Mein #12von12 im November 2024

Mein #12von12 im November 2024

Heute ist wieder 12 von 12-Tag. Nach alter Bloggertradition, die von  #draußennurkännchen, vor ein paar Jahren wiederbelebt wurde, verbloggt man am 12. eines Monats 12 Bilder aus seinem Alltag.

 

Heute war es ein ganz normaler Arbeitstag …

 

und hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

Ein Teil meiner Morgenroutine: mein frisch gepresster Selleriesaft zur täglichen Leberentspannung … im Winter schmeckt er bitterer als im Sommer … doch ich bleibe ihm treu

 

Auf dem Weg zum U-Bahnhof begrüße ich jeden Morgen die Bäume am Straßenrand … bald fegt ein Sturm bestimmt alle seine Blätter herunter … doch noch halten sie 😉

 

ich liege heute gut in der Zeit … und die Bahnhöfe und Züge sind noch fast leer …

 

jeden Morgen Umstieg am Bahnhof Zoo … innerlich pfeife ich oft das Lied von Udo Lindenberg dazu … Entschuldigen Sie, ist das hier der Sonderzug nach Pankow …

 

Im Herbst versammeln sich die Krähen auf den Dächern und kreisen dann laut kreischend über den Schulhof …

 

… noch ist es ansonsten hier auf dem Schulhof ruhig … die 700 Teens liegen um diese Uhrzeit wahrscheinlich noch im Bett … denn die Schule beginnt bei uns erst um halb 9 …

 

Während der Arbeit war 12von12 aus meinen Gedanken verschwunden … hier hätte jetzt auch ein Bild von einem vollen Schreibtisch sein können … doch hier spiegelt sich einfach nur eine volle U-Bahn, die mich wieder nach Hause bringt.

 

wie schön, dass ich mich immer wieder aufs Neue aufs Nach-Hause-Kommen freue … in diesem Sommer hat unsere Haustür auch einen neuen Anstrich erhalten. Aus Hellgrau ist dunkelbraun geworden … daran muss ich mich erst noch gewöhnen …

 

Und wie schön, wenn der Briefkasten nicht nur Rechnungen, sondern auch schöne Bücher hergibt … dieses Mal ist es das neuste Buch meiner Buchschreib-Mentorin Yvonne Kraus

 

In den letzten Wochen habe ich an der Volkshochschule einen Ukulele-Crash-Kurs absolviert … nun liegt sie neben meinem Schreibtisch und auch heute habe ich das neu gelernte wieder geübt … eine Musikmeisterin werde ich wohl nicht, doch Spaß macht es trotzdem … außerdem ist man ja nie zu alt, um mit etwas Neuem zu beginnen …

 

Im Herbst und Winter liebe ich es vor allem, mich mit einem Buch in die warme Badewanne zu legen … mein liebster Leseort … so kann ich perfekt entspannen …

 

Seit Wochen höre ich zum Einschlafen derzeit wundervolle Frequenzmusik … manchmal zur Heilung, manchmal zur Entspannung … heute versuche ich es mal mit dem Kreieren von Wundern …

 

Das war ein kleiner Einblick in meinen ganz normalen Arbeitsalltag, wenn ich nicht selbständig arbeite. Mein Brotjob, der mir Spaß macht und mir die Freiheit gibt, in der restlichen Zeit meinen anderen Freuden wie Jin Shin Jyutsu oder Schreiben oder Bücher gestalten nachzugehen.

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis in vier Wochen Pause – am 12. Dezember nehme ich dich dann wieder mit in meinen Alltag.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt. Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Mein #12von12 im Oktober 2024

Mein #12von12 im Oktober 2024

Nach 14 Monaten Pause wird es für mich Zeit, dass ich die alte Bloggertradition 12 von 12 von #draußennurkännchen, bei der man am 12. eines Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, wieder aufnehme. Zumal ich dies auch auf meiner To-want-Liste bis Ende des Jahres steht.

 

In den letzten Jahren fahre ich Mitte Oktober gerne ein Wochenende zu meiner Cousine in meine gefühlte alte Heimat nach Zittau.

