Jetzt!-Labor 30.07.2022

Jetzt!-Labor 30.07.2022

„Du bist ja ne Null“ hörte ich letztens in der U-Bahn einen jungen Mann zu seinem Freund sagen. Er wollte seinen Freund zu etwas überzeugen und dieser blieb bei seiner Haltung und sagte weiterhin „Nein, das will ich nicht“.
Kennst du das?
Wie oft bist du schon zum Wahren der Harmonie über deine Grenze gegangen und hast zu etwas zugestimmt, was du nicht wolltest?
Was tut du, um dir treu zu bleiben – mit all deinen Ecken und Kanten?
Das Menschliche ist das perfekt unperfekte. Du bist völlig okay und gut genug so wie du bist. Glaubst du daran oder gibt es da Glaubenssätze in dir, die dem widersprechen?
Stehst du voll und ganz für dich und deine Werte ein? Auch, wenn es dann unbequem wird?
Und was hilft dir dabei?
Für mich stehen in diesen intensiven Zeiten des Wandels die Werte authentisch, gerecht, offen, herzlich und Miteinander ganz oben auf meiner Liste.
Wie sieht es bei dir aus? … Welche Werte motivieren dich in deinem Handeln?
Schreib es mir gerne in den Kommentar …
Sei keine Null, sondern einfach einzigartig … denn das ist dein Geburtsrecht.
Mein #12von12 im Juni 2022

Mein #12von12 im Juni 2022

Darf es ein bisschen Sonne am Sonntag sein? … Jawoll, der Wettergott war mit mir und so wurde dieser besondere Sonntag ein wundervoller Sonnentag … denn es hieß mal wieder: Es ist #12von12  …

Ich liebe diese alte Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt. Und auch heute hatte ich die Qual der Wahl … doch hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

der nahende Vollmond ließ mir keine Ruhe, denn die Mondin schien mir direkt ins Bett … – ich hab jedes Mal die Wahl: offenes Fenster oder Jalousie …

 

Nach Ölziehen, Zitronenwasser, Selleriesaft … immer 30 Minuten Abstand, war es dann endlich Zeit für mein derzeitiges Lieblingsfrühstück: Hirse mit Zimtapfel

In meinem Journal-Schreibkurs hänge ich hinterher, daher gab es noch eine kleine Schreibrunde bevor ich mich …

auf den Weg zu meinem heutigen Homöopathie-Workshop machte …

 

Der Workshop fing heute zwar überraschend später an … doch ohne einen Film würde etwas fehlen … über die heftigen Stellen im Film halfen mir die Lichtspiele in den Gardinen hinweg …

 

In der Pause gab es dann ein leckeres Eis …

 

… und diesmal lud mich eine Korkenzieherweide in Kreuzberg zum Verweilen unter ihrem Blätterdach ein …

 

… und manch Wette gab es schon, wann dem Workshopleiter seine Hose irgendwann mal vom Arsch fällt … doch er liebt dieses alte Stück … es wird geflickt und geflickt … es ist eben seine Lieblingshose – mit echter Lebenspatina …

 

… eine Buchempfehlung gab es auch noch mit auf den Weg … im Vorwort des Buches steht ein Zitat von Peter Handke: „Wenn ich etwas von Kind an, und ohne jeden Lehrer, weiß, so: daß nichts auf der Welt zu haben ist, du nicht und niemand. Ich bin ein begeisterter Habenichts.“ Da dreht sich doch gleich einmal die Perspektive … einfach wunderbar …

 

… die BVG bringt mich wieder von Kreuzberg in mein geliebtes Friedenau … dank des 9-Euro-Tickets in diesem Monat kein Problem …

 

… eine leckere Melonenhälfte wartet im Kühlschrank auf mich und ich genieße die Abendsonne in meiner Nordwest-Küche …

 

… bevor ich mich genüsslich in die Badewanne lege und von dort aus den sonntäglichen Hamburg-Tatort zur Entspannung genieße.

 


Was für ein schöner Tag … – mit netten Menschen, neuem Wissen – heute ging es um das homöopathische Nachtschattengewächs-Mittel Stramonium (Stechapfel), Licht, Liebe, Lachen …

Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Juli Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mache mit bei: 12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Mein #12von12 im Mai 2022

Mein #12von12 im Mai 2022

YEAH!, vor zwei Tagen hatte mein Blog Geburtstag: seit einem Jahr blogge ich nun hier auf dieser Seite 🙂 und seitdem freue ich mich jeden Monat auf den 12., denn dann heißt es: Es ist #12von12  …

Ich liebe diese alte Blogger-Tradition, bei der man am 12. des Monats 12 Bilder aus seinem Alltag verbloggt. Und hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages.

 

Derzeit liebe ich es, morgens aufzuwachen. Mein erster Blick fällt aus dem Fenster in das frische Grün meiner Straßenbäume. Diese sind in den letzten Jahren so groß geworden, dass ich zu meiner Nachbarin von gegenüber (die ich sehr mag) keinen Blickkontakt mehr halten kann …

 

Nach meiner Morgenroutine von Ölziehen und in Stille sitzen gibt es bei mir seit ein paar Wochen eine neue Frühstücksvariante: Hirse mit Zimtapfel … einfach köstlich … und mein Freund der Buddha sitzt immer schweigend mit dabei 🙂

Seit Anfang des Jahres bin ich Mitglied in der #homodea Community. Veit Lindau rief vor 3 Wochen zur Wiederholung seines ErfolgsWerk-Programms auf und ich bin dabei. Es ist so co-empowernd jeden Morgen mit seinem Impuls zu starten und sich in Breakoutrooms mit anderen darüber auszutauschen …

Am Ende des morgendlichen EW-zoom-Treffens gibt es noch eine Runde Tanzen … für mich eine neue Erfahrung … digitales Singen kannte ich schon und auch digitales Tanzen bringt mir richtig gute Laune für den Tag 🙂

 

Im Büro angekommen wurde gleich einmal meine Flexibilität getestet: Ich musste erst mal schauen, wo ein Platz für mich heute frei ist …

 

Schnell wieder zurück nach Hause … die Fahrt mit den Öffis ist für mich einerseits oft eine Zeit zum Innehalten – jedoch auch immer wieder eine Herausforderung, wenn die mit mir Fahrenden so ganz anders unterwegs sind, als ich 🙂 Ommmhhhh!!!!

 

Nach einigen Monaten Winterpause – YEAH! Das erste Eis wieder bei #12von12. Die Eisdiele liegt strategisch (un-)günstig … je nachdem … selten komm ich an ihr ohne ein Eis vorbei … auf meiner Selbstliebeliste steht Eis essen ganz weit oben 😉

 

Punktlandung. Um 16 Uhr steht die Wien-Berlin-Connection mal wieder … herzerwärmend und inspirierend … wie immer … DANKE, liebe Ruth

 

Der Paketbote klingelt und bringt mir noch die letzten fehlenden Zutaten – rote Drachenfrucht, Wild-Heidelbeeren, Dulse-Algen … jetzt kann es am Losgehen: Übermorgen startet meine 369-Leberreinigung-Challenge. Dank der super guten Vorbereitung und Begleitung durch Jeannine Gashi fühle ich mich damit in sehr guten Händen …

 

Wo gehts denn jetzt hier bitte zum Singen??? Die Volkshochschule ist voll vermummt … auf dem Hof entdecke ich die Container … okay, das wird ein spannendes Experiment …

 

Nach dem Kurs „Entspannung durch Gesang“ genieße ich auf dem Weg zur U-Bahn den Sonnenuntergang … in mir summen noch die schönen Lieder …

 

Bis Ende Mai möchte ich mein Buch mit dem Titel „4 Worte. 1 Story“ veröffentlichen. Es ist die erste kleine Sammlung von 25 kurzen 4-Wort-Stories im Buchformat – zum Lesen oder Verschenken. Doch bevor es so weit ist, lege ich noch eine kreative Nachtrunde am Schreibtisch ein und überarbeite die bisherigen Cover-Entwürfe … ich kann mich nicht entscheiden …

 


Heute war ein rund um schöner Tag – mit Licht, Liebe, Lachen … und … und … und … Gesang …

Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Juni Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mach mit bei: 12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Monatsrückblick April 2022: Alles echt LIVE und in Farbe

Monatsrückblick April 2022: Alles echt LIVE und in Farbe

Im April hab ich vieles nach langer Zeit mal wieder LIVE und in Farbe erlebt. Nicht nur die Natur blühte auf, die Sonne strahlte ganz oft vom Himmel, das lichte Blau war unglaublich und ließ die Knospen und Blätter sprießen … und auch meine Seele blühte auf: endlich wieder Begegnungen! Ich habe es in vollen Zügen genossen, auch wenn am Anfang des Monats erst einmal eine Verabschiedung stand.

