Monatsrückblick April 2022: Alles echt LIVE und in Farbe

Monatsrückblick April 2022: Alles echt LIVE und in Farbe

Im April hab ich vieles nach langer Zeit mal wieder LIVE und in Farbe erlebt. Nicht nur die Natur blühte auf, die Sonne strahlte ganz oft vom Himmel, das lichte Blau war unglaublich und ließ die Knospen und Blätter sprießen … und auch meine Seele blühte auf: endlich wieder Begegnungen! Ich habe es in vollen Zügen genossen, auch wenn am Anfang des Monats erst einmal eine Verabschiedung stand.

 

Antonella aus Italien … ade ade, scheiden tut weh 

Ende letzten Jahres bekam ich eine Anfrage von Freunden aus Italien, ob ich Antonella für die Zeit ihres Praktikums in Berlin, beherbergen könnte. Sofort fiel mir mein Lieblingskinderbuch „Antonella und der Weihnachtsmann“ ein und ich entschied mich aus dem Bauch heraus, sie bei mir aufzunehmen. Solche spontanen Aktionen, jemanden aufzunehmen, ohne denjenigen zu vorher persönlich zu kennen, ist für mich immer wie bei einem Überraschungsei – ich weiß nie, was drin ist bzw. worauf ich mich dabei einlassen.

Als Antonella dann im Januar bei mir eintraf, war uns beiden ziemlich schnell klar, dass sich da zwei, trotz Altersunterschied von über 30 Jahren gesucht und gefunden hatten. Anfangs dachten wir noch, oh, was für eine lange Zeit … doch dann vergingen die Wochen wie im Flug. Wir hatten es immer wieder so lustig und gut miteinander, es war uns klar, es würde uns am Ende nicht leicht fallen, uns wieder zu verabschieden.

Doch am 10. April war es dann so weit. Zur Feier des Tages gingen wir fürstlich lecker bei meinem Lieblingsitaliener essen. Wir staunten nicht schlecht, als Antonella auf Italienisch zu bestellen begann und er auf einmal sagte: oh sorry, mein Italienisch ist nicht so gut. Ich habe zwar italienische Eltern, doch ich bin in der Schweiz aufgewachsen …

Das Essen war wie immer de luxe und wir hatten einen wundervollen Abend auf Deutsch. Antonella war sowie sehr von ihren verbesserten Deutschsprechfortschritten begeistert. Zu Recht, denn ich musste sie kaum noch verbessern.

In meinem Lieblingsrestaurant „Szenario“ hatten wir den besten Platz am Fenster …

In der letzten Woche hatten wir dann noch ein großes Problem: Sie wollte 2 große Rollkoffer mit dem Kurier nach Italien schicken. Sie entschied sich für GLS und ich runzelte schon die Stirn. Ich kenne meine Paketauslieferer in meiner Umgebung. Der GLS-Annahme-Shop gehört dabei nicht zu meinen Liebsten. So rollten wir gemeinsam die großen Dinger über das Pflaster und siehe da, als wir bei meinem GLS-Späti ankamen, empfing uns ein poltriger südländischer Mitarbeiter kurz angebunden mit den Worten: Ich nehme keine XXL-Pakete. Da standen wir nun, Antonella fast den Tränen nahe, denn es war schon nach 18 Uhr und sie wusste, dass ich am nächsten Mittag wegfahren würde. Und ihre schlimmste Frage: wie sollten wir diese zwei fast 30 kg schweren Kolosse wieder in meine 4. Etage buckeln? Sie wusste, dass ich ihr da mit meinem kaputten Rücken keine Hilfe sein würde.

So rollten wir die zwei Koffer enttäuscht die 1,5 km wieder nach Hause und stellten sie in den Fahrradkeller. Ich hatte die Hoffnung, dass sie dort bis zum nächsten Morgen nicht wegkommen würden. Als wir am nächsten Morgen um 10  Uhr in den Fahrradkeller kamen, stand schon ein Nachbar da – und war froh, dass wir die Koffer holten … ich bin schon auch froh, in so einem achtsamen Haus zu wohnen … in diesen Zeiten … man weiß ja nie. Diesmal gingen wir 1,5 km in die andere Richtung zu einem GLS-Shop. Dort hatten wir Glück. Der sehr freundliche Inhaber des Ladens nahm uns gerne die 2 rollenden XXL-Pakete ab. Antonella war sehr erleichtert und dankbar. So hat alles ein wunderbares Ende gefunden.  Wir haben uns herzlichst verabschieden und sehen uns bestimmt irgendwann, irgendwo ein nächstes Mal … vielleicht ja sogar in Italien, denn dort will ich schon ganz lange einmal hin … immerhin bedeutet Umani auf Italienisch „menschlich“.

 

 

„Bullerbü“ im Dreiländereck …  

Kurz vor Ostern bin ich mal wieder in meine gefühlte Heimat gereist: Ins Zittauer Gebirge im Dreiländereck des Ostens. Hier bin ich zwar nicht geboren, doch meine Mutter und meine Großeltern kommen hier her. Meine jüngste Cousine hat hier vor Jahren eine alte verlassen 4 Seitenhof-Ruine gekauft und saniert. Ich besuche sie seit letzten Jahr immer wieder einmal. Das ist für mich dann wie eine Reise nach Bullerbü – obwohl natürlich auch hier nicht immer alles rund läuft.

