Mein #12von12 im November 2022

Mein #12von12 im November 2022

Nach der alten Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, fällt mir auch dieses Mal die Auswahl meiner Bilder nicht leicht. Doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

Auch in diesem Monat begleitet mich weiter meine tägliche Selleriesaft-Morgenroutine …

 

Jedes Jahr im November wird der NaNoWriMo ausgerufen … es ist der Schreibermonat des Jahres, an dem täglich an einem Projekt geschrieben wird. In diesem Jahr bin ich fast täglich um 7:00 UND um 8:00 bei Schreibgruppen dabei … so auch heute

 

Zwischen Schreiben und Workshop noch schnell das Gästezimmer herrichten …

 

Auf gehts zum Workshop, da überall Schienenersatzverkehr ist, nehme ich eine andere Route … bei diesem Bahnhof denke ich immer an einen Theatervorhang … gleich beginnt das Spektakel und die U-Bahn fährt ein …

 

Wieder aus der Röhre aufgetaucht, tanzen diese Zwei ganz friedlich in zwanzig Meter Höhe am Schäfchenwolkenhimmel … unter ihnen auf dem Hermannplatz pulsiert das Leben …

 

Ich laufe einen Umweg und habe Glück: ich erwische noch die letzte Spinattasche – hier komme ich nur einmal im Monat hin und oft sind sie um diese Uhrzeit schon aus …

 

Einmal im Monat ist Homöopathie-Workshoptag. Heute dreht sich alles um Apis und die Wespe … mit all ihren Heilwirkungen …

 

Ich hatte es auf dem Hinweg von weitem schon gesehen … doch in der Pause wird es zur Wahrheit: heute kein Eis. Die Eisdiele hat sich schon in den Winterschlaf verabschiedet …

 

Beim Pausenbummel die Straße entlang, entdecke ich wieder einmal die Alltagskunst von SO36 …

 

nach dem Workshop ist es schon dunkel und die Bürgersteine werden langsam hochgeklappt … die Draußensitzsaison ist vorbei …

 

Um den Schienenersatzverkehr wieder zu umfahren, nehme ich eine neue Strecke und blicke entsetzt an die Decke … Berlin ist eine einzige Baustelle … mich wundert es schon, dass noch nichts passiert ist …

 

Ich lande wieder gut zu Hause, schreibe noch eine Weile an Texten und am Ende des Tages ein letzter Blick an die Decke … Zahlenmagie … Guten Nacht und schöne Träume …

 

 

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Dezember kurze Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: #12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Mein #12von12 im September 2022

Mein #12von12 im September 2022

Auf dieser Seite ist es gerade ein wenig stiller, da anderes gerade im Vordergrund steht, doch #12von12 lasse ich nicht mehr ausfallen …

Bei #12von12 – einer alten Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, fällt es mir auch dieses Mal schwer, mich für 12 Bilder zu entscheiden … doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

Nach meiner Morgenroutine von Ölziehen, frisch gepresstem Selleriesaft, Frühstücks-Smoothie mixen, Zähneputzen, duschen, anziehen … trete ich aus dem Haus in den Tag und: Es ist noch dunkel und der Mond grinst mir frech ins Gesicht … vor 4 Wochen schien hier noch die Sonne.

 

 

wenn die Anschlüsse klappen, liege ich gut in der Zeit und komme pünktlich in der Schule an …

 

 

Fuchs 8 ist gerade meine U-Bahn-Morgenlektüre … sehr empfehlenswert … auf wenigen Seiten in wunderbarer (und herzlich skurril geschriebener) Sprache, die zum Schmunzeln anregt, lese ich Erlebnisse aus dem Leben eines weisen Tieres …

 

Kaum ist die U-Bahn aus dem Tunnel raus, sehe ich in die Morgendämmerung … der „Telespargel“ grüßt aus der Ferne … immer noch umsteigen … die Baustelle auf der U2 hält an …

 

… die Arbeit flutscht … heute ist die Schülerstatistik fürs neue Schuljahr dran … in Teamwork kommen wir gut voran … und erreichen unser Ziel vorfristig. Es darf auch leicht gehen.

 

Nach 2 Monaten Warten habe ich heute endlich meinen Termin beim Bürgeramt: als in einer Schule Angestellte, benötige ich ein erweitertes Führungszeugnis. Nach 5 Minuten bin ich wieder draußen.

 

und als ich das Bürgeramt verlasse, staune ich über dieses Bild: geduldig Wartende …

 

Nach einem Jahr Gesprächskreis gebe ich – für alle überraschend – heute meine „Vollendungs“runde bekannt. Das A…-wort wird nicht erwähnt. Ich fahre noch einmal verbal meine Ernte ein … und sage DANKE für alles, was ich hier erleben und teilen durfte.

 

Auf dem Rückweg nach Hause badet ein Taubenpaar lustig tanzend auf dem Bahnsteig in einer Pfütze.

 

Morgens gab es schon frisch gepressten Selleriesaft, zum Frühstück einen leckeren Detox-Leberreinigungssmoothie … jetzt zum Abendbrot ist Spinatsuppe dran … heute ist mein erster von neun Leberreinigungstagen, die ich von Jeannine Gashi begleitet, zelebriere. Ich bin so dankbar, dass ich wieder mit dabei sein kann … sie ist so eine wunderbare Challange-Begleiterin. …

 

Zum Abschluss dieses vollen Tages tauche ich noch einmal ins homodea-hub-Universum ein und tanke mit offenen Augen und Ohren in neues Human-Design-Wissen bei Anke Baumgart ein.

 

Seit 04:45 bin ich auf den Beinen, klappe nun zufrieden und glücklich meine Augen zu … und träume etwas Schönes 🙂

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Oktober kurze Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: #12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Mein #12von12 im August 2022

Mein #12von12 im August 2022

Auf dieser Seite ist es gerade ein wenig stiller, da anderes gerade im Vordergrund steht, doch #12von12 lasse ich auch dieses Mal nicht ausfallen …

Bei #12von12 – einer alten Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, fällt es mir auch dieses Mal schwer, mich für 12 Bilder zu entscheiden … doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

Wie jeden Morgen … eine Portion Selleriesaft – frisch gepresst – mein Körper dankt mir sehr dafür … und ich merke sofort, wenn ich es einmal an einem Tag morgens nicht geschafft habe, ihn herzustellen und zu trinken …

 

Ich bin spät dran – 07:30 – sonst bin ich schon eine Stunde früher vor Ort … witzigerweise darf ich jetzt jeden Tag wieder an dem U-Bahnhof aussteigen, an dem ich vor über 30 Jahren lange Zeit gewohnt habe …

 

Vor einem Monat war dieser Raum und mein Arbeitsplatz noch eine gefühlte Abstellkammer, nun hat er sich in den letzten 2 Wochen gemausert und ich komme gerne zur Arbeit in die Schule …

 

Nach der Schule schnell ab zum Bahnhof … ich gönne mir, dank des 9-€-Tickets, eine Kurzauszeit und besuche eine Freundin mit ihren zwei Kindern auf einem Zeltplatz im Spreewald … es ist Sommer und die Deutsche Bahn baut … so gibt es eine Teilstrecke mit Schienenersatzverkehr … doch alle sind entspannt und ich komme mit nur 20 min Verspätung in Lübben an.

