Sicht weise(n): Weißes Gold – SALZ. Im Allgemeinen, Besonderen & Speziellen

Sicht weise(n): Weißes Gold – SALZ. Im Allgemeinen, Besonderen & Speziellen

Früher war es das weiße Gold: Das Salz hat viele Möglichkeiten. 

 

» Salzwasser ist das universelle Heilmittel. Tränen, Schweiß oder das Meer. «

 

Karen Blixen

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Salz zur Heilung

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Natrium chloratum als homöopathisches Mittel wird als hilfreich bei Menschen empfohlen, die verbittert oder in ihrem Leben bis ins tiefste Mark verletzt wurden, denen großes Leid zugefügt wurde und die von dieser alten Last nicht loslassen können oder wollen.

„Das zahle ich dir heim bis ins Grab“ oder „Das vergesse oder verzeihe ich dir nie“, sind Sätze, die diese Klienten dann äußern.

Ich kenne diese Sätze selbst, von früher, war lange bitterböse sauer auf meine Eltern, doch mit Natrium chloratum hat sich Schicht für Schicht diese Wut und Trauer aufgelöst, sodass ich beide heute mit viel Verständnis und einem liebenden Herzen sehen kann.

Auch mein Unverständnis und der sich angestaute Groll auf meine Tochter über ihren Kontaktabbruch vor vielen Jahren hat sich dank Natrium chloratum gewandelt. Möge sie glücklich sein, so wie sie ihr Leben lebt.

Heute bin ich frei von jeglicher Anhaftung. Jeder geht seiner Wege. Noch vor Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich das einmal mit einem geheilten Herzen schreiben kann.

Ohne homöopathische Begleitung wäre das alles nicht möglich gewesen. Doch möchte ich hier noch einmal explizit darauf hinweisen, sich beim Wunsch nach einer homöopathischen Behandlung unbedingt die fachkundige Unterstützung eines Arztes zu holen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Heul doch!

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In meiner langen Therapielaufbahn bin ich um eines irgendwann nicht mehr herumgekommen, ums Weinen. Irgendwann war es endlich so weit und es lief.

Aus Angst, ich könne diesen Fluss nie wieder stoppen oder er würde mich total ohne Chance auf Kontrolle überwältigen, hatte ich mir das Weinen mit aller Macht und viel Kraftaufwand seit Kindheitstagen verboten.

Immer schön Frau Sonnenschein spielen, damit ja nur niemand mitbekam, wie es eigentlich in mir aussah. Das war mein Überlebensmotto.

Dann traf ich eine Ärztin, die zu mir meinte: Weinen ist die beste Krebsvorsorge, denn wenn du weinst, bildet sich in der Tränendrüse ein Serum, das vor Krebs schützt.“

Das war der letzte Tropfen, der den ganzen aufgestauten See in mir zu fließen brachte. Seitdem weine ich, wenn mir danach ist. Auch so lange wie es braucht.

Die Angst, es würde vielleicht nie wieder aufhören, klopfte anfangs zwar immer wieder an, doch das Zulassen und mein Umgang damit bestimmen heute die Dosis.

Manchmal brauche ich zum Zulassen einen sentimentalen Film, manchmal auch nicht mehr aushaltbare Schmerzen, doch nicht mehr so oft, wie früher.

Sogar in öffentlichen Verkehrsmitteln macht es mir mittlerweile nichts mehr aus, zu weinen, wenn mir danach ist. Gebe ich damit ja auch anderen die Erlaubnis, zu sich und ihren Gefühlen zu stehen.

Mein Gefühlsrad darf sich drehen, in alle Richtungen. Zu jeder Zeit und überall. Tränen reinigen die Seele.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Bester Schutzraum

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Salz hat ebenso die besondere Eigenschaft, um einen Raum zu säubern oder vor unangenehmen Besuchern zu schützen. Daher benutzen die indigenen Völker schon immer Salz in ihren Zeremonien und auch im chinesischen Feng-Shui wird Salz zum Schutz und energetischem Reinigen von Räumen verwendet.

