GOLD ist die Farbe des Monats DEZEMBER in der Farbkreisreise 2025.
Der letzte Monat in diesem Jahr, ein letztes Mal freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – dieses Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellte sich in diesem Jahr die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es war ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, auch in diesem Monat wieder mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Fantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat Dezember 2025
zu den Worten GOLD + Kultur, Sprossen, Scherenschnitt
FOLGT IN KÜRZE 🙂
Xxxx …

Xxxx …
» xxx. «

Xxxx …

Xxxx ...

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …
oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst.
- Wenn du einen eigenen Blog hast:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen
- Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest.
- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel.

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Alle Beiträge der Dezember-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
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Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
05.12.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Die … |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-dezember-2025/ |
| 2. |
xx.12.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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xx.12.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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xx.12.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

SILBER ist die Farbe des Monats NOVEMBER in der Farbkreisreise 2025.
In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Fantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat November 2025
zu den Worten SILBER + Kerze, Nudelsieb, Krone
Die Silver-Sisters …
Seit über fünf Jahren trafen sie sich nun schon jeden 2. Freitag im Monat zum Nachmittagstee.
Lizzy, Odette und Rena. Anfangs aus der Not heraus, denn jede von ihnen hatte ihren Mann im Laufe des Jahres zu Grabe getragen und sie waren sich alle im offenen Angebot des Trauercafés der Friedhofsgemeinde begegnet.

Erst war es nur Lizzy, der es bei dieser Trauer-Caféklatschrunde zu miefig und vor allem zu langweilig war. Klar trauerte auch sie um den Verlust ihres Mannes, doch sie wollte auf keinen Fall in dieser Trauer ertrinken. Nach ein paar Malen schaute sie sich um und sprach Odette und Rena direkt bei einem Treffen dort an.
»Ihr beide seht nicht so aus, als ob für euch jetzt nach dem Tod eurer Männer das Leben zu Ende sei. Habt ihr Lust auf ein Abenteuer? Oder wollt ihr hier weiterhin Trauerklöße im Nudelsieb kochen? Hättet ihr nächsten Freitagnachmittag Zeit? Ich würde euch gerne zu mir zum Tee einladen.«
Beide schienen überrascht über das direkte Angebot von Lizzy, doch da sie beide Zeit im Überfluss hatten – immerhin waren sie alle drei schon im Rentenalter – sagten sie spontan zu.

Als die beiden das erste Mal Lizzys Wohnung damals betraten, staunten sie über die vielen Kunstobjekte, die in jedem Raum herumstanden. An den Wänden hingen überall Bildaufnahmen von Circus-Manegen.
Auf einem sprang ein Tiger durch einen brennenden Reifen, auf einem anderen lachte ein weinendes Clownsgesicht, und auf einem flogen Artisten von einem silberfunkelnden Trapez zum anderen. Lizzy kannte dieses Staunen.
»Wundert euch nicht, ihr müsst wissen, dass mein Mann und ich viele Jahre Mitglieder im Circus Krone waren. Ich bin mit dem Circus groß geworden. Meine Mutter war schon Artistin und übte mit mir schon als Baby.
Später wurde ich Jongleurin und warf in Kerzenhaltung alle möglichen Gegenstände mit den Armen und Beinen in die Lüfte. Die gerade Kerze kann ich heute noch, auch wenn der Rest meines Körpers hier und da schon bedenklich ächzt.

So begann das Abenteuer der drei. Denn irgendwann entstand an einem dieser Teenachmittage bei Lizzy die Idee der Silver Sisters: Drei Frauen im besten Alter, die singend und jonglierend kleine Bühnen rockten.
Odette brachte eines Freitags ihre alten Gesangsnoten mit und Rena entdeckte ihr Geschick der jonglierenden Assistenz für sich. Ihre Kostüme fanden sie im Fundus von Lizzys Kleiderschrank. Sie probten mehrere Monate hintereinander, bis sie sich sicher waren.
Ihren ersten Auftritt hatten sie im Trauercafé der Friedhofsgemeinde. Mit viel Applaus wurde sie dort von den anderen für ihren Mut belohnt.
So kann sich das Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen immer wieder doch auch wieder zum Licht hinwenden. Wenn sie Lust haben, treten sie bis heute immer wieder auf, meist auf kleinen Feiern in Senioreneinrichtungen. Doch auch sonst lassen sie es sich alle drei in ihrem Leben gut gehen. Dabei ist ihr Motto: die Silver Sisters unterstützen sich bei allem gegenseitig, denn gemeinsam ist man weniger allein.

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Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story
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Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel.

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Alle Beiträge der November-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
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Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
05.11.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Die Silver-Sisters … |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-november-2025/ |
| 2. |
xx.11.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 3. |
xx.11.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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xx.11.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

BRAUN ist die Farbe des Monats OKTOBER in der Farbkreisreise 2025.
In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Fantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Fantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat Oktober 2025
zu den Worten BRAUN + Gesicht, Kapelle, Wanderung
Vom Wandern
Von Aussichtsturm aus konnte Sille heute bis weit über die Grenze schauen. Wenn sie nach links schaute, sah sie die Hügelkette ihrer Kindheit, den Töpferberg, die Tausche und weiter rechts den Jeschken im Isergebirge.
Sie erinnert sich, wie sie als Teenagerin während einer der letzten Sommerferien, mit ihren Eltern einmal dort oben war. Die Wanderung zum Jeschken sollte das Highlight der Ferien werden. Sie hatten wieder ihr altes Quartier in Gablonz bei Liberec bezogen, doch Sille konnte schon damals wandern nicht leiden. Im Gegensatz zum Rest ihrer Familie. Meist lief sie nur mit mürrischem Gesicht hinter den anderen her. Doch das runde Gebäude mit seinem spitzen Turm, der wie das Cockpit einer Rakete aussah, hatte sie an dem Tag motiviert, mitzulaufen.

Auf dem Weg dorthin tauchten immer wieder Wegweiser zur Bergseilbahn auf.
»Können wir nicht die Bergseilbahn nehmen?«, fragte Sille jedes Mal erneut. Doch die anderen lachten nur. Ohne Fleiß, kein Preis war ihr Motto. Einen Berg nicht zu Fuß zu besteigen, kam für die anderen gar nicht infrage.
»Na, hast du wieder keine Lust zum Wandern?«, antwortete ihre Schwester grinsend und pikste ihr ihre Finger in die Seite.
Sie kam sich vor, als ob sie nach der Geburt in der falschen Familie gelandet wäre. Warum hatte sie als einzige einfach keine Freude am Wandern, so wie alle anderen?
Als sie am Fuß des Berges an der Talstation der Seilbahn ankamen, beneidete sie die Wartenden in der Schlange. Doch nichts half. Sie musste mit den anderen mitwandern.

Endlich oben angekommen wurden sie mit einer wundervollen Aussicht belohnt und sie setzten sich erschöpft an einen leeren Tisch in der Gaststätte. Die Fenster waren von außen braun gefärbt, um die Gäste im Innern vor den Sonnenstrahlen zu schützen.
»Na, war es so schlimm? Wenn wir mit der Seilbahn gefahren wären, könnten wir uns jetzt hier nicht das Essen leisten.« versuchte ihre Mutter sie wieder aufzumuntern.
»Also hat es am Geld gelegen?«, fragte Sille leise? Doch ihre Mutter hatte sich schon wieder den anderen zugewandt. Sille schaute still aus dem Fenster. Als sie mit ihrem Kuchen fertig war, lief sie nach draußen und ließ sich den Wind um die Nase wehen. Den anderen fiel das gar nicht auf.

Nach zwei Stunden machten sie sich wieder auf den Heimweg. Sille erinnert sich noch, dass sie am Abend im Bett leise ein langes Gebet sprach. Niemand in ihrer Familie hatte mit Kirche etwas am Hut. Auch da war sie anders als die anderen.
Als sie am nächsten Tag zur Wanderung aufbrechen wollten, wunderten sie sich über die Musik, die von weitem zu ihnen dran. Es war Nationalfeiertag und eine Musik-Kapelle spielte im Zentrum ihre Lieder. Daraufhin entschieden sie, spontan einen Wanderpausentag einzulegen und mit den anderen zu feiern. Erleichtert schloss sie sich den anderen an. Ihr Gebet war erhört worden.
Sille schaute noch einmal von rechts nach links. Das mit der Wanderfreude hat sich bis heute bei ihr nicht geändert. Nur sehr selten wandert sie wie heute auf den Hochwald, dem Lieblingsberg ihrer Mutter. Oft nur am Todestag zu Ehren ihrer Mutter. Doch das war ihr wichtig.

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- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
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Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
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Alle Beiträge der Oktober-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
|
Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
13.10.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Vom Wandern … |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-oktober-2025/ |
| 2. |
xx.10.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 3. |
xx.10.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 4. |
xx.10.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

APRICOT ist die Farbe des Monats SEPTEMBER in der Farbkreisreise 2025.
In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Fantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat September 2025
zu den Worten APRICOT + Poesie, Pflaster, Stehlampe
Manchmal kommt es anders als man denkt …
Die Umzugskisten stapelten sich in allen Zimmern. Seit ihrer Ankunft in ihrem neuen Zuhause schob sie die Kisten immer wieder hin und her. Die Zusage für diese Wohnung kam so überraschend, dass sie fast über Nacht all ihren Hausrat verpacken musste. Zum Glück hatten ihr Sille und Hans spontan beim Packen geholfen. Doch das Beschriften der Kisten hatten sie dabei alle vergessen.
So lag das Besteck nun in derselben Kiste wie ihre Erinnerungsfotokiste. Zwischen ihren Schuhen hatte sie das alte Poesiealbum aus ihrer Kindheit gefunden. Doch all das war nur eine Nebensache. Sie hatte Zeit, nicht nur für das sich neu einrichten, sondern auch für das sich neu in ihrem Leben sortieren.