 

Die Kinder meiner Freundin habe ich sofort auf meiner Seite, als ich „jetzt brauche ich erst einmal ein EIS“ zur Begrüßung sage … wir spazieren zur besten, leckersten Eisdiele im Ort – es gibt zwei große Kugeln: Amadeus und Quark mit Leinöl … kurz darauf falle ich in einen Ost-Flash: ein Laden mit Wachstuch und Polyester-Ostschürze … es riecht wie damals …

 

Das Schöne am Spreewald: es gibt überall Wasser. Die Bäume sind grün und satt und unsere erhitzten Füße landen im Wasser … die Ente bettelt um ein Stück Waffel, doch bekommt dann doch nichts von uns …

 

Meine Büroschuhe sind im Caravan geblieben … ich wage den Stilbruch mit Badeschlappen … für meine Füße eine Wohltat.

 

Wir schlendern entspannt durch den Park mit seinen vielen Flußläufen, bei der Hitze sind kaum Paddler unterwegs … und diese Schaukel-Hängebrücke übers Wasser hatte es in sich …

 

Und mittendrin, ganz versteckt, ohne Hinweis (die Kinder haben ihn durch einen Zufall entdeckt) gibt es einen geheimen Ort: ein großes altes Schwimmbad. Die Natur hat es sich zurückerobert … in den großen 50 m Becken rechts und links von den Startblöcken dicke fette grüne Entengrütze bis zum Beckenrand von wilden Lianen und Bäumen gesäumt … der perfekte Ort zum Innehalten und Meditieren … und für die Pflanzen und Tiere bestimmt auch ein perfektes Biotop.

 

Das Eis war nur die Vorspeise … am Abend haben wir uns leckeres Dinieren beim Inder gegönnt.

 

Das ist das Gurkenfass von hinten, welches ich zum Übernachten gemietet habe … schlafen auf blankem Holzbrett – trotz meiner natürlichen Körperpolster doch eine Herausforderung 😉

 

Bei meinem letzten Gang über den Zeltplatz entdecke ich ihn doch noch am Himmel: heute ist Wassermann-Vollmond. Ich sprech kurz meine Gebete und verbinde mich und klettere kurz darauf in mein Gurkenfass zur Nacht.

 

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. September kurze Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: #12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Mein #12von12 im Juli 2022

Mein #12von12 im Juli 2022

Auf dieser Seite ist es gerade ein wenig stiller, da anderes gerade im Vordergrund steht, doch #12von12 lasse ich auch diesen Monat nicht ausfallen …

Bei #12von12 – einer alten Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt, fällt es mir auch dieses Mal schwer, mich für 12 Bilder zu entscheiden … doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

Öl ziehen ist wie immer weiterhin meine tägliche Morgenroutine …

Auch das gehört seit meiner Leberreinigung im Mai zu meiner täglichen Routine … Öl ziehen, Zitronensaft und 30 Minuten später frisch gepresster Selleriesaft … täglich denke ich dabei an Jeannine Gashi, die mich dazu inspiriert hat …

 

Jeden Morgen lasse ich mich vom aktuellen Tagesimpuls meiner homodea-App inspirieren … wenn ich Zeit habe, folgt noch eine kleine Meditation – heute ist dafür leider keine Zeit, denn …

 

… heute bin ich schon um 6:30 in der Schule verabredet …

 

Noch ist alles ein wenig provisorisch und kahl an meinem neuen Arbeitsplatz … doch ich bin zuversichtlich: Das wird schon noch 🙂

 

Eine kurze Pause zwischendurch … ich fühle mich fast kurz nach Amsterdam zurückversetzt … doch es ist mitten in Berlin …

 

Berlin Alexanderplatz – früher, als ich noch in Mitte gewohnt habe, war ich oft hier … mittlerweile sieht alles ganz anders aus …

 

Hier am Bahnhof gibt es nicht nur das Rote Rathaus, Baukräne und den Fernsehturm zu sehen … sondern auch gekühlte Getränke im Kiosk …

 

von Berlin Mitte mit dem Regionalexpress nach Potsdam …

 

 

zum leckeren Teamtag-Essen eines Auftraggebers …

 

 

Auf dem Rückweg noch schnell bei DM im Bahnhof vorbei … der Lippenstift war die heiße Empfehlung während des Essens … schminken tue ich mich ja nur sehr selten, doch ohne roten Lippenstift gehe ich nicht aus dem Haus 🙂

 

 

Auf dem Weg nach Hause fiel mein Blick noch auf einen goldbemalten Stein am Wegesrand … die Schnecke war nicht zu Hause …

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. August Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: #12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Mein #12von12 im Juni 2022

Mein #12von12 im Juni 2022

Darf es ein bisschen Sonne am Sonntag sein? … Jawoll, der Wettergott war mit mir und so wurde dieser besondere Sonntag ein wundervoller Sonnentag … denn es hieß mal wieder: Es ist #12von12  …

Ich liebe diese alte Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt. Und auch heute hatte ich die Qual der Wahl … doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

der nahende Vollmond ließ mir keine Ruhe, denn die Mondin schien mir direkt ins Bett … – ich hab jedes Mal die Wahl: offenes Fenster oder Jalousie …

 

Nach Ölziehen, Zitronenwasser, Selleriesaft … immer 30 Minuten Abstand, war es dann endlich Zeit für mein derzeitiges Lieblingsfrühstück: Hirse mit Zimtapfel

In meinem Journal-Schreibkurs hänge ich hinterher, daher gab es noch eine kleine Schreibrunde bevor ich mich …

auf den Weg zu meinem heutigen Homöopathie-Workshop machte …

 