Bis heute streue ich regelmäßig Salz in einer schmalen Linie auf meine Wohnungstürschwelle, auch auf meine Fensterbänke, die ich zum Lüften öffne, als energetische Sperre gegen unliebsame Energien. Im Sommer streue ich zum Beispiel auch eine Salzlinie mit Backpulver vor meinem Balkon, damit die Ameisen bei mir im 4. Stock draußen bleiben.

Auch als Schutzmittel auf Reisen ist neben Drachenblut, dem roten Harz des Drachenblutbaumes, Salz ein wunderbares Schutzmittel, um das Gepäck vor Verlust und Diebstahl zu schützen. Je nach Reiseziel ziehe ich dann eine weiße Linie um mein Gepäck, doch oftmals reicht es schon aus, einfach ein kleines Säckchen mit Salz in einer der Außentaschen des Koffers oder Rucksacks zu verstauen und ein kurzes Schutzgebet zu sprechen. Toi Toi Toi, bisher ist mir auf Reisen noch nie etwas gestohlen worden.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Salzfrei essen

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Nur für eines nutze ich Salz überhaupt nicht: beim Kochen und Essen.

Ich versuche essensmäßig weitestgehend salzfrei zu leben, da das verkaufte Salz oft nur reines Natriumchlorid ist, mit oder ohne zusätzlich versetztem Jod.

Oft ist Salz nur ein Geschmacksverstärker, der Lebensmittel haltbarer macht. Das hat mit dem ursprünglichen Salz, dem sogenannten Gold der früheren Zeiten, nicht mehr viel zu tun.

Salzfrei essen ist nicht so leicht, denn so bleiben oft nur unverarbeitete Lebensmittel übrig.

Mein Salzersatz ist mein morgendlich frischgepresster Selleriesaft, denn der stellt mir alle Clustersalze, die der Körper braucht, in bester Form zur Verfügung. Als Alternative würde ich, wenn ich müsste, nur reines Meersalz verwenden. Und wenn ich irgendwo essen gehe, habe ich sowieso keine Wahl.

Ausführliche Informationen dazu und noch mehr Tipps zu gesunder Ernährung und weitere Life Hacks für ein leichteres Leben findest du in meinem Buch und in meinem ausführlichen Blogartikel über die 25 Life Hacks.

 

Buch 25 LifeHacks von Umani Wendler

Hier kannst du dein ganz persönliches Exemplar des Buches bestellen.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


Ode an das Salz

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Das Salz im Meer, in dem ich schwimme und das mich trägt.

Das Salz im See, auf dem ich Toter Mann spielen kann.

Das Salz im Säckchen verpackt für den nächsten Schutzraum.

Das Salz der Tränen aus Freude.

Das Salz der Tränen aus Trauer oder Enttäuschung.

Das Salz der Tränen, leise dahinrollend.

Das Salz der Tränen, tief schluchzend.

Das Salz im Schweiß, nach getaner Arbeit.

Das Salz im Schweiß, nach einem leidenschaftlichen Liebesakt.

Das Salz im Schweiß, nach einer intensiven Pilateseinheit.

Das Salz im Schweiß bei Angst, Wut und Trauer.

Das Salz als Heilkraft in ungeahnten Tiefen.

Das Salz als Essenz, mit seiner Fähigkeit Gold zu sein.

Das Salz in mir birgt so manches Geheimnis meines Seins.

 

Ode: Umani Wendler

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 

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Sicht weise(n): Ein Gefühl, das keiner mag: Wut. 5 Strategien und mehr im Umgang mit Wut

Sicht weise(n): Ein Gefühl, das keiner mag: Wut. 5 Strategien und mehr im Umgang mit Wut

Wut – jeder kennt sie. Doch wie gehen wir mit ihr um? 

Wann warst du das letzte Mal so richtig wütend? Musst du über die Antwort auf diese Frage erst länger nachdenken oder fällt dir die Situation sofort wieder ein?