Dieses Jahr jährt sich am 15.10. der Todestag meiner Mutter zum 20. Mal – für mich ein besonderer Anlass, um wieder bei ihr auf ihrem Hof – von mir liebevolle Villa Büllerbü genannt – in Mittelherwigsdorf im Zittauer Gebirge vorbeizuschauen.

Das Besondere auch: Bei der heutigen Bilderauswahl standen mir drei ihrer vier Kinder zur Seite und halfen mir bei der schwierigen Entscheidung, welche der vielen Bilder es in die TOP 12 schaffen.

Und hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

Bild 1 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

Morgens nach dem Aufstehen muss ich erst einmal die Treppe runter zu den anderen …

 

Der Bild aus dem Küchenfenster in die Weite lässt noch die letzten lauen Abende im Garten erahnen … und wie schön: die Sonne steigt hinter den Bergen in die Höhe und scheint …

 

Bild 3 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

Bevor dieses alte Gutshaus zwei 6-köpfigen Familien + Großmutter und einer Schar von Tieren – hier leben zwei Esel, viele Hasen, Hühner, Katze und Ziegen – ein Dach über dem Kopf gaben, glich es nach jahrelangem Leerstand als Schandfleck des Dorfes. In jahrelanger Arbeit wurde es größtenteils in Eigenleistung von den zwei Familien mit natürlichen Materialien wieder aufgebaut und saniert und ist heute ein Schmuckstück. Ein schöner gemeinschaftlicher Treffpunkt mit einem Zirkusprojekt, wo übers Jahr das Projekt der Offene Hof oder im Sommer das Sommercamp Villa Kunterbunt stattfinden. Doch wie auf jedem Hof geht auch hier die Arbeit nie aus … zwei Scheunen wollen noch saniert und wiederaufgebaut werden – ein Lebensprojekt.

 

Bild 4 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

Nach dem Frühstück geht es los … der erste Halt des Tages führt uns auf den Friedhof zum Grabstein meiner Tante, meiner Großeltern und meiner Mutter, deren Name nicht auf dem Stein steht, weil ihre Beerdigung vor 20 Jahren eine besondere Geschichte trägt …

 

Bild 5 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

Die Jüngste meiner Cousine entdeckt auf der Friedhofswiese die ersten Fliegenpilze … wir begegnen an diesem Tag später im Wald noch vielen Fliegenpilz-Familien – wir haben sie alle fotografiert, doch dieser wurde von den Kindern auserkoren, um sich hier bei 12von12 als Vertreter seiner Gattung als Prachtexemplar zu präsentieren …

 

Bild 6 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

vom Friedhof ging es weiter zum Lieblingsberg meiner Mutter – dem Hochwald im Zittauer Gebirge – der Aufstieg ist auch dieses Mal alles andere als leicht – steile Wege führen nach oben … gerne bleiben wir zum Fotografieren von Fliegenpilz-Familien stehen und machen zwischendurch eine Pause zum Verschnaufen …

 

Bild 7 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

… die Beine der Kleinen machen immer wieder schlapp und sie rufen immer öfter: wann sind wir denn endlich da … da erscheint kurz vor dem Aufstiegsende im typischen Oberlausitzer Dialekt das Werbeschild der Hochwaldbaude mit der Einladung: kumm ock ruff …

 

Bild 8 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

Geschafft ! – die letzten Meter bis zum Gipfelkreuz sind auch erklommen und wir werden mit einem traumhaften Rundumblick in die Berge belohnt … Hier an diesem Kreuz mit seiner Inschrift haben wir vor 20 Jahren meiner Mutter ihren letzten Willen erfüllt. „Einer trage des anderen Last“ ist dabei ein passendes Motto.

 

Bild 9 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

Nach dieser Anstrengungsleistung hatten wir uns eine Einkehr verdient. Im neueröffneten Cafe Praha in Zittau stärkten wir uns mit heißer Schokolade und tschechischen Kuchenspezialitäten und die Wärme kroch wieder in unsere Glieder.

