Haiku-Wochen-Challenge im Oktober 2021

Haiku-Wochen-Challenge im Oktober 2021

Hier meine nächste Haiku-Wochen-Challenge:

Nachdem ich in der Haiku-Sommer-Challenge im August Feuer gefangen habe, war ich auch in diesem Monat wieder mit dabei. Sie wurde von  @einhorn.verleih und @tris_merri_gold initiiert und dieses Mal stellte Beate von @ _pfingst.rose_ ihre Fotos zur Verfügung.

An 5 von 7 Tagen hieß es wieder:    5   7   5   –    dem Grundmuster eines Haiku.

Ein Haiku ist eine japanische Gedichtform, die aus 3 Zeilen besteht. Also ein Kurzgedicht.
In der ersten Zeile stehen bis zu 5 Silben, in der zweiten bis zu 7 Silben und in der dritten wieder bis zu 5 Silben.

Ähnlich wie ein Elfchen, was ich auch sehr liebe, geht es darum einen Moment bzw. ein Bild, meistens eine Naturbetrachtung, zu beschreiben.

Der alte Schreibtipp: Show – don’t tell! ist dabei immer wieder hilfreich und auch eine Herausforderung.

Doch in erster Linie ging es wieder vor allem ums Spaß haben beim Schreiben und Kreieren der kleinen Kunstwerke.

 

Tag 1

 

Tag 2

 

Tag 3

 

Tag 4

 

Tag 5

 

Haiku-Wochen-Challenge im Oktober 2021

Haiku Sommerwoche im August 2021

Hier kommt meine nächste Sommer-Challenge:

Schon lange wollte ich mich mal wieder dem lyrischen Gestalten widmen. Da kam mir die Haiku-Sommerwoche – veranstaltet vom @einhorn.verleih und @tris_merri_gold mit Fotos von  © Jutta Lorsch gerade richtig.

An 5 von 7 Tagen hieß es:    5   7   5   –    dem Grundmuster eines Haiku.

Ein Haiku ist eine japanische Gedichtform, die aus 3 Zeilen besteht. Also ein Kurzgedicht.
In der ersten Zeile stehen bis zu 5 Silben, in der zweiten bis zu 7 Silben und in der dritten wieder bis zu 5 Silben.

Ähnlich wie ein Elfchen, was ich auch sehr liebe, geht es darum einen Moment bzw. ein Bild, meistens eine Naturbetrachtung, zu beschreiben.

Der alte Schreibtipp: Show – don’t tell! ist dabei immer wieder hilfreich und auch eine Herausforderung.

Doch in erster Linie geht es vor allem ums Spaß haben beim Schreiben und Kreieren der kleinen Kunstwerke.

 

Tag 1

Mit großem Sprung ins
unbekannte Feld hinein
ins Jetzt vertrauend.

 

Tag 2

Dorfidylle pur
nach der Arbeit vor dem Haus
dankbar ausruhen.

 

Tag 3

Vom  Leuchten entfacht
himmlischer Glücksdrachenflug
Wünsch dir jetzt etwas!

 

Tag 4

Mit großen Augen
bewacht der Baumgnom den Wald
mit Stolz und Magie.

 

Tag 5

Kopfüber hinein
auf leisen Katzenpfötchen
schnell weg ins Versteck.

 

 

 

Schritt für Schritt-Anleitung: Baumumarmung

Schritt für Schritt-Anleitung: Baumumarmung

Anleitung der Grundform der Baumzeremonie: die Baumumarmung

In meinem Blogartikel Was ist eine Baumzeremonie erfährst du wissenswertes über die Herkunft und Heilwirkungen von Baumzeremonien. In diesem Artikel zeige ich dir den Ablauf, wie du ganz für dich selbst, ohne fremde Hilfe, die Grundform der Baumzeremonien: die Baumumarmung, durchführen kannst.

Schritt 1 – einen Baum für die Zeremonie finden

Du suchst dir einen Baum, an dem du deine Baumzeremonie durchführen möchtest. Ob dieser in deinem Garten, im Park oder im Wald steht, ist dabei ganz egal. Er sollte dir auf jeden Fall gefallen, dich förmlich anziehen, deine Aufmerksamkeit auf sich lenken.

Am Anfang ist es hilfreich, wenn du deine Suche mit dem Gedanken oder der Absicht „Ich finde jetzt einen geeigneten Baum für meine Baumzeremonie“ beginnst. Lass zu und vertrau darauf, dass dich deine Füße zu ihm führen werden. Du kannst dich auch auf dem Bereich um deinen Nabel, unserem Hara, konzentrieren. Sobald sich dort ein leichtes Ziehen oder ein gutes Gefühl zeigt, bist du auf einem guten Weg oder dein Baum zieht dich zu ihm. Folge diesen Impulsen, denn es gibt keinen falschen Baum. Die Bäume freuen sich meist darauf, dass wir mit ihnen in Kontakt treten.

Schritt 2 – sich mit dem Baum verbinden

Wenn du den für dich richtigen Baum für die Zeremonie gefunden hast, gehst du direkt zu ihm und beginnst dich, mit ihm zu verbinden.

Dabei berührst du (wenn möglich) den Baum mit deiner rechten Hand auf Hüfthöhe an der Baumrinde und läufst 3 x im Uhrzeigersinn um ihn herum. 

Deine Berührung mit dem Baum bleibt dabei die gesamten 3 Runden bestehen. So verbindest du dein Energiefeld mit dem des Baumes. Um so sensibler deine Wahrnehmung schon geschult ist, umso mehr wirst du den Unterschied zum „nur an den Baum lehnen“ feststellen können.

Sollte diese Form des 3 x um den Baum Laufens nicht möglich sein, ist natürlich auch ein „nur an den Baum lehnen“ ebenso eine hilfreiche Methode, sich mit dem Baum zu verbinden. Mancher Ort bietet nicht immer die Möglichkeit, den Baum komplett zu umkreisen.

Schritt 3 – den Baum umarmen

Nach dem sich in das Energiefeld des Baumes hinein“spiralisieren“  lehnst du dich nun mit deinem Bauch an den Baum und streckst beide Arme weit um ihn herum. Sollte der Stamm deines Baumes nicht so dick sein, kannst du auch deine Handinnenflächen in Brusthöhe an beiden Baumseiten, links und rechts platzieren. Achte darauf, dass sich die Haltung für deinen Körper bequem anfühlt. Atme in dieser Haltung mehrmals tief ein und aus und halte ein paar Minuten in dieser Haltung inne.

