Monatsrückblick März 2022: Blauer Himmel ohne Ende

Monatsrückblick März 2022: Blauer Himmel ohne Ende

Die äußeren Umstände ließen meine Stimmung im März Achterbahn fahren. Es ging hoch und runter. Wie gut, dass ich darin schon super geübt bin und meine Selbstliebe schon so ausgeprägt ist, dass ich in solchen Zeiten einfach mehr innehalte, bis die Wellen sich wieder ein wenig gelegt haben. Doch ganz unproduktiv war ich in diesem Monat dann doch nicht. Im Durchschauen meines Kalenders für März bin ich in der Rückschau doch wieder ganz erstaunt, wie viel passiert ist.

 

Neues Cover für mein Buch START INS LEBEN

Nachdem im November letzten Jahres mein Buch-Baby das Licht der Bücherwelt erblickt hatte und ich überglücklich darüber war, trafen in den letzten 4 Monaten auch die ersten überaus positiven Rückmeldungen zum Buch bei mir ein. Einzig beim Cover teilten sich die Gemüter. Die einen fanden es super, anderen war es zu altbacken. Lange habe ich hin und her überlegt und mich jetzt im März für eine Veränderung entschieden: Das Buch-Baby bekommt ein neues Cover.

Es tat mir auch weh, meine erste Coverkreation zu verabschieden, doch aus Marketingsicht wollte ich ein neues Cover ausprobieren. Denn letztendlich soll es ja nicht mir, sondern dem Leser gefallen. Nach vielen neuen Entwürfen schälte sich immer mehr das neue Gewand des Buches heraus und jetzt ist es da und ich bin ganz begeistert. Möge sich das Buch zahlreich in die Welt verkaufen und jungen Menschen bei ihrem Abenteuer des Findens ihres eigenen Weges begleiten, denn dafür hab ich es ja geschrieben.

 

Buch Start ins Leben von Umani Wendler

 

Schreiben, schreiben und schreiben …  

Das Schreiben ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Die eine Richtung ist das Bloggen in der The Content Society (TCS). Die zweite ist mein seit 2 Jahren regelmäßiges Journalschreiben in einer kleinen Gruppe bei Stefan Strehler. Und seit kurzem bin ich Mitglied in der Buch-Heldinnen-Werkstatt, denn NACH dem (ersten) Buch ist VOR dem (nächsten) Buch.

Keines von den drei Bereichen möchte ich missen, auch wenn es für mich manchmal ein wahrer Balanceakt ist, in allen drei Bereichen aktiv zu sein. Sie ergänzen sich und sind alle drei doch so ganz anders. Genau diese Vielfalt brauche ich für mein kreativ sein.

So manche Co-Writings haben sich dabei ergeben und manche haben sich auch schon gekreuzt, denn mit Gundula Zubke blogge ich nicht nur in der TCS, sondern schreibe mit ihr auch regelmäßig in der Buch-Heldinnen-Werkstatt. Irgendwann haben wir dann herausgefunden, dass uns auch die Ström-Leidenschaft des Jin Shin Jyutsu verbindet. So finden wir immer wieder ein Thema zu Austausch in den Pomodoro-Schreibpausen.

 

Die Blog-Dekade der The Content Society 

Schon im letzten Sommer hieß es in der TCS: Achtung, die Blog-Dekade startet: 10 Blog-Artikel in 10 Tagen. Damals hatte ich an 10 Tagen zehn 4-Wort-Storys geschrieben und veröffentlicht. Diesmal wollte ich einige ausführliche Artikel über Jin Shin Jyutsu und die Heilkraft des Strömens im Alltag – einer Lebenskunst zur Selbsthilfe veröffentlichen.

Das Programm war auch dieses Mal sportlich. Ich hatte mich zwar schon in der Woche davor ein wenig vorbereitet, doch 10 Artikel in 10 Tagen schüttel auch ich nicht mal so eben aus der Tasche. Zumal ich noch den einen oder anderen Termin neben dem Schreiben zu erfüllen hatte.

Am Ende der Blog-Dekade war ich dann ganz stolz, denn ich hatte es wirklich geschafft … 7 der 10 Artikel sind wirklich zum Thema Jin Shin Jyutsu erschienen. Wenn du Lust hast, schau einfach mal rein in meine neue Jin Shin Jyutsu-Reihe …

Tag 1:   Wofür und wie funktioniert Heilströmen im Alltag?

Tag 2:   Anleitung der einfachsten Grundübung im Jin Shin Jyutsu: das Fingerströmen

Tag 3:   Ström-Tipp #1: den Daumen halten und strömen

Tag 4:   Ström-Tipp #2: den Zeigefinger halten und strömen

Tag 5:   Ström-Tipp #3: den Mittelfinger halten und strömen

Tag 6:   Ström-Tipp #4: den Ringfinger halten und strömen

Tag 9:   Ström-Tipp #5: den kleinen Finger halten und strömen

 

und an Tag 7, 8 und 10 der Blog-Dekade habe ich an der Haiku-Challenge von Susanne Heinen im Rahmen ihres Projektes der Farbkreisreise teilgenommen.

Jetzt!-Labor Jetzt!-Labor Jetzt!-Labor

Nach den 10 Tagen war ich zum Schluss glücklich geschafft … und freue mich jetzt schon auf die nächste Blog-Dekaden-Gelegenheit.

 

Was sonst noch im März 2022 passierte

 

• (M)eine kleine Lese-Challenge: „WELTEN auseinander“ von Julia Franck

Bei Journalschreiben gibt es jeden Montag einen Schreibimpuls, dem du folgen kannst, wenn du Lust hast … doch nicht musst. In diesem Monat ging es um ein Buch, welches auf dem Stapel deiner ungelesenen Bücher auf dich wartet. In der ersten Woche war die Empfehlung nur den ersten Absatz oder die ersten 1-2 Seiten zu lesen und sich vorzustellen, wie das Buch weitergehen könnte. Ich entschied mich für das Buch „Welten auseinander“ von Julia Franck, welches mir eine Freundin zum Geburtstag geschenkt hatte.

Das war eine spannende Erfahrung, denn nach dem Lesen der ersten zwei Seiten dieses Buch war ich platt: Diese Worte hätte ich mir aus meiner Feder für meine eigene geschriebene Familiengeschichte gewünscht. Ich war froh, dass ich in dieser Woche nicht mehr lesen musste.

In der folgenden Woche war der Impuls: Lies das Buch. Also nahm ich mir immer wieder Auszeiten zum Lesen. Was dann beim Lesen innerhalb der nächsten zwei Wochen folgte, war ein Gefühlsgewitter, was mich durch wilde Wasser tauchen ließ. Es gab so viele Parallelen zu meinem eigenen Leben.

Julia Franck, die mit ihren früheren Romanen wie zum Beispiel „Die Mittagsfrau“ schon Literaturpreise gewonnen hat, schreibt das erste Mal autobiografisch-fiktional. Und wie sie schreibt. Dicht, intensiv, unvorstellbares in faszinierendem Schreibfluss. Wer Ost-West-deutsche Zeitgeschichte mag, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Eine Geschichte, die berührt … und mich motiviert, die vielen schon geschriebenen Seiten meiner Familiengeschichte aus der Schublade zu ziehen und daran weiterzuschreiben.

 

Mein Besuch bei Papa viel aus

Diesen Monat hatte mein Vater Besuch von Tante C.

Mitte März erhielt ich aus Schwerin die Nachricht: Unser Vater wurde positiv getestet. Falls du ihn besuchen kommen willst, geht nicht, er ist in Quarantäne.
Wie geht Corona im Pflegeheim? Wo doch dort alle geimpft sind und jeder täglich getestet wird? Für mich ist diese ganze Diskussion eine endlose Farce – ein Szenario, welchem ich mit meinem gesunden Menschenverstand mittlerweile nicht mehr folgen kann und will.

Ende des Monats bekam ich dann eine nächste Nachricht: Ihm ginge es so weit gut, er hatte nur einen leichten Husten. Wie gut, dass ich von persönlichen Besuchen vor Ort nicht abhängig bin, sondern zu jeder Zeit auf energetischen Wegen zu ihm reisen kann. Jeden Abend sitze ich in Gedanken an seinem Bett, rede mit ihm, ströme ihn aus der Ferne.

 

Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

Ein besonderes und herzliches Wiedersehen mit Frieda, die ich einige Jahre auf ihrem Weg begleiten durfte … wir hatten uns viele viele Monate nicht mehr gesehen – um so mehr genossen wir unseren langen Spaziergang durch den Grunewald und hatten uns viel zu erzählen.

 

Immer wieder blauer Himmel und wundervolle Bäume …

 

Nach langer Zeit war ich auch mal wieder im Haus am Waldsee – der kulturelle Geheimtipp in super schöner Lage … leider wird die Außenanlage auf der Seeseite immer noch umgestaltet und auch die Ausstellung war dieses Mal nicht so dolle … mein Fotografenauge hat sich mehr über die vielen Lichtreflexe in den Fenstern gefreut.

 

 

Nach einem Termin in Potsdam bin ich bei so schönen Wetter erst mal eine Runde am Heiligen See lang gelaufen und habe mich mit meinem Buch in die Sonne gesetzt …

 

Morgen-Entenputz am Schlachtensee – auf dem Weg zum Heilströmtermin bei schönster Sonne beobachtet … schade, dass es noch keine Klang-Fotografie gibt, sonst würdest du jetzt noch all die Vogelstimmen aus den Bäumen dazu hören 🙂

 

Auch in diesem Monat habe ich an der Klangfarbreise von Susanne Heinen teilgenommen – in diesem Monat gab es meine Lieblingsfarbe ROT.