Der Workshop fing heute zwar überraschend später an … doch ohne einen Film würde etwas fehlen … über die heftigen Stellen im Film halfen mir die Lichtspiele in den Gardinen hinweg …

 

In der Pause gab es dann ein leckeres Eis …

 

… und diesmal lud mich eine Korkenzieherweide in Kreuzberg zum Verweilen unter ihrem Blätterdach ein …

 

… und manch Wette gab es schon, wann dem Workshopleiter seine Hose irgendwann mal vom Arsch fällt … doch er liebt dieses alte Stück … es wird geflickt und geflickt … es ist eben seine Lieblingshose – mit echter Lebenspatina …

 

… eine Buchempfehlung gab es auch noch mit auf den Weg … im Vorwort des Buches steht ein Zitat von Peter Handke: „Wenn ich etwas von Kind an, und ohne jeden Lehrer, weiß, so: daß nichts auf der Welt zu haben ist, du nicht und niemand. Ich bin ein begeisterter Habenichts.“ Da dreht sich doch gleich einmal die Perspektive … einfach wunderbar …

 

… die BVG bringt mich wieder von Kreuzberg in mein geliebtes Friedenau … dank des 9-Euro-Tickets in diesem Monat kein Problem …

 

… eine leckere Melonenhälfte wartet im Kühlschrank auf mich und ich genieße die Abendsonne in meiner Nordwest-Küche …

 

… bevor ich mich genüsslich in die Badewanne lege und von dort aus den sonntäglichen Hamburg-Tatort zur Entspannung genieße.

 


Was für ein schöner Tag … – mit netten Menschen, neuem Wissen – heute ging es um das homöopathische Nachtschattengewächs-Mittel Stramonium (Stechapfel), Licht, Liebe, Lachen …

Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Juli Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: 12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

4-Wort-Story: Falte, Blutdruck, Ziegel, Krone

4-Wort-Story: Falte, Blutdruck, Ziegel, Krone

Da saß sie wieder. Ihre Finger flogen über die Tastatur, nicht wissend, welche Buchstaben als Nächstes folgen würde. Ihr Kopf war leer. Sie hatte keine gedanklichen Vorstellungen, was als Nächstes kommen würde. Es war jedes Mal ein bisschen wie Hexerei. Vertrauend, sich dem Nichts hingebend, staunend darüber, was käme und auch meist, dass überhaupt etwas kommt. Der magische Moment der Schöpfung.

»Alles wird aus dem Nichts geboren, aus diesem unglaublichen Potenzial, dieser unüberschaubaren Fülle von Möglichkeiten« hört sie ihre Lehrerin sagen.

»Und dieses steht jedem zur Verfügung? Wow! Wenn das so ist, könnte ich mir ja alles kreieren.«

Wäre da nicht diese Stimme, die laut krakeelend einem weismachen will, dass dieses oder jenes nicht ginge, es doch viel zu groß für einen sei, oder vielleicht auch nur mal ein bisschen zu hell für den Moment. Sie ruft ihm laut »Halts Maul!« zu. »Dir kleinem Dämon gehe ich heute nicht auf den Leim.«

Die Bürotür öffnet sich und Paul steht neben ihr.

»Was ist denn mit dir los?«, fragt er überrascht. Sie schaut ihn an und spürt, wie ihr Blutdruck sofort auf 180 steigt. Hat er sie erwischt? Hat er ihren Entwurf auf dem Desktop entdeckt? Wenn es nach ihm ginge, dürfte ich keine eigenen Gedanken haben. Er wünscht sich, dass sie rund um die Uhr nur für ihn da ist. Immer parat, immer akkurat: »Seid bereit, immer bereit«.

Schnell steht sie auf, zieht ihren Rock nach unten und streicht die Falte in der Mitte glatt. Wenn er doch bloß nicht so launisch wäre, denkt sie. Nie weiß sie, wo er gerade ist und was er von ihr will. Seine Kommunikation ist aufs Engste begrenzt, er wirft ihr einen Halbsatz an den Kopf und sie soll sofort wissen, was er von ihr will. In Gedankenlesen übt sie sich zwar schon eine ganze Weile, doch bei ihm versagt sie oft kläglich.

Sie ist gespannt, wie lange das hier noch gut gehen wird zwischen ihnen beiden. Am liebsten würde sie ihm mal ganz offen und ehrlich ihre Meinung sagen. Doch solange sie von seinem Geld abhängig ist, muss sie sich zusammenreißen. Zu groß ist ihre Angst vor dem, was danach kommen würde. Also hält sie weiterhin die Beine still, setzt ihre Maske auf und versucht ihre Zeit dort im Büro so effektiv wie möglich zu verbringen.

In der Mittagspause will sie sich heute mit der Neuen aus der Personalabteilung treffen. Die macht einen ganz netten Eindruck und schon bei den ersten Gesprächen mit ihr hatte sie das Gefühl, dass sie auch neue Wege riskieren würde, vielleicht auch inhaltlich über den Tellerrand hinausdenkt. Vielleicht ergäbe sich ja durch diesen Kontakt eine neue Perspektive für sie.

Gedankenversunken schaut sie aus dem Fenster, die Ziegel des Daches von gegenüber leuchten dunkelrotglühend vor dem hellblauen Sommerhimmel. Sie denkt nochmals an die Macht der Schöpfung. In ihren Träumen sieht sie sich immer wieder in einem Atelier stehen.

Die Farben suchen sich ihren Weg auf der Leinwand und wenn alles trocken ist, beginnt sie mit ihrer Feinarbeit. Unzählige Punkte finden in Formen und Figuren ihren Platz und tanzen auf dem Untergrund. Es ist ihre Lieblingsmeditation. Dieses tiefe Versinken in ein Bild, sich dem voll hingeben, wo der Stift Punkt an Punkt platzieren will, sich leiten lassen von den Formen – das bringt sie in ihre Mitte. Dann sind Zeit und Raum vergessen. Das Bild spricht mit ihr und sie folgt ihm. Dann ist sie mit der Schöpfung verbunden. Dann ist Frieden in ihr. Dann sprudelt es in ihrem Inneren und sie spürt ihre Begeisterung. Dann sind all die vielen kleinen Dämonen still. Endlich.

Die Tür schlägt krachend ins Schloss. Sie hört Paul fluchend auf dem Flur. Was ist denn nun schon wieder. Ist dem Prinzen mal wieder ein Zacken aus der Krone gefallen? Dieses ganze Theaterspielen nervt. Sie muss dringend etwas verändern. Es muss doch für sie eine Möglichkeit geben, das zu tun, was sie gerne tut, um damit Geld zu verdienen.