Schritt 4 – dem Baum zuhören und empfangen

Drehe nun deinen Kopf zur Seite, so dass dein rechtes Ohr den Baumstamm berührt. Das rechte Ohr ist bei uns Menschen das Ohr, mit dem wir unsere ganz eigenen Antworten in Form von subjektiven Wahrnehmungen hören. Auch wenn es sich für dich vielleicht komisch anhört, doch der Baum gibt dir Antworten.

Schritt 5 – mit dem Baum „sprechen“

Beginne nun mit dem Baum zu „sprechen“. Erzähl ihm von deinen Sorgen oder Nöten, stelle ihm Fragen. Das muss nicht mit lauter Stimme sein. Doch es wirkt noch kraftvoller, wenn du deinen Gedanken Stimme verleihst. Es reicht auch ein Flüstern oder Murmeln. Manchmal ist auch schon ein intensives an die Sache oder Situation denken ausreichend. Halte währenddessen immer wieder zwischendrin inne und lausche mit deinem rechten Ohr. Du wirst erstaunt sein, welche Antworten zu dir kommen. Diese Form von Austausch eignet sich auch sehr gut zum Gebete sprechen und sich etwas wünschen. Der Baumstamm wird so zum Kanal zwischen Himmel und Erde.

Schritt 6 – sich beim Baum bedanken

Wenn du das Gefühl hast, du bist mit deinen Gebeten oder deiner Zeremonie zu Ende, alles ist für diesen Moment gesagt, dann bedanke dich beim Baum. Zum Beispiel dafür, dass er für dich da war. Dafür, dass er dir Antworten gegeben hat. Dafür, dass er dir zugehört hat.

In der schamanischen Tradition gibt man zum Ausgleich für eine Zeremonie in der Natur der Natur einen Dank zurück, um das heilige Gesetz von Geben und Nehmen in Balance zu ehren. Meistens hinterlässt man dann am Ende der Zeremonie ein Prise losen Tabak oder Maismehl. Man muss dafür nicht gleich zum Raucher werden. Es gibt auch die Möglichkeit, etwas persönliches von sich am Baum zu hinterlassen. Das kann beispielsweise ein Haar von dir oder ein kleiner Stein oder eine kleine Feder sein. Ich bin mir sicher, du wirst eine schöne Form der Verabschiedung und des Ausgleiches nach dieser Zeremonie für dich finden.

Die Form der Baumzeremonie kannst du so oft wie notwendig durchführen. Jeden Morgen im Garten oder nach dem Joggen im Park, jeden Abend als kleines Dankbarkeitsritual … dir sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Ich wünsche dir ganz viele schöne Erfahrungen und beglückende Erlebnisse mit dieser ganz einfachen Baumzeremonie.

Was ist eine Baumzeremonie?

Was ist eine Baumzeremonie?

Die Baumzeremonie – Yoga für die Seele

 

Bäume sind seit Urzeiten ein Symbol des Lebens. Die Baumzeremonie kommt aus dem großen Reichtum des Naturheilwissens der indigenen Völker. In vielen Kulturen auf der ganzen Welt werden seit Urzeiten Bäume nicht nur als Symbol sondern auch als Quelle für Heilung genutzt.
In vielen Traditionen stehen dabei die Wurzeln des Baumes für die Verbundenheit zu „Großmutter“ Erde, die uns hält und nährt und die Krone des Baumes steht für das sich ins helle Licht strecken, in die offene Weite des Universums, aus dem alles entsteht.

 

Die Heilkraft von Bäumen

 

Wusstest du, dass Bäume dieselbe Aura wie dein eigener Körper besitzen?

Wusstest du, dass sie dadurch dein Energiefeld reinigen und heilen können?

Wusstest du, dass es dafür eine ganz einfache Methode gibt?

 

Die Baumzeremonien sind eine wunderbare Form, sich etwas Gutes zu tun und mit sich selbst in Einklang und Balance zu bringen. Denn wir sind mehr als unser physischer Körper. Jeder Mensch hat um sich herum ein ca. armlängengroßes unsichtbares Energiefeld, Aura genannt. Dieses Feld kann z.B. durch eine Aura-Fotographie sichtbar gemacht werden kann. Dort zeigt sich dann in unterschiedlichen Farben das Feld, das jeden Menschen umhüllt. Ähnlich kannst du dir das mit der Aura eines Baumes vorstellen.

Du musst jetzt nicht eine Aura-Fotographie deines Körpers anfertigen. Doch für die Durchführung einer Baumzeremonie ist es gut zu wissen, warum du bestimmte Dinge am Baum tust. Unser Verstand mag es, wenn er eine Erklärung für Dinge oder Situationen bekommt, die er nicht sehen kann.

Kennst du das Gefühl: Du gehst raus in den Park oder Wald und in dir verändert sich deine Stimmung, deine Haltung, dein Körper atmet auf – es tut einfach gut die frische Luft zu atmen, in Bewegung zu sein, umgeben von Pflanzen und Bäumen? Genau danach sehnen sich ganz viele Menschen.

In früheren Zeiten war es ganz normal, dass die Menschen nah und verbunden mit der Natur lebten. Alles richtete sich nach dem Rhythmus der Natur aus. Mit dem Sonnenaufgang standen die Menschen auf, mit dem Sonnenuntergang gingen sie zu Bett.

In der heutigen Zeit, mit all den vielen hochentwickelten technischen Fortschritten, ist vielen Menschen diese Verbundenheit zur Natur verloren gegangen. Die meisten Menschen haben für einen Spaziergang in der Natur nur noch nach der Arbeit oder am Wochenende Zeit. Die vielen Notwendigkeiten des Alltages oder Möglichkeiten zum Zeitvertreib lassen uns manchmal keine Zeit mehr dafür. Das entspannte in der Natur unterwegs sein kommt da schnell mal zu kurz.

Dabei ist gerade so einen Auszeit in der Natur so heilsam.

Das Grün der Blätter, die klare Luft, das Knacken und Knistern im Wald lösen etwas in uns aus: Körper und Seele tanken auf. Sich in seinem Körper und in seiner Haut wohlzufühlen gehört einfach zu den Grundbedürfnissen eines schönen erfüllten Lebens. Dabei kann dir eine Baumzeremonie helfen.

 

Formen von Baumzeremonien

 

In meiner schamanischen Ausbildung durfte ich die Heilkraft der Bäume in Form von Baumzeremonien kennen und lieben lernen. Die einfachste Form einer Baumzeremonie ist die Baumumarmung.