 

Und wenn der Rettungshubschrauber in der Großstadt landen muss, dann fliegt er manchmal gefühlt durch mein Wohnzimmer und landet 3 Häuser weiter auf dem Cosimaplatz an meiner Straßenecke. Dann ist im Kiez echt was los und die Kindertraube der Schaulustigen ist kaum zu bändigen …

 

Hierüber habe ich im März 2022 neben der Blog-Dekade gebloggt

• in der Rubrik: Jetzt! – Labor 2022

Jetzt!-Labor vom 03.03.2022

Jetzt!-Labor vom 08.03.2022

Jetzt!-Labor vom 18.03.2022

Jetzt!-Labor vom 25.03.2022

 

• In der Rubrik: Blog

Was ist Jin Shin Jyutsu

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Monatsrückblick Februar 2022

Monatsrückblick Februar 2022

Im Januar plätscherte die Zeit noch ruhig vor sich hin, im Februar nahm sie dann richtig Fahrt auf. An so manchem Tag hab ich mir 24 zusätzliche Stunden gewünscht. Vor allem drei Themen standen in diesem Monat im Vordergrund: die Umgestaltung meiner Webseite, das Schreiben eines neuen Buches und intensive Fortbildungszeiten in Jin Shin Jyutsu.

Neue Webseite

 

Anfang Februar erschien in der Berlinale-Ausgabe vom Stadtmazagin TIP Magazin Berlin eine Rezension zu meinem Buch START INS LEBEN. Darüber bin ich sehr glücklich, doch mir wurde auch sofort klar, dass ich jetzt um eine professionell gestaltete Webseite nicht mehr drumherum komme.

Mitte Mai letzten Jahres war sie zwar dank der BoomBoomBlog-Challenge von The Content Society erfolgreich mit Grundtools an den Start gegangen, doch als Techniklaie war meine Seite seitdem eher meine Learning-by-doing-Spielwiese. Ich machte einen Termin mit meiner mir von meinem Wiener Co-Schreibbuddy empfohlenen Webdesignerin und es ging los. In den ersten beiden Wochen habe ich die Vielfalt meiner Seite verschlankt und neu strukturiert. Betti, hier noch einmal meinen herzlichen Dank an sie, setzte meine Design-Vorstellungen Seite für Seite um.

Nun am Ende des Monats bin ich sehr zufrieden. Die Seite ist übersichtlicher und klarer geworden. Nun fehlt nur noch der Newsletter und meine Angebotsseite. Beides wird in Kürze folgen.

Eines habe ich während der Umgestaltung auch festgestellt: nicht nur mein Imposter-Syndrom, sondern auch die unfertige Webseite waren ein Grund dafür, dass ich noch nicht so richtig ins Bloggen gekommen bin, wie ich es mir vorgenommen hatte. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr. Die Inkubationszeit meiner inneren Themensammlung ist vorbei, die nächsten Blogartikel werden folgen.

 

alt …

 

und neu …

 

 

Neues Buch: 4 Worte. 1 Story  

 

Nach dem (ersten) Buch ist vor dem (nächsten) Buch.

Seit Ende letzten Jahres mein erstes Buch in der Welt ist, bin ich einerseits viel mit dem Marketing dafür beschäftigt, damit es unter die Leute kommt. Andererseits hat mich diese Veröffentlichung so sehr beflügelt, dass ich gleich noch ein zweites Buch zu schreiben begonnen habe. (angefangene Manuskript-Ideen liegen schon viele in meinen Schubladen).

Das Thema meines zweiten Buches wird die 4-Wort-Story-Methode sein. Aus meiner Ausbildung zur Schreibtherapeutin kenne ich zahlreiche Methoden, die hilfreich sind, um in Kontakt mit der eigenen Kreativität zu kommen. Doch nicht nur das. Sie werden auch in der Biografiearbeit erfolgreich eingesetzt oder sind beim Auflösen von Blockaden sehr nützlich.

 

Cover-Entwurf für mein nächstes Sachbuch, was im Frühling erscheinen wird.

 

Eine davon ist die 4-Wort-Story-Methode. Ich habe die Wirkung dieser Methode am eigenen Leibe erfahren. Vor über 15 Jahren dachte auch ich noch: Geschichten schreiben kann ich nicht. Was für eine Täuschung und unnützer Glaubenssatz. Heute begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu Ihrer Kreativität oder begleite sie auf ihren Lebenswegen.

Meine Geschichte des Schreibens von 4-Wort-Storys begann so: Als ich damals 2 Monate nach einer OP nur noch im Bett liegen durfte, schickte mir eine Freundin jeden Morgen 4 völlig absurde nicht zusammenpassende Wörter, mit der Bitte, ich solle ihr bis zum Abend eine kurze Geschichte schreiben, in denen diese 4 Wörter vorkämen. Anfangs fragte ich sie, was das denn solle. Doch ich lag nur im Bett, auch das schönste Buch hatte ein Ende, so begann ich mit dem Schreiben.

Im Laufe der folgenden Wochen passierte etwas Ungeahntes. Nicht nur, dass ich jeden Morgen auf ihre 4 Wörter zu warten begann, sondern ich stellte fest, dass ich mit dieser Art zu Schreiben einen neuen Zugang zu mir selbst bekam. Ich war immer wieder überrascht, wie die Geschichte sich wie von selbst schrieb. Ich begann mit dem ersten Wort und dann fügten sich die anderen Wörtern irgendwann dazu. Manche Geschichten entsprungen meiner Fantasie, doch in der einen oder anderen mischten sich fast automatisch autobiografische Teile dazu.

 

Cover-Entwurf für mein Kurzgeschichten-Buch.

 

Seit dieser Zeit sind die 4-Wort-Storys nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Mittlerweile gibt es so viele davon, dass ich diese in einem kleinen Geschichten-Band veröffentlichen werde.

Ein Buch zu schreiben, ist jedoch auch ein ziemlich intensives und zum Teil sehr einsames Projekt. Träumen tun davon viele, es bis zum Ende in die Tat umzusetzen ist eine Herausforderung.

Ich bin froh, dafür das Buchheldinnen-Programm von Yvonne Kraus gefunden zu haben. Dort bekomme ich genau die richtige Schubkraft zum Vollenden dieses Traumes. Gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten, unter sehr guter Anleitung von Yvonne, die nicht nur ihr umfangreiches Wissen teilt, sondern mir auch kreative Motivationstermine an die Hand reicht, die mir helfen, dranzubleiben, um schlussendlich die Kurve zu bekommen und das Buch erfolgreich abzuschließen.

Die Cover-Entwürfe meiner beiden nächsten Buchprojekte stehen. Im nächsten Monat geht es wieder weiter mit dem Dranbleiben und Schreiben.

Yvonne hat Anfang dieses Jahres sogar ein Buch zu diesem Thema  „Das Sachbuch-Buch: Dein Weg zum Sachbuch: So schreibst und veröffentlichst du erfolgreich dein Sachbuch, dein Fachbuch oder deinen Ratgeber“  herausgebracht. Ich kann es wirklich nur jedem, der ein Buch veröffentlichen will, sehr empfehlen.

 

Strömen ohne Ende – Jin Shin Jyutsu … 

 

Auch im Februar ging meine Fortbildung in japanischem Heilströmen weiter. Es gab wieder ein langes Ausbildungswochenende. Pünktlich zum letzten Tag diesen Monat war sie zu Ende und es gab die feierliche Zertifikatsverleihung.

Zuvor durfte ich schon am alle 3 Monate vom Zentrum initiierten stattfindenden Heilström-Praxistag teilnehmen. So ein Heilströmtag ist ein wahrer Energie-Booster in diesen Zeiten. Dabei entsteht ein so intensives Kraftheilfeld, was in diesen Zeiten eine gute Quelle zum in seiner Mitte bleiben und gute Gebete für die Heilung in der Welt sprechen ist, sehr hilfreich ist.

Überhaupt ist diese Methode eine gute Hilfe zur Selbsthilfe – egal wo es in Körper und Seele gerade kneift und zwickt. Und ab März werde ich diese Methode in meine (Heil-)Arbeit aufnehmen.

 

 

 

 

Was sonst noch im Februar 2022 passierte

 

Im Kino: „Das Mädchen mit den goldenen Händen“

 

Wieder mit Corinna Harfouch – sie wieder einmal großartig. Letzten Monat auf der Bühne im DT noch mit viel Humor, nun auf der Leinwand versteinert.

Das Thema des Filmes: ein Dorf im Osten zu Zeiten des Westens, 10 Jahre nach der Wende, doch vor allem geht es um ein Kinderheim, um Verlust, ums sich nicht verstanden fühlen, um Sprachlosigkeit, um eine gescheiterte Mutter-Tochter-Beziehung.

Eigentlich hatte ich nur einen schönen Kinoabend geplant, doch der Film hinterlässt Bilder und Sätze, die an die Tür meiner frühsten Kindheit klopfen. Ganz still und ein bisschen verwirrt gehen Antonella und ich danach nach Hause. Mit nachhaltiger Wirkung, die sehr zum Nachdenken anregt …

Der Film ist keine leichte Kost, doch mit großartigen Schauspielern und einem Thema, das sehr berührt. Darum Prädikat: sehr zu empfehlen.

 

 

Mein Besuch bei Papa

 

Aufgrund des Sturmes brauchte ich in diesem Monat mehrere Anläufe, um meinen Papa im Pflegeheim in Schwerin zu besuchen. Dieses Mal hatte er keinen guten Tag.

Der Versuch, mit ihm eine Runde draußen an der frischen Luft zu drehen, wurde von großen Regentropfen verhindert, er hatte zu nichts Lust, starrte nur vor sich hin. Seine Demenz nimmt stetig zu.

Es war nicht leicht, ihn so zu erleben. Ihn zu halten und zu streicheln war das einzige, was dieses Mal ging.

 

 

Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

 

Da sucht das Eichhörnchen noch einen sicheren Platz beim Sturm – später lag es in einer Baumastkuhle, von seinem Schwanz windgeschützt, bis der Sturm sich wieder gelegt hat. Ich bin immer wieder von den Überlebensfähigkeiten von Tieren erstaunt. Instinktives Wissen – da können wir noch viel lernen.

 

Auf meinen Licht-tanken-Gängen über meinen Friedhof begegne mir oft schöne Blumen – für mich immer wieder ein kleiner Freudequell in diesen Zeiten.

