Das 22. Türchen im Blog-Adventskalender
Die magische Winter-Sonnenwende zusammen mit dem Steinbock-Neumond sind vorbei. Jetzt sind es nur noch zwei Nächte bis zu Weihnachten und jeden Tag wird es nun wieder ein bisschen heller.
Bei vielen stehen nun die Weihnachtstage mit vielen Begegnungen an. Ein Weihnachtsessen hier – mit den Liebsten der Familie – und/oder am nächsten Tag noch ein Essen mit den Schwiegereltern oder Freunden dort.
Manche sehen sich seit langem vielleicht das erste Mal wieder und es könnten beim einen oder anderen nicht nur schöne Gefühle auftauchen. Weihnachten kann auch zu einem Balanceakt werden. Denn bei so viel Nähe kann es da schon auch schon mal ein wenig innerlich knirschen oder zu eng werden.
Daher gibt es hier heute in diesem Adventskalenderfenster ein paar kleine Tipps und Tricks, wie du entspannt und sicher durch die nächsten Tage kommst.

Fünf Strategien für entspannte Weihnachten
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Gleich zu Beginn: Es gibt kein Allheilmittel oder Geheimrezept, wie du entspannt und relaxt durch deine Weihnachtszeit kommst. Doch es gibt Hilfsmittel und Strategien, die dir dabei helfen können.
Letztendlich darfst du jedoch ganz für dich selbst herausfinden, was für dich am besten funktioniert, solltest du Not kommen.
Bei mir immer wieder TOP No. 1: Die 90-Sekunden-Regel
In neurowissenschaftlichen Untersuchungen wurde herausgefunden, dass ein Gefühl – egal ob positiv wie negativ ca. 90 Sekunden intensiv vorherrscht, bevor es wieder abklingt.
Das kannst du dir bei aufbrausenden oder wütenden Gefühlen zu Nutze machen.
Hier die Schritte der 90-Sekunden-Regel:
– Halte bewusst inne
– Konzentriere dich am besten auf deinen Atem – einatmen … ausatmen
– Zähle innerlich bis 90
– Beobachte währenddessen deinen Körper, wo bist du z.B. gerade angespannt?
– Beobachte das Gefühl, das gerade da ist – versuche es bewusst wahrzunehmen, lass es zu, ohne Wertung.
Wichtig ist vor allem das frühzeitige bewusste Innehalten – das kann am Anfang, wenn du noch nicht so gut darin geübt bist, sehr herausfordernd sein.
Doch mit jedem Mal wirst du besser und irgendwann wird es dir immer leichter fallen, in Situationen mit wütenden Gefühlen die Oberhand zu behalten.

Mein TOP No. 2: Das Fingerhalten
Im Jin Shin Jyutsu – der japanischen Heilströmkunst – sind alle Finger einem Gefühl zugeordnet, weil an diesen bestimme Meridianpunkte liegen.
Nicht ganz so verwunderlich ist es daher, dass, wie in vielen Kulturen der Welt, der Finger für die Wut der Mittelfinger ist.
Wenn du also das nächste Mal wütend bist, versuche doch einmal, nicht den Mittelfinger deinem Gegenüber zuzustrecken, sondern halte ihn einfach mit deiner anderen Hand fest umfasst.
Doch auch die anderen Finger haben ihre nicht zu unterschätzende Wirkung:
Bei Angst halte deinen Zeigefinger – egal an welcher Hand. Rechts oder Links, welche sich für dich angenehmer anfühlt.
Wenn du dir um etwas Sorgen machst, halte deinen Daumen.
Bei Trauer und Verlust hilft dir das Halten des Ringfingers, damit dich das Gefühl nicht überrennt.
Und der kleine Finger stellt sich dir gerne als Freudebringer zur Verfügung.

Schau, was mit dir passiert, wenn du diese Fingermethode anwendest.
Weitere ausführliche Informationen dazu findest du auch in diesen Blogartikeln dazu. Diese Methode hilft auch super präventiv.

Mein TOP No. 3: Summen und Singen
Summen ist eines der besten Helfer in der Not.
Durch das Vibrieren der Stimmbänder wird nicht nur der für die Entspannung notwendige Vagus-Nerv aktiviert, sondern auch alle Organe erhalten durch die Vibration eine sie positiv stimulierende Information.
So können die zwei Gegenspieler des vegetativen Nervensystems – der Parasympathikus und Sympathikus – ihre Arbeit tun und dein Körper baut Stress ab und entspannt sich mehr.
Wer präventiv noch einen Draufsetzen will, der stimmt gleich noch ein Lied an und/oder legt eine Sohle aufs Parkett.
Denn Singen und Tanzen entspannt und löst meist Spannungen auf.
Wem das vor allen anderen zu peinlich ist, der kann auch gerne ins Nebenzimmer gehen:
Lied über Kopfhörer auf die Ohren und den Körper von den Rhythmen führen lassen. Danach läuft alles meistens wieder besser.

Mein TOP No. 4: Laufe eine Runde um den Block!
Bewegung ist eine weitere gut funktionierende Strategie, um gestaute Energie wieder in Bewegung zu bringen.
So werden zum Beispiel, sobald wir beginnen, zu Fuß zu laufen, unsere beiden Gehirnhälften wieder balanciert.
Natürlich nicht gleich beim Gang vom Sofa bis zur Küche, doch sobald du eine längere Zeit im angenehmen Laufschritt unterwegs bist – am besten in Stille – reguliert sich dein Herz- und Kreislaufsystem sowie deine beiden Gehirnhälften.
Eine andere Möglichkeit ist das leichte Schwingen auf einem Trampolin.
Wenn du gerade kein Zimmertrampolin in der Ecke zu stehen hast, hilft auch das leichte Hoch- und Runterwippen auf die Zehenspitzen.
Probier es aus. Vor allem bringt dich Bewegung wieder in deine Mitte zurück und du kannst allem wieder gelassener entgegensehen.

Mein TOP No. 5: Bewusstes Atmen
Sobald du dich auf deinen Atem konzentrierst, kann dir dein Verstand nicht mehr Blödsinn erzählen und das Gedankenkreisen oder Grübeln haben ein Ende.
Der Ärger verfliegt, gestaute Emotionen klingt ab.
Wichtig dabei ist, dass du dich auf den Rhythmus deines Atems konzentrierst. Atme immer länger aus, als ein.
Zähle am besten mit.
Einatmen 1 … 2 … 3 … 4
Innehalten 1 und 2 …
Ausatmen 1 … 2 … 3 … 4 … 5 … 6 …
Innehalten 1 und 2 …
Zur Unterstützung kannst du dir währenddessen mit den Fingerkuppen einer Hand leicht auf die Thymusdrüse klopfen (direkt auf dem Brustbein in der Mitte oberhalb der Brust).

Auch wenn ich dir wünsche, dass du diese Notfall-Strategien in den nächsten Tagen nicht brauchst, ist es vielleicht hilfreich, zu wissen, wo du sie findest.
In diesem Sinne wünsche ich dir eine zauberschöne Weihnachts- und Raunachtszeit mit vielen schönen Begegnungen und Erlebnissen.
24 magische Tage voller inspirierender Geschichten, kreativer Ideen und festlicher Stimmung.