Als ihr Freund ihr im letzten Monat erklärt hatte, dass er sich in eine andere Frau verliebt hätte und sich von ihr trennen wolle, brannten bei ihr die Lampen durch. Sie konnte seitdem nicht mehr normal denken, geschweige denn schlafen oder arbeiten.
Das Einzige, was sie ganz klar wusste, war, sie müsse hier jetzt schnellstmöglich weg. Es war seine Wohnung und sie wollte keinen Tag länger mehr hierbleiben. Sie fühlte sich verraten, so elend, hatte sie doch gedacht, er wäre der Mann, mit dem sie ihren Lebensabend verbringen würde.

Doch manchmal kommt das Leben anders, als man denkt. Da hilft auch kein Pflaster, das die Wunde vor Schmutz schützt. Wenn die Seele weint, helfen bestenfalls das Mitgefühl von Freunden oder das Zulassen der Trauer im Alleinsein.
»Lass laufen, Baby, Tränen sind das beste Elixier« hatte ihre beste Freundin Birte ihr am Telefon am Ende des Gespräches mit auf den Weg gegeben. »Ich schaue, dass ich mir ein paar Tage freinehmen kann und dann komme ich und helfe dir.«
Birte kannte sie schon seit ihrer Lehre. Beide hatten schon so manches Tal zusammenhaltend, sich gegenseitig unterstützend durchgestanden. Wie schade nur, dass sie 500 km entfernt von ihr wohnte und sie sich daher nicht mehr so oft sehen konnten.

Sie setzte sich auf den Boden und schaute über die verstreuten Gegenstände in alle Richtungen. Der Vermieter hatte ihr gesagt, dass sie sofort einziehen könne, wenn sie nicht wolle, dass er erst noch einmal alle Wände in Weiß streichen würde.
Ihre Vormieterin hatte wohl eine Vorliebe für apricot, denn fast alle Wände waren in diesen warmen Pastellton gestrichen. Das kam ihr entgegen, daher übergab ihr der Vermieter gleich nach der Besichtigung die Schlüssel für die Wohnung. Am nächsten Tag unterschrieb sie den Mietvertrag.

Sie musste am Boden eingeschlafen sein, denn als sie aufschrak, war es draußen vor den Fenstern dunkel. Hatte es gerade an der Tür geklingelt? Nur langsam kam sie auf die Füße, ihre Glieder waren verspannt und die Füße waren wohl eingeschlafen. Sie hatte sich nicht getäuscht, es klingelte ein nächstes Mal an der Tür.
Verschlafen rief sie: »ich komme« in die Richtung der Eingangstür. Im Dunkeln stieß sie an einen Gegenstand, der im Weg stand, die Stehlampe fiel krachend zu Boden. Sie öffnete die Tür und blinzelte ins helle Flurlicht. Sie traute ihren Augen nicht. »Birte? Was machst du denn hier?«
»Ich habe mich nach unserem Telefonat auf Arbeit abgemeldet und mich sofort ins Auto gesetzt … du hörtest dich so traurig an, da dachte ich mir, du brauchst sofort eine Schulter, an die du dich anlehnen kannst. Und tatah, hier bin ich.«
»Was bist du nur für ein verrücktes Huhn! Doch dafür lieb ich dich ja. Komm rein, doch Vorsicht, hier sieht es noch wie nach einem Überfall aus.«
»Kein Problem, ich bleibe trotzdem.«

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- Wenn du einen eigenen Blog hast:
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- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
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Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Alle Beiträge der September-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
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Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
11.09.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Manchmal kommt es anders als gedacht … |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-september-2025/ |
| 2. |
xx.09.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 3. |
xx.09.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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xx.09.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

Die Tradition der Schulrede
In meiner Arbeit in einer freien Schule begegnen mir jeden Tag eine Vielzahl von jungen Menschen. An manchen Tagen habe ich Zeit, mir das Treiben auf dem Schulhof anzuschauen und diese jungen Menschen in ihrem Treiben und Tun zu beobachten.
Vor allem beobachte ich gerne diejenigen, die in dem jeweiligen Jahr ihr Abitur absolvieren werden. Denn für sie ist es das letzte Jahr, bevor sie ihre Flügel ausbreiten und danach in einen neuen Lebensabschnitt durchstarten.
In Amerika gibt es eine Tradition, bei der zum Abschluss des Studiums den Absolventen eine Rede gehalten wird. Oftmals werden dazu bekannte Persönlichkeiten oder Schriftsteller:innen geladen, weil man hofft, dass diese besonders gut über das Leben Bescheid wissen.
Im Saarland wurde 1999 diese Tradition wieder aufgegriffen – hat doch die Schulrede in Deutschland eine lange Tradition bis zurück ins 18. Jahrhunder. Seitdem haben verschiedene Persönlichkeiten und Schriftsteller:innen, wie zum Beispiel Juli Zeh, Raoul Schrott, Feridun Zaimoglu und Herta Müller, eine Rede an die nächste Generation gehalten.
2023 hatte Julia Schoch die Ehre, eine Rede an die Abiturient:innen in Saarland zu halten und hat in dieser folgendes unter anderem gesagt:
» Stürzen Sie sich vor allem in die Liebe.
Verschwenden Sie sich. Sparen Sie sich und Ihre Gefühle nicht auf.
Seien Sie nicht pragmatisch, seien sie nicht zaghaft und vor allem nicht zynisch.
Seien Sie großzügig und mutig,
wenn es um die Angelegenheiten des Herzens geht. «
Inspiriert von dieser Tradition startete ich ein Experiment und schrieb selbst eine Rede an die nächste Generation: Z.

Meine Rede an die nächste Generation Z
Willkommen im Zeitalter des Wassermanns, der großen Zeitenwende.
Ihr steht am Beginn einer neuen Zeit, die in den nächsten 200 Jahren wirken will. Herzlichen Glückwunsch.
In den letzten 200 Jahren wurde viel erforscht, experimentiert und die Resultate haben nicht nur wissenschaftliche Höchstleistungen und Reichtum gebracht, sondern auch viel Leid und Zerstörung verursacht.
Der Mensch hat sich über die urheiligsten Gesetze gestellt und Großmutter Erde beschert uns derzeit die Quittung.
Der Klimawandel, das sich gegenseitige Bekriegen aus Macht- und Geldgier, das Ungleichgewicht von Arm und Reich ist Kapitalismus in höchster Blüte.
Das urheilige Gesetz vom Gleichklang des Gebens und Nehmens wurde bis ins Unermessliche missbraucht.
Doch auch das ist aus dem Blickwinkel der jahrtausendelangen Evolution im Geschichtsrad nur ein winziges Sandkorn der Zeitgeschichte.
Daher regt euch nicht über euer Erbe auf, sondern packt es an, macht es anders und verbindet euch wieder mit dem großen Ganzen.
Der Schlüssel liegt im WIR, im gemeinsam in Einklang mit allen Welten und Menschen friedlich leben.
Doch der Weg zum WIR verläuft nur über den Weg zu dir. Solange du mit dir nicht im Reinen bist, nicht die volle Verantwortung für all dein Tun und Nichttun übernimmst, sondern die Ursache für Entscheidungen und Missstände im Außen suchst, du nicht weißt, wer du wirklich bist, du deinen inneren Diamanten noch nicht gefunden hast, werden deine Versuche immer wieder fehlschlagen.
Daher mach dich auf die Reise, geh in die Natur, befrage die Bäume und Tiere, höre auf dein Herz. Sie sind deine Wegweiser, wissen, was zu tun ist, im Hier und Jetzt.
Wir sind alle miteinander verbunden. Du bist Ich und Ich bin du. Alles andere ist eine Illusion. Wir werden die Erde nur im Miteinander gemeinsam erhalten.
Daher überwinde deine Ängste, entdecke das Schöne der Andersartigkeit im Anderen, verschwende dich und deine Zeit in das liebevolle Miteinander.
Das Zeitalter der Entscheidungen aus Kopf und Verstand ist vorbei. Nun beginnt das Zeitalter der bedingungslosen Liebe zu allem.
Denn nur im WIR werden wir überleben. Wir sitzen alle im selben Boot. Geh mutig voran, lass dich nicht von den alten Macht- oder Giergedanken leiten, sondern frage dich immer: Ist es zum Wohle aller? Ihr seid genau die, die wir für diese große Zeitenwende brauchen.

Das ist der Rede erster Teil. Sie ist noch nicht zu Ende. Sie webt sich jeden Tag ein Stück weiter. Denn Leben ist immerwährende Veränderung.
Was würdest du gerne aus deinem Erfahrungsschatz der kommenden Generation mit auf den Weg geben?

schreib es mir gerne in den Kommentar … oder schreib die Rede einfach weiter ….

CYAN ist die Farbe des Monats AUGUST in der Farbkreisreise 2025.
In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Phantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat August 2025
zu den Worten CYAN + Regal, Brücke, Kuscheltier
Waldbaden
Mit dem Bus ließ sie sich bis zur Endhaltestelle fahren. Sie war die einzige Passagierin auf der Fahrt. Freunde hatten ihr geraten, die Strecke zum Hafen durch den Wald lieber zurückzulaufen, denn der Hinweg wäre sehr beschwerlich.
An der Endhaltestelle standen die Touristen für die Rückfahrt in die Stadt schon Schlange. Viele von ihnen waren entweder den Hinweg über Berg und Tal gelaufen oder hatten einen früheren Bus genommen.
Denn die neuste Attraktion war seit kurzem der Skywalk, eine über dem Kreidefelsenabgrund freischwebende Aussichtsplattform. Bauchkitzeln pur gratis. Das brauchte sie nicht. Ihre Höhenangst hatte sie schon auf der Harbour-Bridge in Sydney überwunden.

Sie folgte den Wanderschildern und blieb am Aussichtspunkt von Königin Victoria stehen. Das Wasser leuchtete in cyan-türkis-blau mit milchigen Einmischungen aufgrund abgeschwemmter Kreide vom Felsen. Ein traumhafter Anblick, den sie auch dieses Mal mit der Kamera einfing.
An ihrem Regal zu Hause hatte sie eine ganze Reihe dieser Fotografien zu hängen. Bilder, die es ihr leicht machten, im manchmal rauen Alltag kurz innezuhalten, um in schönen Erinnerungen zu schwelgen.