Einen ersten Einblick zu dieser Reise gab es ja in diesem Monat schon bei #12von12. Daher hier nur noch ein kleiner Nachschlag. Ich genieße die Zeit dort vor allem, um mich vom Trubel der Großstadt zu erholen. Dafür gibt es dann im Reigen von 2 Großfamilien dort ganz anderen Trubel zu erleben. Vieles davon ist für mich Neuland … und ich lass mich mitziehen und treiben, je nachdem, was es gerade braucht.

Aus einer verwahrlosten Ruine wurde dieses Schmuckstück auf der Anhöhe im Dorf.

Da wird die Milch für kleines Geld noch direkt vom Bauern geholt … und meine Cousine erzählt mir, dass die Milchbauern dafür mehr Geld bekommen, als wenn sie die Milch in eine Molkerei zur Weiterverarbeitung bringen … crasy world … ungerechte Bauern-Marktwirtschaft pur

 

Auch diesmal gab es wieder Zeit, um mich mit meiner gerade 75 Jahre alt gewordenen Tante zu unterhalten …

 

The Content Society – LIVE und in Farbe in Stuttgart

DAS WAR UNGLAUBLICH !!!! und eigentlich auch unbeschreiblich … doch ich versuche es trotzdem einmal.

Auch wenn ich erst am 10. Mai mein 1-jähriges Blog-Abenteuer-Jubiläum feiern werde, der Beginn dieser Reise war genau vor einem Jahr, als Judith Sympatexter Peters mit ihrer The Content Society das Programm BOOM BOOM BLOG ausgeschrieben hatte. Ich sprang mutig in dieses neue Abenteuer und seitdem hat sich in den letzten 12 Monaten so viel gewandelt … die Webseite, meine Rubriken, meine Texte, meine Visionen.

Und dann konnte ich es kaum glauben, als ich die Einladung zum ersten The Content Society LIVE-Treffen las. In mir klopfte das Herz und obwohl Stuttgart überhaupt nicht gleich mal um die Ecke von Berlin ist, schaute ich sofort in den Computer und buchte meine Fahrkarte. Dort wollte ich unbedingt hin, um die bisher nur per zoom oder über ihre tollen Blogbeiträge kennengelernten Frauen live in echt und in Farbe kennenzulernen.

Gleich zum Start konnte ich mein „Große-Gruppen-Fremdel-Syndrom“ loslassen – Silke machte es mir super leicht, mich sofort angekommen zu fühlen.

 

Später wurde die Vorabendrunde größer und so war es für mich der perfekte Einstiegsdosis zum Kennenlernen.

 

Am Samstag kam dann ein so wundervoller Kreis von kreativen, lebensfrohen, mutigen Frauen in Stuttgart zusammen – geführt von einer inspirierenden, strahlenden Judith Peters, für die dieses Event auch eine große Mutprobe war. Sie ist ihr grandios gelungen.

 

Es gab viel kreativen Input, aus denen tolle Ideen für neue Blogartikel oder für die spätere Insta-Reel-Mutprobe entstanden …

 

Es gab Ehrungen und Erfahrungsberichte … hier von Susanne Jestel …

 

Es gab ein Wiedersehen mit meinem Blog-Buddy …

 

Und danach gab es einen ausgelassenen Erfahrungsaustausch mit leckerem Essen in der „Metzger“ – im ersten Moment schauten einige bei dem Namen geschockt, doch das Essen dort war so vielseitig und lecker … auch für Veganer und Vegi-Fans – sehr zu empfehlen.

 


 

Wer Lust hat, auch in dieses Blog-Abenteuer einzusteigen und sich von der zauberhaften Blogmentorin Judith Peters dabei begleiten zu lassen, aufgepasst:

Ab dem 23. Mai 2022 geht das kostenlose Einsteiger-Programm      BOOM BOOM BLOG     in die nächste Runde.


 

Was sonst noch im April 2022 passierte

 

Mein Rücken macht mal wieder die Grätsche 

Auf der Zugrückfahrt von Zittau bahnte es sich schon an, abends wurde es dann Gewissheit: Mein Rücken streikte mal wieder. Mittlerweile kenne ich das Problem. Es ist meine Sollbruchstelle, seit ich vor 10 Jahren mit dem Fahrrad von einem Auto übersehen wurde und danach für einige Monate nicht mehr laufen konnte. So verbrachte ich Ostern liegend im Bett, die Krücken aus der Zeit vom letzten Herbst hatte ich ja noch parat.

 

Besuch einer Buchheldin- / TCS-Blog- und Jin Shin Jyutsu- Kollegin

In meiner Zittauer Abwesenheit hatte ich Besuch von einer mir bis dahin nur per Zoom bekannten Blogger-Schreib-Ström-Kollegin. In irgendeinem Co-Blogging erzählte sie mir, sie käme mit ihrer Familie im April nach Berlin und würde mich dann natürlich gerne einmal persönlich kennenlernen. Ihr Reisetermin lag jedoch genau in meiner Zittau-Woche.