Das 7. Türchen im Blog-Adventskalender
Wie schön, dass ich dich auch in diesem Jahr an diesem 2. Advent mit einer kleinen Geschichte verzaubern darf.
Die Tage bis zu Heiligabend sind bei den meisten noch einmal mit vielen Terminen angefüllt.
Umso mehr möchte ich dich einladen, heute zwischendrin kurz innezuhalten, dich entspannt bei einem Tee oder Kaffee, mit oder ohne Plätzchen, zurückzulehnen und dich auf meine kleine 4-Wort-Story einzulassen.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.
Dieses Jahr hat mir die liebe Susanne Heinen die notwendigen vier Worte für eine 4-Wort-Story geschenkt.
Vielleicht hast du ja nach dem Lesen der Geschichte Lust, dich an unserer gemeinsamen Jahresaktion: mehr Farbe ins Grau – die Farbkreisreise und 4 Worte. 1 Story – im Dezember geht es um die Farbe GOLD – zu beteiligen.
Von Gedicht, Elfchen, Haiku oder Kurzgeschichte ist alles erlaubt.
Doch jetzt geht es erst einmal los mit meiner kleinen Geschichte …

José trommelte jetzt schon seit einer Stunde auf seiner Tambora. Er hatte gehofft, dass er mit seiner sanften Musik Maria beruhigen konnte. Doch sie saß immer noch erschöpft auf ihren Stuhl. Das Kind im Bauch strampelte und stieß ihr entweder gegen den Magen oder gegen die Blase.
Bei ihm zu Hause in Mexiko würde er jetzt zu seiner Großmutter Tizia gehen und sich von ihr Kräuter geben lassen. Doch Mexiko war weit weg. Er wäre jetzt am liebsten dort, doch Maria wollte ihr Kind unbedingt in Deutschland zur Welt bringen. So waren sie im September nach Fulda, wo ihre Eltern lebten, geflogen und wollten hier überwintern, bis das Baby da war und dann wieder zurück nach Mexiko gehen.
Das war der Plan gewesen, doch Maria ging es seit der Rückkehr immer schlechter. Ihre Mutter klebte förmlich an ihr und wusste für sie alle immer alles besser. Mach dies so … das ist für das Baby nicht gut … oder das ist für das Baby besonders gut … José wollte ihr helfen, wollte sie beschützen, doch für Marias Mutter war er Luft. Als hätte er es geahnt, hatte er darauf bestanden, dass sie sich eine eigene Wohnung suchen und nicht im Haus ihrer Eltern wohnen würden.

Maria war in Mexiko so glücklich gewesen. Sie strahlte über alle Ohren, als sie den Befund von der Frauenärztin bekam. Sie war für ein Auslandsjahr zum Studieren nach Mexiko gekommen. An der Uni hatten sie sich kennengelernt und sich sofort ineinander verliebt. Schon nach einem Monat nahm José sie an einem Wochenende mit in das Dorf, wo er groß geworden war. Er wollte Maria unbedingt seiner Großmutter vorstellen.
Tizia hatte ihn zu sich genommen, als seine Eltern eines Tages von einem Ausflug in die Stadt nicht zurückgekommen waren. Er war ihr Ein und Alles und sie hatten eine tiefe Verbundenheit miteinander. Diese Nähe ließ sich nicht mit Worten beschreiben. Als ob sie sich schon in einem anderen Leben begegnet wären.
Der Verlust der Eltern hatte die beiden zusammengeschweißt. Doch jetzt war er erwachsen und kam nur noch am Wochenende ins Dorf, um sie zu besuchen. Daher beäugte Tizia Maria beim ersten Kennenlernen intensiv. Sie schaute ihr tief in die Augen. War sie die Richtige für ihren José? Es dauerte nicht lange, bis Tizia ihr Herz für Maria öffnete und sie im Haus jederzeit willkommen hieß.
Sie hatte auch Verständnis dafür, dass Maria ihr Kind im Kreise ihrer Familie zur Welt bringen wollte, doch irgendwas in ihr, sagte ihr, dass sie sie viel lieber hier in Mexiko bei sich in der Nähe behalten hätte.

Gestern erst hatte Tizia mit José kurz telefoniert und er hatte ihr von der melancholischen Stimmung bei Maria erzählt. Sie riet ihm, ihr die alten heiligen Lieder auf der Trommel vorzuspielen, damit sie und das Kind sich beruhigen würden. Er solle ihr auch einen Heiltrunk aus einem Ableger des Kaktus kochen, den sie ihm vor der Abreise noch mitgegeben hatte. Dieser würde die niederdrückende Stimmung vertreiben.
Marias Mutter hatte nach ihrem ersten Besuch in ihrer Wohnung den Kaktus sofort vor die Tür gestellt. So etwas Stacheliges kann nicht gut sein für ihr Kind. Auch solle José seinen ganzen mexikanischen Kram, wie sie seine Sachen nannte, aus dem Wohnzimmer räumen. Maria saß währenddessen nur still auf dem Sofa. All ihr Leuchten war aus ihr gewichen.
Stattdessen hörte er ihre Mutter sagen: „Liebling, ich habe Pfarrer Frensius gebeten, für dich am Sonntag dein Lieblingslied auf der Kirchenorgel zu spielen. Du kommst doch wieder mit in die Kirche? Du weißt ja, wie sehr sich dein Vater und ich darüber freuen, dich wieder in unserer Nähe zu haben.“
Was war geschehen, er erkannte seine Maria nicht wieder. Sie saß wie erstarrt da und nickte ihrer Mutter nur zu. Kaum war ihre Mutter weg, taute Maria wieder auf und sie unterhielten sich wie sonst.
Er fragte sie, ob alles in Ordnung sei, doch er spürte, auch ohne eine Antwort von ihr, dass sie etwas bedrückte.
„Kann ich etwas für dich tun, dir helfen?“ Sie schüttelte nur den Kopf. Da muss ich alleine durch, dachte sie. In der Zeit in Mexiko hatte sie total vergessen, wie eng und bedrückend es ihr mit ihren Eltern ging. Sie hatte gehofft, dass der Umstand, dass sie Großeltern werden würden, die strenge Härte in ihren Herzen mildern würde. Doch nichts hatte sich geändert. Sie hatten nichts begriffen, ihren fluchtartigen Weggang nicht verstanden. Sie hätte sich so sehr gewünscht, dass sie sich für sie freuen würden, doch das war eine Illusion. Wenn sie doch bloß nicht so eine Angst vor einer Geburt in Mexiko auf dem Dorf hätte.

José hatte ihr in der Küche nach der Anleitung seiner Großmutter einen Sud aus einem Kaktusblatt gebraut.
„Hier, das hat mir Tizia gestern am Telefon für dich empfohlen. Es ist aus dem Kaktus, den sie uns für den Notfall mitgegeben hat. Wenn du das trinkst, wird es dir wieder besser gehen. Vertrau mir, Tizia würde dir nichts empfehlen, was dir nicht guttäte. Sie sieht mehr als du ahnst. Wie gerne hätte sie, dass wir wieder zu ihr zurückkämen und das Baby bei ihr im Dorf bekämen. Doch ich weiß, das macht dir Angst.“
Maria nippt immer wieder an dem Becher. Der Trunk schmeckt gar nicht so schlimm, wie sie dachte. José deckt sie mit seiner mexikanischen Wolldecke zu. „Schlaf ein wenig, dann kann der Trunk wirken.“

Sie sinkt in einem Traum: Sie liegt in einer Hängematte zwischen zwei Bäumen, die Vögel zwitschern, die Sonne lässt ihre Strahlen zwischen den Blättern durchblitzen. Sie hört die Stimme von der Großmutter, spürt wie sie ihr sanft über den Bauch streicht und in einer anderen Sprache mit Wesen um sie herum spricht. Sie fühlt eine Kraft in sich, die ihr einerseits fremd und doch vertraut ist.
Auf einmal steht sie auf einer Brücke. Auf der einen Seite stehen Tizia und José, rufen sie und winken ihr zu, zu ihnen zu kommen. Auf der anderen Seite stehen ihre Eltern, mit ernsten Gesichtern, die Hände wie immer in ledernen Handschuhen bedeckt. Sie fordern sie mit erhobenem Zeigefinger auf, in ihre Richtung nach Hause zu kommen. Sie wisse doch wohl, wohin sie gehöre!
Im Traum blickt Maria nach oben in den Himmel. Ihr Verstand sagt geh nach Hause, du weißt, was sonst passiert, doch ihr Herz will in die andere Richtung. Was soll sie tun? Sie streckt ihre Arme in beide Richtungen aus und lässt den Himmel entscheiden.
Erschrocken schreckt sie aus dem Traum hoch. José sitzt neben dem Sofa auf dem Boden.
„Was ist passiert? Hast du etwas Schlimmes geträumt?“
„Nichts Schlimmes, doch ich weiß jetzt, was ich will. Wir werden so schnell wie möglich hier wieder unsere Brücken abbrechen und zurück nach Mexiko fliegen. Hier wird sich nichts ändern, doch ich will mit dir und unserem Kind glücklich leben. Und Tizia wird sich auch freuen, wenn ich das Kind mit dir bei ihr im Dorf bekomme. Ich habe jetzt keine Angst mehr davor. Lass uns die Koffer packen!„
„Und deine Eltern?“
„Die haben sich kein bisschen verändert und ich halte es bei ihnen gerade nicht mehr aus. Sie hatten ihre Chance und haben sie mit ihrem Verhalten verdorben.“
(du wünschst dir eine Fortsetzung? … dann schreib mir es gerne in den Kommentar …
oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….)