Doch neben dieser Grundform gibt es noch weitere Baumzeremonien. Viele dieser Zeremonien können dir dabei helfen, mehr Klarheit über deine Gedanken oder Gefühle zu bekommen, Visionen oder Antworten dafür zu finden, wie sich bestimmte Situationen deines Lebens weiterentwickelt. Auch können sie dir dabei helfen, zu mehr Gelassenheit und innerem Frieden mit dir selbst zu gelangen.

Jede Baumzeremonie läuft nach einer bestimmten Matrix, einem bestimmten Ablauf, ab. Trotzdem bleibt dir genug Freiraum für eigene kreative Varianten. Das ist das Schöne an diesen Zeremonien.
Sehr unterstützend und heilsam sind folgende Zeremonien:

  • die monatliche Baumzeremonie (zu Neu- oder Vollmond)
  • die vierteljährlichen Jahreszeiten-Baumzeremonien (am Tag des Jahreszeitenübergangs)
  • die Baumzeremonie zum Rad der Wahrnehmungen
  • die Baumzeremonie zum Rad der Vergebung
  • die Baumzeremonie zum Klären von Problemen
  • die Baumzeremonie der Fragen und Antworten
  • die Baumzeremonie der 5 Schilde

Eine Anleitung für die Grundform der Baumzeremonien, der Baumumarmung, findest du hier. (Link)

 

Wirkungen der Baumzeremonien

 

Das regelmäßige Durchführung von Baumzeremonien ist sehr heilsam auf den Körper. Nicht nur, dass du mehr Zeit mit dir selbst allein in der Natur verbringst. Deine Wahrnehmung erweitert sich, dein Körper reinigt sich und Schmerzen können verschwinden. Ebenso ist es auch für die psychische Seelenhygiene förderlich. Du lernst mehr und mehr deiner Intuition zu vertrauen, kommst deinen Wünschen und Bedürfnissen auf die Spur, deine Gefühle regulieren sich mehr und mehr. Du kommst mit allem in dir in mehr Balance.

Vor allem in Situationen, wo sprichwörtlich in deinem Leben die Luft brennt, wo du dich vielleicht mit deinem Partner oder mit deinen Kindern gestritten hast oder auf Arbeit alles chaotisch läuft, ist eine Baumzeremonie eine gute Möglichkeit, um wieder mit dir in Balance zu kommen. Am Baum kannst du die Dinge, die dich aufregen oder Verwirrung stiften, in Ruhe überdenken und neue Lösungsschritte finden.

 

Erfahrungen als „Baumkuschlerin“

 

Am Anfang fiel es mir nicht leicht, mich mitten in der Berliner Großstadt in meinem Lieblingspark in Schöneberg an einen Baum zu lehnen und ihn zu umarmen. Ich dachte damals sofort: ‚was wohl die anderen jetzt von mir denken?‘ – es war mir schlichtweg peinlich.

Doch irgendwann habe ich diese Angst und diese Gedanken überwunden. Ich fing damals an, jeden Morgen nach dem Joggen zum Abschluss an ein und denselben Baum zu gehen und ihn zu umarmen. Den Effekt, den ich erlebte, war großartig. Mein Herzschlag beruhigte sich viel schneller, ich bekam das Gefühl von Verbundenheit, ich ging viel beschwingter und positiv gestimmter nach Hause und durch meinen Tag.

Ich gebe zu, ja, anfangs kamen ab und zu auch Menschen vorbei, die mir auf die Schulter tippten und mich fragten, ob denn alles mit mir in Ordnung sei oder was ich hier den machen würde. Doch das ist mittlerweile über 20 Jahre her – heute überrascht es keinen mehr im Volkspark, wenn jemand einen Baum umarmt. Die Zahl der bekennenden Baumkuschler ist überall ansteigend.

Eines Tages erlebte ich während meiner Baumumarmung folgendes: Der Baum sagte auf einmal: geht jetzt nach Hause. Ich war damals ganz irritiert, wollte noch viel länger dort stehen bleiben und mit ihm „reden“, doch ich folgte seiner Ansage. Ich staunte nicht schlecht, als kurz darauf nachdem ich zur Haustür hereingekommen war, ein heftiger Regenguss mit Blitz und Donner begann. Das Gewitter war wie aus dem Nichts losgegangen. Ich wäre pitschnass geworden, wenn ich am Baum stehengeblieben wäre. Das ist eher eine harmlose Anekdote meiner Erlebnisse am Baum. Mittlerweile höre ich sehr genau auf die Dinge, die mir meine Bäume erzählen.

Eine andere wichtige Erfahrung während meiner Ausbildung war der Umgang unserer Lehrer mit uns. Bevor du deine Frage stellen durftest, wurdes du von ihnen gefragt: Warst du schon am Baum? Anfangs fand ich das lästig, doch so habe ich gelernt, die Zeit mit meinen Lehrern für wirklich wichtige Fragen zu nutzen. Für viele Fragen habe ich am Baum sofort eine Antwort gefunden. So habe ich gelernt, die Heilkräfte der Natur für mich zu nutzen und kann dich nur ermuntern, dich zu trauen, es einfach mal auszuprobieren.

Wenn du erst einmal die heilsame Wirkung einer Baumzeremonie gespürt hast, wirst du sie lieben lernen und sie so oft wie möglich in deinen Alltag integrieren.
Oft beantworte ich die Frage, was eine Baumzeremonie ist, damit: Eine Baumzeremonie ist nur eine andere Form von Yoga für die Seele.

30 Fun Facts – Was nicht jeder über mich weiß …

30 Fun Facts – Was nicht jeder über mich weiß …

 