Es klopft an die Tür. Maggi aus der Personalabteilung holt sie zum Essen ab. Zuversichtlich lacht sie sie an und sagt »Schön, dass du da bist, sie müsse dringend mit ihr reden.«

 


Hat dich diese kleine Kurzgeschichte berührt? Möchtest du weitere Lesen?

Dann empfehle ich dir meine Kurzgeschichtensammlung: » 4 Worte. 1 Story. «   

Du kannst das Buch entweder direkt bei mir bestellen oder im Buchhandel sowie über Amazon käuflich erwerben.

 

Gerne kannst du mir für diese Geschichte auch eine symbolische Tasse Kaffee oder Tee über Paypal zukommen lassen:

Ich danke dir für deine Unterstützung und wünsche dir alles Gute.

 

Mein #12von12 im Mai 2022

Mein #12von12 im Mai 2022

YEAH!, vor zwei Tagen hatte mein Blog Geburtstag: seit einem Jahr blogge ich nun hier auf dieser Seite 🙂 und seitdem freue ich mich jeden Monat auf den 12., denn dann heißt es: Es ist #12von12  …

Ich liebe diese alte Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt. Und hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

Derzeit liebe ich es, morgens aufzuwachen. Mein erster Blick fällt aus dem Fenster in das frische Grün meiner Straßenbäume. Diese sind in den letzten Jahren so groß geworden, dass ich zu meiner Nachbarin von gegenüber (die ich sehr mag) keinen Blickkontakt mehr halten kann …

 

Nach meiner Morgenroutine von Ölziehen und in Stille sitzen gibt es bei mir seit ein paar Wochen eine neue Frühstücksvariante: Hirse mit Zimtapfel … einfach köstlich … und mein Freund der Buddha sitzt immer schweigend mit dabei 🙂

Seit Anfang des Jahres bin ich Mitglied in der #homodea Community. Veit Lindau rief vor 3 Wochen zur Wiederholung seines ErfolgsWerk-Programms auf und ich bin dabei. Es ist so co-empowernd jeden Morgen mit seinem Impuls zu starten und sich in Breakoutrooms mit anderen darüber auszutauschen …

Am Ende des morgendlichen EW-zoom-Treffens gibt es noch eine Runde Tanzen … für mich eine neue Erfahrung … digitales Singen kannte ich schon und auch digitales Tanzen bringt mir richtig gute Laune für den Tag 🙂

 

Im Büro angekommen wurde gleich einmal meine Flexibilität getestet: Ich musste erst mal schauen, wo ein Platz für mich heute frei ist …

 

Schnell wieder zurück nach Hause … die Fahrt mit den Öffis ist für mich einerseits oft eine Zeit zum Innehalten – jedoch auch immer wieder eine Herausforderung, wenn die mit mir Fahrenden so ganz anders unterwegs sind, als ich 🙂 Ommmhhhh!!!!

 

Nach einigen Monaten Winterpause – YEAH! Das erste Eis wieder bei #12von12. Die Eisdiele liegt strategisch (un-)günstig … je nachdem … selten komm ich an ihr ohne ein Eis vorbei … auf meiner Selbstliebeliste steht Eis essen ganz weit oben 😉

 

Punktlandung. Um 16 Uhr steht die Wien-Berlin-Connection mal wieder … herzerwärmend und inspirierend … wie immer … DANKE, liebe Ruth

 

Der Paketbote klingelt und bringt mir noch die letzten fehlenden Zutaten – rote Drachenfrucht, Wild-Heidelbeeren, Dulse-Algen … jetzt kann es am Losgehen: Übermorgen startet meine 369-Leberreinigung-Challenge. Dank der super guten Vorbereitung und Begleitung durch Jeannine Gashi fühle ich mich damit in sehr guten Händen …

 

Wo gehts denn jetzt hier bitte zum Singen??? Die Volkshochschule ist voll vermummt … auf dem Hof entdecke ich die Container … okay, das wird ein spannendes Experiment …

 

Nach dem Kurs „Entspannung durch Gesang“ genieße ich auf dem Weg zur U-Bahn den Sonnenuntergang … in mir summen noch die schönen Lieder …

 

Bis Ende Mai möchte ich mein Buch mit dem Titel „4 Worte. 1 Story“ veröffentlichen. Es ist die erste kleine Sammlung von 25 kurzen 4-Wort-Stories im Buchformat – zum Lesen oder Verschenken. Doch bevor es so weit ist, lege ich noch eine kreative Nachtrunde am Schreibtisch ein und überarbeite die bisherigen Cover-Entwürfe … ich kann mich nicht entscheiden …

 


Heute war ein rund um schöner Tag – mit Licht, Liebe, Lachen … und … und … und … Gesang …

Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Juni Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mach mit bei: 12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

YEAH! Irgendwann ist es so weit: Du bist erwachsen, hast die Schule abgeschlossen und …  ziehst aus – startest in dein eigenständiges Leben. Du willst es wagen!

Doch im Dschungel der Bürokratie oder Suche nach deinen ersten eigenen vier Wänden begegnen dir Themen oder Wörter, von denen du bisher nichts gehört hast? Damit bist du nicht allein.

In diesem Glossar findest du eine Auflistung der wichtigsten Grundbegriffe, die dir auf dem Weg in deine ersten vier eigenen Wände begegnen könnten. 

 


Falls dir dieses Glossar nicht ausreicht und du weitere interessante Tipps und Tricks auf deinem Weg nutzen willst, hole dir gerne mein Buch START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen. Dort findest du neben zahlreichen Tipps und Tricks auch eine praktische Toolbox mit vielen Vorlagen und Übersichten, wie zum Beispiel: das 1×1 des Wäschewaschens oder das 1×1 der Mülltrennung.


An- und Ummeldung

Nach einem Umzug in die ersten eigenen vier Wände gibt es einige Bereiche, wo du dich an- bzw. ummelden musst, wie z.B. die polizeiliche Anmeldung (siehe weiter unten unter Bürgeramt), den Telefon- bzw. Internetanschluss, den Stromanschluss, ggf. den Gasanschluss, die Postanschrift sowie bei der GEZ.