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand:
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben. Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens. Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen. Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Ich wünsche dir eine lichtvolle Zeit.

24 magische Tage voller inspirierender Geschichten, kreativer Ideen und festlicher Stimmung.

GOLD ist die Farbe des Monats DEZEMBER in der Farbkreisreise 2025.
Der letzte Monat in diesem Jahr, ein letztes Mal freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – dieses Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellte sich in diesem Jahr die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es war ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, auch in diesem Monat wieder mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Fantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat Dezember 2025
zu den Worten GOLD + Kultur, Sprossen, Scherenschnitt
FOLGT IN KÜRZE 🙂
Xxxx …

Xxxx …
» xxx. «

Xxxx …

Xxxx ...

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …
oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst.
- Wenn du einen eigenen Blog hast:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen
- Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest.
- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel.

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Alle Beiträge der Dezember-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
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Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
05.12.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Die … |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-dezember-2025/ |
| 2. |
xx.12.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 3. |
xx.12.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 4. |
xx.12.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 5. |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

SILBER ist die Farbe des Monats NOVEMBER in der Farbkreisreise 2025.
In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Fantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat November 2025
zu den Worten SILBER + Kerze, Nudelsieb, Krone
Die Silver-Sisters …
Seit über fünf Jahren trafen sie sich nun schon jeden 2. Freitag im Monat zum Nachmittagstee.
Lizzy, Odette und Rena. Anfangs aus der Not heraus, denn jede von ihnen hatte ihren Mann im Laufe des Jahres zu Grabe getragen und sie waren sich alle im offenen Angebot des Trauercafés der Friedhofsgemeinde begegnet.

Erst war es nur Lizzy, der es bei dieser Trauer-Caféklatschrunde zu miefig und vor allem zu langweilig war. Klar trauerte auch sie um den Verlust ihres Mannes, doch sie wollte auf keinen Fall in dieser Trauer ertrinken. Nach ein paar Malen schaute sie sich um und sprach Odette und Rena direkt bei einem Treffen dort an.
»Ihr beide seht nicht so aus, als ob für euch jetzt nach dem Tod eurer Männer das Leben zu Ende sei. Habt ihr Lust auf ein Abenteuer? Oder wollt ihr hier weiterhin Trauerklöße im Nudelsieb kochen? Hättet ihr nächsten Freitagnachmittag Zeit? Ich würde euch gerne zu mir zum Tee einladen.«
Beide schienen überrascht über das direkte Angebot von Lizzy, doch da sie beide Zeit im Überfluss hatten – immerhin waren sie alle drei schon im Rentenalter – sagten sie spontan zu.

Als die beiden das erste Mal Lizzys Wohnung damals betraten, staunten sie über die vielen Kunstobjekte, die in jedem Raum herumstanden. An den Wänden hingen überall Bildaufnahmen von Circus-Manegen.
Auf einem sprang ein Tiger durch einen brennenden Reifen, auf einem anderen lachte ein weinendes Clownsgesicht, und auf einem flogen Artisten von einem silberfunkelnden Trapez zum anderen. Lizzy kannte dieses Staunen.
»Wundert euch nicht, ihr müsst wissen, dass mein Mann und ich viele Jahre Mitglieder im Circus Krone waren. Ich bin mit dem Circus groß geworden. Meine Mutter war schon Artistin und übte mit mir schon als Baby.
Später wurde ich Jongleurin und warf in Kerzenhaltung alle möglichen Gegenstände mit den Armen und Beinen in die Lüfte. Die gerade Kerze kann ich heute noch, auch wenn der Rest meines Körpers hier und da schon bedenklich ächzt.

So begann das Abenteuer der drei. Denn irgendwann entstand an einem dieser Teenachmittage bei Lizzy die Idee der Silver Sisters: Drei Frauen im besten Alter, die singend und jonglierend kleine Bühnen rockten.
Odette brachte eines Freitags ihre alten Gesangsnoten mit und Rena entdeckte ihr Geschick der jonglierenden Assistenz für sich. Ihre Kostüme fanden sie im Fundus von Lizzys Kleiderschrank. Sie probten mehrere Monate hintereinander, bis sie sich sicher waren.
Ihren ersten Auftritt hatten sie im Trauercafé der Friedhofsgemeinde. Mit viel Applaus wurde sie dort von den anderen für ihren Mut belohnt.
So kann sich das Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen immer wieder doch auch wieder zum Licht hinwenden. Wenn sie Lust haben, treten sie bis heute immer wieder auf, meist auf kleinen Feiern in Senioreneinrichtungen. Doch auch sonst lassen sie es sich alle drei in ihrem Leben gut gehen. Dabei ist ihr Motto: die Silver Sisters unterstützen sich bei allem gegenseitig, denn gemeinsam ist man weniger allein.

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …
oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst.
- Wenn du einen eigenen Blog hast:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen
- Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest.
- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel.

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Alle Beiträge der November-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
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Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
05.11.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Die Silver-Sisters … |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-november-2025/ |
| 2. |
xx.11.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 3. |
xx.11.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 4. |
xx.11.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

Meine To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2025
meine ganz persönliche To-Want-Motivations-Mohrrübe.
Noch 92 Tage und dann ist dieses Jahr schon wieder zu Ende. Genau die richtige Zeit innezuhalten. Und zu schauen, was ist meine To-Want-Liste bis zum Jahresende.
Den letzten Impuls zum Schreiben dieses Blogartikels gab mir Judith Peters. Zum dritten Mal veranstaltet sie in der von ihr gegründeten The Content Socienty das BLOGTOBERFEST.
Die To-Want-Bereiche sind dabei so vielfältig, wie das Leben selbst. Von
- Business und Job,
- Sport, Gesundheit und Wellness,
- Wohnen,
- Beziehungen (Partnerschaft, Familie, Kinder, Freundschaften),
- Spaß, was ich lernen will, kleine Momente, Abenteuer und alles andere, was ich erleben will
- bis hin zu Reisen …
Hier sind sie: die 25 Punkte meiner To-Want-Liste fürs 4. Quartal 2025 … Wie immer bei mir unter dem Motto: ganz ohne Druck. Denn da wo Druck ist, will nichts Schönes wachsen und gedeihen.
Viel Freude beim Lesen und vielleicht inspiriert dich das eine oder andere zum Nachmachen …

Meine Wünsche und Ziele für den Bereich Business und Job
meine 5 To-Want-Listen-Punkte:
- Mein größtes Vorhaben in diesem Quartal: ich veröffentliche bis Ende des Jahres mein nächstes Buch.
Es wird ein Folgeband der Lichten Funken sein. Der erste Band davon erschien vor zwei Jahren. Darin wirst du essayartige Texte zu Themen aus dem Leben, zum Teil mit persönlichen Geschichten meines Lebens verwebt, finden. Ein wunderbares Geschenk zu Weihnachten an dich selbst oder an deine Liebsten.
- Auch in den nächsten drei Monaten werde ich regelmäßig an der coolen Blogger-Aktion 12von12 teilzunehmen. Meine Fotografenseele freute sich schon sehr darauf. Mein Adlerauge hält dann am 12. eines jeden Monats wieder Ausschau nach schönen Bildern aus meinem Alltag.
- In diesem Jahr werde ich erstmals einen eigenen Adventskalender anbieten. Lass dich überraschen. Noch ist alles in der Planung und mehr will ich heute noch nicht verraten.
- Dieses To-Do stand auch schon letztes Jahr in meiner Liste. Manchmal kommt es eben anders als geplant: Daher suche ich mir hoffentlich bis zum Ende des Jahres unterstützende Hilfe für den technischen Aufbau, um im neuen Jahr endlich mit einem Newsletter loszulegen.
- Auch ein To-Do wie im letzten Jahr, denn daran arbeite ich auch immer wieder neu: Mir eine gute zeitliche Balance zwischen meinem Selbständigen-Bussiness und meinem Angestellten-Job zu kreieren.