Auf ihrem weiteren Weg begegnete sie so gut wie niemandem. Nur die Bäume raunten ihr im Wind ein leises Rauschen zu. Immer wieder blieb sie stehen, atme tief durch und konnte ihr Freudegrinsen kaum unterdrücken. Waldbaden, ganz allein.
Früher hatte sie sich über dieses Wort amüsiert, doch in den letzten Jahren konnte sie nicht genug davon bekommen. Vor allem von diesem Wald, in dem die Buchen dicht an dicht, dick und dünn, lang ihre Stämme in den Himmel streckten, sodass das Licht der Sonne und der Himmel nur ganz sanft durchs Blätterdach leuchtend durchschienen.

Schon von weitem sah sie das Tal vom Kieler Bach, der das Waldstück durchzog. Nur wenig Wasser floss den Berg hinab, den Weg hin zur Küste. In den letzten Tagen hatte es hier, im Gegensatz zu anderen Regionen, nur wenig geregnet.
Sie lief alle Stufen der Treppe runter, überquerte die Brücke, lief um die Ecke, um dann doppelt so viele Stufen wieder nach oben zu klettern. Wie froh war sie über den Tipp ihrer Freunde.
Als sie am UNESCO-Weltkulturerbe-Ausflugspunkt ankam, war es schon geschlossen. Sie wusste, nun hatte sie über die Hälfte der Strecke schon geschafft und kannte den restlichen Weg zurück zum Hafen, wie ihre Westentasche.
Doch auf einer der Bänke vor dem Ausflugslokal guckte sie ein brauner Teddybär an. Vergessen oder verloren? Da wird heute Abend aber ein Kind bestimmt sein Kuscheltier vermissen, dachte sie. Sollte sie es mit zurück in die Stadt nehmen oder hier liegen lassen? Sie war sich nicht sicher. Gab es im Ort ein Fundbüro? Sie entschied sich, ihn dort liegenzulassen. Morgen würden die Betreiber des Lokals den Teddy bestimmt finden und die Eltern würden bestimmt auch als Erstes hier nach ihm suchen.

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …
oder schreib die Geschichte einfach selber weiter ….

Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst.
- Wenn du einen eigenen Blog hast:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen
- Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest.
- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel.

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
Wenn du Lust auf weitere 4-Wort-Stories hast, findest du welche in meinem Blog oder in meinem Buch.


Alle Beiträge der August-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
|
Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
03.08.2025 |
mein eigener Beitrag … |
Waldbaden |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-august-2025/ |
| 2. |
10.08.2025 |
dasskizzenbuchprojekt |
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https://www.instagram.com/p/DNJGtpPsy2x/ |
| 3. |
xx.08.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 4. |
xx.08.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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| 5. |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

MAGENTA ist die Farbe des Monats JULI in der Farbkreisreise 2025.
In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, gemeinsam mit der Begründerin der Farbkreisreise – Susanne Heinen – ein Gemeinschaftsprojekt zu gestalten.
Nachdem in den letzten Jahren schon vor allem wundervolle Bilder, Collagen, Verse, Farbdrucke und Malereien im Rahmen dieser Farbkreisreise das Licht der Welt erblickten, gesellt sich nun die Sprache, das Geschichtenerzählen, in Form einer Schreibwerkstatt dazu.
Es ist ein Experiment, wie die Farbkreisreise in Form von Worten mehr Farbe ins Grau bringen kann.
Fühle dich eingeladen, mitzumachen. Lass dich von den vier Worten inspirieren und kreiere eine 4-Wort-Story dazu.
Wie das geht und was eine 4-Wort-Story ist, erkläre ich dir in der folgenden Anleitung.
Ich wünsche dir viel Freude dabei und freue mich auf viele fantasievolle Geschichten.
Und natürlich bin auch ich bei diesem Projekt jeden Monat mit einer eigenen Geschichte dabei.

Die Anleitung für eine 4-Wort-Story
Die physischen Eckpunkte für eine 4-Wort-Story sind schnell zusammengestellt.
- 4 Worte, die nichts miteinander zu tun haben – die jedoch alle in der Geschichte irgendwann vorkommen sollen.
- 1 Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl oder ein leeres Text-Dokument im Laptop. Es ist hilfreich, sich zur Orientierung die vier Wörter auf die erste Zeile zu schreiben, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden.
(Wer mag, kann sich eine Normseite – vom Literaturcafe.de kostenlos zur Verfügung gestellt – zum Schreiben herunterladen.)
- eine Portion Phantasie und 30 bis max. 60 Min. zum Schreiben.
- Die Länge der Geschichte ist auf ca. 500 Wörter bzw. 3.500 Zeichen begrenzt.
Die Begrenzungen von Länge und Zeit ist ein wichtiger kreativer Aspekt einer 4-Wort-Story.
Außerdem ist das Besondere an einer 4-Wort-Story, dass sie nach dem Schreiben nicht mehr überarbeitet wird.
Dieses intuitive Schreiben und das fantasievolle Jonglieren mit vier vorgegebenen Worten ist der Zauber einer 4-Wort-Story.
So wie in der Fotografie der jeweilige Moment zählt und nie so wiederkommt oder so wie beim Aquarellmalen der ursprüngliche Farbverlauf im Nachhinein sichtbar bleibt, ist es auch beim Schreiben dieser aus dem Nichts entstehenden Geschichte.
Noch ein TIPP:
Aus Erfahrung empfehle ich dir, ganz absichtslos ohne Erwartung oder vorheriges langes Nachdenken ans Schreiben zu gehen.
Einzig ein Ort oder ein Name sind manchmal als Ankerpunkt zu Beginn hilfreich. Ansonsten lass dich einfach vom unsichtbaren Schreibfluss, denen deine Finger folgen, leiten.
Oft ist es ganz überraschend, wohin dich die vier Worte und deine Phantasie entführen.
Ich wünsche dir viel Experimentierfreude und Leichtigkeit dabei.
Wie mein Großvater schon früher immer wieder zu mir sagte: Wer schreibt, der bleibt …
… immer in Erinnerung und hinterlässt Spuren, würde ich heute ergänzen.

Meine 4-Wort-Story zum Monat Juli 2025
zu den Worten MAGENTA + Fächer, Wasser, Scheinwerfer
10-jähriger Mädelstreff
Seit Monaten freute sie sich schon auf diesen Abend. Ihren nunmehr zehnten Sommer-Sonne-Mädelstreff.
Zum Jubiläum wollten sie dieses Mal in der legendären Magenta-Club-Lounge feiern und es mal wieder so richtig krachen lassen. Der Szene-Club in Mitte war zurzeit sehr angesagt. Da gab es bestimmt einiges zu entdecken. Vor allem wollten sie mal wieder richtig abhotten und sich die Füße wund tanzen.
Ihre Mädels, das waren Monique, Biene und Su. Sie kannten sich schon von der Schule. Doch das war schon lange her.
Zwischendrin gab es auch ein paar Jahre Funkstille zwischen ihnen, als sie nach und nach alle frisch liiert waren und ihre Kinder bekamen.
Doch beim letzten Klassentreffen hatten sie sich versprochen: So weit dürfen wir es nie wieder kommen lassen.
Sie gründeten ihren Mädelstreff und stießen damals mit Wasser in Sektkelchen auf ihr neues Projekt an, da Biene und Su gerade mal wieder stillten.

Seitdem wussten ihre Männer: Immer am ersten Juli-Samstag im Jahr sind sie für die Kinder allein zuständig.
In den ersten Jahren verbrachten die Männer mit den Kindern den Abend jeder für sich allein, doch in den letzten Jahren wechselten sie reihum die Wohnungen und verbrachten auch zusammen mit den Kindern den Abend.
Die Mädels waren stolz auf ihre kinder-hütenden Hausmänner. Es war wirklich ein Glück, dass auch die Männer sich alle miteinander verstanden, wenigstens an diesem Abend, denn nicht nur äußerlich kamen sie eher aus verschiedenen Welten.

Monique war schon da, als wir drei anderen den Club betraten. Sie winkte uns mit ihrem roten Fächer schon von weitem zu. Als wir saßen und über alle Wangen strahlten, rief sie: »Mädels, das ist der perfekte Tisch für uns. Von hier aus können wir alles überblicken.«
Die Tanzfläche war noch leer, nach und nach füllten sich auch die andere Tische. Noch spielte die Musik leise und die Kellner huschten fast lautlos durch die kleinen Fluchten zwischen den runden Tischen hin und her.
»Was darf ich Ihnen servieren?« kam es jetzt leise aus dem Mund der Kellnerin, die neben unserem Tisch stehengeblieben war.
Monique übernahm wie immer das Zepter und warf ein lautes »Mädels, ist gerade eine von uns wieder schwanger?« über den Tisch.
Alle schüttelten Augen rollend den Kopf. »Diese Zeiten sind jetzt wohl endlich vorbei!« gab ihr Su lachend zurück.
Monique drehte sich zur Kellnerin und bestellte fröhlich: »Dann hätten wir gerne eine Flasche Champagner mit vier Gläsern. Wir haben etwas zu feiern.«

»Na wie gut, dass ich auf dem Weg hierher noch einmal am Scheinwerfer war«, rief ich über den Tisch, denn die Musik war jetzt schon erheblich lauter.
»Du warst wo?«, fragte Su stirnrunzelnd. Monique fing an zu lachen und stupste sie dabei sanft in die Seite.
»Kennst du wirklich dieses Wortspiel von Kati noch nicht? Für Kati ist jeder Geldautomat ein Scheinwerfer. Eigentlich ja auch logisch, denn er wirft ja Scheine aus. Du kennst sie ja, unsere verrückte Wortschöpferin.«
Bei Su dauerte es noch ein paar Sekunden, bis der Groschen fiel. Kichernd antwortet sie: »Na Hauptsache er wirft den Schein in die richtige Richtung und ihm geht nicht irgendwann das Licht aus, wenn zu viele zu ihm kommen. Das Wortspiel muss ich mir unbedingt merken.«
Die Kellnerin kommt sicheren Fußes mit leeren Sektflöten auf einem Tablett und dem Kühler mit der Flasche zurück an ihren Tisch und schenkt jeder nacheinander ein.
»Na dann einen schönen Abend euch bei uns im Club. Was gibt es bei euch denn Schönes zu feiern?«
Wir gucken uns alle an und wie aus einem Mund ertönt: »Wir haben heute unser 10-jähriges. Ein Abend nur für uns ganz allein.«

Du wünschst dir eine Fortsetzung der Geschichte? … dann schreib es mir gerne in den Kommentar …
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Die Veröffentlichung deiner 4-Wort-Story
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deine 4-Wort-Story der Öffentlichkeit präsentieren kannst.
- Wenn du einen eigenen Blog hast:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story auf deiner Seite und verlinke diese – ähnlich wie bei einer Blogparade – hier unter diesem Artikel im Kommentarbereich und unter dem Monatsblogartikel der #farbkreisreise auf der Webseite von Susanne Heinen
- Wenn du auf Instagram unterwegs bist:
Veröffentliche deine 4-Wort-Story als Karussellpost oder als Story auf Instagram – wichtig: gib in deinem Post die Hashtags #farbkreisreise sowie #vierwortstory an, damit deine Geschichte für alle auf Instagram zu finden ist.
Schön wäre, wenn du deinen Post oder deine Story auch im Kommentar auf der Webseite unter dem Artikel verlinken würdest.
- Wenn du weder einen eigenen Blog hast, noch auf Instagram unterwegs bist:
Schicke mir deinen Text als pdf per E-Mail und ich verlinke ihn dann hier im Artikel.