Die Berliner Hotelsuche war zäh und so schlug ich ihr spontan vor, ob sie sich vorstellen könne, mit ihrer Familie in meiner dann leeren Wohnung zu wohnen. Sie war von der Idee begeistert und ich verschob kurzerhand meine geplante Rückreise auf 1 Tag früher, damit wir uns wenigstens an einem Abend vor ihrer Rückreise persönlich kennenlernen konnten.

Als dann an dem Abend mein Rücken streikte, bekam ich gleich noch eine Strömsitzung von ihr. Danach schaffte ich es mit Unterstützung bis zum Sweet Coco und wir hatten einen wunderbaren lustigen Abend miteinander.

Das Essen im Sweet Coco ist immer wieder ein Garant für ein fürstlich leckeres Mahl. Danach waren alle glücklich satt gegesssen.

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Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

Mit Antonella habe ich oft zusammen gesunden Salat gegessen – an einem Tag, an dem sie auf einer italienischen Handelsmesse war, brachte sie eine Wundertüte voller Leckereien mit nach Hause – Radicchio war über die ganzen Wochen unsere Lieblingssalatgrundlage.

 

An dieser Denker-Statue kam ich in Stuttgart nicht vorbei. Ob er verstanden hat, was ich ihm ins Ohr geflüstert habe ???

 

Mein erster Kurs in der Volkshochschule in Live: Einführung in die Fußreflexzonenmassage.

 

Manchmal fing ich mit der Kamera auch einfach nur einen Lichtblick ein …

 

Meine Lieblingsfrühlingsbäume blühten …

 

Beim TCS-LIVE-Tag in Stuttgart gab es eine Reel-Mutprobe … das Ergebnis hat mich voll überrascht … es war in weniger als einer halben Stunde fertig.

 

Die Reichweite hat mich umgehauen! Das wird nicht mein erstes und letztes Reel gewesen sein.

Zum Abschluss des Monats hab ich mich auf ein Beauty-Experiment eingelassen … ich hab mich danach kaum wiedererkannt 🙂

Ich bleibe mir weiter treu: es geht auch ohne Schminke … okay: vielleicht in Zukunft ab und zu …

 

Hierüber habe ich im April 2022 gebloggt

• In der Rubrik: 4-Wort-Story

4-Wort-Story mit den Worten: Habseligkeiten, vertrauensselig, Schlüpfer, hoffnungsstur

• In der Rubrik: Blog

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

Jin Shin Jyutsu – (Heil-)Strömen im Alltag – #Tipp6: Handinnenfläche

12von12

MoRübli März 2022

Mein #12von12 im April 2022

Mein #12von12 im April 2022

In diesem Monat bin ich zwar unterwegs, doch für das #12von12 nehme ich mir die Zeit …

So folge ich auch heute wieder der alten Blogger-Tradition und es gibt 12 Bilder von meinem Tag für alle, die mich hier finden …

Ganz entspanntes Aufwachen im Gästezimmer unterm Dach – eine Etage tiefer ist schon voll das Leben im Gange …

 

Mein Frühstück steht schon liebevoll vorbereitet in der Küche, der Rest der Familie ist schon zur Arbeit oder in der Schule – nur A., das Nesthäkchen der Familie, setzt sich zu mir und freut sich, dass ich endlich wach bin.

 

Auf der Bank an der Pappel sitzt es sich perfekt, mit weitem Ausblick in alle Richtungen – nur selten kommt hier ein Mensch vorbei … dort lausche ich den Vögeln und halte bis zum Mittag inne.

Ein wunderbar saniertes Umgebindehaus – die typische alte Hausbauform im Zittauer Gebirge

Die ersten Weidenkätzchen werden eifrig von den Bienen angeflogen und besummt …

 

Vom Sonnen-Spaziergang haben wir frisches Gras für die Hasen mitgebracht, die schnell aus ihrem Stall ins Freigehege zum Fressen kommen …

 

Auf dem Bauernhof wohnen neben den 13 Bewohnern … und neben den Hasen … auch 2 Esel … und 5 Hühner … und 5 Ziegen … und Tomate, der Hofkater … (Fotos von allen hätte jedoch das 12von12-Format gesprengt 😉

 

Wenn auch auf dem Bild kaum zu erkennen, doch auch die Schmetterlinge hatten heute eifrige Flugstundenzeit und einer setzte sich beim Spazieren direkt vor unsere Füße …

 

Und überall im Dorf sind die Gärten schon für das Osterwochenende geschmückt …

 

Die Tante hatte letzte Woche ihren 75. Geburtstag – ein Blumenstrauß steht noch bis heute am Eingang und strahlt in schönsten Farben …

 

Kurz vor der Eröffnung des Abendbrottisches … 7 hungrige Raupen plündern kurz darauf den bunt gedeckten Tisch …

 

Überall im Haus finde ich inspirierende Anregungen – heute fand ich ein schönes Gedicht zum Thema Hoffnung …

 


