Mein #12von12 im Februar 2022

Mein #12von12 im Februar 2022

Wie schön, es ist wieder #12von12 und nach der alten Blogger-Tradition gibt es 12 Bilder vom Tag … mittlerweile ist es einer meiner Lieblingstage geworden, weil ich an ihm meine Fotografier-Leidenschaft mit euch teilen kann.

Ich liebe diesen Zufall, auf welchen Tag dieser 12. des Monats fällt und was bei mir dann dort im Kalender steht. Dieses Mal fällt der 12. auf mein letztes Fortbildungswochenende in Jin Shin Jyutsu.

Über diese Methode werde ich hier auf diesem Blog in Zukunft noch einiges preisgeben … also schau gerne immer wieder mal bei mir vorbei …

doch jetzt nehme ich dich erst einmal mit durch meinen Tag …

 

Seit diesem Jahr fängt mein Tag jeden Morgen mit einer halben Stunde mit mir in stille Sitzen an … diese Morgenroutine möchte ich nie wieder in meinem Leben vermissen …

 

Der Blick aus dem Fenster kündigt einen sonnigen Tag an … nicht mehr lange und die Sonne schafft es hinter dem Haus hervor …

Auf dem Weg zur Fortbildung: Eine Nachbarin mag wie ich das Schreiben … seit Beginn der Pandemie schreibt sie immer wieder tolle Zitate an ihr Fenster …

Hier hat doch gleich mal wieder mein #farbkreisreise – Orange-Zielfernrohrauge ein neues Motiv gefunden …

 

Der Laden steht immer noch leer … immer wieder, wenn ich an ihm vorbeilaufe, überlege ich, ob er wohl auf mich wartet … immerhin stehen schon 3 der 5 Buchstaben meines Namens oben drüber … und ich habe auch ein kleines Revival-Gefühl bei dem Gedanken, denn genau in diesem Laden habe ich vor 20 Jahren meine erste Bilderausstellung veranstaltet – damals war hier der Friseursalon HairOxyd … Soll ich mir neue Räumlichkeiten für meine Heilpraxis und meinen kleinen Verlag suchen? … und Café würde es dort natürlich auch geben 😉

Bevor ich die nächsten 7 Stunden mit anderen im Seminarraum verbringe, will ich noch so viel wie möglich Sonnenlicht mit einem leckeren Kaffee genießen …

 

Ein echtes Naturspektakel: die alten Blätter zieren Eiskristalle und das Gras leuchtet frühlingsgrün in der Sonne …

Die Ausbildungsskripte liegen bereit … es kann losgehen … am Vormittag Jin Shin Jyutsu in Theorie …

… und am Nachmittag in der Praxis angewandt …

Welch Freude … nachmittags kam die whatsapp einer Freundin … ich hab ihr irgendwann mal diesen Zettel geschenkt … heute sagt sie mir danke … ein wundervoller Same … den ich immer wieder gerne an andere weiterreiche …

Und ein neues Lebensmittel ist heute bei mir eingezogen … die Kefirproduktion hat begonnen … ab jetzt trink ich mich schon mal präventiv gesund …

 

Zum Abendbrot gibt es Hühnchen … ich schlage zwei Fliegen mit einer Klappe und hab gleich noch mein Mittagessen für den morgigen Seminartag im Kasten … Selbstfürsorge de Luxe …

 


Doch jetzt habe ich mir mein Bett verdient …

 

Und auch am 12. März wird es wieder heißen:    #12von12

Bis dahin wünsche ich dir eine wundervolle Zeit.

Pass gut auf dich auf und bleib vor allen Dingen gesund.