 

Bild 10 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

Bei unserer Rückkehr auf den Hof begrüßten uns die Esel mit lauten Rufen und Taki ließ sich sogar beim Essen fotografieren …

 

Bild 11 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

morgens Treppe runter, ging es nun wieder die Treppe hinauf … bevor der erste Frost kommt, hatte meine Cousine am Abend zuvor schon mal alle Kürbisse ins Haus geholt. Wie im Spalier liegen sie jetzt zum Nachreifen bereit und heißen jeden Besucher willkommen. Eine reiche Erntezeit … zum Abendbrot gab es gleich mal die ersten Kürbisspagetti … das war lecker.

 

Bild 12 Blogartikel 12von12 im Oktober 2024

Nachdem wir heute im Wald so vielen unterschiedlichen Pilzarten und -farben, von fliegenpilzrot, bis orange, lila und braun, begegnet sind, hat sich dieser Glückkleeblatt-Pilz besonders in unsere Herzen geschlichen und bekommt als Glücksbringer hier den letzten freien Platz von 12von12 im Oktober 2024.

 

Das war ein kleiner Einblick von meiner kleinen Reise ins Zittauer Gebirge … anlässlich des 20. Todestages meiner Mutter. Sie hätte bestimmt auch große Freude an dieser Wanderung gehabt.

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis in vier Wochen Pause – am 12. November nehme ich dich dann wieder mit in meinen Alltag.

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt. Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Ich freue mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt.

Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

 

Tag 14 des Blog-Adventskalender 2023

Tag 14 des Blog-Adventskalender 2023

Das 14. Türchen im Blog-Adventskalender

In zehn Tagen ist schon Heiligabend. In diesem Jahr rast die Zeit so schnell und hopp hopp, schon steht der Weihnachtsmann bei manchem vor der Tür und lässt die Kinderaugen leuchten.  

Hast du schon alle Geschenke zusammen, schon die Weihnachtspost auf den Weg gebracht? Irgendwie ist es jedes Jahr das Gleiche. Erst denkt man, es ist ja noch lang hin bis zum Weihnachtsfest und dann will alles noch ganz schnell vollendet, gebacken, sortiert, abgeschickt, verpackt oder gekauft werden.

Heute möchte ich dich einladen, zwischendrin innezuhalten, dich entspannt bei einem Tee oder Kaffee, mit oder ohne Plätzchen, zurückzulehnen und dich auf meine kleine 4-Wort-Story einzulassen. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.  

 

Vor ungefähr zehn Jahren schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu und bat mich, ihr mit diesen Worten eine kurze Geschichte zu schreiben. Das war für mich eine große Herausforderung, denn ich war damals fest davon überzeugt, dass ich gar nicht schreiben könne. Jeden Abend schickte ich sie ihr als kleine Bettgeschichte. Es wurde unser kleines Ritual zum Innehalten. Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen. Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch einmal auszuprobieren. Lass dich gerne davon inspirieren.

 

 

Eine 4-Wort-Story

 

Immer wenn ich in meiner Erinnerung in meine Kindheit zurückkehre, sehe ich sie vor mir: Königin Beatrice, wie sie sich mit ihren langen dünnen Fingern durchs Haar streicht, welches in leichten Wellen goldbraun bis auf ihre Hüften fällt.

Sie war die Lieblingstante meiner Freundin Annabel, die mit mir in die gleiche Klasse ging. Annabel hatte mir schon viel aus dem fernen Land erzählt, aus dem sie und ihre Mutter geflohen waren, doch nie warum.

Dort gab es wildwachsende übergroße Bäume bis in den Himmel und deren Äste waren alle miteinander verbunden. Es gab nur ganz wenige Stellen, wo man direkt von der Erde aus ein Stückchen Himmelsblau sehen konnte. Doch Annabel hatte schon früh gelernt, auf ihre ganz eigene Art in die höchsten Spitzen der Bäume zu klettern, somit hatte sie immer den schönsten Ausblick in den Himmel und über das ganze Land. Die Landschaft war berauschend. Von dort sah sie den schönen Palast, den ihr Großvater aus Liebe zu seiner Frau erbauen ließ. Der Palast hatte 8 Türme und jeder hatte eine eigene Farbe und Form. Sie waren in alle 8 Himmelsrichtungen ausgerichtet und durch eine Lichtmauer mit den Hüter der Kräfte der Richtungen verbunden.