 

Betriebskosten

Zu den Betriebskosten zählen alle Kosten, die exakt mit Zählern oder aufgrund der Wohnungsgröße abrechenbar vom Mieter der Wohnung verbraucht wurden. Dazu zählen zum Beispiel: Warmwasserkosten, Heizungskosten. Für diese Kosten werden in den meisten Mietverträgen monatliche Vorauszahlungsbeträge vereinbart.

 

Betriebskostenabrechnung

In der Betriebskostenabrechnung werden alle laufenden Betriebskosten für einen bestimmten Zeitraum – überwiegend jährlich – für das Haus aufgelistet. Diese Kosten werden dann auf jeden Mieter des Hauses anteilig – z.B. je nach m²-Wohnraum oder Wasseruhrverbrauch oder Heizungszähler – umgelegt und gegen die vom Mieter für diesen Zeitraum gezahlten Vorauszahlungen gegengerechnet.

 

Bruttokaltmiete

Die Bruttokaltmiete – auch Kaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskostenvorauszahlungen, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Bürgeramt

Nach dem Umzug in die eigene Wohnung ist jede:r Mieter:in in Deutschland verpflichtet, sich innerhalb von 14 Tagen beim zuständigen Bürgeramt der Stadt oder Kommune mit seiner neuen Anschrift anzumelden. Wer diese Frist überschreitet, riskiert im Notfall die Zahlung eines Bußgeldes.

 

GEZ

Die GEZ – mittlerweile in Beitragsservice umbenannt – ist eine staatliche Einrichtung, in die jeder Bürger monatlich eine feste Gebühr zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten einzahlen müssen. Dieser Betrag wird in der Regel vierteljährlich in die staatliche Gemeinschaftskasse eingezogen. Je nach Verdienst-Status kann man sich auch von diesem Beitrag befreien lassen.

 

Grundmiete

Die Grundmiete – auch Nettokaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis, ohne Betriebskosten und ohne Mietnebenkosten.

 

Hauptmieter

Der Hauptmieter ist derjenige, der mit dem Vermieter der Wohnung einen schriftlichen Vertrag zur Nutzung der Wohnung abgeschlossen hat. Es gibt auch die Möglichkeit, mehrere Personen als Hauptmieter in den Mietvertrag aufzunehmen. Der Hauptmieter trägt alle Rechten und Pflichten, die im Zusammenhang mit der Wohnung entstehen.

 

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung greift bei Schäden durch Einbruch oder Diebstahl, Feuer, Leitungswasser, Sachschäden in der Wohnung etc. Die Versicherungshöhe richtet sich bei dieser Versicherung immer nach der Größe und Ausstattung der Wohnung.

 

Kaltmiete

Die Kaltmiete – auch Bruttokaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskostenvorauszahlungen, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Makler-Provision

Die Makler-Provision ist ein Betrag bei der Inanspruchnahme von Vermittlungstätigkeiten beim Finden einer Wohnung oder eines Mieters. Dabei gilt das „Besteller-Prinzip“: derjenige, der den Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen.

 

Mietbürgschaft

Eine Mietbürgschaft ist eine Möglichkeit, dem Vermieter zu versichern, dass er regelmäßig seine Mietzahlung und sonstigen Kosten im Rahmen des Mietvertrages erhält, auch wenn der Mieter noch kein regelmäßiges Einkommen hat.

 

Mietkaution

Die Mietkaution ist ein Geldbetrag, die der/die Mieter:in an den/die Vermieter:in zahlt, um aus dem Mietverhältnis herrührende Forderungen abzusichern. Die Mietkautionshöhe darf maximal drei Nettokaltmieten betragen.

 

Mietkosten

Mietkosten sind der fest vereinbarte Gesamtbetrag, den der Mieter der Wohnung bis zu einem festen Termin an den Vermieter der Wohnung zu zahlen hat. In ihm sind alle Mietkostenarten, wie Grundmiete, Betriebskosten(-vorauszahlungen) sowie (Miet-)Nebenkosten enthalten.

 

Mietnebenkosten

Zu den Mietnebenkosten zählen alle Kosten, die für die Aufrechterhaltung des Zustandes der Wohnung oder des Hauses notwendig sind. Dazu können folgende Kosten zählen: Müllabfuhr, Versicherungen, Hausmeister, Gartenpflege, Treppenreinigung etc. Für diese Kosten werden in den meisten Mietverträgen monatliche Vorauszahlungsbeträge vereinbart, die jährlich mit der Betriebskostenabrechnung verrechnet werden.

 

Mietnebenkostenpauschale

Die Mietnebenkostenpauschale ist ein fester Betrag, der sich aus den Betriebskosten zusammensetzt. Der Vorteil einer Mietnebenkostenpauschale ist, dass, auch wenn dem Vermieter höhere Nebenkosten entstehen, diese nicht mehr auf die Mieter ungelegt werden können.

 

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist eine andere Form der Schufa-Auskunft, bei der bestätigt wird, dass der oder die Mieter:in frei von Mietschulden ist. Diese Bescheinigung wird vom bisherigen Vermieter ausgestellt und ist ein Bestandteil der Bewerbungsunterlagen für eine neue Wohnung. Wenn du das erste Mal in eine neue Wohnung ziehst, fällt diese Bescheinigung weg und du reichst in diesem Fall am besten eine Schufa-Auskunft bei deiner Wohnungsbewerbung ein.

 

Mietspiegel

Der Mietspiegel ist der von der Stadt oder Kommune als Richtlinie errechnete Mietpreis für eine Wohnung, der aufgrund der Basis des Wohnungszustandes, der Wohnungsausstattung und der Wohnlage errechnet wird.

 

Mietvertrag

Im Mietvertrag stehen alle wichtigen Rechte und Pflichte, die der Vermieter mit dem Mieter vereinbart. In Deutschland ist es üblich, dass dieser schriftlich abgeschlossen wird. Meistens hat der Mietvertrag viele Seiten und es ist zu empfehlen, ihn vor der Unterschrift sorgfältig zu lesen – vor allem auch das Kleingedruckte.

 

Mietwohnung

Zur Miete wohnen bedeutet, dass du von einem Immobilienunternehmen, einer Wohnungsbaugenossenschaft oder einem privaten Anbieter für einen bestimmten Zeitraum befristet oder unbefristet Wohnraum zu einem im Voraus fest bestimmten Mietpreis anmietest.