 

Endlich mal wieder ein live-und-in-Farbe-vor-Ort-Netzwerktreffen mit meinen Mediationskolleg:innen (www.schlichterei-berlin.de). Wir ließen es uns richtig gutgehen und hatten uns aus den letzten Monaten viel zu erzählen.

 

Hierüber habe ich im Februar 2022 gebloggt

 

• in der Rubrik: Jetzt! – Labor 2022

7 neue Beiträge im Jetzt!-Labor

• In der Rubrik: Blog

Das fehlende Schulfach „Praktische Lebenskunde“

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Geschichte mit den Wörtern: Wattenmeer, Koala, Eisberg, Kokosnuss

Monatsrückblick Januar 2022: kreative Winterruhe

Monatsrückblick Januar 2022: kreative Winterruhe

Im Januar eilt nichts. Die Natur macht Pause, die meisten Tiere halten Winterschlaf, die Pflanzen sammeln Kräfte für den Neubeginn. Als Stadtschamanin versuche ich mich in diesen natürlichen Kreislauf der Zeit einzuschwingen. Bis zum Ende der Raunächte hatte ich mir eine Auszeit verordnet, doch einige chaotische Nachrichten von der Familienfront gleich zu Beginn des Monats forderten mich heraus. Ab der zweiten Januar-Woche ging es wieder besser und ich kehrte nur sehr leise und langsam in meinen normalen Alltag zurück. Das tat mir richtig gut und ich bin gerade sehr glücklich darüber, mir diesen Freiraum nehmen zu können.

Startschuss für das Experiment: Jetzt! – Labor 2022

Ab Mai letzten Jahres hatte ich die inspirierenden, jedoch auch sehr zeitaufwendigen, Daily Inspiration in die Welt gebracht. In den Raunächten zeichnete sich ab,  dass ich im neuen Jahr etwas Neues kreieren möchte. Etwas, was noch mehr mit mir und meinem Leben verbunden ist. So entstand die Idee zum Jetzt!-Labor 2022. Ich wollte mein zweitliebstes Hobby, die Fotografie, mit meinem kreativen Schreiben (meinem liebsten Hobby) und meinem Wunsch, andere damit zu inspirieren, mehr verbinden. Auch wollte ich wieder in meiner Zeiteinteilung freier werden. Das war ein klarer Fall von neuer Prioritätensetzung. Daher gibt es seit Januar das Jetzt!-Labor in zwei Formaten. Nicht mehr täglich, doch dafür immer genau dann, wenn es aus meinem Bauch heraus passt.

 

 

Ein Jahr weiter … Happy Birthday  

Ich verlängere meine Raunächte-Zeit seit ein paar Jahren inoffiziell gerne noch um eine Woche. Denn dann fängt bei mir ein neues Lebensjahr an. Das davor in Ruhe reflektieren und innehalten, zum Hinfühlen, was ich mir denn so für mein nächstes Lebensjahr wünsche, tut mir einfach gut.

Früher war dieser 13. Tag im ersten Monat ein bisschen verhext. Er war mit unschönen Erlebnissen blockiert, es war ein bisschen wie mit der 13. Fee im Märchen. Doch seit ein paar Jahren kann ich diesen Tag genießen. Eine gute Strategie auf meinem Weg dahin war, dass ich meinen Wintergeburtstag zusätzlich in den Sommer verlegt habe. Erfinderisch wie ich bin, habe ich einfach irgendwann begonnen, meinen Halbjahresgeburtstag zu feiern … mitten im Sommer … ohne die blöden Altlasten meiner Kindheit.

 

Dieses Jahr hab ich es mir richtig gut gehen lassen. Meinen Geburtstagstisch hatte ich mir schon am Vorabend gedeckt. Eine Freundin hatte mir schon am Vortag Blumen gebracht, der Postbote hinterließ mir einen vollen Briefkasten. Kurz nach null Uhr kam sogar schon der erste Glückwunsch per Telegram. Meine Cousine hatte Nachtschicht und ließ es sich nicht nehmen, mir mitten in der Nacht zu gratulieren. Sie wollte dieses Jahr unbedingt die Erste sein. Das ist ihr gelungen.

 

Am Morgen packte ich dann die Briefe und Geschenke aus und freute mich über all die vielen neuen Bücher, die mein Leseherz erobern wollen. Vormittags ging ich meiner Lieblingsarbeit, dem Kreieren von Präsentationen und Collagen nach, keine Hetze, keine Eile, alles ganz gemütlich. Nachmittags hatte ich ein online-Vorstellungsgespräch. Ich wusste zwar schon sofort danach, dass das nicht mein Job ist, doch als Bewerbungscoach liebe ich es, meinen eigenen Bewerbungsmuskel zu trainieren und oftmals nehme ich aus jedem Gespräch eine Erfahrung als Beispiel für meine Arbeit mit meinen Klienten mit.

Leckeres Mittagessen, Licht-Tank-Spazieren über den Friedhof mit Cafe und Kuchen und als ich auf dem Rückweg an meinem Kiez-Programmkino vorbeilief, stand an der Tafel:  20:30   Lieber Thomas. Das war die Gelegenheit, noch diesen Film zu sehen, der mir in meinem Buchveröffentlichungsherbsttrubel im letzten Jahr durchgerutscht war.

In einem fast leeren Saal tauche ich in meine Vergangenheit ein. Ost West Kunst Kultur … gelebte Geschichte … eines sich selbst immer wieder treu bleibenden
Gegendenstromschwimmers … Thomas Brasch … seine Texte haben schon immer meinen Pulsschlag erhöht … er kommt in der Liste meiner mir vertrauten Seelenverwandten (wenn es so etwas geben sollte) kurz hinter Gundermann … wir kommen alle nicht aus unserer Haut. Darum geht es wohl im Leben: sich seiner Selbst bewusst zu werden … und seinen eigenen Weg zu gehen.

Nach dem Film lief ich noch mit 3 Studenten, die auch in dem Film waren, die Straße entlang und wir kamen ins Gespräch. Sie hatten den Inhalt des Filmes gar nicht einordnen können. Typischer Generationsdimensionssprung. Ich erklärte ihnen kurz ein bisschen den geschichtlichen Hintergrund und sie zogen zufrieden vondannen. Dieser Film ist für mich eine sehr gute Dokumentation in kultureller Ost-Westdeutscher Kunst-Zeitgeschichte. Prädikat: sehr zu empfehlen.

 

Wiedersehen mit Papa 

Nachdem ich meinen Papa im Dezember nur im Krankenhaus besuchen konnte, habe ich ihn nun wieder im Pflegeheim in Schwerin besuchen können. Es ist und bleibt jedes Mal ein Experiment. Im fortgeschrittenen Stadium seiner Demenz freue ich mich immer wieder über den Moment, sobald er realisiert, wer ich bin und sein Freudeleuchten in den Augen aufglimmt. Sein Zustand verschlechtert sich rapide schnell. Im letzten Sommer konnten wir noch mit dem Rollator eine Runde ums Haus gehen, mittlerweile geht es nur noch mit dem Rollstuhl. Doch ich genieße jede Minute, halte seine Hände, streichle ihm den Rücken, höre seinen Wortfetzen zu. Ganze klare Sätze sind nur noch selten. Zur Überraschung stand dann sogar kurz meine Schwester noch mit im Raum. Keine leichte Situation, dazu ist die Familiengeschichte zu verfilzt. Zur Erinnerung gab es ein noch Bild zu dritt (was hier – ich hab es ihr versprochen – nicht veröffentlicht wird) und als sie wieder weg war, blätterten er und ich noch in alten Fotoalben. Für mich sind diese Besuche mittlerweile heilige Tage – denn vor 10 Jahren, als ich damals zum Schutz den Kontakt mit ihm abgebrochen hatte, hätte ich mir nie vorstellen können, dass wir je einmal so eine liebevolle Verbindung miteinander haben können. Da ist ganz viel geheilt und ich bin dankbar für jede Minute, die wir noch miteinander verbringen. Und ich bin auch meiner Schwester dankbar, die sich regelmäßig um ihn kümmert, einfach weil er bei ihr um die Ecke wohnt.

 

Fortsetzung Fortbildung in Jin Shin Jyutsu 

Nach einer kurzen Winterpause ging Anfang Januar meine Fortbildung in japanischem Heilströmen weiter … Ich bin sehr froh, dass die praktischen Wochenenden in Kleinstgruppe in Präsenz stattfinden dürfen. So lernte ich wieder neues über die Lage der Meridiane am Körper, das Pulse lesen und die Organströme. An den Nachmittagen war dann viel Zeit zum sich gegenseitig strömen.

 

Meine über 20 Jahre langen Erfahrungen im Forschungsfeld des energetischen Heilens sind mir bei dieser Heilmethode eine gute Basis. Jin Shin Jyutsu ist wie das i-Tüpfelchen, nach dem ich noch gesucht habe. Mittlerweile kristallisiert sich auch immer mehr heraus, dass ich diese Heilmethode mehr als nur zur eigenen Selbsthilfe nutzen will. Meine Massageliege ist wieder in meine Wohnung eingezogen. Die ersten Behandlungstermine stehen in meinem Kalender. So fügt sich gerade alles neu und die Wirkung am eigenen Körper spüre ich jeden Morgen, wenn ich beim Meditieren meine Finger ströme – das ist schon mal die erste Heilström-Selbstliebeeinheit, die ich mir jeden Morgen als Immunbooster gönne.

 

 

 

Was sonst noch im Januar 2022 passierte

 

Deutsches Theater – Corinna Harfouch

Vor Corona war ich fast jede Woche Gast in meinem Lieblings-Haus-und-Hof-Theater. Als Kind von Schauspielern hab ich das Kunstgenuss-Gen wohl mit in die Wiege gelegt bekommen. Wenn ich im Zuschauerraum vom Deutschen Theater sitze, regt sich bei sofort das Gefühl von alles-ist-gut und nach-Hause-kommen. In den letzten zwei Jahren konnte ich meine Besuche an einer Hand abzählen. Da durstete mein Künstlerherz. Umso mehr war ich erfreut, als ich 1 Tag vor meinem Geburtstag in einer E-Mail vom DT las, dass es für das Gastspiel mit Corinna Harfouch „Du klingst so komisch – Corinna Harfouch auf der Suche nach dem Spaß“ zwei Tage später noch Karten gäbe. Ich zögerte nicht lange, klickte auf kaufen und schenkte mir die Karte zum Geburtstag.

