere Bücher gestaltet habe und die Autoren mit meinen Gestaltungsentwürfen und Covervorschlägen mehr als zufrieden waren.
No. 98
ich immer wieder in irgendeiner Form ehrenamtlich tätig bin.
No. 99
ich an meiner Vision eines gelebten WIR in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten, an einem schönen Ort mit viel Kontakt und in Einklang mit der Natur, mit allen Generationen zusammen, dranbleibe und die Hoffnung, diesen Ort zu finden, um dort mit anderen zusammen zu leben, nicht aufgebe.
No. 100 !
egal wie oft ich am Boden lag – nach emotionalen Verlusten, gesundheitlichen Schicksalsschlägen oder Karriereknicks – ich wie ein Stehaufmännchen mich jedes Mal wieder aufgerappelt habe, neue Lösungen fand und bis heute weitergemacht habe. Denn mein Lebensmotto lautet: Geht nicht, gibts nicht!

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Ich danke nochmals Lorena Hoormann für die wundervolle Gelegenheit, hier über meine 100 Dinge, auf die ich stolz bin, zu schreiben.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Sicht weise(n): Mein energetischer Fingerabdruck

Sicht weise(n): Mein energetischer Fingerabdruck

Mein energetischer Fingerabdruck – Wie ich zu Human Design stehe

 

In der The Content Society findet in diesem Sommer wieder eine Blogparade statt. 104 Blogger:innen haben sich in den Kopf gesetzt, gemeinsam mit anderen sich auszutauschen, zu vernetzen und zu inspirieren. Jede von ihnen zu einem anderen Thema. Eine davon ist meine Bloggerkollegin Sandra Hoppenz, mit der ich die Liebe zum Human Design teile.

 

Sie fragt: Wie stehst du zum Human Design?

 

Eine Frage, die ich ihr und dir hier gerne beantworte. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.

 


Wie das Human Design zu mir kam

 

Es ist jetzt bestimmt schon über 15 Jahre her, als ich das erste Mal mit Human Design in Berührung kam. Damals hatte ich mich schon längere Zeit intensiv mit westlicher und östlicher Astrologie beschäftigt, forschte über die Kabbala und hatte mich schon während meiner Feng-Shui-Ausbildung Anfang 2000 ausgiebig mit dem I Ging beschäftigt.

Als ich dann den ersten Artikel über Human Design las, konnte ich mit diesem Modell, der Verknüpfung von Astrologie, Chakrenlehre und I Ging, wenig anfangen. Ich war noch nicht bereit. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, ich war damals zu anmaßend, weil ich dachte, ich würde schon wissen, wie es geht. Da war mein jugendlicher Übermut noch am sich ausleben.

Es brauchte noch weitere Jahre von Umbrüchen und anderen Lebenserfahrungen, bis ich bereit war, mich meinem Human Design Chart zu stellen. Anfang 2017 war es dann so weit. Human Design begegnete mir erneut und ich buchte mein erstes Human-Design-Reading.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Mein erstes eigenes Human Design Reading

 

Ohne große Erwartung oder Vorstellung rief ich zur verabredeten Zeit bei der angegebenen Telefonnummer an. An die Möglichkeit von Zoom-Readings, wie sie heute oft stattfinden, dachte damals kaum einer. Die erste Aussage meines Gegenübers war dann zum Beginn: „Sie haben ja ein interessantes Chart. Nur zwei definierte Zentren mit nur einem Kanal.“

Ich verstand nur Bahnhof, doch im Laufe des einstündigen Telefonats erklärte mir mein Gegenüber nach und nach, was das bedeutete. Ich schrieb nebenbei ganz viel mit und war unglaublich froh, dass ich schon so viel Grundwissen der Astrologie mitbrachte, sonst wäre ich damals wohl inhaltlich überfordert gewesen und wäre ausgestiegen. Doch es blieben Fragen über Fragen offen.

Was ist der Unterschied zwischen definierten und undefinierten Zentren?

Warum gab es dort 9 Zentren? Bisher kannte ich nur das 7-Chakren-System. Warum heißen die so ähnlich?

Doch die Lunte war gelegt, ich war angefixt, wollte nun mehr darüber wissen.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Meine Grunddaten im Human Design

 

MG, 2/5er Profil, Sakrale Autorität, ein Kanal: 20-34 Kanal doppelt in den Mondknoten, Inkarnationskreuz der Maya (4)

Dem MG – Manifestierender Generator – steht dauerhaft viel Energie zur Verfügung, jedoch nur, wenn er von dem, was er tut, wirklich begeistert ist. Er hat viele Ideen und ist schnell von etwas begeistert. So wirkt er für andere oftmals zu sprunghaft. Anderseits hat er viele Talente und will diese am liebsten alle und gleichzeitig ausleben. Oftmals sind MG’s Scannerpersönlichkeiten.

