Monatsrückblick Mai 2022: Volle Kraft voraus

Monatsrückblick Mai 2022: Volle Kraft voraus

Diese Fülle, diese Farben … immer wieder stand ich im Mai staunend in der Natur und ließ mich davon verzaubern. Das war ein guter Ausgleich zu ganz viel Zeit, die ich am Schreibtisch verbracht habe oder für die Gesundheit meines Körpers, denn mein Ziel war unter anderem die Ausheilung meines verqueren Rückens. Doch es gab auch einiges zu feiern: am 10. Mai hatte ich meinen 1. Geburtstag als Bloggerin … am Freitag dem 13. startete ich mit Unterstützung von Jeannine Gashi meine erste Leberreinigung … am 22. Mai 2022 ging mein zweites Buch „4 Worte. 1 Story“ 25 Kurzgeschichten online … und am 27. Mai gab es das ErfolgsWerk-Abschlußfinale …

 

Mein ErfolgsWerk – 33 Tage Challenge 

Seit über 25 Jahren kreuzt ein Persönlichkeitstrainerpaar immer wieder meinen Weg. Veit und Andrea Lindau. Jahre habe ich sie und ihre Entwicklung aus der Ferne beobachtet. Anfang des Jahres beschloss ich, mich ihrer homodea-Community anzuschließen. Ihr Human-Spirit-Programm war der Auslöser, doch was ich auf der homodea-Plattform noch alles entdeckte, hat mich in den letzten Monaten meines Wandels bewegt und getragen.

Human Spirit – das motivierende goldene Engel-Programm von Veit Lindau

 

Mitte April riefen sie zum 3. Mal zur Teilnahme an ihrer  33-Tage-Challenge ErfolgsWerk auf. Obwohl ich von all den online-Kursen der letzten Monate zu Social Media und Co. im großen weiten Web ein bisschen übersättigt war, entschloss ich mich kurzerhand trotzdem zur Teilnahme.

3 x am Tag gab es eine kurze motivierende Lektion von Veit. Das war schon ein hohes Pensum als Aufmerksamkeit … Die ersten Tage hörte ich immer wieder rein, viele Themen waren mir schon bekannt und doch tat es gut, sie sich immer wieder in Erinnerung zu rufen. Neben diesem Programm gab es neben den Lektionen und Meditationen zur Unterstützung jedoch etwas ganz Besonderes: Jeden Tag um 8, 13 und 19 Uhr konntest du dich live in einem Zoom-Call zum gemeinsamen Schauen der Lektion mit anschließenden Breatout-Room zum Austausch und zur Vernetzung einwählen. Auch für das homodea-Team war es ein erster Versuch. Die letzten zwei Durchläufe von ErfolgsWerk liefen noch ohne diese Zoom-Calls.

 

Diese Zoom-Calls waren der Hammer. Jeden Tag trafen sich zu jedem Call 60 bis über 100 Menschen, alle individuell ihrem sich selbst gesetzten Ziel folgend und alle sich gegenseitig motivierend und unterstützend. Das hatte einen wahren Suchtcharakter und auch ich versuchte, so oft wie möglich an diesen Calls teilzunehmen. Vor allem am Morgen endete der Call immer mit einer kurzen Tanzeinlage … Es war ein echter Wachmacher und Mit-Guter-Laune-durch-den-Tag-Bringer.

 

Am 27.05.2022 war dann Finale. Wir haben uns alle gefeiert und symbolisch auf die Schulter geklopft. Ich hatte mein mir gesetztes Ziel schon am 22.05.2022 erreicht. Doch davon später mehr …

Meine erste Leberreinigung nach Anthony William …  

 

Im März diesen Jahres hatte die wunderbare Jeannine Gashi zu einer Newsletter-Umfrage mit Verlosung eingeladen … der Preis war die Teilnahme an einer geführten 10 Tage-Leberreinigung nach Anthony William. Ich hatte mich sehr gefreut, als ich ihre Gewinner-Email bekam. Der erste Durchgang im April passte aufgrund des The-Content-Society-Live-Treffens in Stuttgart zeitlich bei mir nicht, um so mehr freute ich mich auf den Zeitraum im Mai, denn meine große Hoffnung war, dass sich die Leberreinigung positiv auf meinen Dauerschmerzrücken und die Folgen der Kortisonbehandlung von Anfang des Jahres auswirken würde. Auch wollte ich damit wieder das Zuckertor in mir schließen.

Jeden Morgen dasselbe Prozedere: Sellerie schnippeln, häckseln, pressen … um den frischen Selleriesaft herzustellen … mit jedem Tag wurde ich schneller …

 

Mein Einkaufsbeutel enthielt täglich bunte Leckereien aus der Vielfalt der Obst- und Gemüsetheke … denn der Vorteil dieser Leberreinigung ist: Du hast nie Hunger …

 

Ob Leberreinigungssmoothie, gepresster Sellerie-, Melonen-, Apfel-Gurken-Saft … mein aus der Verbannung wieder aktivierter Smootie-Maker hielt Wort und verwandelte all die Leckereien in die gewünschte Form. Nebenbei entdeckte ich noch neue Lebensmittel, wie zum Beispiel die rote Drachenfrucht oder neue Hilfsmittel wie den Nußbeutel zum Auspressen von Sellerie- oder Melonenmus.

 

Ich wollte es wissen: wie viel Saft steckt in einer Melone? Hier siehst du das Ergebnis: 2200 ml Ausbeute und nur einen Beutel Mus, wie auf dem vorletzten Bild zu sehen. Darüber war ich schon ganz schön Baff.

 

Und immer wieder gab es Zoom-Calls zum Austausch und zum Fragen stellen … Jeannine Gashi hat mit diesem Programm etwas Wundervolles ins Leben gerufen … ich kann ihn von Herzen nur empfehlen. Für ganz schnelle: die nächste Leberreinigung mit ihr startet am 10. Juni …

 

Mein Fazit: Im Laufe der 10 Tage fühlte ich mich immer besser. Ich habe 3 kg abgenommen und werde nun regelmäßig die Leberreinigung anwenden … Ich fühle mich so viel besser und mein Ziel, meine Rückenschmerzen und die Kortison-Wassereinlagerungen zu mindern, hab ich auch erreicht.

 

Mein zweites Buch: „4 Worte. 1 Story.“ ist erschienen

Nachdem ich Ende letzten Jahres einen kleinen Selbstverlag gegründet habe und mein erstes Buch – ein Sachbuch für Jugendliche: START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen herausgebracht habe, war das Eis gebrochen und mein Mut angespornt, mich an mein nächstes Buchprojekt zu wagen. So fühlte ich nach innen und beschloss, als nächstes Buch ein Workbook zum Schreiben von eigenen 4-Wort-Storys zu entwickeln. Um so mehr ich mit diesem Projekt beschäftigt war und am Manuskript geschrieben habe – um so mehr kamen immer mehr 4-Wort-Storys wieder ans Tageslicht.