Der alte König hatte schon vor vielen Jahren seine Macht an seine älteste Tochter Beatrice übergeben, da er sich ausschließlich um seine Frau kümmern und sie verwöhnen wollte. Seitdem hatte sich vieles im Land der Berge voller Bäume gewandelt. So wohlwollend und mitfühlend der König sein Land regiert hatte, waren nun noch die musischen Kräfte von Königin Beatrice dazugekommen. Immer wenn sie anfing, Lieder zu singen, fingen die Pflanzen überall an zu tanzen und zu wachsen. Es entstanden immer mehr neue Sorten und das ganze Land war herzensüberfüllend am Blühen und Strahlen.

Cecile, die Mutter von Annabel und kleinere Schwester von Beatrice hatte das Gefühl, dass sie gar nichts zu dieser Schönheit beizutragen hätte, denn sie war ja immer nur kletternd in den Bäumen unterwegs. Doch dann begegnete sie Gabriel. Beatrice hatte ihn aus Europa ins Land der Berge voller Bäume geholt. Er war der jüngste Biologieprofessor an der Universität in Rom und sollte Beatrice dabei helfen, all die Pflanzen in ihren Wäldern zu bestimmen.

Jeden Morgen ging er mit seiner Kamera und seinen Büchern los in die Wälder und war überwältig von all der Schönheit und Pracht, die er sah. Cecile war wie so oft alleine in den Astkronen der Bäume unterwegs und als er an diesem golden schimmernden Sommertag gerade versuchte, einen Blick in den Himmel zu werden, trafen sich ihre Augen.

Er sah das schönste funkelnste Grünblau, was er je gesehen hatte und der Augenblick blieb stehen. Er war so verzaubert, dass er nicht darauf achtete, wo er hintrat und so stolperte er über eine Luftwurzel und fiel hin. Cecile, die das sah, ließ sich an einer langen Liane vom Baum herab und eilte ihm zu Hilfe. Um sie herum strahlte das goldene Licht und der gesamte Boden war so übervoll mit wundervollen und heilenden Pflanzen – Minze, Myrrhe, Salbei, Lavendel, Vergissmeinicht – es duftet so betörend.

So saßen sie in diesem Reigen von schöner Natur, verbunden miteinander und ahnten nicht, dass dieser Moment ihr Schicksal werden würde. Denn Gabriel erinnerte sich auf einmal, was er sich in frühen Jahren vor seinem Beginn des Studiums in Rom einst geschworen hatte. Er wollte gutes für die Welt tun, doch er hatte damals noch keine Idee was es sein könnte.

Nun in diesem Schauspiel von Blühen und Wachsen wusste er, was er entwickelt wollte: ein Zaubergemisch in dem all diese Gerüche und Heilkräuter für jeden Menschen zugänglich wären. Er begann von jeder Sorte jeder Pflanze ein Teil mit sich zu nehmen und begann in seinem Labor, diese auserlesende Sammlung zu mischen.

Er nannte dieses Zaubergemisch Cecila, nach der Frau, die ihn so verwunschen hat, dass er sich in ihrer Gegenwart immer in Zeit und Raum verlor. Er überlegt, wie er dieses Zaubergemisch mit all seinen heilsamen Gaben allen Menschen zugänglich machen könnte. In seinem Studium hatte er gelernt, dass die Aufnahme über die Mundhöhle eine der effektivsten Möglichkeiten war, Dinge dem Körper zuzuführen. Mit einem kleinen Tiegel, der das Zaubergemisch enthielt, ging er zu Cecile, um sich mit ihr zu beraten.

Nachdem er ihr ausführlich alle seine Visionen erzählt hatte und sie die Creme probiert hatte, war Cecile außer sich vor Begeisterung und Freude darüber, was sie gehört hatte. Sofort wollte sie mit Gabriel zu ihrer Schwester eilen, um ihr diese neue Idee zu verkünden.

Doch Beatrice war gar nicht erfreut zu hören, dass Teile und Pflanzen ihres Landes abgeschritten werden sollten. Sie wollte alles so ursprünglich erhalten wie es war. Sie war schon alleine nur über die Idee so erboßt, dass sie Cecile mit ihrer neuen Liebe Gabriel des Landes verwies. So kamen sie nach Europa.

