samstagabendausflug 19062021
sich im grünen fotografieren wollen
hitzige füsse wandeln über gesprengte wiesen
blitzbaumstammloch lockt als hintergrund
blätter abendlicht spiegelnd wie wild goldener regen
pollen flirren in der weite möglicher elfentanz
elvis klingt im botanischen garten
erster freilufttheaterabend
mit echten zuschauern
lautstarkes froschquaken im teich nebenan
balzspektakel spezial
zwei frösche werben um die fröschin
baumspiegelung im teich
mit in den himmel schwebenden teichrosen
handstandbild
surreales illusionsprodukt
hundewelpenshooting im rosenbeet
aufheulendes herrchen frauchen domptiert
allseits blütenfülle spendende fotokulissen
fette ausbeute barfuß müde nach hause trabend
priggelnde roseschorle zum ausklang
Als ich müde nach Hause komme und den Briefkasten öffne, liegt er drin, der Brief, auf den ich schon seit Tagen gewartet hatte. Absender: Dance Academy Brüssel. Ich halte kurz inne, überlege, soll ich ihn gleich öffnen oder lieber erst nach oben gehen, mir einen Café machen und ihn dann ganz entspannt auf dem Sofa sitzend öffnen? Ich entscheide mich für das zweite. Zu groß ist meine Angst vor dem Inhalt.
Seit ich mit 7 nach dieser blöden Aufnahmeprüfung meinen Traum vom Ballett aufgegeben hatte, habe ich nie mehr auch nur darüber nachgedacht, dass ich das Tanzen zu meinem Beruf machen könnte. Zu tief waren die Wunde und der Schmerz von damals. Doch dann kam Suse Anfang des Jahres mit dieser Ausschreibung. Ich tanzte mit ihr seit ein paar Jahre in meiner Freizeit, manchmal 5 Rhythmen, manchmal einfach nur wild darauf los, wo immer sich die Gelegenheit ergab. Zusammen mit ihr entdeckte ich das Tanzen wieder. In dieser Zeit wurde mir immer mehr klar, wie lebensnotwendig es für mich ist, wie es mich aus meinen tiefen Tälern der Traurigkeit rettete. Wenn ich tanze, dann bin ich eins mit mir, in meiner Mitte, das ist meine Energiesteckdose.
Ich mache es mir auf meinem Sofa gemütlich. Wie sehr ich meine Wohnung liebe, all die schönen Gegenstände, die ich über die Jahre auf meinen Reisen gesammelt habe, vieles aus der Natur, manche ganz eigenwillig, individuelle Einzelstücke. So wie ich. Sie sind mir sehr vertraut, zaubern eine ganz besondere Farbharmonie, die mich immer wieder inspiriert. Vorsichtig öffne ich den Brief und ziehe das Stück Papier heraus. „Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass uns Ihre Bewerbung mit ihrem Video sehr gut gefallen hat und wir Ihnen einen Platz in unserem nächsten Ausbildungszyklus zur Tanztherapeutin anbieten. Wir bitten Sie, uns zeitnah mitzuteilen, ob Sie diesen Platz annehmen wollen. Wir freuen uns auf Sie. Mit freundlichen Grüßen. Leslie Sharon. Leiterin der MasterClass“
Ich kann es kaum fassen, greife zum Telefon, muss sofort Suse anrufen. Sie hat mir so sehr geholfen, hat mich immer wieder getriezt dranzubleiben, wenn ich aufgeben wollte, meine Schichten im Café übernommen, damit ich weiter für das Video proben konnte, hat mir gekühlte Kamillen-Teebeutel auf meine wunden Fußzehen gelegt, hat auch noch an mich geglaubt, wenn ich schon wieder zu viel zweifelte. Ohne sie gäbe es diese Bewerbung, dieses Video, diesen Brief gar nicht. Ich wähle ihre Nummer. „Suse, hast du Zeit? Kannst du vorbeikommen? Ich muss dir etwas ganz Wichtiges zeigen. Ja, bis gleich.“ Als ich auflege, kommen mir Zweifel. Und wenn sie sich nicht mit mir freuen kann? Hatte sie nicht auch gesagt, wie gerne sie sich beworben hätte und sich nur nicht trauen würde? Nicht dass jetzt Neid und Konkurrenz unsere Beziehung zerstört. Noch habe ich die Wahl, ob ich zusage. Ich hoffe, dass sie bald vorbeikommt. Sie klang so anders.
Im Treppenhaus höre ich schon von oben lautes Lachen und Krakeelen. Ein Korken knallt und Papier raschelt. Als ich vorsichtig um die Ecke schaue, kommen sie gerade alle die Treppe hoch. Suse lacht strahlend, Peter, Olli, Sandra, ich kann sie gar nicht alle aufzählen. Auf einem Pappschild lese ich „wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke“ – mein altes Motto.