Je nachdem, welche Strategie du für den Umgang mit Wut oder all deinen Gefühlen in deinem Leben erlernt hast, wirst du auf diese Frage antworten.

Wir können fühlen. Das ist etwas Wunderbares und unterscheidet uns auch von anderen Spezies.

Doch nicht jedes Gefühl löst in uns etwas Schönes aus. Da gibt es die Liebe, die Freude, die Begeisterung, doch auch die Trauer, der Frust oder eben die Wut.

 

 

Auf dem Gefühlsrad sind sie alle miteinander verbunden und nur wenn alle Gefühle ihre Daseinsberechtigung haben, läuft das Rad rund. Daher kann es guttun, sich auch mit den kollektiv nicht so attraktiven Gefühlen zu beschäftigen und diese zu erforschen.

In diesem Blogartikel wende ich mich daher der Wut zu. Wie sie entsteht, welche Macht sie hat, wohinter sie sich verbirgt und welche Strategien es gibt, um besser mit ihr umzugehen.

 

» Meine Zunge wird die Wut meines Herzens erzählen, oder mein Herz, das es verbirgt, wird brechen. «

William Shakespeare

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Das Gefühl: Wut

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Die meisten Gefühle und Emotionen entstehen meist unbewusst im limbischen System unseres Gehirns. Sekundenschnell nimmt der dafür dort zuständige Thalamus den Sinneseindruck war und übermittelt der Amygdala die Information.

Diese prüft den empfangenen Reiz und entscheidet zwischen brauchbar oder schädlich … und je nachdem, zack ist es da: ein Gefühl der Angst, des Ärgers, des Ekels und so weiter.

Das geschieht alles innerhalb von wenigen Sekunden und hat vielseitige Folgen auf den gesamten Organismus, der dann in den sogenannten Fight-or-Flight Modus wechselt.

Interessant es auch, wenn die Information vom Thalamus zur Hirnrinde weitergeleitet wird. Der dort sitzende Hippocampus prüft den Sinneseindruck mit bisherigen Gedächtnisinhalten – sprich mit unseren Lebenserfahrungen. Was für den einen dort vielleicht als positive Erfahrung abgespeichert ist, kann für einen anderen als Bedrohung wirken.

Daher ist die Reaktion auf ein Erlebnis bei jedem Menschen unterschiedlich. Die Prägungen unserer Kindheit und der uns umgebenen Gesellschaft spielen daher dabei eine ganz wichtige Rolle.

Doch wir sind unseren Gefühlen und Emotionen nicht willenlos ausgeliefert. Es gibt zum Glück viele unterschiedliche Methoden, wie abgespeicherte Erlebnisse, die mit unangenehmen Gefühlen verbunden sind, in neue Erlebnis- und Gefühlsbilder verwandelt werden können.

Viele dieser kommen aus der Traumatherapieforschung und werden in der Aufarbeitung von Traumata angewandt. Doch nicht nur. Einige davon sich leicht anwendbar, wie z.B. das EFT-Klopfen und stehen jedem jederzeit zur Verfügung.

 

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Die Macht der Wut

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Meist fängt es ganz klein an. Da eine kleine Zusage, dort ein Ja, wo eigentlich ein Nein angesagt wäre. Die Situationen sind so vielfältig, die unseren in uns liegenden Wut-Vulkan nähren und sich im Laufe der Jahre ansammeln.

Manche kompensieren ihre Frusttoleranz z.B. mit Sport, einem Bierchen oder einem Gläschen Wein am Abend, einer kleinen Shoppingtour usw., um ihren Wut-Vulkan nicht überlaufen zu lassen.

Doch irgendwann fällt dann der sogenannte letzte kleine Tropfen hinein und der Vulkan explodiert. Oftmals ist das, was davor geschehen ist, gar nicht so schlimm, doch es war eben der letzte Tropfen. Die Krux ist nur: umso voller der Vulkan ist, umso öfter wird er sich entladen und die Frusttoleranz schwindet mit jedem Mal ein wenig mehr.