Wie die Idee der 4-Wort-Geschichten entstand
Vor vielen Jahren, als ich über eine längere Zeit ans Bett gefesselt war, schickte mir eine Freundin jeden Morgen vier Worte zu, mit der Bitte, ihr daraus eine kurze Geschichte zu schreiben.
Damals war das eine große Herausforderung für mich, doch es wurde zu unserem täglichen Ritual des Innehaltens.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.
Vielleicht macht dir diese kleine Geschichte Mut, es einfach auch mal auszuprobieren.
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Alle Beiträge der Juli-4-Wort-Stories in der Übersicht
Hier findest du alle veröffentlichen Beiträge nach Datum sortiert:
|
Datum |
Name |
Titel |
Link |
| 1. |
14.07.2025 |
mein eigener Beitrag … |
10-jähriger Mädelstreff |
https://freiewortwahl.de/4-wort-story-farbkreisreise-juli-2025/ |
| 2. |
17.07.2025 |
bewusst_so_sein |
|
https://www.instagram.com/p/DMMmMpFobut/ |
| 3. |
18.07.2025 |
rebecca.literatur |
|
https://www.instagram.com/p/DMP-nRPNgwF/ |
| 4. |
20.07.2025 |
inge_wolle |
|
ttps://www.instagram.com/p/DMVl0XnosbM/ |
| 5. |
xx.07.2025 |
hier könnte dein Name stehen 🙂 |
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Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche dir viel Freude beim Lesen der Geschichten.
Dies ist ein Blogartikel im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der #Farbkreisreise – initiiert von der wunderbaren Susanne Heinen.
Unter dem Motto: Farbe ins Grau – die Farbkreisreise entstehen seit vier Jahren jeden Monat
wundervolle Bilder, Collagen, Haikus, Elfchen, Farbdrucke oder sonstige kreative Kunstwerke.

Was mich prägt und was mir niemand mehr nehmen kann …
Mit fast 60 ist meine Schatzkiste gelebter Lebenserfahrung schon reich gefüllt.
Es gab neben vielen Sonnentagen in den letzten Jahren; in früheren Zeiten auch lange Phasen mit stürmischer See oder nebelige, nicht enden wollende Dunkelwolkentage.
Zum Glück verirren sich diese nur noch selten zu mir und wenn, dann werfen sie mich nicht mehr so sehr aus der Bahn wie früher.
Denn heute habe ich meisten genug selbstfürsorgliches Handwerkszeug im Lebenskoffer dabei, sodass ich schon beim möglichen Anflug dunkler Wolken gut für mich sorgen kann.
Wie schön, dass mir Silke Geissen mit ihrer Einladung im Rahmen der Frühsommer-Blogparade von The Content Society die Möglichkeit schenkt, über meine innere Schatzkiste zu reflektieren und sie mit dir zu teilen.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.
5 wichtige Wegbegleiter:innen beim Finden meiner inneren Schatzkiste
Als schüchternes, stilles Kind fühlte ich mich in meiner Kindheit immer unsicher und oft auch verloren. Nichts konnte ich gut genug, um mich gegen meine ein Jahr ältere Schwester zu behaupten.
Der Satz meiner Eltern war oft: „Schau, wie toll deine Schwester ist und was sie alles kann“ und klingt mir bis heute in den Ohren. Einzig beim Rollschuhfahren und beim Ballett war ich ihr überlegen, doch das interessierte meine Eltern nicht.
So wuchs ich mit ständigen Selbstzweifeln und der Fähigkeit, mich unsichtbar zu machen, auf und wäre nicht auf die Idee gekommen, dass ich jemals auf dieser Welt zu etwas nützlich sein würde.
Das änderte sich jedoch, als ich mit 16 mein Elternhaus verließ und alleine nach Berlin ging, um dort in einem kleinen Verlag meine erste Lehre zu absolvieren.
Schüchtern blieb ich erst einmal weiterhin, doch ich traf jetzt immer wieder auf Menschen, die mich und meine Arbeit gut fanden und mich ermutigten.
Sybille
Eine davon war Sybille, die mit mir als Untermieterin in unserer Wohnung lebte. Sie war 10 Jahre älter als ich und durch sie lernte ich auf einmal ganz viele neue Dinge kennen: Musik, Kunst, Verliebtsein, Lebensfreude.
Sie war so eine Frohnatur, dass sie mich damit ansteckte und ich als noch ganz junges Ding feststellte, dass es da noch mehr geben muss, als das, was ich bisher erlebt hatte.
Auf ihrem Plattenspieler drehte sich rund um die Uhr eine Cat-Stevens-Platte mit ihrem Lieblingslied: Wild World. Bis heute denke ich immer wieder gerne an sie und diese Zeit zurück.
Katja
Jahre später war es Katja, die mir den Weg in ein lichtvolleres Leben bahnte. Jede Wochen trafen wir uns mittwochs im Familienzentrum am Mehringdamm zum Frauensport mit Manfred und Samstag gingen wir zu dritt mit meiner Tochter erst in die Sauna und anschließend zum Essen ins Kattelbach am Oranienplatz in Kreuzberg.
Sie kannte meine Familiengeschichte und ermutigte mich zu dem alles verändernden Schritt, mir professionelle Hilfe zu holen, um aus dieser toxischen Co-Abhängigkeit auszusteigen. Dafür bin ich ihr bis heute dankbar.
RW
Einer, wenn nicht sogar der wichtigste Mentor in meinem Leben ist RW. Mein früherer Chef beim Fernsehen.
Bis heute ermutigt er mich, an meinen Träumen und Visionen dranzubleiben und egal, woran ich gerade zweifle, weiterzugehen.
Ohne ihn, hätte ich wohl nie angefangen, zu schreiben. Und auch bei vielen anderen Blockaden oder in verfahrenden Situationen stand er mir immer wohlwollend und herzlich zur Seite.
Art Reade
Seine Trainings haben Ende der neunziger Jahre mein Leben auf den Kopf gestellt bzw. den Kippschalter von OFF auf ON gestellt. Danach war nichts mehr wie vorher.
Nach jedem Training fiel Stück für Stück etwas von meinem schüchternen Kokon ab, die altbackene graue Raupe entpuppte sich und ich begann mir neue bunte Welten zu erobern.
Tania Gallardo
Einen weitreichenden Wandel und Höhepunkt meiner Entwicklung durfte ich durch die therapeutische Arbeit mit der Ergo- und Linkshändertherapeutin Tania Gallardo erfahren.
Eine Frau, die ähnlich wie RW immer an mich und meine Fähigkeiten glaubte und die mich so oft ermutigte, meinen Weg zu gehen.
Fünf Menschen, denen ich sehr dankbar bin, dass sie mit mir weite Strecken meines Lebens gegangen sind oder weiterhin gehen.
Hier müssten natürlich noch ganz viele andere Namen stehen, ohne die ich nicht die geworden wäre, die ich heute bin, doch für dieses Mal habe ich mir diese fünf herausgepickt.
Danke auch euch allen anderen, die ihr mich begleitet habt und an mich geglaubt.