Suse nimmt mich in den Arm und sagt: „Das willst du doch wohl nicht alleine feiern, oder? Ich habe heute auch einen Brief bekommen. Wir fahren gemeinsam nach Brüssel. Na, da staunst du, was? Dachtest du etwa, ich lass dich das alleine durchziehen?“ Die Überraschung ist ihr gelungen. Wie hatte sie das all die Wochen für sich behalten können? Staunend stehe ich im Flur und denke: manchmal braucht es eben ein bisschen länger, bis Kindheitsträume wahr werden. Da fällt mir wieder mein Motto ein und ich grinse.
Wir feierten lange und tanzten die ganze Nacht. Am nächsten Morgen schickten wir beide unsere Zusage nach Brüssel ab.
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Im Muggelland ist Alarm. Alle sind auf den Beinen und wollen wissen, was passiert ist.
Gestern Abend zog eine dicke dunkle Wolke über den Himmel. Vorsichtshalber hatte das Oberkomitee schon vor Tagen eine Gefahrenmeldung über die Grashalmpostanlage an alle Bewohner des Landes gesimst. Maggi hatte daraufhin alle Schränke verschlossen und an den Sofas die Sicherheitsgurte befestigt.
„Man weiß ja nie“, hatte sie gesagt, „lieber sind wir vorbereitet, als das am Ende alles wieder so anders ist. Sie hatte auch in der Höhle ihrer drei Töchter, Milli, Molli und Melli, die Gucklochdichtungen erneuert und den Schleusenschlüssel herausgelegt. Bevor ihr Mann Manni das Muggelland wieder verlassen musste, hatte er noch in beide Höhlen eine Sicherheitsschleuse eingebaut, damit seine Frauen in Sicherheit waren, sollte es mal wieder zu einem Faschingsumzug der Wichtelzwerge kommen.
Die Wichtel liebten es im Muggelland ihren Unfug zu treiben, giggelnd klopften sie dann an jede Tür, erzählten Nonsens und baten um Einlass. Und wer nicht schnell genug alle Ritzen geschlossen hatte, da waren sie schon im Haus. Die Wichtel versteckten sich dann gerne in den Schränken und wollten mit ihrer lustigen Art dafür sorgen, dass die Muggel:innen aus ihrem Kontroll- und Ordnungszwang ausstiegen. Doch für die meisten Muggels war das unmöglich. Sie wollten ihre Ruhe und ihre Ordnung. Alles sollte so bleiben wie es war. Bloß keine Veränderungen.
Manni, dessen Mutter eine Wichteline war, hatte ihnen oft erzählt, wie es im Wichtelland zuginge. Der Oberwichtel würde immer wieder ein langes Seil, an dessen Ende eine große reife Orange hing, vom höchsten Baum des Waldes als Pendel schwingen lassen und wisse dann, zu welcher Zeit die Muggels die nächste Dosis an Informationen bräuchten, damit die Entwicklung im Muggelland vorwärtsginge.
Für Manni war es nie einfach. Die ersten Jahre war er bei seiner Mutter im Wichtelland aufgewachsen, doch dann war er zu groß geworden und seine Mutter sandte ihn zu seinem Vater ins Muggelland. So reiste er seitdem immer wieder hin und her und war innerlich oft zerrissen. Er liebte seine Eltern, doch die Lebensweisen beider waren so unterschiedlich.
Als er dann Maggi getroffen hatte, musste er sich entscheiden. Muggel oder Wichtel. Er entschied sich für Maggi. Doch nun lag seine Mutter im Sterben und er brachte es nicht übers Herz, sie alleine im Wichtelland ihrem Schicksal zu überlassen. Er war schon 4 Wochen fort aus Muggelland und wusste seit ein paar Tagen, dass die Wichtel einen magischen Plan umsetzen wollten. Das Ziel war die Muggelstadt, in der seine Frau und seine 3 Töchter lebten.
Wie konnte er sie nur warnen? Die Wichtel hatten die Straße ins Muggelland sowie den internationalen Zugang zur Grashalmpost besetzt. Er konnte nur hoffen, dass Maggi all die von ihm erdachten Sicherheitssysteme aktivieren würde und nicht leichtsinnig, wie sie aber jedoch einmal von ihrem Naturell her war, die Nachrichten vom Oberkomitee nicht ernst nehmen würde. Diesmal war es wirklich kein Spiel.