Wenn einen dann die Wut packt, steht man meistens ein wenig neben sich. Irgendjemand hat dann – meist im Außen – einen sogenannten Triggerpunkt getroffen und alles steht Kopf. Wir verlieren die Kontrolle, tun Dinge, die wir im normalen Zustand nicht tun würden.

Ein Sprichwort bringt es gut auf den Punkt: »Er ist vor Wut außer sich.« Das heißt soviel wie, derjenige hat den Kontakt zu sich verloren.

Doch dieser Alarmzustand ist letztendlich ein Notruf. Denn grundsätzlich sind wir alle friedliebende Menschen und sehnen uns alle nach dem Gefühl geliebt zu werden, uns sicher, geborgen und mit anderen verbunden zu fühlen.

Wenn sich also die Wut zeigt, ist etwas in Unbalance geraten. Nicht umsonst liegt das Gefühl der Wut auf dem Gefühlsrad direkt gegenüber der Liebe, dem glücklich sein. Wenn sich die Wut zeigt, ruft irgendetwas in dir um Hilfe, damit die Balance wieder hergestellt werden kann. 

Jedoch sind die meisten von uns aufgrund unserer Gesellschaft oder Familie so geprägt, dass dieses Gefühl am liebsten sofort wieder verdrängt wird. Sätze wie: »Reiß dich zusammen« oder »Hör endlich auf, so wütend zu schreien.« kennen bestimmt die meisten.

Orte, an denen sich die Wut mal zeigen darf, sind selten – vielleicht noch ganz legitim im Fußballstadion, beim Boxkampf oder im Krieg. 

Die Macht der Wut darf jedoch nicht unterschätzt werden. Genau wie die Macht der Liebe einem Flügel verleiht und alles leicht und easy scheint, ist die Macht der Wut kraftvoll und intensiv.

Wenn diese jedoch immer wieder oder dauerhaft unterdrückt wird, kann sich die Kraft der Wut gegen einen wenden und der Körper ist so erschöpft, dass er krank wird. Ich stelle mir immer wieder die Frage, wie viele Krankheiten, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs,  könnten vermieden werden, wenn wir einen anderen Umgang mit unserer Wut hätten. 

Doch was sich über so viele Jahrhunderte angestaunt hat, ist auch nicht über Nacht zu verändern. Doch der stete Tropfen höhlt den Stein. Wir können etwas tun, jeder für sich allein und jeder mit allen anderen zusammen.

 

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5 Strategien im Umgang mit Wut

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Gleich zu Beginn: Es gibt für den Umgang mit Wut kein Allheilmittel oder Geheimrezept. Du musst für dich selbst herausfinden, was für dich am besten funktioniert.

Die folgenden Strategien können dir jedoch helfen, dich mit deiner Wut und dem Hintergrund dafür auseinanderzusetzen.

 

No. 1   Die 90-Sekunden-Regel

 

In neurowissenschaftlichen Untersuchungen wurde herausgefunden, dass ein Gefühl – egal ob positiv wie negativ ca. 90 Sekunden intensiv vorherrscht, bevor es wieder abklingt.

Das kannst du dir bei aufbrausenden oder wütenden Gefühlen zu Nutze machen.

Hier die Schritte der 90-Sekunden-Regel:

 

Halte bewusst inne

– Konzentriere dich am besten auf deinen Atem – einatmen … ausatmen

Zähle innerlich bis 90

Beobachte währenddessen deinen Körper, wo bist du z.B. gerade angespannt?

Beobachte das Gefühl, das gerade da ist – versuche es bewusst wahrzunehmen, lass es zu , ohne Wertung.

 

Wichtig ist vor allem das frühzeitige bewusste Innehalten – das kann am Anfang, wenn du noch nicht so gut darin geübt bist, sehr herausfordernd sein.

Doch mit jedem Mal wirst du besser und irgendwann wird es dir immer leichter fallen, in Situationen mit wütenden Gefühlen die Oberhand zu behalten.