 

Möblierte (Arbeits-)Wohnung

Die möblierte (Arbeits-)wohnung ist eine Möglichkeit, ohne großen Umzugsaufwand sofort an einem neuen Ort eine Bleibe zu finden, bis man etwas Eigenes gefunden hat. Diese Wohnungen werden oftmals von Arbeitgebern zur Verfügung gestellt und haben dann eine gesonderte Vergütung bzw. einen ermäßigten Mietpreis.

 

Nettomiete

Die Nettomiete ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskosten, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Nettokaltmiete

Die Nettokaltmiete – auch Grundmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis, ohne Betriebskosten und ohne Mietnebenkosten.

 

Post-Nachsendeauftrag

Mit einem Post-Nachsendeauftrag kann man sich seine Post zeitlich befristet von seiner alten Wohnanschrift an seine neue Anschrift nachsenden lassen. Dieser Service der Deutschen Post ist kostenpflichtig und lässt sich leicht online einrichten.

 

Privat-Haftpflichtversicherung

Die Privat-Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen. Sie greift auch bei Schäden in Haus und Wohnung, die aufgrund deines Verhaltens bei anderen Mietern entstehen.

 

Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung gehört zu den Risikoversicherungen, das heißt, die Versicherung zahlt nur im Schadensfall. Eine solche Versicherung gibt es mit unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Mietrecht, Arbeitsrecht und Privatrecht. Diese greift bei der Durchsetzung seiner Rechte z.B. bei Mieterhöhungen oder bei der jährlichen Betriebskostenabrechnung.

 

Schufa-Auskunft

Die Schufa-Auskunft ist eine Möglichkeit, dem Vermieter seine Schuldenfreiheit nachzuweisen. Sie ist kostenpflichtig und wird meistens bei der Bewerbung einer Wohnung als Nachweis schriftlich vorgelegt.

 

Stromanschluss

Jede Wohnung hat einen eigenen Stromanschluss. Nach dem Einzug in eine Wohnung sollte als Erstes der aktuelle Stromzähler abgelesen werden, um ihn bei der Anmeldung beim Stromanbieter parat zu haben. Die Lage der Stromzähler sind ganz unterschiedlich: In manchen Wohnungen hängt der Stromzähler direkt in der Wohnung, bei anderen gibt es im Keller einen zentralen Stromzählerort.

 

Studentenwohnheim

Viele Universitäten unterhalten in der Nähe des Campus ein Studentenwohnheim. Um dort ein Zimmer zu bekommen, gibt es oftmals direkt in der Universität eine Beratungsstelle, bei der du dich um einen Platz im Studentenwohnheim bewerben kannst.

 

Untermieter

Zur Untermiete zu wohnen, bedeutet, dass du in einer Wohnung nur einen bestimmten Bereich der Wohnung bewohnst und mit dem Hauptmieter einer Wohnung einen Untermietvertrag abgeschlossen hast. Dieser sollte, wenn möglich, schriftlich abgeschlossen werden und mindestens die Höhe der monatlichen Mietzahlung sowie die Dauer der Mietnutzung enthalten.

 

Wohnungsgenossenschaft

Die Wohnungsgenossenschaft ist ein Wohnungsunternehmen, bei dem die/der Mieter:in der Wohnung einen genossenschaftlichen Anteil an der eigenen Wohnung besitzt. Dieser wird meist als fester Geldbetrag bei Eintritt in die Wohnungsgenossenschaft gezahlt. In der Wohnungsgenossenschaft gelten besondere Rechte und Pflichten, wie z.B. das Mitspracherecht bei Veränderungen sowie das Ableisten von regelmäßigen Arbeitsstunden.

 

Wohnarten

Wohnarten sind die unterschiedliche Eigenschaft des Mietverhältnisses, wie z.B. zur Miete, als Untermieter, im Studentenwohnheim, in der Wohnungsbaugenossenschaft, die möblierte (Arbeits-)Wohnung.

 

Wohngemeinschaft

Bei einer Wohngemeinschaft – auch WG genannt – wohnen mehrere Personen in ein und derselben Wohnung und die Kosten für die Wohnung werden auf alle Personen aufgeteilt. Dabei ist es möglich, mehrere Personen als Hauptmieter:in im Mietvertrag anzugeben oder nur einen Hauptmieter:in, der oder die dann mit den anderen Personen Untermietverträge abschließt.

 

Wohnungsübergabeprotokoll

Ein Übergabeprotokoll wird meistens nach der Wohnungsbesichtigung und offiziellen Schlüsselübergabe durch den/die Vermieter:in aufgenommen. Dort werden der Zustand der Räume, alle bestehenden Mängel sowie Absprachen zu deren Beseitigung protokolliert. Oftmals werden dabei auch Fotos vom Zustand der Räume erstellt, die bei späterem Auszug als Grundlage für evtl. Beanstandungen oder Rückbauwünsche gelten.

 

Buch Start ins Leben von Umani Wendler

Das Buch, was jeder spätestens zum Auszug von zu Hause mit im Gepäck haben sollte.

 

Bist du bereit? Dann hole dir jetzt dein Exemplar und mach dich zum Kapitän auf dem Schiff deines Lebens: START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen. 

 

Das sagen bisherige Käufer zum Buch:

»Einfach genial zusammengefasst
Ich bin absolut begeistert von diesem Buch… Übrigens nicht nur für Jugendliche informativ… das Buch ist sehr gut strukturiert, visuell anregend und eine tolle schnelle Umsetzung durch die übersichtlichen Checklisten ist sofort möglich… ein tolles Geschenk für Jedermann… ich habe es meinem Sohn zum 18. Geburtstag geschenkt und es kam sehr gut an… auch die Gäste waren sehr angetan und wollen es weiterempfehlen… danke für dieses Buch :-)«
Tania G.

 

»Wertvoll! Auf den Punkt gebrachter Ratgeber
Umani Wendler hat das Kunststück vollbracht, alle wesentlichen Bereiche für den Start in das eigene Leben in kompakter, übersichtlicher Form und klarer Sprache auf den Punkt zu bringen.«
Henning H.

 

»Perfektes Geschenk zum Schulabschluss!
Dieses Buch hätte ich mir früher als junger Mensch selbst gewünscht – als gute Grundlage für meine ersten Schritte ins Leben.«
Micha C.