  • Mit 6 wollte ich Schlagersängerin werden. Es brauchte fast 50 Jahre, bis ich mir den Traum vom Singen erfüllt habe. Heute habe ich regelmäßig Gesangsunterricht bei der tollsten Lehrerin, die man sich vorstellen kann.
  • An einem Freitag den 13. habe ich meine Fahrschulprüfung absolviert und bestanden – das war an dem Tag mein schönes Geburtstagsgeschenk.
  • Am liebsten tanze ich barfuß, mittlerweile am liebsten eine Wave (5Rhythmen).
  • Ich küsse lieber als ich koche, denn ab 3 Töpfen gleichzeitig bin ich am Herd überfordert.
  • Die Badewanne ist einer meiner Lieblings-LESE-Orte – im Winter liege ich dort fast täglich 1 Stunde.
  • Meistens sind mir 5 Stunden Schlaf völlig ausreichend, weil ich gerne bis spät in die Nacht kreativ und gleichzeitig ein Frühaufsteher bin.
  • Mit meiner seltenen Blutgruppe (0 neg.) würde ich gerne Blut spenden, doch bei meinen dünnen und rolligen Venen schicken mich die Ärzte immer gleich wieder nach Hause.
  • Obwohl ich direkt an einem Berliner Grenzübergang gewohnt habe, habe ich die Maueröffnung am 9. November 1989 verschlafen und erst am darauffolgenden Vormittag bei der Zugankunft im Dreiländereck des Ostens, in Zittau erfahren.
  • Ich habe erst mit 27 Schwimmen und Fahrrad fahren gelernt, weil es in meiner Kindheit dazu keine Möglichkeit gab.
  • Obwohl ich noch nie genäht hatte, habe ich mir vom DDR-Ehekredit eine Nähmaschine gekauft und meinem Mann am Abend aus dem Nichts seine erste Hose genäht. Danach habe ich mir über Jahre alle meine Sachen und Kostüme selbst genäht.
  • Rot ist meine Lieblingsfarbe – irgendein Kleidungsstück an mir ist immer rot.
  • Ich liebe Katzen, auch wenn meine schwarze Luzilotte vor 5 Jahren bei mir ausziehen musste.
  • Eine Zeitlang bin ich jeden Morgen um 7 ins Berliner Prinzenbad gefahren, um im kalten 50m Becken 80 Bahnen zu schwimmen – bei jedem Wetter.
  • Nachdem ich zwei Jahre bei einem Fernsehsender gearbeitet habe, habe ich meinen Fernseher abgeschafft.
  • Ich liebe Regen – und habe eine Wetter-mecker-Allergie.
  • Ich lese meist mehrere Bücher gleichzeitig. Das schult einerseits das Gehirn und andererseits schaffe ich mir dadurch eine gute Mischung aus Belletristik, Lyrik, Sach- und Fachbuch. Ohne Bücherstapel könnte ich als ursprüngliche Buchhändlerin überhaupt nicht leben. Bücher sind für mich Lebensmittel.
  • Früher war ich 1 x die Woche in der Sauna, weil es für mich der Ort ist, wo ich am schnellsten richtig gut entspannen kann (seit Corona mit den Schließungen suche ich eine Alternative). Das Berliner Vabali ist meine Lieblingssauna – die beste Erholungsoase ever.
  • Bis ich 30 war, glaubte ich ganz fest, dass ich definitiv nicht singen, nicht tanzen, nicht malen, nicht musizieren und noch vieles andere nicht kann – ein Persönlichkeitstraining bei Art Reade hat damals dieses Mindset aufgelöst und den Kippschalter meiner Kreativität angeknipst.
  • Meine Höhenangst habe ich bei meiner selbstgewählten BridgeClimp Callenge überwunden. Dabei läuft man oberhalb der Stahlträger der Harbour Bridge in Sidney und überquert in 135 Metern Höhe die 6 spurige Brücke. Das war eine echte Mut-Probe.
  • Mit 40 bin ich ganz alleine mit einem kleinen Rucksack, minimalem Taschengeld und ohne Spanisch-/Englischkenntnisse zu den Maya-Tempeln nach Yucatán/Mexiko gereist – das war eine meiner wichtigsten Reise zu mir selbst.
  • Während meiner Arbeit beim „Süßkramdealer“ habe ich die leckersten Sorten und Qualitäten von Schokolade kennengelernt – seitdem kann ich am normalen Schokoregal im Supermarkt mit Leichtigkeit vorbeigehen – heute esse ich am liebsten 99%ige Schokolade – doch mit weißer Schokolade kann man mich auch immer locken.
  • Mit 45! wurde festgestellt, dass ich eigentlich eine Linkshänderin bin. Ich kann mit links fließend Spiegelschrift in Schreibschrift schreiben – seit dieser Entdeckung (denn, das habe ich nie gelernt) ist es meine beste Geheimschrift.
  • Seit Jahren habe ich Brot, Industriezucker, Kuhmilchprodukte und Alkohol (außer mal eine Roseschorle im Sommer) aus meinem Speiseplan gestrichen – der Energiezuwachs seitdem ist enorm.
  • Mein Körper ist mein bester Seismograf – sobald ich etwas esse, was er nicht mag, gibt er mir sofort ein Zeichen.
  • Ich liebe Lakritze und kann wenn, dann nur süßes Popcorn essen, da ich kein Salz vertrage.
  • Ich habe noch nie ein eigenes Auto besessen, denn mein Fahrrad ist mein bester Gefährte.
  • Meine erste Bilder-Ausstellung habe ich in den alten Wassertanks im Berliner Ökowerk veranstaltet.
  • Obwohl ich schon über 50 Jahre in Berlin lebe, fühle ich mich nicht als Berlinerin. Meine Heimat ist die Oberlausitz. Dort bin ich zwar nicht geboren, doch meine Großeltern und meine Mutter kommen von dort.
  • Während meiner Zeremonialmedizin-Ausbildung gab es eine Zeremonie, bei der ich eine Nacht lang unter der Erde in meinem selbst geschaufelten Grab verbracht habe – seitdem habe ich keine Angst mehr vor dem Tod und weiß, wie es sich unter der Erde anfühlt. Das war eine krasse, doch auch sehr interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
  • Seit dem Tod meiner Mutter – sie ging nur einkaufen, fiel um und war tot – lebe ich sehr im Hier und Jetzt und schiebe nur noch selten etwas lange vor mich hin.
Covid-19 Worum geht es eigentlich? Fragen, die mich bewegen

Covid-19 Worum geht es eigentlich? Fragen, die mich bewegen

Herausfordernde Zeiten

 

Unbestritten wir leben alle gerade in herausfordernden Zeiten. In einer Zeitenwende, in der vieles auf dem Prüfstand steht, was bisher für selbstverständlich gehalten wurde.

Die Pandemie hat vieles in Bewegung gebracht. Wo es früher nur ein zähes Nein gab, wie zum Beispiel beim Homeoffice, sind nun in kürzester Zeit neue Arbeitsplatzmodelle möglich, die vorher undenkbar waren. Die Freizeitgestaltung hat sich gewandelt. Früher war es selbstverständlich sich Kunst und Kultur, Sport, Reisen, Feiern, Tanzen in allen bunten Formen zu gönnen. Die harten Lockdowns des letzten Jahres haben uns umdenken lassen (müssen). Nichts ist mehr so wie früher und wird auch nie wieder wie früher sein.

