4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Dezember 2025

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Dezember 2025

GOLD ist die Farbe des Monats DEZEMBER in der Farbkreisreise 2025.

 

Der letzte Monat in diesem Jahr, ein letztes Mal freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen dieses Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.   

Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellte sich in diesem Jahr die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.

 

Es war ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.

 

Fühle dich eingeladen, auch in diesem Monat wieder mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.

 

Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.

 

Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

 

 

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story

Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.

 

  • 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.

 

  • 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
    (Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)

 

  • eine Portion Fantasie und  30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.

 

  • Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.

 

Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.

Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird

 

Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story. 

So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.

 

Noch ein TIPP:

Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.

Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.

Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.

 

Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.

 

Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …

… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

 

 

 

 

 

Meine 4-Wort-Story zum Monat Dezember 2025

 

zu den Worten GOLD + Kultur, Sprossen, Scherenschnitt

 

 

FOLGT IN KÜRZE 🙂

 

Xxxx …

 

 

Xxxx …

» xxx. «

 

 

 

 

Xxxx

 

 

Xxxx ...

 

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …

oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

 

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst. 

 

  • Wenn du einen eigenen Blog hast:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen

 

  • Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
    Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest. 

 

  • Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
    Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel. 

 

 

 

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand

 

Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.

Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.

 

Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

Alle Beiträge der Dezember-4-Wort-Stories in der Übersicht

 

Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert: 

 

Datum Name Titel Link
    1. 05.12.2025 mein eigener Beitrag … Die … https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-dezember-2025/
    2. xx.12.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    3. xx.12.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    4. xx.12.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
5.

 

 

Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.

 

Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen

Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat

wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

 

 

 

 

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im November 2025

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im November 2025

SILBER ist die Farbe des Monats NOVEMBER in der Farbkreisreise 2025.

 

In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.   

Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.

 

Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.

 

Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.

 

Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.

 

Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

 

 

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story

Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.

 

  • 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.

 

  • 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
    (Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)

 

  • eine Portion Fantasie und  30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.

 

  • Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.

 

Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.

Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird

 

Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story. 

So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.

 

Noch ein TIPP:

Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.

Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.

Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.

 

Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.

 

Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …

… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

 

 

 

 

 

Meine 4-Wort-Story zum Monat November 2025

 

zu den Worten SILBER + Kerze, Nudelsieb, Krone

 

 

Die Silver-Sisters …

 

Seit über fünf Jahren trafen sie sich nun schon jeden 2. Freitag im Monat zum Nachmittagstee.

Lizzy, Odette und Rena. Anfangs aus der Not heraus, denn jede von ihnen hatte ihren Mann im Laufe des Jahres zu Grabe getragen und sie waren sich alle im offenen Angebot des Trauercafés der Friedhofsgemeinde begegnet.

 

 

Erst war es nur Lizzy, der es bei dieser Trauer-Caféklatschrunde zu miefig und vor allem zu langweilig war. Klar trauerte auch sie um den Verlust ihres Mannes, doch sie wollte auf keinen Fall in dieser Trauer ertrinken. Nach ein paar Malen schaute sie sich um und sprach Odette und Rena direkt bei einem Treffen dort an.

»Ihr beide seht nicht so aus, als ob für euch jetzt nach dem Tod eurer Männer das Leben zu Ende sei. Habt ihr Lust auf ein Abenteuer? Oder wollt ihr hier weiterhin Trauerklöße im Nudelsieb kochen? Hättet ihr nächsten Freitagnachmittag Zeit? Ich würde euch gerne zu mir zum Tee einladen.«

Beide schienen überrascht über das direkte Angebot von Lizzy, doch da sie beide Zeit im Überfluss hatten – immerhin waren sie alle drei schon im Rentenalter – sagten sie spontan zu.

 

 

 

Als die beiden das erste Mal Lizzys Wohnung damals betraten, staunten sie über die vielen Kunstobjekte, die in jedem Raum herumstanden. An den Wänden hingen überall Bildaufnahmen von Circus-Manegen.

Auf einem sprang ein Tiger durch einen brennenden Reifen, auf einem anderen lachte ein weinendes Clownsgesicht, und auf einem flogen Artisten von einem silberfunkelnden Trapez zum anderen. Lizzy kannte dieses Staunen.

»Wundert euch nicht, ihr müsst wissen, dass mein Mann und ich viele Jahre Mitglieder im Circus Krone waren. Ich bin mit dem Circus groß geworden. Meine Mutter war schon Artistin und übte mit mir schon als Baby.

Später wurde ich Jongleurin und warf in Kerzenhaltung alle möglichen Gegenstände mit den Armen und Beinen in die Lüfte. Die gerade Kerze kann ich heute noch, auch wenn der Rest meines Körpers hier und da schon bedenklich ächzt.

 

 

So begann das Abenteuer der drei. Denn irgendwann entstand an einem dieser Teenachmittage bei Lizzy die Idee der Silver Sisters: Drei Frauen im besten Alter, die singend und jonglierend kleine Bühnen rockten.

Odette brachte eines Freitags ihre alten Gesangsnoten mit und Rena entdeckte ihr Geschick der jonglierenden Assistenz für sich. Ihre Kostüme fanden sie im Fundus von Lizzys Kleiderschrank. Sie probten mehrere Monate hintereinander, bis sie sich sicher waren.

Ihren ersten Auftritt hatten sie im Trauercafé der Friedhofsgemeinde. Mit viel Applaus wurde sie dort von den anderen für ihren Mut belohnt.

So kann sich das Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen immer wieder doch auch wieder zum Licht hinwenden. Wenn sie Lust haben, treten sie bis heute immer wieder auf, meist auf kleinen Feiern in Senioreneinrichtungen. Doch auch sonst lassen sie es sich alle drei in ihrem Leben gut gehen. Dabei ist ihr Motto: die Silver Sisters unterstützen sich bei allem gegenseitig, denn gemeinsam ist man weniger allein.

 

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …

oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

 

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst. 

 

  • Wenn du einen eigenen Blog hast:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen

 

  • Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
    Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest. 

 

  • Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
    Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel. 

 

 

 

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand

 

Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.

Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.

 

Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

Alle Beiträge der November-4-Wort-Stories in der Übersicht

 

Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert: 

 

Datum Name Titel Link
    1. 05.11.2025 mein eigener Beitrag … Die Silver-Sisters … https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-november-2025/
    2. xx.11.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    3. xx.11.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    4. xx.11.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
5.

 

 

Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.

 

Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen

Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat

wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

 

 

 

 

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Oktober 2025

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Oktober 2025

BRAUN ist die Farbe des Monats OKTOBER in der Farbkreisreise 2025.

 

In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.   

Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.

 

Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.

 

Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.

 

Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.

 

Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

 

 

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story

Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.

 

  • 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.

 

  • 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
    (Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)

 

  • eine Portion Fantasie und  30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.

 

  • Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.

 

Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.

Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird

 

Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story. 

So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.

 

Noch ein TIPP:

Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.

Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.

Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.

 

Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.

 

Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …

… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

 

 

 

 

 

Meine 4-Wort-Story zum Monat Oktober 2025

 

zu den Worten BRAUN + Gesicht, Kapelle, Wanderung

 

 

Vom Wandern 

 

Von Aussichtsturm aus konnte Sille heute bis weit über die Grenze schauen. Wenn sie nach links schaute, sah sie die Hügelkette ihrer Kindheit, den Töpferberg, die Tausche und weiter rechts den Jeschken im Isergebirge.

Sie erinnert sich, wie sie als Teenagerin während einer der letzten Sommerferien, mit ihren Eltern einmal dort oben war. Die Wanderung zum Jeschken sollte das Highlight der Ferien werden. Sie hatten wieder ihr altes Quartier in Gablonz bei Liberec bezogen, doch Sille konnte schon damals wandern nicht leiden. Im Gegensatz zum Rest ihrer Familie. Meist lief sie nur mit mürrischem Gesicht hinter den anderen her. Doch das runde Gebäude mit seinem spitzen Turm, der wie das Cockpit einer Rakete aussah, hatte sie an dem Tag motiviert, mitzulaufen.

 

 

Auf dem Weg dorthin tauchten immer wieder Wegweiser zur Bergseilbahn auf.