 

 

4-Wort-Story: Marmelade, Ernährungsdocs, Rausch, Müllabfuhr

4-Wort-Story: Marmelade, Ernährungsdocs, Rausch, Müllabfuhr

»76«, antwortete sie.
»Was? … Jahre? Kilo? Euro? Deine Zimmernummer?«. Die Stimme der Frau auf der anderen Seite des Tisches kreischte in ihrem Ohr. Gundula dreht sich um, schaut zu den anderen im Raum. Warum war sie heute nur hier an diesem Tisch gelandet? Was wollte diese Frau von ihr? Sie wollte einfach nur ihre Ruhe. Ihr Trainingsplan war voll: Vorträge, Gespräche, Laufen zum Konditionsaufbau und leichtes Krafttraining. Sie stellte schnell fest: Die Bandbreite der Patienten war hier riesig. Doch sie war einiges aus ihrem Leben gewohnt. So schnell schockte sie nichts. Sie wusste, dass sie in den nächsten Wochen hierbleiben musste, um wieder auf die Beine zu kommen.

»Pulsschläge«, murmelte sie über den Tisch, doch die Frau ihr gegenüber hatte ihr wildes Fragespiel schon an den nächsten Tisch verlagert. Sollte sie aufstehen und sich umsetzen? Doch wohin? Seit ihrer OP ging nichts mehr mal-so-schnell-eben. Sie kam sich wie ein Walross vor, obwohl sie mittlerweile so wenig wog, wie noch nie in ihrem Leben. Die Ernährungsdocs würden ihr für diesen BMI applaudieren. Als sie deren App vor Jahren noch abonniert hatte und fleißig nach Rezepten kochte, stand die BMI-Anzeige meist knapp bei Rot. Sie liebte einfach leckeres Essen. Das war nun nicht mehr ihr Problem. Heute hatte sie andere Baustellen.

Sie wusste, dass sie oft über die Grenzen ihrer Belastbarkeit ging. Vor allem im Job. Sie war gut. Sie war gefragt. Sie hatte es jetzt sogar bis zu einer Professur gebracht. Das war nie ihr Ziel gewesen, dafür hatte sie eigentlich auch gar nicht die Voraussetzungen – doch sie hatten es ihr ermöglicht. Aus Mangel an Alternativen? Oder einfach, weil sie die beste Bewerberin war?

Doch seit sie in der Uni die Stelle angetreten hatte, lief es bei ihr im Herzen nicht mehr rund. Anfangs überging sie die Zeichen. Sie wollte es sich beweisen. Sie kann das. Doch wirklich nur sich? Oder auch all den anderen, die ihr diesen Job nicht zugetraut hätten? Ihr Zweifelkobold saß ihr immer wieder auf der Schulter, flüsterte ihr Sätze ins Ohr, die ihr Angst machen sollten. Doch sie ließ sich nicht mehr von ihm beeindrucken. Wie im Rausch eignete sie sich von 0 auf 100 die neue digitale Welt der online-Wissensvermittlung für ihre Studenten an. Sie hatte Ideen, Visionen, wie sie ihr Wissen weiterreichen wollte. Sie war eine Kämpfernatur: Immer der Lösung oder dem Erreichen von Wundern zugewandt.

Doch dann schmiss es sie aus der Bahn. Die Diagnose war eindeutig. Sie kam um eine OP nicht mehr herum. Nun saß sie hier im Rehazentrum und sollte wieder zu Kräften kommen. Es waren ihre ersten Tage hier vor Ort. Am Morgen hatte sie die Müllabfuhr geweckt. Ihr Zimmer lag direkt im ersten Stock, mit Blick in den Wirtschaftshof der Klinik. Sie war aufgestanden und zum Fenster gegangen, um es zu schließen. Die Männer in ihrer orangen Aufmachung erinnerte sie an das kreative Kunstprojekt einer Studentin: Bring Farbe ins Grau. Unter dem #farbkreisreise konnte jeder der wollte, ihr im Laufe der vier Wochen Bilder zur Farbe des Monats schicken. In diesem Monat war Orange dran. Sie nahm ihr Handy vom Tisch und drückte ab. Sie hatte ihr erstes Bild: Müllmänner in Orange.