6 hilfreiche Fähigkeiten, die ich im Laufe meines Lebens entwickelt habe
Empathisches Mitfühlen
In meiner Kindheit eckte ich mit meinem hellfühligen Wesen oft an, sprach naiv und unverhohlen Dinge aus, die mein Umfeld lieber unter den Tisch kehren wollte.
Heute ist mir diese Fähigkeit ein großer Segen und hilft mir dabei, Menschen empathisch mitfühlend dort abzuholen, wo sie gerade stehen und sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Mein reicher Erfahrungsschatz, den ich auch durch viele unschöne Erlebnisse in den ersten 45 Jahren meines Lebens durchlebt habe, sind für mich heute Ressourcen, aus denen ich schöpfe und die mich zu der Persönlichkeit werden lassen haben, die ich heute bin.
Vom Verlust eines Kindes oder mir am Herzen liegender Menschen bis hin zu der erfolgreichen Verwandlung einer Selbstwertmangel-Biografie, hin zu einem gesunden, selbstbestimmten, glücklichen Leben.
Co-Empowern
Eine weitere Fähigkeit ist die des Co-Empowerns. Statt mich alleine abzuplagen, agiere ich viel lieber in einem sich gegenseitig unterstützendem WIR.
Diese Sehnsucht des gemeinsamen Miteinanders stammt wohl zum Teil noch aus meiner Ost-Biografie, doch vor allem habe ich diese Fähigkeit im Stamm indigener Völker kennengelernt, deren Heilwissen ich zehn Jahre studierte.
Eng damit verbunden ist für mich das afrikanische Ubuntu-Gefühl, in dem alle im Kreis miteinander ihr Bestes geben, damit alle im Stamm zufrieden und glücklich sind.
Eine so ganz andere Lebenseinstellung, als die in den kapitalistischen Ländern weit verbreitete egozentrische Ich-ich-ich-Mentalität.
In Zeiten wie diesen heute glaube ich immer mehr: Entweder überleben wir alle auf dieser Erde oder niemand. Wir haben die Wahl.
Pay-it-forward
Pay-it-forward ist auch eine Fähigkeit, die ich bei den indigenen Völkern gelernt habe. Es ist ein Teil der 30 heiligen Gesetze, wie das Leben funktioniert. Es ist das heilige Gesetz der Balance von Geben und Nehmen.
Es fordert dich auf, erst einmal etwas in die Welt hineinzugeben, vielleicht genau das, was du dir vom gegenüber selber wünschst, bevor du etwas bekommst. So erhöht sich die Chance, dass sich deine Wünsche manifestieren und die Welt oder deine Umgebung für einen Ausgleich sorgt.
Pay-it-forward ist auch eine wunderbare Kultur des Schenkens. Indem du dich und deine Fähigkeiten verschenkst, blüht und gedeiht gleichzeitig dein Gefühl von Fülle und Zufriedenheit.
Es bedeutet jedoch nicht, sich als Wollmilchsau überall anzubieten, nur um dazuzugehören oder geliebt zu werden. Eine gesunde Balance von Geben und Nehmen setzt gleichzeitig das Setzen von gesunde Grenzen voraus und das Wissen der Grenzen des eigenen Energiehaushaltes.
Menschen, die immer mehr geben und nicht gelernt haben, auch anzunehmen, werden irgendwann krank. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Daher wünsche ich jedem, dass er nicht erst schwer erkranken muss, um für sich die richtige Balance im Gegen und Nehmen zu finden.
Im christlichen Sinne ist dieses Gesetz ähnlich dem Gedanken des für andere Dienens.
Geduld
Von Geburt an war ich ungeduldig, preschte meist mit meinen Ideen und Gedanken hervor und eckte damit schnell an. Die Geduld lag somit nicht in meiner Wiege.
Am Liebsten bespielte ich acht Hochzeiten gleichzeitig. Ein echtes Scanner-Persönlichkeiten-Problem, wenn man wie ich im Human Design ein Manifestierender Generator ist.
Um diese Fähigkeit zu lernen, schickte mir mein Körper zum Teil unschöne Entschleunigungen in Form von Unfällen oder Krankheiten.
Auch nicht zu unterschätzen ist beim Trainieren von Geduld das Älterwerden. Denn mit den Jahren entspanne ich mich immer mehr, das getriebene Gefühl läßt nach und ich kann immer besser meine Ungeduld zähmen.
Nur noch selten will das übermütige Pferdchen in mir bei neuen Ideen vorschnell über den Zaun springen und davongaloppieren. „Ruhig Brauner“ ist dann mein innerer Ruf und das Pferdchen hört viel schneller auf mit den Hufen zu scharen.
Heute genieße ich es immer sehr, als Beobachterin geduldig in die Runde zu schauen und die Jüngeren machen zu lassen. Die Rolle der weisen Großmutter gefällt mir, auch wenn ich äußerlich noch nicht als Großmutter durchgehe.
Demut
Mit 20 und 30, meist auch noch mit 40 glaubt man, man wisse, wie das Leben und die Welt funktioniert. Da ist diese Neugier aufs Leben und die unbändige Energie des Unwissenden – sie sind der Motor für viele Erfahrungen, die wir uns in diesen Jahren kreieren.
Erst wenn die Einschüsse von Verlust oder tiefgreifenden Veränderungen näher kommen, klopft die Demut an die Tür.
Das früher Selbstverständliche weicht dem bewussten Wahrnehmen all der vielen Dinge, die funktionieren und einen umgeben.
Heute sind mir materielle Dinge immer unwichtiger. Ich kann auf vieles verzichten, wovon ich früher geträumt habe.
Meine Werte haben sich verschoben. Das Glück des Kleinen im Alltäglichen ist mir heute viel mehr Wert, als das illusorische Streben nach Karriereaufstiegsleitern oder großartigen Visionen.
Erfolgreich ist man, wenn etwas erfolgt, man also ins Handeln kommt. Unabhängig vom Stand des Bankkonto oder anderen Statussymbolen.
Denn nicht jede Seele will in diesem Leben ein Haus, eine Million, ein Pferd oder eine feste Beziehung. Mich hat das Finden meiner Lebensaufgabe mittels Human Design sehr demütig gemacht, weil es mir gezeigt hat, worum es in meinem Leben wirklich geht.
Toleranz
Eine weitere wundervolle Fähigkeit ist die der Toleranz.
Zu erkennen, dass jeder in seiner Art einzigartig ist und genau so richtig ist, wie er ist, öffnete mir ein großes Tor.
Toleranz ist ein Tor dafür, nichts persönlich zu nehmen.
Toleranz ist ein Tor dafür, darauf zu vertrauen, dass das Leben mit mir ist.
Toleranz ist ein Tor dafür, den anderen so sein lassen zu können, wie er ist.
Toleranz hat mich auch darin geschult, auf die für mich richtige Balance von Nähe und Distanz zu achten.
Alle diese Fähigkeiten sind mir nicht in den Schoß gefallen und in allen darf ich mich jeden Tag aufs Neue beweisen.
An manchen Tagen fällt es mir leichter und an anderen schwerer.
Das wird wohl bis zu meinem letzten Atemzug so bleiben. Doch ich bleibe dran.

3 kostbare Sätze, die mich in der Not immer motiviert haben
„Scheiß egal, ich tue es trotzdem“
Das war der Schlagruf von Art Reade, den er uns immer wieder zurief, wenn wir in seinen Training an unseren inneren Abgrundgrenzen standen.
Dieser Satz ist bis heute eins meiner wichtigsten Mantras, wenn es daraum geht, meine eigenen inneren Grenzen zu überwinden und ins Unbekannte zu springen.
„Es kommt sowieso so, wie es jetzt ist“
Das ist ein Ausspruch, der mir in einer Diskussion mit meiner Tochter eines Tages aus dem Mund gefallen ist und der nach wie vor seine Gültigkeit hat.
Er katapultiert Ängste, Befürchtungen und Zukunftssorgen sofort ins Aus und richtet den Blickwinkel ins Hier und Jetzt.
Da hat das Univerum wohl noch etwas viel Besseres mit mir vor
In meinem Leben habe ich viele Verluste und Veränderungen erlebt.
Mal wurde ich überraschend entlassen, weil meine Haltung dem Chef nicht gefiel. Mal passte ich einfach nicht in die Gruppe und wurde rausgemobbt.
Doch egal was geschah, dieser Satz hat mir immer geholfen, das Alte loszulassen und meine Aufmerksamkeit hoffnungsvoll auf etwas Neues zu richten.

5 innere Haltungen, wenn es im Außen eng wird
Im Hier und Jetzt
Diese Haltung rettet mich immer, wenn meine Gedanken zu lange in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen oder sie dorthin abschweifen oder sich in Sorgen, Nöten, Ängsten festbeißen wollen.
Mittlerweile ist mir das Leben im Hier und Jetzt so vertraut und normal, dass ich immer öfter über die Gedankenwelt von Anderen stolpere und mich wundere.
Meine alltägliche Achtsamkeit hat sich enorm verändert und das Ausrichten meiner Aufmerksamkeit auf das, was gerade geschieht, öffnet mir meist neue Horizonte und Möglichkeiten.
Eine schöne Folge davon ist auch das einfach ins Tun kommen und weniger zu prokastinieren, was früher oft der Fall war.
Nimm nichts persönlich
Wie oft hat mir diese Haltung in meinem Leben schon den A…. gerettet?
Nimm nichts persönlich, ist die Haltung, mit der ich innerlich zur Seite treten kann und in einer Situation gut bei mir bleiben kann, weil ich weiß, dass ich mich meinem Gegenüber gerade als Projektionsfläche für sein Tun und Sein zur Verfügung stelle.
Es ist ein Paradox, denn natürlich habe ich auch mit dem gerade Geschehenen etwas zu tun. Doch das kann ich später alleine oder zu zweit in meiner Reflexionszeit erforschen.
Erst einmal Ein- und Ausatmen
Kennst du die 60 Sekunden-Regel?
Egal was im Außen passiert, Chaos, Stau, Streit, Ohnmacht … halte inne und atme erst einmal 60 Sekunden langsam ein und aus.
Dadurch sinkt der Blutdruck und das Adrenalin verläßt wieder die Blutbahnen und der Parasympatikus übernimmt das Ruder.
Mir hilft diese Regel auch dabei, nicht gleich in eine RE-Aktion zu verfallen, sondern erst einmal innerlich einen Schritt nach hinten zu treten, die Körperreaktion abzuwarten und dann mit einem viel klareren Kopf erst wieder in Aktion zu treten.
Damit habe ich mich selbst schon oft in viele verfahrenen Situationen vor vorschnellen Reaktion bewahrt, die ansonsten das Problem eher verstärkt hätten.
So bin ich auch
Wenn ich Menschen begegne, die mich nerven oder die meine Triggerpunkte anspringen lassen, dann sage ich mir innerlich:
So bin ich auch.
Denn oftmals passiert dies nur, wenn diese Situation oder dieser Mensch meine Schatten oder blinden Flecken berührt.
Es würde mich nicht triggern, wenn ich es nicht selbst in mir hätte.
Das ist auch ein Lernfeld, dem ich bis zu meinem Tod treu bleiben werde.
Interessant, so geht’s auch
Wie oft packen wir Menschen, denen wir begegnen, in eine Schublade.
Gut ist, wenn wir achtsam und bewusst genug sind, um diesen erlernten Automatismus zu durchbrechen und die Schubladen offen zu halten und genauer hinschauen.
Ich selbst mag kein Schubladendenken, auch wenn auch ich davon nicht völlig frei bin. Doch mir hilft ganz oft dann mein innerer Satz:
Interessant, so gehts auch.
um Menschen in Situation oder Begegnungen, wo sie so ganz anders ticken als ich, einfach sein lassen zu können.
Ganz oft sind genau diese Menschen für mich dann interessant, denn sie zeigen mir oft neue Facetten von Lebensmöglichkeiten.