Den Wichteln war es überaus wichtig, dass ihre geplante Blitzaktion gelingt. Er hatte von seiner Tante gehört, dass letzte Woche eine Sicherheitskonferenz in Wichtelmania stattgefunden hatte. Großmutter Erde, die zu dieser Sitzung eingeladen hatte, legte dort die neusten Erkenntnisse der Entwicklung auf den Tisch und warnte alle: Wenn sich nicht bald etwas im Muggelland ändern würde, dann würde sie sich schütteln und selbst dafür sorgen, dass sie ernst genommen würde. Sie nahm eine Taste aus dem System der Lebensquellorgel heraus und übergab sie an den Oberwichtel, mit der Aufgabe, dass er diese zum Oberkomitee ins Muggelland bringe. Und sie erklärte: „Erst wenn die Muggels diese Taste zum hellen Klingen gebracht haben, darf diese wieder mitspielen in der Musik der Welten. Ansonsten schalte ich sie aus.“
Manni überlegte, ob er sich nicht als Mittler zwischen den Ländern zur Verfügung stellen sollte. Er kannte beide Seiten. Seine Mutter würde ihn verstehen und er würde seine Tante bitten, bei ihr zu bleiben.
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Mimi zog sich bockig ihren Schlafanzug wieder an. Das machte sie immer so, wenn Papa ihr nicht sofort und gleich ihre Wünsche erfüllte. Mit großen Augen und einem dicken Schmollmund streifte sie dann zurück in ihr Kinderzimmer. Soll er doch sehen, wie er mich wieder zum Lachen bekommt. Mir egal. Ich bin jetzt bockig.
Dabei hatte der Tag so schön begonnen. Papa war nach einer Woche endlich wieder von seiner Reise nach Hause gekommen und hatte sich den ganzen Tag freigenommen, um mit ihr zu spielen. Schon am Montag hatte sie darüber nachgedacht, was sie mit ihm unternehmen könnte: Schaukeln, buddeln, Geschichten lesen, trödeln, Eierkuchen backen oder am liebsten Autofahren. Das liebte sie am meisten.
In diesem kleinen Gefährt zu sitzen, das Vibrieren des Motors zu spüren und ihren Vater fluchen zu hören, wenn die anderen auf der Straße nicht das taten, was er gerne wollte. Sie waren entweder zu langsam oder zu schnell, zu nah oder wechselten einfach ohne zu Blinken die Spur. Da war ihr Vater voll in seinem Element und sie habe ihn schon ganz oft gefragt: „Du Papa, wenn ich groß bin, bringst du mir dann das Autofahren bei?“ Dann lächelte er und streichelte ihr liebevoll über den Kopf.
Und jetzt dieses große laute Nein von ihm. Sie konnte es gar nicht verstehen. Sie hatte doch schon die ganzen Jahre über in ihrem Kinderzimmer geübt. Seit dem Tage, an dem ihr ihr Papa diesen schönen großen Teppich mit der Verkehrskreuzung und den Verkehrsschildern geschenkt hatte. Sie setzte sich ans Steuer ihres großen Holzautos und fuhr wieder und wieder die aufgemalten Straßen ab. Und ihre Kasperlepuppe Zwerg Nase hat immer mit aufgepasst, dass sie nicht zu schnell um die Ecke fährt. Dann ist er nämlich immer auf dem Beifahrersitz umgefallen und hat sie angestupst und sie wusste sofort, oh jetzt war ich zu schnell. Doch das ist ihr doch schon lange nicht mehr passiert. Sie hatte ihr Auto voll im Griff.
Mimi überlegt, was sie tun sollte. So schnell wollte sie nicht aufgeben. Sie schnappte sich ihre neue Hose, die Mama ihr letzte Woche mitgebracht hatte. Zwinkernd hatte sie ihr auch noch ein Geschenk mitgebracht und sagte: wenn du nächste Woche mit Papa Pferde stehlen gehen willst, dann brauchst du auch einen Hut.
Den setzte Mimi sich jetzt auf, zog ihn sich tief ins Gesicht und ging mutig ins Wohnzimmer, wo Papa Zeitung lesend noch am Frühstückstisch saß. Er schaut nicht auf und sie überlege, wie sie es geschickt einfädeln könnte,
ihn doch noch von ihrem Plan zu überzeugen, ihr das Auto fahren beizubringen. Immerhin war sie vor ein paar Wochen schon 8 geworden. Sein großes Mädchen, wie er es immer vor anderen sagte.
„Papa?“, flüsterte sie leise.
„Nein Mimi, du hast meine Antwort gehört“, unterbricht er sie.
„Du weißt doch noch gar nicht, was ich sagen wollte“, entgegne sie ihm empört. Er schaut hoch und verzieht das Gesicht, als ob er gerade in eine Pampelmuse gebissen hätte.
„Da hast du ganz recht, liebes. Was wolltest du mich denn fragen?“ Er streckt den Arm nach ihrem Hut aus, zieht ihn nach hinten und schaut Mimi in die Augen.