Als dann Ende April vom Selfpublisher-Verband der Selfpublisher-Preis mit dem diesjährigen Sonderpreis Kurzprosa ausgerufen wurde, legte ich das Manuskript des Workbook-Buchprojektes erst einmal zur Seite und legte meinen Fokus auf den eigentlich erst für danach geplanten Kurzgeschichtenband „4 Worte. 1 Story.“

 

Auf dem Weg zum fertigen Cover durchläuft die Gestaltung viele Versionen … bis sich das druckfertige Cover zeigt …

 

Das Durchlaufen und die entstehende Motivation durch die täglichen ErfolgsWerk-Lektionen ließen mich auf Hochtouren alle Hürden nehmen – das aus Vielzahl der Geschichten die richtigen 25 auszuwählen, das Drucksatz-Layout zu gestalten, das Korrektorat einzuarbeiten, die Cover-Gestaltung und vor allem am Ende die schwere Entscheidung, welches ist das richtige? … und und und … Doch mein Ziel hatte ein klares Wunschdatum: den 22.05.2022 wollte ich mir als Veröffentlichungsdatum nicht entgehen lassen. Die Deadline für die Einreichung des Buches zum Preis war am 31.05.2022

Letztendlich ist es dann dieses geworden … ich danke an dieser Stelle allen Menschen, die mir bei der Entscheidung durch ihre Rückmeldung geholfen haben

 

Ich habe all meine Vorhaben erfolgreich gemeistert. Hier ein kurzer Text zum Buch, der dir hoffentlich Lust auf das Lesen des Buches macht:

Das Buch „4 Worte. 1 Story.“ beinhaltet 25 kurzweilige Geschichten – die alle eins gemeinsam haben: Sie sind aus vier Worten – paradox und zufällig von anderen Personen ausgewählt – entstanden.

Aus den oft ungewöhnlichen und schrägen Wortquartette, wie beispielsweise Kettensäge – Gänseblümchen – Friedhof – Hofhund  ODER  Glasreiniger – Enkelkind – Feuerzeug – Landkarte  ODER  Fingerspitzengefühl – Müllverbrennungsanlage – Kleeblatt – Parfüm  sind kleine Storys entstanden, die alle für sich einzeln stehen. Es sind Geschichten aus dem Alltag, über Beziehungen, über Arbeitsplätze, die Liebe, den Tod – ganz ungeschminkt. Sie wollen berühren, bewegen, zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen.

Die Texte sind auf der Grundlage der 4-Wort-Story-Methode aus dem kreativen Schreiben entstanden. Bei dieser Schreibmethode nimmt man 4 gegensätzliche Worte, ein leeres Blatt Papier und schreibt frei drauflos. Ohne Korrektur, ohne nachträglichen Feinschliff. Die Kunst besteht darin, im kreativen Schreibfluss alle 4 Worte in der Geschichte vorkommen zu lassen.

Ein schönes Geschenk für viele Anlässe … oder als ein Buch mit der idealen Kapitellänge für die kleine Bettlektüre vor dem Einschlafen.

Das Buch kann direkt per E-Mail über die Autorin (info@manitu-books.de), oder im Buchhandel unter der ISBN  978-3-949853-34-0  oder bei Amazon bestellt werden. Preis: 12,80 €

 

und hier die Vorankündigung für Buch No. 3 – das Workbook zum Selberschreiben von 4-Wort-Storys – ganz nach dem Motto: nach dem Buch ist vor dem nächsten Buch …

Das Cover ist schon fertig … das Manuskript wartet auf seine Weiterbearbeitung … die nächste Buchveröffentlichung steht bald an … stay tuned 🙂

 

 


 

Was sonst noch im Mai 2022 passierte

 

Kunst-Genuss … Musical-Medley im Friedrichstadtpalast und Ulrich Matthes live im Nikolaisaal 

Ohne Kunst mag ich nicht leben. Sie ist eine der wichtigen Seelennahrungsmittel für mich. Wie schön, dass ich in diesem Monat wieder zwei schöne Gelegenheiten dazu hatte:

Anfang Mai ergab sich für mich die Möglichkeit, mir im Friedrichstadtpalast eine Sondervorstellung mit Musical-Medleys aus 50 Jahren Musikgeschichte anzuschauen. Ich war nach langer Zeit mal wieder an dem Ort, wo meine Tochter vor 22 Jahren ihre Jugendweihe gefeiert hat. Das war auf jeden Fall ein schönes Gefühl.

Am Ende des Monats habe ich nach langer Zeit meinen geliebten Ulrich Matthes mal wieder auf der Bühne erlebt. In einer Lesung mit musikalischen Programm mit dem Titel: „Freiheit! Freiheit? – ein inspirierender Dialog mit Liedern und Texten von Schubert bis Schiller
Mit gesanglicher Begleitung vom großartigen Günther Groissböck, in seiner Liga einer der Besten. Endlich war ich mal wieder im Nikolaisaal in Potsdam zu Gast – immer wieder ein schöner Ort für originalen und originellen Kunstgenuss.

 

Schreibreise in Sassnitz

Seit ein paar Jahren fahre ich jeden Herbst zur Schreibreise nach Sassnitz. Für mich immer wieder eine besondere Zeit. Nachdem im letzten Jahr schon einmal der Versuch einer Frühlingsschreibreise an C. gescheitert war, freute ich mich dieses Jahr einmal mehr, dass die Frühjahrsreise stattfand.

Von der Mole aus bei Sonnenuntergang: mein Zimmer mit Aussicht … aufs Meer

 

Wie immer im vertrauten Grundtvighaus, bezog ich mein mir wohlvertrautes Zimmer 5 und fühlte mich sofort wie zu Hause. Auf der Wetterapp erschien für vier der fünf 5 Tage eine dicke Regenwolke, ich war gut ausgerüstet. Doch dann kam es ganz anders. Der Wettergott war uns wohl gestimmt und wir genossen zwischen den Schreibzeiten Sonne und auch den einen oder anderen Regenbogen.

 

Am ersten Tag gab es sogar in zwei Stunden 3 Regenbögen hintereinander. Wir standen fasziniert im Seminarraum und staunten.