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Sport, Gesundheit, Wellness
meine 5 To-Want-Listen-Punkte:
- Zusätzlich zu meinem wöchentlichen Pilates-Kurs absolviere ich dreimal in der Woche zu Hause ein spezielles Bauch-Beine-Po-Tabata.
- Zur Gesundheitsvorsorge gehe ich entspannt und guten Mutes zu meinen Vorsorgeuntersuchungen im Bereich Gelenke und Haut. Denn mein Motto ist: Gehe zum Arzt, wenn du gesund bist. Das ist ganz im Sinne der TCM: lieber Prävention als manifestierte Diagnosen.
- Meine Fakir-Matte bleibt mir weiterhin mein wohltuender Begleiter. Täglich lege ich mich zur Entspannung eine halbe Stunde auf mein stacheliges Wellnessbrett. Nicht nur um die Durchblutung meiner beanspruchten Rückenmuskeln zu stärken, sondern weil ich danach tiefenentspannt bin. Weitere Tipps zur Entspannung und wie du dir das Leben leichter machen kannst, findest du in meinem Buch: 25 Life Hacks aus dem Umaniversum. Dort findest du auch die Anleitung für die Fakir-Matte und vieles mehr.
- AUSRUHEN … AUSRUHEN … AUSRUHEN, denn nach vielen arbeitsintensiven Wochen beginnt nun die Zeit des Rückzuges – die Ernte ist fast vollständig vollzogen – umso älter ich bin, umso mehr schwinge ich mich ein, in den Rhythmus der Natur. Die Blätter an den Bäumen sind am Fallen, die letzten Blüten geben noch ihr letztes, doch bald ziehen sich die Pflanzen zurück, die Erde ruht, um Kraft fürs neue Jahr zu tanken. Das werde ich ihr dieses Jahr vermehrt nachmachen.

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Wohnen
meine 5 To-Want-Listen-Punkte:
- Auch in diesem Jahr werde ich bis zum Jahresende wieder meine Kleiderkammer aufräumen. Alle Kleidungsstücke, die ich im letzten Jahr nicht benutzt habe, lasse ich weiterziehen. Oxfam und das Rote Kreuz werden sich über meine Kleidertüten freuen.
- Loslassen! Mir ist meine Wohnung einfach zu voll. Daher werde ich mir die Ausmist-Ideen von Uli Pauer zu Herzen nehmen und bis zum Jahresende mindestens 25 Gegenstände weiterziehen lassen.
- Mein Schreibtischbereich zu Hause ist bis zu meiner weihnachtsferienfreien Zeit neu sortiert.
- Meinen Balkon behandle ich ab Herbst ein bisschen stiefmütterlich. In diesem Jahr möchte ich auf ihm für die Vögel ein Futterhäuschen hinstellen und ihn ein wenig weihnachtlich beleuchten.
- Um Platz für neue Bücher zu gewinnen, sortiere ich meine Bücherregale neu und … (siehe Punkt 1 bei Beziehungen und Freunde)

Meine Wünsche und Ziele im Bereich Beziehungen und Freunde
meine 5 To-Want-Listen-Punkte:
- … ich verschicke die kleinen literarischen Ausgewählten, die weiterreisen wollen, als Überraschungspäckchen an Freude, die sich darüber freuen oder überrasche meine Kollegen mit Bücherpäckchen in ihren Postfächern.
- Eine Reise in den Norden – nach Bremen, Hamburg und Oldenburg – wo ich mich mit Freunden treffen. Vielleicht klappt es mit einem Wiedersehen mit Silke Geissen, eine meiner Lieblingsbloggerfreundinnen.
- Wie jedes Jahr schreibe und verschicke ich im Dezember Dankbarkeitsbriefe an Menschen und Freunde. Als kleine Geste an alle, die mir in diesem Jahr begegnet sind oder mir dieses Jahr helfend zur Seite standen.
- Regelmäßige Zoom-Treffen mit Sophie, Jeannine und Johannes. Alle aus der Kategorie: Lieblingsmensch.
- Zusammen Singen! – Entweder bei Sing dela Sing – dem monatlichen Mega-Event mit Cem, Bela und Gunther – oder mit meinen Sonntagschor-Mädels. Das weitet das Herz und ist ein fetter Freudebooster in der dunklen Jahreszeit.

Meine Wünsche und Ziele im Bereich mein kleines Glück, Kreativität, Kunst und Kultur
meine 5 To-Want-Listen-Punkte:
- Mein tägliches kleines Glück ist gerade meine Lauf-Challenge. Jeden Tag 15.000 Schritte. Seit 140 Tagen bin ich nun schon dabei … bis zum Ende des Jahres will ich auf jeden Fall durchhalten.
- Jede Woche Samstagvormittag kreiere ich mir einen zweistündigen Co-Working-Space zum Schreiben. Währenddessen arbeite ich an neuen Blogartikeln, Bildern oder Büchern.
- Im Dezember besuche ich wieder gemeinsam mit Freunden mindestens einen alternativen (Kunst-)Weihnachtsmarkt, zum Beispiel den in der Zitadelle Spandau
- Zwischen den Jahren genieße ich auch in diesem Jahr wieder meine Ruhe an der See. Eine gute Zeit für mich, um tief zum Reflektieren und Träumen in die Rauhnächte einzutauchen.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.
Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.
(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)
Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.
BRAUN ist die Farbe des Monats OKTOBER in der Farbkreisreise 2025.
In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Fantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat Oktober 2025
zu den Worten BRAUN + Gesicht, Kapelle, Wanderung
Vom Wandern
Von Aussichtsturm aus konnte Sille heute bis weit über die Grenze schauen. Wenn sie nach links schaute, sah sie die Hügelkette ihrer Kindheit, den Töpferberg, die Tausche und weiter rechts den Jeschken im Isergebirge.
Sie erinnert sich, wie sie als Teenagerin während einer der letzten Sommerferien, mit ihren Eltern einmal dort oben war. Die Wanderung zum Jeschken sollte das Highlight der Ferien werden. Sie hatten wieder ihr altes Quartier in Gablonz bei Liberec bezogen, doch Sille konnte schon damals wandern nicht leiden. Im Gegensatz zum Rest ihrer Familie. Meist lief sie nur mit mürrischem Gesicht hinter den anderen her. Doch das runde Gebäude mit seinem spitzen Turm, der wie das Cockpit einer Rakete aussah, hatte sie an dem Tag motiviert, mitzulaufen.

Auf dem Weg dorthin tauchten immer wieder Wegweiser zur Bergseilbahn auf.
»Können wir nicht die Bergseilbahn nehmen?«, fragte Sille jedes Mal erneut. Doch die anderen lachten nur. Ohne Fleiß, kein Preis war ihr Motto. Einen Berg nicht zu Fuß zu besteigen, kam für die anderen gar nicht infrage.
»Na, hast du wieder keine Lust zum Wandern?«, antwortete ihre Schwester grinsend und pikste ihr ihre Finger in die Seite.
Sie kam sich vor, als ob sie nach der Geburt in der falschen Familie gelandet wäre. Warum hatte sie als einzige einfach keine Freude am Wandern, so wie alle anderen?
Als sie am Fuß des Berges an der Talstation der Seilbahn ankamen, beneidete sie die Wartenden in der Schlange. Doch nichts half. Sie musste mit den anderen mitwandern.

Endlich oben angekommen wurden sie mit einer wundervollen Aussicht belohnt und sie setzten sich erschöpft an einen leeren Tisch in der Gaststätte. Die Fenster waren von außen braun gefärbt, um die Gäste im Innern vor den Sonnenstrahlen zu schützen.
»Na, war es so schlimm? Wenn wir mit der Seilbahn gefahren wären, könnten wir uns jetzt hier nicht das Essen leisten.« versuchte ihre Mutter sie wieder aufzumuntern.
»Also hat es am Geld gelegen?«, fragte Sille leise? Doch ihre Mutter hatte sich schon wieder den anderen zugewandt. Sille schaute still aus dem Fenster. Als sie mit ihrem Kuchen fertig war, lief sie nach draußen und ließ sich den Wind um die Nase wehen. Den anderen fiel das gar nicht auf.

