Heute ist wieder 12 von 12-Tag. Nach alter Bloggertradition, von #draußennurkännchen, vor ein paar Jahren wiederbelebt, verbloggt man am 12. eines Monats 12 Bilder aus seinem Alltag.
Hier sind die 12 Bilder meines persönlichen 12. Februar 2026:

Wenn morgens der Umstieg von der einen Linie in die andere knapp ist, muss ich den ganzen Bahnsteig entlanglaufen, um zur Schule zu kommen.

Der Weg über den Schulhof ist heute mit dem Nebel ein bisschen magisch … verwundert staune ich über die gestern abend nicht ausgestellte Gangbeleuchtung.

Der erste Kaffee ist getrunken, heißer Tee steht für den Tag bereit … ran ans Werk … am Ende des Tages verlasse ich meinen Schreibtisch wieder aufgeräumt leer …

Auf unserem Bio-Schulessenplan steht heute vegetarisches Schnitzel mit Kartoffel-Sellerie-Stamp … lecker wars …

das Shit-Wetter hält weiterhin an … der Regen und riesige Pfützen lassen mich nicht länger im Draußen verweilen und ich suche Unterschlupf …

… und finde ihn im Café Hardenberg … die Atmosphäre beamt einen zurück ins alte Westberlin … hier trifft sich alt und jung … die Uni-Mensa liegt gleich gegenüber

doch vor allem vom Essen bin ich hier begeistert … heute auf der Wochenkarte: Rote-Beete-Suppe mit krosser Apfeleinlage … zum Nachtisch bekomme ich das beste Schokoladen-Sufflee, was ich seit langem gegessen habe … sehr empfehlenswert!

beim Gang aufs WC überraschen mich dann noch diese schönen Fließen auf dem Boden … das Café Hardenberg, eine echte Wiederentdeckung – ich werde wiederkommen!

Am Abend bin ich im Renaissance-Theater zur Aufführung von „DI*VI*SI*ON. Ein Ein-Personen-Stück, welches Katja Riemann für sich selbst geschrieben hat, weil es für über 50jährige Schauspielerinnen zu wenig Rollen gibt. Nach 20 Minuten verlasse ich den Saal. Einfach nur schrecklich und nach meinem Empfinden auch noch frauenfeindlich, weil sie das Altern der Frauen klischeemäßig auf die Schippe nimmt. Ein Reinfall. Nicht jeder, der schauspielern kann, sollte zur Feder greifen. Doch auch ein Beispiel dafür, dass, wenn man einen Namen hat, auch textlichen Müll auf die Bühne bringen darf. Wenn dieser Text von jemand unbekannten angeboten worden wäre, wäre daraus wohl nie ein Stück an einem renommierten Theater geworden.

… wenigstens hatte mein Fotografen-Auge vor Vorstellungsbeginn noch Freude am Saal und hat diese Engelsflügel an der Decke entdeckt.

so war ich früher zu Hause als gedacht und bin wieder durch die Regen-Pfützen gelaufen …

Zum Abschluss des Tages brachte mir dann mein Nachbar noch ein Paket, indem meine gedruckten Journalbücher waren. Seit 6 Jahren lasse ich diese persönlichen Texte meines Lebens drucken … sie gehen jedoch nur an meine engsten Freunde.
Das waren sie wieder, die 12 Bilder meines Tages … vom 12. Februrar 2026.
Wenn du magst, sei nächsten Monat wieder mit dabei …
Jetzt ist erst einmal wieder bis in vier Wochen Pause – doch auch in diesem Jahr werde ich dich so oft wie möglich jeden Monat in meinen Alltag mitnehmen.
Wie immer freue ich mich sehr, wenn du mir bei diesem Blogartikel einen Kommentar hinterlässt. Das hilft mir sehr. So finden mehr Menschen den Blog und können von den Themen profitieren.

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