 

 

No. 2   Die Birkenbiel-Methode

 

Vera Birkenbiel hat einmal sehr gut erklärt, wie wir unangenehme Gefühle oder Erlebnisse weiter am Leben erhalten: Indem wir sie mit anderen teilen und sie immer wieder erzählen. Erst dem Freund oder der Freundin, dann der Nachbarin oder Arbeitskollegin usw.

Genauso wie es das Sprichwort gibt: »Geteiltes Glück ist doppeltes Glück« funktioniert es beim Leid und sich über etwas oder jemanden ärgern nämlich genauso, nur mit dem Unterschied, dass damit die unangenehme Situation oder das unangenehme Gefühl weiter am Leben erhalten wird.

Dadurch entsteht manchmal eine riesige Jammerkette, das Erlebnis wird immer größer und mancher erinnert sich zum Schluss gar nicht mehr, was der wirkliche Auslöser für seine Wut war.

Den ausführlichen Beitrag von Vera Birkenbiel dazu kann dir sehr empfehlen. Hier ist der Link.

Einen interessanten Gedanken, den sie in diesem Zusammenhang immer wieder erzählte, ist ein Zitat von Frau Kübler-Ross:

» Wenn man sich länger als 15 Sekunden ärgert, dann sind es die eigenen unerledigten Geschäfte. «

Vera Birkenbiel sagte, dass jemand in dir Ärger und Wut auslösen kann, dass ist eine erste Reaktion. Doch wie lange du dich dann weiter ärgerst, liegt in erster Linie an dir. Du selbst entscheidest, wie lange du jemand anderem die Macht über dich gibst.

Daher hatte sie immer einen kleinen Wecker bei sich, um nach 15 Sekunden innezuhalten und sich zu fragen, was kann ich daraus lernen. Das ist auch eine gute Strategie, die du zusätzlich während der 90 Sekunden-Regel anwenden kann.

 

 

No. 3   Schreibe ein Wut-Journal

 

Eine weitere hilfreiche Strategie, um deinen inneren Wut-Vulkan immer wieder zu reinigen, ist das Führen eines Wut-Journals.

Denn gleichfalls wie es hilfreich ist, ein Dankbarkeits- oder Wunsch-Journal zu führen, ist dieses Wut-Journal ein gutes Mittel, um die Jammerkette im Außen – des sich Aufregens und Beschweren in seinem Freundeskreis, unter Arbeitskollegen oder in der Familie – zu unterbrechen.

Durch das Aufschreiben dessen, was dich ärgert oder wütend macht, gibst du diesem Ärger oder deiner Wut Raum, der sich dann jedoch nicht in deinem Umfeld als toxisches Gift weiterentwickelt.

Das Besondere bei dieser Art des Aufschreiben ist vor allem, dass dir dadurch unter Umständen viel schneller klar wird, was die Situation mit dir zu tun hat und wo du noch an dir arbeiten kannst – quasi was deine noch „unerledigten Geschäfte“ sind.

 

 

No. 4   Den Wut-Finger halten  

 

Im Jin Shin Jyutsu – der japanischen Heilströmkunst – sind alle Finger einem Gefühl zugeordnet, weil an diesen bestimme Meridianpunkte liegen.

Nicht ganz so verwunderlich ist es daher, dass, wie in vielen Kulturen der Welt, der Finger für die Wut der Mittelfinger ist.

Wenn du also das nächste Mal wütend bist, versuche doch einmal, nicht den Mittelfinger deinem Gegenüber zuzustrecken, sondern halte ihn einfach mit deiner anderen Hand fest umfasst.

Schau was dann mit dir passiert. Weitere ausführliche Informationen dazu findest du auch in diesem Blogartikel dazu. Diese Methode hilft auch präventiv, so dass dein Wut-Vulkan erst gar nicht ansteigt.

 

 

No. 5   EFT-Klopfen 

 

Das Auflösen von unangenehmen Gefühlen oder Glaubenssätzen durch die EFT-Klopf-Akupressur-Technik ist eine Methode zur Selbsthilfe, bei der acht Meridianpunkte nacheinander geklopft werden und sich so die emotionale Balance im Körper wieder einstellte.