In diesem Moment verschwand in ihr der Mut, sie holte tief Luft und sagte: „Ich wollte dich fragen, ob du mit mir im Garten ein Baumhaus mit Leiter bauen willst.“
Freudestrahlend nahm er sie in den Arm, gab ihr einen Stups auf die Nase und sagt: „Na klar, das machen wir. Ich dachte schon, du willst schon wieder Autofahren lernen. Geh doch schon mal aus dem Keller deinen Werkzeugkasten holen, ich komme auch gleich in den Garten.“
Mimi strahlt, doch bevor sie in den Keller geht, holte sie noch ihren kleinen Freund Zwerg Nase. Ohne ihn stürzt sie sich nie in ein Abenteuer. Und das wird eins werden.
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In meinem Blogartikel „Was ist eine 10er Gelegenheit“ hast du erfahren, was eine 10er Gelegenheit ist. Jetzt möchte ich dir 5 Tipps zeigen, wie du diese 10er Gelegenheiten besser erkennst und bestenfalls deine Chance ergreifst.
Tipp 1: Schreibe täglich deine Gelegenheiten auf
Schaffe dir einen Überblick über deine bisherigen Umgang mit Gelegenheiten. Um 10er Gelegenheiten zu erkennen, ist es hilfreich, dir einen Überblick zu verschaffen, welche Gelegenheiten dir bisher in deinem Leben begegnen und wie du diese ergreifst.
Eine gute Übung, um dir dabei auf die Spur zu kommen und deine Sinne dafür zu schärfen, ist das tägliche Aufschreiben. Setze dich jeden Abend hin, gehe rückblickend durch deinen Tag und schreibe jede Gelegenheit auf. Frage dich vielleicht: Was hast du heute alles erlebt? Gab es zufällige Begegnungen? Hast du deine to do’s alles geschafft? Was ist liegengeblieben? Wie ging es dir körperlich?
Finde dafür die für dich passende Form heraus. Du kannst zum Beispiel dafür ein leeres Heft, einen Block oder eine Datei im Laptop nutzen. Falls du noch keine Idee hast, lass dich gerne von meiner Gelegenheiten-Tagebuch-Vorlage inspirieren und lade sie dir herunter. Wenn du willst, kannst du dieses „Gelegenheiten-Tagebuch“ gleichzeitig mit einem kleinen Dankbarkeitsritual verbinden. Dann schlägst du gleich 2 Fliegen mit einer Klappe.
Tipp 2: Analysiere deine Gelegenheiten
Wenn du Tipp 1 eine längere Zeit praktiziert hast, nimm dir Zeit und beobachte ganz genau, welche Muster sich in deinen bisher ergriffenen Gelegenheiten zeigen. Vergebe nach dem im blog-Artikel vorgestellten Skalenmodell von 1-10 deinen aufgeschriebenen Gelegenheiten die zutreffenden Kategorien. Schaue also, was passiert in deinem Tag ganz regelmäßig wie von allein? Wo musst du dich wie sehr anstrengen, um diese Gelegenheit zu ergreifen? Wie funktioniert dein Alltag, deine Freizeit? Was fällt dir dabei auf? Gibt es tägliche Gelegenheiten in deinem Gelegenheiten-Tagebuch, bei denen immer dieselbe Zahl auftaucht?
Befinden sich alle deiner Gelegenheiten schon im 10er-Status? Wahrscheinlich noch nicht. Das ist ganz normal. Doch dort liegt auch deine Chance. Denn nichts passiert in deinem Leben zufällig. Du hast in jedem Moment die Wahl und so kommen wir zu Tipp 3.
Tipp 3: Verschiebe deinen Fokus
Wenn du den Mustern deiner Gelegenheiten auf die Spur gekommen bist, beginnt hier der nächste Schritt. Verändere deinen Fokus auf die Dinge, die dich umgeben oder die dir begegnen. Das wird dir am Anfang vielleicht nicht leichtfallen, denn wir Menschen lieben uns vertraute Gewohnheiten, die uns Sicherheit und Kontrolle geben. Doch es lohnt sich.
Beginne zum Beispiel einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen oder putze dir mit der anderen Hand die Zähne oder esse ab jetzt zum Frühstück etwas anderes. Stelle dir vor, was du alles noch nie gemacht hast, probiere Dinge neu aus oder tue so als würdest sie noch einmal zum ersten Mal tun. Das hilft dir, deine Aufmerksamkeit neu zu erwecken und kreativ zu schulen. Du wirst erstaunt sein, was du auf einmal alles anderes sehen wirst.
Tipp 4: Finde deine Ziele
Wenn du nicht weißt, was du willst, wirst du auch keine 10er Gelegenheiten sehen und ergreifen. Daher nimm dir die Zeit und frage dich, wohin sich dein Leben in all seinen Bereichen in der Zukunft entwickeln soll. Erforsche deine Ziele und schreibe sie auf. Da alles in deinem Leben miteinander verbunden ist, visualisiere zum Beispiel einen großen Kreis mit 8 Unterteilungen für die Bereiche: Arbeit/Beruf, Beziehung/Kinder, Finanzen, Wohnen, Familie/Freunde, Freizeit/Hobbies, Lernen, Spirit.