»Können wir nicht die Bergseilbahn nehmen?«, fragte Sille jedes Mal erneut. Doch die anderen lachten nur. Ohne Fleiß, kein Preis war ihr Motto. Einen Berg nicht zu Fuß zu besteigen, kam für die anderen gar nicht infrage.

»Na, hast du wieder keine Lust zum Wandern?«, antwortete ihre Schwester grinsend und pikste ihr ihre Finger in die Seite.

Sie kam sich vor, als ob sie nach der Geburt in der falschen Familie gelandet wäre. Warum hatte sie als einzige einfach keine Freude am Wandern, so wie alle anderen?

Als sie am Fuß des Berges an der Talstation der Seilbahn ankamen, beneidete sie die Wartenden in der Schlange. Doch nichts half. Sie musste mit den anderen mitwandern.

 

Endlich oben angekommen wurden sie mit einer wundervollen Aussicht belohnt und sie setzten sich erschöpft an einen leeren Tisch in der Gaststätte. Die Fenster waren von außen braun gefärbt, um die Gäste im Innern vor den Sonnenstrahlen zu schützen.

»Na, war es so schlimm? Wenn wir mit der Seilbahn gefahren wären, könnten wir uns jetzt hier nicht das Essen leisten.« versuchte ihre Mutter sie wieder aufzumuntern.

»Also hat es am Geld gelegen?«, fragte Sille leise? Doch ihre Mutter hatte sich schon wieder den anderen zugewandt. Sille schaute still aus dem Fenster. Als sie mit ihrem Kuchen fertig war, lief sie nach draußen und ließ sich den Wind um die Nase wehen. Den anderen fiel das gar nicht auf.

 

 

Nach zwei Stunden machten sie sich wieder auf den Heimweg. Sille erinnert sich noch, dass sie am Abend im Bett leise ein langes Gebet sprach. Niemand in ihrer Familie hatte mit Kirche etwas am Hut. Auch da war sie anders als die anderen.

Als sie am nächsten Tag zur Wanderung aufbrechen wollten, wunderten sie sich über die Musik, die von weitem zu ihnen dran. Es war Nationalfeiertag und eine Musik-Kapelle spielte im Zentrum ihre Lieder. Daraufhin entschieden sie, spontan einen Wanderpausentag einzulegen und mit den anderen zu feiern. Erleichtert schloss sie sich den anderen an. Ihr Gebet war erhört worden.

 

Sille schaute noch einmal von rechts nach links. Das mit der Wanderfreude hat sich bis heute bei ihr nicht geändert. Nur sehr selten wandert sie wie heute auf den Hochwald, dem Lieblingsberg ihrer Mutter. Oft nur am Todestag zu Ehren ihrer Mutter. Doch das war ihr wichtig.



 

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …

oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

 

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst. 

 

  • Wenn du einen eigenen Blog hast:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen

 

  • Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
    Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest. 

 

  • Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
    Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel. 

 

 

 

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand

 

Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.

Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.

 

Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

Alle Beiträge der Oktober-4-Wort-Stories in der Übersicht

 

Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert: 

 

Datum Name Titel Link
    1. 13.10.2025 mein eigener Beitrag … Vom Wandern  https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-oktober-2025/
    2. xx.10.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    3. xx.10.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    4. xx.10.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
5.

 

 

Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.

 

Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen

Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat

wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

 

 

 

 

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im September 2025

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im September 2025

APRICOT ist die Farbe des Monats SEPTEMBER in der Farbkreisreise 2025.

 

In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.   

Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.

 

Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.

 

Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.

 

Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.

 

Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

 

 

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story

Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.

 

  • 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.

 

  • 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
    (Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)

 

  • eine Portion Fantasie und  30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.

 

  • Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.

 

Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.

Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird

 

Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story. 

So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.

 

Noch ein TIPP:

Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.

Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.

Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.

 

Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.

 

Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …

… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

 

 

 

 

 

Meine 4-Wort-Story zum Monat September 2025

 

zu den Worten APRICOT + Poesie, Pflaster, Stehlampe

 

 

Manchmal kommt es anders als man denkt … 

 

Die Umzugskisten stapelten sich in allen Zimmern. Seit ihrer Ankunft in ihrem neuen Zuhause schob sie die Kisten immer wieder hin und her. Die Zusage für diese Wohnung kam so überraschend, dass sie fast über Nacht all ihren Hausrat verpacken musste. Zum Glück hatten ihr Sille und Hans spontan beim Packen geholfen. Doch das Beschriften der Kisten hatten sie dabei alle vergessen.

So lag das Besteck nun in derselben Kiste wie ihre Erinnerungsfotokiste. Zwischen ihren Schuhen hatte sie das alte Poesiealbum aus ihrer Kindheit gefunden. Doch all das war nur eine Nebensache. Sie hatte Zeit, nicht nur für das sich neu einrichten, sondern auch für das sich neu in ihrem Leben sortieren.

 

 

Als ihr Freund ihr im letzten Monat erklärt hatte, dass er sich in eine andere Frau verliebt hätte und sich von ihr trennen wolle, brannten bei ihr die Lampen durch. Sie konnte seitdem nicht mehr normal denken, geschweige denn schlafen oder arbeiten.

Das Einzige, was sie ganz klar wusste, war, sie müsse hier jetzt schnellstmöglich weg. Es war seine Wohnung und sie wollte keinen Tag länger mehr hierbleiben. Sie fühlte sich verraten, so elend, hatte sie doch gedacht, er wäre der Mann, mit dem sie ihren Lebensabend verbringen würde.

 

Doch manchmal kommt das Leben anders, als man denkt. Da hilft auch kein Pflaster, das die Wunde vor Schmutz schützt. Wenn die Seele weint, helfen bestenfalls das Mitgefühl von Freunden oder das Zulassen der Trauer im Alleinsein.

»Lass laufen, Baby, Tränen sind das beste Elixier« hatte ihre beste Freundin Birte ihr am Telefon am Ende des Gespräches mit auf den Weg gegeben. »Ich schaue, dass ich mir ein paar Tage freinehmen kann und dann komme ich und helfe dir.«

Birte kannte sie schon seit ihrer Lehre. Beide hatten schon so manches Tal zusammenhaltend, sich gegenseitig unterstützend durchgestanden. Wie schade nur, dass sie 500 km entfernt von ihr wohnte und sie sich daher nicht mehr so oft sehen konnten.

 

 

Sie setzte sich auf den Boden und schaute über die verstreuten Gegenstände in alle Richtungen. Der Vermieter hatte ihr gesagt, dass sie sofort einziehen könne, wenn sie nicht wolle, dass er erst noch einmal alle Wände in Weiß streichen würde.

Ihre Vormieterin hatte wohl eine Vorliebe für apricot, denn fast alle Wände waren in diesen warmen Pastellton gestrichen. Das kam ihr entgegen, daher übergab ihr der Vermieter gleich nach der Besichtigung die Schlüssel für die Wohnung. Am nächsten Tag unterschrieb sie den Mietvertrag.

 

 

Sie musste am Boden eingeschlafen sein, denn als sie aufschrak, war es draußen vor den Fenstern dunkel. Hatte es gerade an der Tür geklingelt? Nur langsam kam sie auf die Füße, ihre Glieder waren verspannt und die Füße waren wohl eingeschlafen. Sie hatte sich nicht getäuscht, es klingelte ein nächstes Mal an der Tür.

Verschlafen rief sie: »ich komme« in die Richtung der Eingangstür. Im Dunkeln stieß sie an einen Gegenstand, der im Weg stand, die Stehlampe fiel krachend zu Boden. Sie öffnete die Tür und blinzelte ins helle Flurlicht. Sie traute ihren Augen nicht. »Birte? Was machst du denn hier?«

»Ich habe mich nach unserem Telefonat auf Arbeit abgemeldet und mich sofort ins Auto gesetzt … du hörtest dich so traurig an, da dachte ich mir, du brauchst sofort eine Schulter, an die du dich anlehnen kannst. Und tatah, hier bin ich.«

»Was bist du nur für ein verrücktes Huhn! Doch dafür lieb ich dich ja. Komm rein, doch Vorsicht, hier sieht es noch wie nach einem Überfall aus.«

»Kein Problem, ich bleibe trotzdem.«

 

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …

oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

 

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst. 

 

  • Wenn du einen eigenen Blog hast:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen

 

  • Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
    Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest. 

 

  • Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
    Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel. 