 

Antonella aus Italien … ade ade, scheiden tut weh 

Ende letzten Jahres bekam ich eine Anfrage von Freunden aus Italien, ob ich Antonella für die Zeit ihres Praktikums in Berlin, beherbergen könnte. Sofort fiel mir mein Lieblingskinderbuch „Antonella und der Weihnachtsmann“ ein und ich entschied mich aus dem Bauch heraus, sie bei mir aufzunehmen. Solche spontanen Aktionen, jemanden aufzunehmen, ohne denjenigen zu vorher persönlich zu kennen, ist für mich immer wie bei einem Überraschungsei – ich weiß nie, was drin ist bzw. worauf ich mich dabei einlassen.

Als Antonella dann im Januar bei mir eintraf, war uns beiden ziemlich schnell klar, dass sich da zwei, trotz Altersunterschied von über 30 Jahren gesucht und gefunden hatten. Anfangs dachten wir noch, oh, was für eine lange Zeit … doch dann vergingen die Wochen wie im Flug. Wir hatten es immer wieder so lustig und gut miteinander, es war uns klar, es würde uns am Ende nicht leicht fallen, uns wieder zu verabschieden.

Doch am 10. April war es dann so weit. Zur Feier des Tages gingen wir fürstlich lecker bei meinem Lieblingsitaliener essen. Wir staunten nicht schlecht, als Antonella auf Italienisch zu bestellen begann und er auf einmal sagte: oh sorry, mein Italienisch ist nicht so gut. Ich habe zwar italienische Eltern, doch ich bin in der Schweiz aufgewachsen …

Das Essen war wie immer de luxe und wir hatten einen wundervollen Abend auf Deutsch. Antonella war sowie sehr von ihren verbesserten Deutschsprechfortschritten begeistert. Zu Recht, denn ich musste sie kaum noch verbessern.

In meinem Lieblingsrestaurant „Szenario“ hatten wir den besten Platz am Fenster …

In der letzten Woche hatten wir dann noch ein großes Problem: Sie wollte 2 große Rollkoffer mit dem Kurier nach Italien schicken. Sie entschied sich für GLS und ich runzelte schon die Stirn. Ich kenne meine Paketauslieferer in meiner Umgebung. Der GLS-Annahme-Shop gehört dabei nicht zu meinen Liebsten. So rollten wir gemeinsam die großen Dinger über das Pflaster und siehe da, als wir bei meinem GLS-Späti ankamen, empfing uns ein poltriger südländischer Mitarbeiter kurz angebunden mit den Worten: Ich nehme keine XXL-Pakete. Da standen wir nun, Antonella fast den Tränen nahe, denn es war schon nach 18 Uhr und sie wusste, dass ich am nächsten Mittag wegfahren würde. Und ihre schlimmste Frage: wie sollten wir diese zwei fast 30 kg schweren Kolosse wieder in meine 4. Etage buckeln? Sie wusste, dass ich ihr da mit meinem kaputten Rücken keine Hilfe sein würde.

So rollten wir die zwei Koffer enttäuscht die 1,5 km wieder nach Hause und stellten sie in den Fahrradkeller. Ich hatte die Hoffnung, dass sie dort bis zum nächsten Morgen nicht wegkommen würden. Als wir am nächsten Morgen um 10  Uhr in den Fahrradkeller kamen, stand schon ein Nachbar da – und war froh, dass wir die Koffer holten … ich bin schon auch froh, in so einem achtsamen Haus zu wohnen … in diesen Zeiten … man weiß ja nie. Diesmal gingen wir 1,5 km in die andere Richtung zu einem GLS-Shop. Dort hatten wir Glück. Der sehr freundliche Inhaber des Ladens nahm uns gerne die 2 rollenden XXL-Pakete ab. Antonella war sehr erleichtert und dankbar. So hat alles ein wunderbares Ende gefunden.  Wir haben uns herzlichst verabschieden und sehen uns bestimmt irgendwann, irgendwo ein nächstes Mal … vielleicht ja sogar in Italien, denn dort will ich schon ganz lange einmal hin … immerhin bedeutet Umani auf Italienisch „menschlich“.

 

 

„Bullerbü“ im Dreiländereck …  

Kurz vor Ostern bin ich mal wieder in meine gefühlte Heimat gereist: Ins Zittauer Gebirge im Dreiländereck des Ostens. Hier bin ich zwar nicht geboren, doch meine Mutter und meine Großeltern kommen hier her. Meine jüngste Cousine hat hier vor Jahren eine alte verlassen 4 Seitenhof-Ruine gekauft und saniert. Ich besuche sie seit letzten Jahr immer wieder einmal. Das ist für mich dann wie eine Reise nach Bullerbü – obwohl natürlich auch hier nicht immer alles rund läuft.

Einen ersten Einblick zu dieser Reise gab es ja in diesem Monat schon bei #12von12. Daher hier nur noch ein kleiner Nachschlag. Ich genieße die Zeit dort vor allem, um mich vom Trubel der Großstadt zu erholen. Dafür gibt es dann im Reigen von 2 Großfamilien dort ganz anderen Trubel zu erleben. Vieles davon ist für mich Neuland … und ich lass mich mitziehen und treiben, je nachdem, was es gerade braucht.

Aus einer verwahrlosten Ruine wurde dieses Schmuckstück auf der Anhöhe im Dorf.

Da wird die Milch für kleines Geld noch direkt vom Bauern geholt … und meine Cousine erzählt mir, dass die Milchbauern dafür mehr Geld bekommen, als wenn sie die Milch in eine Molkerei zur Weiterverarbeitung bringen … crasy world … ungerechte Bauern-Marktwirtschaft pur

 

Auch diesmal gab es wieder Zeit, um mich mit meiner gerade 75 Jahre alt gewordenen Tante zu unterhalten …

 

The Content Society – LIVE und in Farbe in Stuttgart

DAS WAR UNGLAUBLICH !!!! und eigentlich auch unbeschreiblich … doch ich versuche es trotzdem einmal.

Auch wenn ich erst am 10. Mai mein 1-jähriges Blog-Abenteuer-Jubiläum feiern werde, der Beginn dieser Reise war genau vor einem Jahr, als Judith Sympatexter Peters mit ihrer The Content Society das Programm BOOM BOOM BLOG ausgeschrieben hatte. Ich sprang mutig in dieses neue Abenteuer und seitdem hat sich in den letzten 12 Monaten so viel gewandelt … die Webseite, meine Rubriken, meine Texte, meine Visionen.

Und dann konnte ich es kaum glauben, als ich die Einladung zum ersten The Content Society LIVE-Treffen las. In mir klopfte das Herz und obwohl Stuttgart überhaupt nicht gleich mal um die Ecke von Berlin ist, schaute ich sofort in den Computer und buchte meine Fahrkarte. Dort wollte ich unbedingt hin, um die bisher nur per zoom oder über ihre tollen Blogbeiträge kennengelernten Frauen live in echt und in Farbe kennenzulernen.