 

Auf der Mole flogen sie vereint und sobald ein Mensch sein Fischbrötchen unbeaufsichtigt ließ, kreischten sie herbei und fielen über die Leckerei her …

 

Jeden Morgen vom Bett aus mein Blick zum Fenster … immer wieder neue Wolkenformationen, die mein Fotografenauge begeisterten

 

Die Reise stand unter dem Motto: Inspiration – nature writing. Der Mai bot sich dafür hervoragend an. Da ich sonst Sassnitz nur im Herbst erlebt habe, war ich dieses Mal von all dem Grün überall begeistert. An einem Tag fuhren wir sogar gemeinsam mit einem Boot die Kreidefelswände bis zur Stubbenkammer entlang, um später über unsere Naturwahrnehmungen zu schreiben.

 

 

Wir haben geschrieben, gefeiert, gelacht, sind die lange Mole entlang, bis zum Leuchtturm gelaufen, uns Texte vorgelesen und unsere zuletzt gelesenen Lieblingsbücher vorgestellt … im Herbst komm ich wieder … mein Zimmer ist schon reserviert.

 

Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

 

Auch im Mai gab es die #farbkreisreise Challenge von Susanne Heinen – in diesem Monat ging es um die Farbe violett …

 

#farbkreisreise Violett No. 2

 

#farbkreisreise Violett No. 3

 

#farbkreisreise Violett No. 4

 

Kaum war ich zwei Wochen nicht auf meinem Friedhof spazieren, habe ich meine zwei Lieblingsbuchen kaum wiedererkannt … sie haben wieder ihr grünes Kleid angezogen … das ist mein Lieblingsblätterdach zum Träumen …

 

Bis heute läuft die Sassnitzer Flotte täglich aus … die Kisten warten auf ihre Ware …

 

 

Hierüber habe ich im Mai 2022 gebloggt

• In der Rubrik: Blog

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MoRübli April 2022

Monatsrückblick April 2022: Alles echt LIVE und in Farbe

Monatsrückblick April 2022: Alles echt LIVE und in Farbe

Im April hab ich vieles nach langer Zeit mal wieder LIVE und in Farbe erlebt. Nicht nur die Natur blühte auf, die Sonne strahlte ganz oft vom Himmel, das lichte Blau war unglaublich und ließ die Knospen und Blätter sprießen … und auch meine Seele blühte auf: endlich wieder Begegnungen! Ich habe es in vollen Zügen genossen, auch wenn am Anfang des Monats erst einmal eine Verabschiedung stand.

 

Antonella aus Italien … ade ade, scheiden tut weh 

Ende letzten Jahres bekam ich eine Anfrage von Freunden aus Italien, ob ich Antonella für die Zeit ihres Praktikums in Berlin, beherbergen könnte. Sofort fiel mir mein Lieblingskinderbuch „Antonella und der Weihnachtsmann“ ein und ich entschied mich aus dem Bauch heraus, sie bei mir aufzunehmen. Solche spontanen Aktionen, jemanden aufzunehmen, ohne denjenigen zu vorher persönlich zu kennen, ist für mich immer wie bei einem Überraschungsei – ich weiß nie, was drin ist bzw. worauf ich mich dabei einlassen.

Als Antonella dann im Januar bei mir eintraf, war uns beiden ziemlich schnell klar, dass sich da zwei, trotz Altersunterschied von über 30 Jahren gesucht und gefunden hatten. Anfangs dachten wir noch, oh, was für eine lange Zeit … doch dann vergingen die Wochen wie im Flug. Wir hatten es immer wieder so lustig und gut miteinander, es war uns klar, es würde uns am Ende nicht leicht fallen, uns wieder zu verabschieden.

Doch am 10. April war es dann so weit. Zur Feier des Tages gingen wir fürstlich lecker bei meinem Lieblingsitaliener essen. Wir staunten nicht schlecht, als Antonella auf Italienisch zu bestellen begann und er auf einmal sagte: oh sorry, mein Italienisch ist nicht so gut. Ich habe zwar italienische Eltern, doch ich bin in der Schweiz aufgewachsen …

Das Essen war wie immer de luxe und wir hatten einen wundervollen Abend auf Deutsch. Antonella war sowie sehr von ihren verbesserten Deutschsprechfortschritten begeistert. Zu Recht, denn ich musste sie kaum noch verbessern.

In meinem Lieblingsrestaurant „Szenario“ hatten wir den besten Platz am Fenster …

In der letzten Woche hatten wir dann noch ein großes Problem: Sie wollte 2 große Rollkoffer mit dem Kurier nach Italien schicken. Sie entschied sich für GLS und ich runzelte schon die Stirn. Ich kenne meine Paketauslieferer in meiner Umgebung. Der GLS-Annahme-Shop gehört dabei nicht zu meinen Liebsten. So rollten wir gemeinsam die großen Dinger über das Pflaster und siehe da, als wir bei meinem GLS-Späti ankamen, empfing uns ein poltriger südländischer Mitarbeiter kurz angebunden mit den Worten: Ich nehme keine XXL-Pakete. Da standen wir nun, Antonella fast den Tränen nahe, denn es war schon nach 18 Uhr und sie wusste, dass ich am nächsten Mittag wegfahren würde. Und ihre schlimmste Frage: wie sollten wir diese zwei fast 30 kg schweren Kolosse wieder in meine 4. Etage buckeln? Sie wusste, dass ich ihr da mit meinem kaputten Rücken keine Hilfe sein würde.

So rollten wir die zwei Koffer enttäuscht die 1,5 km wieder nach Hause und stellten sie in den Fahrradkeller. Ich hatte die Hoffnung, dass sie dort bis zum nächsten Morgen nicht wegkommen würden. Als wir am nächsten Morgen um 10  Uhr in den Fahrradkeller kamen, stand schon ein Nachbar da – und war froh, dass wir die Koffer holten … ich bin schon auch froh, in so einem achtsamen Haus zu wohnen … in diesen Zeiten … man weiß ja nie. Diesmal gingen wir 1,5 km in die andere Richtung zu einem GLS-Shop. Dort hatten wir Glück. Der sehr freundliche Inhaber des Ladens nahm uns gerne die 2 rollenden XXL-Pakete ab. Antonella war sehr erleichtert und dankbar. So hat alles ein wunderbares Ende gefunden.  Wir haben uns herzlichst verabschieden und sehen uns bestimmt irgendwann, irgendwo ein nächstes Mal … vielleicht ja sogar in Italien, denn dort will ich schon ganz lange einmal hin … immerhin bedeutet Umani auf Italienisch „menschlich“.