Was wünschst du dir in diesen Bereichen? Denke dabei ohne Begrenzungen und so detailliert wie möglich. Erträume dir somit das schönste Bild für all diese Bereiche. Das gibt dir die Möglichkeit, immer wieder in kleinen Schritten auf sie hinzuarbeiten und genau die Gelegenheiten zu ergreifen, die du zu ihrer Erfüllung brauchst.
Tipp 5: Trainiere deinen Gelegenheiten-Muskel
Für das Ergreifen von 10er Gelegenheiten braucht es Training. Denn in den seltensten Fällen fallen einem diese Gelegenheiten einfach in den Schoß.
Daher: Beobachte deine Gedanken. Immer wenn du zum Beispiel Sätze wie: „Das geht nicht“, „Das würde ich nie tun“, „Dafür bin ich zu alt“ „Das lohnt sich ja doch gar nicht“ oder „Das können andere besser“ in dir hörst, sei achtsam! Denn dahinter könnte sich eine 10er Gelegenheit verstecken. Aus eigener Erfahrung kenne ich diese Sätze und mein Zauber-Mantra heißt in solchen Fällen oft: „Scheiß egal, ich mach es trotzdem.“ Damit trainierst du deinen MUT-Muskel. Zur Vorbereitung kannst du dir auch vorab kurz eine Pro- und Kontra-Liste überlegen. Zum Beispiel: Was wäre das Schönste und Schlimmste, wenn ich es einfach tun würde? Oder: Was wäre das Schönste und Schlimmste, wenn ich es nicht tun würde. Damit kannst du leicht feststellen, ob sich diese Gelegenheit wirklich für dich lohnt.
Fazit
Du kannst jeden Tag daran arbeiten, das Level deiner Gelegenheiten zu erhöhen, indem du dir Zeit fürs Aufschreiben des bisher Erreichten nimmst, deine Aufmerksamkeit schulst, deinen Fokus auf neue Möglichkeiten des Handelns ausrichtest, somit immer wieder kleine Schritte zum Erreichen deiner langfristigen Ziele gehst und deinen Muskel für Veränderungen trainierst.
Über kurz oder lang werden dadurch dir immer schönere Gelegenheiten begegnen und du wirst immer mutiger sein, sie auch zu ergreifen. Ich wünsche dir dabei viel Glück und denn schon Leonardo da Vinci sagte: „Mut wird immer vom Leben belohnt“.
Gelegenheiten-Tagebuch
Wandel ist für mich das einzig Sichere.
Ob Phönix aus der Asche oder von der Raupe zum Schmetterling – immer wieder geht es um das Vergängliche: Keine Zelle in mir ist mehr die, die sie noch vor Zeiten war. Doch sich dem Wandel bedingungslos hingeben? Das schien mir früher nicht möglich. Und auch heute gibt es Tage, da will ich an altvertrautem, liebgewonnenen festhalten, da hänge ich in der Vergangenheit herum, die ja nun wirklich schon alter Käse ist und vertrödle damit meine Zeit.
Das ist dann wie Schattenboxen. Ich kämpfe gegen unsichtbare Dämonen, ein so sinnloses Unterfangen, ich weiß, und doch falle ich immer wieder ab und zu auf diese kleinen Monster rein. Doch die Zeiten dort sind kürzer geworden. Sie haben mich nicht mehr im Griff. Als Kriegerin des Lichts biete ich ihnen meine Stirn.
In meinem Leben habe ich schon viele Wandlungen durchlebt. Große und kleine, die mich zu der werden lassen haben, die ich heute bin und die mich heute tragen: bei denen ich alte (fremde und mich erdrückende) Mäntel oder anerzogene Teile vom Gesellschaftskorsett abgelegt habe – Zwiebelschale für Zwiebelschale sich das Schattenboxen in Lichtdenken wandelte.
Wovor ich Angst habe, da geht mein Weg lang. Da entdecke ich Neues, in mir und auch im Außen, dort verwandelt sich Dunkles in Licht. Das „geht nicht, gibt’s nicht“-Gen gepaart mit einer großen Mütze voll Mut, trage ich schon lange mit mir. Es hält mich wach und in Trapp.
Mir fällt ein Zitat von van Gogh ein, welches mich schon seit vielen Jahren dabei begleitet: „Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, immer wieder etwas zu riskieren.“
Ein Ohr würde ich mir deswegen nicht abschneiden wollen, doch mein Mut-Gen spitzt bei diesen Worten immer wieder die Ohren.