Gleich zum Start konnte ich mein „Große-Gruppen-Fremdel-Syndrom“ loslassen – Silke machte es mir super leicht, mich sofort angekommen zu fühlen.

 

Später wurde die Vorabendrunde größer und so war es für mich der perfekte Einstiegsdosis zum Kennenlernen.

 

Am Samstag kam dann ein so wundervoller Kreis von kreativen, lebensfrohen, mutigen Frauen in Stuttgart zusammen – geführt von einer inspirierenden, strahlenden Judith Peters, für die dieses Event auch eine große Mutprobe war. Sie ist ihr grandios gelungen.

 

Es gab viel kreativen Input, aus denen tolle Ideen für neue Blogartikel oder für die spätere Insta-Reel-Mutprobe entstanden …

 

Es gab Ehrungen und Erfahrungsberichte … hier von Susanne Jestel …

 

Es gab ein Wiedersehen mit meinem Blog-Buddy …

 

Und danach gab es einen ausgelassenen Erfahrungsaustausch mit leckerem Essen in der „Metzger“ – im ersten Moment schauten einige bei dem Namen geschockt, doch das Essen dort war so vielseitig und lecker … auch für Veganer und Vegi-Fans – sehr zu empfehlen.

 


 

Wer Lust hat, auch in dieses Blog-Abenteuer einzusteigen und sich von der zauberhaften Blogmentorin Judith Peters dabei begleiten zu lassen, aufgepasst:

Ab dem 23. Mai 2022 geht das kostenlose Einsteiger-Programm      BOOM BOOM BLOG     in die nächste Runde.


 

Was sonst noch im April 2022 passierte

 

Mein Rücken macht mal wieder die Grätsche 

Auf der Zugrückfahrt von Zittau bahnte es sich schon an, abends wurde es dann Gewissheit: Mein Rücken streikte mal wieder. Mittlerweile kenne ich das Problem. Es ist meine Sollbruchstelle, seit ich vor 10 Jahren mit dem Fahrrad von einem Auto übersehen wurde und danach für einige Monate nicht mehr laufen konnte. So verbrachte ich Ostern liegend im Bett, die Krücken aus der Zeit vom letzten Herbst hatte ich ja noch parat.

 

Besuch einer Buchheldin- / TCS-Blog- und Jin Shin Jyutsu- Kollegin

In meiner Zittauer Abwesenheit hatte ich Besuch von einer mir bis dahin nur per Zoom bekannten Blogger-Schreib-Ström-Kollegin. In irgendeinem Co-Blogging erzählte sie mir, sie käme mit ihrer Familie im April nach Berlin und würde mich dann natürlich gerne einmal persönlich kennenlernen. Ihr Reisetermin lag jedoch genau in meiner Zittau-Woche.

Die Berliner Hotelsuche war zäh und so schlug ich ihr spontan vor, ob sie sich vorstellen könne, mit ihrer Familie in meiner dann leeren Wohnung zu wohnen. Sie war von der Idee begeistert und ich verschob kurzerhand meine geplante Rückreise auf 1 Tag früher, damit wir uns wenigstens an einem Abend vor ihrer Rückreise persönlich kennenlernen konnten.

Als dann an dem Abend mein Rücken streikte, bekam ich gleich noch eine Strömsitzung von ihr. Danach schaffte ich es mit Unterstützung bis zum Sweet Coco und wir hatten einen wunderbaren lustigen Abend miteinander.

Das Essen im Sweet Coco ist immer wieder ein Garant für ein fürstlich leckeres Mahl. Danach waren alle glücklich satt gegesssen.

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Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

Mit Antonella habe ich oft zusammen gesunden Salat gegessen – an einem Tag, an dem sie auf einer italienischen Handelsmesse war, brachte sie eine Wundertüte voller Leckereien mit nach Hause – Radicchio war über die ganzen Wochen unsere Lieblingssalatgrundlage.

 

An dieser Denker-Statue kam ich in Stuttgart nicht vorbei. Ob er verstanden hat, was ich ihm ins Ohr geflüstert habe ???

 

Mein erster Kurs in der Volkshochschule in Live: Einführung in die Fußreflexzonenmassage.

 

Manchmal fing ich mit der Kamera auch einfach nur einen Lichtblick ein …

 

Meine Lieblingsfrühlingsbäume blühten …

 

Beim TCS-LIVE-Tag in Stuttgart gab es eine Reel-Mutprobe … das Ergebnis hat mich voll überrascht … es war in weniger als einer halben Stunde fertig.

 

Die Reichweite hat mich umgehauen! Das wird nicht mein erstes und letztes Reel gewesen sein.

Zum Abschluss des Monats hab ich mich auf ein Beauty-Experiment eingelassen … ich hab mich danach kaum wiedererkannt 🙂

Ich bleibe mir weiter treu: es geht auch ohne Schminke … okay: vielleicht in Zukunft ab und zu …

 

Hierüber habe ich im April 2022 gebloggt

• In der Rubrik: 4-Wort-Story

4-Wort-Story mit den Worten: Habseligkeiten, vertrauensselig, Schlüpfer, hoffnungsstur

• In der Rubrik: Blog

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

Jin Shin Jyutsu – (Heil-)Strömen im Alltag – #Tipp6: Handinnenfläche

12von12

MoRübli März 2022

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

Das Blog-Glossar für die wichtigsten Begriffe beim START INS LEBEN: Teil 1 – Erste eigene Wohnung

YEAH! Irgendwann ist es so weit: Du bist erwachsen, hast die Schule abgeschlossen und …  ziehst aus – startest in dein eigenständiges Leben. Du willst es wagen!

Doch im Dschungel der Bürokratie oder Suche nach deinen ersten eigenen vier Wänden begegnen dir Themen oder Wörter, von denen du bisher nichts gehört hast? Damit bist du nicht allein.

In diesem Glossar findest du eine Auflistung der wichtigsten Grundbegriffe, die dir auf dem Weg in deine ersten vier eigenen Wände begegnen könnten. 

 


Falls dir dieses Glossar nicht ausreicht und du weitere interessante Tipps und Tricks auf deinem Weg nutzen willst, hole dir gerne mein Buch START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen. Dort findest du neben zahlreichen Tipps und Tricks auch eine praktische Toolbox mit vielen Vorlagen und Übersichten, wie zum Beispiel: das 1×1 des Wäschewaschens oder das 1×1 der Mülltrennung.


An- und Ummeldung

Nach einem Umzug in die ersten eigenen vier Wände gibt es einige Bereiche, wo du dich an- bzw. ummelden musst, wie z.B. die polizeiliche Anmeldung (siehe weiter unten unter Bürgeramt), den Telefon- bzw. Internetanschluss, den Stromanschluss, ggf. den Gasanschluss, die Postanschrift sowie bei der GEZ.

 

Betriebskosten

Zu den Betriebskosten zählen alle Kosten, die exakt mit Zählern oder aufgrund der Wohnungsgröße abrechenbar vom Mieter der Wohnung verbraucht wurden. Dazu zählen zum Beispiel: Warmwasserkosten, Heizungskosten. Für diese Kosten werden in den meisten Mietverträgen monatliche Vorauszahlungsbeträge vereinbart.

 

Betriebskostenabrechnung

In der Betriebskostenabrechnung werden alle laufenden Betriebskosten für einen bestimmten Zeitraum – überwiegend jährlich – für das Haus aufgelistet. Diese Kosten werden dann auf jeden Mieter des Hauses anteilig – z.B. je nach m²-Wohnraum oder Wasseruhrverbrauch oder Heizungszähler – umgelegt und gegen die vom Mieter für diesen Zeitraum gezahlten Vorauszahlungen gegengerechnet.