 

 

„Bullerbü“ im Dreiländereck …  

Kurz vor Ostern bin ich mal wieder in meine gefühlte Heimat gereist: Ins Zittauer Gebirge im Dreiländereck des Ostens. Hier bin ich zwar nicht geboren, doch meine Mutter und meine Großeltern kommen hier her. Meine jüngste Cousine hat hier vor Jahren eine alte verlassen 4 Seitenhof-Ruine gekauft und saniert. Ich besuche sie seit letzten Jahr immer wieder einmal. Das ist für mich dann wie eine Reise nach Bullerbü – obwohl natürlich auch hier nicht immer alles rund läuft.

Einen ersten Einblick zu dieser Reise gab es ja in diesem Monat schon bei #12von12. Daher hier nur noch ein kleiner Nachschlag. Ich genieße die Zeit dort vor allem, um mich vom Trubel der Großstadt zu erholen. Dafür gibt es dann im Reigen von 2 Großfamilien dort ganz anderen Trubel zu erleben. Vieles davon ist für mich Neuland … und ich lass mich mitziehen und treiben, je nachdem, was es gerade braucht.

Aus einer verwahrlosten Ruine wurde dieses Schmuckstück auf der Anhöhe im Dorf.

Da wird die Milch für kleines Geld noch direkt vom Bauern geholt … und meine Cousine erzählt mir, dass die Milchbauern dafür mehr Geld bekommen, als wenn sie die Milch in eine Molkerei zur Weiterverarbeitung bringen … crasy world … ungerechte Bauern-Marktwirtschaft pur

 

Auch diesmal gab es wieder Zeit, um mich mit meiner gerade 75 Jahre alt gewordenen Tante zu unterhalten …

 

The Content Society – LIVE und in Farbe in Stuttgart

DAS WAR UNGLAUBLICH !!!! und eigentlich auch unbeschreiblich … doch ich versuche es trotzdem einmal.

Auch wenn ich erst am 10. Mai mein 1-jähriges Blog-Abenteuer-Jubiläum feiern werde, der Beginn dieser Reise war genau vor einem Jahr, als Judith Sympatexter Peters mit ihrer The Content Society das Programm BOOM BOOM BLOG ausgeschrieben hatte. Ich sprang mutig in dieses neue Abenteuer und seitdem hat sich in den letzten 12 Monaten so viel gewandelt … die Webseite, meine Rubriken, meine Texte, meine Visionen.

Und dann konnte ich es kaum glauben, als ich die Einladung zum ersten The Content Society LIVE-Treffen las. In mir klopfte das Herz und obwohl Stuttgart überhaupt nicht gleich mal um die Ecke von Berlin ist, schaute ich sofort in den Computer und buchte meine Fahrkarte. Dort wollte ich unbedingt hin, um die bisher nur per zoom oder über ihre tollen Blogbeiträge kennengelernten Frauen live in echt und in Farbe kennenzulernen.

Gleich zum Start konnte ich mein „Große-Gruppen-Fremdel-Syndrom“ loslassen – Silke machte es mir super leicht, mich sofort angekommen zu fühlen.

 

Später wurde die Vorabendrunde größer und so war es für mich der perfekte Einstiegsdosis zum Kennenlernen.

 

Am Samstag kam dann ein so wundervoller Kreis von kreativen, lebensfrohen, mutigen Frauen in Stuttgart zusammen – geführt von einer inspirierenden, strahlenden Judith Peters, für die dieses Event auch eine große Mutprobe war. Sie ist ihr grandios gelungen.

 

Es gab viel kreativen Input, aus denen tolle Ideen für neue Blogartikel oder für die spätere Insta-Reel-Mutprobe entstanden …

 

Es gab Ehrungen und Erfahrungsberichte … hier von Susanne Jestel …

 

Es gab ein Wiedersehen mit meinem Blog-Buddy …

 

Und danach gab es einen ausgelassenen Erfahrungsaustausch mit leckerem Essen in der „Metzger“ – im ersten Moment schauten einige bei dem Namen geschockt, doch das Essen dort war so vielseitig und lecker … auch für Veganer und Vegi-Fans – sehr zu empfehlen.

 


 

Wer Lust hat, auch in dieses Blog-Abenteuer einzusteigen und sich von der zauberhaften Blogmentorin Judith Peters dabei begleiten zu lassen, aufgepasst:

Ab dem 23. Mai 2022 geht das kostenlose Einsteiger-Programm      BOOM BOOM BLOG     in die nächste Runde.


 

Was sonst noch im April 2022 passierte

 

Mein Rücken macht mal wieder die Grätsche 

Auf der Zugrückfahrt von Zittau bahnte es sich schon an, abends wurde es dann Gewissheit: Mein Rücken streikte mal wieder. Mittlerweile kenne ich das Problem. Es ist meine Sollbruchstelle, seit ich vor 10 Jahren mit dem Fahrrad von einem Auto übersehen wurde und danach für einige Monate nicht mehr laufen konnte. So verbrachte ich Ostern liegend im Bett, die Krücken aus der Zeit vom letzten Herbst hatte ich ja noch parat.

 

Besuch einer Buchheldin- / TCS-Blog- und Jin Shin Jyutsu- Kollegin

In meiner Zittauer Abwesenheit hatte ich Besuch von einer mir bis dahin nur per Zoom bekannten Blogger-Schreib-Ström-Kollegin. In irgendeinem Co-Blogging erzählte sie mir, sie käme mit ihrer Familie im April nach Berlin und würde mich dann natürlich gerne einmal persönlich kennenlernen. Ihr Reisetermin lag jedoch genau in meiner Zittau-Woche.

Die Berliner Hotelsuche war zäh und so schlug ich ihr spontan vor, ob sie sich vorstellen könne, mit ihrer Familie in meiner dann leeren Wohnung zu wohnen. Sie war von der Idee begeistert und ich verschob kurzerhand meine geplante Rückreise auf 1 Tag früher, damit wir uns wenigstens an einem Abend vor ihrer Rückreise persönlich kennenlernen konnten.

Als dann an dem Abend mein Rücken streikte, bekam ich gleich noch eine Strömsitzung von ihr. Danach schaffte ich es mit Unterstützung bis zum Sweet Coco und wir hatten einen wunderbaren lustigen Abend miteinander.

Das Essen im Sweet Coco ist immer wieder ein Garant für ein fürstlich leckeres Mahl. Danach waren alle glücklich satt gegesssen.

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Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

Mit Antonella habe ich oft zusammen gesunden Salat gegessen – an einem Tag, an dem sie auf einer italienischen Handelsmesse war, brachte sie eine Wundertüte voller Leckereien mit nach Hause – Radicchio war über die ganzen Wochen unsere Lieblingssalatgrundlage.

 

An dieser Denker-Statue kam ich in Stuttgart nicht vorbei. Ob er verstanden hat, was ich ihm ins Ohr geflüstert habe ???