Als ich dann am Freitag Abend auf den Theatervorplatz kam, streckten sich mir zwei lange Schlangen zum 2G-Check-In-Parcour entgegen. Die Menschen warten geduldig und gut gelaunt. Als ich das Jahresthema des Theaters auf der Plane lese, weiß ich sofort, warum ich dieses Theater so liebe: „Mit Wundern rechnen“ Genau das ist es. Egal was ist, sich dem Schönen, Unbekannten, Neuem hinwenden …

 

 

Es ist voll Haus. Wie gut, dass ich ansteckungsangstfrei lebe – ich fühle mich sicher und genieße entspannt den Abend mit all den anderen im großen Saal. Als Corinna Harfouch mit ihrer Moderatorin auf die Bühne tritt wird es emotional. Sie ist so berührt, den Tränen nahe – von diesem Moment, endlich wieder vor Publikum auf dieser Bühne zu stehen. Für mich zeigt sich hier eine krasse Wunde, die das generelle Schließen aller kulturellen Einrichtungen gerissen hat.

Ich verstehe es einfach nicht: Lebensmittel dürfen wir alle kaufen, dort gehts. Doch für mich ist Kunst auch eine wichtige Form von Nahrung – da ging jetzt fast zwei Jahre gar nichts, obwohl es Einrichtungen, wie auch das DT gab, die super tolle Hygienekonzepte hatten. Da merke ich in mir einen Konflikt mit den politischen Entscheidungen. Umso mehr freue ich mich an diesem Abend, mit all den anderen, diesen berühenden Moment mit Corinna Harfouch zu erleben.
Sie liest ganz wundervoll aus Werken von J.Thurber, E.Menasse, L.Berlin (großartig!), R.Gernhardt, L.Voigt, D.F.Wassace, S.Regener. Die Moderatorin erklärt zwischendrin wissenschaftlich validierte Fakten zum Thema Humor und Lachforschung und erzählt die Lieblingswitze von S.Freud oder anderen Gelehrte. Es ist ein großartiger Abend! Humor und Lachen sind so gute Immunbooster … ich finde sogar: fast besser als jede Spritze.

 

Mein erstes Ghee  – Das Ayurveda tritt in mein Leben

Seit dem letzten Jahr drängt sich immer mehr (wieder) das Ayurveda in mein Leben. Angefixt durch die Begeisterung meiner TheContentSociety-Blog-Sister Bernadette, die mich immer wieder mit ihren Blogartikeln inspiriert, gab mir nun eine Heilström-Fortbildungsteilnehmerin den letzten zündenden Impuls. Und obwohl Küche und Garten für mich nicht meine bevorzugten Arbeitsgebiete sind, hab ich das Experiment gewagt und mir mein erstes eigenes Ghee herstellt. Meine Begeisterung war so groß, dass ich zwei Wochen darauf sofort die nächste Charge produziert habe.

Ich folge bei meinem Essen schon lange meinem Bauchgefühl und essen nur noch das, wozu ich ein eindeutiges Ja empfinde. Und mein Bauch sagt seit ein paar Wochen: JA ich will mehr davon … seitdem gibt es bei mir Ghee in allen Variationen. Da hat mein Körper wohl gerade einen Nachholbedarf. Ich liebe es vor allem, wenn Gesundheitsvorsorge mit leckerem Genuss Hand in Hand gehen. Dieses flüssige Gold kann ich mir gerade gar nicht mehr wegdenken. Und es ist auch ein schönes Geschenk für andere.

 

 

 

Erlebnisse des Monats kurz als Fotografen-Blitzlicht-Moment festgehalten

mein tägliches Cafe-Spazieren über den Friedhof … manchmal mit Freundin

 

 

in den Raunächten habe ich für jeden Monat aus meinen Karten-Sets eine Karte gezogen – als Begleitung und möglicher Impuls zur Orientierung

 

 

und immer wieder Co-Bloggen … das Bild steht als Stellvertreter für all die Termine im Monat, wo ich mit anderen immer wieder gemeinsam in unterschiedlichen Projekten zusammen schreibe

 

 

Nach der Veröffentlichung meines Buches sind nun auch die E-Books im neuen Gewand lieferbar … mehr Informationen dazu findest du hier

 

 

 

Darauf freue ich mich im Februar 2022

 

Die nächste Haiku-Challenge

Ein verlängertes Wochenende in Amsterdam

Auf das Schreiben meines nächsten Buches – mehr dazu im nächsten MoRüBli

 

 

Hierüber habe ich im Januar 2022 gebloggt

• in der Rubrik: Jetzt! – Labor 2022
Ein Jahres-Experiment, in dem in unterschiedlichen Abständen kleine kreative Inspirationen – mal ein Zitat, mal ein Bild, ein Haiku oder andere lichtvolle Samen erscheinen – ohne Wenn und Aber. Denn wenn nicht JETZT, wann dann?

• In der Rubrik: Blog

Mein Motto des Jahres 2022

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Rad der vier neuronalen Schaltkreise im Gehirn nach Richard Davidson

• In der Rubrik: 4-Wort-Story

Geschichte mit den Wörtern: Konfetti, Netzwerk, Regenbogen, Overall

Monatsrückblick November 2021: Mein Buch, eine Traumerfüllung …

Monatsrückblick November 2021: Mein Buch, eine Traumerfüllung …

Eines war mir im Frühsommer schon klar … dieses Jahr will ich ES noch vollenden: ich werde mein Buch START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen veröffentlichen. Dann kam der Sommer mit meiner Reha. Ich hatte das Manuskript mit im Gepäck, doch Zeit fürs Schreiben oder Überarbeiten blieb mir dort nicht. Dann kam der September mit meinem Bandscheibenvorfall. Grrrr … mein Wunsch klopfte zwar immer wieder an meine Zeittür, doch immer kam etwas anderes dazwischen, was erst noch erledigt werden wollte. Ich schaffte es wenigstens in den Zeiten mit meinen Co-Bloggerinnen am Buch weiterzuarbeiten. Meine Prioritätenliste änderte sich, als ich dann Ende September als Wiederholerin bei Yvonne Kraus das Buchheldinnen-Programm startete. Das gab mir schon Schubkraft. Anfang November zog Yvonne dann mit ihrer Aussage: „Umani, wenn du bis Ende November mit deinem Buch fertig bist, nehme ich dich und dein Buch in meinen Dezember-Newsletter auf“ den Zünder der Rakete. Da war er, dieser kreative Druckpunktmoment, die Deadline, die ich immer wieder brauche. Dieses BÄM!-Gefühl, JETZT los … – Tschüß Imposter Syndrom, Tschüß Prokastination !!!! So habe ich fast meine gesamte Novemberzeit in das Schreiben der letzten Kapitel, das Überarbeiten und in die Gestaltung des Manuskriptes sowie in all die vielen anderen kleinen Dingen, rund ums Veröffentlichen eines Buches gesteckt. Und nun ist es … doch eins nach dem Anderen, denn neben diesem Schauplatz gab es noch andere schöne Dinge in diesem Monat …

Fortsetzung des Buch-Heldinnen-Programms

Ganz viele träumen davon: Vom eigenen Buch schreiben und natürlich auch davon, es danach zu veröffentlichen.

Ich träume schon lange davon, denn mein Wissen platzt manchmal wie aus allen Nähten aus mir heraus, dass viele Freunde immer wieder sagten: „Schreib es doch endlich mal alles auf.“ So stolperte ich im letzten Jahr über das Angebot von Yvonne Kraus: „Will du ein Ratgeber-Hero werden“. Ich stürzte mich in das 8-wöchige Schreib-Abenteuer und am Ende standen die Grundpfeiler meines ersten Buches. Dann kamen in diesem Jahr andere Themen dazwischen: Meine eigene Webseite gestalten, mit dem Bloggen anfangen, mein Angestelltendasein forderte mich heraus, die Reha … und ich war sehr froh, als Yvonne im August ihr neues Buch-Heldinnen-Programm bekannt gab. Ich buchte sofort, kannte ich doch schon ihre motivierende Art und ihre immense Fachkenntnis.

Ende September ging es los und ich saß mit anderen tollen Frauen wieder jeden Dienstag und Mittwoch per zoom zusammen und so nahm das Buch immer mehr Form an. Manchmal wurde es auch zu einer Zerreißprobe, wohin ich meine Zeit investieren sollte, denn neben diesem Buchprojekt wollte ich natürlich auch weiter bloggen oder wieder in meinen wöchentlichen Journal-Kurs einsteigen. Mein Körper zeigte mir immer wieder meine Grenzen. Immer öfter sagte ich mir: Alles zu seiner Zeit.

Co-Buddy-Treffen 

Seit dem Ratgeber-Hero-Programm habe ich zwei Co-SchreibBuddies, mit denen ich regelmäßig schreibe. Das ist für mich die perfekte Form, des Dranbleibens und sich gegenseitig beim Schreiben unterstützen.

Nachdem ich im Februar Susanne in Isenburg und im Juni Doris in Kassel besucht hatte, ergab es sich nun, dass Susanne in diesem Monat eine Fortbildung in Berlin absolvierte und wir uns endlich mal wieder live sehen konnten. Welch eine (Vor-)Freude. Ich reservierte uns im leckersten Italiener in meiner Nähe einen Tisch und wir ließen es uns richtig gut gehen.