 

Bruttokaltmiete

Die Bruttokaltmiete – auch Kaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskostenvorauszahlungen, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Bürgeramt

Nach dem Umzug in die eigene Wohnung ist jede:r Mieter:in in Deutschland verpflichtet, sich innerhalb von 14 Tagen beim zuständigen Bürgeramt der Stadt oder Kommune mit seiner neuen Anschrift anzumelden. Wer diese Frist überschreitet, riskiert im Notfall die Zahlung eines Bußgeldes.

 

GEZ

Die GEZ – mittlerweile in Beitragsservice umbenannt – ist eine staatliche Einrichtung, in die jeder Bürger monatlich eine feste Gebühr zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten einzahlen müssen. Dieser Betrag wird in der Regel vierteljährlich in die staatliche Gemeinschaftskasse eingezogen. Je nach Verdienst-Status kann man sich auch von diesem Beitrag befreien lassen.

 

Grundmiete

Die Grundmiete – auch Nettokaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis, ohne Betriebskosten und ohne Mietnebenkosten.

 

Hauptmieter

Der Hauptmieter ist derjenige, der mit dem Vermieter der Wohnung einen schriftlichen Vertrag zur Nutzung der Wohnung abgeschlossen hat. Es gibt auch die Möglichkeit, mehrere Personen als Hauptmieter in den Mietvertrag aufzunehmen. Der Hauptmieter trägt alle Rechten und Pflichten, die im Zusammenhang mit der Wohnung entstehen.

 

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung greift bei Schäden durch Einbruch oder Diebstahl, Feuer, Leitungswasser, Sachschäden in der Wohnung etc. Die Versicherungshöhe richtet sich bei dieser Versicherung immer nach der Größe und Ausstattung der Wohnung.

 

Kaltmiete

Die Kaltmiete – auch Bruttokaltmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskostenvorauszahlungen, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Makler-Provision

Die Makler-Provision ist ein Betrag bei der Inanspruchnahme von Vermittlungstätigkeiten beim Finden einer Wohnung oder eines Mieters. Dabei gilt das „Besteller-Prinzip“: derjenige, der den Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen.

 

Mietbürgschaft

Eine Mietbürgschaft ist eine Möglichkeit, dem Vermieter zu versichern, dass er regelmäßig seine Mietzahlung und sonstigen Kosten im Rahmen des Mietvertrages erhält, auch wenn der Mieter noch kein regelmäßiges Einkommen hat.

 

Mietkaution

Die Mietkaution ist ein Geldbetrag, die der/die Mieter:in an den/die Vermieter:in zahlt, um aus dem Mietverhältnis herrührende Forderungen abzusichern. Die Mietkautionshöhe darf maximal drei Nettokaltmieten betragen.

 

Mietkosten

Mietkosten sind der fest vereinbarte Gesamtbetrag, den der Mieter der Wohnung bis zu einem festen Termin an den Vermieter der Wohnung zu zahlen hat. In ihm sind alle Mietkostenarten, wie Grundmiete, Betriebskosten(-vorauszahlungen) sowie (Miet-)Nebenkosten enthalten.

 

Mietnebenkosten

Zu den Mietnebenkosten zählen alle Kosten, die für die Aufrechterhaltung des Zustandes der Wohnung oder des Hauses notwendig sind. Dazu können folgende Kosten zählen: Müllabfuhr, Versicherungen, Hausmeister, Gartenpflege, Treppenreinigung etc. Für diese Kosten werden in den meisten Mietverträgen monatliche Vorauszahlungsbeträge vereinbart, die jährlich mit der Betriebskostenabrechnung verrechnet werden.

 

Mietnebenkostenpauschale

Die Mietnebenkostenpauschale ist ein fester Betrag, der sich aus den Betriebskosten zusammensetzt. Der Vorteil einer Mietnebenkostenpauschale ist, dass, auch wenn dem Vermieter höhere Nebenkosten entstehen, diese nicht mehr auf die Mieter ungelegt werden können.

 

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist eine andere Form der Schufa-Auskunft, bei der bestätigt wird, dass der oder die Mieter:in frei von Mietschulden ist. Diese Bescheinigung wird vom bisherigen Vermieter ausgestellt und ist ein Bestandteil der Bewerbungsunterlagen für eine neue Wohnung. Wenn du das erste Mal in eine neue Wohnung ziehst, fällt diese Bescheinigung weg und du reichst in diesem Fall am besten eine Schufa-Auskunft bei deiner Wohnungsbewerbung ein.

 

Mietspiegel

Der Mietspiegel ist der von der Stadt oder Kommune als Richtlinie errechnete Mietpreis für eine Wohnung, der aufgrund der Basis des Wohnungszustandes, der Wohnungsausstattung und der Wohnlage errechnet wird.

 

Mietvertrag

Im Mietvertrag stehen alle wichtigen Rechte und Pflichte, die der Vermieter mit dem Mieter vereinbart. In Deutschland ist es üblich, dass dieser schriftlich abgeschlossen wird. Meistens hat der Mietvertrag viele Seiten und es ist zu empfehlen, ihn vor der Unterschrift sorgfältig zu lesen – vor allem auch das Kleingedruckte.

 

Mietwohnung

Zur Miete wohnen bedeutet, dass du von einem Immobilienunternehmen, einer Wohnungsbaugenossenschaft oder einem privaten Anbieter für einen bestimmten Zeitraum befristet oder unbefristet Wohnraum zu einem im Voraus fest bestimmten Mietpreis anmietest.

 

Möblierte (Arbeits-)Wohnung

Die möblierte (Arbeits-)wohnung ist eine Möglichkeit, ohne großen Umzugsaufwand sofort an einem neuen Ort eine Bleibe zu finden, bis man etwas Eigenes gefunden hat. Diese Wohnungen werden oftmals von Arbeitgebern zur Verfügung gestellt und haben dann eine gesonderte Vergütung bzw. einen ermäßigten Mietpreis.

 

Nettomiete

Die Nettomiete ist der reine Mietgrundpreis inklusive Betriebskosten, jedoch ohne Mietnebenkosten.

 

Nettokaltmiete

Die Nettokaltmiete – auch Grundmiete genannt – ist der reine Mietgrundpreis, ohne Betriebskosten und ohne Mietnebenkosten.

 

Post-Nachsendeauftrag

Mit einem Post-Nachsendeauftrag kann man sich seine Post zeitlich befristet von seiner alten Wohnanschrift an seine neue Anschrift nachsenden lassen. Dieser Service der Deutschen Post ist kostenpflichtig und lässt sich leicht online einrichten.

 

Privat-Haftpflichtversicherung

Die Privat-Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen. Sie greift auch bei Schäden in Haus und Wohnung, die aufgrund deines Verhaltens bei anderen Mietern entstehen.

 

Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung gehört zu den Risikoversicherungen, das heißt, die Versicherung zahlt nur im Schadensfall. Eine solche Versicherung gibt es mit unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Mietrecht, Arbeitsrecht und Privatrecht. Diese greift bei der Durchsetzung seiner Rechte z.B. bei Mieterhöhungen oder bei der jährlichen Betriebskostenabrechnung.

 

Schufa-Auskunft

Die Schufa-Auskunft ist eine Möglichkeit, dem Vermieter seine Schuldenfreiheit nachzuweisen. Sie ist kostenpflichtig und wird meistens bei der Bewerbung einer Wohnung als Nachweis schriftlich vorgelegt.

 

Stromanschluss

Jede Wohnung hat einen eigenen Stromanschluss. Nach dem Einzug in eine Wohnung sollte als Erstes der aktuelle Stromzähler abgelesen werden, um ihn bei der Anmeldung beim Stromanbieter parat zu haben. Die Lage der Stromzähler sind ganz unterschiedlich: In manchen Wohnungen hängt der Stromzähler direkt in der Wohnung, bei anderen gibt es im Keller einen zentralen Stromzählerort.