Eine ausführliche Anleitung zu dieser Methode findest du auch in meinem neusten Buch:

Buch 25 LifeHacks von Umani Wendler

Hol dir jetzt mein neuestes Buch – direkt bei mir oder im Verlag

 

Welche Themen dich in diesem Buch noch erwarten, erfährst du in diesem Blogartikel.

 

Die Redaktion von LITERATURMARKT.info hat zu meinem Buch eine wundervolle Rezension geschrieben. 

 

 

Weitere Möglichkeiten, die Wut besser in den Griff zu bekommen

Mehr Achtsamkeit im Leben

Sobald du beginnst, mit mehr Achtsamkeit vorab all deine Worte und Taten vollziehst, wird dein Leben leichter.

Das funktioniert nicht per Kippschalter, doch es lohnt sich, immer wieder Innezuhalten und die Achtsamkeit in sein Leben einzuladen.

Mit jedem kleinen Schritt, jeder kleinen achtsamen Geste wird so nach und nach etwas Größeres.

 

 

Finde deine Werte heraus

 

Sich seiner Werte bewusst zu sein, ist ein hilfreicher Hebel, um in Situationen oder bei Entscheidungen klar zu wissen, wo die eigenen Grenzen – Button Lines – liegen.

 

Auch dazu findest du in meinem Buch ein ausführliches Kapitel.

 

Wenn du Lust hast, kannst du dich auch jederzeit noch an meiner Blogparade zum Thema Werte beteiligen. Alle Infos dazu findest du in diesem Blogartikel.

 

 

Setze gesunde Grenzen

 

Um gut für dich zu sorgen, ist es hilfreich, in seiner Umgebung gesunde Grenzen zu setzen.

Nicht jeder hat das in seiner Kindheit gelernt. Umso wichtiger ist es, sich seiner Bedürfnisse und Wünsche bewusst zu werden.

Denn nicht selten entsteht die Wut, wenn jemand über die eigene persönliche Grenze getreten ist. 

 

 

Achte auf deine Gedanken

 

Unsere Gedanken sind ein machtvolles Instrument. Jeden Tag schwirren zig-Tausende durch unsere Köpfe, die meisten davon jedoch unbewusst. Eine gute Möglichkeit, um diese zu kanalysieren ist das Meditieren.

Damit meine ich nicht das stundenlange Sitzen vor einer weißen Wand. Sondern das immer wieder kurze Innehalten, sich auf den Atem konzentrieren und die Gedanken wie Wolken an einem vorbeiziehen zu lassen.

Umso mehr du lernst, deine Gedanken auf Lichtvolles zu fokussieren, umso mehr werden deine Worte und Taten sich in diese Richtung ausrichten. 

 

 

Hol dir professionelle Hilfe

 

Wenn du feststellst, dass dich deine Wut fest im Griff hält und dein Wut-Vulkan zu oft überläuft, hole dir professionelle Hilfe.

Manches Mal hilft es gut, wenn man zeitweise einen neutralen Zuhörer mit therapeutischem Hintergrund zu Rate zieht, um wieder in seine emotionale Balance zu finden.

Und denke daran: Das ist keine Schwäche oder ein Makel. Es zeugt eher von mutiger Selbstverantwortung und Selbstwertschätzung für dich und dein Leben.

 

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

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Sicht weise(n): Gedanken über die Seele

Sicht weise(n): Gedanken über die Seele

Gedanken über die Seele – im Allgemeinen, Besonderen und Speziellem

 

» Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an. «

Mark Aurel

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Die Seele

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Was für ein Thema! Eine komplexe Herausforderung, das unfassbare, im wahrsten Sinne des Wortes, in Worten zu fassen und dieses Phänomen zu beschreiben.

Für mich ist die Seele eng mit dem morphogenetischen Feld verbunden. Sie ist etwas Energetisches, was für die meisten mit physischen Augen zwar unsichtbar und doch wahrnehmbar und vor allem immer vorhanden ist und bleibt.