 

 

 

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand

 

Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.

Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.

 

Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

Alle Beiträge der September-4-Wort-Stories in der Übersicht

 

Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert: 

 

Datum Name Titel Link
    1. 11.09.2025 mein eigener Beitrag … Manchmal kommt es anders als gedacht https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-september-2025/
    2. xx.09.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    3. xx.09.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    4. xx.09.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
5.

 

 

Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.

 

Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen

Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat

wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

 

 

 

 

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im August 2025

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im August 2025

CYAN ist die Farbe des Monats AUGUST in der Farbkreisreise 2025.

 

In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.   

Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.

 

Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.

 

Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.

 

Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.

 

Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

 

 

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story

Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.

 

  • 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.

 

  • 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
    (Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)

 

  • eine Portion Phantasie und  30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.

 

  • Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.

 

Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.

Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird

 

Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story. 

So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.

 

Noch ein TIPP:

Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.

Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.

Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.

 

Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.

 

Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …

… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

 

 

 

 

 

Meine 4-Wort-Story zum Monat August 2025

 

zu den Worten CYAN + Regal, Brücke, Kuscheltier

 

 

Waldbaden

 

Mit dem Bus ließ sie sich bis zur Endhaltestelle fahren. Sie war die einzige Passagierin auf der Fahrt. Freunde hatten ihr geraten, die Strecke zum Hafen durch den Wald lieber zurückzulaufen, denn der Hinweg wäre sehr beschwerlich.

An der Endhaltestelle standen die Touristen für die Rückfahrt in die Stadt schon Schlange. Viele von ihnen waren entweder den Hinweg über Berg und Tal gelaufen oder hatten einen früheren Bus genommen.

Denn die neuste Attraktion war seit kurzem der Skywalk, eine über dem Kreidefelsenabgrund freischwebende Aussichtsplattform. Bauchkitzeln pur gratis. Das brauchte sie nicht. Ihre Höhenangst hatte sie schon auf der Harbour-Bridge in Sydney überwunden.

 

 

Sie folgte den Wanderschildern und blieb am Aussichtspunkt von Königin Victoria stehen. Das Wasser leuchtete in cyan-türkis-blau mit milchigen Einmischungen aufgrund abgeschwemmter Kreide vom Felsen. Ein traumhafter Anblick, den sie auch dieses Mal mit der Kamera einfing.

An ihrem Regal zu Hause hatte sie eine ganze Reihe dieser Fotografien zu hängen. Bilder, die es ihr leicht machten, im manchmal rauen Alltag kurz innezuhalten, um in schönen Erinnerungen zu schwelgen.

 

Auf ihrem weiteren Weg begegnete sie so gut wie niemandem. Nur die Bäume raunten ihr im Wind ein leises Rauschen zu. Immer wieder blieb sie stehen, atme tief durch und konnte ihr Freudegrinsen kaum unterdrücken. Waldbaden, ganz allein.

Früher hatte sie sich über dieses Wort amüsiert, doch in den letzten Jahren konnte sie nicht genug davon bekommen. Vor allem von diesem Wald, in dem die Buchen dicht an dicht, dick und dünn, lang ihre Stämme in den Himmel streckten, sodass das Licht der Sonne und der Himmel nur ganz sanft durchs Blätterdach leuchtend durchschienen.

 

 

 

Schon von weitem sah sie das Tal vom Kieler Bach, der das Waldstück durchzog. Nur wenig Wasser floss den Berg hinab, den Weg hin zur Küste. In den letzten Tagen hatte es hier, im Gegensatz zu anderen Regionen, nur wenig geregnet.

Sie lief alle Stufen der Treppe runter, überquerte die Brücke, lief um die Ecke, um dann doppelt so viele Stufen wieder nach oben zu klettern. Wie froh war sie über den Tipp ihrer Freunde.

Als sie am UNESCO-Weltkulturerbe-Ausflugspunkt ankam, war es schon geschlossen. Sie wusste, nun hatte sie über die Hälfte der Strecke schon geschafft und kannte den restlichen Weg zurück zum Hafen, wie ihre Westentasche.

Doch auf einer der Bänke vor dem Ausflugslokal guckte sie ein brauner Teddybär an. Vergessen oder verloren? Da wird heute Abend aber ein Kind bestimmt sein Kuscheltier vermissen, dachte sie. Sollte sie es mit zurück in die Stadt nehmen oder hier liegen lassen? Sie war sich nicht sicher. Gab es im Ort ein Fundbüro? Sie entschied sich, ihn dort liegenzulassen. Morgen würden die Betreiber des Lokals den Teddy bestimmt finden und die Eltern würden bestimmt auch als Erstes hier nach ihm suchen.

 

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …

oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

 

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst. 

 

  • Wenn du einen eigenen Blog hast:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen

 

  • Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
    Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest. 

 

  • Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
    Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel. 

 

 

 

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand

 

Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.

Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.

 

Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

Alle Beiträge der August-4-Wort-Stories in der Übersicht

 

Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert: 

 

Datum Name Titel Link
    1. 03.08.2025 mein eigener Beitrag … Waldbaden https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-august-2025/
    2. 10.08.2025 dasskizzenbuchprojekt https://www.instagram.com/p/DNJGtpPsy2x/
    3. xx.08.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
    4. xx.08.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
5.

 

 

Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.

 

Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen

Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat

wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

 

 

 

 

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Juli 2025

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Juli 2025

MAGENTA ist die Farbe des Monats JULI in der Farbkreisreise 2025.

 

In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.   

Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.

 

Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.

 

Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.

 

Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.

 

Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

 

 

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story

Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.

 

  • 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.

 

  • 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
    (Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)

 

  • eine Portion Phantasie und  30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.

 

  • Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.

 

Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.

Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird

 

Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story. 

So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.

 

Noch ein TIPP:

Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.

Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.

Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.

 

Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.

 

Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …

… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

 

 

 

 

 

Meine 4-Wort-Story zum Monat Juli 2025

 

zu den Worten MAGENTA + Fächer, Wasser, Scheinwerfer

 

 

10-jähriger Mädelstreff

 

Seit Monaten freute sie sich schon auf diesen Abend. Ihren nunmehr zehnten Sommer-Sonne-Mädelstreff.

Zum Jubiläum wollten sie dieses Mal in der legendären Magenta-Club-Lounge feiern und es mal wieder so richtig krachen lassen. Der Szene-Club in Mitte war zurzeit sehr angesagt. Da gab es bestimmt einiges zu entdecken. Vor allem wollten sie mal wieder richtig abhotten und sich die Füße wund tanzen.

Ihre Mädels, das waren Monique, Biene und Su. Sie kannten sich schon von der Schule. Doch das war schon lange her.

Zwischendrin gab es auch ein paar Jahre Funkstille zwischen ihnen, als sie nach und nach alle frisch liiert waren und ihre Kinder bekamen.

Doch beim letzten Klassentreffen hatten sie sich versprochen: So weit dürfen wir es nie wieder kommen lassen.

Sie gründeten ihren Mädelstreff und stießen damals mit Wasser in Sektkelchen auf ihr neues Projekt an, da Biene und Su gerade mal wieder stillten.

 

 

Seitdem wussten ihre Männer: Immer am ersten Juli-Samstag im Jahr sind sie für die Kinder allein zuständig.

In den ersten Jahren verbrachten die Männer mit den Kindern den Abend jeder für sich allein, doch in den letzten Jahren wechselten sie reihum die Wohnungen und verbrachten auch zusammen mit den Kindern den Abend.

Die Mädels waren stolz auf ihre kinder-hütenden Hausmänner. Es war wirklich ein Glück, dass auch die Männer sich alle miteinander verstanden, wenigstens an diesem Abend, denn nicht nur äußerlich kamen sie eher aus verschiedenen Welten.

 

Monique war schon da, als wir drei anderen den Club betraten. Sie winkte uns mit ihrem roten Fächer schon von weitem zu. Als wir saßen und über alle Wangen strahlten, rief sie: »Mädels, das ist der perfekte Tisch für uns. Von hier aus können wir alles überblicken.«

Die Tanzfläche war noch leer, nach und nach füllten sich auch die andere Tische. Noch spielte die Musik leise und die Kellner huschten fast lautlos durch die kleinen Fluchten zwischen den runden Tischen hin und her.