 

Mein erster Kurs in der Volkshochschule in Live: Einführung in die Fußreflexzonenmassage.

 

Manchmal fing ich mit der Kamera auch einfach nur einen Lichtblick ein …

 

Meine Lieblingsfrühlingsbäume blühten …

 

Beim TCS-LIVE-Tag in Stuttgart gab es eine Reel-Mutprobe … das Ergebnis hat mich voll überrascht … es war in weniger als einer halben Stunde fertig.

 

Die Reichweite hat mich umgehauen! Das wird nicht mein erstes und letztes Reel gewesen sein.

Zum Abschluss des Monats hab ich mich auf ein Beauty-Experiment eingelassen … ich hab mich danach kaum wiedererkannt 🙂

Ich bleibe mir weiter treu: es geht auch ohne Schminke … okay: vielleicht in Zukunft ab und zu …

 

Hierüber habe ich im April 2022 gebloggt

• In der Rubrik: 4-Wort-Story

4-Wort-Story mit den Worten: Habseligkeiten, vertrauensselig, Schlüpfer, hoffnungsstur

• In der Rubrik: Blog

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

Jin Shin Jyutsu – (Heil-)Strömen im Alltag – #Tipp6: Handinnenfläche

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MoRübli März 2022

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

YEAH! Irgendwann ist es so weit: Du bist erwachsen, hast die Schule abgeschlossen und …  ziehst aus – startest in dein eigenständiges Leben. Du willst es wagen!

Doch im Dschungel der Bürokratie oder Suche nach deinen ersten eigenen vier Wänden begegnen dir Themen oder Wörter, von denen du bisher nichts gehört hast? Damit bist du nicht allein.

In diesem Glossar findest du eine Auflistung der wichtigsten Grundbegriffe, die dir auf dem Weg in deine ersten vier eigenen Wände begegnen könnten. 

 


Falls dir dieses Glossar nicht ausreicht und du weitere interessante Tipps und Tricks auf deinem Weg nutzen willst, hole dir gerne mein Buch START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen. Dort findest du neben zahlreichen Tipps und Tricks auch eine praktische Toolbox mit vielen Vorlagen und Übersichten, wie zum Beispiel: das 1×1 des Wäschewaschens oder das 1×1 der Mülltrennung.


An- und Ummeldung

Nach einem Umzug in die ersten eigenen vier Wände gibt es einige Bereiche, wo du dich an- bzw. ummelden musst, wie z.B. die polizeiliche Anmeldung (siehe weiter unten unter Bürgeramt), den Telefon- bzw. Internetanschluss, den Stromanschluss, ggf. den Gasanschluss, die Postanschrift sowie bei der GEZ.

 

Betriebskosten

Zu den Betriebskosten zählen alle Kosten, die exakt mit Zählern oder aufgrund der Wohnungsgröße abrechenbar vom Mieter der Wohnung verbraucht wurden. Dazu zählen zum Beispiel: Warmwasserkosten, Heizungskosten. Für diese Kosten werden in den meisten Mietverträgen monatliche Vorauszahlungsbeträge vereinbart.

 

Betriebskostenabrechnung

In der Betriebskostenabrechnung werden alle laufenden Betriebskosten für einen bestimmten Zeitraum – überwiegend jährlich – für das Haus aufgelistet. Diese Kosten werden dann auf jeden Mieter des Hauses anteilig – z.B. je nach m²-Wohnraum oder Wasseruhrverbrauch oder Heizungszähler – umgelegt und gegen die vom Mieter für diesen Zeitraum gezahlten Vorauszahlungen gegengerechnet.

 

Bruttokaltmiete

Die Bruttokaltmiete – auch Kaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskostenvorauszahlungen, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Bürgeramt

Nach dem Umzug in die eigene Wohnung ist jede:r Mieter:in in Deutschland verpflichtet, sich innerhalb von 14 Tagen beim zuständigen Bürgeramt der Stadt oder Kommune mit seiner neuen Anschrift anzumelden. Wer diese Frist überschreitet, riskiert im Notfall die Zahlung eines Bußgeldes.

 

GEZ

Die GEZ – mittlerweile in Beitragsservice umbenannt – ist eine staatliche Einrichtung, in die jeder Bürger monatlich eine feste Gebühr zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten einzahlen müssen. Dieser Betrag wird in der Regel vierteljährlich in die staatliche Gemeinschaftskasse eingezogen. Je nach Verdienst-Status kann man sich auch von diesem Beitrag befreien lassen.

 

Grundmiete

Die Grundmiete – auch Nettokaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis, ohne Betriebskosten und ohne Mietnebenkosten.

 

Hauptmieter

Der Hauptmieter ist derjenige, der mit dem Vermieter der Wohnung einen schriftlichen Vertrag zur Nutzung der Wohnung abgeschlossen hat. Es gibt auch die Möglichkeit, mehrere Personen als Hauptmieter in den Mietvertrag aufzunehmen. Der Hauptmieter trägt alle Rechten und Pflichten, die im Zusammenhang mit der Wohnung entstehen.

 

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung greift bei Schäden durch Einbruch oder Diebstahl, Feuer, Leitungswasser, Sachschäden in der Wohnung etc. Die Versicherungshöhe richtet sich bei dieser Versicherung immer nach der Größe und Ausstattung der Wohnung.

 

Kaltmiete

Die Kaltmiete – auch Bruttokaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskostenvorauszahlungen, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Makler-Provision

Die Makler-Provision ist ein Betrag bei der Inanspruchnahme von Vermittlungstätigkeiten beim Finden einer Wohnung oder eines Mieters. Dabei gilt das „Besteller-Prinzip“: derjenige, der den Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen.

 

Mietbürgschaft

Eine Mietbürgschaft ist eine Möglichkeit, dem Vermieter zu versichern, dass er regelmäßig seine Mietzahlung und sonstigen Kosten im Rahmen des Mietvertrages erhält, auch wenn der Mieter noch kein regelmäßiges Einkommen hat.

 

Mietkaution

Die Mietkaution ist ein Geldbetrag, die der/die Mieter:in an den/die Vermieter:in zahlt, um aus dem Mietverhältnis herrührende Forderungen abzusichern. Die Mietkautionshöhe darf maximal drei Nettokaltmieten betragen.

 

Mietkosten

Mietkosten sind der fest vereinbarte Gesamtbetrag, den der Mieter der Wohnung bis zu einem festen Termin an den Vermieter der Wohnung zu zahlen hat. In ihm sind alle Mietkostenarten, wie Grundmiete, Betriebskosten(-vorauszahlungen) sowie (Miet-)Nebenkosten enthalten.