5 unerwartete Zauberkräfte
Impulsgeberin, die andere Menschen inspiriert und motiviert
In meinem Umaniversum kannst du dir jederzeit für eine Vielzahl von Problemen oder Fragestellungen Antworten holen. Schaue gerne bei mir vorbei.
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Mitfühlende Begleiterin
Die Herausforderungen meines Lebens haben mich zu einer mitfühlenden Begleiterin geschult. Das Spektrum meiner Lebenserfahrungen ist so weit und bunt wie ein Regenbogen.
Kreative Grafik- und Buch-Designerin
Ohne Kunst und Design wäre mein Leben eine trockene Wüste. Auch wenn ich mir nach meiner Kindheit schwor, nie etwas mit Kunst machen zu wollen, bin ich meinen Wurzeln und meiner Seelenaufgabe nicht entkommen.
Daher liebe ich es mittlerweile, mit meinem inneren Ästheten und meinem geschulten Adlerauge Schönes und Kunst zu gestalten.
Und in den letzten Jahren neben dem Schreiben vor allem auch Buchdrucklayouts und Cover zu kreieren.
Hier gehts zu meinem Angebot
Vielseitige Problemlöserin
Mit dem Geht-nicht-gibt’s-nicht-Gen ausgestattet finde ich für alles eine Lösung.
Dabei hilft mir vor allem die Technik, jede Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Eine meiner Lehrerinnen meinte einmal zu mir:
„Es gibt immer 144 Möglichkeiten, auf etwas zu schauen. Wenn du 10 verschiedene findest, bist du schon gut.“
Bei ihr bin ich zehn Jahre in die Lehre gegangen und mir ist diese Herangehensweise so in Fleisch und Blut übergegangen, sodass es für mich normal ist, dass ich für alles mindestens eine Lösungsidee finde.
Achtsame Heilkundlerin
Mit meinen Händen bringe ich mit Jin Shin Jyutsu, der japanischen Heilkunst, Energien in Bewegung.
Jin Shin Jyutsu ist eine Heilkunst der Selbsthilfe, mit der die Energien im Körper in Balance gebracht werden können.
Hier erfährst du mehr über Jin Shin Jyutsu
Auch hier gäbe es noch zahlreiche Fähigkeiten, die erwähnenswert wären, doch diese fünf dürfen dieses Mal hier glänzen.
Wenn du mich mit all meinen Fähigkeiten erleben möchtest, kann du mich gerne in meinem Umaniversum besuchen und dir einen persönlichen Termin bei mir buchen.
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Meine volle Schatzkiste gelebter Erfahrungen
Die Auseinandersetzung mit meiner inneren Schatzkiste durch das Schreiben dieses Blogartikels hat mich überrascht.
Anfangs dachte ich noch, wo soll ich anfangen, was soll ich denn dazu schreiben. Jetzt bin ich erstaunt, wohin es mich gebracht hat.
Als Schreibtherapeutin kenne ich natürlich dieses Phänomen.
Wenn man sich einem Thema schreibend annähert, tauchen aus dem Unterbewusstsein mehr und mehr Aspekte und Gefühle auf, die ansonsten nur tief in einem schlummern.
Daher kann ich dich nur einladen und ermutigen, dich selbst einmal hinzusetzen und über deine innere Schatzkiste nachzudenken.
Ich bin fest davon überzeugt, dass auch in deinem Inneren noch verborgene Schätze liegen, die sich dir dann auf einmal zeigen.

Ich danke nochmals der wunderbaren Silke Geissen für die tolle Gelegenheit im Rahmen ihrer Blogparade über meine innere Schatzkiste nicht nur nachzudenken, sondern sie auch mit dir zu teilen.
Wenn du magst, hinterlasse mir gerne bei diesem Blogartikel einen Kommentar.
Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.
(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)
Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.
Was bedeutet für mich Selbstbestimmung ?
Das ist die Frage von Sandra Hoppenz, die sie als Teil der Frühsommer-Blogparade in der The Content Socienty von Judith Peters stellt.
Eine Frage, auf die ich gerne antworte, denn Selbstbestimmung fällt den Wenigsten so einfach mal in den Schoß, sondern ist für Viele erst einmal ein steiniger Weg.
Von meinem Weg in die Selbstbestimmung erzähle ich dir in diesem Blogartikel.
Mein erstes Leben
Heute sage ich oft: „Früher in meinem ersten Leben …“ war ich unsichtbar, still und passte mich perfekt an meine Umgebung an. Das bloß nicht auffallen war mein Motto, um gut zu überleben. So verlief mein Leben in den ersten 27 Jahren.
Von Selbstbestimmung war ich damals weit entfernt. Wenn mich damals jemand danach gefragt hätte, was Selbstbestimmung für mich sein, hätte ich vermutlich nur mit den Achsel geschüttelt und irritiert geguckt.
Den größten Teil dieses Lebens verbrachte ich in der DDR. Da stand Selbstbestimmung nicht auf dem Plan. In dieser Zeit habe ich eher gelernt, wie MITEINANDER funktioniert. Viel im positiven Sinne, doch auch im negativen Sinne des Gleichschrittes nach vorgegebenen Plan.
Den Wert des Miteinanders habe ich von damals mir bis heute erhalten. Er trägt mich bis heute durch mein Handeln und prägt meine Sichtweise auf die Welt. Dafür bin ich dieser Zeit sehr dankbar.

Mein zweites Leben
Nach einer intensiven Auszeit, in der mein bisheriges Leben auf dem Prüfstand lag, wurde mir mit 28 gefühlt ein neues Leben geschenkt. Aus dem grauem Mäuschen, das unsichtbar durch ihr Leben ging, wurde eine bunte Frau, die ihren Weg zu suchen begann. Innerlich wie auch äußerlich.
Ich legte die alten Schichten unüberprüfter Lebensentscheidungen nach und nach ab und begann neugierig wie ein Kind, meine Umgebung, die Welt und vor allem mein Innerstes zu erforschen. Es war ein stetiges Auf und Ab. Dorthin und Hierhin. Ausprobieren und wieder verwerfen.
Durch diesen Lebensumbruch hatte ich das Gefühl, mich schneller in das neue System des nun vereinten Deutschlands einfügen zu können. Vor allem in die vielen neuen Gesetze und Umgangsformen. Früher in der DDR galten die Gesetze für alle gleich und man musste sich oftmals um nichts kümmern. Man bekam es automatisch.
Nun lernte ich schnell, dass ich in der BRD nichts automatisch bekomme, sondern mich um alles selbst kümmern muss. Das war der Moment, in dem ich begriff: „Wer fragt, gewinnt.“
Fortan erforschte ich meine Möglichkeiten und ich würde sagen, damit begann mein Weg in die Selbstbestimmung, wenn auch damals erst in kleinen Bruchstücken.
So flog ich z.B. mit 30 mit einem Stipentium all inklusives für eine Fortbildungsreise für 6 Wochen nach Irland. Das hätte ich ohne meinen Forschergeist sonst nie entdeckt und für mich beantragt.
Ein großer Schritt in meine Selbstbestimmung war dann meine Entscheidung, mich selbständig zu machen. Im Jahr 2000 verließ ich mein Angestelltendasein und setzte alles auf eine Karte.
Mit diesem Schritt irritierte ich damals viele Freunde und Bekannte, die mir diesen Mut nicht zugetraut hätten oder mir lieber ihren Glaubenssatz „Schuster bleib bei deinen (kleinen) Leisten“ überstülpen wollten.
Doch Mut lag schon immer in Fülle in meiner Wiege. In den Vorjahren hatte ich schon einige Fortbildungen aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Coaching absolviert, die mich interessierten und die entgegen meiner bisherigen Arbeit im Verlag oder beim Fernsehen lagen.
Auch mein künstlerischer Ausdruck wollte sich mehr und mehr ausleben und ich mietete wagemutig mein erstes eigenes Atelier und organisierte meine ersten Ausstellungen.
Schritt für Schritt befreite ich mich aus festgefahrenen bzw. übernommenen Glaubensmustern. Das verlief selten ohne Verluste und Reibungsschmerz. Doch mit den Jahren und meiner eigenen inneren Weiterentwicklung wurde ich mir meiner Werte und dem Sinn meines Lebens klarer und konnte nicht mehr gegen diese leben.
Auch wenn mein Leben bis zum heutigen Tag viele Umwege genommen hat, mit denen ich zum Teil nicht gerechnet hatte. Mit jedem Umweg ist mein Selbstwertgefühl gewachsen und heute bin ich über mein selbstbestimmtes Dasein sehr zufrieden und glücklich.

Der Weg zu einem selbstbestimmten Leben
Auch wenn Selbstbestimmung ein Grundrecht für jeden ist, braucht es manchmal Jahre, um dieses Recht für sich voll und ganz in Anspruch zu nehmen. Zu oft wurde uns das freie Denken oder Handeln in der Schule abtrainiert.
Selbstbestimmung bedeutet Freiheit, Glück und Erfüllung.
Doch was, wenn du bisher gar nicht gelernt hast, dir ein freies, glückliches, dich erfüllendes Leben zu gestalten?
Dir deiner Wünsche und Sehnsüchte gar nicht bewusst bist?
Was dir wichtig ist und was es bedeutet, wenn du deinen Träumen folgst?
Welche Verluste auf dich zukommen? Welche Statussymbole fallen weg?
In welchen Bereichen deines Lebens würde es auf einmal für dich unbequemer werden?
Wie reagiert deine Familie, dein Freundeskreis darauf?
Da hilft oft nur Innehalten und nach innen lauschen. Bestenfalls mit Unterstützung eines Coaches oder einer neutralen Person.
Ohne diese selbstfürsorgliche Investition laufen viele Menschen einfach weiter in ihrem Trott und fragen sich am Ende ihres Lebens schlimmstenfalls, ob das etwa schon alles gewesen sein soll?
Daher kann ich dich nur ermutigen, dir diese Zeit für dich und dein Leben zu nehmen. Dafür ist es auch nie zu spät.
Selbstbestimmt zu leben, bedeutet für mich, so zu leben, wie ich es will, ohne dass dadurch die Wertvorstellungen der anderen außer acht gelassen werden und ich selbst nicht aufgrund kollektiver Normen mich den Wertvorstellungen der anderen anpasse.
Vor allem bedeutet es für mich, weniger Kopfentscheidungen zu treffen, sondern meiner Intuition und meinem Bauchgefühl zu vertrauen. Daraus entstehen dann für mich die Herzensentscheidungen, die mich langfristig glücklich und zufrieden machen.
Keine leichte Aufgabe für jemanden wie mich, der dazugehören oder nicht überall anecken will. Bis zu dem Tag, an dem ich aufgrund eines Zitates beschloss, mein Leben auf die für mich zwei wichtigsten Säulen zu stellen: Bringt mir das, was ich denke und tue, Frieden und Freude?
Natürlich warten an jeder Ecke neue Angebote und Verlockungen – die Werbung, Social Media, der Freundeskreis tun alles dafür, dass du ihnen folgt. Doch bei mir taucht in meinem Inneren dann sofort das Zitat von Sabrina Fox auf:
„Tue nur Dinge, die dir Frieden oder Freude bringen.“