Mein Lebenslauf liest sich wie ein bunter Teppich. Ein stetes Suchen, Finden, Weiterziehen.
Heute fragte mich eine Frau, ob ich mit meinem Jobhopping jemals Probleme gehabt hätte. Ich schüttelte den Kopf. Für mich ist es eine große Bereicherung. Ich habe schon in so vielen unterschiedlichen Bereichen und Firmen gearbeitet, dass ich für viele Arbeit- oder Auftraggeber der perfekte Springer bin. Ich mag keine Routine, auch ein Grund, warum ich so vielseitig umtriebig bin, denn mit jedem Neubeginn wandelt sich etwas in mir.
Für mich ist das stete Unstete so normal wie für manch andere der sonntägliche Gang in die Kirche. Das einzig beständige in meinem Leben ist wohl meine räumliche Verortung – da kann ich über 50 Jahre Berlin mit nur 3 Umzügen vorweisen.
Blatsch! Die rote Flüssigkeit rinnt in zarten Linien über die Wand. Gleich hat die erste Ader den Rahmen des Bildes erreicht. Sie schaut von weitem zu. Unwillig einen Schritt zu tun. Dann ist es eben versaut das Bild. Sie konnte es sowieso schon lange nicht mehr leiden. Und vielleicht gefällt es mir danach ja wieder.
Sie nimmt den nächsten Farbbeutel und zielt auf die gleiche Wand nur etwas seitlicher. Umso mehr Chaos dort entsteht, umso mehr zündelt eine kleine Welle von Kribbeln in ihrem Bauch. Das fühlt sich gut an. Sie wird immer mutiger. Den nächsten Beutel zielt sie direkt auf das Bild. Ein Original von Ledani. Den hatte er ihr zu ihrem Einzug in das Haus geschenkt. Der muss teuer gewesen sein. Das ist lange her. Heute ist es ihr egal. In der Nacht hatte sie ihre Sachen, nur die, die ihr wirklich wichtig waren, in zwei Koffer gepackt.
Seit sie innerlich beschlossen hatte, ihn zu verlassen, hatte sie auf den richtigen Moment gewartet. Jetzt war er da. Fredo war auf Dienstreise und ahnte wahrscheinlich gar nicht, was hier gerade vor sich ging. Er war immer so fürsorglich ihr gegenüber. Es wird ein Schock für ihn sein, da ist sie sich sicher. Doch sie kann nicht mehr. Sie fühlt sich wie in einem goldenen Käfig. Dieser Neuanfang würde für sie zwar nicht einfach sein, doch jetzt oder nie. Sie wusste, dass wenn sie den Absprung nicht schaffte, wäre sie verloren. Dann versiegt auch noch das letzte bisschen Leben in ihr. Dann hat sie ihre Seele an den Teufel verkauft.
Als sie sich kennengelernt hatten, war sie so fasziniert gewesen von seiner Ordnung, seiner Struktur, seinem in sich ruhen. Er wusste immer eine Lösung, auf alles. Sie lebte bis dahin immer am Rande des Abgrundes. Nie sicher. Nie wissend, in welcher Stadt, in welchem Bett, in welchem Arm sie abends sich schlafen legen würde. Nie wissend, ob sie am Morgen noch Geld für einen Kaffee hätte. Jahrelang tingelte sie mit einem kleinen Zirkus durch die Gegenden, schon als Kind war sie in der Revue ihrer Eltern als kleine verzaubernde Seiltänzerin aufgetreten.
Doch so schön dieses Leben auch war, hatte es auch eine andere Seite. Nie hatte sie genügend Zeit Freunde zu finden. In der Schule war sie immer die Außenseiterin, die nur für ein paar Tage oder wenn es gut lief für einige Wochen in derselben Klasse war. Fahrendes Volk ohne Wurzeln. Sie war es gewohnt, immer nur auf sich selbst gestellt zu sein. Fredo war der erste, der sie heilen konnte von ihrer Gier, sich nicht anpassen zu müssen, ihrer unbändigen Sehnsucht, immer den Himmel über sich spüren zu wollen.
Er hatte das Schlafzimmer extra für sie in das Zimmer des Hauses verlegen lassen, in dem sie über ihrem Bett durch ein Dachfenster in den Himmel schauen konnte. Und er hatte ihr den Job als Kartenverkäuferin im Freiluftkino besorgt, damit sie an der frischen Luft sein konnte, immer abends, so wie sie es liebte.
Doch so sehr sie sich bemühte, sie schaffte es nicht, sich für seine Freunde zu öffnen. Und Freunde hatte Fredo viele. Sie freuten sich alle so sehr für ihn, für seine neue schillernde Freundin, die so anders war, als all die vorherigen. Früher gab er öfter Feste, seine Tür stand für seine Freunde immer offen. Doch in letzter Zeit kamen sie oft einfach abends nur kurz auf einen Cocktail vorbei und gingen, wenn sie aus dem Kino kam.