 

Mietnebenkosten

Zu den Mietnebenkosten zählen alle Kosten, die für die Aufrechterhaltung des Zustandes der Wohnung oder des Hauses notwendig sind. Dazu können folgende Kosten zählen: Müllabfuhr, Versicherungen, Hausmeister, Gartenpflege, Treppenreinigung etc. Für diese Kosten werden in den meisten Mietverträgen monatliche Vorauszahlungsbeträge vereinbart, die jährlich mit der Betriebskostenabrechnung verrechnet werden.

 

Mietnebenkostenpauschale

Die Mietnebenkostenpauschale ist ein fester Betrag, der sich aus den Betriebskosten zusammensetzt. Der Vorteil einer Mietnebenkostenpauschale ist, dass, auch wenn dem Vermieter höhere Nebenkosten entstehen, diese nicht mehr auf die Mieter ungelegt werden können.

 

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist eine andere Form der Schufa-Auskunft, bei der bestätigt wird, dass der oder die Mieter:in frei von Mietschulden ist. Diese Bescheinigung wird vom bisherigen Vermieter ausgestellt und ist ein Bestandteil der Bewerbungsunterlagen für eine neue Wohnung. Wenn du das erste Mal in eine neue Wohnung ziehst, fällt diese Bescheinigung weg und du reichst in diesem Fall am besten eine Schufa-Auskunft bei deiner Wohnungsbewerbung ein.

 

Mietspiegel

Der Mietspiegel ist der von der Stadt oder Kommune als Richtlinie errechnete Mietpreis für eine Wohnung, der aufgrund der Basis des Wohnungszustandes, der Wohnungsausstattung und der Wohnlage errechnet wird.

 

Mietvertrag

Im Mietvertrag stehen alle wichtigen Rechte und Pflichte, die der Vermieter mit dem Mieter vereinbart. In Deutschland ist es üblich, dass dieser schriftlich abgeschlossen wird. Meistens hat der Mietvertrag viele Seiten und es ist zu empfehlen, ihn vor der Unterschrift sorgfältig zu lesen – vor allem auch das Kleingedruckte.

 

Mietwohnung

Zur Miete wohnen bedeutet, dass du von einem Immobilienunternehmen, einer Wohnungsbaugenossenschaft oder einem privaten Anbieter für einen bestimmten Zeitraum befristet oder unbefristet Wohnraum zu einem im Voraus fest bestimmten Mietpreis anmietest.

 

Möblierte (Arbeits-)Wohnung

Die möblierte (Arbeits-)wohnung ist eine Möglichkeit, ohne großen Umzugsaufwand sofort an einem neuen Ort eine Bleibe zu finden, bis man etwas Eigenes gefunden hat. Diese Wohnungen werden oftmals von Arbeitgebern zur Verfügung gestellt und haben dann eine gesonderte Vergütung bzw. einen ermäßigten Mietpreis.

 

Nettomiete

Die Nettomiete ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskosten, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Nettokaltmiete

Die Nettokaltmiete – auch Grundmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis, ohne Betriebskosten und ohne Mietnebenkosten.

 

Post-Nachsendeauftrag

Mit einem Post-Nachsendeauftrag kann man sich seine Post zeitlich befristet von seiner alten Wohnanschrift an seine neue Anschrift nachsenden lassen. Dieser Service der Deutschen Post ist kostenpflichtig und lässt sich leicht online einrichten.

 

Privat-Haftpflichtversicherung

Die Privat-Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen. Sie greift auch bei Schäden in Haus und Wohnung, die aufgrund deines Verhaltens bei anderen Mietern entstehen.

 

Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung gehört zu den Risikoversicherungen, das heißt, die Versicherung zahlt nur im Schadensfall. Eine solche Versicherung gibt es mit unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Mietrecht, Arbeitsrecht und Privatrecht. Diese greift bei der Durchsetzung seiner Rechte z.B. bei Mieterhöhungen oder bei der jährlichen Betriebskostenabrechnung.

 

Schufa-Auskunft

Die Schufa-Auskunft ist eine Möglichkeit, dem Vermieter seine Schuldenfreiheit nachzuweisen. Sie ist kostenpflichtig und wird meistens bei der Bewerbung einer Wohnung als Nachweis schriftlich vorgelegt.

 

Stromanschluss

Jede Wohnung hat einen eigenen Stromanschluss. Nach dem Einzug in eine Wohnung sollte als Erstes der aktuelle Stromzähler abgelesen werden, um ihn bei der Anmeldung beim Stromanbieter parat zu haben. Die Lage der Stromzähler sind ganz unterschiedlich: In manchen Wohnungen hängt der Stromzähler direkt in der Wohnung, bei anderen gibt es im Keller einen zentralen Stromzählerort.

 

Studentenwohnheim

Viele Universitäten unterhalten in der Nähe des Campus ein Studentenwohnheim. Um dort ein Zimmer zu bekommen, gibt es oftmals direkt in der Universität eine Beratungsstelle, bei der du dich um einen Platz im Studentenwohnheim bewerben kannst.

 

Untermieter

Zur Untermiete zu wohnen, bedeutet, dass du in einer Wohnung nur einen bestimmten Bereich der Wohnung bewohnst und mit dem Hauptmieter einer Wohnung einen Untermietvertrag abgeschlossen hast. Dieser sollte, wenn möglich, schriftlich abgeschlossen werden und mindestens die Höhe der monatlichen Mietzahlung sowie die Dauer der Mietnutzung enthalten.

 

Wohnungsgenossenschaft

Die Wohnungsgenossenschaft ist ein Wohnungsunternehmen, bei dem die/der Mieter:in der Wohnung einen genossenschaftlichen Anteil an der eigenen Wohnung besitzt. Dieser wird meist als fester Geldbetrag bei Eintritt in die Wohnungsgenossenschaft gezahlt. In der Wohnungsgenossenschaft gelten besondere Rechte und Pflichten, wie z.B. das Mitspracherecht bei Veränderungen sowie das Ableisten von regelmäßigen Arbeitsstunden.

 

Wohnarten

Wohnarten sind die unterschiedliche Eigenschaft des Mietverhältnisses, wie z.B. zur Miete, als Untermieter, im Studentenwohnheim, in der Wohnungsbaugenossenschaft, die möblierte (Arbeits-)Wohnung.

 

Wohngemeinschaft

Bei einer Wohngemeinschaft – auch WG genannt – wohnen mehrere Personen in ein und derselben Wohnung und die Kosten für die Wohnung werden auf alle Personen aufgeteilt. Dabei ist es möglich, mehrere Personen als Hauptmieter:in im Mietvertrag anzugeben oder nur einen Hauptmieter:in, der oder die dann mit den anderen Personen Untermietverträge abschließt.