Was keine Selbstbestimmung ist
Alle selbstbestimmten Wünsche und Träume hin und her. Sie sollten jedoch immer im achtsamen Einklang mit dem großen Ganzen im Leben stehen.
Denn das rücksichtslose Umsetzen deiner eigenen Bedürfnisse und jegliche Kompromisslosigkeit sind definitiv keine Werte für ein selbstbestimmtes Leben. Vor allem, wenn du die Verantwortung für die Erziehung und das Großwerden von Kindern übernommen hast.
Selbstbestimmtes Leben hat immer auch etwas mit dem ganzheitlichen Blick auf das Wohl seiner Umgebung zu tun. Denn oft bringt einem genau dieses Wohl der Umgebung Frieden und Freude.

Meine 5 Tipps für ein selbstbestimmtes Leben
Tipp 1: Nimm dir Zeit fürs Reflektieren und erkenne deine Bedürfnisse
Auch wenn du denkst, mein Alltag ist proppevoll, empfehle ich dir, dir regelmäßig Zeit fürs Reflektieren zu nehmen.
Schaue dir die acht Lebensbereiche – Partnerschaft, Familie & Freunde, Beruf, Hobbys, Körper, Wissen, Wohnung und Spiritualität – ausführlich an.
Schreibe am besten zu allen Bereichen auf, was dir Freude bringt, wo du noch Potenziale nach oben siehst.
Doch vor allem schreibe auch alles auf, was du dir noch wünscht oder was dir noch fehlt.
Sei dabei vor allen Dingen dir selbst ehrlich gegenüber.
Tipp 2: Finde deine inneren Werte
Deine inneren Werte sind deine Button-Lines bzw. deine Werte, unter die du nicht gehst und die dir wichtig sind.
Dort stelle ich dir das Wert-Quadrat vor, mit dem du die Reise zu deinen Werten beginnen oder fortführen kannst. Oder lass dich von meinem Blogartikel meiner fünf wichtigsten Werte inspirieren.
Deine Werte zu kennen, hilft dir sehr dabei, dir ein selbstbestimmtes Leben zu kreieren.
Tipp 3: Trainiere regelmäßig deinen Flexibilitätsmuskel
In diesen Zeiten, wo sich alles sehr rasant verändert, ist es wichtig, dass du entspannt und flexibel auf Veränderungen reagieren kannst.
Wenn im Außen das Chaos tobt, besinne dich auf dein Inneres. Halte immer wieder inne, spüre deinen Körper und frage dich, was du als nächstes Tun kannst.
Richte deine Gedanken stets auf das Positive. Überlege immer wieder, was die positive Absicht für eine unverhoffte Veränderung in deinem Leben sein könnte.
Nichts im Universum geschieht umsonst. Das Leben ist mit dir, deshalb halte Ausschau nach dem Neuen, was sich erst zeigen kann, wenn das Alte gegangen ist.
Tipp 4: Übernimm die volle Verantwortung
Selbstbestimmung heißt auch, dass du für alles, was du tust UND auch für alles, was du nicht tust, die volle Verantwortung übernimmt.
Schluss mit Opferitis! Alles, was du in deinem Leben erlebst, hast du dir selbst kreiert oder bist Teil dieser Kreatition.
Das tut manchmal auch richtig weh, wenn man feststellt, wie man sich selbst mit seinem Gedankensalat oder der Aufschiberitis selbst im Weg steht.
Doch es ist auch richtig heilsam, zu wissen, dass du Schöpfer deiner gesamten Realität bist. Es liegt immer in deiner Hand. Manchmal reicht ein Perspektivwechsel aus, um eine verfahrene Situation völlig neu zu betrachten.
Selbstbestimmung heißt immer auch „walk your talk“ – tue immer das, wovon du sprichst!
Tipp 5: Verbinde dich mit Menschen, die Co-Creation leben
Überprüfe dein Umfeld. Unterstützen dich deine Freunde und die Menschen, die dich tagtäglich umgeben? Helfen Sie dir dabei, dein höchstes Potential zu leben?
Oder legen sie dir eher Steine in den Weg, sind vielleicht neidisch oder wollen dich lieber klein und anpassungsbereit halten?
Finde Menschen, die dich unterstützen, die dich ermutigen, deinen Weg zu gehen.
Auch wenn dein Freundeskreis vorübergehend vielleicht erst einmal kleiner wird. Umso selbstbestimmter du dein Leben lebst, umso eher wirst du neue Freunde mit gleichen Werten und Sichtweisen finden.
Sich gegenseitig in seiner Selbstbestimmung zu unterstützen lohnt sich und diese Menschen werden immer mehr.

Ich danke nochmals von Herzen Sandra Hoppenz für die wundervolle Gelegenheit im Rahmen ihrer Blogparade dir meinen Weg zu (m)einem selbstbestimmten Leben zu zeigen.
Wenn du magst, hinterlasse mir gerne bei diesem Blogartikel einen Kommentar.
Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.
(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)
Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.
Mein Weg von Ich-kann-nicht-schreiben zur Verlagsgründerin und Autorin
„Wohin mein Schreiben mich geführt hat …“ ist die Frage von Kerstin Salvador, die sie als Teil der Frühsommer-Blogparade in der The Content Socienty von Judith Peters stellt.
Eine Frage, auf die ich gerne antworte, denn hätte mir vor 30 Jahren jemand gesagt, dass ich einmal Autorin von mehreren Büchern sein werde und einen eigenen Verlag gründe, hätte ich denjenigen nur ungläubig angesehen.

Wie es dann in meinem Leben anders kam und wohin mein Schreiben mich geführt hat, erzähle ich dir in diesem Blogartikel.
Mein „Ich-kann-nicht-schreiben“-Syndrom
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Als Kind mit Künstlerelternwurzeln würde man vermuten, dass sich alle kreativen Adern gut entwickeln würden. Doch nicht bei mir. Ich war von Beginn an unsichtbar, still und musste schnell lernen, bloß nicht aufzufallen. Da war kein Platz für kreativen Ausdruck, der blieb nur meinen für die Kunst lebenden Eltern vorbehalten.
Am Ende meiner Kindheit dachte ich über mich: Ich kann nicht singen …, ich kann nicht tanzen …, ich kann nicht malen … und schreiben auch nicht. Meine kreative Ader hatte ich in die hinterste Schublade gesperrt und mir versprochen, nie, wirklich nie in meinem Leben etwas mit Kunst zu tun haben zu wollen.
Doch irgendwie entkommt man seinen Wurzeln doch nicht und so wählte ich für meine erste Lehre ganz unbewusst einen Verlag als Ausbildungsbetrieb. Dort hatte ich das Glück, alle Abteilungen durchlaufen zu müssen – vom Lektorat, über die Herstellung, dem Vertrieb und der Verlagsleitung. Viele Jahre später erwies sich diese Erfahrung als ein echter Vorteil.
Anfang 20 wechselte ich dann in die Marketingabteilung eines Wissenschaftsverlages und absolvierte dort meine zweite Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin. Doch meine alten Glaubenssätze von Ich-kann-nicht … hielten sich hartnäckig.
Es brauchte noch weitere 10 Jahre bis sich meine Quelle des kreativen Ausdrucks in Form von Musik machen, Schmuck kreieren und Malerei langsam mehr und mehr in den Vordergrund schob. Doch vom Schreiben war ich weiterhin noch weit entfernt.
Das Texten beschränkte sich damals nur auf das Schreiben von Pressemitteilungen und das Redigieren von Werbetexten. Doch das war für mich nicht schreiben.
Als ich ein paar Jahre später beim Fernsehen arbeitete, stand irgendwann mein Chef vor mir und sagte: „Mädel, du bist begabt, du musst unbedingt deine Geschichte aufschreiben.“
Damals schüttelte ich nur den Kopf. Ich und schreiben kam mir gar nicht in den Sinn. Zum Glück ließ er auch nachdem wir nicht mehr zusammenarbeiteten nicht locker und fragte jährlich immer wieder forsch nach, wann denn meine Geschichte endlich fertig wäre.

Meine Tagebücher & die „Erdstab“-Kriegeraufgabe
Natürlich schrieb ich seit der Jugend Tagebuch oder vielseitige Briefe an eine Ferienlagerfreundin, doch das war für mich kein richtiges Schreiben, sondern das Notieren von emotionalen Befindlichkeiten. Meist ging es damals tagesabhängig pubertär hoch und runter.
In einem Tabula rasa Wegschmeißanfall habe ich all diese Bücher irgendwann einmal verbrannt. Wer weiß, was ich heute darin lesen würde?
Jahre später bekam ich eine nächste Gelegenheit für das Auflösen meiner Ich-kann-nicht-schreiben-Blockade. In einer Ausbildung bekamen wir die „Erdstab“-Kriegeraufgabe*. Dabei sollten wir uns ein Gegenüber – einen sogenannten stillen Zeugen – suchen, dem wir jeden Tag unsere Erfolge und Misserfolge schriftlich mitteilen sollten.
Zusammen mit einer Frau aus Westdeutschland stellten wir uns dieser Kriegeraufgabe und wir begannen das Projekt genau zum 3. Oktober, dem Tag der Einheit. West meets Ost und umgekehrt.
Nun schrieben wir uns jeden Abend eine E-Mail mit unseren Erfolgen und Misserfolgen bzw. Dingen, die wir beim nächsten Mal anders machen würden, hin und her. Ohne Kommentar, ohne Rückmeldung. Wie ein Voyeur lernte ich so ihren Alltag kennen und sie meinen.
Es war ein wenig magisch, denn unsere Lebensalltage waren so unterschiedlich und doch verband uns dieser Austausch auf einer tiefen Ebene immer mehr.
Aus den anfangs geplanten drei Monaten wurden bei uns sieben Jahre. Sieben Jahre schrieben wir uns unsere verschiedenen Leben.
Dann entwickelten sich unsere Lebenswege unterschiedlich weiter und das Projekt endete. Jahre später war ich für diese E-Mails, die ich glücklicherweise immer aufgehoben hatte, sehr dankbar. Denn diese Erdstab-Bücher waren die ersten, die ich zu Büchern gebunden und drucken lassen habe.