Nach zwei Stunden machten sie sich wieder auf den Heimweg. Sille erinnert sich noch, dass sie am Abend im Bett leise ein langes Gebet sprach. Niemand in ihrer Familie hatte mit Kirche etwas am Hut. Auch da war sie anders als die anderen.
Als sie am nächsten Tag zur Wanderung aufbrechen wollten, wunderten sie sich über die Musik, die von weitem zu ihnen dran. Es war Nationalfeiertag und eine Musik-Kapelle spielte im Zentrum ihre Lieder. Daraufhin entschieden sie, spontan einen Wanderpausentag einzulegen und mit den anderen zu feiern. Erleichtert schloss sie sich den anderen an. Ihr Gebet war erhört worden.
Sille schaute noch einmal von rechts nach links. Das mit der Wanderfreude hat sich bis heute bei ihr nicht geändert. Nur sehr selten wandert sie wie heute auf den Hochwald, dem Lieblingsberg ihrer Mutter. Oft nur am Todestag zu Ehren ihrer Mutter. Doch das war ihr wichtig.

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …
oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst.
- Wenn du einen eigenen Blog hast:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen
- Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest.
- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel.

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Alle Beiträge der Oktober-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
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Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
13.10.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Vom Wandern … |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-oktober-2025/ |
| 2. |
xx.10.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 3. |
xx.10.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 4. |
xx.10.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 5. |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

APRICOT ist die Farbe des Monats SEPTEMBER in der Farbkreisreise 2025.
In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Fantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat September 2025
zu den Worten APRICOT + Poesie, Pflaster, Stehlampe
Manchmal kommt es anders als man denkt …
Die Umzugskisten stapelten sich in allen Zimmern. Seit ihrer Ankunft in ihrem neuen Zuhause schob sie die Kisten immer wieder hin und her. Die Zusage für diese Wohnung kam so überraschend, dass sie fast über Nacht all ihren Hausrat verpacken musste. Zum Glück hatten ihr Sille und Hans spontan beim Packen geholfen. Doch das Beschriften der Kisten hatten sie dabei alle vergessen.
So lag das Besteck nun in derselben Kiste wie ihre Erinnerungsfotokiste. Zwischen ihren Schuhen hatte sie das alte Poesiealbum aus ihrer Kindheit gefunden. Doch all das war nur eine Nebensache. Sie hatte Zeit, nicht nur für das sich neu einrichten, sondern auch für das sich neu in ihrem Leben sortieren.

Als ihr Freund ihr im letzten Monat erklärt hatte, dass er sich in eine andere Frau verliebt hätte und sich von ihr trennen wolle, brannten bei ihr die Lampen durch. Sie konnte seitdem nicht mehr normal denken, geschweige denn schlafen oder arbeiten.
Das Einzige, was sie ganz klar wusste, war, sie müsse hier jetzt schnellstmöglich weg. Es war seine Wohnung und sie wollte keinen Tag länger mehr hierbleiben. Sie fühlte sich verraten, so elend, hatte sie doch gedacht, er wäre der Mann, mit dem sie ihren Lebensabend verbringen würde.

Doch manchmal kommt das Leben anders, als man denkt. Da hilft auch kein Pflaster, das die Wunde vor Schmutz schützt. Wenn die Seele weint, helfen bestenfalls das Mitgefühl von Freunden oder das Zulassen der Trauer im Alleinsein.
»Lass laufen, Baby, Tränen sind das beste Elixier« hatte ihre beste Freundin Birte ihr am Telefon am Ende des Gespräches mit auf den Weg gegeben. »Ich schaue, dass ich mir ein paar Tage freinehmen kann und dann komme ich und helfe dir.«
Birte kannte sie schon seit ihrer Lehre. Beide hatten schon so manches Tal zusammenhaltend, sich gegenseitig unterstützend durchgestanden. Wie schade nur, dass sie 500 km entfernt von ihr wohnte und sie sich daher nicht mehr so oft sehen konnten.

Sie setzte sich auf den Boden und schaute über die verstreuten Gegenstände in alle Richtungen. Der Vermieter hatte ihr gesagt, dass sie sofort einziehen könne, wenn sie nicht wolle, dass er erst noch einmal alle Wände in Weiß streichen würde.
Ihre Vormieterin hatte wohl eine Vorliebe für apricot, denn fast alle Wände waren in diesen warmen Pastellton gestrichen. Das kam ihr entgegen, daher übergab ihr der Vermieter gleich nach der Besichtigung die Schlüssel für die Wohnung. Am nächsten Tag unterschrieb sie den Mietvertrag.

Sie musste am Boden eingeschlafen sein, denn als sie aufschrak, war es draußen vor den Fenstern dunkel. Hatte es gerade an der Tür geklingelt? Nur langsam kam sie auf die Füße, ihre Glieder waren verspannt und die Füße waren wohl eingeschlafen. Sie hatte sich nicht getäuscht, es klingelte ein nächstes Mal an der Tür.
Verschlafen rief sie: »ich komme« in die Richtung der Eingangstür. Im Dunkeln stieß sie an einen Gegenstand, der im Weg stand, die Stehlampe fiel krachend zu Boden. Sie öffnete die Tür und blinzelte ins helle Flurlicht. Sie traute ihren Augen nicht. »Birte? Was machst du denn hier?«
»Ich habe mich nach unserem Telefonat auf Arbeit abgemeldet und mich sofort ins Auto gesetzt … du hörtest dich so traurig an, da dachte ich mir, du brauchst sofort eine Schulter, an die du dich anlehnen kannst. Und tatah, hier bin ich.«
»Was bist du nur für ein verrücktes Huhn! Doch dafür lieb ich dich ja. Komm rein, doch Vorsicht, hier sieht es noch wie nach einem Überfall aus.«
»Kein Problem, ich bleibe trotzdem.«

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …
oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst.
- Wenn du einen eigenen Blog hast:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen
- Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest.
- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel.

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Alle Beiträge der September-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
|
Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
11.09.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Manchmal kommt es anders als gedacht … |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-september-2025/ |
| 2. |
xx.09.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 3. |
xx.09.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 4. |
xx.09.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 5. |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

Die Tradition der Schulrede
In meiner Arbeit in einer freien Schule begegnen mir jeden Tag eine Vielzahl von jungen Menschen. An manchen Tagen habe ich Zeit, mir das Treiben auf dem Schulhof anzuschauen und diese jungen Menschen in ihrem Treiben und Tun zu beobachten.
Vor allem beobachte ich gerne diejenigen, die in dem jeweiligen Jahr ihr Abitur absolvieren werden. Denn für sie ist es das letzte Jahr, bevor sie ihre Flügel ausbreiten und danach in einen neuen Lebensabschnitt durchstarten.
In Amerika gibt es eine Tradition, bei der zum Abschluss des Studiums den Absolventen eine Rede gehalten wird. Oftmals werden dazu bekannte Persönlichkeiten oder Schriftsteller:innen geladen, weil man hofft, dass diese besonders gut über das Leben Bescheid wissen.
Im Saarland wurde 1999 diese Tradition wieder aufgegriffen – hat doch die Schulrede in Deutschland eine lange Tradition bis zurück ins 18. Jahrhunder. Seitdem haben verschiedene Persönlichkeiten und Schriftsteller:innen, wie zum Beispiel Juli Zeh, Raoul Schrott, Feridun Zaimoglu und Herta Müller, eine Rede an die nächste Generation gehalten.
2023 hatte Julia Schoch die Ehre, eine Rede an die Abiturient:innen in Saarland zu halten und hat in dieser folgendes unter anderem gesagt:
» Stürzen Sie sich vor allem in die Liebe.
Verschwenden Sie sich. Sparen Sie sich und Ihre Gefühle nicht auf.
Seien Sie nicht pragmatisch, seien sie nicht zaghaft und vor allem nicht zynisch.
Seien Sie großzügig und mutig,
wenn es um die Angelegenheiten des Herzens geht. «
Inspiriert von dieser Tradition startete ich ein Experiment und schrieb selbst eine Rede an die nächste Generation: Z.