Sie ging ins Bad und schaute in den Spiegel. Die lange Linie zwischen ihrer Brust war noch eindeutig rot. Kein Bildmotiv für diesen Monat. Sie schloss den Bademantel wieder und ging zurück zu ihrem Bett. Die Schwester hatte ihr in der Zwischenzeit das Tablett mit dem Frühstück hingestellt. Sie hob die Haube und fing an zu grinsen. Dort lagen zwei Scheiben Weißbrot mit Marmelade. Sie zückt ihr Handy. Bild 2 war im Kasten. Bei der Farbe tippte sie auf Aprikose. Vielleicht ist das eine gute Idee, mit ihren Studenten Kontakt zu halten, denn irgendwann wollte sie ja hier wieder draußen sein und endlich wieder vor ihnen stehen. Die digitale Technik machts möglich. Sie schickt die Bilder per E-Mail in die Uni. Mit lieben Grüßen an alle.

 


 

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Jetzt!-Labor 08.02.2022

Jetzt!-Labor 08.02.2022

Dank des wundervollen Kreativ-Projektes #farbkreisreise von Susanne Heinen bin ich in diesem Monat voll ORANGE-fokussiert … als ich in den letzten Tagen zu meiner Freundin kam, standen sie dort: meine Lieblingsblumen: Ranunkeln in bunt … bei so einem Anblick rückt bei mir das strubbelige Wetter im Außen gleich mal in die zweite Reihe und ich erlebe einen inneren Farbrausch und alles ist gut.

Jetzt!-Labor 02.02.2022

Jetzt!-Labor 02.02.2022

Als ich noch jünger war, dachte ich oft, wenn ich so oder so bin, dann mag mich mein Gegenüber, dann gehöre ich dazu, dann bin ich glücklich, dann wird alles gut … Das lief am Anfang noch ziemlich gut, ich war überall als „Frau Sonnenschein“ beliebt, wuppte mein Leben, war in vielen Kreisen unterwegs. Doch irgendwann wurde ich krank. Mein Modell der List, mit dem ich mich selbst auszutricksen versuchte, begann zu eiern, meine Showmaske bekam Risse. Irgendwann brach das Eis und mir flog mein super organisiertes (kontrolliertes) Leben komplett um die Ohren. Es folgten Jahre der Suche nach mir selbst. Mit 50 begann ich noch einmal komplett neu. Das Ergebnis dieser Reise zu mir selbst fühlt sich heute ganz wundervoll an. Ich darf so sein, wie ich bin, und alles ist gut. Und es fühlt sich so gut an, zu wissen, wer und was ich wirklich bin – und dass das viel mehr ist, als ich je dachte und für möglich hielt.
Wie ist das bei dir? Wie wichtig ist dir (noch) die Meinung der Außenwelt? Wann tapst du immer wieder in dieselbe (Vergleichs-)Falle? Und wie schnell kommst du wieder aus ihr heraus? Wie kommst oder bleibst du in Kontakt mit dir? Hast du dafür Rituale oder anderes in deinem Leben? Schreib es mir gerne in den Kommentar …

Jetzt!-Labor 30.01.2022

Jetzt!-Labor 30.01.2022

Dieses Mal ging meine tägliche Licht-tanken-Runde raus zum See. Dank des schlüpfrig windigen Wetters war ich fast ganz allein und lief meine Runde, immer wieder am Ufer innehaltend. Manchmal riss kurz die Wolkendecke auf und stahlgraues Blau floss auf die Spiegelfläche. Oh Wunder Natur, immer wieder aufs Neue.