So hatten sie sich in der letzten Zeit gemeinsam immer mehr einsam und langsam auseinanderdriftend ihre Beziehung arrangiert. Der Zauber des Anfangs war vorbei. Er suchte ein glamouröses Aushängeschild und sie schien perfekt für ihn, doch sie wollte nicht sein Schmuckstück sein. Sie wollte Leben, Lachen, Lieben, trunken vor Freude, die Menschen mit ihren Kunststücken beglücken. Im Kino verkümmerte sie nur immer mehr, genauso wie zu Hause. Sie genoss es zwar, immer die neusten Filme gesehen zu haben, doch das war kein Ausgleich zu den gedankenlos fordernden Besuchern.
Sie muss gehen. Jetzt sofort. Sie holt die beiden Koffer, legt den Schlüssel auf den Tisch und sieht sich noch ein letztes Mal um. Sie hat es probiert. Darauf ist sie stolz. Doch sie will nicht länger wider ihre Natur leben. Sie zieht die Tür hinter sich leise ins Schloss. In den Straßen hatte sie in den letzten Tagen überall die Ankündigung des Roncalli gelesen.
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Im letzten Sommer hatte ich mir vorgenommen, mal wieder etwas ganz verrücktes zu tun. Seit Jahren lebte ich so in meinem Trott und die Tage vergingen einer nach dem Anderen, ohne dass wirklich etwas Neues passierte. Sie waren einfach nur routiniert unspektakulär, so wie ich es nie haben wollte. Doch wie bewegt man sich aus seiner Sicherheitskomfortzone, ohne dass einem gleich die Angstattacken Schweißperlen unter die Achseln treiben?
Mein inneres Selbst hatte es schon oft in großen Leuchtbuchstaben in meine Träume geschrieben: Trau dich, geht raus aus deinem Mauseloch, du hast so viel zu bieten, verschenke dein Wissen und deine Talente, zeig dein Scheinen. Doch wie denn, wenn da immer wieder dieser blöde Kritiker im Wolfsgewand unterwegs ist und mich kleines Rotkäppchen fressen will?
Wie oft hatte ich dieses Märchen als Kind gelesen und wie oft habe ich schon darüber nachgedacht? Im Märchen siegt Rotkäppchen. Doch wo ist denn mein mich rettender Jäger, wo ich meine mich beschützende Großmutter? Und das Leben ist doch kein Märchen. Ich wollte wirklich etwas ändern.
Mutig machte ich mich auf die Suche. Es musste doch möglich sein, sich selbst sein Leben so zu kreieren, dass es frei ist von der Angst zu versagen oder nicht gut genug zu sein. Als ich durch das Programm der Volkshochschule blätterte, fand ich genau das Richtige: Anfängerkurs im Glücklich sein. Ich meldete mich sofort an. Er sollte schon am darauffolgenden Wochenende beginnen. Das liebe ich, wenn die Dinge ganz spontan und zeitnah stattfinden.
Wir waren 12 in der Gruppe. Eine ganz buntgemischte Truppe. Bei der Vorstellungsrunde war ich über die Vielfalt der Motivationen, diesen Kurs zu buchen, sehr überrascht. Manche wollten nur über das Glücklich sein philosophieren, einige waren ganz konkret danach auf der Suche und dann gab es noch diejenigen, die einfach den Titel interessant fanden und aus purer Lust und Freude am Glücklich sein teilnehmen wollten.
Nach dieser Runde begann der Kurs auf ganz ungewöhnliche Weise. Auf einem Tisch standen 20 verschlossene Dosen. Hella, die Kursleiterin, lud uns zu einem Experiment ein. Jeder sollte sich eine Dose aussuchen. Sie waren alle unterschiedlich groß, in unterschiedlichen Farben, mit Rillen oder ohne, mit Bildchen oder ohne, manche waren ganz leicht, andere ganz schwer, manche gaben Klappergeräusche oder andere Klänge von sich, wenn man sie hin und her bewegte – 20 Dosen – jede anders, alle einzigartig und doch hatten sie eines gemeinsam: Sie waren allesamt verschlossen.
Hella lief um uns herum und sagte: So sind wir auch, in uns verschlossen, und mein Ziel ist es, euch in den nächsten Wochen dabei zu begleiten, wenn ihr dabei seid, euren ganz persönlichen Dosenöffner zu finden. Manchmal muss man dazu die Büchse der Pandora öffnen, doch wie die meisten von euch bestimmt wissen, zum Schluss kommt aus ihr die Hoffnung.
Und so machten wir uns ans Werk und ich kann nur sagen, nachdem aus meiner Büchse der Pandora alle Schatten gewichen waren, fand ich die Hoffnung und nun mache ich ständig verrückte Dinge und bin glücklich in meinem Leben.