 

Wenn dich der Artikel inspiriert hat, freue ich mich über deinen Kommentar …

Jin Shin Jyutsu – Heilströmen im Alltag – Tipp #6 – Handinnenfläche

Jin Shin Jyutsu – Heilströmen im Alltag – Tipp #6 – Handinnenfläche

Die meisten Menschen wünschen sich Gelassenheit und Ruhe in ihrem Leben. Oftmals sieht ihr Alltag jedoch ganz anders aus. Da ist vielleicht der Zeitdruck auf der Arbeit, die vielen Wünsche der Kinder, das Einkaufen für die ganze Familie, die Pflege der Eltern … gerade in den heutigen Zeiten bleibt oft nicht genügend Zeit, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Dabei ist genau das in diesen Zeiten so wohltuend und wichtig, um all die Herausforderungen zu meistern.

 

Heilströmen im Alltag: die Handinnenflächen 

 

Eine der leichtesten Übungen, sich etwas Gutes zu tun, ist das Halten der Handinnenflächen. Denn deine Hände hast du überall mit dabei. Egal ob in der Schlange im Supermarkt, beim Warten auf den nächsten Bus oder Zug, im Wartezimmer beim Arzt, in der nächsten Teamsitzung … die Möglichkeiten, diese Strömungspunkte zu berühren, sich so zahlreich und zum Teil unvermeidbar … doch vor allem: es tut richtig gut!

Ob beim Beten, Klatschen, sich die Hand reichen oder ganz bewusst mit einem Finger die Handinnenseite berühren – mit jedem Mal wird dadurch deine innere Mitte berührt. Dabei macht es natürlich einen Unterschied, ob du dich selbst oder von jemand anderem an diesem Punkt berührt wirst. In jedem Fall kommt etwas in dir zur Ruhe und wieder in den natürlichen Fluss. Du kennst bestimmt das wohlige Gefühl des Händchenhaltens beim ersten Verliebtsein oder das vertraute Gefühl, wenn eine Kinderhand in der Hand des Vaters oder der Mutter ruht. Wir Menschen sehnen uns nach Berührung. Es ist eine unserer wichtigsten Bedürfnisse.

 

Jin Shin Jyutsu

 

Wie schon in meinen letzten Ström-Tipps beschrieben, gibt es im Jin Shin Jyutsu  26 Sicherheitsenergieschlösser (SES). Diese liegen überall auf dem gesamten Körper verteilt. Anders als auf den Fingern, wo jeweils fünf dieser Sicherheitsenergieschlösser ihren Bezugspunkt haben, liegt in der Handinnenfläche nur ein Sicherheitsenergieschloss: das der Harmonie und des Urvertrauens.

Die Gebetshaltung ist in vielen Traditionen und Kulturen eine Form von Innehalten, Vertrauen und zur Ruhe kommen. Interessant ist dabei auch, dass dabei nicht nur die Handinnenflächen, sondern auch alle anderen 5 Finger miteinander verbunden sind. Es verwundert daher nicht, dass diese Handhaltung eine der wohltuendsten und alles verbindenden rituellen Gesten über Kulturen, Religionen und Ländern hinweg ist. Das zeigt auch, dass Jin Shin Jyutsu mehr als nur eine Heiltechnik ist, denn es ist eine Kunst, die dir dabei hilft, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

 

 

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass die Handinnenflächen halten eine sehr unterstützende Handhaltung zum Beginn einer Meditation ist. Es hilft mir, dass sich nicht nur mein Geist, sondern auch mein Körper beruhigen. Probier es einfach mal aus, vielleicht hilft es auch dir.

 

Heilströmen: die Handinnenflächen halten bei körperlichen Beschwerden 

 

Bei folgenden körperlichen Projekten ist es hilfreich, die Handinnenflächen zu strömen:

  • bei allen Problemen mit dem Lymphfluss oder Lymphdrüsen
  • bei Zittern
  • bei Anstauungen oder Wucherungen, wie Myome, Zysten, Lipome, Knoten
  • bei Sehnenscheidenentzündungen
  • bei Schulter-Arm-Syndrom
  • bei Lähmungen oder Taubheit in den Händen
  • bei Golfer-Essenbogen-Syndrom
  • bei Rheuma

 

Wie du siehst, gibt es eine sehr große Vielzahl von Anwendungsbereichen, bei denen das Strömen der Handinnenflächen Linderung oder Besserung bringen kann.

 

Heilströmen: die Handinnenflächen halten bei emotionalen Herausforderungen 

 

Bei folgenden emotionalen Projekten ist es hilfreich, die Handinnenflächen zu strömen:

  • bei Depressionen
  • bei jeglicher Form vom emotionalem Stress
  • wenn du in deine Mitte zurückfinden willst
  • wenn du dich hilflos und verloren fühlst
  • um sich besser konzentrieren zu können
  • wenn du nervös und unruhig bist
  • wenn du nicht weiß, was du willst oder unentschieden bist
  • wenn du dich nicht mehr fühlen kannst

 

Anleitung zum Strömen der Handinnenfläche

 

Diese Übung kannst du jederzeit und an jedem Ort durchführen.

 

Erste Möglichkeit: jede Handinnenfläche einzeln

  • Halte den Mittelfinger der einen Hand ca. 2-4 Minuten auf der Mitte deiner Handinnenfläche der anderen Hand.
  • Danach wechselst du die Handseite und hältst wieder mit dem Mittelfinger die Mitte der anderen Hand.

 

Zweite Möglichkeit: beide Handinnenflächen gleichzeitig

  • Halte beide Hände vor dir, sodass die Handinnenflächen der Hände zueinander gewandt sind, jedoch noch Luft zwischen Händen besteht.
  • Nun senke bzw. hebe jeweils die Mittelfinger der Hände, bis sie die Mitte der Handinnenflächen berühren.
    Wenn dir diese Haltung mit den Mittelfingern zu unbequem ist, kannst du auch jeden beliebigen anderen Finger nehmen – entscheidend ist, dass es für dich bequem und angenehm ist.

 

 

Dritte Möglichkeit: beide Handinnenflächen gleichzeitig – jedoch einzeln

  • Balle jede Hand zu einer leichten Faust, sodass die Mittelfinger entspannt ohne Druck die Handinnenflächen der jeweils gleichen Hand berühren.

 

Vierte Möglichkeit: beide Handinnenflächen gleichzeitig – verschränkt

  • Halte beide Handinnenflächen leicht und locker links in rechts verschränkt, sodass die Finger die Handoberflächen umfassen – als ob du dir selbst guten Tag sagen würdest wollen.
  • Wenn du Lust hast, wechsel nach ein paar Minuten die Seite von rechts in links verschränkt – meistens fühlt sich eine Seite besser bzw. gewohnter an, als die andere.