*Kriegeraufgaben wurden in dieser Ausbildung die Projekte genannt, die einen herausforderten, um sich neue Gewohnheiten Denkstrukturen und Bewusstseinsebenen anzueignen. Als Zeitspanne des täglichen Durchführens für diese Aufgaben wurden meistens mindestens drei Monaten angesagt. Die Grundlagen dafür bildete das Erforschen der vier Stäbe der Kraft. Jeder dieser Stäbe ist einem Element (Feuer, Wasser, Erde, Luft) zugeordnet, deshalb heißt diese Aufgabe Erd-Stab.

Wie eine OP meine Schreibader zum Sprudeln brachte
Nachdem sich im Laufe der Jahre viele der Glaubenssätze von Ich-kann-nicht aufgelöst hatten, war es eine Operation, die meine Schreibader zum Sprudeln brachte.
Nach einer OP durfte ich zwei Monate nicht laufen und lag nur im Bett. Um meine Laune zu verbessern, hatte eine Freundin eine wunderbare Idee. Sie schickte mir jeden Morgen vier schräge Wörter und bat mich, ihr bis zum Abend daraus eine kleine Geschichte zu schreiben.
Was mir anfangs als obskure Idee erschien, wurde schon nach ein paar Tagen meine Lieblingsbeschäftigung.
Ich staunte täglich, was ich so ganz aus dem Nichts mit diesen vier Worten aufs Papier brachte. Jeden Abend schicke ich das Blatt Papier meiner Freundin und sie wollte immer mehr.
So entstanden die ersten 4-Wort-Storys, die heute fest zu meinem Kurzgeschichten-Repertoire gehören.

Hier kannst du dein ganz persönliches Exemplar im Verlag oder bei mir direkt bestellen.

Wer schreibt, der heilt …
Nach den zwei Monaten war mein Schreibhunger geweckt. Danach schrieb ich mich durch alle möglichen Kurse und Fortbildungen, um mir das Handwerkszeug fürs Bücher- und Geschichten schreiben anzueignen.
Ab diesem Moment war das Schreiben nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Diese neue Quelle brachte so viele Projektideen zu Tage und irgendwann war mir endlich klar: Schreiben war voll mein Ding.
Mein früher Chef beim Fernsehen sollte recht behalten: Ja, ich musste meine Geschichte aufschreiben … und noch viele mehr.
Gleichzeitig absolvierte ich eine Schreibtherapie-Ausbildung, um das Schreiben auch in meine Coachings und Beratungen aufzunehmen. Denn ich hatte am eigenen Leib erfahren können, wie hilfreich das Schreiben zum Reflektieren und in die Tiefe gehen ist.
Oft saß ich mit meinen INSPIRE-Schreibheften in meinem Lieblingscafe Lehmbrucks in Friedenau und schrieb Stück für Stück die Geschichte meiner Familie auf.


Online-Journalschreiben in der Pandemie
Als Stefan Strehler, bei dem ich seit Jahren in Schreibreisen und -kursen das Schreibhandwerk gelernt hatte, zu Beginn der Pandemie einen Online-Schreibkurs zum Thema Journalschreiben anbot, war ich schnell Feuer und Flamme und meldete mich an.
Acht Wochen versuchten wir zwölf Teilnehmer uns in den verschiedensten Formen von Journalschreiben und am Ende des Kurses war klar: ein großer Teil der Teilnehmer wollte weiterschreiben.
Daraufhin schickte uns Stefan Strehler jeden Montag einen Schreibimpuls in Form eines Zitats mit anregenden Fragen oder einem Gedankenspiel und jeder Teilnehmer hatte bis zum Ende der Woche Zeit max. 7000 Zeichen dazu zu schreiben. Wir stellten unsere Texte in ein Online-Portal, zu dem nur wir Zugang hatten und schrieben uns gegenseitig Feedback.
Das Besondere daran war, dass wir uns alle nicht kannten. Mit der Zeit entwickelte sich eine ungeahnte intime Verbundenheit, gerade auch durch die Lock-Down-Situation. Jeder erzählte aus seiner Sicht, aus seinem Alltag, über seinen Umgang mit der derzeitigen Situation.
Wir schrieben uns gegenseitig Kommentare und unterstützten uns dadurch auch mental. Nach einem Jahr trafen wir uns dann im Sommer im Garten einer Mitschreiberin mit den vorgegebenen Abstandregelungen.
Was war das für eine Überraschung! Die meisten hatten sich die anderen durch das Geschriebene ganz anders vorgestellt. Doch auch nach diesem Treffen wollten die meisten weiterschreiben.
Mittlerweile hat sich die Gruppe mehrmals verändert. Einige stiegen aus, neue Mitschreiberinnen stiegen ein. Auch das Niveau der Schreibimpule hat sich stetig weiterentwickelt.
Mein Schreibmuskel ist dadurch so gut trainiert, dass mich mittlerweile nur noch selten Schreibblockaden erwischen.


Mein erstes Buch im eigenen Verlag – eine Traumerfüllung
Doch nicht nur das Journalschreiben brachte mir die Pandemie. In dieser Zeit sprießen auch die Online-Kurse wie Pilze aus dem Boden und ich begegnet dem Buchheldinnen–Programm von Yvonne Kraus.
Mein Familiengeschichtenprojekt lag damals im Ruhezustand und ich fand es reizvoll, mich zur Abwechslung an das Schreiben eines Sachbuches zu wagen. Wissensmaterial und Ideen hatte ich dafür genug.
Als Berufsorientierungscoach für Jugendliche kannte ich die Fragen, die mir in meinen Kursen immer und immer wieder gestellt wurden. So entstand die Idee zu meinem ersten Ratgeber-Sachbuch: START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen.
Anfang dieses Jahres ist es bereits in der dritten überarbeiteten Auflage erschienen.
Es ist ein Taschenbuch, welches jeder junge Mensch beim Auszug von zu Hause im Rucksack dabei haben sollte.
Es ist auch ein perfektes Geschenk zum Schulabschluss von Großeltern, (Paten-)Tanten/Onkeln oder guten Freunden der Familie.

Hier kannst du dir dein persönliches Exemplar im Verlag oder direkt bei mir bestellen.
Schnell wurde mir während des Schreibens klar, dass ich mein Buch genau so veröffentlichen möchte, wie ich es geschrieben habe.
Aus meiner Verlagszeit kannte ich das Piranyabecken der marketingoptimieren Bücherbranche. Dorthin wollte ich auf keinen Fall. Außerdem träumte ich schon immer von einem eigenen Verlag.
So gründete ich 2021 den manitu-books Verlag, in dem ich bisher meine fünf eigenen Bücher sowie die Werke von zwei Lyrik-Autor:innen veröffentlich habe. Tendenz steigend.
Solltest du also nach einem Verlag suchen, in dem du dein Buch ganz nach deinen Vorstellungen veröffentlichen kannst, komme gerne auf mich zu.
Hier findest du mein Angebot: vom Layouten einer Druckvorlage deines Manuskripts, über die Covergestaltung und einem fairen Verlagsvertrag stehe ich dir gerne zur Seite. Und so wie jedes Buch einzigartig ist, besprechen wir auch ganz individuell die Preise.

Mein Schreib-Resümee:
Das Schreiben hat mich verändert. Es hat mich zu der gemacht, die ich heute bin.
Als Schreibtherapeutin und Poesiepädagogin kann ich nur jeden immer wieder ermutigen, sich hinzusetzen und einfach mal draufloszuschreiben.
Jede Form lohnt sich. Denn durch das Schreiben mit der Hand oder auf den Tasten ist dein Verstand beschäftigt und dein Unterbewusstsein kann dir so Informationen oder kreative Texte senden, von denen du sonst keine Ahnung hast.
Und noch ein kurzes Wort zum Thema KI und der Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt, in diesen Zeiten zu schreiben:
Für mich gibt es dazu ein klares JA, es lohnt sich auch ohne KI zu schreiben. Denn das Individuelle, nur durch dein Gefühl beschriebene Wort, ist durch eine Technik oder einen Roboter, der dir Texte liefert, nicht zu ersetzen.
Mit zu viel KI kannst du dir deine Kreativität perfekt abtrainieren. Doch das ist für mich nicht der Sinn von kreativem Schreiben.
Es wird wohl auch hier wieder um die richtige Balance gehen. KI kann inspirieren, doch das ursprünglich kreative Besondere bringt nur jeder Mensch durch seine ganz persönliche Weise zum Ausdruck.
Ich kann dich nur einladen, es einfach mal auszuprobieren und gegebenenfalls vorhandene Glaubenssätze wie, ich-kann-nicht-schreiben aus der Kindheit zu überprüfen und bestenfalls über Bord zu werfen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es lohnt sich.

Ich danke nochmals der Lektorin Kerstin Salvador für die wundervolle Gelegenheit im Rahmen ihrer Blogparade dir meinen Weg zum Schreiben zu zeigen.
Wenn du magst, hinterlasse mir gerne bei diesem Blogartikel einen Kommentar.
Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.
(Hab keine Scheu zu kommentieren. Denn nur dann nimmt Google und Co diesen Artikel in seinen Algorithmus auf und bietet ihn auch anderen an.)
Wie immer freue ich mich über deine Rückmeldung. Ich wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.
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