»Was darf ich Ihnen servieren?« kam es jetzt leise aus dem Mund der Kellnerin, die neben unserem Tisch stehengeblieben war.

Monique übernahm wie immer das Zepter und warf ein lautes »Mädels, ist gerade eine von uns wieder schwanger?« über den Tisch.

Alle schüttelten Augen rollend den Kopf. »Diese Zeiten sind jetzt wohl endlich vorbei!« gab ihr Su lachend zurück.

Monique drehte sich zur Kellnerin und bestellte fröhlich: »Dann hätten wir gerne eine Flasche Champagner mit vier Gläsern. Wir haben etwas zu feiern.«

 

 

 

»Na wie gut, dass ich auf dem Weg hierher noch einmal am Scheinwerfer war«, rief ich über den Tisch, denn die Musik war jetzt schon erheblich lauter.

»Du warst wo?«, fragte Su stirnrunzelnd. Monique fing an zu lachen und stupste sie dabei sanft in die Seite.

»Kennst du wirklich dieses Wortspiel von Kati noch nicht? Für Kati ist jeder Geldautomat ein Scheinwerfer. Eigentlich ja auch logisch, denn er wirft ja Scheine aus. Du kennst sie ja, unsere verrückte Wortschöpferin.«

Bei Su dauerte es noch ein paar Sekunden, bis der Groschen fiel. Kichernd antwortet sie: »Na Hauptsache er wirft den Schein in die richtige Richtung und ihm geht nicht irgendwann das Licht aus, wenn zu viele zu ihm kommen. Das Wortspiel muss ich mir unbedingt merken.«

Die Kellnerin kommt sicheren Fußes mit leeren Sektflöten auf einem Tablett und dem Kühler mit der Flasche zurück an ihren Tisch und schenkt jeder nacheinander ein.

»Na dann einen schönen Abend euch bei uns im Club. Was gibt es bei euch denn Schönes zu feiern?«

Wir gucken uns alle an und wie aus einem Mund ertönt: »Wir haben heute unser 10-jähriges. Ein Abend nur für uns ganz allein.«

 

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …

oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

 

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst. 

 

  • Wenn du einen eigenen Blog hast:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen

 

  • Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
    Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest. 

 

  • Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
    Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel. 

 

 

 

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand

 

Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.

Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.

 

Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

Alle Beiträge der Juli-4-Wort-Stories in der Übersicht

 

Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert: 

 

Datum Name Titel Link
    1. 14.07.2025 mein eigener Beitrag … 10-jähriger Mädelstreff https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-juli-2025/
    2. 17.07.2025 bewusst_so_sein https://www.instagram.com/p/DMMmMpFobut/
    3. 18.07.2025 rebecca.literatur https://www.instagram.com/p/DMP-nRPNgwF/
    4. 20.07.2025 inge_wolle ttps://www.instagram.com/p/DMVl0XnosbM/
5. xx.07.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂

 

 

Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.

 

Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen

Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat

wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

 

 

 

 

Sicht weise(n): Mut-Momente

Sicht weise(n): Mut-Momente

Was alles möglich wurde, als ich mich traute … 

 

Als Teil der Frühsommer-Blogparade der The Content Socienty von Judith Peters fragt Susanne Heinen nach den Mut-Momenten, durch die du dich in deinem Leben getraut hast.

Mir fallen sofort eine Vielzahl von Momenten ein. Große und kleine. Daher ist es mir eine Freude, mich an ihrer Blogparade zu beteiligen, auch wenn die offizielle Blogparaden-Frist schon verstrichen ist. Das ist ja auch schon ein kleiner Mut-Moment. Es einfach trotzdem zu tun, nicht wissend, ob noch einer diesen Blogartikel dort lesen wird.   

Ich lade dich ein, mir auf meinem Weg der Mut-Momente zu folgen und wünsche dir viel Freude beim Lesen.

 

Auch ein wenig in der Hoffnung, dass dich der eine oder andere Mut-Moment dazu inspiriert, dir selbst immer wieder etwas Neues zuzuMUTen oder dich mit deinem Tun in deiner Einzigartigkeit anderen zuzuMUTen.  

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Über Mut im Allgemeinen, Besonderen und Speziellem

 

Nach meiner Geburt lag in meiner Wiege nur wenig Sicherheit und Geborgenheit,was jedoch jedes Kind braucht, um neugierig mit leuchtenden Augen erst seine Umgebung und dann die ganze Welt zu erkunden und mit Vertrauen in sich selbst groß zu werden.

Doch was ich als Kind als Makel oder Nachteil erlebt habe, entpuppte sich irgendwann als eine meiner größten Stärken.

Es war mein MUT, immer wieder aufs Neue ins Unbekannte zu springen. Ohne Netz und doppelten Boden. Denn Mut lag von Beginn an in Hülle und Fülle in meiner Wiege.

Das bedeutet nicht, dass ich keine Angst hätte, sondern dass ich trotz meiner Angst das Unbekannte gewagt habe. Für mich ist es wichtig, immer wieder die Balance zwischen den Bekannten und Unbekannten zu finden und zu halten. Vertrautes zu Bewahren, und doch auch meine Sichtweise auf Neues zu richten.

Mut war für mich oft der Motivator für Veränderungen in Zeiten, in denen ich in meinem Leben frustriert und unzufrieden war. Mut zur Lücke. Mutig nach vorne.

In mir wohnte schon immer ein kleines Anders-mach-Gen. Wenn alle in dieselbe Richtung liefen, war ich die Erste, die sich umdrehte und in die andere Richtung lief. Das wurde irgendwann zu einem intrinsischen Muster, dem ich mich nicht entziehen konnte.

Oft zum Entsetzen meiner Umgebung, denn das, was ich auf der anderen Seite fand, gefiel nicht immer allen. Damit lockte ich die andere Seite der Medaille ins Licht und machte mich damit nicht immer bei allen beliebt.

Damit kommen wir auch schon zur Kehrseite von Mut. Wer mutig ist und ins Unbekannte springt, gehört schnell mal auch nicht mehr zur breiten beliebten Masse. Wird zum Sonderling oder Außenseiter gestempelt, argwöhnisch, nur von Weitem beobachtet.

Oft wird derjenige so zum Spiegel der Angst der Anderen, die lieber im Gewohnten, Vertrauten bleiben wollen. Auch das ist eine gute Wahl, denn nicht jeder möchte in diesem Leben immer wieder mutig am Abgrund stehen und springen.  

Doch ich konnte nicht anders. Nach vielen Jahren mit angestautem Frust und durchlebter Unzufriedenheit wollte ich die Schöpferin meines Glücks werden. Immer wieder half mir mein Mut dabei, mein gesamtes Leben zu verändern und heute zufrieden und glücklich zu leben.

Aus eigener Erfahrung entstand mein fester Glaube an: „Mut wird immer vom Leben belohnt.“

Mariann Edgar Budde, die erste weibliche Bischöfin der Episcopal Diocese of Washington, die zur zweiten Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025 mit ihren direkten Worten an den zukünftigen Präsidenten in ihrer beeindruckenden Predigt viel Mut zeigte, schrieb auch zum Thema Mut wunderbare Worte, die mir aus dem Herzen sprechen.

 

 

"Mut ist nichts Lautes, nichts Plötzliches. 
Mut ist ein leiser Muskel, den wir täglich trainieren. 

Bleiben, wenn Gehen einfacher wäre.
Verzeihen, wenn jede Faser nach Vergeltung schreit.
Eine Hand reichen, trotz Verletzung.

Solche Momente summieren sich, 
sie bereiten uns vor auf das, was wir nicht planen können -
auf die wenigen großen Augenblicke, 
in denen wir entweder wachsen oder zerbrechen."

 

 

Mariann Edgar Budde wurde nach ihrer Predigt von vielen für ihren Mut gefeiert, doch Donald Trump und sein Gefolge, wollten sie am liebsten auf eine Deportierungsliste schreiben. Die Spannbreite von Erfolg und Vernichtung zeigt sich nur selten in so einem großen Ausmaß wie hier.