4-Wort-Story: Konfetti, Netzwerk, Regenbogen, Overall

4-Wort-Story: Konfetti, Netzwerk, Regenbogen, Overall

»Wenn du ein Problem hast, dann versuche, es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.«

Der Satz aus einer der Morgenmeditationen der letzten Woche ließ Sibel nicht mehr los. Er floppte immer wieder auf. Buddha hat gut reden, denkt sie. Damals als er lebte, war das Leben ein ganz anderes. Damals gab es noch keine Informationsfluten, durch die man täglich erst einmal schwimmen musste, um up to date zu sein. Damals gab es noch kein Überangebot von allem, wo man sich ständig entscheiden musste. Willst du das? Oder lieber das? Bringt dir der Post mit dem Regenbogen darauf mehr Kunden? Oder der ohne? Sibel packte ihr Handy zur Seite. Virale Medien-Detox-Diät – die hätte sie gerne, jetzt und sofort. Davon hatte Buddha bestimmt noch nie etwas gehört. Oder von der Like-Sucht, oder dem Imposter-Syndrom – wie sie alle heißen, diese neuzeitlichen Herausforderungen. Seit sie in der Agentur arbeitete, nahm auch bei ihr der Druck zu. Dauernd im Wettlauf mit der Zeit. Sie lief wie gewohnt auf Hochtouren im Hamsterrad, versuchte mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigten, doch manchmal klatschte ihr die Schnelllebigkeit wie ein nasser Lappen direkt ins Gesicht, ihr Nervenkostüm legte sie abends zerknittert und ungebügelt auf die Reservebank, ihr bisher perfektes Schutz-Mantra: „Ommmmhhh, ich schaff das“ klang oft nur noch von weitem bis zu ihr vor.

»Ist der Post schon raus?« Jedes Mal, wenn ihr Chef an ihrem Schreibtisch vorbeikommt, dieselbe Frage. Sie hat es in der Hitliste der Killer-Fragen schon fast bis nach ganz oben geschafft. Vor ihr thront nur noch die Wie geht’s-Frage. Zu Beginn fand sie Frank richtig cool. Er hatte ein klares Ziel: ein Netzwerk von Experten-Bloggern zu schaffen, die etwas in der Welt bewegen wollen. Doch mittlerweile fühlt sie sich nicht mehr so wohl.  Frank pusht seit einigen Wochen ohne Ende, sieht nur seine Vision, tanzt mit seinem Dauer-YEAH!-Grinsen durchs Büro. Sein Weg ist einzig richtige. Wer in sein Konzept passt und top Leistung abliefert, darf in sein »Winner-Team«, doch wer nicht dauerhaft liefert und spurt, ist auch schnell wieder raus. Master-Mindclass, Affilate, Business, Kundenumfrage … immer nur mehr mehr mehr auf der ganzen Linie.

Sibel ist von all dem übersättigt. Am liebsten würde sie jeden Morgen vor dem Eintritt ins Büro in einen Overall kriechen, der sie vor all dem schützt. Sie liebte ihre Arbeit. Sie hat schon viele Kampagnen für andere Firmen erfolgreich umgesetzt, jedoch immer im Angestelltenmodus. Sie weiß, was sie kann und dass sie in dem, was sie tut, gut ist. Frank war damals in ihrem Erstinterview auch sofort von ihrem Portfolio begeistert, wollte sie später unbedingt in seinem Team haben. Wie jeder andere hatte auch sie zu Beginn ihren Eintrittsbonus ins Netzwerk eingezahlt. Das war keine kleine Summe, doch sie hatte die große Hoffnung, sich mit Unterstützung dieses Netzwerkes ein eigenständiges Businessmodell zu erschaffen. Die Verkaufsstrategie von Frank hörte sich so cool an: »Gemeinsam knacken wir das Limit und bringen Licht in die Welt«. Als Frank sie dann fragte, ob sie in sein Team einsteigen wolle, fühlte sie sich natürlich geschmeichelt und sagte schnell zu. Mittlerweile war sich Sibel nicht mehr sicher, ob das eine gute Entscheidung war. Ihre eigene Kundenakquise lief nur sehr schleppend an – von wegen irgendwann regnet es Kunden wie Konfetti. Im Gegenteil. Sie sah jeden Morgen im »YEAH!«-Meeting, wie sich Franks Accounts und Konten füllten, doch sie selbst blieb immer mehr auf der Strecke.