Meine Rede an die nächste Generation Z
Willkommen im Zeitalter des Wassermanns, der großen Zeitenwende.
Ihr steht am Beginn einer neuen Zeit, die in den nächsten 200 Jahren wirken will. Herzlichen Glückwunsch.
In den letzten 200 Jahren wurde viel erforscht, experimentiert und die Resultate haben nicht nur wissenschaftliche Höchstleistungen und Reichtum gebracht, sondern auch viel Leid und Zerstörung verursacht.
Der Mensch hat sich über die urheiligsten Gesetze gestellt und Großmutter Erde beschert uns derzeit die Quittung.
Der Klimawandel, das sich gegenseitige Bekriegen aus Macht- und Geldgier, das Ungleichgewicht von Arm und Reich ist Kapitalismus in höchster Blüte.
Das urheilige Gesetz vom Gleichklang des Gebens und Nehmens wurde bis ins Unermessliche missbraucht.
Doch auch das ist aus dem Blickwinkel der jahrtausendelangen Evolution im Geschichtsrad nur ein winziges Sandkorn der Zeitgeschichte.
Daher regt euch nicht über euer Erbe auf, sondern packt es an, macht es anders und verbindet euch wieder mit dem großen Ganzen.
Der Schlüssel liegt im WIR, im gemeinsam in Einklang mit allen Welten und Menschen friedlich leben.
Doch der Weg zum WIR verläuft nur über den Weg zu dir. Solange du mit dir nicht im Reinen bist, nicht die volle Verantwortung für all dein Tun und Nichttun übernimmst, sondern die Ursache für Entscheidungen und Missstände im Außen suchst, du nicht weißt, wer du wirklich bist, du deinen inneren Diamanten noch nicht gefunden hast, werden deine Versuche immer wieder fehlschlagen.
Daher mach dich auf die Reise, geh in die Natur, befrage die Bäume und Tiere, höre auf dein Herz. Sie sind deine Wegweiser, wissen, was zu tun ist, im Hier und Jetzt.
Wir sind alle miteinander verbunden. Du bist Ich und Ich bin du. Alles andere ist eine Illusion. Wir werden die Erde nur im Miteinander gemeinsam erhalten.
Daher überwinde deine Ängste, entdecke das Schöne der Andersartigkeit im Anderen, verschwende dich und deine Zeit in das liebevolle Miteinander.
Das Zeitalter der Entscheidungen aus Kopf und Verstand ist vorbei. Nun beginnt das Zeitalter der bedingungslosen Liebe zu allem.
Denn nur im WIR werden wir überleben. Wir sitzen alle im selben Boot. Geh mutig voran, lass dich nicht von den alten Macht- oder Giergedanken leiten, sondern frage dich immer: Ist es zum Wohle aller? Ihr seid genau die, die wir für diese große Zeitenwende brauchen.

Das ist der Rede erster Teil. Sie ist noch nicht zu Ende. Sie webt sich jeden Tag ein Stück weiter. Denn Leben ist immerwährende Veränderung.
Was würdest du gerne aus deinem Erfahrungsschatz der kommenden Generation mit auf den Weg geben?

schreib es mir gerne in den Kommentar … oder schreib die Rede einfach weiter ….

Früher war es das weiße Gold: Das Salz hat viele Möglichkeiten.
» Salzwasser ist das universelle Heilmittel. Tränen, Schweiß oder das Meer. «
Karen Blixen

Salz zur Heilung
.
Natrium chloratum als homöopathisches Mittel wird als hilfreich bei Menschen empfohlen, die verbittert oder in ihrem Leben bis ins tiefste Mark verletzt wurden, denen großes Leid zugefügt wurde und die von dieser alten Last nicht loslassen können oder wollen.
„Das zahle ich dir heim bis ins Grab“ oder „Das vergesse oder verzeihe ich dir nie“, sind Sätze, die diese Klienten dann äußern.
Ich kenne diese Sätze selbst, von früher, war lange bitterböse sauer auf meine Eltern, doch mit Natrium chloratum hat sich Schicht für Schicht diese Wut und Trauer aufgelöst, sodass ich beide heute mit viel Verständnis und einem liebenden Herzen sehen kann.
Auch mein Unverständnis und der sich angestaute Groll auf meine Tochter über ihren Kontaktabbruch vor vielen Jahren hat sich dank Natrium chloratum gewandelt. Möge sie glücklich sein, so wie sie ihr Leben lebt.
Heute bin ich frei von jeglicher Anhaftung. Jeder geht seiner Wege. Noch vor Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich das einmal mit einem geheilten Herzen schreiben kann.
Ohne homöopathische Begleitung wäre das alles nicht möglich gewesen. Doch möchte ich hier noch einmal explizit darauf hinweisen, sich beim Wunsch nach einer homöopathischen Behandlung unbedingt die fachkundige Unterstützung eines Arztes zu holen.

Heul doch!
.
In meiner langen Therapielaufbahn bin ich um eines irgendwann nicht mehr herumgekommen, ums Weinen. Irgendwann war es endlich so weit und es lief.
Aus Angst, ich könne diesen Fluss nie wieder stoppen oder er würde mich total ohne Chance auf Kontrolle überwältigen, hatte ich mir das Weinen mit aller Macht und viel Kraftaufwand seit Kindheitstagen verboten.
Immer schön Frau Sonnenschein spielen, damit ja nur niemand mitbekam, wie es eigentlich in mir aussah. Das war mein Überlebensmotto.
Dann traf ich eine Ärztin, die zu mir meinte: „Weinen ist die beste Krebsvorsorge, denn wenn du weinst, bildet sich in der Tränendrüse ein Serum, das vor Krebs schützt.“
Das war der letzte Tropfen, der den ganzen aufgestauten See in mir zu fließen brachte. Seitdem weine ich, wenn mir danach ist. Auch so lange wie es braucht.
Die Angst, es würde vielleicht nie wieder aufhören, klopfte anfangs zwar immer wieder an, doch das Zulassen und mein Umgang damit bestimmen heute die Dosis.
Manchmal brauche ich zum Zulassen einen sentimentalen Film, manchmal auch nicht mehr aushaltbare Schmerzen, doch nicht mehr so oft, wie früher.
Sogar in öffentlichen Verkehrsmitteln macht es mir mittlerweile nichts mehr aus, zu weinen, wenn mir danach ist. Gebe ich damit ja auch anderen die Erlaubnis, zu sich und ihren Gefühlen zu stehen.
Mein Gefühlsrad darf sich drehen, in alle Richtungen. Zu jeder Zeit und überall. Tränen reinigen die Seele.

Bester Schutzraum
.
Salz hat ebenso die besondere Eigenschaft, um einen Raum zu säubern oder vor unangenehmen Besuchern zu schützen. Daher benutzen die indigenen Völker schon immer Salz in ihren Zeremonien und auch im chinesischen Feng-Shui wird Salz zum Schutz und energetischem Reinigen von Räumen verwendet.
Bis heute streue ich regelmäßig Salz in einer schmalen Linie auf meine Wohnungstürschwelle, auch auf meine Fensterbänke, die ich zum Lüften öffne, als energetische Sperre gegen unliebsame Energien. Im Sommer streue ich zum Beispiel auch eine Salzlinie mit Backpulver vor meinem Balkon, damit die Ameisen bei mir im 4. Stock draußen bleiben.
Auch als Schutzmittel auf Reisen ist neben Drachenblut, dem roten Harz des Drachenblutbaumes, Salz ein wunderbares Schutzmittel, um das Gepäck vor Verlust und Diebstahl zu schützen. Je nach Reiseziel ziehe ich dann eine weiße Linie um mein Gepäck, doch oftmals reicht es schon aus, einfach ein kleines Säckchen mit Salz in einer der Außentaschen des Koffers oder Rucksacks zu verstauen und ein kurzes Schutzgebet zu sprechen. Toi Toi Toi, bisher ist mir auf Reisen noch nie etwas gestohlen worden.

Salzfrei essen
.
Nur für eines nutze ich Salz überhaupt nicht: beim Kochen und Essen.
Ich versuche essensmäßig weitestgehend salzfrei zu leben, da das verkaufte Salz oft nur reines Natriumchlorid ist, mit oder ohne zusätzlich versetztem Jod.
Oft ist Salz nur ein Geschmacksverstärker, der Lebensmittel haltbarer macht. Das hat mit dem ursprünglichen Salz, dem sogenannten Gold der früheren Zeiten, nicht mehr viel zu tun.
Salzfrei essen ist nicht so leicht, denn so bleiben oft nur unverarbeitete Lebensmittel übrig.
Mein Salzersatz ist mein morgendlich frischgepresster Selleriesaft, denn der stellt mir alle Clustersalze, die der Körper braucht, in bester Form zur Verfügung. Als Alternative würde ich, wenn ich müsste, nur reines Meersalz verwenden. Und wenn ich irgendwo essen gehe, habe ich sowieso keine Wahl.
Ausführliche Informationen dazu und noch mehr Tipps zu gesunder Ernährung und weitere Life Hacks für ein leichteres Leben findest du in meinem Buch und in meinem ausführlichen Blogartikel über die 25 Life Hacks.