 

Studentenwohnheim

Viele Universitäten unterhalten in der Nähe des Campus ein Studentenwohnheim. Um dort ein Zimmer zu bekommen, gibt es oftmals direkt in der Universität eine Beratungsstelle, bei der du dich um einen Platz im Studentenwohnheim bewerben kannst.

 

Untermieter

Zur Untermiete zu wohnen, bedeutet, dass du in einer Wohnung nur einen bestimmten Bereich der Wohnung bewohnst und mit dem Hauptmieter einer Wohnung einen Untermietvertrag abgeschlossen hast. Dieser sollte, wenn möglich, schriftlich abgeschlossen werden und mindestens die Höhe der monatlichen Mietzahlung sowie die Dauer der Mietnutzung enthalten.

 

Wohnungsgenossenschaft

Die Wohnungsgenossenschaft ist ein Wohnungsunternehmen, bei dem die/der Mieter:in der Wohnung einen genossenschaftlichen Anteil an der eigenen Wohnung besitzt. Dieser wird meist als fester Geldbetrag bei Eintritt in die Wohnungsgenossenschaft gezahlt. In der Wohnungsgenossenschaft gelten besondere Rechte und Pflichten, wie z.B. das Mitspracherecht bei Veränderungen sowie das Ableisten von regelmäßigen Arbeitsstunden.

 

Wohnarten

Wohnarten sind die unterschiedliche Eigenschaft des Mietverhältnisses, wie z.B. zur Miete, als Untermieter, im Studentenwohnheim, in der Wohnungsbaugenossenschaft, die möblierte (Arbeits-)Wohnung.

 

Wohngemeinschaft

Bei einer Wohngemeinschaft – auch WG genannt – wohnen mehrere Personen in ein und derselben Wohnung und die Kosten für die Wohnung werden auf alle Personen aufgeteilt. Dabei ist es möglich, mehrere Personen als Hauptmieter:in im Mietvertrag anzugeben oder nur einen Hauptmieter:in, der oder die dann mit den anderen Personen Untermietverträge abschließt.

 

Wohnungsübergabeprotokoll

Ein Übergabeprotokoll wird meistens nach der Wohnungsbesichtigung und offiziellen Schlüsselübergabe durch den/die Vermieter:in aufgenommen. Dort werden der Zustand der Räume, alle bestehenden Mängel sowie Absprachen zu deren Beseitigung protokolliert. Oftmals werden dabei auch Fotos vom Zustand der Räume erstellt, die bei späterem Auszug als Grundlage für evtl. Beanstandungen oder Rückbauwünsche gelten.

 

Buch Start ins Leben von Umani Wendler

Das Buch, was jeder spätestens zum Auszug von zu Hause mit im Gepäck haben sollte.

 

Bist du bereit? Dann hole dir jetzt dein Exemplar und mach dich zum Kapitän auf dem Schiff deines Lebens: START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen. 

 

Das sagen bisherige Käufer zum Buch:

»Einfach genial zusammengefasst
Ich bin absolut begeistert von diesem Buch… Übrigens nicht nur für Jugendliche informativ… das Buch ist sehr gut strukturiert, visuell anregend und eine tolle schnelle Umsetzung durch die übersichtlichen Checklisten ist sofort möglich… ein tolles Geschenk für Jedermann… ich habe es meinem Sohn zum 18. Geburtstag geschenkt und es kam sehr gut an… auch die Gäste waren sehr angetan und wollen es weiterempfehlen… danke für dieses Buch :-)«
Tania G.

 

»Wertvoll! Auf den Punkt gebrachter Ratgeber
Umani Wendler hat das Kunststück vollbracht, alle wesentlichen Bereiche für den Start in das eigene Leben in kompakter, übersichtlicher Form und klarer Sprache auf den Punkt zu bringen.«
Henning H.

 

»Perfektes Geschenk zum Schulabschluss!
Dieses Buch hätte ich mir früher als junger Mensch selbst gewünscht – als gute Grundlage für meine ersten Schritte ins Leben.«
Micha C.

 

Wenn dich der Artikel inspiriert hat, freue ich mich über deinen Kommentar …

Jin Shin Jyutsu – Heilströmen im Alltag – Tipp #6 – Handinnenfläche

Jin Shin Jyutsu – Heilströmen im Alltag – Tipp #6 – Handinnenfläche

Die meisten Menschen wünschen sich Gelassenheit und Ruhe in ihrem Leben. Oftmals sieht ihr Alltag jedoch ganz anders aus. Da ist vielleicht der Zeitdruck auf der Arbeit, die vielen Wünsche der Kinder, das Einkaufen für die ganze Familie, die Pflege der Eltern … gerade in den heutigen Zeiten bleibt oft nicht genügend Zeit, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Dabei ist genau das in diesen Zeiten so wohltuend und wichtig, um all die Herausforderungen zu meistern.

 

Heilströmen im Alltag: die Handinnenflächen 

 

Eine der leichtesten Übungen, sich etwas Gutes zu tun, ist das Halten der Handinnenflächen. Denn deine Hände hast du überall mit dabei. Egal ob in der Schlange im Supermarkt, beim Warten auf den nächsten Bus oder Zug, im Wartezimmer beim Arzt, in der nächsten Teamsitzung … die Möglichkeiten, diese Strömungspunkte zu berühren, sich so zahlreich und zum Teil unvermeidbar … doch vor allem: es tut richtig gut!

Ob beim Beten, Klatschen, sich die Hand reichen oder ganz bewusst mit einem Finger die Handinnenseite berühren – mit jedem Mal wird dadurch deine innere Mitte berührt. Dabei macht es natürlich einen Unterschied, ob du dich selbst oder von jemand anderem an diesem Punkt berührt wirst. In jedem Fall kommt etwas in dir zur Ruhe und wieder in den natürlichen Fluss. Du kennst bestimmt das wohlige Gefühl des Händchenhaltens beim ersten Verliebtsein oder das vertraute Gefühl, wenn eine Kinderhand in der Hand des Vaters oder der Mutter ruht. Wir Menschen sehnen uns nach Berührung. Es ist eine unserer wichtigsten Bedürfnisse.

 

Jin Shin Jyutsu

 

Wie schon in meinen letzten Ström-Tipps beschrieben, gibt es im Jin Shin Jyutsu  26 Sicherheitsenergieschlösser (SES). Diese liegen überall auf dem gesamten Körper verteilt. Anders als auf den Fingern, wo jeweils fünf dieser Sicherheitsenergieschlösser ihren Bezugspunkt haben, liegt in der Handinnenfläche nur ein Sicherheitsenergieschloss: das der Harmonie und des Urvertrauens.

Die Gebetshaltung ist in vielen Traditionen und Kulturen eine Form von Innehalten, Vertrauen und zur Ruhe kommen. Interessant ist dabei auch, dass dabei nicht nur die Handinnenflächen, sondern auch alle anderen 5 Finger miteinander verbunden sind. Es verwundert daher nicht, dass diese Handhaltung eine der wohltuendsten und alles verbindenden rituellen Gesten über Kulturen, Religionen und Ländern hinweg ist. Das zeigt auch, dass Jin Shin Jyutsu mehr als nur eine Heiltechnik ist, denn es ist eine Kunst, die dir dabei hilft, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

 

 

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass die Handinnenflächen halten eine sehr unterstützende Handhaltung zum Beginn einer Meditation ist. Es hilft mir, dass sich nicht nur mein Geist, sondern auch mein Körper beruhigen. Probier es einfach mal aus, vielleicht hilft es auch dir.