Gabriel nutzte all sein neues Wissen und entwickelte für seinen Arbeitgeber eine neue Zahnpasta. Sein Traum von einem Zaubergemisch ging zwar damit nicht in Erfüllung, doch besser mit einer Kräuterzahnpasta für die Heilung von Menschen sorgen, als gar nichts…

Mit Cecilia war auch ihre kleine Tochter Annabel mit nach Deutschland gekommen. Annabel war das Kind einer unüberlegten Nacht und bis auf Beatrice und dem alten König wusste niemand, dass es sie überhaupt gab.

Als sie geboren wurde, durfte sie sich im Königreich nur in den Türmen aufhalten und niemals in die Berge voller Bäume gehen. Niemand sollte von diesem Geheimnis hinter den Königsmauern erfahren.

Für Annabel war die Flucht nach Deutschland eine Befreiung. Hier durfte sie alles. Sie war frei und es gab so vieles für sie zu entdecken. Das einzige was sie vermisste, war die Liebe ihrer Großeltern und ihre Lieblingstante Beatice mit ihren schönen Gesängen.

Cecile konnte es kaum mit ansehen, wie Annabel abends heimlich in ihre Kissen weinte, aus Heimweh zu ihrer Familie. Irgendwann nahm sie all ihren Mut zusammen und schrieb einen Brief an ihre Schwester Beatrice, indem sie ihr den Zustand von Annabel beschrieb und sie bat, nach einer Lösung für alle zu suchen.

Einige Monate später war es ein großer Moment als Post aus dem Land der Berge voller Bäume kam. Beatrice hatte beschlossen, dass sie sich dieses ferne Europa mit eigenen Augen anschauen will und im Sommer nach Deutschland käme.

So kam es, dass ich damals die Bekanntschaft mit Königin Beatrice, der Lieblingstante meiner Freundin Annabel machte. Nie habe ich eine schönere bezaubernde Frau gesehen und jedes Wort, welches sie sprach, war wie ein Lied, die wie eine Melodie durch die Straßen zog. Die Menschen öffneten ihre Herzen, fielen sich in die Arme und auch die Pflanzen fingen an zu tanzen.

Am letzten Abend ihres Besuches gab Cecile zu Ehren ihrer Schwester einen öffentlichen Empfang. Es kamen so viele Menschen in ihren Garten und das erste Mal war auch Gabriel mit dabei. Beatrice nahm ihn zur Seite und sagte zu ihm: „jetzt verstehe ich deine Vision“ und gab ihm die Erlaubnis, sich aus dem Land der Berge voller Bäume jene Pflanzen zu nehmen, die er für seine Zahnpasta bräuchte, denn damit würde sich die Verbindung beider Völker stärken und die Trennung heilen.

Gabriel sah sie überrascht an: „Das würdest du tun?“ und Beatrice antwortet: „Für meine liebste Annabel, doch vor allem auch für das liebevolle Miteiander aller Menschen würde ich alles tun“.

Mittlerweile lebt Annabel wieder im Land der Berge voller Bäume. Doch jedes Mal wenn ich mir die Zähne putze muss ich an sie und ihre Großmutter, Königin Beatrice, denken.

Wenn du Lust auf noch mehr 4-Wort-Story hast, findest du weitere Storys hier in meinem Blog oder in meinem Buch.

 

 

 

Türchen 14 – eine Haiku-Trilogie

 

Zum Schluss habe ich noch ein kleine Haiku-Trilogie aus der Schreib-Kreativ-Challange von Susanne Heinen für dich – einfach weil alle drei Bilder so wundervoll sind und ich mich nicht für eins von ihnen entscheiden konnte 🙂

 

 

 

 

 

Ich wünsche dir eine lichtvolle Zeit.

 

Dies ist ein Blogbeitrag im Rahmen des Blog-Adventskalenders 2023. initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen24 magische Tage voller inspirierender Geschichten, kreativer Ideen und festlicher Stimmung.

 

 

Diesen Blogbeitrag widme ich meinem Papa, der heute 85 Jahre alt wird. Lieber Papa, von Herzen alles Liebe dir.  