Hier kannst du dein ganz persönliches Exemplar des Buches bestellen.

Ode an das Salz
.
Das Salz im Meer, in dem ich schwimme und das mich trägt.
Das Salz im See, auf dem ich Toter Mann spielen kann.
Das Salz im Säckchen verpackt für den nächsten Schutzraum.
Das Salz der Tränen aus Freude.
Das Salz der Tränen aus Trauer oder Enttäuschung.
Das Salz der Tränen, leise dahinrollend.
Das Salz der Tränen, tief schluchzend.
Das Salz im Schweiß, nach getaner Arbeit.
Das Salz im Schweiß, nach einem leidenschaftlichen Liebesakt.
Das Salz im Schweiß, nach einer intensiven Pilateseinheit.
Das Salz im Schweiß bei Angst, Wut und Trauer.
Das Salz als Heilkraft in ungeahnten Tiefen.
Das Salz als Essenz, mit seiner Fähigkeit Gold zu sein.
Das Salz in mir birgt so manches Geheimnis meines Seins.
Ode: Umani Wendler

Dies ist ein KI-freier Blogartikel.
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Wut – jeder kennt sie. Doch wie gehen wir mit ihr um?
Wann warst du das letzte Mal so richtig wütend? Musst du über die Antwort auf diese Frage erst länger nachdenken oder fällt dir die Situation sofort wieder ein?
Je nachdem, welche Strategie du für den Umgang mit Wut oder all deinen Gefühlen in deinem Leben erlernt hast, wirst du auf diese Frage antworten.
Wir können fühlen. Das ist etwas Wunderbares und unterscheidet uns auch von anderen Spezies.
Doch nicht jedes Gefühl löst in uns etwas Schönes aus. Da gibt es die Liebe, die Freude, die Begeisterung, doch auch die Trauer, der Frust oder eben die Wut.

Auf dem Gefühlsrad sind sie alle miteinander verbunden und nur wenn alle Gefühle ihre Daseinsberechtigung haben, läuft das Rad rund. Daher kann es guttun, sich auch mit den kollektiv nicht so attraktiven Gefühlen zu beschäftigen und diese zu erforschen.
In diesem Blogartikel wende ich mich daher der Wut zu. Wie sie entsteht, welche Macht sie hat, wohinter sie sich verbirgt und welche Strategien es gibt, um besser mit ihr umzugehen.
» Meine Zunge wird die Wut meines Herzens erzählen, oder mein Herz, das es verbirgt, wird brechen. «
William Shakespeare

Das Gefühl: Wut
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Die meisten Gefühle und Emotionen entstehen meist unbewusst im limbischen System unseres Gehirns. Sekundenschnell nimmt der dafür dort zuständige Thalamus den Sinneseindruck war und übermittelt der Amygdala die Information.
Diese prüft den empfangenen Reiz und entscheidet zwischen brauchbar oder schädlich … und je nachdem, zack ist es da: ein Gefühl der Angst, des Ärgers, des Ekels und so weiter.
Das geschieht alles innerhalb von wenigen Sekunden und hat vielseitige Folgen auf den gesamten Organismus, der dann in den sogenannten Fight-or-Flight Modus wechselt.
Interessant es auch, wenn die Information vom Thalamus zur Hirnrinde weitergeleitet wird. Der dort sitzende Hippocampus prüft den Sinneseindruck mit bisherigen Gedächtnisinhalten – sprich mit unseren Lebenserfahrungen. Was für den einen dort vielleicht als positive Erfahrung abgespeichert ist, kann für einen anderen als Bedrohung wirken.
Daher ist die Reaktion auf ein Erlebnis bei jedem Menschen unterschiedlich. Die Prägungen unserer Kindheit und der uns umgebenen Gesellschaft spielen daher dabei eine ganz wichtige Rolle.
Doch wir sind unseren Gefühlen und Emotionen nicht willenlos ausgeliefert. Es gibt zum Glück viele unterschiedliche Methoden, wie abgespeicherte Erlebnisse, die mit unangenehmen Gefühlen verbunden sind, in neue Erlebnis- und Gefühlsbilder verwandelt werden können.
Viele dieser kommen aus der Traumatherapieforschung und werden in der Aufarbeitung von Traumata angewandt. Doch nicht nur. Einige davon sich leicht anwendbar, wie z.B. das EFT-Klopfen und stehen jedem jederzeit zur Verfügung.

Die Macht der Wut
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Meist fängt es ganz klein an. Da eine kleine Zusage, dort ein Ja, wo eigentlich ein Nein angesagt wäre. Die Situationen sind so vielfältig, die unseren in uns liegenden Wut-Vulkan nähren und sich im Laufe der Jahre ansammeln.
Manche kompensieren ihre Frusttoleranz z.B. mit Sport, einem Bierchen oder einem Gläschen Wein am Abend, einer kleinen Shoppingtour usw., um ihren Wut-Vulkan nicht überlaufen zu lassen.
Doch irgendwann fällt dann der sogenannte letzte kleine Tropfen hinein und der Vulkan explodiert. Oftmals ist das, was davor geschehen ist, gar nicht so schlimm, doch es war eben der letzte Tropfen. Die Krux ist nur: umso voller der Vulkan ist, umso öfter wird er sich entladen und die Frusttoleranz schwindet mit jedem Mal ein wenig mehr.
Wenn einen dann die Wut packt, steht man meistens ein wenig neben sich. Irgendjemand hat dann – meist im Außen – einen sogenannten Triggerpunkt getroffen und alles steht Kopf. Wir verlieren die Kontrolle, tun Dinge, die wir im normalen Zustand nicht tun würden.
Ein Sprichwort bringt es gut auf den Punkt: »Er ist vor Wut außer sich.« Das heißt soviel wie, derjenige hat den Kontakt zu sich verloren.
Doch dieser Alarmzustand ist letztendlich ein Notruf. Denn grundsätzlich sind wir alle friedliebende Menschen und sehnen uns alle nach dem Gefühl geliebt zu werden, uns sicher, geborgen und mit anderen verbunden zu fühlen.
Wenn sich also die Wut zeigt, ist etwas in Unbalance geraten. Nicht umsonst liegt das Gefühl der Wut auf dem Gefühlsrad direkt gegenüber der Liebe, dem glücklich sein. Wenn sich die Wut zeigt, ruft irgendetwas in dir um Hilfe, damit die Balance wieder hergestellt werden kann.
Jedoch sind die meisten von uns aufgrund unserer Gesellschaft oder Familie so geprägt, dass dieses Gefühl am liebsten sofort wieder verdrängt wird. Sätze wie: »Reiß dich zusammen« oder »Hör endlich auf, so wütend zu schreien.« kennen bestimmt die meisten.
Orte, an denen sich die Wut mal zeigen darf, sind selten – vielleicht noch ganz legitim im Fußballstadion, beim Boxkampf oder im Krieg.
Die Macht der Wut darf jedoch nicht unterschätzt werden. Genau wie die Macht der Liebe einem Flügel verleiht und alles leicht und easy scheint, ist die Macht der Wut kraftvoll und intensiv.
Wenn diese jedoch immer wieder oder dauerhaft unterdrückt wird, kann sich die Kraft der Wut gegen einen wenden und der Körper ist so erschöpft, dass er krank wird. Ich stelle mir immer wieder die Frage, wie viele Krankheiten, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, könnten vermieden werden, wenn wir einen anderen Umgang mit unserer Wut hätten.
Doch was sich über so viele Jahrhunderte angestaunt hat, ist auch nicht über Nacht zu verändern. Doch der stete Tropfen höhlt den Stein. Wir können etwas tun, jeder für sich allein und jeder mit allen anderen zusammen.