 

Heilströmen: die Handinnenflächen halten bei körperlichen Beschwerden 

 

Bei folgenden körperlichen Projekten ist es hilfreich, die Handinnenflächen zu strömen:

  • bei allen Problemen mit dem Lymphfluss oder Lymphdrüsen
  • bei Zittern
  • bei Anstauungen oder Wucherungen, wie Myome, Zysten, Lipome, Knoten
  • bei Sehnenscheidenentzündungen
  • bei Schulter-Arm-Syndrom
  • bei Lähmungen oder Taubheit in den Händen
  • bei Golfer-Essenbogen-Syndrom
  • bei Rheuma

 

Wie du siehst, gibt es eine sehr große Vielzahl von Anwendungsbereichen, bei denen das Strömen der Handinnenflächen Linderung oder Besserung bringen kann.

 

Heilströmen: die Handinnenflächen halten bei emotionalen Herausforderungen 

 

Bei folgenden emotionalen Projekten ist es hilfreich, die Handinnenflächen zu strömen:

  • bei Depressionen
  • bei jeglicher Form vom emotionalem Stress
  • wenn du in deine Mitte zurückfinden willst
  • wenn du dich hilflos und verloren fühlst
  • um sich besser konzentrieren zu können
  • wenn du nervös und unruhig bist
  • wenn du nicht weiß, was du willst oder unentschieden bist
  • wenn du dich nicht mehr fühlen kannst

 

Anleitung zum Strömen der Handinnenfläche

 

Diese Übung kannst du jederzeit und an jedem Ort durchführen.

 

Erste Möglichkeit: jede Handinnenfläche einzeln

  • Halte den Mittelfinger der einen Hand ca. 2-4 Minuten auf der Mitte deiner Handinnenfläche der anderen Hand.
  • Danach wechselst du die Handseite und hältst wieder mit dem Mittelfinger die Mitte der anderen Hand.

 

Zweite Möglichkeit: beide Handinnenflächen gleichzeitig

  • Halte beide Hände vor dir, sodass die Handinnenflächen der Hände zueinander gewandt sind, jedoch noch Luft zwischen Händen besteht.
  • Nun senke bzw. hebe jeweils die Mittelfinger der Hände, bis sie die Mitte der Handinnenflächen berühren.
    Wenn dir diese Haltung mit den Mittelfingern zu unbequem ist, kannst du auch jeden beliebigen anderen Finger nehmen – entscheidend ist, dass es für dich bequem und angenehm ist.

 

 

Dritte Möglichkeit: beide Handinnenflächen gleichzeitig – jedoch einzeln

  • Balle jede Hand zu einer leichten Faust, sodass die Mittelfinger entspannt ohne Druck die Handinnenflächen der jeweils gleichen Hand berühren.

 

Vierte Möglichkeit: beide Handinnenflächen gleichzeitig – verschränkt

  • Halte beide Handinnenflächen leicht und locker links in rechts verschränkt, sodass die Finger die Handoberflächen umfassen – als ob du dir selbst guten Tag sagen würdest wollen.
  • Wenn du Lust hast, wechsel nach ein paar Minuten die Seite von rechts in links verschränkt – meistens fühlt sich eine Seite besser bzw. gewohnter an, als die andere.

 

Diese Übungen kannst du je nach Bedarf immer wieder wiederholen. 

Ich wünsche dir viel Freude bei mehr Gelassenheit und Ruhe in deinem Leben …

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar über deine Erlebnisse mit der Heil-KUNST des Jin Shin Jyutsu …

 

4-Wort-Story: Habseligkeiten, vertrauensselig, Schlüpfer, hoffnungsstur

4-Wort-Story: Habseligkeiten, vertrauensselig, Schlüpfer, hoffnungsstur

Es war morgens um 9. Die Sonne war über den Rand des Fichtenwaldes geklettert, die ersten Strahlen warfen schon ihr Licht auf die Häuser der gegenüberliegenden Straßenseite.

Auf der Dorfstraße war es still. Seit die neue Umgehungsstraße für den Autoverkehr freigegeben wurde, saß Liesel zwar wie eh und je jeden Tag ab 8 am Fenster ihrer Wohnung im Erdgeschoss und schaute auf die Straße, doch es war nichts mehr los. Es war stiller als still.

Als ihr Erwin noch lebte, hatte sie noch viel zu tun. Er hielt sie gerne auf Trab, saß in seinem Sessel und liebte es, wenn Liesel ihn von vorne bis hinten bediente. Und Liesel liebte es, ihn zu betüdeln und zu verwöhnen. Die beiden hatten sich nach Schule kennengelernt. Es war keine Frage, da hatten sich die zwei richtigen gesucht und gefunden. Liesel war sofort klar: Das ist der, dem sie sich ganz vertrauensselig hingeben wollte. Er wusste, was ihr gefiel und las ihr die Wünsche von den Augen ab.

Ihretwegen waren sie in diese Wohnung gezogen, denn er wusste, wie gerne sie aus dem Fenster schaute und aus dem Buchstaben der Autokennzeichnen lustige kleine Sätze bildete. Doch jetzt war es hier im Haus nur noch still. Totenstill. Ihr Erwin war eines Nachmittags einfach nicht mehr von seinem Nickerchen aufgewacht.

Es war ein heißer Sommertag. Er hatte es sich bequem gemacht und saß nur in Schlüpfer und T-Shirt im Sessel. Liesel hatte zwar immer wieder zu ihm gesagt: Was sollen denn die Leute sagen, wenn du so dasitzt, wenn sie uns besuchen kommen, doch Erwin brummte nur: ist mir doch egal. Wer mich besuchen kommt, muss mich so nehmen, wie ich bin. Außerdem würde er sich ja noch eine Hose überziehen, wenn wirklich mal jemand überraschend käme. Doch das kam schon lange nicht mehr vor.

Als er dann so dalag, war es Liesel überaus peinlich, als sie den Arzt anrief und die Fahrer vom Bestattungswagen ihren Erwin nur so in Schlüpfer auf die Trage legen mussten. Doch ihr Erwin bekam von alledem nichts mehr mit. Er war sowieso einer, der immer hoffnungsstur ins Leben schaute, der mit einem unversiegbaren Optimismus gesegnet war, der auch dem schlimmsten Umstand noch einen Funken Licht abringen konnte.

Dafür hatte sie ihn einerseits geliebt. Doch manchmal trieb seine positive Haltung auch ungeheuerlich Blüten. Zum Beispiel nach der Wende, als er dachte, jetzt wird alles gut, er wird allen die besten Versicherungen verkaufen und jeder wird bei ihm eine Police unterschreiben, es sind doch alles seine Freunde. Nichts war es, seine Freunde haben ihn nur ausgelacht.

Doch er ließ sich nicht beirren und sagte zu seiner Liesel: Wir brauchen nichts Neues. Das, was wir brauchen, haben wir, das reicht uns, denn wenn unsere Zeit hier vorbei ist, können wir sowieso nix mitnehmen. Da war ihr Erwin ein ganz pragmatischer.

Der ihr so peinliche Schlüpfertag ist nun schon fast ein Jahr her. Seitdem saß sie in ihrer stillen Wohnung am Fenster. Und inzwischen fuhren auch die Autos nicht mehr an ihrem Haus vorbei. Ab und zu brummte der alte Lada von Gärtner Krause noch vorbei oder die verrückte Familie mit den vielen Kindern hupte, wenn sie mit ihrem Wohnmobil an ihrem Fenster vorbeifuhren, die Kinder winkten ihr dann meist wild zu. Doch ansonsten kam hier kein fremdes Auto mehr die Straße entlang.

Liesel langweilte sich bei so viel Stille um sie herum. Bei all dem vor sich hin dösen, kamen ihr die verrücktesten Träume in den Sinn. Was wäre, wenn sie ihre paar Habseligkeiten einpacken würde und noch einmal ganz neu anfangen würde? Doch wie sollte das gehen? Sie war noch nie allein ohne ihren Erwin unterwegs gewesen. Doch hier versauern wollte sie auch nicht. Sie fühlte sich noch zu jung zum Sterben. Doch war sie schon zu alt für einen Neubeginn?