Die Seelenebene ist für mich ein Forschungsfeld, das es ebenso wie die Naturgesetze oder andere naturwissenschaftliche Grundlagen der Physik, Chemie oder Mathematik zu erforschen gilt.

Jeder Mensch und jedes Stein-, Tier- oder Naturwesen ist für mich beseelt. Denn nur weil es nicht an- oder erfassbar ist, ist es doch nicht einfach so nicht da.

Das Erforschen der Seele nur auf die Psyche zu begrenzen, ist meiner Meinung nach viel zu klein.

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

Mein Seelenweltbild

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Im All aller energiebeschleunigten Teilchen kreisen auch Milliarden von Seelenstaubteilchen umher, die Erfahrungen sammeln wollen.

Wenn es an der Zeit ist, beschließt eine Seele zum Beispiel sich auf dem Planeten Erde in körperlicher Form zu inkarnieren.

Manche wollen diese Erfahrung vielleicht nur ganz kurz wagen, also beschließt diese Seele, sich in einem Kriegs- oder Hungergebiet oder mit einer genetischen Krankheit oder Behinderung zu inkarnieren, denn dort ist die Wahrscheinlichkeit am größten, sich schnell wieder über den Tod exkarnieren zu können.

Seelen, die schon öfter eine Inkarnation auf dem Planeten Erde erlebt haben und in dieser Form von Seelenerfahrung geübter sind, bleiben oft länger.

Manche inkarnierten sich in einem Leben dann als Mann im Mittelalter, oder als Frau in Afrika, oder als Politiker in den USA, oder als Transsexuelle.

Denn was jede Seele sucht, sind die vielfältigsten Formen des Erlebens aller Möglichkeiten. Von glücklich verheiratet, wütend, traurig einsam bis hin zur Erleuchtung.

Letztendlich sind all die unterschiedlichen Zustände aller Menschen auf dieser Erde nur ein Erfahrungsraum, den eine Seele erleben will. Egal, wie es sich anfühlt, ob gut oder schlecht, richtig oder falsch. Alles, was einem geschieht oder wir einem anderen antun, wie wir ihm begegnen oder nicht begegnen.

All dieser vielfältige riesige Erfahrungsschatz aller aktiven und passiven Erlebnisse wird im großen Weltenraum gesammelt, alles ist wertfrei und nichts geht verloren. Denn alles ist nur eins: eine Erfahrung.

Letztendlich stellen wir uns alle allen zur Verfügung, damit die Seelen ihren Erfahrungsschatz erweitern.

Diese Denkweise hat mir ein riesiges Tor an Toleranz eröffnet.

Dadurch begann ich bei mir und anderen tiefer und genauer hinzuschauen, mich dem Paradox Leben = Nebel* anzuvertrauen.

Nichts mehr persönlich zu nehmen und doch alles persönlich zu nehmen, so wie es der alte toltekische Meister Don Miguel Ruiz in seinen »Vier Versprechen« schon beschrieb.

In diesem Sinne ist für mich auch das Zitat von Marc Aurel stimmig: Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an. Denn genau so habe ich es immer wieder selbst erlebt.

Daher achte ich immer mehr auf mein Gedankenfeld, denn aus Gedanken werden Worte und letztendlich auch Taten. 

 

* Leben rückwärts gelesen

 

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Mein(e) Seeleheil(ung)

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Als Kind habe ich das Wort Seele in meiner Familie nie gehört. Sie waren alle viel zu atheistisch, bis auf meinen Onkel mit seiner katholischen Frau.

Doch dort wurde Gott eher als heiliges Mittel der Strafe gepredigt. Wenn du nicht so oder so bist, dann wird Gott dich strafen … Davon habe ich mich immer versucht, fernzuhalten.

Viel zu sehr bin ich still und unsichtbar, wie ich als Kind war, im Gleichschritt der Pioniere mitgelaufen.