Es war heute ein Tag mit Familienanschluss … viel Sonne und Tieren überall … ich hatte die Qual der Wahl aus der Fülle der vielen schönen Fotos nur 12 auszuwählen … denn es gab noch Bilder vom Storch, der seit dem letzten Jahr auf dem Schornstein der Schule seinen Horst gebaut hat … und Wiesen voller Buschwindröschen … und ein Regenbogen-Baumhaus … und … und … und …

Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Mai Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mach mit bei: 12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Monatsrückblick November 2021: Mein Buch, eine Traumerfüllung …

Monatsrückblick November 2021: Mein Buch, eine Traumerfüllung …

Eines war mir im Frühsommer schon klar … dieses Jahr will ich ES noch vollenden: ich werde mein Buch START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen veröffentlichen. Dann kam der Sommer mit meiner Reha. Ich hatte das Manuskript mit im Gepäck, doch Zeit fürs Schreiben oder Überarbeiten blieb mir dort nicht. Dann kam der September mit meinem Bandscheibenvorfall. Grrrr … mein Wunsch klopfte zwar immer wieder an meine Zeittür, doch immer kam etwas anderes dazwischen, was erst noch erledigt werden wollte. Ich schaffte es wenigstens in den Zeiten mit meinen Co-Bloggerinnen am Buch weiterzuarbeiten. Meine Prioritätenliste änderte sich, als ich dann Ende September als Wiederholerin bei Yvonne Kraus das Buchheldinnen-Programm startete. Das gab mir schon Schubkraft. Anfang November zog Yvonne dann mit ihrer Aussage: „Umani, wenn du bis Ende November mit deinem Buch fertig bist, nehme ich dich und dein Buch in meinen Dezember-Newsletter auf“ den Zünder der Rakete. Da war er, dieser kreative Druckpunktmoment, die Deadline, die ich immer wieder brauche. Dieses BÄM!-Gefühl, JETZT los … – Tschüß Imposter Syndrom, Tschüß Prokastination !!!! So habe ich fast meine gesamte Novemberzeit in das Schreiben der letzten Kapitel, das Überarbeiten und in die Gestaltung des Manuskriptes sowie in all die vielen anderen kleinen Dingen, rund ums Veröffentlichen eines Buches gesteckt. Und nun ist es … doch eins nach dem Anderen, denn neben diesem Schauplatz gab es noch andere schöne Dinge in diesem Monat …

Fortsetzung des Buch-Heldinnen-Programms

Ganz viele träumen davon: Vom eigenen Buch schreiben und natürlich auch davon, es danach zu veröffentlichen.

Ich träume schon lange davon, denn mein Wissen platzt manchmal wie aus allen Nähten aus mir heraus, dass viele Freunde immer wieder sagten: „Schreib es doch endlich mal alles auf.“ So stolperte ich im letzten Jahr über das Angebot von Yvonne Kraus: „Will du ein Ratgeber-Hero werden“. Ich stürzte mich in das 8-wöchige Schreib-Abenteuer und am Ende standen die Grundpfeiler meines ersten Buches. Dann kamen in diesem Jahr andere Themen dazwischen: Meine eigene Webseite gestalten, mit dem Bloggen anfangen, mein Angestelltendasein forderte mich heraus, die Reha … und ich war sehr froh, als Yvonne im August ihr neues Buch-Heldinnen-Programm bekannt gab. Ich buchte sofort, kannte ich doch schon ihre motivierende Art und ihre immense Fachkenntnis.

Ende September ging es los und ich saß mit anderen tollen Frauen wieder jeden Dienstag und Mittwoch per zoom zusammen und so nahm das Buch immer mehr Form an. Manchmal wurde es auch zu einer Zerreißprobe, wohin ich meine Zeit investieren sollte, denn neben diesem Buchprojekt wollte ich natürlich auch weiter bloggen oder wieder in meinen wöchentlichen Journal-Kurs einsteigen. Mein Körper zeigte mir immer wieder meine Grenzen. Immer öfter sagte ich mir: Alles zu seiner Zeit.

Co-Buddy-Treffen 

Seit dem Ratgeber-Hero-Programm habe ich zwei Co-SchreibBuddies, mit denen ich regelmäßig schreibe. Das ist für mich die perfekte Form, des Dranbleibens und sich gegenseitig beim Schreiben unterstützen.

Nachdem ich im Februar Susanne in Isenburg und im Juni Doris in Kassel besucht hatte, ergab es sich nun, dass Susanne in diesem Monat eine Fortbildung in Berlin absolvierte und wir uns endlich mal wieder live sehen konnten. Welch eine (Vor-)Freude. Ich reservierte uns im leckersten Italiener in meiner Nähe einen Tisch und wir ließen es uns richtig gut gehen.