Familien mit Kindern vollbringen einen unglaublichen Spagat im Verbinden von Homeoffice und Homeschooling. Das kostet viel Kraft und Nerven. Ich ziehe mit Respekt den Hut vor allen, die gerade vor dieser Herausforderung stehen und diese Leistung vollbringen. Doch nicht nur Familien stehen unter Dauerbelastung. Alleinlebende fordert die Isolation heraus. Paare verbringen zum Teil mehr Zeit miteinander, als bisher und gedacht. Wir alle sind auf der Suche nach Lösungen.

 

Covid-19 ins Verhältnis setzen

 

Viren und Bakterien gab es und wird es auf dieser Welt immer geben. Die Menschheit lebt seit Jahrtausenden mit ihnen. Sie sind ein Teil dieser Welt, genauso wie wir. Doch warum ist die Reaktion auf dieses Virus so besonders? Warum erst jetzt? Und wie kann das Leben auch mit Covid-19 weitergehen? Was gibt es für mögliche Wege? Fragen, die ich mir immer wieder stelle.

 

Weltweit gibt es viele Wissenschaftlicher und kluge Köpfe, die sich mit diesen Fragen ausführlich beschäftigen. Hier drei Beispiele:

  • In diesem Monat fand bei United to heal ein online-Kongress zum Thema „Corona, Mutationen und Impfen“ statt, auf dem Ärzte und Homöopathen aus der ganzen Welt (u.a. Wiet van Helmond, Jeremy Sherr, Dr. Abdequaem Chimthanawala, Dr. Manish Bhatia, Dr. Saptarshi Banerjea, Dr. Rosina Sonnenschmidt, Prof. Bhakdi, Dr. Friedrich Graf, Dr. Dietrich Klinghardt) ihr Wissen teilten.

 

  • Gleichfalls macht eine Abhandlung mit dem Titel: „Covid-19 ins Verhältnis setzen – Alternativen zu Lockdown und Laufenlassen“ in den sozialen Medien die Runde. Dort stellen 16 Expert:innen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen aus Deutschland und Österreich, wie z.B. Prof. Dr. Ulrike Guérot, Dr. Ellis Huber, Prof. Christian Schubert, Prof. Dr. Tobias Unruh u.a., ihre unterschiedlichen Forschungsergebnissen, Aspekten und Standpunkte vor. Die 68 Seiten umfassende Schrift soll dazu beitragen, die aufgeladene öffentliche Debatte zu Covid-19 zu versachlichen, ins Verhältnis zu setzen und so in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext zu bringen und einen wertschätzenden Gedankenaustausch über das Thema anzuregen.

 

 

Das sind nur drei Beispiele von vielen. Alle haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, das Thema Covid-19 aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und offen für neue Sichtweisen zu bleiben.

 

Was mich bewegt …

 

In den letzten Wochen und Monaten erlebe ich immer mehr eine Spaltung der Gesellschaft: in die „Geimpften“ und die „Impfunwilligen“.

Jeder hat seine ganz eigenen Beweggründe für seine Entscheidung und das ist auch gut so. Jeder hat die freie Wahl. Und ich gehe davon aus, dass niemand diese Entscheidung: Impfung JA oder Impfung NEIN leichtsinnig trifft.

Wir leben in einem demokratischen Land. Demokratie zeichnet sich vor allem auch durch die Möglichkeit verschiedener Meinungen aus. Doch versagt gerade die Demokratie? Kampagnen fürs Impfen und Beiträge über die Impfgegner schießen wie Pilze aus dem Boden. Beginnt damit schon eine subtile Form von Ausgrenzung? Mir scheint, es entsteht gerade eine neue Bewegung. Ich nenne sie mal vorsichtig „Impf-Mobbing“. Gehörst du zu den verantwortungsvollen Guten oder zu den verantwortungslosen Bösen? Manchmal bin ich nur noch sprachlos darüber, welche Formen im täglichen Zusammensein diese Polarisierung annimmt und es erinnert mich ein wenig an Erzählungen aus den Zeiten vor 100 Jahren.

Die Entwicklung der Erde und der Menschheit gleicht deutlich einem Sinuskurvendiagramm. Schlittern wir nach 70 Jahren Friedenszeit, auf eine nächste Talfahrt zu? Ist sie zu stoppen? Schaffen wir es, noch im letzten Moment das Steuer herumzureißen?

 

… und was mich wütend macht

 

Die Bequemlichkeitshängematte, in der sich viele eingerichtet haben, baumelt von der Decke im selbstverständlichen Wohlstandheim. Die meisten gehören zum Heer der Privilegion. Die tägliche Dosis zur Beruhigung wird kostenfrei in Form von Serien und Daily Soaps aus den medialen Kanälen geliefert. Wir werden beschäftigt und abgelenkt. Auch Tabak, Zucker und Alkohol gibt es ganz legal ohne Strafe, obwohl ihre gesundheitsschädigenden Wirkungen schon lange wissenschaftlich nachgewiesen sind und sie zu den häufigsten Ursachen bei Erkrankungen mit Todesfolge, wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs, gehören. Sie haben weitaus höhere Zahlen als die derzeit täglich vom RKI veröffentlichen Corona-Toten.

Ich frage mich ernsthaft: Worum geht es eigentlich gerade? Um die Gesundheit? Oder doch um etwas ganz anderes?

Oft siegt die Gewohnheit. Das kollektive Mantra: das machen doch alle so! Die Hymne im Gleichschritt der Masse wird jeden Tag aufs Neue gesungen, die Flagge der Sicherheit weht im Wind, die Politiker werden es schon richten. Die meisten wiegen sich in dieser vermeintlichen Sicherheit, die es nur leider nicht gibt. Wir leben auf Pump. Wir plündern unseren lebensspendenden Planeten weiter aus, führen uns wie die selbstgerechten Herrscher auf, ohne Demut und Dankbarkeit den anderen Welten der Erde gegenüber. Die Balance von Geben und Nehmen ist gekippt. Schon seit langem.

Schon länger treibt mich eine Frage um: Was muss passieren, damit die Mehrheit der Menschen aufwacht und aus dem vorgekauten und manipulierendem Einheitsblablatrott aussteigt und genauer hinsieht? Welche klimatischen Veränderungen müssen noch passieren, damit wir begreifen: die Erde ist in Not. Und wir sind die Ursache dafür. Braucht es immer erst solche Flutwellen, wie die der letzten Tage, die uns wieder mehr zusammenrücken lassen und damit das Gemeinschaftauge wieder wachsen lässt?