Sie schloss das Fenster und ging in die Küche. Auf dem Tisch lag die Zeitung vom Wochenende. Sie blätterte die Seiten, bis sie zum Teil mit den Anzeigen kam. Sie überflog die Inserate. Suche … Biete … Sie goss sich wie gewohnt einen Kaffee auf und las genauer. Suche Mitbewohnerin in großer Wohnung … wie in Trance wählte sie die Nummer.

Die Stimme am anderen Ende klang sympathisch. Sie hörte sich geduldig alle Lobpreisungen für die Ausstattung der Wohnung an und fragte: Was ist der Nachteil dieser Wohnung? Am anderen Ende der Leitung wurde es leise: na ja, es ist so, die Wohnung liegt im Erdgeschoss an einer großen Kreuzung. In Liesel begann es zu kribbeln, ihr Augen leuchteten. Sie sagte nur noch: wann kann ich vorbeikommen, um sie kennenzulernen und mir die Wohnung anzugucken?


Ein herzliches Danke an Renate Fiebiger für die Zusendung ihrer 4 Wörter für diese Kurzgeschichte.


Diese kleine Kurzgeschichte hat dich inspiriert oder berührt?

Manchmal klingen sie auch noch in dir nach oder regen dich selbst zum kreativen Schreiben oder Gestalten an?

Du möchtest mir deine Form der Wertschätzung in Form einer Tasse Tee oder Kaffee zukommen lassen?

 

Gerne kannst du mir diese symbolische Tasse Kaffee oder Tee über Paypal zukommen lassen:

Ich danke dir für deine Unterstützung und Großzügigkeit.

 

Mein #12von12 im April 2022

Mein #12von12 im April 2022

In diesem Monat bin ich zwar unterwegs, doch für das #12von12 nehme ich mir die Zeit …

So folge ich auch heute wieder der alten Blogger-Tradition und es gibt 12 Bilder von meinem Tag für alle, die mich hier finden …

Ganz entspanntes Aufwachen im Gästezimmer unterm Dach – eine Etage tiefer ist schon voll das Leben im Gange …

 

Mein Frühstück steht schon liebevoll vorbereitet in der Küche, der Rest der Familie ist schon zur Arbeit oder in der Schule – nur A., das Nesthäkchen der Familie, setzt sich zu mir und freut sich, dass ich endlich wach bin.

 

Auf der Bank an der Pappel sitzt es sich perfekt, mit weitem Ausblick in alle Richtungen – nur selten kommt hier ein Mensch vorbei … dort lausche ich den Vögeln und halte bis zum Mittag inne.

Ein wunderbar saniertes Umgebindehaus – die typische alte Hausbauform im Zittauer Gebirge

Die ersten Weidenkätzchen werden eifrig von den Bienen angeflogen und besummt …

 

Vom Sonnen-Spaziergang haben wir frisches Gras für die Hasen mitgebracht, die schnell aus ihrem Stall ins Freigehege zum Fressen kommen …

 

Auf dem Bauernhof wohnen neben den 13 Bewohnern … und neben den Hasen … auch 2 Esel … und 5 Hühner … und 5 Ziegen … und Tomate, der Hofkater … (Fotos von allen hätte jedoch das 12von12-Format gesprengt 😉

 

Wenn auch auf dem Bild kaum zu erkennen, doch auch die Schmetterlinge hatten heute eifrige Flugstundenzeit und einer setzte sich beim Spazieren direkt vor unsere Füße …

 

Und überall im Dorf sind die Gärten schon für das Osterwochenende geschmückt …

 

Die Tante hatte letzte Woche ihren 75. Geburtstag – ein Blumenstrauß steht noch bis heute am Eingang und strahlt in schönsten Farben …

 

Kurz vor der Eröffnung des Abendbrottisches … 7 hungrige Raupen plündern kurz darauf den bunt gedeckten Tisch …

 

Überall im Haus finde ich inspirierende Anregungen – heute fand ich ein schönes Gedicht zum Thema Hoffnung …

 


Es war heute ein Tag mit Familienanschluss … viel Sonne und Tieren überall … ich hatte die Qual der Wahl aus der Fülle der vielen schönen Fotos nur 12 auszuwählen … denn es gab noch Bilder vom Storch, der seit dem letzten Jahr auf dem Schornstein der Schule seinen Horst gebaut hat … und Wiesen voller Buschwindröschen … und ein Regenbogen-Baumhaus … und … und … und …

Jetzt ist erst einmal wieder bis zum 12. Mai Foto-Pause – doch dann nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen Tag, wenn es wieder heißt:  Ich mach mit bei: 12von12 !

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

 

Monatsrückblick März 2022: Blauer Himmel ohne Ende

Monatsrückblick März 2022: Blauer Himmel ohne Ende

Die äußeren Umstände ließen meine Stimmung im März Achterbahn fahren. Es ging hoch und runter. Wie gut, dass ich darin schon super geübt bin und meine Selbstliebe schon so ausgeprägt ist, dass ich in solchen Zeiten einfach mehr innehalte, bis die Wellen sich wieder ein wenig gelegt haben. Doch ganz unproduktiv war ich in diesem Monat dann doch nicht. Im Durchschauen meines Kalenders für März bin ich in der Rückschau doch wieder ganz erstaunt, wie viel passiert ist.

 

Neues Cover für mein Buch START INS LEBEN

Nachdem im November letzten Jahres mein Buch-Baby das Licht der Bücherwelt erblickt hatte und ich überglücklich darüber war, trafen in den letzten 4 Monaten auch die ersten überaus positiven Rückmeldungen zum Buch bei mir ein. Einzig beim Cover teilten sich die Gemüter. Die einen fanden es super, anderen war es zu altbacken. Lange habe ich hin und her überlegt und mich jetzt im März für eine Veränderung entschieden: Das Buch-Baby bekommt ein neues Cover.

Es tat mir auch weh, meine erste Coverkreation zu verabschieden, doch aus Marketingsicht wollte ich ein neues Cover ausprobieren. Denn letztendlich soll es ja nicht mir, sondern dem Leser gefallen. Nach vielen neuen Entwürfen schälte sich immer mehr das neue Gewand des Buches heraus und jetzt ist es da und ich bin ganz begeistert. Möge sich das Buch zahlreich in die Welt verkaufen und jungen Menschen bei ihrem Abenteuer des Findens ihres eigenen Weges begleiten, denn dafür hab ich es ja geschrieben.

 

Buch Start ins Leben von Umani Wendler

 

Schreiben, schreiben und schreiben …  

Das Schreiben ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Die eine Richtung ist das Bloggen in der The Content Society (TCS). Die zweite ist mein seit 2 Jahren regelmäßiges Journalschreiben in einer kleinen Gruppe bei Stefan Strehler. Und seit kurzem bin ich Mitglied in der Buch-Heldinnen-Werkstatt, denn NACH dem (ersten) Buch ist VOR dem (nächsten) Buch.

Keines von den drei Bereichen möchte ich missen, auch wenn es für mich manchmal ein wahrer Balanceakt ist, in allen drei Bereichen aktiv zu sein. Sie ergänzen sich und sind alle drei doch so ganz anders. Genau diese Vielfalt brauche ich für mein kreativ sein.

So manche Co-Writings haben sich dabei ergeben und manche haben sich auch schon gekreuzt, denn mit Gundula Zubke blogge ich nicht nur in der TCS, sondern schreibe mit ihr auch regelmäßig in der Buch-Heldinnen-Werkstatt. Irgendwann haben wir dann herausgefunden, dass uns auch die Ström-Leidenschaft des Jin Shin Jyutsu verbindet. So finden wir immer wieder ein Thema zu Austausch in den Pomodoro-Schreibpausen.