 

Jin Shin Jyutsu

Nicht dass ich nicht schon genug Aus- und Fortbildungen in meinem Leben absolviert hätte 🙂 … meine Freunde lachen schon immer und fragen: „Und was lernst du als Nächstes?“ Denn als Fan vom lebenslangen Lernen, finde ich immer wieder etwas, was mich interessiert und was ich ausprobieren will. Da halte ich mich gerne an einen der wichtigsten Sprüche meiner Lehrerin: „Glaub mir nichts, probiere aus, ob es in deinem Leben funktioniert“. Mittlerweile ist mein Zauberkasten schon mit ganz vielen tollen Tools und Methoden gefüllt. Aus diesem Ressourcen-Pool kann ich bei der Arbeit mit meinen Klienten schöpfen, wenn sie nach Anregungen für ihre eigene Weiterentwicklung suchen …

Seit Anfang November bin ich Teilnehmerin in einer Fortbildung, bei der ich die japanische Methode des Jin Shin Jyutsu lerne. Das ist eine Methode des Heilströmens zur Selbsthilfe oder Anwendung durch einen Therapeuten. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts vom Japaner Jiro Murai entwickelt. Als er im Alter von 26 schwer erkrankte und die Ärzte ihn als unheilbar aufgaben, zog er sich zurück, lernte zu meditieren und erlebte durch die Heilkraft seiner Hände das Wunder seiner Heilung. Diese Methode ist leicht anwendbar und überaus hilfreich, seinen Körper selbst zu heilen oder ihn präventiv gesund zu erhalten. Im Dezember wird es dazu einen ausführlichen Artikel „Was ist … Jin Shin Jyutsu?“ in meinem Blog geben …

 

Ergebnisse (m)einer Feng Shui Beratung 

Im September kam ein früherer Kunde, und mittlerweile guter Freund, auf mich zu und bat mich, den Umbau seiner Arztpraxis aus FengShui-Sicht zu begleiten. In den letzten Jahren habe ich meine Feng-Shui-Beratungen nur noch per Mundpropaganda angeboten – das wird sich im nächsten Jahr ändern, denn ich habe durch diese Beratung wieder festgestellt, wie viel Freude mir das Einrichten und Beraten bereitet und mir wurde klar, dass ich dieses Potenzial nicht länger brach liegen lassen will.

So kam ich nun 8 Wochen später in seine Praxis und freute mich riesig, denn er hatte ganz viele meiner Vorschläge und Hinweise bedacht und gemeinsam mit den Handwerkern umgesetzt. Als Nächstes ging es nun um das Feintuning, um die Räume nach den Umbauarbeiten noch harmonischer zu gestalten. Der neue Zustand war schon gut, doch manchmal sind es noch kleine Veränderungen, die große Wirkungen im Raum ergeben. Vor allem bin ich dabei ein Fan von Nachhaltigkeit. Ich liebe es, wenn ich meine Klienten nach der Umsetzung noch einmal besuchen darf und sie mir von ihren Erlebnissen während der Veränderung ihrer Räume erzählen und zu leuchten beginnen, wenn sie berichten, wie viel schöner und besser es ihnen jetzt in ihrem Haus, ihrer Wohnung oder ihrer Praxis geht.

Das Besondere an meinen Feng Shui Beratungen ist, dass ich mir nicht nur die Räume genau anschaue, sondern bei meiner Beratung immer auch die Beziehung der jeweiligen Bewohner und die jeweilige Nutzung berücksichtige. Mein Motto ist dabei immer: Deine Wohnung ist deine 3. Haut. Wenn du dich in ihr nicht wohlfühlst, hat das Auswirkungen auch auf alles andere. Wie innen, so außen und umgekehrt.

 

 

Die Geburt meines ersten Buches 

Die Geburt meiner Tochter liegt nun schon über 35 Jahre her, doch das, was ich in den letzten Wochen mit der Veröffentlichung meines ersten Buches erlebt habe, kommt diesem Szenario schon sehr nahe.

Der letzte Monat ist wohl für jede Schwangere eine Herausforderung. Nichts geht mehr leicht von der Hand, schon das Bücken oder Schuhe zubinden wird zur Tortour. Die Babytritte werden weniger, dafür die Vorwehen mehr. Das Warten beginnt. Wenn es über den errechneten Termin hinausgeht, wird es irgendwann unerträglich. Du wünschst dir irgendwann nur noch, dass es endlich vorbei ist.

Beim ersten Kind ist es wohl am Schwersten, so wie vielleicht auch beim ersten Buch. Ich fühlte mich langsam aber sicher über trächtig. Der errechnete Geburtstermin meines Buches war schon lange vorbei, ich entwickelte mich gefühlt zu einer Elefantenschwangeren. Mit jedem Tag setzten immer mehr die Wehen ein, mal mehr mal weniger, an Schlaf war nur noch wenig zu denken, alles konzentrierte sich nur noch auf eins: Wann ist es endlich so weit ?

Ab dem 20. November setzten dann die akuten Wehen ein, von außen konnte mir jetzt niemand mehr helfen. Ich dachte nur: Jetzt bloß nicht schlapp machen, durchhalten (und pressen), weiteratmen, durchhalten (und noch einmal pressen), weiteratmen … irgendwann ist das „Ding“ durch den Geburtskanal durch … die Gefühlsbandbreite war von Vorfreude bis Wut, Resignation und immer wieder der Frage: Warum tu ich mir das eigentlich an ?