 

Wohnungsübergabeprotokoll

Ein Übergabeprotokoll wird meistens nach der Wohnungsbesichtigung und offiziellen Schlüsselübergabe durch den/die Vermieter:in aufgenommen. Dort werden der Zustand der Räume, alle bestehenden Mängel sowie Absprachen zu deren Beseitigung protokolliert. Oftmals werden dabei auch Fotos vom Zustand der Räume erstellt, die bei späterem Auszug als Grundlage für evtl. Beanstandungen oder Rückbauwünsche gelten.

 

Buch Start ins Leben von Umani Wendler

Das Buch, was jeder spätestens zum Auszug von zu Hause mit im Gepäck haben sollte.

 

Bist du bereit? Dann hole dir jetzt dein Exemplar und mach dich zum Kapitän auf dem Schiff deines Lebens: START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen. 

 

Das sagen bisherige Käufer zum Buch:

»Einfach genial zusammengefasst
Ich bin absolut begeistert von diesem Buch… Übrigens nicht nur für Jugendliche informativ… das Buch ist sehr gut strukturiert, visuell anregend und eine tolle schnelle Umsetzung durch die übersichtlichen Checklisten ist sofort möglich… ein tolles Geschenk für Jedermann… ich habe es meinem Sohn zum 18. Geburtstag geschenkt und es kam sehr gut an… auch die Gäste waren sehr angetan und wollen es weiterempfehlen… danke für dieses Buch :-)«
Tania G.

 

»Wertvoll! Auf den Punkt gebrachter Ratgeber
Umani Wendler hat das Kunststück vollbracht, alle wesentlichen Bereiche für den Start in das eigene Leben in kompakter, übersichtlicher Form und klarer Sprache auf den Punkt zu bringen.«
Henning H.

 

»Perfektes Geschenk zum Schulabschluss!
Dieses Buch hätte ich mir früher als junger Mensch selbst gewünscht – als gute Grundlage für meine ersten Schritte ins Leben.«
Micha C.

 

Wenn dich der Artikel inspiriert hat, freue ich mich über deinen Kommentar …

Das fehlende Schulfach „Praktische Lebenskunde“ – Warum ich einen Ratgeber für junge Menschen geschrieben habe

Das fehlende Schulfach „Praktische Lebenskunde“ – Warum ich einen Ratgeber für junge Menschen geschrieben habe

Wie kommt man dazu, einen Ratgeber bzw. einen Sachbuch-Leitfaden für junge Menschen zu schreiben?
Diese Frage wird mir, seit im November mein Buch START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen erschienen ist, immer wieder gestellt.

Buch Start ins Leben von Umani Wendler

Eine Antwort von mir darauf ist: Weil das Bildungspolitiksystem in meinen Augen in Deutschland beim Thema Vorbereitung fürs Leben fast komplett versagt.

Beim Haupt- oder Realschulabschluss, und auch nur bedingt beim Abitur pauken unsere Kinder und Jugendlichen zwar alle möglichen hochkomplexen Fächer wie Mathematik, Physik, Informatik oder Deutsch, Fremdsprachen, Geschichte, Erdkunde, Biologie … und vieles andere mehr, doch für die praktischen Dinge des Lebens, zum Beispiel, was sollte ich beachten, wenn ich einen Miet- oder Arbeitsvertrag abschließe oder wie haushalte ich mit meinem Geld, ohne in eine Schuldenfalle zu tappen? – damit werden sie weitestgehend allein gelassen. Für dieses Wissen haben die meisten Lehrkräfte keinen Bildungsauftrag. Dafür ist das Elternhaus zuständig.

Einzige Ausnahme sind Sekundarschulen oder Oberstufenzentren, an denen im Bereich Berufsbildung das Fach Wirtschafts- und Sozialkunde angeboten wird. Dort sind die Schüler eindeutig im Vorteil, vom einen oder anderen Aspekt ihres zukünftigen Alltags schon etwas gehört zu haben. In den meisten Gymnasien werden nur Projektwochen für die Berufsorientierung oder ein Bewerbungstraining angeboten. Das war lange Zeit mein Arbeitsumfeld. Die Nachhaltigkeit dieser Vorbereitung aufs Leben musste ich damals schon öfter infrage stellen.

Immer wieder wurden mir in diesen Trainings von den Jugendlichen Löcher in den Bauch gefragt. Ich stellte dabei meistens fest: die Themen erste Wohnung, erstes Geldverdienen oder erster Arbeitsvertrag, mit all den unterschiedlichen Aspekten, die dabei beachtet werden sollten, kamen im Lehrplan als Bildungsaufgabe nicht vor. Viel mehr waren die Jugendlichen mit dem geforderten Prüfungsstoff und dem Druck von „höher, schneller, weiter … wer ist der Beste, um …“ beschäftigt und den wenigsten war überhaupt schon klar, wo die Reise ihres Lebens nach der Schule hingeht.

Gehen die Bildungspolitikexperten davon aus, dass Kindern und Jugendlichen praktische Lebenskunde hautnah zu Hause beigebracht wird?

Doch was ist, wenn die Eltern damit, neben Vollzeitarbeit und Familienzeit – und seit zwei Jahren auch noch mit dem schwierigen Balanceakt von Homeoffice und Homeschooling zugleich – überfordert sind oder schlicht und einfach selbst über keine gute Grundlage für praktische Lebenskunde verfügen? Was passiert, wenn die Eltern selbst das System gar nicht richtig kennen, weil sie aus ihrer Heimat flüchten mussten und sich selbst erst einmal mit dem komplexen deutschen Ämter- und Antragssystem vertraut machen müssen?

Die Zeiten haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die viel zitierte Schere geht in vielen Bereich immer weiter auseinander. Von wohl- oder gar überbehütet bis alleingelassen – unsere Jugend, die Basis unserer Zukunft, bleibt auf der Strecke. Ich beobachte seit Jahren in meinem Umfeld die gefühlte Orientierungslosigkeit von jungen, intelligenten, kreativen und interessierten Menschen, die unter der Fülle der Herausforderungen an ihren Alltag – mittlerweile oft auch noch ohne Peergroup und Austausch mit Gleichaltrigen – leiden und nach Halt und neuen Wegen suchen. Manche von ihnen ziehen sich zurück, bleiben lieber im Nest zu Hause und warten dort auf bessere Zeiten. Andere ziehen los und suchen sich Nischen oder tauchen in Süchte oder die virtuelle Welt ab. Der Druck steigt … Die Corona-Lage hat die Entwicklung in den letzten zwei Jahren noch verschärft. Die Jugend sucht nach einem Ausgleich.