Das erste Mal ist mir der Begriff Seele in meinem ersten Klinikaufenthalt nach meinem Zusammenbruch mit Ende Zwanzig begegnet. Also in dem Moment, als mein Körper und mein Geist meine selbstauferlegte Verleugnung meiner tiefsten Bedürfnisse nicht mehr händeln konnten und versagten.

Da betrat meine Seele die Bühne und stellte mich vor die allesverändernde Entscheidung: Entweder du machst so weiter, wie bisher, nur dann wirst du bald sterben. Oder du beginnst, mir zuzuhören und mir zu folgen. Dann zeige ich dir Wege in eine neue Zukunft. Du hast die Wahl. Du kannst weiter in dem bleiben, wo du gerade bist oder deine Heldenreise beginnen und mutig ins Unbekannte schreiten.

In den ersten vier Wochen in der Klinik wollte ich noch im alten Bleiben, doch nach einer letzten großen Panikattacke entschied ich mich fürs Unbekannte.

Bis zu meinem heutigen Seelenheil heute durchlief ich tiefe Täler, traf viele wut- und feuerspeiende Drachen, saß lange traurig und ohnmächtig im schlammigen Morast alter Geschichten fest, fing an zu beten.

Doch immer wieder in der dunkelsten Stunde, kurz bevor ich aufgeben wollte, kam sie wieder hervor, diese leise Stimme meiner Seele und schickte mir ein Licht und rief mir zu: geh weiter …

Ich begann mein kleines Kind in mir anzunehmen, sie in den Arm zu nehmen, mich von ihr führen zu lassen, ihr zuzuhören. Sie hatte einen guten Draht zu meiner Seele. Sie war es, die mich irgendwann ins Licht führte.

Doch vorher gab es viele Trümmer und Schuttberge abzutragen, Demütigungen, Vernachlässigungen und Verletzungen zu heilen.

Nicht der leichte Weg, doch das in Aussicht gestellte Seelenheil des Friedens mit allem in mir war immer wieder meine Motivationsmöhre.

So wie der Prinz im Märchen auf seiner Heldenreise von der Heirat mit seiner Prinzessin träumt, träumte ich vom Frieden in mir und mit meiner Herkunft. Mit jeder gewonnenen Schlacht, mit jedem Durchfühlen alter Dämonen wurde ich stärker, überließ meinen Raum nicht mehr willenlos manipulierenden Gefährten, sondern gebot ihnen Einhalt und lernte mir selbst die Sicherheit und Geborgenheit zu geben, die ich im Außen finden wollte.

Das Leben schickte mir viele Gelegenheiten zum Wachsen meiner Seele.

Das Tor der Kunst öffnete sich wieder, denn niemand entkommt seiner Seelenaufgabe. Aus ich-kann-nicht-malen, tanzen, singen, schreiben … wurde: ich-probiere-es-einfach-mal-aus.

Nach dem Tod meiner Mutter war mir meine Existenzberechtigung abhandengekommen. Ein schwerer Rückschlag, der mir nicht nur einen Schuldenberg meiner Selbstständigkeit hinterlassen hat, sondern mich komplett auf mich selbst zurückgeworfen hatte.

Doch immer wieder stand ich auf, suchte weiter nach dem Sinn meines Lebens.

Die Schlagzahl meines Aneckens erhöhte sich ständig. Schicht für Schicht trug ich alte Muster ab, fiel hin, stand wieder auf.

Heute weiß ich, dass meine Seele sich für dieses Leben in bzw. mit mir viel vorgenommen hat.

Mittlerweile klatschen wir bei jeder neuen mutigen Erfahrung beide in die Hände. Sie ist stolz auf meine damalige Entscheidung. Und ich bin es auch.

Umso älter ich werde, umso mehr hüpft mein Herz vor Freude bei all meinen Entscheidungen, denn meine Seele zeigt mir ganz genau meinen Weg.

Sie ist mein Lotse in diesen wirren Zeiten. Voller Vertrauen gebe ich mich ihr und dem Leben hin.

 

 

Die Lebensblume in einem unendlichen Muster

 


 

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