Am 24.11. war es dann so weit: Ich habe mutig auf den Veröffentlichungsbutton gedrückt … Tadaaaa !!!! … welch Freude Freude Freude … das Baby ups 🙂 das  Buch START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen war auf der Welt. Zahlreiche Glückwünsche zur Geburt trudelten bei mir ein. Ich kann es wahrscheinlich erst glauben, wenn endlich meine Autorenexemplare mit der Post bei mir ankommen …

 

Und wie beim Kinderkriegen hoffe ich, dass ich die „Schmerzen dieser Geburt“ ganz schnell vergesse und dann heißt es: nach dem (ersten) Buch ist vor dem (nächsten) Buch. Jetzt weiß ich ja, worauf ich mich einlasse 🙂

 

Was sonst noch im November 2021 passierte

 

Vorbereitung meines Haiku-Online-Adventskalenders

Wer mich kennt, weiß, dass ich jedes Jahr einen Adventskalender bastle. Früher gab es ihn, jedes Jahr in einer anderen Form – ein gekaufter Schoki-Kalender kam mir nicht in die Tüte, nur für meine Tochter. In den letzten Jahren wurden es immer mehr zu einem Kalender mit kreativen Collagen oder Geschichten aus dem jeweiligen Jahr. Da gab es Elfchen-Kalender, Tagescollagen-Kalender, Kurzgeschichten-Kalender. Immer gedruckt, mit Liebe verziert und per Post versandt.

Dieses Jahr war mir schon früh klar, dass ich keine Zeit für Druck und Versand haben werde. Daher machte ich die Not zur Tugend und beschloss, in diesem Jahr eine digitale Variante anzubieten. Statt der Daily Inspiration wird es daher an den ersten 24 Tagen im Dezember ein Adventskalenderblatt mit einem Bild aus meiner Handykamera mit einem selbst kreiertem Haiku auf meiner Webseite und auf Instagram geben.

 

Mit meinem Fotografenauge unterwegs …

Natürlich war ich auch in diesem Monat mit meinem Fotografenauge unterwegs. Hier teile ich mit dir ein paar meiner neusten Foto-Fundstücke:

Mit diesem Bilderrätsel hab ich bei dem einen oder anderen ein Fragezeichen ausgelöst, als ich fragte: Was siehst du? Die Auflösung ist: ein vergoldeter Toreingang bei Abendhimmel (es ist die Toreinfahrt vom Haus Schiller in Berlin-Wedding)

 

 

 

 

Wenn ich es schaffe, gehe ich jeden Tag eine Runde über den Friedhof in meiner Nähe, um Ruhe und Licht zu tanken. Dort stehen zwei Buchen nah beieinander. Oft halte ich dort inne und fotografiere den Wandel der Jahreszeiten sein großen Kronen.

 

Die letzten Blüten strecken mutig ihre Köpfe in Richtung Licht und blühen, auch wenn der Wind drum herum schon eisig kühl weht.

Ich liebe es, bei Regen spazieren zu gehen. Dazu gab es im November mehr als einen Tag gratis.

 

 

 

Hierüber habe ich im November 2021 gebloggt

• in der Rubrik: Daily Inspiration
Jeden Morgen ein inspirierender Gedanke für den Tag

• In der Rubrik: Monatsrückblick
12von12

Monatsrückblick Oktober 2021: Die Ge(h)hilfen haben geholfen

Monatsrückblick Oktober 2021: Die Ge(h)hilfen haben geholfen

Nach meiner Rückkehr aus der Reha Anfang September wollte ich endlich so richtig durchstarten. Doch mein Rücken hatte anderes mit mir vor: 1 Woche später sprang eine Bandscheibe aus meinem unteren Wirbelkorsett und dann ging erst einmal fast gar nichts mehr. Liegen, liegen, liegen und Wärme, Wärme, Wärme … Der Arzt drückte mir 2 Gehhilfen in die Hand, überwies mich zum MRT und wünschte mir gute Besserung …im September durfte ich somit erst einmal das Innehalten üben … daher gab es im September auch keinen MoRübli. Nun, Ende Oktober bin ich die Gehhilfen vorerst erst mal wieder los …

 

Daher bestand in diesem Monat meine größte Herausforderung in der demütigen Annahme meines Schneckentempodaseins. Als Ungeduldige und mich gerne viel Bewegende war das eine dicke Herausforderung. Doch wie so oft im Leben, hat alles seine zwei Seiten. Das auf mich zurückgeworfen sein, ließ innere Prozesse schneller gedeien und das langsame Laufen brachte meine Achtsamkeit auf ein nächst höheres Niveau. Zwar zwickte es im Rücken und meine Ungeduld zippelte an mir herum. Doch ich hab die aufgezwungende AUSZEIT auch genossen und stehe heute mit mir an einer neuen Stelle. Mein Vertrauen ins Leben ist wieder ein Stück weiter gewachsen … alles geschieht zur richtigen Zeit … Ommmhhhh….