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am abend auf einer virtuellen bühne
20 frauen von ganz jung bis schon sehr alt
miteinander verbunden durch die dunklen blaupausen die in den generationsadern weiter
pulsieren
die geschichten wollen raus in die welt
wollen heilen
die jungen reichen den alten herzensbrücken
um zu verstehen
um zu begreifen warum ihre mütter und väter so waren wie sie sind
alle haben etwas zu erzählen
scham trauer wut ohnmächtiges schweigen wirkt
fällt auf neu gepflügten boden jugendlicher neugier
oasen von erlebten verwirrungen
jeder tropfen für sich allein
im klangspiel des sich zeigen wollens
zusammenfließend in den großen ozean des verzeihens
erleichterung auf beiden seiten
berührend nachdenklich
ein grossartiges projekt
umgesetzt von weisen frauen
möge diese aufführung landesweit noch auf vielen bühnen in echtzeit zu erleben sein
und menschen ermutigen bereichern begeistern
Punkt.
weitere Informationen zum Projekt unter: www.bevorwirgehen.org
„Der Zufall ist immer kraftvoll“ … weil er aus dem Unbekannten entsteht …
„Der Zufall ist immer kraftvoll“ … weil er die Aufmerksamkeit erregt …
„Der Zufall ist immer kraftvoll“ … weil er im Hier und Jetzt geschieht …
„Der Zufall ist immer kraftvoll“ … weil er aus dem Vertrauen schöpft …
„Der Zufall ist immer kraftvoll“ … weil er zum Seelenkern führt …
„Der Zufall ist immer kraftvoll“ … weil er in der Tiefe für alle und alles Gutes bringen will …
„Der Zufall ist immer kraftvoll“ … weil er sich ganz freiwillig ohne List und Tücke zur Verfügung stellt…
Die meisten lernen in ihrer Kindheit, die guten Werte von Sicherheit und kontrolliertem Handeln kennen.
Das abgesteckte Feld, so ist es richtig, so passt alles gut zusammen. Es kann auch sehr beruhigend sein, zu wissen, wie sich Dinge entwickeln, sich danach zu richten, wie es bisher immer war. Da ist das abgesteckte Feld, die angenehme „Komfortzone“.
Doch was ist, wenn ich innehalte und mich aufmache für die magischen Zufälle des Lebens? Was ist, wenn der „Zufall“ mir das bringt, was für mich wirklich bestimmt ist? … mir das bringt, was meine Seele hier erleben möchte? … mir das bringt, woran meine Seele wachsen will? Und was ist, wenn es so ganz anders ist als das, was ich dachte? Was ist, wenn es so gar nicht in das normale Sein mit den anderen oder in meinen bisherigen Lebensrhythmus hineinpasst?
Dann beginnt was Neues. Bin ich bereit mich darauf einzulassen, meinen mir so wohl vertrauten Tellerrand, mein „Komfortzonensofa“, zu verlassen?
Ich mag da das Bild der fliegenden Untertasse, auf der ich im großen Universum unterwegs bin. Solange ich in der Mitte von ihr sitze, habe ich alles unter Kontrolle, ich kann bis zu ihrem Tellerrand schauen, habe alles im Blick. Ich steuere problemlos durch meine Lebensgalaxie.
Das ist der Traum, doch in der Realität ist die Lebensgalaxie nie ruhig, alles ist in Bewegung, im ständigen Wandel, die Tasse beginnt immer wieder zu schaukeln, der Tellerrand bekommt Dellen.
Irgendwann stelle ich fest, ich habe die Wahl: ich kann in der Mitte meines Tellers im bekannten Terrain sitzen bleiben und die chaotischen Wellen, die meine Untertasse treffen, ignorieren oder ich kann direkt zum Tellerrand gehen und mich dem, was ist, aktiv stellen.
Im Laufe meines Lebens bin ich immer mehr zur vertrauenden „Zufalls“empfängerin geworden. Ich laufe gerne an meinem Tellerrand entlang und halte meine Augen offen, bin bereit, den mir „zufallenden“ Gelegenheiten wach und freudig die Hand zu reichen. Und schon so manches Mal ist mir etwas „zugefallen“, was mir auf den zweiten Blick oder einem Umweg großes Glück brachte. Oft war der „Zufall“ auch als kleines im ersten Moment Angst einflößendes Gespenst oder als Stolperstein verpackt, meist folgte dem „Zufall“ ein Sprung ins Unbekannte, über den Tellerrand hinaus.
Erstaunlich finde ich immer wieder, dass ich trotz meiner vielen (zum Teil waghalsigen) Sprünge ins Nichts mir meine Untertasse nie verloren gegangen ist. Im Gegenteil, sie ist immer weiter gewachsen.
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