Wir genießen unseren Wohlstandsfrieden. Unser Eltern oder Großeltern haben nach dem 2. Weltkrieg die Ärmel hochgekrempelt. Aus komplett Zerstörtem Neues geschaffen. Ihnen ist nichts in den Schoß gefallen, sie kennen noch Hunger, auf engstem Raum leben, nur im festen Zusammenhalt zu überleben. Eine Hand wusch die andere, das Gemeinschaftsauge war geschärft. Ohne diese Anstrengungsbereitschaft und das große Miteinander wäre ein Neuanfang nach dem Krieg und die große Wirtschaftswunderwelle in den folgenden Jahrzehnten nicht möglich gewesen.

Die jüngeren Generationen kennen das nur noch aus dem Erzählen. Das Erbe der Wirtschaftswunderwelle von damals ist der heutige selbstverständliche Wohlstandsgenuss. Alles soll am besten jederzeit und überall schnellstmöglich zur Verfügung stehen. Wann ist uns die wohltuende Mitte verloren gegangen?

Seit über einen Jahr leben wir mit der Covid-19-Pandemie. Die Gutgläubigkeit der Menschen wird in exzellenten Manövern auf hohem Niveau „zum Wohle aller“ auf die Probe gestellt. Fakten werden oft kontextfern aufgehübscht und redundant als Wahrheit verkauft. Mit Schleiern der Verwirrung wird auf dem Schachbrett der Politik intrigiert. Selbstverantwortung und gesunder Menschenverstand werden den mündigen Bürgern abtrainiert und als ad absurdum hingestellt. Ist es doch der viel leichtere Weg, die Verantwortung und Schuld an etwas im Außen wie der Politik abzugeben. Die Taschenlampe auf sich selbst und sein eigenes Handeln zu richten ist meist der unbequemere Weg.

 

Der DAX der Ängste

 

Ängste stehen derzeit hoch im Kurs. Seit langem wird die Liste von der Corona-Angst angeführt. Mit Angst lässt sich gut Geld verdienen. Mit Angst lässt sich gut manipulieren. Sie lässt sich wie ein doppeltes Netz spannen, keiner fällt durch, denn es gibt keinen angstfreien Menschen auf dieser Welt.

Wenn es einen „Angst“-DAX gäbe, wäre sein Stand derzeit stets auf höchstem Niveau. Ob nun die Delta-Variante, das Ansteigen der Inzidenzzahlen, mögliche neue Risikogebiete nach den Sommerferien … die Nachrichten über Corona legen sich wie ein dunkler Schatten über die gesamte Welt. Für kaum etwas anderes ist mehr Platz. Als wenn es keine Flüchtlinge, keinen Krieg, keine Klimakatastrophe, keine Hungersnot, kein Aids oder 3fach so viele Krebstote mehr gäbe. Was bringt uns dazu, den Tunnelblick wieder zu weiten? Bald reiht sich noch der Wahlkampf hinzu.

Doch andererseits gibt es auch immer mehr Menschen, die bereit sind, in diesen Zeiten ohne Netz und doppelten Boden auf der Lebensbühne ihre ganz individuelle Wirklichkeit zu leben. Sie werden dann schnell als Verrückte oder Querdenker an den Rand der Gesellschaft gestellt, zum Teil aus der Gemeinschaft gemobbt. Es braucht eine große Portion Mut, um dann standhaft zu bleiben. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit wird von der Politik angezapft und mögliche Alltagserleichterungen als das Nonplusultra präsentiert. Vor allem mögliche Vorteile im Reiseverkehr sind ein dicker Köder.

Diese vielen Fragen treiben mich um, rütteln in mir, halten mich wach. Wir haben nur diese EINE Welt, auf der wir alle nur zu Gast sind. Sollten wir uns hier nicht wie freundliche Gäste verhalten, so wie wir es uns von Gästen bei uns zu Hause auch wünschen?

 

Es gibt Alternativen!

 

»Die Menschen haben so viel Angst vor dem Tod, dass sie aufhören zu leben.« Ist das die Richtung, in die wir uns weiterentwickeln wollen? Ist das die Richtung, wie wir uns mit der Umwelt auf dem Planeten Erde wieder versöhnen, wie wir die kostbaren Ressourcen unserer Erde retten und eine Kehrtwende einleiten?

Herdenimmunität, Impfstatus, Inzidenzwerte – alles täglich bis ins Kleinste dokumentiert.

Auf der Strecke bleibt viel Menschlichkeit: Dass sich gegenseitig in den Arm nehmen, dass sich mitfühlend zuhören, dass wohlwollende MITEINANDER. Wo ist es geblieben? Ist es im Wohlstandswettstreit von schneller, höher, weiter auf der Strecke geblieben? In kleinen Gemeinschaften und gesunden Familienbanden mag es noch funktionieren. Und jetzt auch in der Not der Flutwellen. Doch in der großen Welt? Haben wir schon im Blick, welchen unglaublichen Müllberg wir alle mit jedem Test produzieren? Alle Teile einzeln verpackt. Nicht nur die Plasteverpackungsindustrie boomt und verdient sich damit eine goldene Nase.

 

Nichts ist umsonst

 

Nichts auf dieser Welt ist umsonst. Wir werden alle gemeinsam die Rechnung für unser Verhalten zahlen müssen. Daher wünsche ich mir,

  • dass sich die verschiedenen Covid-19-Lager wieder annähern und versöhnen.
  • dass der Respekt und die Autonomie gegenüber selbstverantwortlichem Handeln wieder steigt.
  • dass Andersdenkende oder- handelnde nicht gleich mit dem Stigma von rechter Szene oder als Querdenker abgestempelt werden.
  • dass Paare und Gemeinschaften nicht in Folge der Diskussion ums Impfen oder nicht Impfen in Konflikte geraten.
  • dass wir uns wieder zuhören und im wohlwollenden Miteinander Lösungen finden.
  • …

 

Nicht nur meine langjährigen Ausbildungen in alternativer Medizin haben mir gezeigt, dass es neben der Schulmedizin noch viele andere Lösungen gibt.

Ob nun mit gesunder Ernährung, Sport und Bewegung, dem Loslassen von Süchten (dabei stehen Tabak, Industriezucker und Alkohol an erster Stelle), der Homöopathie, Mitteln wie CDL(*), das miteinander Singen und Musizieren oder Kunst und Kultur erleben – es geht in der Medizin wie auch im Miteinander schon lange nicht mehr um das Entweder Oder – die Lösungen liegen im Sowohl als auch und in der richtigen Balance von allem.