 

ABC meiner Gehhilfen-Zeit

A – Angst, dass ich mit meinem rechten Bein nie wieder richtig laufen kann
B – berührt von den vielen hilfsbereiten Menschen auf der Straße
C – clevere Technik mit Gehhilfen Treppen zu steigen gelernt
D – dankbar für die Unterstützung meiner Freunde, die mich nicht nur mit Essen versorgten
E – Eis ohne Ende – jeden Tag ein kleiner Gang vor die Tür bis zum Café Adele – 2 Kugeln im Becher: Amadeus + Pistazie
F – Freude über schmerzfreie Nächte
G – Gymnastikübungen zum Dehnen der verdrehten Sehnen
H – Heilsingen zur Aufmunterung
I – Infragestellen alter Glaubenssätze
J – Jammerfasten – 16 Tage mit dem Peter Beer Coaching
K – Krankengeld – meinem Angestelltenstatus sei Dank
L – Licht tanken auf dem Balkon
M – Meditieren hilft
N – Nein sagen üben zu meinem Antreiber-Gen
O – ohne Menschen drumherum macht das Leben nur halb so viel Spaß
P – Physiotherapeutin drückt meine Triggerpunkte – Autsch! doch ist notwendig
Q – Quelle neuer Denkrichtung: meine Human Design Analyse – MG 2/5 – mit vielen Aha-Momenten
R – Resignationswellen – es geht mir einfach alles zu langsam. grrrrr.
S – Schreibbloggade hält an – das Imposter-Syndrom hält mich immer noch im Schwitzkasten
T – Trauertränen
U – Umschaltmethode hilft: „Wie kann ich sicherstellen, dass ich … (z.B. glücklich) bin ?“
V – Veilchentopf und Blumen als überraschende Aufmunterungen von Freunden
W – Wechselbad der Gefühle: 1 Monat lang gratis

 

Schreiben in Sassnitz

Ich lege mich ungern auf weit im Voraus liegende Termine fest. Doch einer steht seit Jahren unumstößlich im Oktober fest in meinem Kalender: die Schreibreise nach Sassnitz, von meinem SchreibCoach Stefan Stehler organisiert. Nach dem Bandscheibenvorfall dachte ich zwar, dass ich dieses Jahr darauf verzichten müsse, doch dank Claudia, einer Mitschreiberin, die mich vor meiner Tür mit dem Auto abholte und auch wieder zurückfuhr, und dem grünen Licht vom Arzt, konnte ich doch mit nach Sassnitz reisen. Denn diese Reise ist für mich wie ein Schreibfamilientreffen. Ein Mix aus inspirierenden Schreibtechnikimpulsen, Textbesprechungen, freier Schreibzeit und gemeinsamen Ausflügen mit Gesprächen über Bücher, das Schreibprojekt oder einfach übers Leben. Und das alles an einem Ort, der nicht besser fürs Schreiben sein könnte: Das Grundtvigthaus – einem sozialen Projekt- und Mehrgenerationshaus mit Blick aufs Wasser.

Eine nächste Haiku Wochen – Challenge 

Nachdem ich im Sommer das erste Mal bei einer Haiku-Wochen-Challenge auf Instagram teilgenommen habe, habe ich schon sehnsüchtig auf die nächste Auflage dieser Challenge gewartet. Mitte Oktober war es dann so weit und ich war von jetzt auf gleich erneut wieder vom Haiku-Fieber angesteckt. Wieder gab es 5 vorgegebene Bilder, zu denen man innerhalb einer Woche mindestens ein Haiku schreiben konnte.

Den Schwung dieser Fabulierfreude werde ich auf jeden Fall in die Gestaltung meines diesjährigen Adventskalenders mitnehmen … davon werde ich dann im nächsten MoRübli mehr erzählen.

       

 

 

Ein Buch schreiben: das Buchheldinnen-Programm 

Im letzten Jahr habe im Ratgeber-Hero-Programm damit begonnen, ein Buch zu schreiben. Jetzt ist es überreif und will endlich vollendet und veröffentlicht werden. Um mich besser zu disziplinieren und in einer sich gegenseitig unterstützenden Community von Gleichgesinnten dranzubleiben, habe ich mich im Buchheldinnen-Programm von Yvonne Kraus angemeldet. Jetzt gibt es kein Entrinnen mehr: Ich werde mein Imposter-Syndrom besiegen.

Dank meiner Gehunfähigkeit hatte ich genügend freie Zeit, um sie in die Überarbeitung und Fertigstellung des Manuskriptes zu stecken. Mittlerweile nimmt das Buch immer mehr Form an, die ersten zwei Drittel sind zum Korrekturlesen abgegeben. Der dritte Teil fordert zwar noch seine Aufmerksamkeit, doch Schritt für Schritt geht es vorwärts und ich bin gerade ganz zuversichtlich, dass das Buch noch in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken wird.