 

Tag 3: Von der Freundschaft – Blog-Adventskalender 2023

Tag 3: Von der Freundschaft – Blog-Adventskalender 2023

Von der Freundschaft

Zur Freude gehört auch immer die Freundschaft. Sie sind wie Geschwister, die das Leben bereichern, tragen, halten. Doch was, wenn Freunde wegziehen oder gar ganz aus dem Leben verschwinden? Das reißt oft ein Loch, schmerzt, es bleiben nur die schönen Erinnerungen zurück. In den letzten Jahren mit all den erlebten Lockdown-Herausforderungen haben sich viele Freundschaften verändert. 

Für mich war es eine Zeit, mir selbst die beste Freundin zu werden. Damit stand ich nicht allein und es bildeten sich nach und nach neue Freundschaften. 

Die winterliche Adventszeit ist ein wunderbarer Zeitpunkt: Zum Innehalten, zum Hinschauen, zum Geschenke an liebe Freunde basteln oder vorbereiten, zum sich bei Freunden zu bedanken, sich mit ihnen zu verbinden, auszutauschen, im Kreise von Gleichgesinnten sich Zeit zu schenken. Doch kann es auch die Zeit sein, um zu überprüfen, wo gibt es Einbahnstraßen-Beziehungen, die du vielleicht nur aus lauter Gewohnheit hältst oder die dein Bild oder deine Wünsche an eine Freundschaft nicht mehr erfüllen. 

 

Das ist das Türchen 3 des Blog-Adventskalender 2023. In diesem Beitrag geht es um die Freundschaft, um deine Verbindung zu dir selbst und deine Verbindungen nach außen.

Wie kannst du dir die beste Freundin oder der beste Freund werden? Was sind deine Prioritäten, deine Werte? Was macht für dich eine gute Freundschaft aus?

 

Hier findest du drei Gedanken zur Freundschaft als Anregung.

 

 

 

Gedanke I – Freundschaft

 

» Nicht der tägliche Kontakt macht eine Freundschaft aus, sondern die Gewissheit, dass man sich aufeinander verlassen kann. «

 

Es gibt einige wenige Menschen, bei denen es egal ist, wie viel Zeit zwischen dem letzten Kontakt lag, ob am Telefon oder Vis-à-vis, sofort ist ein warmes wohliges Gefühl da und der Gesprächsfaden spinnt sich wie von selbst weiter. Da gibt es kein Fremdeln, keine Erklärungen, warum, weshalb, wieso man nicht … die Freude schwingt sofort in der Stimme, so als ob das letzte Mal erst gestern gewesen wäre. Das sind für mich die stillen Freunde, die für mich oft nicht jederzeit erreichbar sind, die jedoch tief in meinem Herzen wohnen, weil ich weiß, dass ich ihnen wichtig bin und sie an mich denken.

 

» Jeder sollte jemanden haben, mit dem er nicht normal sein muss. «

 

 

 

 

Gedanke II – Grundlage einer Freundschaft

Genauso wie eine Beziehung fällt einem auch eine Freundschaft nicht einfach so in den Schoß. Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und gemeinsame Werte oder Ziele. Wie schön, wenn es gelingt, Freundschaften aus dem Kindesalter bis ins hohe Alter zu pflegen. Oft haben diese Freundschaften Höhen und Tiefen überlebt. Doch wenn nicht, was brauchst du für eine gute Freundschaft? Hast du dir darüber schon einmal Gedanken gemacht? Wenn nicht, nimm dir ein Blatt Papier und fang an. Schreib alles auf, was für dich für eine gute Freundschaft wichtig ist. Zur Inspiration findest du hier ein Beispiel:

 

 

» Immer die Wahrheit zu sagen, bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, dafür aber die Richtigen. « John Lennon

 

 

 

 

Gedanke III – Wortspielerei

 

 

 

 

» Nicht jeder, der freundlich tut, ist gleich dein Freund. «

 

 

Dieses Gedanken-Trio über die Freundschaft ist ein Auszug aus meinem neusten Buch:

LICHTE FUNKEN aus dem Umaniversum.

Wenn es dich anspricht oder du mehr Texte von mir lesen möchtest, schau gerne auf meine Seite oder komm direkt im Umaniversum vorbei.