 

Diese Übungen kannst du je nach Bedarf immer wieder wiederholen. 

Ich wünsche dir viel Freude bei mehr Gelassenheit und Ruhe in deinem Leben …

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar über deine Erlebnisse mit der Heil-KUNST des Jin Shin Jyutsu …

 

4-Wort-Story: Habseligkeiten, vertrauensselig, Schlüpfer, hoffnungsstur

4-Wort-Story: Habseligkeiten, vertrauensselig, Schlüpfer, hoffnungsstur

Es war morgens um 9. Die Sonne war über den Rand des Fichtenwaldes geklettert, die ersten Strahlen warfen schon ihr Licht auf die Häuser der gegenüberliegenden Straßenseite.

Auf der Dorfstraße war es still. Seit die neue Umgehungsstraße für den Autoverkehr freigegeben wurde, saß Liesel zwar wie eh und je jeden Tag ab 8 am Fenster ihrer Wohnung im Erdgeschoss und schaute auf die Straße, doch es war nichts mehr los. Es war stiller als still.

Als ihr Erwin noch lebte, hatte sie noch viel zu tun. Er hielt sie gerne auf Trab, saß in seinem Sessel und liebte es, wenn Liesel ihn von vorne bis hinten bediente. Und Liesel liebte es, ihn zu betüdeln und zu verwöhnen. Die beiden hatten sich nach Schule kennengelernt. Es war keine Frage, da hatten sich die zwei richtigen gesucht und gefunden. Liesel war sofort klar: Das ist der, dem sie sich ganz vertrauensselig hingeben wollte. Er wusste, was ihr gefiel und las ihr die Wünsche von den Augen ab.

Ihretwegen waren sie in diese Wohnung gezogen, denn er wusste, wie gerne sie aus dem Fenster schaute und aus dem Buchstaben der Autokennzeichnen lustige kleine Sätze bildete. Doch jetzt war es hier im Haus nur noch still. Totenstill. Ihr Erwin war eines Nachmittags einfach nicht mehr von seinem Nickerchen aufgewacht.

Es war ein heißer Sommertag. Er hatte es sich bequem gemacht und saß nur in Schlüpfer und T-Shirt im Sessel. Liesel hatte zwar immer wieder zu ihm gesagt: Was sollen denn die Leute sagen, wenn du so dasitzt, wenn sie uns besuchen kommen, doch Erwin brummte nur: ist mir doch egal. Wer mich besuchen kommt, muss mich so nehmen, wie ich bin. Außerdem würde er sich ja noch eine Hose überziehen, wenn wirklich mal jemand überraschend käme. Doch das kam schon lange nicht mehr vor.

Als er dann so dalag, war es Liesel überaus peinlich, als sie den Arzt anrief und die Fahrer vom Bestattungswagen ihren Erwin nur so in Schlüpfer auf die Trage legen mussten. Doch ihr Erwin bekam von alledem nichts mehr mit. Er war sowieso einer, der immer hoffnungsstur ins Leben schaute, der mit einem unversiegbaren Optimismus gesegnet war, der auch dem schlimmsten Umstand noch einen Funken Licht abringen konnte.

Dafür hatte sie ihn einerseits geliebt. Doch manchmal trieb seine positive Haltung auch ungeheuerlich Blüten. Zum Beispiel nach der Wende, als er dachte, jetzt wird alles gut, er wird allen die besten Versicherungen verkaufen und jeder wird bei ihm eine Police unterschreiben, es sind doch alles seine Freunde. Nichts war es, seine Freunde haben ihn nur ausgelacht.

Doch er ließ sich nicht beirren und sagte zu seiner Liesel: Wir brauchen nichts Neues. Das, was wir brauchen, haben wir, das reicht uns, denn wenn unsere Zeit hier vorbei ist, können wir sowieso nix mitnehmen. Da war ihr Erwin ein ganz pragmatischer.

Der ihr so peinliche Schlüpfertag ist nun schon fast ein Jahr her. Seitdem saß sie in ihrer stillen Wohnung am Fenster. Und inzwischen fuhren auch die Autos nicht mehr an ihrem Haus vorbei. Ab und zu brummte der alte Lada von Gärtner Krause noch vorbei oder die verrückte Familie mit den vielen Kindern hupte, wenn sie mit ihrem Wohnmobil an ihrem Fenster vorbeifuhren, die Kinder winkten ihr dann meist wild zu. Doch ansonsten kam hier kein fremdes Auto mehr die Straße entlang.

Liesel langweilte sich bei so viel Stille um sie herum. Bei all dem vor sich hin dösen, kamen ihr die verrücktesten Träume in den Sinn. Was wäre, wenn sie ihre paar Habseligkeiten einpacken würde und noch einmal ganz neu anfangen würde? Doch wie sollte das gehen? Sie war noch nie allein ohne ihren Erwin unterwegs gewesen. Doch hier versauern wollte sie auch nicht. Sie fühlte sich noch zu jung zum Sterben. Doch war sie schon zu alt für einen Neubeginn?

Sie schloss das Fenster und ging in die Küche. Auf dem Tisch lag die Zeitung vom Wochenende. Sie blätterte die Seiten, bis sie zum Teil mit den Anzeigen kam. Sie überflog die Inserate. Suche … Biete … Sie goss sich wie gewohnt einen Kaffee auf und las genauer. Suche Mitbewohnerin in großer Wohnung … wie in Trance wählte sie die Nummer.

Die Stimme am anderen Ende klang sympathisch. Sie hörte sich geduldig alle Lobpreisungen für die Ausstattung der Wohnung an und fragte: Was ist der Nachteil dieser Wohnung? Am anderen Ende der Leitung wurde es leise: na ja, es ist so, die Wohnung liegt im Erdgeschoss an einer großen Kreuzung. In Liesel begann es zu kribbeln, ihr Augen leuchteten. Sie sagte nur noch: wann kann ich vorbeikommen, um sie kennenzulernen und mir die Wohnung anzugucken?


Ein herzliches Danke an Renate Fiebiger für die Zusendung ihrer 4 Wörter für diese Kurzgeschichte.


Diese kleine Kurzgeschichte hat dich inspiriert oder berührt?

Manchmal klingen sie auch noch in dir nach oder regen dich selbst zum kreativen Schreiben oder Gestalten an?

Du möchtest mir deine Form der Wertschätzung in Form einer Tasse Tee oder Kaffee zukommen lassen?

 

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Ich danke dir für deine Unterstützung und Großzügigkeit.