 

Jin Shin Jyutsu

Nicht dass ich nicht schon genug Aus- und Fortbildungen in meinem Leben absolviert hätte 🙂 … meine Freunde lachen schon immer und fragen: „Und was lernst du als Nächstes?“ Denn als Fan vom lebenslangen Lernen, finde ich immer wieder etwas, was mich interessiert und was ich ausprobieren will. Da halte ich mich gerne an einen der wichtigsten Sprüche meiner Lehrerin: „Glaub mir nichts, probiere aus, ob es in deinem Leben funktioniert“. Mittlerweile ist mein Zauberkasten schon mit ganz vielen tollen Tools und Methoden gefüllt. Aus diesem Ressourcen-Pool kann ich bei der Arbeit mit meinen Klienten schöpfen, wenn sie nach Anregungen für ihre eigene Weiterentwicklung suchen …

Seit Anfang November bin ich Teilnehmerin in einer Fortbildung, bei der ich die japanische Methode des Jin Shin Jyutsu lerne. Das ist eine Methode des Heilströmens zur Selbsthilfe oder Anwendung durch einen Therapeuten. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts vom Japaner Jiro Murai entwickelt. Als er im Alter von 26 schwer erkrankte und die Ärzte ihn als unheilbar aufgaben, zog er sich zurück, lernte zu meditieren und erlebte durch die Heilkraft seiner Hände das Wunder seiner Heilung. Diese Methode ist leicht anwendbar und überaus hilfreich, seinen Körper selbst zu heilen oder ihn präventiv gesund zu erhalten. Im Dezember wird es dazu einen ausführlichen Artikel „Was ist … Jin Shin Jyutsu?“ in meinem Blog geben …

 

Ergebnisse (m)einer Feng Shui Beratung 

Im September kam ein früherer Kunde, und mittlerweile guter Freund, auf mich zu und bat mich, den Umbau seiner Arztpraxis aus FengShui-Sicht zu begleiten. In den letzten Jahren habe ich meine Feng-Shui-Beratungen nur noch per Mundpropaganda angeboten – das wird sich im nächsten Jahr ändern, denn ich habe durch diese Beratung wieder festgestellt, wie viel Freude mir das Einrichten und Beraten bereitet und mir wurde klar, dass ich dieses Potenzial nicht länger brach liegen lassen will.

So kam ich nun 8 Wochen später in seine Praxis und freute mich riesig, denn er hatte ganz viele meiner Vorschläge und Hinweise bedacht und gemeinsam mit den Handwerkern umgesetzt. Als Nächstes ging es nun um das Feintuning, um die Räume nach den Umbauarbeiten noch harmonischer zu gestalten. Der neue Zustand war schon gut, doch manchmal sind es noch kleine Veränderungen, die große Wirkungen im Raum ergeben. Vor allem bin ich dabei ein Fan von Nachhaltigkeit. Ich liebe es, wenn ich meine Klienten nach der Umsetzung noch einmal besuchen darf und sie mir von ihren Erlebnissen während der Veränderung ihrer Räume erzählen und zu leuchten beginnen, wenn sie berichten, wie viel schöner und besser es ihnen jetzt in ihrem Haus, ihrer Wohnung oder ihrer Praxis geht.

Das Besondere an meinen Feng Shui Beratungen ist, dass ich mir nicht nur die Räume genau anschaue, sondern bei meiner Beratung immer auch die Beziehung der jeweiligen Bewohner und die jeweilige Nutzung berücksichtige. Mein Motto ist dabei immer: Deine Wohnung ist deine 3. Haut. Wenn du dich in ihr nicht wohlfühlst, hat das Auswirkungen auch auf alles andere. Wie innen, so außen und umgekehrt.

 

 

Die Geburt meines ersten Buches 

Die Geburt meiner Tochter liegt nun schon über 35 Jahre her, doch das, was ich in den letzten Wochen mit der Veröffentlichung meines ersten Buches erlebt habe, kommt diesem Szenario schon sehr nahe.

Der letzte Monat ist wohl für jede Schwangere eine Herausforderung. Nichts geht mehr leicht von der Hand, schon das Bücken oder Schuhe zubinden wird zur Tortour. Die Babytritte werden weniger, dafür die Vorwehen mehr. Das Warten beginnt. Wenn es über den errechneten Termin hinausgeht, wird es irgendwann unerträglich. Du wünschst dir irgendwann nur noch, dass es endlich vorbei ist.

Beim ersten Kind ist es wohl am Schwersten, so wie vielleicht auch beim ersten Buch. Ich fühlte mich langsam aber sicher über trächtig. Der errechnete Geburtstermin meines Buches war schon lange vorbei, ich entwickelte mich gefühlt zu einer Elefantenschwangeren. Mit jedem Tag setzten immer mehr die Wehen ein, mal mehr mal weniger, an Schlaf war nur noch wenig zu denken, alles konzentrierte sich nur noch auf eins: Wann ist es endlich so weit ?

Ab dem 20. November setzten dann die akuten Wehen ein, von außen konnte mir jetzt niemand mehr helfen. Ich dachte nur: Jetzt bloß nicht schlapp machen, durchhalten (und pressen), weiteratmen, durchhalten (und noch einmal pressen), weiteratmen … irgendwann ist das „Ding“ durch den Geburtskanal durch … die Gefühlsbandbreite war von Vorfreude bis Wut, Resignation und immer wieder der Frage: Warum tu ich mir das eigentlich an ?

Am 24.11. war es dann so weit: Ich habe mutig auf den Veröffentlichungsbutton gedrückt … Tadaaaa !!!! … welch Freude Freude Freude … das Baby ups 🙂 das  Buch START INS LEBEN. Erfolgreich auf eigenen Füßen war auf der Welt. Zahlreiche Glückwünsche zur Geburt trudelten bei mir ein. Ich kann es wahrscheinlich erst glauben, wenn endlich meine Autorenexemplare mit der Post bei mir ankommen …

 

Und wie beim Kinderkriegen hoffe ich, dass ich die „Schmerzen dieser Geburt“ ganz schnell vergesse und dann heißt es: nach dem (ersten) Buch ist vor dem (nächsten) Buch. Jetzt weiß ich ja, worauf ich mich einlasse 🙂

 

Was sonst noch im November 2021 passierte

 

Vorbereitung meines Haiku-Online-Adventskalenders

Wer mich kennt, weiß, dass ich jedes Jahr einen Adventskalender bastle. Früher gab es ihn, jedes Jahr in einer anderen Form – ein gekaufter Schoki-Kalender kam mir nicht in die Tüte, nur für meine Tochter. In den letzten Jahren wurden es immer mehr zu einem Kalender mit kreativen Collagen oder Geschichten aus dem jeweiligen Jahr. Da gab es Elfchen-Kalender, Tagescollagen-Kalender, Kurzgeschichten-Kalender. Immer gedruckt, mit Liebe verziert und per Post versandt.

Dieses Jahr war mir schon früh klar, dass ich keine Zeit für Druck und Versand haben werde. Daher machte ich die Not zur Tugend und beschloss, in diesem Jahr eine digitale Variante anzubieten. Statt der Daily Inspiration wird es daher an den ersten 24 Tagen im Dezember ein Adventskalenderblatt mit einem Bild aus meiner Handykamera mit einem selbst kreiertem Haiku auf meiner Webseite und auf Instagram geben.

 

Mit meinem Fotografenauge unterwegs …

Natürlich war ich auch in diesem Monat mit meinem Fotografenauge unterwegs. Hier teile ich mit dir ein paar meiner neusten Foto-Fundstücke:

Mit diesem Bilderrätsel hab ich bei dem einen oder anderen ein Fragezeichen ausgelöst, als ich fragte: Was siehst du? Die Auflösung ist: ein vergoldeter Toreingang bei Abendhimmel (es ist die Toreinfahrt vom Haus Schiller in Berlin-Wedding)

 

 

 

 

Wenn ich es schaffe, gehe ich jeden Tag eine Runde über den Friedhof in meiner Nähe, um Ruhe und Licht zu tanken. Dort stehen zwei Buchen nah beieinander. Oft halte ich dort inne und fotografiere den Wandel der Jahreszeiten sein großen Kronen.

 

Die letzten Blüten strecken mutig ihre Köpfe in Richtung Licht und blühen, auch wenn der Wind drum herum schon eisig kühl weht.

Ich liebe es, bei Regen spazieren zu gehen. Dazu gab es im November mehr als einen Tag gratis.

 

 

 

Hierüber habe ich im November 2021 gebloggt

• in der Rubrik: Daily Inspiration
Jeden Morgen ein inspirierender Gedanke für den Tag

• In der Rubrik: Monatsrückblick
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Monatsrückblick Oktober 2021: Die Ge(h)hilfen haben geholfen

Monatsrückblick Oktober 2021: Die Ge(h)hilfen haben geholfen

Nach meiner Rückkehr aus der Reha Anfang September wollte ich endlich so richtig durchstarten. Doch mein Rücken hatte anderes mit mir vor: 1 Woche später sprang eine Bandscheibe aus meinem unteren Wirbelkorsett und dann ging erst einmal fast gar nichts mehr. Liegen, liegen, liegen und Wärme, Wärme, Wärme … Der Arzt drückte mir 2 Gehhilfen in die Hand, überwies mich zum MRT und wünschte mir gute Besserung …im September durfte ich somit erst einmal das Innehalten üben … daher gab es im September auch keinen MoRübli. Nun, Ende Oktober bin ich die Gehhilfen vorerst erst mal wieder los …

 

Daher bestand in diesem Monat meine größte Herausforderung in der demütigen Annahme meines Schneckentempodaseins. Als Ungeduldige und mich gerne viel Bewegende war das eine dicke Herausforderung. Doch wie so oft im Leben, hat alles seine zwei Seiten. Das auf mich zurückgeworfen sein, ließ innere Prozesse schneller gedeien und das langsame Laufen brachte meine Achtsamkeit auf ein nächst höheres Niveau. Zwar zwickte es im Rücken und meine Ungeduld zippelte an mir herum. Doch ich hab die aufgezwungende AUSZEIT auch genossen und stehe heute mit mir an einer neuen Stelle. Mein Vertrauen ins Leben ist wieder ein Stück weiter gewachsen … alles geschieht zur richtigen Zeit … Ommmhhhh….