5 Strategien im Umgang mit Wut
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Gleich zu Beginn: Es gibt für den Umgang mit Wut kein Allheilmittel oder Geheimrezept. Du musst für dich selbst herausfinden, was für dich am besten funktioniert.
Die folgenden Strategien können dir jedoch helfen, dich mit deiner Wut und dem Hintergrund dafür auseinanderzusetzen.
No. 1 Die 90-Sekunden-Regel
In neurowissenschaftlichen Untersuchungen wurde herausgefunden, dass ein Gefühl – egal ob positiv wie negativ ca. 90 Sekunden intensiv vorherrscht, bevor es wieder abklingt.
Das kannst du dir bei aufbrausenden oder wütenden Gefühlen zu Nutze machen.
Hier die Schritte der 90-Sekunden-Regel:
– Halte bewusst inne
– Konzentriere dich am besten auf deinen Atem – einatmen … ausatmen
– Zähle innerlich bis 90
– Beobachte währenddessen deinen Körper, wo bist du z.B. gerade angespannt?
– Beobachte das Gefühl, das gerade da ist – versuche es bewusst wahrzunehmen, lass es zu , ohne Wertung.
Wichtig ist vor allem das frühzeitige bewusste Innehalten – das kann am Anfang, wenn du noch nicht so gut darin geübt bist, sehr herausfordernd sein.
Doch mit jedem Mal wirst du besser und irgendwann wird es dir immer leichter fallen, in Situationen mit wütenden Gefühlen die Oberhand zu behalten.
No. 2 Die Birkenbiel-Methode
Vera Birkenbiel hat einmal sehr gut erklärt, wie wir unangenehme Gefühle oder Erlebnisse weiter am Leben erhalten: Indem wir sie mit anderen teilen und sie immer wieder erzählen. Erst dem Freund oder der Freundin, dann der Nachbarin oder Arbeitskollegin usw.
Genauso wie es das Sprichwort gibt: »Geteiltes Glück ist doppeltes Glück« funktioniert es beim Leid und sich über etwas oder jemanden ärgern nämlich genauso, nur mit dem Unterschied, dass damit die unangenehme Situation oder das unangenehme Gefühl weiter am Leben erhalten wird.
Dadurch entsteht manchmal eine riesige Jammerkette, das Erlebnis wird immer größer und mancher erinnert sich zum Schluss gar nicht mehr, was der wirkliche Auslöser für seine Wut war.
Den ausführlichen Beitrag von Vera Birkenbiel dazu kann dir sehr empfehlen. Hier ist der Link.
Einen interessanten Gedanken, den sie in diesem Zusammenhang immer wieder erzählte, ist ein Zitat von Frau Kübler-Ross:
» Wenn man sich länger als 15 Sekunden ärgert, dann sind es die eigenen unerledigten Geschäfte. «
Vera Birkenbiel sagte, dass jemand in dir Ärger und Wut auslösen kann, dass ist eine erste Reaktion. Doch wie lange du dich dann weiter ärgerst, liegt in erster Linie an dir. Du selbst entscheidest, wie lange du jemand anderem die Macht über dich gibst.
Daher hatte sie immer einen kleinen Wecker bei sich, um nach 15 Sekunden innezuhalten und sich zu fragen, was kann ich daraus lernen. Das ist auch eine gute Strategie, die du zusätzlich während der 90 Sekunden-Regel anwenden kann.
No. 3 Schreibe ein Wut-Journal
Eine weitere hilfreiche Strategie, um deinen inneren Wut-Vulkan immer wieder zu reinigen, ist das Führen eines Wut-Journals.
Denn gleichfalls wie es hilfreich ist, ein Dankbarkeits- oder Wunsch-Journal zu führen, ist dieses Wut-Journal ein gutes Mittel, um die Jammerkette im Außen – des sich Aufregens und Beschweren in seinem Freundeskreis, unter Arbeitskollegen oder in der Familie – zu unterbrechen.
Durch das Aufschreiben dessen, was dich ärgert oder wütend macht, gibst du diesem Ärger oder deiner Wut Raum, der sich dann jedoch nicht in deinem Umfeld als toxisches Gift weiterentwickelt.
Das Besondere bei dieser Art des Aufschreiben ist vor allem, dass dir dadurch unter Umständen viel schneller klar wird, was die Situation mit dir zu tun hat und wo du noch an dir arbeiten kannst – quasi was deine noch „unerledigten Geschäfte“ sind.
No. 4 Den Wut-Finger halten
Im Jin Shin Jyutsu – der japanischen Heilströmkunst – sind alle Finger einem Gefühl zugeordnet, weil an diesen bestimme Meridianpunkte liegen.
Nicht ganz so verwunderlich ist es daher, dass, wie in vielen Kulturen der Welt, der Finger für die Wut der Mittelfinger ist.
Wenn du also das nächste Mal wütend bist, versuche doch einmal, nicht den Mittelfinger deinem Gegenüber zuzustrecken, sondern halte ihn einfach mit deiner anderen Hand fest umfasst.
Schau was dann mit dir passiert. Weitere ausführliche Informationen dazu findest du auch in diesem Blogartikel dazu. Diese Methode hilft auch präventiv, so dass dein Wut-Vulkan erst gar nicht ansteigt.
No. 5 EFT-Klopfen
Das Auflösen von unangenehmen Gefühlen oder Glaubenssätzen durch die EFT-Klopf-Akupressur-Technik ist eine Methode zur Selbsthilfe, bei der acht Meridianpunkte nacheinander geklopft werden und sich so die emotionale Balance im Körper wieder einstellte.
Eine ausführliche Anleitung zu dieser Methode findest du auch in meinem neusten Buch:

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Die Redaktion von LITERATURMARKT.info hat zu meinem Buch eine wundervolle Rezension geschrieben.
Weitere Möglichkeiten, die Wut besser in den Griff zu bekommen
Mehr Achtsamkeit im Leben
Sobald du beginnst, mit mehr Achtsamkeit vorab all deine Worte und Taten vollziehst, wird dein Leben leichter.
Das funktioniert nicht per Kippschalter, doch es lohnt sich, immer wieder Innezuhalten und die Achtsamkeit in sein Leben einzuladen.
Mit jedem kleinen Schritt, jeder kleinen achtsamen Geste wird so nach und nach etwas Größeres.
Finde deine Werte heraus
Sich seiner Werte bewusst zu sein, ist ein hilfreicher Hebel, um in Situationen oder bei Entscheidungen klar zu wissen, wo die eigenen Grenzen – Button Lines – liegen.
Auch dazu findest du in meinem Buch ein ausführliches Kapitel.
Wenn du Lust hast, kannst du dich auch jederzeit noch an meiner Blogparade zum Thema Werte beteiligen. Alle Infos dazu findest du in diesem Blogartikel.
Setze gesunde Grenzen
Um gut für dich zu sorgen, ist es hilfreich, in seiner Umgebung gesunde Grenzen zu setzen.
Nicht jeder hat das in seiner Kindheit gelernt. Umso wichtiger ist es, sich seiner Bedürfnisse und Wünsche bewusst zu werden.
Denn nicht selten entsteht die Wut, wenn jemand über die eigene persönliche Grenze getreten ist.
Achte auf deine Gedanken
Unsere Gedanken sind ein machtvolles Instrument. Jeden Tag schwirren zig-Tausende durch unsere Köpfe, die meisten davon jedoch unbewusst. Eine gute Möglichkeit, um diese zu kanalysieren ist das Meditieren.
Damit meine ich nicht das stundenlange Sitzen vor einer weißen Wand. Sondern das immer wieder kurze Innehalten, sich auf den Atem konzentrieren und die Gedanken wie Wolken an einem vorbeiziehen zu lassen.
Umso mehr du lernst, deine Gedanken auf Lichtvolles zu fokussieren, umso mehr werden deine Worte und Taten sich in diese Richtung ausrichten.
Hol dir professionelle Hilfe
Wenn du feststellst, dass dich deine Wut fest im Griff hält und dein Wut-Vulkan zu oft überläuft, hole dir professionelle Hilfe.
Manches Mal hilft es gut, wenn man zeitweise einen neutralen Zuhörer mit therapeutischem Hintergrund zu Rate zieht, um wieder in seine emotionale Balance zu finden.
Und denke daran: Das ist keine Schwäche oder ein Makel. Es zeugt eher von mutiger Selbstverantwortung und Selbstwertschätzung für dich und dein Leben.

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