Ein weiterer Aspekt zeigt sich mir in der Folge der „Helikopter-Überbehütung“ vieler Kinder. „Ich will doch nur das Beste für mein Kind. Es soll es mal besser haben als ich.“ Diese Eltern wollen ihren Kindern alles abnehmen, wollen es ihnen so leicht wie möglich machen. Doch Resilienz und Durchhaltevermögen, ein Gemeinschaftsauge und eine gesunde Anstrengungsbereitschaft werden dadurch eher verhindert. Im schlimmsten Fall wird dadurch ein natürlich wachsender Selbstwert subtil untergraben. Das Kind entwickelt eine unangemessene Erwartungshaltung, weil es irrtümlicherweise denkt, auch ohne angemessene Anstrengung stünde ihm alles zu.

Sind das die Folgen unseres gesättigten Wohlstands in Deutschland? Läuft da etwas aus dem Ruder? Haben wir den Kontakt zum Ursprünglichen verloren?

Wenn ich miterlebe, wie Kinder mit Spielzeug, technischem Equipment, Reisen, Events überflutet werden, frage ich mich manchmal, was es braucht, damit die Kreativität und das sich selbst Spüren in uns und unseren Kindern wieder angeregt wird. Früher sind wir als Kinder einfach nur in die Natur gegangen, haben beobachtet, waren noch mit der Tier- und Pflanzenwelt verbunden. Mittlerweile fangen die Kinder schon im Buggy an, auf Tablets oder Handys mit einem Wish ihre Welt zu manövrieren.

In Deutschland klaffen viele Bereiche immer weiter auseinander. Auf der einen Seite gibt es die Wohlstands-Behüteten und auf der anderen Seite gibt es unzählige Kinder, ob Migrant:in, People of Color oder einfach nur aus ärmeren Verhältnissen. Ich wünsche mir sehr, dass die entstandenen Lücken geschlossen werden, dass sich das Verhältnis der Menschen wieder mehr zu einem sich gegenseitig unterstützendem Miteinander entwickelt.

Wir leben in unruhigen Zeiten. Derzeit ist so vieles in einem rasanten Prozess der Veränderungen. Klimawandel, Pandemie, Globalisierung. Bisher ganz selbstverständlich Gewohntes wird wahrscheinlich nie wieder so sein wie früher. Es braucht viel Geduld und Flexibilität. Doch vor allem braucht es eine Jugend, die sich frei entwickeln und mit Kraft und Lebensfreude  diese neue Welt mit erschaffen will. Doch wenn ich keine Orientierung und keine Basis für mein Alltagsleben habe, nicht weiß, wie es läuft, tritt möglicherweise tiefe Verunsicherung und Resignation an die Stelle, wo jugendliche Erfinderkraft und innovatives Denken neue Brücken zwischen Alt und Neu bauen könnten.

Eines meiner Ziehkinder stand mit Anfang 20 einmal vor mir und sagte ganz ernüchtert: „Auf all das haben mich meine Eltern nicht vorbereitet. Ich weiß überhaupt nicht, wie das mit dem selbständig Leben geht.“ Das war der Moment, in dem die Idee zu diesem Buch geboren wurde. Ich wollte ein leicht verständliches und doch komplex informatives Nachschlagewerk für die wichtigsten Grundtools für den eigenständigen Start ins eigene Leben herausbringen. Die drei Themen Wohnen, Geld und Arbeit – alle übersichtlich und kompakt in einem Buch zusammengefasst. Zur Orientierung und als Sicherheitsanker für die Schule des Lebens. Ein Buch mit fundiertem Basiswissen und vielen hilfreichen Tipps aus gewachsener Lebenserfahrung.

Für die Jugendlichen mag es im ersten Moment ein uncooles Buch sein. Doch spätestens, wenn das erste Mal kein Geld mehr im Portemonnaie ist, eine Absage nach der anderen kommt und der Vermieter an der Tür klingelt und seine Miete will, steckt in diesem Buch der Wissens-Notfall-Anker, um nicht gleich wieder bei den Eltern vor der Tür stehen zu müssen. Denn das wäre noch uncooler.

Und auch Eltern tut dieses Buch gut. Die meisten, denen ich es bisher zum Lesen gegeben habe, haben ausgerufen: „Genau so ein Buch hätte ich mir damals beim Auszug nach der Schule gewünscht.“ Genau, deshalb ist es ein tolles Geschenk zum Schulabschluss, Berufsbeginn oder 18. Geburtstag. Das Loslassen der eigenen Kinder fällt nicht leicht. Doch genau deshalb tut das Buch auch den Eltern gut. Sie können beruhigter loslassen, weil sie diesen Leitfaden als Starthilfe im Gepäck ihrer gerade flügge gewordenen Kinder wissen. Manche haben es sich auch gleich noch ein zweites Mal für sich selbst gekauft.

Ich habe viele Jahre die Stammeskultur indigener Völker studiert. Dort wird oft gesagt: um ein Kind groß zu ziehen, braucht es ein ganzes Dorf. Ich möchte mit diesem Buch meinen Teil dazu beitragen, dass die Kinder der nächsten 7 Generationen auf dieser Erde ein gutes sicheres Zuhause finden.

Eine meiner Visionen ist, dass in jeder Schule mindestens ein Klassensatz dieses Leitfadens zur Verfügung steht – als Grundlage für die Vermittlung von praktischer Lebenskunde oder anderenfalls bei jeder Schulabschlusszeugnisfeier an jeden Absolventen feierlich als Geschenk überreicht wird. 

Leseprobe des Buches

Aktuelle Rezension des Buches im TipBerlin Magazin

Das Buch ist in meinem kleinen Selbstverlag manitu-books Verlag erschienen. Das Buch ist direkt über mich sowie über den Buchhandel oder auf Amazon erhältlich. Wer es lieber elektronisch mag: Die drei Themen Erste Wohnung, Finanzen und Arbeit inkl. Bewerbung gibt es auch als separates E-Books.

 

Cover des eBooks Start ins Leben, Band 1, erste Wohnung Cover des eBooks Start ins Leben, Band 2, Finanzen Cover des eBooks Start ins Leben, Band 3, Arbeiten

 


 

Sicht-weise(n) – Ab jetzt werden hier immer wieder meine persönlichen Sicht-weise(n) zu Impulsen oder Themen der Zeit erscheinen. Als Inspiration und Denkanstoß, denn ich finde, die Zeit reif ist, um neue Wege zu finden und zu gehen.