In diesen Zeiten ist Mut ein wichtiger Begleiter, im Kleinen wie im Großen, im engen wie im großen Kreis. Um die anstehenden Veränderungen zu meistern und immer wieder Wege in lichtvolle Sichtweisen und hoffnungsvolle Taten gehen zu können. 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 wichtige Mut-Momente in meinen Beziehungen

 

No. 1
Nachdem ich aus Selbstschutz den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen hatte, bin ich 2021 nach 10 Jahren das erste Mal ihn im Pflegeheim besuchen gefahren.
Seine erste Reaktion auf das Wiedersehen waren seine Worte: „Da ist sie ja, meine Kleene.“ Das waren die ersten freundlichen Worte zu mir in meinem bisherigen Leben und sie löschten alle bisherigen Verletzungen der letzten fast 55 Jahre mit einem Mal aus. Ein mutiger Schritt, der zu einer tiefen Herzensversöhnung führte. Danke, lieber Papa, für dieses großartige Geschenk.

No. 2
Früher habe ich mich in Freundesbeziehungen, wenn ich mich nicht verstanden gefühlt habe, eher zurückgezogen. Heute bin ich so mutig und frage lieber direkt noch einmal nach, ob ich denjenigen mit etwas verstimmt hätte oder ob zwischen uns etwas steht. Oftmals sind es nur keine Missverständnisse und mit jedem Mal der Klärung wächst auch das Vertrauen ein Stückchen mehr zwischen uns.

No. 3
nach dem Tod meines Stiefvaters, dessen letzter Wunsch die Ausgrenzung meiner Person aus dem Familienkreis war, schrieb ich einen langen ausführlichen Rundbrief an alle noch lebenden Mitglieder meiner Ursprungsfamilie. Das war ein mutiger Schritt für mich, denn in diesem Brief schrieb ich sehr ehrlich über mein Verhältnis zu meiner Mutter, meinem Vater, meiner Schwester, meinem Stiefvater und meiner Tochter und meinem Wunsch, weiterhin ein Teil dieser Familie zu sein.

No. 4
Heute übe ich mich täglich darin, in Beziehungen mich mutig mit allen Themen authentisch zu zeigen, auch wenn ich damit in mancher Situation unangenehmes anspreche oder ich klar meine Grenzen setze.

No. 5
Es war für mich ein mutiger Schritt, voll und ganz zu akzeptieren, dass meine Tochter ihr Leben ohne Kontakt zu mir leben möchte. Lange Jahre war das ein großer Schmerzpunkt für mich, doch die Akzeptanz und das Loslassen von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen ihr gegenüber sowie meine wachsende Selbstliebe haben mich den Weg zu meinen jetzigen glücklichen Leben finden lassen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 wichtige Mut-Momente in meiner Arbeitswelt

 

No. 1
Meinen Mut, mit 18 Jahren dem Verlagsdirektor für ein großartiges Jobangebot eine Absage zu erteilen, weil ich damals schon ahnte, dass mein Berufsweg mich woanders hinführen würde.

No. 2
Meinen Mut, innerhalb von zehn Jahren zehnmal die Arbeitsstelle zu wechseln, sobald ich feststellte, dass mich dieser Job nicht glücklich machte und ich darauf pfiff, wie ich diese Zeit in meinem Lebenslauf erkläre.

No. 3
Meinen Mut, mich im Jahr 2000 das erste Mal als Trainerin, Beraterin und Coach selbständig zu machen, obwohl alle in meinem Umfeld sagten: „Das wird nie was, jetzt ist sie wohl voll verrückt geworden“.

No. 4
Meinen Mut, bei meinem Vorstellungsgespräch beim Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Jürgen Trittin, auf eine provokante Frage mit einem witzigen Satz zu antworten. Daraufhin bekam ich die Stelle.

No. 5
Meinen Mut, mir meinen Traum von einem eigenen Verlag zu erfüllen und so den Verlag manitu-books zu gründen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 wichtige Mut-Momente in meiner Kunst

 

No. 1
meinen Mut, mein erstes eigenes Atelier anzumieten, auch wenn damals niemand in meiner Familie an meine künstlerischen Fähigkeiten glaubte.

No. 2
meine erste eigene Ausstellung im Hairoxyd zu organisieren. Ihr folgte noch zahlreich weitere und jedes Mal kostete es mich erneut Mut, mich mit meiner Kunst öffentlich zu zeigen.

No. 3
meinen Mut, meinen künstlerischen Ausdrucksbereich immer wieder zu ändern und so meinem Herzen zu folgen. So gibt es von mir Malereien, Fotografien, Collagen, Schmuck, Papierkreationen … und immer mehr Bücher …

No. 4
meinen Mut, meiner kreativen Schreibkunst zu vertrauen und meine Texte und Geschichten in Sachbüchern und Erzählbänden zu veröffentlichen.

No. 5
meinen Mut, meine Texte und Bücher in Wettbewerben einzureichen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

5 wichtige Mut-Momente in meinen Heilungszeiten

 

No. 1
meinen Mut, das Verbot meiner Linkshändigkeit aufzudecken und fünf Jahre in eine Linkshänder-Rückschulung zu investieren. Diese wurde durch die damalige Aufarbeitung von dunklen Zeiten meiner Kindheit die heilsame Grundlage für mein heutiges zufriedenes Leben.

No. 2
meinen Mut, mich mit einer Erkrankung in einen intensiven schamanischen Heilkreis zu legen. Dieser war der Beginn eines langen Heilungsweges, den ich heute nicht mehr missen will.

No. 3
meinen Mut, mir ein selbstfürsorgliches coempowerndes Leben zu kreieren und mich von der manipulierenden Co-Abhängigkeit meiner Ursprungsfamilie zu befreien.

No. 4
meinen Mut, in einer Zeremonie eine Nacht lang im selbstgebuddelten Grab mit Abdeckung im Dunkel der Erde verbracht zu haben. Das war für mich eine der heiligsten Erfahrungen, mich mit der Angst vor dem Tod zu konfrontieren. Außerdem bekam ich in dieser Nacht das Geschenk, das Großmutter Erde mich immer trägt und alle Tiere und Pflanzen zu meinem Wohl mit mir sind.

No. 5
meinen Mut, mich immer wieder als Probant für die Anwendung von neuen energetischen Heiltechniken zur Verfügung gestellt zu haben. Immer in dem Vertrauen, dass meine Seele ganz genau weiß, was mein Körper und mein Geist zum weiteren Wachsen und Heilen brauchen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

5 wichtige Mut-Momente in meinem sonstigen Leben

 

No. 1
Auf meiner Australienreise in Sydney meine Höhenangst durch das Besteigen der Stahlträger sowie das Überqueren am höchsten Punkt der Harbour-Bridge überwunden zu haben.

No. 2
meinen Mut, obwohl ich schon 27 Jahre war und es mir total peinlich war, erstmals schwimmen und Fahrrad fahren zu lernen.

No. 3
im Alter von 20 Jahren ein Kind auf die Welt zu bringen. Diese Entscheidung habe ich nie bereut, doch würde ich sie heute mit mehr Lebenserfahrung vielleicht anders treffen. 

No. 4
meinen Mut, die Aufgabe der Ahnenforscherin in der Familie zu übernehmen und so zum Beispiel in zahlreichen Familienaufstellungen die Geschichte meiner Großéltern und Eltern zu erforschen, um ihre Kriegstrauma und Verhaltensweisen besser zu verstehen.

No. 5
meinen Mut, fernab aller Touristenstraßen im Dschungel von Yucatan in Mexiko die Kulturstätten der Mayapyramiden zu erkunden, ohne Sprachkenntnisse, Geld und nur mit Hängematte und kleinem Rucksack unterwegs zu sein.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

5 Mut-Zitate großer Persönlichkeiten

 

No. 1

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

 

No. 2

„Wer mutig ist, ist frei.“ (Seneca)

 

No. 3

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren.“ (Vincent van Gogh)

 

No. 4

„Mut ist nicht die Abwesenheit von Furcht, sondern der Triumph darüber.“ (Nelson Mandela)

 

No. 5

„Mut wird immer vom Leben belohnt.“ (Umani Wendler)
– meine eigene Erfahrung – auch wenn ich noch nicht zu der Kategorie großer Persönlichkeiten gehöre 😉

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Ich danke nochmals Susanne Heinen für die wundervolle Gelegenheit, hier über meine Mut-Momente, durch die so viel Neues in meinem Leben möglich wurde, zu schreiben.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Sicht weise(n): 50+ Dinge, für die ich dankbar bin

Sicht weise(n): 50+ Dinge, für die ich dankbar bin

50+ Dinge, für die ich dankbar bin!