Mir ist es ein großes Anliegen mit diesem Beitrag einen Anstoß für wohlwollende Diskussionen zu geben. Raus aus dem Polarisieren, rein ins miteinander nachhaltige und dem großen Ganzen dienende Lösungen finden, denn …

 

„Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Faden darin.

Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an.“

– Indianische Weisheit – Chief Seattle – Häuptling der Suquamish und Duwamish

 

 

(*) CDL = Chlordioxyd – ein Buch zur Empfehlung: Dr. med. Antje Oswald „Das CDL-Handbuch“

 

 

Was ist Räder-Wissen?

Was ist Räder-Wissen?

Ursprung des Räder-Wissens

Das Räder-Wissen ist eine Form der Wissenssammlung und -erforschung, bei der die Dinge nicht nur linear, sondern alle miteinander verbunden im Kreis betrachtet werden. Diese alte Wissensform des Medizinrades wird seit Urzeiten von den indigenen Völkern angewandt. In meiner schamanischen Ausbildung habe ich dieses Räder-Wissen kennengelernt. Eigentlich müsste es „Wissen auf Rädern“ heißen, weil es das besser trifft. Doch dieser Begriff ist mir einerseits zu lang und andererseits zu missverständlich. Zu oft wurde ich schon gefragt: „ach ist das so etwas wie „Essen auf Rädern“? Nein definitiv nicht. Daher spreche ich lieber vom Räder-Wissen.

Die Grundlage dieses alten Räder-Wissen bildet das über Jahrtausende gesammelte Wissen der indigenen Völkern. Es beruht auf dem Respekt und der Achtung aller 4 Welten auf diesem Planeten Erde, in der Reihenfolge, wie sie zeitlich entstanden sind:

  • 1. Welt: die Steinwelt
  • 2. Welt: die Pflanzenwelt
  • 3. Welt: die Tierwelt
  • 4. Welt: die Menschenwelt

Bis heute wird dieses Räder-Wissen in vielen indigenen Völkern weiter gesammelt und angewendet. Viele dieser Völker leben bis heute oft noch in rituellen Strukturen, die auf einer großen Verbundenheit mit den anderen 3 Welten dieser Erde beruhen.

Es heißt, wenn alle 4 Welten miteinander in angemessener Balance und in Einklang mit dem heiligen Gesetz des Gebens und Nehmens leben, erhöht sich die Chance, dass die Welt in ihrer derzeitigen Form überleben wird. Derzeit kreist das „Rad des Lebens“ jedoch sehr eiernd umher, denn in den letzten Jahrhunderten ist die Balance zwischen den 4 Welten in eine brisante Schieflage geraten. Viele der hochindustrialisierten Gesellschaften, die mittlerweile weit entfernt von der Natur leben, haben dazu beigetragen.

 

Das 4er-Grundrad

Beim Räder-Wissen werden alle Wissensgebiete auf einen Kreis bzw. auf ein visualisiertes Rad gelegt. Das 4er-Grundrad gilt bei dieser Form des Wissens als Grundform. So wie die meisten es von den vier Himmelsrichtungen, Norden, Süden, Westen, Osten, her kennen. Wobei bei diesem Grundrad oftmals auch die Mitte mit etwas mitzählt, somit entsteht dann 5er-Rad. In der Mitte des Kreises oder des Rades befindet sich das Thema oder die Leere, aus der alles Neue entstehen kann. Jede Richtung auf dem Rad steht für einen bestimmten Bereich, ein Thema, für eine bestimmte Qualität oder Energieform. Es ist ein bisschen wie bei dem in unseren Kreisen bekannten Kompass-System.

 

Beispiele für 4er-Grundräder

  • das Rad der Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter
  • das Rad der Elemente: Wasser, Erde, Luft, Feuer
  • das Rad des Tageszyklus: Sonnenaufgang, Mittag, Sonnenuntergang, Mitternacht
  • das Rad der Grundfarben: rot, schwarz, weiß, gelb.

 

 

Besonderheiten von Räder-Wissen

  1. Besonderheit:

Jedes einzelne Rad kann auf eins oder mehrere übereinandergelegt werden.

  1. Besonderheit:

Jedes Rad kann beliebig oft in beide Richtungen gedreht werden.

  1. Besonderheit:

Jeder Aspekt auf einem Rad besitzt immer die gleiche Wertigkeit, egal wie groß oder klein der Aspekt ist.

  1. Besonderheit:

Alle Ebenen aller Kreise stehen immer in Verbindung.

  1. Besonderheit:

Es wird im Kreis und nicht linear gedacht.

  1. Besonderheit:

Alle Aspekte müssen aufeinander abgestimmt und in Balance stehen, damit das Rad nicht eiert, sondern ruhig zentriert, wie ein Kreisel, sich im Kreis dreht.

  1. Besonderheit:

Die Verbindung der Verstandes- mit der intuitiven Herzens- und instinktiven Bauchebene, in Form einer Dreieinigkeit, ist dabei notwendig.

 

Man kann somit alle Räder einzeln oder unterschiedliche zusammen betrachten, sie direkt aufeinanderlegen oder auch Rad für Rad in ihren Himmelsrichtungen drehen. Dadurch entstehen immer wieder neue Konstellationen, neue Blickwinkel und Sichtweisen aufs Leben, auf Themen, auf Möglichkeiten zum Handeln.

 

8er- und 12-Räder

Zusätzlich zu diesen Grundrädern gibt es viele weitere Wissensgebiete, die in diesem Format vorliegen. Diese sind weitaus komplexer als die 4er-Räder, bieten jedoch ein reiches Potential an Sichtweisen und Möglichkeiten des anders Verstehens bis ins Unendliche. Mit diesen Rädern ist ein reines Verstehen auf der logischen Verstandesebene meist nicht mehr möglich. Spätestens hier zeigt die 7. Besonderheit von Räderwissen. Diese Trinität von Verstand, Intuition und Instinkt findet sich auch in anderen Bereichen unseres Lebens ganz selbstverständlich wieder, wie zum Beispiel bei der Begrifflichkeit von Körper, Geist und Seele.

So gibt es zum Beispiel in diesem komplexen Gebilde das Rad der Beziehungen, das Rad der Träume, das Rad der Elternschaft, das Rad der Religionen, das Rad der großen Kräfte, das Rad der Tiere, das Rad der Pflanzen, das Rad der Fehler, das Rad der magischen und heiligen Gesetze. Jeder Mensch hat ebenso ein Rad seiner Krafttiere und auch für die Mondzyklen oder zur Entwicklungen der eigenen Persönlichkeit gibt es eigene Räder. Ein großes Feld ist auch der Bereich des Heilens und der Krankheitslehre. All dieses Wissen zusammen ergibt einen unendlichen Fundus an Möglichkeiten.