 

 

» Freunde sollte der Mensch schon haben, sonst wird es wirklich kalt in der Welt. «  Elke Heidenreich

 

 

 

 

Türchen 3 – ein Haiku für dich

 

Zum Schluss habe ich noch ein kleines Haiku für dich.

 

 

Ich wünsche dir einen wundervollen 1. Advent und eine lichtvolle Zeit.

 

Dies ist ein Blogbeitrag im Rahmen des Blog-Adventskalenders 2023. initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen24 magische Tage voller inspirierender Geschichten, kreativer Ideen und festlicher Stimmung.

 

 

1/365 im Jetzt!-Labor November 2023

1/365 im Jetzt!-Labor November 2023

In diesem Jahr öffne ich meinen Fotofundus, denn seit Jahren ist die Fotografie neben dem Schreiben und Gestalten von Büchern eine meiner liebsten Leidenschaften, die mich täglich begleitet. Seit einer Reise nach Australien im Jahr 2007 ist mein Kameraauge aktiv und mein innerer Ästhet zoomt gerne meine Umgebung nach wunderbaren und/oder ungewöhnlichen Motiven ab.
Schon im letzten Jahr hat mich dabei die von Susanne Heinen auf Instagram ins Leben gerufene #farbkreisreise – mehr Farbe ins Grau – inspiriert. In diesem Jahr werde ich meine 1/365 mit ihrer Aktion miteinander verbinden.
Hier findest du alle Bilder der Aktion aus dem Monat November zur Farbe GRAU:
1/365 im Jetzt!-Labor Oktober 2023

1/365 im Jetzt!-Labor Oktober 2023

In diesem Jahr öffne ich meinen Fotofundus, denn seit Jahren ist die Fotografie neben dem Schreiben und Gestalten von Büchern eine meiner liebsten Leidenschaften, die mich täglich begleitet. Seit einer Reise nach Australien im Jahr 2007 ist mein Kameraauge aktiv und mein innerer Ästhet zoomt gerne meine Umgebung nach wunderbaren und/oder ungewöhnlichen Motiven ab.
Schon im letzten Jahr hat mich dabei die von Susanne Heinen auf Instagram ins Leben gerufene #farbkreisreise – mehr Farbe ins Grau – inspiriert. In diesem Jahr werde ich meine 1/365 mit ihrer Aktion miteinander verbinden.
Hier findest du alle Bilder der Aktion aus dem Monat Oktober zur Farbe BRAUN:
1/365 im Jetzt!-Labor September 2023

1/365 im Jetzt!-Labor September 2023

In diesem Jahr öffne ich meinen Fotofundus, denn seit Jahren ist die Fotografie neben dem Schreiben und Gestalten von Büchern eine meiner liebsten Leidenschaften, die mich täglich begleitet. Seit einer Reise nach Australien im Jahr 2007 ist mein Kameraauge aktiv und mein innerer Ästhet zoomt gerne meine Umgebung nach wunderbaren und/oder ungewöhnlichen Motiven ab.
Schon im letzten Jahr hat mich dabei die von Susanne Heinen auf Instagram ins Leben gerufene #farbkreisreise – mehr Farbe ins Grau – inspiriert. In diesem Jahr werde ich meine 1/365 mit ihrer Aktion miteinander verbinden.
Hier findest du alle Bilder der Aktion aus dem Monat September zur Farbe königliches PURPUR:
1/365 im Jetzt!-Labor August 2023

1/365 im Jetzt!-Labor August 2023

In diesem Jahr öffne ich meinen Fotofundus, denn seit Jahren ist die Fotografie neben dem Schreiben und Gestalten von Büchern eine meiner liebsten Leidenschaften, die mich täglich begleitet. Seit einer Reise nach Australien im Jahr 2007 ist mein Kameraauge aktiv und mein innerer Ästhet zoomt gerne meine Umgebung nach wunderbaren und/oder ungewöhnlichen Motiven ab.
Schon im letzten Jahr hat mich dabei die von Susanne Heinen auf Instagram ins Leben gerufene #farbkreisreise – mehr Farbe ins Grau – inspiriert. In diesem Jahr werde ich meine 1/365 mit ihrer Aktion miteinander verbinden.
Hier findest du alle Bilder der Aktion aus dem Monat August zur Farbe CYAN:
1/365 im Jetzt!-Labor Juli 2023