 

ABC meiner Gehhilfen-Zeit

A – Angst, dass ich mit meinem rechten Bein nie wieder richtig laufen kann
B – berührt von den vielen hilfsbereiten Menschen auf der Straße
C – clevere Technik mit Gehhilfen Treppen zu steigen gelernt
D – dankbar für die Unterstützung meiner Freunde, die mich nicht nur mit Essen versorgten
E – Eis ohne Ende – jeden Tag ein kleiner Gang vor die Tür bis zum Café Adele – 2 Kugeln im Becher: Amadeus + Pistazie
F – Freude über schmerzfreie Nächte
G – Gymnastikübungen zum Dehnen der verdrehten Sehnen
H – Heilsingen zur Aufmunterung
I – Infragestellen alter Glaubenssätze
J – Jammerfasten – 16 Tage mit dem Peter Beer Coaching
K – Krankengeld – meinem Angestelltenstatus sei Dank
L – Licht tanken auf dem Balkon
M – Meditieren hilft
N – Nein sagen üben zu meinem Antreiber-Gen
O – ohne Menschen drumherum macht das Leben nur halb so viel Spaß
P – Physiotherapeutin drückt meine Triggerpunkte – Autsch! doch ist notwendig
Q – Quelle neuer Denkrichtung: meine Human Design Analyse – MG 2/5 – mit vielen Aha-Momenten
R – Resignationswellen – es geht mir einfach alles zu langsam. grrrrr.
S – Schreibbloggade hält an – das Imposter-Syndrom hält mich immer noch im Schwitzkasten
T – Trauertränen
U – Umschaltmethode hilft: „Wie kann ich sicherstellen, dass ich … (z.B. glücklich) bin ?“
V – Veilchentopf und Blumen als überraschende Aufmunterungen von Freunden
W – Wechselbad der Gefühle: 1 Monat lang gratis

 

Schreiben in Sassnitz

Ich lege mich ungern auf weit im Voraus liegende Termine fest. Doch einer steht seit Jahren unumstößlich im Oktober fest in meinem Kalender: die Schreibreise nach Sassnitz, von meinem SchreibCoach Stefan Stehler organisiert. Nach dem Bandscheibenvorfall dachte ich zwar, dass ich dieses Jahr darauf verzichten müsse, doch dank Claudia, einer Mitschreiberin, die mich vor meiner Tür mit dem Auto abholte und auch wieder zurückfuhr, und dem grünen Licht vom Arzt, konnte ich doch mit nach Sassnitz reisen. Denn diese Reise ist für mich wie ein Schreibfamilientreffen. Ein Mix aus inspirierenden Schreibtechnikimpulsen, Textbesprechungen, freier Schreibzeit und gemeinsamen Ausflügen mit Gesprächen über Bücher, das Schreibprojekt oder einfach übers Leben. Und das alles an einem Ort, der nicht besser fürs Schreiben sein könnte: Das Grundtvigthaus – einem sozialen Projekt- und Mehrgenerationshaus mit Blick aufs Wasser.

Eine nächste Haiku Wochen – Challenge 

Nachdem ich im Sommer das erste Mal bei einer Haiku-Wochen-Challenge auf Instagram teilgenommen habe, habe ich schon sehnsüchtig auf die nächste Auflage dieser Challenge gewartet. Mitte Oktober war es dann so weit und ich war von jetzt auf gleich erneut wieder vom Haiku-Fieber angesteckt. Wieder gab es 5 vorgegebene Bilder, zu denen man innerhalb einer Woche mindestens ein Haiku schreiben konnte.

Den Schwung dieser Fabulierfreude werde ich auf jeden Fall in die Gestaltung meines diesjährigen Adventskalenders mitnehmen … davon werde ich dann im nächsten MoRübli mehr erzählen.

       

 

 

Ein Buch schreiben: das Buchheldinnen-Programm 

Im letzten Jahr habe im Ratgeber-Hero-Programm damit begonnen, ein Buch zu schreiben. Jetzt ist es überreif und will endlich vollendet und veröffentlicht werden. Um mich besser zu disziplinieren und in einer sich gegenseitig unterstützenden Community von Gleichgesinnten dranzubleiben, habe ich mich im Buchheldinnen-Programm von Yvonne Kraus angemeldet. Jetzt gibt es kein Entrinnen mehr: Ich werde mein Imposter-Syndrom besiegen.

Dank meiner Gehunfähigkeit hatte ich genügend freie Zeit, um sie in die Überarbeitung und Fertigstellung des Manuskriptes zu stecken. Mittlerweile nimmt das Buch immer mehr Form an, die ersten zwei Drittel sind zum Korrekturlesen abgegeben. Der dritte Teil fordert zwar noch seine Aufmerksamkeit, doch Schritt für Schritt geht es vorwärts und ich bin gerade ganz zuversichtlich, dass das Buch noch in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken wird.

Ein Leitfaden mit umfangreichem Grundwissen für die Bereiche Wohnen, Geld und Arbeit, welches jungen Menschen nach dem Verlassen des Elternhauses nützt. Eine Wissenssammlung für das Fach „Lebenskunde“, welches in den meisten Schulen bis heute nicht gelehrt wird.
Das erste Feedback meiner Testleser:innen: Das ist ein Buch, das nicht nur junge Menschen brauchen … auch Erwachsene lernen beim Lesen noch etwas dazu …

Vorbestellungen sind ab sofort möglich 😉

 

 

 

Reise in die Heimat: ins Zittauer Gebirge 

Lange war ich auf der Suche nach meinen Wurzeln, nach einem Gefühl von Heimat. Obwohl ich nunmehr 50 Jahren in Berlin lebe, hat sich dieses Gefühl dort nie eingestellt. Als ich dann vor 6 Jahren mit meinem Freund ans Grab meiner Mutter ins Zittauer Gebirge fuhr, saß ich auf einmal dort im Wald und wusste: hier komm ich her, das ist meine Heimat. Mittlerweile versuche ich es, mindestens 1 Mal im Jahr – meist im Oktober nach Zittau, in die Heimat meiner Mutter und Großeltern zu reisen. Hier habe ich die schönsten Ferienkindheitserlebnisse erlebt.

Ein Cousin und eine Cousine wohnen hier immer noch mit ihren Familien und ich freue mich immer sehr, wenn ich sie wiedersehe, denn über viele lange Jahre hatten wir keinen Kontakt. Dieses Mal war es wieder ganz besonders, denn wir wanderten zusammen mit ihren Familien auf den Hochwald. Es ist der höchste Berg im Zittauer Gebirge und der Lieblingsberg meiner Mutter. Bei schönstem Sonnenschein stiegen wir zu zehnt auf den Berg. Mein Rücken und mein rechtes Bein ächzte zwar noch sehr, doch zu Ehren meiner Mutter kraxelte ich bis ganz nach oben. Es gab heißen Tee, selbstgebackenen Kuchen und eine weite Sicht in alle Richtungen zur Belohnung. Die Sonne ging schon unter, als wir mit dem Abstieg begannen. Am Fuß des Berges angekommen war es dann schon total dunkel. Beglückt fuhren wir wieder nach Hause. Nächstes Jahr werde ich wiederkommen.

 

Was sonst noch im Oktober 2021 passierte

 

„Darf ich Ihnen das Tschüss anbieten?“

Jedes Jahr im Oktober jährt sich der Todestag meiner Mutter. Für mich immer wieder ein Klippen-Tag. Dieses Jahr fiel er zeitgleich auf meinen letzten Arbeitstag, denn ich habe mich von meinem alten Job getrennt. Nicht leichten Herzens und auch mit ambivalenten Gefühlen, denn einerseits gab es Aspekte, zum Beispiel meine Lieblingskolleg:innen, mit denen ich wirklich gerne weitergearbeitet hätte. Doch es gab auch zahlreiche Aspekte, die mir ein Weiterarbeiten an diesem Ort, unmöglich gemacht haben. Der Bandscheibenvorfall im September war für mich dabei ein richtungsweisendes Zeichen meines Körpers. Nun muss erst einmal wieder mein Rücken heilen und dann wird sich zeigen, in welche Richtung sich mein beruflicher Weg weiter entwickeln wird. Meine Antennen sind wach und ich bin bereit.

 

Überraschungsbesuch aus Freiburg!

Ich liebe Überraschungen. Diesen Monat haben mich so einige erreicht. Doch die coolste Überraschung kam ganz am Ende des Monats.

Als ich mich gerade ins Bett legen will, lese ich eine whatsapp: „Sitze im Nachtzug, komme spontan nach Berlin. Lust auf ein gemeinsames Frühstück morgen früh?“ In der Anlage das Bild ihrer Zugverbindung. Ihr Zug kommt um 8 Uhr in Berlin an. Mein innerer Kalender springt auf: okay, um 10 habe ich meinen ersten Termin, um 13 Uhr geht mein Zug. Ich antworte ihr: „Yes!!! wir gehen ins Lehmbrucks. Ich hole dich vom Bahnhof ab.“
Die Absenderin dieser coolen Idee war meine Clan-Nichte, die ich während meiner Reha-Zeit in Freiburg besucht hatte. So springe ich wieder aus dem Bett, packe nun doch noch meinen Koffer und stelle mir meinen Wecker auf halb 7.
Es war ein wundervoller Vormittag mit viel Wiedersehensfreude, entspanntes Frühstücken, sonnenspazieren im Park und herzlichen Gesprächen. Was machte es da, dass sonst zwischen uns 800 km Entfernung liegen? Gar nichts. Wo ein Wunsch und Wille sind, finden sich immer wieder Lösungen und Wege.

 

 

Mit meinem Fotografenauge unterwegs …

Eines meiner Lieblingshobbies ist die Handyfotografie. Die Entschleunigung durch die Gehhilfen hatte den Nebeneffekt, dass ich noch achtsamer auf meinen Wegen unterwegs war und so in diesem Monat schöne neue Foto-Fundstücke sammeln konnte. Hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingsmotive:

 

 

Hierüber habe ich im Oktober 2021 gebloggt

• in der Rubrik: Daily Inspiration
Jeden Morgen ein inspirierender Gedanke für den Tag

• In der Rubrik: Monatsrückblick
12von12

• In der Rubrik: Satzzeichenfreie Zone
die Haiku-Wochen-Callenge im Oktober 2021

• In der Rubrik: 4-Wort-Story
mit den Wörtern: Hochzeit, Schlagersänger, Sitzplan, Butterblume
mit den Wörtern: Einheit, Mole, Frisierkommode, Textkritik

Monatsrückblick August 2021:    Ich bin dann mal weg … (m)eine Auszeit in BaWü

Monatsrückblick August 2021: Ich bin dann mal weg … (m)eine Auszeit in BaWü

Meine größte Herausforderung in der Vorbereitung dieses Monatsrückblickes war die Qual der Wahl aus den Hunderten von Bildern, die ich in diesem Monat fotografiert habe. Worüber will ich alles berichten, welche Bilder wähle ich aus den vielen schönen schlussendlich aus? Die Erlebnisse und Bilder dieses Monats würde ein ganzes Buch füllen. Daher ist das folgende wirklich nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt, die ich in diesem Monat erleben durfte.