Meine Bloggerkollegin Birgit Buchmeyer ist eine der 80 Blogger:innen, die es in diesem Frühling im Rahmen der Blogparade wissen wollen.

Ihr Thema hat mich besonders angezogen: 100 Dinge, für die ich dankbar bin.

Da bin ich gerne mit dabei, auch wenn ich die Zahl 100 ganz schön sportlich finde. Daher sind noch einige Punkte am Ende noch offen … die ich nach und nach ergänzen werde.

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.


 

No. 1 bis No. 19

Ich bin dankbar dafür, dass …

No. 1
ich seit fast 60 Jahren jeden Morgen aufwache und einen neuen Tag zum Leben geschenkt bekomme.
No. 2
ich ein Dach über dem Kopf habe und in einer schönen bezahlbaren Wohnung wohne.
No. 3
ich die Möglichkeit von therapeutischer Hilfe und Selbstreflektion genutzt habe, um Frieden mit den ungünstigen Umständen in meiner Kindheit zu finden.
No. 4
ich mittlerweile guten Gewissens und mit viel innerem Frieden sagen kann, dass ich als Mutter mein Bestmögliches gegeben habe, auch wenn es nicht immer perfekt war.
No. 5
ich die Erfahrung des Großziehens meiner Tochter mit allen Höhen und Tiefen erleben durfte.
No. 6
ich vor knapp 40 Jahren trotz Krankenhausgeburt mein Kind in der ersten Nacht ganz nah bei mir im Arm halten konnte .
No. 7
ich auf dem Umweg des zweiten Bildungsweges an der Volkshochschule in der DDR mein Abitur nachholen konnte.
No. 8
ich  in meiner ersten Berufsausbildung zur Bürokauffrau im Verlag alle Bereiche eines Verlages durchlaufen durfte .
No. 9
ich in meiner zweiten Berufsausbildung zur Verlagsbuchhändlerin dank meiner ersten Berufsausbildung einen praktischen Wissensvorsprung hatte.
No. 10
ich schon als Kind Einblicke in die Arbeitswelt des Theaters und Films bekam, wenn ich meine Mutter oder meinem Vater bei der Arbeit zuschaute oder sie begleitete.
No. 11
ich als Kind in einem Tanzensemble mittanzen konnte.
No. 12
ich nach jedem Rückschlag in meinem Leben immer wieder aufgestanden bin.
No. 13
ich mit 18 den Mut hatte, ein besonderes Arbeitsangebot abzulehnen, weil ich wusste, dass ich als Sekretärin des Verlagsdirektors vom Verlag Volk und Gesundheit nicht meine Erfüllung finde.
No. 14
ich meinen mir mit 16 selbst auferlegten Schwur, nie etwas mit Kunst zu machen, später wieder aufgelöst habe.
No. 15
ich zu DDR-Zeiten trotz anderer Meinung und aus einem Künstlerhaushalt kommend, nie bei der Stasi oder im Gefängnis gelandet bin.
No. 16
ich meine Kindheit in der DDR verlebt habe und dadurch Werte wie Miteinander und grundsätzliche Absicherung erlebt habe.
No. 17
ich nach der Wende aufgrund eines Zusammenbruch die Chance hatte, schneller in das neue Staatssystem der BRD hineinzuwachsen.
No. 18
ich heute relativ angstfrei lebe, da ich mit Anfang 20 schon einmal einen krassen Systemwechsel von der DDR zur BRD erlebt habe, der mich resillent für große Veränderungen gemacht hat.
No. 19
ich mit 45 endlich ein tiefstes Geheimnis – nämlich meine Linkshändigkeit – enthüllt habe und ich mich danach zu einer langjährigen Linkshänderrückschulung entschlossen habe.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Nr. 20 bis No. 39

Ich bin dankbar dafür, dass ich folgenden Menschen in meinem Leben begegnet bin oder diese mich zum Teil bis heute begleiten …

No. 20
meiner Tochter, durch die in den letzten 20 Jahren bedingungsloses Lieben gelernt habe.
No. 21
Reinald Walter, der mir als Geschäftsführer bei TV.BERLIN das beste Vorbild in respektvoller Mitarbeiterführung war und der mir seit damals bis heute als wohlwollender Mentor für meine kreativen Ideen und Projekte motivierend zur Seite steht.
No. 22
Art Reade, der mich in seinen Trainings immer sofort am ersten Abend an meine Grenze brachte und durch den sich mein Mindset grundlegend veränderte und ich innere Blockaden auflöste.
No. 23
meinem ehemaligen Ehemann, weil wir eine wundervolle Tochter großgezogen haben.
No. 24
all meinen anderen Beziehungspartnern, die mich in der Zeit der Beziehung Stück für Stück mehr zu der Person reifen lassen haben, die ich heute bin.
No. 25
Wolfgang Weitbrecht, meinem Chef in der Redation humanitas, der nicht nur Professor für Medizin, sondern auch Scient-Fiction-Schriftsteller war.
No. 26
all meinen vielen anderen Vorgesetzten, an denen ich mich reiben und mit ihnen reifen durfte.
No. 27
all den Frauen, die mich auf dem Weg zu meiner weiblichen Sinnlichkeit begleitet haben.
No. 28
all den Freundinnen, die mich durch Zeiten tiefer Täler begleitet haben und mir zur Seite standen.
No. 29
all den Männern, die mir bei Erforschung eines heilsamen Miteinanders zwischen Mann und Frau begegnet sind.
No. 30
all den Brüdern und Schwestern aus dem Deer Tribe, die mich auf meinem Heilungsweg begleitet haben.
No. 31
Sophie, meiner Clannichte, mit der ich über nah und fern mich immer verbunden fühle.
No. 32
Frieda, dem Sonnenschein, für die ich immer da sein werde.
No. 33
Johannes, der mich mit seiner Poesie und seiner Tiefe immer wieder begeistert.
No. 34
Werner, der seit fast 10 Jahren mein homöopatischer Leitstern ist.
No. 35
die Kreise von Menschen, mit denen ich in den letzten 35 Jahren Energiearbeit lernen und durchfühlen durfte.
No. 36
all den Teilnehmern in meinen Kursen und Trainings sowie all den Klienten in Beratungen und Coachings.
No. 37
all meinen Therapeut:innen, die mir geholfen haben, meinen traumatischen Verstrickungen auf die Spur zu kommen und sie zu lösen.
No. 38
Stefan Strehler und all den anderen Schreibtrainern, die mir das Handwerk des Schreibens lehrten.
No. 39
all meinen Arbeitskolleg:innen, mit denen ich in vielen Unternehmen mal kurz oder länger zusammengearbeitet habe.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

No. 40 bis No. 59

Ich bin dankbar dafür, dass …

No. 40
mein Körper mittlerweile wieder so gut funktioniert.
No. 41
meine Seele mir immer wieder zeigt, wenn ich von meinem Weg abkomme.
No. 42
mein Herz wieder heil ist.
No. 43
mein innerer Künstler bei jedem Kino- oder Theaterbesuch vor Freude in die Hände klatscht.
No. 44
über die vielen kulturellen und inspirierenden Möglichkeiten, die mir meine Heimatstadt Berlin bietet.
No. 45
meine Work-Life-Balance – von Pflichterfüllung bis Selbstfürsorge – mittlerweile sehr ausgeglichen ist.
No. 46
ich mittlerweile gelernt habe, nicht mehr acht Hochzeiten gleichzeitig am Start zu haben, sondern ich einfach auch mal nichts tun kann.
No. 47
ich meine zwei Initationsreisen nach Mexiko und Australien erleben durfte.
No. 48
ich die Quelle meiner kreativen Ader freigelegt habe und Bilder male, Schmuck gestalte, Papierkunst kreiere und Geschichten schreibe.
No. 49
ich mir den Traum vom eigenen Verlag erfüllt habe.
No. 50
ich meine ersten zwei Autor:innen in meinem Verlag verlegen darf … und freue mich auf weitere … .
No. 51
ich mit meinen Eltern und dem Rest meiner Familie meinen Frieden gefunden habe.
No. 52
mein Selbstzweifler nicht mehr so oft auf Kritik von Außen reagiert und ich ihn müheloser in Urlaub schicken kann.
No. 53
ich schon fünf Bücher erfolgreich veröffentlicht habe.
No. 54
ich nach langer Suche das UMANIVERSUM als Ort meiner Fähigkeiten und Talente gefunden habe.
No. 55
ich immer wieder Menschen begegne, die meine Eigenarten tolerieren und mich so nehmen wie ich bin.
No. 56
ich mich mit zunehmenden Alter mit allem akzeptiere und liebe, so wie ich bin!
No. 57
ich noch offene Wünsche und Visionen habe.
No. 58
ich auch glücklich bin, wenn sich Wünsche und Visionen nicht erfüllen.
No. 59
ich in dieser interessanten Zeitenwende lebe und mit meinem Handeln und Sein meinen Teil zum Wandels hin zu etwas Neuem einbringen kann.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