1/365 im Jetzt!-Labor Juli 2023

In diesem Jahr öffne ich meinen Fotofundus, denn seit Jahren ist die Fotografie neben dem Schreiben und Gestalten von Büchern eine meiner liebsten Leidenschaften, die mich täglich begleitet. Seit einer Reise nach Australien im Jahr 2007 ist mein Kameraauge aktiv und mein innerer Ästhet zoomt gerne meine Umgebung nach wunderbaren und/oder ungewöhnlichen Motiven ab.
Schon im letzten Jahr hat mich dabei die von Susanne Heinen auf Instagram ins Leben gerufene #farbkreisreise – mehr Farbe ins Grau – inspiriert. In diesem Jahr werde ich meine 1/365 mit ihrer Aktion miteinander verbinden.
Hier findest du alle Bilder der Aktion aus dem Monat Juli zur Farbe MAGENTA:
Mein #12von12 im Juli 2023

Mein #12von12 im Juli 2023

Nach der alten Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, war ich heute unterwegs. Hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

Seit 3 Wochen bin ich in einer medizinischen Reha-Maßnahme. Hier im „blauen Salon“ finden viele der Achtsamkeits- oder Entspannungsgruppen wie auch Gesprächskreise statt.

 

Ein großer Teil des Wochenprogramms besteht aus Mobilitätsaktivierungen … jeder hat seine eigene Matte und meine steht meist griffbereit in der Ecke …

 

In diesem ganzheitlichen Konzept wird gutes, gesundes Essen großgeschrieben. Daher steht ab Woche 4 therapeutisches Kochen auf dem Programm und die Patienten kochen basische Gerichte für alle … heute gab es aufgrund der Verabschiedung einer Gruppe als Ausnahme mal nicht basischer Kuchen zum Nachtisch 🙂 … auch das muss sein …

 

Bei der Verabschiedung gab es nicht nur Geschenke für die super freundlichen Klinikmitarbeiter, sondern auch wunderbar duftende Blumen aus dem Garten …

 

Nicht immer läuft alles rund, so kam es heute nach der Verabschiedung zu einem kleinen Gruppen-Clash. Danach brauchte ich erst einmal ein paar Runden alleine auf dem Flur zum Verdauen …

 

Auch hier gibt es einen Feierabend. Immer wenn ich an diese im Eingang des Gebäude stehenden Sessel vorbeikomme, muss ich an die ZDF-Werbung denken. Manchmal sind sie mir ein willkommener Rückzugsort in Anwendungspausen …

 

Nach dem Clash empfahl mir die Klinik-Chefärztin, ich solle mir heute noch etwas Gutes tun … ich kam bei Oxfam vorbei und fand dort diese beiden schönen Buch-Seelentröster für mich …

 

mit dem Fahrrad gings danach weiter nach Hause. Mein Magenta-Auge ist in diesem Monat geschärft – es ist die Farbe in der #Farbkreisreise von Susanne Heinen – und ich entdecke dieses streetArt-Motiv an einer Häuserwand …

 

Beim Pilates-Training ging es dann darum, nicht von der Rolle zu kippen … straffes Core-Training … doch glücklich zufrieden verlasse ich danach die Praxis …

 

Zu Hause erwartet mich dann eine Portion selbstgemachtes Heidelbeer-Mango-Drachenfrucht-Eis … es ist Sommer !!! es ist mein erster Eis-Versuch.

 

… ich brauche nicht lange … und der Teller ist leer … mhhhh lecker war es …

 

Zur Nacht entdecke ich noch ein schönes Zitat … einen Dank an Thomas Mann … ich fühle mich verstanden …

Das war ein kleiner Einblick in meinen derzeitigen Klinikalltag … Heute ist Halbzeit und ich bin guter Hoffnung, dass nach den 6 Wochen die Narbe auf meinem Rücken wieder besser verheilt ist und ich mich wieder mehr ohne Schmerzen bewegen kann …

Sorry für die Bildqualität … nächsten Monat ist es wieder besser … ich drücke jetzt einfach trotzdem auf Veröffentlichen 🙂

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis zum nächsten Mal von #12von12 Pause – doch bald nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: #12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.