Ein Leitfaden mit umfangreichem Grundwissen für die Bereiche Wohnen, Geld und Arbeit, welches jungen Menschen nach dem Verlassen des Elternhauses nützt. Eine Wissenssammlung für das Fach „Lebenskunde“, welches in den meisten Schulen bis heute nicht gelehrt wird.
Das erste Feedback meiner Testleser:innen: Das ist ein Buch, das nicht nur junge Menschen brauchen … auch Erwachsene lernen beim Lesen noch etwas dazu …

Vorbestellungen sind ab sofort möglich 😉

 

 

 

Reise in die Heimat: ins Zittauer Gebirge 

Lange war ich auf der Suche nach meinen Wurzeln, nach einem Gefühl von Heimat. Obwohl ich nunmehr 50 Jahren in Berlin lebe, hat sich dieses Gefühl dort nie eingestellt. Als ich dann vor 6 Jahren mit meinem Freund ans Grab meiner Mutter ins Zittauer Gebirge fuhr, saß ich auf einmal dort im Wald und wusste: hier komm ich her, das ist meine Heimat. Mittlerweile versuche ich es, mindestens 1 Mal im Jahr – meist im Oktober nach Zittau, in die Heimat meiner Mutter und Großeltern zu reisen. Hier habe ich die schönsten Ferienkindheitserlebnisse erlebt.

Ein Cousin und eine Cousine wohnen hier immer noch mit ihren Familien und ich freue mich immer sehr, wenn ich sie wiedersehe, denn über viele lange Jahre hatten wir keinen Kontakt. Dieses Mal war es wieder ganz besonders, denn wir wanderten zusammen mit ihren Familien auf den Hochwald. Es ist der höchste Berg im Zittauer Gebirge und der Lieblingsberg meiner Mutter. Bei schönstem Sonnenschein stiegen wir zu zehnt auf den Berg. Mein Rücken und mein rechtes Bein ächzte zwar noch sehr, doch zu Ehren meiner Mutter kraxelte ich bis ganz nach oben. Es gab heißen Tee, selbstgebackenen Kuchen und eine weite Sicht in alle Richtungen zur Belohnung. Die Sonne ging schon unter, als wir mit dem Abstieg begannen. Am Fuß des Berges angekommen war es dann schon total dunkel. Beglückt fuhren wir wieder nach Hause. Nächstes Jahr werde ich wiederkommen.

 

Was sonst noch im Oktober 2021 passierte

 

„Darf ich Ihnen das Tschüss anbieten?“

Jedes Jahr im Oktober jährt sich der Todestag meiner Mutter. Für mich immer wieder ein Klippen-Tag. Dieses Jahr fiel er zeitgleich auf meinen letzten Arbeitstag, denn ich habe mich von meinem alten Job getrennt. Nicht leichten Herzens und auch mit ambivalenten Gefühlen, denn einerseits gab es Aspekte, zum Beispiel meine Lieblingskolleg:innen, mit denen ich wirklich gerne weitergearbeitet hätte. Doch es gab auch zahlreiche Aspekte, die mir ein Weiterarbeiten an diesem Ort, unmöglich gemacht haben. Der Bandscheibenvorfall im September war für mich dabei ein richtungsweisendes Zeichen meines Körpers. Nun muss erst einmal wieder mein Rücken heilen und dann wird sich zeigen, in welche Richtung sich mein beruflicher Weg weiter entwickeln wird. Meine Antennen sind wach und ich bin bereit.

 

Überraschungsbesuch aus Freiburg!

Ich liebe Überraschungen. Diesen Monat haben mich so einige erreicht. Doch die coolste Überraschung kam ganz am Ende des Monats.

Als ich mich gerade ins Bett legen will, lese ich eine whatsapp: „Sitze im Nachtzug, komme spontan nach Berlin. Lust auf ein gemeinsames Frühstück morgen früh?“ In der Anlage das Bild ihrer Zugverbindung. Ihr Zug kommt um 8 Uhr in Berlin an. Mein innerer Kalender springt auf: okay, um 10 habe ich meinen ersten Termin, um 13 Uhr geht mein Zug. Ich antworte ihr: „Yes!!! wir gehen ins Lehmbrucks. Ich hole dich vom Bahnhof ab.“
Die Absenderin dieser coolen Idee war meine Clan-Nichte, die ich während meiner Reha-Zeit in Freiburg besucht hatte. So springe ich wieder aus dem Bett, packe nun doch noch meinen Koffer und stelle mir meinen Wecker auf halb 7.
Es war ein wundervoller Vormittag mit viel Wiedersehensfreude, entspanntes Frühstücken, sonnenspazieren im Park und herzlichen Gesprächen. Was machte es da, dass sonst zwischen uns 800 km Entfernung liegen? Gar nichts. Wo ein Wunsch und Wille sind, finden sich immer wieder Lösungen und Wege.

 

 

Mit meinem Fotografenauge unterwegs …

Eines meiner Lieblingshobbies ist die Handyfotografie. Die Entschleunigung durch die Gehhilfen hatte den Nebeneffekt, dass ich noch achtsamer auf meinen Wegen unterwegs war und so in diesem Monat schöne neue Foto-Fundstücke sammeln konnte. Hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingsmotive:

 

 

Hierüber habe ich im Oktober 2021 gebloggt

• in der Rubrik: Daily Inspiration
Jeden Morgen ein inspirierender Gedanke für den Tag

• In der Rubrik: Monatsrückblick
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• In der Rubrik: Satzzeichenfreie Zone
die Haiku-Wochen-Callenge im Oktober 2021

• In der Rubrik: 4-Wort-Story
mit den Wörtern: Hochzeit, Schlagersänger, Sitzplan, Butterblume
mit den Wörtern: Einheit, Mole, Frisierkommode, Textkritik