 

Die Blog-Dekade der The Content Society 

Schon im letzten Sommer hieß es in der TCS: Achtung, die Blog-Dekade startet: 10 Blog-Artikel in 10 Tagen. Damals hatte ich an 10 Tagen zehn 4-Wort-Storys geschrieben und veröffentlicht. Diesmal wollte ich einige ausführliche Artikel über Jin Shin Jyutsu und die Heilkraft des Strömens im Alltag – einer Lebenskunst zur Selbsthilfe veröffentlichen.

Das Programm war auch dieses Mal sportlich. Ich hatte mich zwar schon in der Woche davor ein wenig vorbereitet, doch 10 Artikel in 10 Tagen schüttel auch ich nicht mal so eben aus der Tasche. Zumal ich noch den einen oder anderen Termin neben dem Schreiben zu erfüllen hatte.

Am Ende der Blog-Dekade war ich dann ganz stolz, denn ich hatte es wirklich geschafft … 7 der 10 Artikel sind wirklich zum Thema Jin Shin Jyutsu erschienen. Wenn du Lust hast, schau einfach mal rein in meine neue Jin Shin Jyutsu-Reihe …

Tag 1:   Wofür und wie funktioniert Heilströmen im Alltag?

Tag 2:   Anleitung der einfachsten Grundübung im Jin Shin Jyutsu: das Fingerströmen

Tag 3:   Ström-Tipp #1: den Daumen halten und strömen

Tag 4:   Ström-Tipp #2: den Zeigefinger halten und strömen

Tag 5:   Ström-Tipp #3: den Mittelfinger halten und strömen

Tag 6:   Ström-Tipp #4: den Ringfinger halten und strömen

Tag 9:   Ström-Tipp #5: den kleinen Finger halten und strömen

 

und an Tag 7, 8 und 10 der Blog-Dekade habe ich an der Haiku-Challenge von Susanne Heinen im Rahmen ihres Projektes der Farbkreisreise teilgenommen.

Jetzt!-Labor Jetzt!-Labor Jetzt!-Labor

Nach den 10 Tagen war ich zum Schluss glücklich geschafft … und freue mich jetzt schon auf die nächste Blog-Dekaden-Gelegenheit.

 

Was sonst noch im März 2022 passierte

 

• (M)eine kleine Lese-Challenge: „WELTEN auseinander“ von Julia Franck

Bei Journalschreiben gibt es jeden Montag einen Schreibimpuls, dem du folgen kannst, wenn du Lust hast … doch nicht musst. In diesem Monat ging es um ein Buch, welches auf dem Stapel deiner ungelesenen Bücher auf dich wartet. In der ersten Woche war die Empfehlung nur den ersten Absatz oder die ersten 1-2 Seiten zu lesen und sich vorzustellen, wie das Buch weitergehen könnte. Ich entschied mich für das Buch „Welten auseinander“ von Julia Franck, welches mir eine Freundin zum Geburtstag geschenkt hatte.

Das war eine spannende Erfahrung, denn nach dem Lesen der ersten zwei Seiten dieses Buch war ich platt: Diese Worte hätte ich mir aus meiner Feder für meine eigene geschriebene Familiengeschichte gewünscht. Ich war froh, dass ich in dieser Woche nicht mehr lesen musste.

In der folgenden Woche war der Impuls: Lies das Buch. Also nahm ich mir immer wieder Auszeiten zum Lesen. Was dann beim Lesen innerhalb der nächsten zwei Wochen folgte, war ein Gefühlsgewitter, was mich durch wilde Wasser tauchen ließ. Es gab so viele Parallelen zu meinem eigenen Leben.

Julia Franck, die mit ihren früheren Romanen wie zum Beispiel „Die Mittagsfrau“ schon Literaturpreise gewonnen hat, schreibt das erste Mal autobiografisch-fiktional. Und wie sie schreibt. Dicht, intensiv, unvorstellbares in faszinierendem Schreibfluss. Wer Ost-West-deutsche Zeitgeschichte mag, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Eine Geschichte, die berührt … und mich motiviert, die vielen schon geschriebenen Seiten meiner Familiengeschichte aus der Schublade zu ziehen und daran weiterzuschreiben.

 

Mein Besuch bei Papa viel aus

Diesen Monat hatte mein Vater Besuch von Tante C.

Mitte März erhielt ich aus Schwerin die Nachricht: Unser Vater wurde positiv getestet. Falls du ihn besuchen kommen willst, geht nicht, er ist in Quarantäne.
Wie geht Corona im Pflegeheim? Wo doch dort alle geimpft sind und jeder täglich getestet wird? Für mich ist diese ganze Diskussion eine endlose Farce – ein Szenario, welchem ich mit meinem gesunden Menschenverstand mittlerweile nicht mehr folgen kann und will.

Ende des Monats bekam ich dann eine nächste Nachricht: Ihm ginge es so weit gut, er hatte nur einen leichten Husten. Wie gut, dass ich von persönlichen Besuchen vor Ort nicht abhängig bin, sondern zu jeder Zeit auf energetischen Wegen zu ihm reisen kann. Jeden Abend sitze ich in Gedanken an seinem Bett, rede mit ihm, ströme ihn aus der Ferne.

 

Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

Ein besonderes und herzliches Wiedersehen mit Frieda, die ich einige Jahre auf ihrem Weg begleiten durfte … wir hatten uns viele viele Monate nicht mehr gesehen – um so mehr genossen wir unseren langen Spaziergang durch den Grunewald und hatten uns viel zu erzählen.

 

Immer wieder blauer Himmel und wundervolle Bäume …

 

Nach langer Zeit war ich auch mal wieder im Haus am Waldsee – der kulturelle Geheimtipp in super schöner Lage … leider wird die Außenanlage auf der Seeseite immer noch umgestaltet und auch die Ausstellung war dieses Mal nicht so dolle … mein Fotografenauge hat sich mehr über die vielen Lichtreflexe in den Fenstern gefreut.

 

 

Nach einem Termin in Potsdam bin ich bei so schönen Wetter erst mal eine Runde am Heiligen See lang gelaufen und habe mich mit meinem Buch in die Sonne gesetzt …

 

Morgen-Entenputz am Schlachtensee – auf dem Weg zum Heilströmtermin bei schönster Sonne beobachtet … schade, dass es noch keine Klang-Fotografie gibt, sonst würdest du jetzt noch all die Vogelstimmen aus den Bäumen dazu hören 🙂

 

Auch in diesem Monat habe ich an der Klangfarbreise von Susanne Heinen teilgenommen – in diesem Monat gab es meine Lieblingsfarbe ROT.

 

Und wenn der Rettungshubschrauber in der Großstadt landen muss, dann fliegt er manchmal gefühlt durch mein Wohnzimmer und landet 3 Häuser weiter auf dem Cosimaplatz an meiner Straßenecke. Dann ist im Kiez echt was los und die Kindertraube der Schaulustigen ist kaum zu bändigen …

 

Hierüber habe ich im März 2022 neben der Blog-Dekade gebloggt

• in der Rubrik: Jetzt! – Labor 2022

Jetzt!-Labor vom 03.03.2022

Jetzt!-Labor vom 08.03.2022

Jetzt!-Labor vom 18.03.2022

Jetzt!-Labor vom 25.03.2022

 

• In der Rubrik: Blog

Was ist Jin Shin Jyutsu

12von12

Jetzt!-Labor 30.03.2022

Jetzt!-Labor 30.03.2022

Am letzten Tag der Blog-Dekade von #thecontentsociety hier noch Teil 3 der Haiku-Challenge

die von Susanne Heinen im Rahmen der Jahres-Aktion  #Farbkreisreise – Farbe ins Grau – stattfindet. Bei der ROT lasse ich mir die natürlich nicht entgehen. Die Bildauswahl ist vorgegeben, daher musste ich nur noch dichten …

Das Haiku zum dritten Bild der Dreierreihe:

Spielfeld der Natur
Diamantenlandebahn
Hoppla, wo bin ich?