Mit einem 2/5er Profil braucht man einerseits viel Rückzugzeit für sich, andererseits ist man sehr offen für das Außen, jedoch mit der Tendenz, dass andere einen nicht so sehen, wie man ist, sondern wie sie den anderen gerne hätten. Ein Mensch mit einer 5 im Profil bietet daher seinem Gegenüber gerne eine Projektionsfläche, die so manches Mal gar nichts mit ihm selbst zu tun hat.

Mit einer sakralen Autorität sollte man bei seinen Entscheidungen auf die Bauchstimme hören. Nur wenn dort ein eindeutiges JA da ist, sollte man sich dafür entscheiden. Eine nur aus dem Kopf heraus oder aus einem negativen Bauchgefühl getroffene Entscheidung könnte bei dieser Autorität in Frust enden.

Das waren die ersten Informationen, die ich zu den Grunddaten meines Human-Design-Charts am Anfang erhielt. Schon diese Anfangsinformationen haben fortan in meinem Leben große Veränderungen gebracht, weil ich nun genauer wusste, wie ich eigentlich gedacht war.

Seitdem verurteilte ich mich nicht mehr dafür, dass ich so viel gleichzeitig machen wollte, ich schnell von etwas begeistert war und es dann nicht lange durchhielt, verglich mich mit meiner Ausdauer nicht mehr mit anderen, hörte viel öfter bei Entscheidungen auf meine Bauchstimme und nahm nicht mehr alles persönlich, was andere zu mir sagten.

Doch das war nur der Anfang. Umso tiefer ist in das Human-Design-Modell einstieg, umso mehr erkannte ich, wofür ich eigentlich hier auf der Welt bin.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Was ein Human Design Chart alles zeigen kann

 

  • Deinen Grund-Energietyp
  • Dein Profil, mit dem dein Körper und dein Geist reagieren.
  • Deine Autorität, mit der du Entscheidungen triffst.
  • Deine Energiekanäle, über die du agieren kannst.
  • Deine bewussten und unbewussten Tore, die deine Ausstrahlung und dein Handeln bestimmen.
  • Deine definierten und undefinierten Zentren, wie du also Energie gibst oder empfängst.
  • Dein Inkarnationskreuz, welches die Lebensaufgabe beschreibt
  • Deine Spezialisierungen in Beziehungen
  • Deinen Ernährungstypus

und noch vieles mehr …

 

Human Design für Eltern und in Beziehungen

 

Vor allem für Eltern kann es sehr hilfreich sein, zu wissen, welches Human-Design-Chart das Kind oder die Kinder haben.

Dadurch erkennen sie die Potenziale ihres Kindes, um sie optimal in ihrer Entwicklung unterstützen zu können. Denn ein MG- oder Generator-Kind braucht ganz andere Zuwendungen und Ansprachen als ein Projektor-, Manifestor- oder Reflektor-Kind. So lassen sich Missverständnisse und Konflikte leichter umgeben.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Beziehungen oder in Familiensystemen.

Das Erforschen meines Human Design hat ein großes Toleranz-Tor für all die mir am Herzen liegenden Menschen und mein Umfeld geöffnet. Diese Erfahrung wünsche ich all meinen Klienten.

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

Human Design heute in meinem Leben

 

Wenn mir vor Jahren jemand gesagt hätte, dass ich einmal Human-Design-Expertin werden würde und das eines meiner Standbeine in meinem Business wird, hätte ich das nicht geglaubt

Doch mittlerweile kann ich mir Human Design in meiner Arbeit mit Menschen gar nicht mehr wegdenken, denn es bringt auf so unglaublich schöne Weise die Essenz jedes Menschen ans Tageslicht.

Wie oft waren mir meine Klienten oder die Eltern von jungen Menschen dankbar, dass sie nach einer Human-Design-Beratung mehr Klarheit über ihre Grundstruktur, über ihre berufliche Vision oder ihre Lebensaufgabe hatten.

Jeder ist einzigartig, so wie es der physische Fingerabdruck eines jeden Menschen ist. Mit dem Human Design gibt es die Möglichkeit zusätzlich auch seinen energetischen Fingerabdruck – seine Ausstrahlung und seine Bestimmung – zu erforschen. Daher vermittle ich mit Begeisterung dieses Wissen und unterstütze mein Gegenüber gerne dabei, die Quelle zu seiner ureigenen Natur zu öffnen und nach ihr zu leben.

Kennst du schon dein Human-Design-Chart?

Möchtest du gerne ausführlich wissen, wer du bist?

Buche jetzt einen Termin bei mir

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Ich danke nochmals Sandra Hoppenz für die wundervolle Gelegenheit, hier über meine Beziehung zum Human Design zu schreiben.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.