 

Reha“Auszeit“ im Nordschwarzwald  

 

In den letzten Wochen lebte ich wie unter einer Glasglocke. Raus aus meinem alltäglichen Hamsterrad, rein in einen täglich verordneten Reha-Plan: alles Anwendungen fürs körperliche wie auch seelische Wohl – so ist das, wenn man zu einer psychosomatischen Rehabilitation ist. Nun liegen knapp 7 Wochen Auszeit hinter mir und Anfang September – also am Ende dieser Woche – werde ich mit viel Dankbarkeit und neuer Klarheit meine Rückfahrt in die Großstadt Berlin, in meine mir vertraute gewohnte Welt, antreten.

Vor allem eines hat mich in den letzten Wochen im Austausch mit anderen überrascht: die eher verträumte Vorstellung davon, was zur-Reha-fahren bedeutet. Es ist definitiv kein KURLAUB. Und auch die Vorstellung, dass man nach der Reha mit vollen Akkus und gut ausgeruht wieder nach Hause fährt, hab ich hier noch bei keinem erlebt. Na klar, man hat hier Zeit zum Kraft tanken, auch die sportlichen Anwendungen tun sehr gut. Doch jede Woche ist straff durchgetaktet und man hätte ja auch keine Reha bewilligt bekommen, wenn es da nicht diese kleinen „Baustellen“ gäbe, aufgrund dessen man zur Reha geschickt wurde. Ob nun körperliche Schmerzen und Probleme, Burnout, Mobbing, depressive Verstimmungen, Trauer oder Verluste verschiedenster Art – hier trägt jeder sein ganz eigenes Päckchen mit sich und in der Zeit der Reha geht es vor allem darum, für diese Päckchen Lösungen und neue Handlungsstrategien für die Zeit im Alltag danach zu finden. Die meisten hier kommen daher um die Konfrontation mit ihrem Problem nicht drumherum. Bei manchem springt da auch schon mal die unterste Schatulle der Verdrängung auf. Das kostet Kraft, Mut und lässt manchmal so manche im Alltag gut geschützte Emotionen in Wallung kommen oder das eine oder andere Mal fließen Tränen. Doch hier ist Raum und Zeit dafür – das sehe ich als ein großes Geschenk. Deshalb bin ich für die 6 1/2 Wochen, die nun hinter mir liegen, sehr dankbar (auch wenn sie zwischenzeitlich auch sehr herausfordernd waren).

Doch das Eine nicht ohne das Andere – daher wie gut, dass es da neben diesen Herausforderungen in den letzten Wochen hier im Schwarzwald auch ganz viele schöne Dinge und Erlebnisse gab. An jedem Wochenende nahm ich mir zum Beispiel einen Tag frei, um auf Entdeckungsreise zu gehen. Ich wollte die Gegend kennenlernen und auch alte Freunde aus früheren Zeiten wiedersehen, die ich zum Teil über viele Jahre nicht gesehen hatte. Rückblickend kann ich sagen: es war ein praller Sommermonat neuer Erfahrungen. Und ich als Großstadtkind hab es auch in vollen Zügen genossen, dass der Wald hier im Tal gleich vor der Tür begann. Oft bin ich einfach mal in der Pause zum Waldbaden losmarschiert oder hab meine Runden im großartigen Kurpark gedreht. Das werde ich, wenn ich wieder zu Hause bin, sehr vermissen.

 

hier ist es ein bisschen wie im Märchenwald, wo die Gnome und Elfen Purzelbäume schlagen…

 

egal in welche Richtung ich losging – überall luden mich große alte Bäume zum Verweilen ein …

 

an ganz sonnigen Tagen war ein kurzer Gang durch die überall fließende Alb die beste Abkühlung …

 

Die Blog-Dekade – meine Sommer Challenge Nummer 1

 

Seitdem ich Mitglied in der Content-Society bin, bin ich motivierter denn je, Texte zu schreiben, doch vor allem auch: das Geschriebene zu veröffentlichen. Daher kam mir die Sommer Challenge: Die Blog Dekade 2021 – 10 Blogartikel in 10 Tagen – initiiert von Franzi Blickle und im Rahmen von The Content Society von Judith Peters umgesetzt, genau richtig.
Ein paar Tage vor dem Start der Challenge kam mir die Idee, die Blog-Dekade für die Reaktivierung meiner 4 Wort-Stories zu nutzen. Ich startete auf meinem Instagram-Account einen Aufruf: wer mir 4 Wörter schickt, dem schreibe ich eine Geschichte. Mein Plan ging auf. Zahlreiche 4-Wörter-Schenkungen trafen bei mir ein und ich schrieb jeden Tag eine kurze Geschichte. Jetzt bin ich wieder voll an diesem vor vielen Jahren von mir initiierten Format dran und freue mich weiterhin auf die Zusendung weiterer 4 Wörter für neue Geschichten. Also her damit … wer will seine Wörter in einer kurzen Geschichte lesen? Wie dieses Format entstanden ist und unter welchen Bedingungen die kurzen Geschichten entstehen, kannst du auf meiner Website nachlesen.
Am Ende des Monatsrückblickes findest du noch einmal alle Links zu den 10 neuen 4 Wort Stories der Blog-Dekade.

10 Blogartikel in 10 Tagen – es war eine Wucht zusammen mit den anderen aus The Content Society gemeinsam zu schreiben. Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei.

 

 

 

 

 

 

WoEnde 1: Bad Wildbad – Der Baumwipfelpfad und meine Höhenangst

 

Am ersten Augustwochenende habe ich mich spontan einer kleinen Wandergruppe von 4 Mitrehabilitanten angeschlossen und wir sind mit dem Bus nach Bad Wildbad gefahren. Auf dem Programm stand: Seilbahn, Baumwipfelpfad und Hängebrücke.
Wir hatten Glück mit dem Wetter und auch an der Seilbahn gab es keine lange Schlange. So ging es ruck zuck die 60 Meter steil hinauf auf das Plateau des Sommerbergs.

Von dort ging es weiter durch den Wald zum Eingang des Baumwipfelpfades. Schon lange wollte ich den in der Nähe von Berlin liegenden Baumwipfelpfad im Fläming besuchen. Nie hatte ich es bisher geschafft, daher war das nun die beste Gelegenheit, zu prüfen, wie es um meine alte Höhenangst bestellt war. Vor 15 Jahren hatte ich meine Höhenangst beim Besteigen der Harbour Bridge in Sydney besiegt, doch seitdem war ich nie wieder irgendwo hoch hinauf gestiegen. Von außen sah der Turm für mich nicht beängstigend aus, außerdem motivierten wir uns alle gegenseitig. Der Aufstieg begann und ich war erstaunt, wie ich die eingebauten Kletterelemente mutig durchlief. Erst auf den letzten beiden oberen Außenringen fing mich meine Angst wieder ein. Doch wir hielten alle zusammen und waren am Ende stolz und glücklich über die Besteigung.

Zum Schluss haben 3 von uns 5 noch einen oben drauf gesetzt: Wir sind durch die Röhre in der Mitte des Turmes wieder nach unten gesaust. Das war wie Rodelbahnfahrt im Dunkeln, wie Spaßbad ohne Wasser. Das kostete mich mehr Überwindung als der Aufstieg. Doch am Ende hab ich mich fast tot gelacht.

Die Hängebrücke haben wir nach diesem Abenteuer auf ein anderes Mal verschoben. So schlenderten wir alle 5 glücklich zur Seilbahn zurück und vor der Busfahrt gab es noch für alle ein dickes Eis. Die letzten Reste meiner Höhenangst hab ich auf dem Berg in der Röhre verloren … Das Überqueren einer Hängebrücke steht ab jetzt auf meiner Bucket-List.

 

zu zweit ist es immer einfacher, die Angst zu überwinden … siegessicher haben wir es beide geschafft …

 

na ganz so geheuer ist es mir dann doch nicht so ganz allein dort oben am Rand zu stehen …

 

zur Krönung gab es oben gleich noch eine nächste Überwindung: durch die dunkle Röhre hinab nach unten …

 

am Anfang hab ich noch kurz geschrien, doch dann hab ich mich so was von kaputt gelacht in der Röhre. Auch diese Mutprobe erfolgreich bestanden 😉

 

 

WoEnde 2: Freiburg – die Stadt meiner geheimen Träume 

 

Seit bald fast 20 Jahren träume ich davon, in diese Stadt zu ziehen. Schon einige Male war ich auf dem Sprung, hatte auch schon einmal meine Wohnung in Berlin gekündigt, doch dann kam es immer wieder anders. Meine Freunde lachten damals laut auf, als meine Tochter dann zum Studieren in diese Stadt zog. Nun fuhr ich nach 2 Jahren mal wieder dorthin, um mich mit meiner „Clan-Nichte“ Sophie zu treffen, die seit Jahren dort lebt.