 

Wozu ist dieses Räder-Wissen nützlich?

Am Anfang scheint dieses Denken vielleicht erst einmal umständlich und verwirrend, weil wir es nicht gewohnt sind, für ein und dieselbe Sache so viele verschiedene Möglichkeiten von Sichtweisen zur Verfügung stehen zu haben. Unser Schulsystem ist bisher immer noch sehr auf die lineare Wissensvermittlung fokussiert. Unsere kollektiven Denkmuster sind davon geprägt. Es ist das übliche erlernte Denkmodell, womit unser Leben bisher auch sehr gut funktioniert.

Jedoch stehen wir uns mit diesem Denkmodell manchmal auch selbst im Weg. Es entstehen durch lineare Denkmuster zum Beispiel die Vorstellung: „nur so ist es richtig und ein anderer Lösungsweg wäre falsch“. Auch das miteinander Vergleichen oder gegeneinander immer in Wettstreit treten, ist dabei nicht immer förderlich. Mit dem Räder-Wissen ergeben sich, das es ein freies kreatives Denken auf allen Bewusstseinsebenen zur Grundlage hat, ganz viele neue unbekannte Perspektiven. Das ist zu Beginn zwar ungewohnt und es braucht ein bisschen Zeit und Übung, wie bei allem, was man nicht von Kindesbeinen an gelernt hat, doch es lohnt sich, die eigene Denkstruktur zu erweitern, da auf jedem Rad alles mit allem in Verbindung steht. Neben unserem brillant ausgebildeten Verstand dürfen hier auch unser Herz und unser Instinkt bei der Wissensfindung gleich berechtig am Finden von Lösungen beteiligt sein.

Mit diesem Wissens-System lernen wir im wahrsten Sinn des Wortes wieder im Kreis zu denken. Ist deshalb unser Kopf rund? Mit diesem Wissen können wir unsere Denkspirale erweitern, hin zu einem balancierten Umgang mit den 3 anderen Welten: der Stein-, der Pflanzen- und Tierwelt.

Die Ältesten der indigenen Völker sagen schon seit vielen vielen Jahren:
» Die 3 anderen Welten brauchen uns nicht zum Überleben auf Großmutter Erde, doch wir, die Menschen, brauchen sie dringend, daher sollten wir sie achten und ehren. «

Ich möchte hier noch einmal betonen, dass das Räder-Wissen nicht in Konkurrenz zur linear kausalbedingten Forschung steht. Beide sind gleichwertig und wichtig und haben wie alle anderen Formen des Forschens und Denkens ihren festen Platz auf dem Rad des Wissens, ganz gleichberechtig nebeneinander. Die Besonderheit beim Räder-Wissen ist eben nur, dass das Verstehen und Handeln nicht mehr nur auf der rein logischen, wissenschaftlich nachmessbaren Ebene stattfindet, sondern dass die ebenso wirksame intuitive und instinktive Ebene dabei eine gleichwertige Rolle spielen darf. In manchen Fällen oder Problemstellungen ist diese Sichtweise von Vorteil und hilfreich.

 

Fazit

Für mich, die ich nunmehr seit über 20 Jahren mit diesem Räder-Wissen unterwegs bin, gibt es kaum ein anderes Denken, um sinnstiftende und effektive Lösungen für das (Über-)Leben auf unserer Erde zu finden. Es ist mir mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen und ich überrasche meine Umgebung immer wieder mit meinen zum Teil ungewöhnlichen Denkanstößen.

Für mich funktioniert das Leben hier auf diesem Planeten nur noch im geistigen Sinne des Miteinanders, für welches ich seit Jahren eintrete. Entweder alle oder keiner. Meinen Fokus lege ich dabei meist darauf, auf das große Ganze zu schauen. Denn wenn nur ein Aspekt auf dem Rad außer Acht gelassen wird, fliegt uns schlimmstenfalls nicht nur ein Rad, sondern irgendwann die ganze Welt um die Ohren. Mit dem hochentwickelten und in seiner Blüte stehenden Gesellschaftssystem der westlichen Welt, in dem Macht, Geld und Gier zu den höchsten Werten und schneller, besser, höher zu den wichtigsten Triebmitteln zählen, haben wir es in der Forschung und in unserem Wohlfühl-Luxus zwar sehr weit gebracht. Den meisten Menschen geht es hier in Westeuropa, im Gegensatz zu anderen Regionen auf dieser Welt, richtig gut. Doch ich frage mich seit längerem und habe große Bedenken, wie lange sich die Erde und die anderen Welten es sich von uns noch gefallen lassen. Das Klima spielt verrückt, Viren mit all ihren Mutationen ploppen in rasanter Schnelligkeit auf, wir versuchen es auf unsere alte Art des Denkens zu bewältigen, unsere klugen Kontrollsysteme sind am Anschlag. Ich denke immer öfter: in Zeiten wie diesen braucht es neue Denkrichtungen.

Ab jetzt werde ich in diesem Blog mein erworbenes Räder-Wissen Stück für Stück weiterreichen, um meinen Teil in die Findung von win-win-Lösungen für alle Welten zu geben. Als Anregung und Erweiterung, da mir in unseren Breitengrade das lineare Wissen als einzig richtiger Weg zu sehr in den Himmel gelobt wird. Die Folgen dieses Denkens und Handelns sind in den heutigen Zeiten spürbar. Als Pionierin und Imagemaker, die gerne auch mal gegen den Strom des Mainstreams schwimmt, möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass sich der „Tellerrad“ des Denkens in unserer Gesellschaft erweitert und wir alle zusammen neue Wege finden und gehen, um auch den nächsten 7 Generationen das Leben auf diesem Planeten zu ermöglichen. Das Räder-Wissen kann hierbei viele neue Optionen zum Denken und Handeln bringen und fördert die Kreativität und Flexibilität anders mit Umständen im Außen oder im Inneren umzugehen.

Mich freut es sehr, dass mittlerweile immer mehr Projekte oder Werke wie Waldbaden oder die Sprache der Bäume in Buch und Film auf ein immer größeres Publikum und dort auf offene Ohren treffen und großen Anklang finden. Als Berliner Großstadtkind hat mir das Räder-Wissen und die damit einhergehende Rückbesinnung zur Natur sehr geholfen und ich habe viel von den Steinen, Pflanzen und Tieren gelernt.