Heute ist wieder 12 von 12-Tag. Nach alter Bloggertradition, von  #draußennurkännchen, vor ein paar Jahren wiederbelebt, verbloggt man am 12. eines Monats 12 Bilder aus seinem Alltag.

Hier sind die 12 Bilder meines persönlichen 12. März 2026:

Diesen Monat verbringe ich mehrere Wochen in der Schwarzwaldklinik im Glottertal. Daher zeigen meine Bilder am heutigen 12. des Monats ein paar Details aus meiner Reha-Auszeit dort.

 

Jeden Tag ist es ein vergnügen, von der Reha-Klinik aus den sogenannten Engelweg durch die Winzerberge bis ins Glottertal einmal hin und auf der anderen Seite des Tales wieder zurück zu laufen. So auch heute am Morgen. Im Winter zur Weihnachtszeit wird der Weg von den Bewohnern des Tales mit Lichtern und Engeln geschmückt … dieser hier steht zum Glück das ganze Jahr am Wegesrand und begrüßt die Wanderer …

 

Als Allergikerin bin ich im Haus Luser untergebracht. Zum Glück wird der Luser nicht mit doppel O geschrieben und ist ein Bergkamm im Schwarzwald. Das Haus liegt ein wenig abseits, nicht mit direktem Zugang zum Haupthaus und somit geht es hier alles ein wenig ruhiger zu. Ich habe sogar ein Doppelzimmer erwischt, mit Süd-West-Balkon.

 

Den kleinen Schreibtisch im Zimmer habe ich sofort als Lebensmittelvorratsoase umfunktioniert, denn meine größte Angst während einer Reha-Zeit ist für mich meist, ob ich mit meinen zahlreichen Unverträglichkeiten genügend bzw. passendes Essen bekomme. Doch die Köche sind auch hier sehr flexibel und wir finden täglich wunderbare Lösungen. Verhungern werde ich hier nicht 🙂

 

Zu den Anwendungen, die es hier zahlreich gibt, zählt auch die Ohrakupunktur. Sehr entspannend und wohltuend.

 

Auch diese Klinik ist im Bauwandel. Auf der Rückseite entsteht ein neues Bettenhaus mit 100 zusätzlichen Betten. Nach Fertigstellung werden das Haus Luser und der Gehrenhof leider abgerissen. Dort entstehen dann zwei neue Quader für die Pflege und eine neue Küche mit Essensbereich. Jeden Tag kann ich das Treiben beschauen und manchmal wird der Beton mit fleischfressender Pflanze auf dem Bauch geliefert.

 

Das Essen ist meistens lecker, was ja für eine Großküche nicht immer leicht ist. Vor allem beim Gemüse geben sie sich voll mühe, denn das ist frisch und war bisher immer bissfest.

 

Ganz überglücklich bin ich mit dem Zeitpunkt meiner Reha, denn hier im Tal ist die Natur im Aufbruch, manche Bäume explodieren geradezu und geben unzähligen Bienen ihre erste Frühlingsnahrung. Es summt und brummt … und der Duft ist betörend.

 

Neben den sportlichen Anwendungen werden auch die kunstfertigen Fähigkeiten herausgefordert. Hier sollte ich aus einem Klumpen Ton eine gegenstandslose Skulptur kreieren … herausgekommen ist eine lachende Wolke … so hab ich sie jedenfalls am Ende benannt.

 

Reha-Zeit ist für mich auch immer Strick-Zeit. Vorsorglich hatte ich einen großen Sack Filzwolle mit im Gepäck und war die letzten 1 1/2 Wochen in den freien Zeiten zwischen den Anwendungen am Stricken. Mein Strickziel war ein Filz-Sitzkissen für Wanderungen im Wald. Hier ein Bild vor dem Filzen …

 

… und zwei Stunden später: nach dem Filzen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie klein zum Schluss das Ergebnis ist. Jetzt bin ich für die nächsten Wanderungen am Wochenende hier gut ausgerüstet.

 

Ein Highlight ist für mich immer wieder das Abtauchen ins Schwimmbad. Heute mal ohne anschließenden Saunagang, da donnerstag Herren-Sauna-Tag ist.

 

Zum Abschluss des Tages freue ich mich über den Eingang des Briefes mit den aktuellen homöopatischen Mitteln für den Monat März. So kann ich in diesem Monat aus der Ferne beim Workshop von Werner Baumeister teilnehmen.

 

Das waren sie wieder, die 12 Bilder meines Tages … vom 12. März 2026.

Wenn du magst, sei nächsten Monat wieder mit dabei …

 


Jetzt ist erst einmal wieder bis in vier Wochen Pause – doch auch in diesem Jahr werde ich dich so oft wie möglich jeden Monat in meinen Alltag mitnehmen.

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