Du fragst dich vielleicht: was ist denn eine „Clan-Nichte“?
Während meiner schamanischen Ausbildung gab es eine Zeremonie, bei der Teenager zur Unterstützung auf ihrem Weg ins Erwachsenen leben außerhalb ihrer Herkunftsfamilie einen Paten/eine Patin – dort Clan-Onkel oder Clan-Tante genannt – an die Seite bekommen, die sie dabei unterstützen, ihren ganz eigenen Weg zu finden. Denn jeder weiß, dass Teenager in diesem Alter nicht unbedingt auf Hinweise und Wünsche von Mama oder Papa erpicht sind. So kam Sophie damals nach einer solchen Zeremonie in mein Leben. Eigentlich ist die Clan-Tanten-„Verpflichtung“ mit Erreichen des 21. Lebensjahres des Teenagers abgeschlossen. Doch nicht für uns. Mittlerweile ist Sophie über 30 und wir freuen uns jedes Mal riesig, wenn wir uns wiedersehen. Für mich ist sie wie eine Zieh-Tochter.

 

den ganzen Tag strahlend blauer Himmel und über 30 Grad – echtes Kaiserwetter – genau so, wie es sich für ein schönes Wochenende im August gehört

 

Blick über die Dächer aus dem WG-Zimmer mitten in der Stadt … gleich links um die Ecke daneben steht der Freiburger Dom – ein traumhafter Ausblick …

 

auf dem Weg zum Shoppen in der Altstadt am Glückskrokodil vorbei … die Münzen blinzeln im Sonnenlicht

 

nach dem Shoppen – das neue Sommerseidenkleid hab ich im Laden gleich angelassen 😉 … mit großer Melone und Picknickdecke haben wir es uns danach an der Dreisam zum chillen und quatschen gemütlich gemacht …

 

das coole am Kleid ist seine Zweiseitigkeit – einmal in grün mit Blümchen und umgedreht angezogen in lila mit Borte (siehe Bild am Rückblickanfang oben) – Sophie sagte: das musst du unbedingt mitnehmen … da konnte ich einfach nicht widerstehen … obwohl ich schon genug Sachen im Kleiderschrank habe …

 

Nach diesem Tag bin ich ganz glücklich und zufrieden zurück ins kleine Tal meiner Reha-Klinik gefahren. Meine Sehnsucht ist mal wieder geweckt. Ich will schon lange aus Berlin weg, hab nur noch keinen Plan wohin … vielleicht wird es ja irgendwann doch noch einen (erfolgreichen!) Umzug nach Freiburg geben ????

 

 

WoEnde 3: Baden Baden – ein Annäherungsversuch 

 

Als die Zusage für meine Reha kam und ich die Adresse der zugewiesenen Klinik las, dachte ich im ersten Moment: das wird eine Herausforderung. Denn so nah war ich dem Ort Baden Baden seit über 10 Jahren nicht mehr gekommen. Es ist ein Ort mit einer besonderen Geschichte, der ich mich neu stellen wollte. Es war ein ganz spontaner Entschluss von einer Mitrehabilitandin und mir nach dem Mittagessen. Jetzt oder nie – auf nach Baden Baden. Am Bahnhof angekommen, begaben wir uns als erstes auf die Suche nach der Adresse von IHR, ich wollte einfach mal das Haus von weitem sehen, in dem SIE wohnt. Wir verliefen uns zuerst, fanden dann die richtige Straße, suchten nach der Hausnummer, schauten in fremde Gärten … und dann wollte der Zufall es, dass ich IHR vor die Füße falle. Ein erstes Wiedersehen, eine große Überraschung, doch auch mit Unsicherheit auf beiden Seiten in der Luft … so war das nicht geplant. Doch manchmal schreibt das Leben seine eigenen Pläne. Wir verabredeten uns … mehr will ich hier nicht verraten …

Danach kehrten wir zu zweit wieder in die Innenstadt zurück und flanierten durch die Straßen.

 

Bei der Ankunft in der Stadt am Bahnhof

 

auf dem Trödelmarkt wollte unbedingt noch ein Kleid mit … zur Erinnerung an meinen Besuch in dieser Stadt … es wollte einfach nicht mehr von meinem Körper weichen – bestimmt weil es rot war 😉

 

wir wanderten durch die Stadt, durch schmale Gässchen und entdeckten überall wundervolle kleine Dinge …

 

an Dostojewskis Haus vorbei …

 

im Kurpark quickten die Kinder vor Freude in den Wasserspielen …

 

beim Warten in der Eischlange stand dieser Franzose vor mir … wir kamen natürlich sofort ins Gespräch – seine Maske hat er dann doch selber behalten 😉

 

ein genussvolles Schlemmen in der Kurpromenade … schon das Beobachten der Flanierenden war ein wundervolles Erlebnis … Baden Baden eben … ein Ort, wo für manche Geld keine Rolle spielt …

 

… Kunst am Bau haben wir auch genossen …

 

auf dem Rückweg kamen wir auch am Narren-Brunnen vorbei …

und vor der Rückfahrt gab es noch leckeres vom Grill …

 

Auf der Rückfahrt mit dem Zug zurück nach Bad Herrenalb war ich ganz schön platt und überwältig von den vielen Eindrücken und Erlebnissen. Doch grundsätzlich hat mir Baden Baden gefallen. Vielleicht komme ich einmal wieder …

 

 

Haiku Woche – meine Sommer Challenge Nummer 2 

 

Meine zweite Sommer Challenge kam ganz überraschend zu mir. Ich las einen Post bei Instagram und es erinnerte mich sofort an die Zeit, wo ich täglich ein Elfchen oder 7-Zeilen-Gedicht schrieb. Die 5 vorgegebenen Bilder gefielen mir und ließen meinen kreativen Wörtersack zappeln. Schwuppdiwupp nahm ich mir jeden Tag in einer Pause zwischen den Anwendungen ein Bild vor und die Wörter fanden ganz leicht und spielerisch in ihre Silben-Haiku-Form.

 

 

 

Was sonst noch im August 2021 passierte

 

Bogenschießen – mein neues Hobby?

Erst hab ich nur von weitem, von meinem Balkon aus, zugeschaut. Doch irgendwann hat mich eine Mitrehabilitantin aus meiner Gruppe direkt gefragt: Willst du auch mal Bogenschießen? Bisher hatte ich nur einmal vor rund 15 Jahren Pfeil und Bogen in der Hand. Seitdem nie wieder. Ist ja in der Großstadt auch nicht unbedingt überall möglich.

An einem schönen lauen Abend baute sie wieder ihre Ausrüstung auf der Wiese vor unserer Klinik auf. „Ja, ich will es auch mal probieren.“ Sie erklärte mir geduldig Schritt für Schritt und dann ging es los. Wow! Es hat so viel Spaß gemacht. Wir haben es noch ein zweimal wiederholt, bis ihre Reha zu Ende war. Das ist definitiv etwas, was ich noch öfter erleben möchte.

 

Erstaunlich viel Zeit verbrachten wir auch mit dem Suchen der Pfeile, die wir unter die Grasnarbe geschossen hatten – es ist unglaublich, diese wiederzufinden. Sie sind wie vom Erdboden verschluckt.

 

Kleine und große Freuden im Klinik-Alltag

 

ein Überraschungspäckchen aus der Heimat – Danke liebe Alex !!!

 

wenn Sonne und Regen im Tal aufeinandertreffen – Ausblick vom Balkon …

 

immer wieder neue Bücher in der Büchertankstelle im Kurpark …

 

nach und nach haben die lieben Grüße aus der Heimat meinen Spiegel im Zimmer überdeckt. Jedes Mal wenn ich reinschaute, habe ich mich über jede Karte gefreut … Merci euch lieben Schreiber:innen

 

und Mitte August war dann endlich auch die Sauna im Neubau fertig … 2 x kam ich in den Genuss dieser tollen Entspannung

 

und zum Spaß habe ich 2 x kurz „Kunst von der Rolle“ vorgelesen … eine kleine Lesebühne im Kurpark … als kleine Vorübung falls ich doch mal aus meinem eigenen Buch vorlesen werde …

im Wald an der Falkenstein-Ruine gibt es mehrere Nester, in den die Wasserreiher brühten – immer wieder stehen sie im Tal an den Ufern der Alb oder morgens im Teich vor der Klinik … selten lassen sie sich gerne fotografieren … daher ist dieses Foto ein glücklicher Zufall …

 

auch Verabschiedungen standen Rehabilitanten standen immer wieder an … ein alkoholfreies Radler in der „Linie 1“ oder im „Kurhaus“ machte es uns das eine oder andere leichter – ein herzliches Danke an dieser Stelle noch einmal an all euch lieben Wegbegleiterinnen meiner letzten 6 1/2 Wochen hier – ohne euch wäre es nur halb so schön gewesen!

 

Hierüber habe ich im August 2021 gebloggt

 

• in der Rubrik: Daily Inspiration
Jeden Morgen ein schöner Gedanke für den Tag

• In der Rubrik: Was ist ???
Was ist eine … Baumzeremonie?

• In der Rubrik: Schritt für Schritt
Anleitung für die Grundform einer Baumzeremonie: Die Baumumarmung

• In der Rubrik: Monatsrückblick
12von12

• In der Rubrik: Satzzeichenfreie Zone
die Haiku-Sommerwochen-Callenge

• In der Rubrik: 4-Wort-Story
Blog-Dekade Tag 1 mit den Wörtern: Suppenschüssel, Magenknurren, Plasteblume und Lötkolben
Blog-Dekade Tag 2 mit den Wörtern: Schublade, Ordnung, Kategorie und Verletzung
Blog-Dekade Tag 3 mit den Wörtern: Sahnebonbon, Sonne, Lebensfreude und Aluhut
Blog-Dekade Tag 4 mit den Wörtern: Bibliothek, Hundeschnauze, vegan und Sellerie
Blog-Dekade Tag 5 mit den Wörtern: Gartenzwerg, Mondschein, Liebestrank und Sommerfest
Blog-Dekade Tag 6 mit den Wörtern: Katze, Gewitter, Musik und Wichtel
Blog-Dekade Tag 7 mit den Wörtern: Kettensäge, Friedhof, Gänseblümchen und Hofhund
Blog-Dekade Tag 8 mit den Wörtern: Freiheit, kunterbunt, Baumhaus und Sehnsucht
Blog-Dekade Tag 9 mit den Wörtern: Zauberei, Haarwurzelentzündung, Dauerbrenner und Stoppersocken
Blog-Dekade Tag 10 mit den Wörtern: Lavendel, Rose, Frosch und Höhle