No. 60 bis No. 79

Ich bin dankbar dafür, dass …

No. 60
ich mit meinem Erfahrungsschatz Menschen in Ihren Wandlungszeiten als Mentorin und Coach begleiten darf.
No. 61
ich dank der Aufarbeitung meiner eigenen Lebensgeschichte mit anderen Menschen und deren Geschichten viel Mitgefühl habe.
No. 62
ein wundervolles Schreibzimmer in meiner Wahlheimat Sassnitz habe.
No. 63
ich einen intelligenten Porsche zwischen Ohren habe, der gerne mit mir im 6. Gang durch mein Leben fährt.
No. 64
ich dank meines Geht-nicht-gibt’s-nicht-Gen für jedes Problem mindestens eine Lösung finde.
No. 65
dank vieler Aus- und Fortbildungen mein Wissensdurst immer wieder gelöscht wurde und wird, denn ich liebe lebenslanges Lernen.
No. 66
ich immer wieder Teil von kreativen Schreib- und Kunstprojekten bin…. .
No. 67
ich gelernt habe, im Hier und Jetzt mein Leben zu leben.
No. 68
ich die Möglichkeit habe, anderen Autoren in meinem Verlag eine Plattform für die Veröffentlichung ihrer (Herzen-)Bücher ohne große Marketingoptimierung bieten zu können.
No. 69
ich jedes Wetter liebe, gerne im Regen laufe und mich dann mit den Pflanzen, Tieren und Bäumen freue.
No. 70
ich frei von Schlafproblemen, Migräne oder anderen Immunerkrankungen bin.
No. 71
ich Menschen mit meinem Sein und Wissen begeistern darf. Hier einen lieben Gruß an Jeannine Gashi., die mich immer wieder dazu ermutigt.
No. 72
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No. 73
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No. 74
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No. 75
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No. 76
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No. 77
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No. 78
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No. 79
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Die Lebensblume in einem unendlichen Muster


 

No. 80 bis No. 100 !

Ich bin dankbar dafür, …

No. 80
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No. 81
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No. 82
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No. 83
.
No. 84
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No. 85
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No. 86
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No. 87
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No. 88
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No. 89
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No. 90
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No. 91
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No. 92
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No. 93
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No. 94
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No. 95
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No. 96
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No. 97
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No. 98
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No. 99
.
No. 100 !
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Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Ich danke nochmals Birgit Buchmeyer für die wundervolle Gelegenheit, hier über meine 100 Dinge, für die ich dankbar bin, zu schreiben.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Juni 2025

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Juni 2025

GRÜN ist die Farbe des Monats JUNI in der Farbkreisreise 2025.

 

In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.   

Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.

 

Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.

 

Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.

 

Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.

 

Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

 

 

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story

Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.

 

  • 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.

 

  • 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
    (Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)

 

  • eine Portion Phantasie und  30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.

 

  • Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.

 

Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.

Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird

 

Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story. 

So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.

 

Noch ein TIPP:

Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.

Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.

Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.

 

Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.

 

Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …

… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

 

 

 

 

 

Meine 4-Wort-Story zum Monat Juni 2025

 

zu den Worten GRÜN + Schafskälte, Melone, Wegweiser

 

 

Irische Begegnung

 

Fürs Wochenende hatten sich Rena, Isa und Jule Fahrräder ausgeliehen. Sie wollten raus aus der Stadt und die Umgebung erkunden. Wenn sie schon einmal auf der schönsten grünen Insel in Irland seien, wollten sie auch etwas von ihr sehen.

Sie kannten sich zwar erst seit drei Wochen, doch von Anfang an, hatten sie sich als die Neulinge der Firma sofort zusammengefunden. Sie wohnten in einer Dienstwohnung der Company mitten in der City. Ihre Einarbeitung hier direkt vor Ort sollte insgesamt sechs Wochen laufen.

Die ersten Wochen hatten es in sich. Vor allem die komplexen Buchungsaufgaben, die sie später alle drei allein bei sich im Reisebüro in Deutschland managen sollten, waren eine Herausforderung. Doch jetzt war erst einmal Wochenende.

 

 

 

Rena und Isa standen mit ihren wasserfesten Fahrradtaschen schon abfahrbereit in der Küche.

»Jule, wo bleibst du denn? Wir wollen los!«

Jule konnte sich nicht entscheiden. Sollte sie lieber noch ihren dicken Pullover in ihre Fahrradtasche pressen oder lieber die Melone, die sie unterwegs essen wollte? Die war jedoch so schwer, dass sie Angst hatte, mit dem Fahrrad in Schieflage zu kommen.

»Brauchst du Hilfe?« hörte sie Rena aus der Küche rufen.

»Nein, ich hab’s gleich. Gebt mir noch eine Minute.« rief sie zurück. Sie hielt kurz inne, schloss die Augen und fragte ihren Bauch: Pullover oder Essen? Kurz darauf stopft sie den Pullover in die Tasche und ging in die Küche.

Mit einem strahlenden »Bin fertig.« betrat sie die Küche und alle drei zogen los. Sie dachte dabei: Die Melone ist eine schöne Überraschung, wenn sie morgen Abend von ihrem Ausflug wieder zurückkämen.

 

 

Am gestrigen Tag waren sie größtenteils dem Wegweiser der Rundstrecke gefolgt. Die Wege waren gut ausgeschildert, sie kamen an langen grünen Wiesen mit vielen weißen Schafen vorbei. Das Klischee der grünen Insel wurde voll und ganz bedient.

Heute wollten sie am Vormittag auf eigene Faust zu Fuß die Gegend erkunden, bevor es am Nachmittag wieder auf die Rückfahrt ging. Sie hatten in einer kleinen Pension übernachtet. Nach einem üppigen Ei-mit-Schinken-Frühstück zogen sie los.

Das Wetter hatte sich gedreht. War es gestern noch mild und sonnig, hingen heute die Wolken nasstief in der Luft. Zum Glück hatte sich Jule für den warmen Pullover entschieden. Wortkarg liefen sie wieder an langen Wiesen mit weißen Schafen vorbei, deren üppiges Fell der Wind in dieselbe Richtung wehte.

»Jetzt ist mir klar, wo das Wort Schafskälte seinen Ursprung hat. Das muss aus Irland kommen. Schafe ohne Ende und Kälte zum bibbern.« Isa schlug wieder und wieder ihre Arme um ihren Oberkörper und klopfte mit den Händen auf und ab, in der Hoffnung, dass ihr wärmer werden würde.

»So einen Pullover wie deinen hätte ich jetzt auch gerne«, rief Isa Jule zu.
»Hier zieh ihn an, mir ist gerade warm genug.« Jule reichte ihren Pullover an Isa, der im Laufe des Tages noch mehrfach die Trägerin wechselte.

Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Grüne Weite, blökende Schafe. Erst als sie wieder zurück in die Nähe ihres Übernachtungsdorfes kamen, begegnete ihnen wieder jemand. Es war ein älterer Mann in einem hellbraunen Sonntagsanzug aus warmen Tweed mit einer stattlichen Hutmelone. »Was der wohl heute noch vorhat?« tuschelte Rena leise zu den anderen beiden.

Zurück in ihrer Unterkunft flößten sie sich erst einmal eine Kanne heißen Tee ein, bevor sie sich mit ihren Rädern auf die Rückreise nach Dublin machten.