Der Satz von Buddha kam ihr wieder in den Sinn. Wie sollte sie ihr Problem lösen? Gab es eine Lösung? Oder gab es überhaupt ein Problem? Oder war das alles mal wieder nur hausgemachter Mindfuck, der aus ihrem Unterbewusstsein heraus versuchte, ihr das Wasser abzugraben?

Sie stand auf und ging ins Franks Büro: »Frank, ich danke dir für die gemeinsame Zeit hier. Doch ich glaub, es ist Zeit für mich zu gehen. Ich mach jetzt mein Ding. Viel Erfolg. Ich habe viel von dir gelernt. Ich wünsche dir alles Gute.« Die Worte gingen ihr so leicht über die Lippen, dass sie sich fragte, warum sie sie nicht schon viel früher gesagt hatte. Doch alles zu seiner Zeit. Sie ging zurück an ihren Platz und packte ihre Sachen zusammen. Sie verneigt sich mit einem Namasté und sagte leise »Danke Buddha«.

 


 

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Jetzt!-Labor 26.01.2022

Jetzt!-Labor 26.01.2022

In diesen Zeiten, wo die Abstandshaltung zur täglichen Norm geworden ist, kommt schnell mal das Gefühl von Isolation und Alleinsein auf … ich tröste mich dann, dass ich in Gedanken und mit meinen inneren Bildern an andere Orte reise … ich stelle mir dann einfach vor, ich sei bei meinen Liebsten vor Ort und halte sie im Arm. Das ist so wohltuend …
Wie ist das bei dir? Wie sorgst du gut für dich und bleibst in Kontakt mit deinen Liebsten, wenn sie nicht in deiner Nähe sein können? Schreib es mir gerne in den Kommentar …

Jetzt!-Labor 24.01.2022

Jetzt!-Labor 24.01.2022

Jeden Tag, wenn ich meine kleine Licht-tanken-Runde über den Friedhof laufe, halte ich Ausschau nach den kleinen schönen Momenten … heute haben die Minusgrade die Regentropfen in Diamanten verzaubert, so ruht alles in Schönheit und wartet auf den Frühling … ganz friedlich tröstend.

Jetzt!-Labor 21.01.2022

Jetzt!-Labor 21.01.2022

Wie schnell das manchmal geht: Bäm! Bäm! Bäm! Die große Flut an Informationen, die täglichen Anforderungen, immer wieder Tun, Tun, Tun … der erhöhte Pulsschlag der Zeit von höher, schneller, weiter … manchmal lässt mich all das bis kurz vor den Anschlag meiner Belastbarkeit schnellen … dann tut es mir gut, meinen Fuß vom Gaspedal des Lebensrhythmus zu nehmen und 3 Gänge runterzuschalten, damit sich Körper, Geist und meine Seele wieder miteinander verbinden …
Was tust du, wenn du das Gefühl hast, dir fliegt alles um die Ohren? Wie kommst du in deine Mitte? Schreib mir es gerne in die Kommentare …

Jetzt!-Labor 18.01.2022

Jetzt!-Labor 18.01.2022

Ach was war das gestern für ein Glücksmoment, als ich realisierte, dass es schon halb 5 war und immer noch Licht am Himmel schien … Damit ist in mir die Umstellung der inneren Winterzeit aktiviert … Winterblues adé … ich hab einen kleinen Freudentanz auf dem Bahnsteig hingelegt und kam gut gelaunt zu meinem nächsten Termin – zumal es gestern Morgen in Berlin mit Sturmwind Katzen und Hunde geregnet hatte … und ich erst gar nicht auf die Straße wollte.