 

 

 

»So Mädels, jetzt haben wir Irland mit all seiner Schönheit pur erlebt, jetzt haben wir uns etwas Leckeres zum Essen verdient.«

Rena begann in der Pfanne Gemüse anzubraten, Isa war für den Reis und die Soße zuständig und zum Nachtisch präsentierte Jule einen Melonen-Igel.

»Ach, wie gut es uns geht! Schön, dass wir uns hier gefunden haben. Und das mit den komplizierten Buchungen werden wir auch noch verstehen.« sagte Jule und erhob ihr Glas mit Gänsewein.

Alle drei saßen sie mit leuchtenden Augen um den alten Bauerntisch in der warmen Küche. Nun erhoben auch Rena und Isa ihre Gläser:

»Auf dieses schöne Wochenende und die glückliche Fügung, die uns zusammengebracht hat.«

 

 

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …

oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

 

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst. 

 

  • Wenn du einen eigenen Blog hast:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen

 

  • Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
    Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest. 

 

  • Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
    Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel. 

 

 

 

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand

 

Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.

Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.

 

Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

Alle Beiträge der Juni-4-Wort-Stories in der Übersicht

 

Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert: 

 

Datum Name Titel Link
    1. 01.06.2025 mein eigener Beitrag … Irische Begegnung https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-juni-2025/
    2. 16.06.2025 halsexpress https://www.instagram.com/p/DK-GLPMtVns/
    3. 23.06.2025 inge_wolle https://www.instagram.com/p/DLPrTJaogkq/
    4. xx.06.2025 hier könnte dein Name stehen 🙂
5.

 

 

Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.

 

Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen

Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat

wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

 

 

 

 

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Mai 2025

4-Wort-Story zur Farbkreisreise im Mai 2025

BLAU ist die Farbe des Monats MAI in der Farbkreisreise 2025.

 

Mein Projekt 1 von 365. Jeden Tag ein Bild – mit der Farbkreisreise durchs Jahr war eine Kunstaktion, bei der ich 2023 im Rahmen der von Susanne Heinen kreierten Aktion FARBE INS GRAUdie Farbkreisreise teilgenommen habe.

In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.   

Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.

 

Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.

 

Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.

 

Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.

 

Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.

 

Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

 

 

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story

Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.

 

  • 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.

 

  • 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
    (Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)

 

  • eine Portion Phantasie und  30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.

 

  • Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.

 

Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.

Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird

 

Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story. 

So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.

 

Noch ein TIPP:

Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.

Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.

Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.

 

Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.

 

Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …

… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

 

 

 

 

 

Meine 4-Wort-Story zum Monat Mai 2025

 

zu den Worten BLAU + Sektglas, Tau, Höhepunkt

 

 

Best Friends

 

Quirins Hammerschläge dröhnten bis zum Steg, auf dem Luise gerade ihren Sonnengruß vollendete. Die Zeit drängte, doch auf ihre Yogaeinheit am Morgen wollte sie trotzdem nicht verzichten. Sie hatte einen festen Plan im Kopf. Das Brettergestell der Bühne am Grund fixieren. Die Bierbänke und Tische aufstellen. Die Lichterketten quer über das Gelände an den Holzpfählen arrangieren.

Um 18 würde die gebuchte Band eintreffen und das Catering auch. Um den Tischschmuck musste sie sich nicht kümmern, den würden sie wie besprochen mitbringen. In den letzten Wochen hatte sie all ihre freie Zeit neben ihrem Job für dieses Event investiert. Die Tischdekorationen aufgemalt, Tischkarten kreiert und die Namen aufwendig auf Büttenpapier mit Tinte in geschwungenen Buchstaben geschrieben.

 

 

 

Dieses Fest sollte der Höhepunkt ihres bisherigen Erfolges als freiberufliche Hochzeitsplanerin werden. Bis ins Detail hatte sie in den letzten Wochen alles geplant. Dieses Mal waren ihre besten Freunde ihre Auftragsgeber. Sie kannten sich seit der Schulzeit, waren unzertrennlich. Hanna ließ ihr völlig freie Hand bei der Gestaltung, sagte ihr nur: Mach es so, als würdest du heiraten, wenn Quirin dich endlich fragen würde.

Quirin und ihr zukünftiger Mann Hannes waren eineiige Zwillinge. Da wo der eine gerade war, war der andere nicht weit weg entfernt. Für Hannes war es eine große Herausforderung, Quirin nicht bei den Vorbereitungen zu helfen. Doch da war Luise ein wenig abergläubig. Das Brautpaar sollte die Eventlocation erst nach ihrem JA-Wort als Überraschung sehen. So wie der Bräutigam seine Braut nicht vor der Trauung in ihrem Kleid sehen sollte, weil es Unglück bringt.

 

 

Als sie vom Bootssteg barfuß über die noch mit Tau überzogene Wiese zum Haus zurückläuft, sieht sie Quirin mit den Wimpeln und Glühbirnen der langen Lichterkette um den Hals auf der Leiter stehen.

»Wenn ich jetzt den Strom anschalten würde, würdest du wie ein Weihnachtsbaum leuchten.«, ruft sie ihm lachend zu.

»Wage es ja nicht! Hilf mir lieber, damit ich nicht von der Leiter falle und mich selbst erhänge.«

Sie steigt von der anderen Leiterseite zu ihm hoch, gibt ihm kurz einen Kuss auf die Wange und übernimmt das Entfitzen der ineinander verhakten Wimpelteilchen. Sie reicht ihm nun Stück für Stück die Lichterkette zum Befestigen. So kamen sie viel schneller voran. Zum Schluss klappten sie die Leiter zusammen und gaben sich ein give me five in die Hände. Sie waren schon ein super Team zusammen.  Doch es gab noch einiges zu tun.

Nach drei Stunden waren sie fertig. Nochmals ging sie im Kopf ihre Checkliste durch. Der Tanzboden war fertig, die Lichterkette hing, die Tische und Bänke standen im Halbrund um die Bühne aufgestellt, sie hatte die Tischkarten platziert, die Sektgläser standen zum Befüllen für den Sektempfang bereit. Das Tau zum Durchschneiden als Ritual für den neuen Lebensabschnitt hing zwischen den Bäumen. Sie fand ein Tau für die beiden Segelbegeisterten passender als ein Holzstamm zum Zersägen.
.

 

 

 

Nun fehlte nur noch eins, um dem alten englischen Hochzeitsbrauch: etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues sowie einen Glückscent im Schuh gerecht zu werden. Würde der blaue Himmel oder das Blau des Wassers im See oder die blauen Blumen im Tischschmuck ausreichen? Zur Sicherheit hatte Luise ihrer Freundin gestern noch einen blauen Lapislazulistein vorbeigebracht, den sie sich ans Herz in den BH legen konnte, falls sie nichts anderes finden würde.

Doch jetzt mussten sie sich beeilen und sich schnell umziehen, sonst würde Quirin die Hochzeit seines Zwillingsbruders verpassen. Bevor sie abfuhren, ließ Luise noch einmal ihren prüfenden Blick über alles schweifen. Sie war zufrieden mit ihrem Werk. Und wer weiß, vielleicht würde sie ja heute Abend den Brautstrauß fangen?

 

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …

oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

 

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst. 

 

  • Wenn du einen eigenen Blog hast:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen

 

  • Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
    Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
    Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest. 

 

  • Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
    Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel. 

 

 

 

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand

 

Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.

Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.

 

Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

Alle Beiträge der Mai-Schreibwerkstatt in der Übersicht

 

Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert: 

 

Datum Name Titel Link
    1. 03.05.2025 mein eigener Beitrag … Best Friends https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-mai-2025/
    2. 06.05.2025 inge_wolle https://www.instagram.com/p/DJUiumiItuR/
    3. 09.05.2025 bewusst_so_sein https://www.instagram.com/p/DJa6aEjI0C1/
    4. 11.05.2025 dasskizzenbuchprojekt https://www.instagram.com/p/DJgfuVcIHHY/
5. 12.05.2025 Rosi (Roswitha) Böhm Blau – Wie Watt’n Himmel https://gedankenteiler.de/wattn-himmel
hier könnte dein Name stehen 🙂

 

 

Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.

 

Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen

Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat

wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.